Elisabetta Bucciarelli

 3 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Ich will dir glauben: Kriminalroman, Ich vergebe dir und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Elisabetta Bucciarelli

Elisabetta BucciarelliIch will dir glauben: Kriminalroman
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Ich will dir glauben: Kriminalroman
Ich will dir glauben: Kriminalroman
 (3)
Erschienen am 08.07.2013
Elisabetta BucciarelliIch vergebe dir
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Ich vergebe dir
Ich vergebe dir
 (3)
Erschienen am 12.12.2011
Elisabetta BucciarelliIch will dir glauben
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Ich will dir glauben
Ich will dir glauben
 (1)
Erschienen am 08.07.2013
Elisabetta BucciarelliScrivo dunque sono. Trovare le parole giuste per vivere e raccontarsi
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Scrivo dunque sono. Trovare le parole giuste per vivere e raccontarsi

Neue Rezensionen zu Elisabetta Bucciarelli

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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "Ich will dir glauben: Kriminalroman" von Elisabetta Bucciarelli

Maria Vergani auf der Suche nach der Wahrheit
Katzenpersonal_Kleeblattvor 5 Jahren


Seit die Ermittlerin Maria Vergani bei ihrem letzten Fall die Tatverdächtige getötet hatte, steht sie bei ihren Eltern unter Hausarrest.
Obwohl ihr von dem Mitschuldigen ein Motiv der Unschuld gegeben wurde, lässt sie der Mord nicht in Ruhe. Sie hat Erinnerungslücken an diese letzte Nacht und versucht mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, diese aufzudecken. Ihr einziger Kontakt nach draußen ist ihr ehemaliger Kollege Achille Maria Funi, der nach wie vor zu ihr steht.
Dieser hat zudem seltsame Todesfälle auf den Tisch und rätselhaftes Erscheinen von Kreuzen. Hängen diese irgendwie im Zusammenhang und kann er auch seiner ehemaligen Chefin helfen? ...

Das ist bereits der zweite Teil um die Hauptkommissarin Maria Vergani. Da ich den ersten Teil nicht kannte, wurde ich in den zweiten mehr oder weniger hineinkatapultiert.
Im nachhinein kann ich sagen, dass es besser gewesen wäre, vorerst den Vorgänger gelesen zu haben, so fehlte mir doch einiges an Informationen.

Maria Vergani ist die Protagonistin, die eigentlich keine ist. Sie darf sich durch ihre Suspendierung und dem angeordneten Hausarrest nur in der Wohnung ihrer Eltern aufhalten und versucht von dort aus Klarheit in die Nacht des Mordes zu bringen. Viel Möglichkeiten hat sie nicht, ihr bleiben nur die Kontakte zur Polizei, ihr Kollege Achille Funi und ihr Freund Michelle Conti.
Obwohl es ihr leicht gemacht wird, den Tathergang zu rekonstruieren, tut sie sich schwer damit. Ihr fehlen die Erinnerungen daran und die Glaubwürdigkeit dessen, was ihr erzählt wird. Sie ist regelrecht verbohrt und lässt nicht locker.

Derweil hat Achille Funi mit Fällen zu tun, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Es kommen Meldungen ins Haus, dass rätselhafte Kreuze aufgetaucht sind. Diese erscheinen in der Nähe, wo junge Mädchen zu Tode gekommen sind. Alle hatten ein Merkmal ... sie waren mehr oder weniger verhungert. Die Spur führt in eine Klinik.

Ich habe lange gebraucht, um überhaupt in dieses Buch hineinzufinden. Mir fehlte gleich zu Beginn der Übergang zum Vorgänger, obwohl kurz darauf eingegangen wurde, was passierte.
Die Protagonistin Maria Vergani war mir weder sympathisch noch unsympathisch, sie wirkte auf mich recht neutral. Sie hat sich in eine Sache verbissen, was man ihr zwar aus Gründen der Ehrlichkeit anrechnen kann, aber irgendwie kam es mir sehr gestelzt vor.

Es dauerte auch recht lange, bis es überhaupt zu dem Punkt kam, dass es um Ermittlungen ging, die das Wort Krimi rechtfertigen. Ich hatte bereits die Hälfte des Buches gelesen, bis es für mich halbwegs interessant wurde.

Mich haben leider weder die Protagonisten noch die Story nachhaltig beeindruckt, so dass ich leider 2 Sterne abziehen muss.

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ForeverAngels avatar

Rezension zu "Ich will dir glauben: Kriminalroman" von Elisabetta Bucciarelli

Komplexer Kriminalroman mit düsterer Atmospähre
ForeverAngelvor 5 Jahren






Ich will dir glauben ist kein gewöhnlicher Krimi. Im Vordergrund stehen auch nicht der neue Fall oder die Jagd nach dem Täter, sondern vielmehr die Jagd nach der eigenen Vergangenheit.




Protagonistin Maria Vegani ist nach einer Messerstecherei vom Dienst suspendiert wurden. Sie selbst weiß nicht, was in jener Nacht passiert ist, doch die Vorwürfe laufen, dass sie während eines Einsatzes eine Frau erstochen haben soll. Die geheimnisvolle Nacht und die damit verbundene Amnesie von Maria Veganie sind die Hauptgeschichte dieses Krimis. Die düsteren, beklemmenden Gedankengänge der ehemaligen Kommissarin stehen eindeutig im Vordergrund. Das muss auch so sein, denn Vegani steht unter Hausarrest und darf das Grundstück ihres Elternhauses nicht mehr verlassen. Verständlich, dass sie da langsam durchdreht. 




