Elisabetta Flumeri , Gabriella Giacometti Die Zutaten der Liebe

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Inhaltsangabe zu „Die Zutaten der Liebe“ von Elisabetta Flumeri

Liebe all’arrabbiata Margherita hat eine Gabe: Sie kocht nicht nur mit allen Sinnen, sondern auch mit dem Herzen. Wer in den Genuss ihrer überraschenden Kreationen kommt, wird nicht nur satt, sondern glücklich. Doch mit ihrem eigenen Glück geht es bergab, seit sie Francesco nach Rom gefolgt ist. Als sie dann plötzlich ohne Mann, Job und Wohnung dasteht, packt sie entschlossen ihre Siebensachen und kehrt in ihre toskanische Heimat Roccafitta zurück. Aber auch hinter der malerischen Kulisse des in den Hügeln der Maremma gelegenen Örtchens bahnen sich Dramen an: Margheritas Vater Armando hat Haus und Lokal verpfändet und alles verspielt, während der skrupellose – und dabei verflixt attraktive – Geschäftsmann Nicolas Ravelli den alten Weinbauern der Gegend sämtliche Weinberge abschwatzt, um sie auf billige Massenproduktion umzustellen. Und ausgerechnet sein Angebot scheint für Margherita der einzige Ausweg aus ihrem Dilemma zu sein … Eine herrlich spritzige, sinnlich-romantische Sommerkomödie voller Aromen und toskanischem Flair, die die Sehnsucht nach Italien weckt. Mit Margheritas verführerischsten Rezepten im Anhang

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    Die Zutaten der Liebe
    Antek

