Elisabeth Zöller Wir hatten trotzdem Glück

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Inhaltsangabe zu „Wir hatten trotzdem Glück“ von Elisabeth Zöller

Eine Geschichte aus Deutschland Januar 1945. In Breslau wüten die Nazis angesichts der drohenden Niederlage schlimmer als je zuvor. Zeitgleich marschiert die russische Armee auf die Stadt zu. Für den dreizehnjährigen Paul und seine Familie bleibt nur die Flucht. Das bedeutet wochenlange Fußmärsche durch eisige Kälte, Hunger, wunde Füße, Bombenangriffe und viele, viele Tote. Auch nach der Ankunft im verheißungsvollen Westen wird es für Paul und seine Familie nicht einfacher: Die Flüchtlinge werden schikaniert und müssen schwer arbeiten, und Lebensmittel sind streng rationiert. Doch selbst in größter Not und Lebensgefahr erlebt Paul immer wieder Momente der Freundschaft und Menschlichkeit. Sparsam in Worten und doch voller Emotionen erzählt Elisabeth Zöller eine wahre Geschichte: Ihr Mann musste als Kind mit seiner Familie aus Breslau flüchten, erwischte in Dresden den letzten Zug und kam auf vielen Umwegen schließlich nach Frankfurt am Main.

Die Geschichte einer Flucht – zu distanziert und ohne emotionale Tiefe dargestellt.

— Krimifee86
Krimifee86

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    Wir hatten trotzdem Glück
    Krimifee86

    Krimifee86

    25. June 2014 um 17:41

    Inhalt: Januar 1945: Wochenlange Fußmärsche, unvorstellbare Kälte, Hunger, wunde Füße, Bombenangriffe und viele, viele Tote – der dreizehnjährige Paul ist mit seiner Familie auf der Flucht. Auf der Flucht vor den Nazis, die in seiner Heimatstadt Breslau angesichts der drohenden Niederlage schlimmer wüten als je zuvor. Und vor der russischen Armee, die auf die Stadt zumarschiert. Wie lange werden sie unterwegs sein? Wohin wird es sie verschlagen? Wie werden sie an ihrem Ziel empfangen werden? Aber auch in größter Not und Lebensgefahr hat Paul manchmal einfach trotzdem Glück und erfährt Freundschaft und Menschlichkeit. Schnörkellos und doch voller Emotionen erzählt Elisabeth Zöller die wahre Geschichte einer Flucht – und eines Neubeginns. Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt Menschen, die sich durch ein Schneechaos kämpfen und damit genau das, worum es geht: Menschen, die auf der Flucht sind. Insofern ein gutes Cover, das wirklich gut zum Buch passt. Schreibstil: Ich konnte mich mit dem Schreibstil leider nicht anfreunden. Meiner Meinung nach war das Buch viel zu distanziert geschrieben und zu wenig emotional. Gerade bei einem solchen Thema wäre aber mehr Emotionalität und Nähe wünschenswert gewesen. Das hat die Autorin meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt. Insofern konnte ich mich auch nicht mit dem Charakter Paul identifizieren und ihn nicht wirklich ernst nehmen. Umso bedauerlicher, da es ja auf einer wahren Geschichte beruht. Die Story: Die Geschichte beruht, wenn ich das Nachwort richtig verstanden habe, auf den tatsächlichen Erfahrungen des Ehemanns der Autorin. Insofern fällt es mir schwer, die Geschichte zu beurteilen, da sie ja nun einmal so geschehen ist und man schlecht sagen kann, „es wäre besser gewesen, wenn das uns das passiert wäre“. Insofern möchte ich keine Aussagen zum Inhalt treffen. Fazit: Ein kurzweiliges Kinder- und Jugendbuch, das für eben diese Zielgruppe sicherlich nicht uninteressant ist, da es realitätsnah die Geschichte einer Flucht beschreibt. Leider fehlt meiner Meinung nach die Emotionalität. Das Geschehen wird aus großer Distanz beschrieben, sodass man sich mit Paul nicht identifizieren kann. Ich habe das Buch weggelegt und schon wieder komplett vergessen, worum es eigentlich ging, da die Autorin es einfach nicht geschafft hat, mich an die Geschichte zu fesseln. Ich vergebe entsprechend zwei Punkte.

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