Der Plot ist ungewöhnlich, er ist düster und schwer, aber er ist auch spannend. Man muss bereit sein, sich auf die dunklen Gedanken und die fieberhafte Suche nach den verlorenen Erinnerungen einzulassen. Man muss wissen, dass dies keine gewöhnliche Jagd nach einem Täter, sondern vielmehr eine Suche nach der eigenen Vergangenheit und der verzweifelte Versucht, wieder Ordnung ins eigene Leben zu bringen ist. 




Ebenso kompliziert wie Veganis Leben ist teilweise auch die Sprache. Es ist kein Krimi, der sich leicht in einer Nacht weglesen lässt. Manche Sätze sind kompliziert, viele holpern und lassen sich nicht flüssig lesen. Es dauert, bis man sich an den Schreibstil gewöhnt hat und so richtig warm wurde ich bis zum Ende nicht mit ihm. 




Ein düsterer Kriminalroman um eine Protagonistin auf der beklemmenden Suche nach ihrer verlorenen Erinnerung.  




4 von 5 Punkten

Cover 1 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Plot 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1/2 Punkt

~*~ btb ~*~ 352 Seiten ~*~ ISBN: 978-3442744367 ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,99€ ~*~ Juli 2013 ~*~ 

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Cuchilla_Pitiminis avatar

Rezension zu "Ich vergebe dir" von Elisabetta Bucciarelli

Rezension zu "Ich vergebe dir" von Elisabetta Bucciarelli
Cuchilla_Pitiminivor 6 Jahren

„Ich vergebe dir“… naja, das was Elisabetta Bucciarelli da verzapft hat, werde ich ihr sicher nicht verzeihen. Ich habe das Buch bei *Buchgesichter* gewonnen (danke) und mich wirklich darauf gefreut, denn der Klappentext und die Beschreibung hören sich recht spannend an: Sieben Kinder verschwinden in einem Waldstück, doch alle werden wieder frei gelassen – bis die zweijährige Arianna entführt wird und verschwunden bleibt.
Die ersten beiden Kapitel, in denen die Entführung der kleinen Arianna geschildert werden, fand ich auch gar nicht mal schlecht: Der Schreibstil abgehackt, düster, schnörkellos. Da kommt pures Gänsehaut-Feeling auf.
Leider ging es in genau diesem Stil weiter: Kurze, teilweise Ein-Wort-Sätze, ebenso abgehackte Kapitel. Kaum ein Kapitel ist länger als 2 Seiten, sodass ein richtiger Handlungsstrang nicht zustande kam und ein Einfühlen in die Szene kaum möglich war.
Die Dialoge sind teilweise in Drehburchform geschrieben, Beispiel:

*Maria Dolores Vergani: „Wenn wir uns länger als zwei Tage nicht sehen, vermisst du mich dann?“
Michele Conti: „Ja.“ Dann folgte die nächste Frage: „Auf einer Beliebtheitsskala von eins bis zehn – ein Mann, der eifersüchtig ist?“
Maria Dolores Vergani: „Zehn. Das weißt du. Und du? Bist du eifersüchtig?“
Michele Conti: „Ja. Aber nur auf die Besten.“*
_Quelle: Elisabette Bucciarelli: "Ich vergebe Dir", Mailand 2009; Seite 53_


Und so, genau so, geht es über zwei Seiten. Auch in den restlichen Kapiteln vermisste ich die Beschreibung von Mimik, Gestik, Emotionen – man kommt keiner der Hauptfiguren nahe, weder Maria Dolores Vergani noch dem Priester Don Paolo. Sie bleiben Unbekannte oder besser gesagt wurden sie mir direkt unsympathisch, denn natürlich haben beide irgendein dunkles Geheimnis, mit dem so abgedroschen gespielt wird, dass ich es nicht ertragen konnte.

Glaubt mir Leute, ich habe schon viele Bücher gelesen, die mich nicht aus den Socken gehauen haben, aber das hier ist wirklich eines der miesesten. Okay, ich muss mich etwas zügeln, denn: ich habe es abgebrochen. Und zwar nach 76 Seiten. Und dass ich nach 76 Seiten zu diesem fatalen, vernichtenden Urteil komme bedeutet wohl nichts Gutes. Sollte ein Buch nicht direkt am Anfang fesseln, oder mir zumindest irgendeine sympathische Hauptperson vorstellen, irgendeine Atmosphäre in die ich eintauchen möchte? Nein, das alles war in Bucciarellis Buch nicht zu finden, leider, denn die Story könnte viel hergeben. Ich habe mich schon bis Seite 76 gequält in der Hoffnung, die Story würde noch was rausreißen, aber leider kommt bis dahin nichts zur eigentlichen Story (außer die einführenden Kapitel, dass eben die Kinder entführt wurden). Es wird nur darum rumgewabert, dass sowohl Maria Dolores als auch Don Paolo irgendein furchtbares Geheimnis mit sich rumtragen.
Hinzu kommt der starke Bezug zu Gott, den ich persönlich einfach nicht nachvollziehen kann, da ich nicht besonders religiös bin. Hätte man dies anders dargestellt wäre es aber kein Problem für mich gewesen, ich hab auch schon Bücher gelesen die in Klöstern oder so spielten oder in denen religiöse Motive zum Tragen kamen.

Für mich leider ein sehr schlechtes Buch, dessen Ende ich nicht erfahren werde, es sei denn jemand verrät es mir. Wenn sich jemand diesem Buch annehmen möchte – bitte, ich schenke es Euch!

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