Warum Kühe lachen und Hühner nicht weinen

von Elisabeth Zacharia 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Warum Kühe lachen und Hühner nicht weinen
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Inhaltsangabe zu "Warum Kühe lachen und Hühner nicht weinen"

Mit welchen üblen Tricks die Gutgläubigkeit der Konsumenten ausgenützt wird.

Die Werbung präsentiert uns glückliche lachende Kühe, Schweine und Hühner. Das Steak auf unserem
Teller ist etwas ganz anderes …

Muss man Vegetarier werden, um verantwortungsbewusst zu leben? Woher kommt die Milch in unserer
Schokolade? Was verbirgt sich auf Zutatenlisten? Was ist chronischer Botulismus bei Rindern? Und wie
weit ist es mit unserer Tierliebe wirklich her?

Verschleierte Herkunft unserer Lebensmittel, Markenwahn, falsch verstandene Tierliebe, faule Tricks und
Lügen der Konzerne – das alles sind Realitäten der Konsumwelt, die die Journalistin Elisabeth Zacharia
schonungslos aufdeckt.
Sie beschäftigt sich damit, welchen Schalter im Kopf wir umlegen, um zwischen
lieben Haustieren und essbaren Nutztieren zu trennen, warum Werbelügen braune Federn haben, welche
Illusionen uns eine heile Welt vorgaukeln, mit welchen Siegeln wir von der Industrie besänftigt werden
und was hinter „gesundem“ Bio steckt.

Ein Buch, das die Augen öffnet, Zusammenhänge klarmacht und uns manchen Bissen im Halse steckenbleiben
lässt, aber auch zeigt, wie wir uns als Konsumenten fair und verantwortungsvoll verhalten
können.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783902903440
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:Goldegg Verlag
Erscheinungsdatum:01.10.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    DaniB83s avatar
    DaniB83vor 5 Jahren
    Fleischtiger sollten die Hände davon lassen

    Am Titel kann man sich schon denken, dass es hier um eine Auseinandersetzung mit der Tierwelt und Omnivoren (also Alles’fresser’) geht. Der Untertitel des Buches, der “Die dunkle Seite des Konsums – wie uns Konzerne in die Tasche lügen” heißt, verspricht noch mehr als nur die reine Behandlung von Tieren für den Lebensmittelmarkt.

    Das Versprechen wurde seitens der Autorin auch gehalten. Auf 352 Seiten beschreibt Zacharia eindrucksvoll ihren Weg durch den Supermarkt-Bio-Dschungel und wenn man nach dieser Lektüre nicht zumindest überlegt, ob man auf eine vegetarische oder gar vegane Lebensweise umsteigt, dann sind die Zeilen wohl nur überflogen worden. An manchen Stellen könnten Verlgeiche mit dem von Allen Carr geschriebenen Buch “Endlich Nichtraucher” (und diverse Variationen dieses Titels) angestellt werden. So wäre für dieses Sachbuch, welches der Goldegg-Verlag in seine Reihe Leben & Gesundheit einsortiert, auch ein Titel wie “Endlich fleischlos” oder “Endlich Vegetarier” möglich.

    In elf Kapitel wird das Werk unterteilt, wobei jedes nochmal eine unterschiedliche Anzahl an Untertitel trägt. Davor wurde ein Vorwort gesetzt und der Schluss kommt in Form eines Epilogs und einer viereinhalb-seitigen Anmerkungsliste, vollgespickt mit Internetadressen und Quellenangaben. Entstanden ist das Buch (laut Vorwort) aus 17 vollgeschriebenen Heften der Autorin und Journalistin, als sie sich dazu entschloss, nicht mehr alles “hinunterzuschlucken”.

    Neues gepaart mit Bekanntem

    Dieses Werk beansprucht sicher nicht das Adjektiv “überraschend”, um es zu erklären, doch erklärend und informativ ist es allemal. Einige Dinge des Buches weiß man einfach, andere sind wahrscheinlich neu und schockierend.

    Geeignet für alle, die sich Gedanken zum Thema “Nachhaltigkeit” (obwohl Zacharia schon genug von diesem Wort hat) und biologischem sowie ökologischem Lebensstil machen, keine Mogelpackungen mehr kaufen wollen und ein wenig hinter die Kulissen blicken möchten. Hintergrundinfos belegt Zacharia mit ihrer äußerst hilfreichen Anmerkungsliste.

    Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://www.buchwelt.co.at

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