Elisabeth Zöller , Brigitte Kolloch Lady Zero - Ein Mädchen auf der Straße

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Inhaltsangabe zu „Lady Zero - Ein Mädchen auf der Straße“ von Elisabeth Zöller

Angst als ständiger Begleiter auf der Straße. Hanna war auf einiges vorbereitet. Aber was sie dann beim Schulpraktikum bei einer Streetworkerin tatsächlich erlebt, übertrifft alle Vorstellungen. Besonders die Geschichte von Lady Zero, einem Mädchen in ihrem Alter, lässt Hanna nicht los. Die Armut und Hoffnungslosigkeit sind bedrückend. Und auch die ständige Gefahr, in der Zero sich befindet, macht Hanna Angst. Sie überlegt, wie sie Zero helfen kann. Das brisantes Thema "Straßenkinder" wird gekonnt in einer authentischen und packenden Erzählweise herübergebracht. Mit Adressen und Websites im Anhang.

Endlich mal ein Buch, welches auch das Leben auf der Straße erzählt und beschreibt wie Obdachlose Kinder handeln.

— juju8j
juju8j

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    Lady Zero - Ein Mädchen auf der Straße
    juju8j

    juju8j

    28. January 2016 um 20:13

    Es ist wirklich klasse, dass hier so schön beschrieben wird, wie es ist auf der Straße zu leben und dann auch noch als Kind. Viele Gefahren lauern an jeder und nicht immer sind die Leute, die man als Vertrauenswürdig hält auch wirklich ehrliche Leute. Auch wenn dieses Buch nicht ganz meinem Geschmack entspricht, bin ich doch froh es gelesen zu haben. Schön wäre es tatsächlich, wenn sich mehr Leute für solche Kinder einsetzen würden und versuchen würden ihnen zu helfen.

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  • Tolle Idee, mäßige Umsetzung

    Lady Zero - Ein Mädchen auf der Straße
    LaLecture

    LaLecture

    26. March 2013 um 18:27

    Inhalt Ihr Schulpraktikum absolviert Hanna bei Christiane, einer Freundin ihrer Eltern, die als Streetworkerin mit obdachlosen Jugendlichen zusammenarbeitet. Eigentlich soll sie das alles nicht zu nah an sich heranlassen, doch die Geschichte eines Mädchens berührt sie besonders und lässt sie nicht mehr los: Zero ist so alt wie sie und  Hanna gibt die Hoffnung nicht auf, dass sich noch ein Zuhause für sie finden wird. "Und die Angst bleibt. Sie überzieht den Körper, besetzt jede Pore. (...) Angst würgt dich. Tag und Nacht. Und du weißt nicht, wohin. Die Angst ist eine schwarze, klebrige Masse, die jede kleine Hoffnung erstickt." - S. 143 Meinung Dieses Buch wurde mir empfohlen, weil es angeblich das Leben der Obdachlosen sehr gut beschreibt, authentisch ist und insgesamt auf nahegeht. Leider kann ich dieser Bewertung nur teilweise zustimmen. Die Idee ist in der Tat sehr interessant und sowohl der Einblick in die Arbeit eines Streetworkers als auch in das leben auf der Straße ist wirklich lehrreich. Trotzdem erhebt das Buch keinesfalls Anspruch darauf, sich perfekt in die Straßenkinder hineinversetzen zu können (was schon maö ein Pluspunkt ist) denn erzählt wird es aus der Perspektive eines Mädchens aus gutem Hause, dass von seinen neuen Erfahrungen erst einmal wie erschlagen ist. Teilweise wirkte ihr Entsetzen auf mich aber auch übertrieben und die Darstellung der Straßen-Szene ziemlich klischeehaft und insgesamt habe ich nicht das Gefühl, wahnsinnig viel gelernt zu haben. Die Distanz im Erzählstil ist leider auch allgemein bei den Charakteren spürbar und in konnte mich weder in Hanna noch in Zero wirklich hineinversetzen. Hanna erschien mir von ihren Gedanken her oft jünger als die offenbar sein sollte und Zero kam mir zu aufgesetzt, ihre Gefühlsausbrüche zu künstlich und ihre Wandlung gegen Ende zu unrealistisch vor. Überhaupt ist die Handlung eher ungeschickt konstruiert. Das Buch ist mit 190 Seiten für realistische Entwicklungen und ausführliche Erklärungen zu kurz, ein wirklicher Spannungsbogen ist nicht zu entdecken und einige Probleme werden aufgegriffen und nicht wieder erwähnt, während andere meiner Meinung nach viel zu einfach und nicht besonders glaubwürdig gelöst werden.  Wie realistisch ist es schon, dass sich ein vom Leben enttäuschtes und verbittertes Mädchen, das seit langem auf der Straße lebt, innerhalb kürzester Zeit ändert, nur weil eine "kleine Spießer-Tussi" auftaucht und Mitleid mit ihr hat? Fazit "Lady Zero" bietet einen interessanten aber leider viel zu kurzen Einblick in das Leben eines Straßenkindes, wie es in Deutschland leider viel zu viele gibt. Leider überzeugt es nicht gerade durch realistische Figuren und Charakterentwicklungen oder eines ausgeklügelte Handlung, weshalb ich nur drei Sterne vergebe.

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