Elisabetta Bucciarelli Ich vergebe dir

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Inhaltsangabe zu „Ich vergebe dir“ von Elisabetta Bucciarelli

Was ist im Wald der verschwundenen Kinder passiert? Eine kleine Gemeinde im Aostatal: Mehrere Kinder sind auf mysteriöse Weise verschwunden. Don Paolo, der Priester des Ortes, bittet die Mailänder Kommissarin Maria Vergani um Hilfe. Mit gemischten Gefühlen kehrt diese an den Ort ihrer Kindheit zurück und beginnt, sich im Dorf umzuhören. Sie stößt auf eine verlassene Goldmine im Wald und auf Ungereimtheiten, die den Geistlichen plötzlich in einem anderen Licht erscheinen lassen. Kurz darauf ist er tot, erhängt an einem Balken. War es Selbstmord?

Nicht so schlecht, aber die Kommissarin verzettelt sich ein wenig in mehreren Fällen und in ihrer Mid-Life-Crisis.

— Gulan

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    Ich vergebe dir

    Cuchilla_Pitimini

    08. May 2012 um 11:09

    „Ich vergebe dir“… naja, das was Elisabetta Bucciarelli da verzapft hat, werde ich ihr sicher nicht verzeihen. Ich habe das Buch bei *Buchgesichter* gewonnen (danke) und mich wirklich darauf gefreut, denn der Klappentext und die Beschreibung hören sich recht spannend an: Sieben Kinder verschwinden in einem Waldstück, doch alle werden wieder frei gelassen – bis die zweijährige Arianna entführt wird und verschwunden bleibt. Die ersten beiden Kapitel, in denen die Entführung der kleinen Arianna geschildert werden, fand ich auch gar nicht mal schlecht: Der Schreibstil abgehackt, düster, schnörkellos. Da kommt pures Gänsehaut-Feeling auf. Leider ging es in genau diesem Stil weiter: Kurze, teilweise Ein-Wort-Sätze, ebenso abgehackte Kapitel. Kaum ein Kapitel ist länger als 2 Seiten, sodass ein richtiger Handlungsstrang nicht zustande kam und ein Einfühlen in die Szene kaum möglich war. Die Dialoge sind teilweise in Drehburchform geschrieben, Beispiel: *Maria Dolores Vergani: „Wenn wir uns länger als zwei Tage nicht sehen, vermisst du mich dann?“ Michele Conti: „Ja.“ Dann folgte die nächste Frage: „Auf einer Beliebtheitsskala von eins bis zehn – ein Mann, der eifersüchtig ist?“ Maria Dolores Vergani: „Zehn. Das weißt du. Und du? Bist du eifersüchtig?“ Michele Conti: „Ja. Aber nur auf die Besten.“* _Quelle: Elisabette Bucciarelli: "Ich vergebe Dir", Mailand 2009; Seite 53_ Und so, genau so, geht es über zwei Seiten. Auch in den restlichen Kapiteln vermisste ich die Beschreibung von Mimik, Gestik, Emotionen – man kommt keiner der Hauptfiguren nahe, weder Maria Dolores Vergani noch dem Priester Don Paolo. Sie bleiben Unbekannte oder besser gesagt wurden sie mir direkt unsympathisch, denn natürlich haben beide irgendein dunkles Geheimnis, mit dem so abgedroschen gespielt wird, dass ich es nicht ertragen konnte. Glaubt mir Leute, ich habe schon viele Bücher gelesen, die mich nicht aus den Socken gehauen haben, aber das hier ist wirklich eines der miesesten. Okay, ich muss mich etwas zügeln, denn: ich habe es abgebrochen. Und zwar nach 76 Seiten. Und dass ich nach 76 Seiten zu diesem fatalen, vernichtenden Urteil komme bedeutet wohl nichts Gutes. Sollte ein Buch nicht direkt am Anfang fesseln, oder mir zumindest irgendeine sympathische Hauptperson vorstellen, irgendeine Atmosphäre in die ich eintauchen möchte? Nein, das alles war in Bucciarellis Buch nicht zu finden, leider, denn die Story könnte viel hergeben. Ich habe mich schon bis Seite 76 gequält in der Hoffnung, die Story würde noch was rausreißen, aber leider kommt bis dahin nichts zur eigentlichen Story (außer die einführenden Kapitel, dass eben die Kinder entführt wurden). Es wird nur darum rumgewabert, dass sowohl Maria Dolores als auch Don Paolo irgendein furchtbares Geheimnis mit sich rumtragen. Hinzu kommt der starke Bezug zu Gott, den ich persönlich einfach nicht nachvollziehen kann, da ich nicht besonders religiös bin. Hätte man dies anders dargestellt wäre es aber kein Problem für mich gewesen, ich hab auch schon Bücher gelesen die in Klöstern oder so spielten oder in denen religiöse Motive zum Tragen kamen. Für mich leider ein sehr schlechtes Buch, dessen Ende ich nicht erfahren werde, es sei denn jemand verrät es mir. Wenn sich jemand diesem Buch annehmen möchte – bitte, ich schenke es Euch!

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