    Antek

    31. March 2017 um 15:01

    Die Geschichte beginnt mit einem Alptraum für Margeritha, dann hat auch noch das Tageshoroskop im Radiowecker nur Horrormeldungen parat und ihr Ehemann Franceso, der sich wie ein Pascha das Frühstück ans Bett bringen lässt, droht ihr, sie darf das Vorstellungsgespräch auf gar keinen Fall vermasseln. Was dann aber natürlich prompt passiert. Zurück zu Hause findet sie das Kündigungsschreiben für ihre  Wohnung und dann taucht auch noch Francescos Englischlehrerin auf, die ihm wohl alles andere als Englisch beigebracht hat. Hat sich Maggy in Rom noch nie wohl gefühlt, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, nicht nur der Stadt, sondern auch ihrem Ehemann den Rücken zu kehren. Sie packt ihre Siebensachen samt ihrem kleinen Zoo und fühlt sich wenig später zurück in ihrer toskanischen Heimat Roccafitta schon fast wieder richtig daheim. Allerdings ist hier auch nicht alles Gold was glänzt. Der Traum das Restaurant ihrer verstorbenen Mutter wieder aufleben zu lassen, ist schnell ausgeträumt, denn es gehört inzwischen der Bank. Die Versteigerung droht, weil ihr Vater Armando lieber weiter spielt, als Schulden zurück zahlt. Sie muss sich also erst einmal Arbeit suchen und Matteo, ihr bester Freund aus Jugendtagen, hätte auch sofort die passende Gelegenheit. Kochen ist ihre Leidenschaft, eigentlich nichts lieber als das, aber ausgerechnet für Mr. Tiefkühlkost, dessen Attraktivität indirekt proportional zu seinem schlechten Charakter ist, nie im Leben. Aber Maggy nicht mit dem Gefühlsstrudel gerechnet, denn noch nie einem Mann gegenüber so ein heftiges Verlangen verspürt. Und auch dem kalten, skrupellosen Geschäftsmann Nicolas Ravelli geht die in seinen Augen so desorganisierte, kindische und impulsive Frau, seit ihrem Tintenfisch Anschlag im Supermarkt nicht mehr aus dem Kopf. Er sucht eine Köchin, Maggy braucht das Geld und so … Der Schreibstil liest sich locker, leicht und man fliegt fast durch die Seiten. Margherita hat sich das Kochen von ihrer Mutter abgeschaut und wie schon für diese ist es zur großen Leidenschaft geworden. Maggy kocht um sich zu trösten, sie kocht aus guter Laune, sie kocht um sich abzulenken, oder sie kocht um zu verführen. Es gibt nichts im Leben, was sich nicht wegkochen lassen würde. Ihr Leben dreht sich zu einem großen Teil ums Essen und die Zubereitung immer neuer Köstlichkeiten. Diese Leidenschaft durchdringt auch die Ausdrucksweise, so gibt es die passenden Vergleiche wie „Maggys Gefühlskonsistenz war so bröselig und spröde wie Mürbeteig“, oder Kosenamen wie „Miss Zitroneneis“ werden verliehen. Gut gefällt mir, dass man immer wieder schmunzeln darf, so kann es schon mal sein, dass Maggy im Supermarkt der Tintenfisch aus der Tüte rutscht und prompt auf dem Anzug von Nicolas landet. Gelungen empfinde ich auch, dass der Leser von Maggys Gedanken und Gefühlen, die so oft ihrem Handeln widersprechen, durch kursive Einschübe erfährt.  Gefreut habe ich mich darüber, dass es trotzdem die Begierde und das Verlangen deutlich spürbar sind, keine ausladenden Sexszenen gibt, denn das ist nicht mein Ding. Beide haben ihren Stolz, ihre Prinzipien und wollen ihre Gefühle eigentlich gar nicht zulassen, daher kommt die Liebesgeschichte auch nicht schnülzig daher, sondern hat Gefühl, aber eben auch Pfiff. Wie viel Happy End verträgt eine solche Geschichte? Wegen mir hätte nicht alles so rund laufen müssen, aber auch mit dem Ende kann ich gut leben. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und Margherita habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie hat ihren Stolz und lässt sich nicht verbiegen, was mir gut gefällt. Außerdem sind ihr Freunde und die Familie sehr wichtig, auch wenn das Wichtigste in ihrem Leben wohl das Kochen ist. Ganz anderes hingegen ist Mister Tiefkühlkost. Nicolas denkt mit Geld lasse sich alles regeln und er geht wegen einem guten Geschäft auch über Leichen. Aber die kalte Fassade bröckelt, ob Maggy ihn weichkocht? Auch die kleineren Rollen sind toll besetzt. So wird z.B. Papa Armando mit seiner Spielsucht äußerst authentisch dargestellt. Oder bei Nicolas Assistentin Carla trifft es wohl die Beschreibung „effizient, zuverlässig, aber ohne einen Funken Humor“ mehr als genau. Erwähnen möchte ich noch den kleinen Tierpark, dem sich Maggy angenommen hat. Die beiden Katzen Ratatouille und Asparagio, MischlingshundArtusi und vor allem Beo Valestro mit seinen super Kommentaren haben mir als tierische Unterstützung gut gefallen. Ich muss eigentlich beim Lesen von Romanen nicht unbedingt noch Rezepte geliefert bekommen, aber hier passt es richtig gut. Maggy hat schon ganz besondere Köstlichkeiten in petto, sodass vielleicht sogar ich zum Kochlöffel greifen werde. Parmesanpudding, Schokoladenmousse mit Chilli,… ich komme.  „Eine herrlich spritzige, sinnlich-romantische Sommerkomödie voller Aromen und toskanischem Flair, die die Sehnsucht nach Italien weckt.“ Mit diesem Satz wird für diesen Roman geworben und er verspricht nicht zu viel.  Hier bekommt man herrlich spitze Dialoge, Leidenschaft und Gefühle. Der Mund wird einem wässrig bei den ganzen Köstlichkeiten, die Maggy zubereitet und man kann sich so richtig nach Italien, bzw. in die Toscana träumen. Zwischen Weinbergen tolles Essen genießen und Schmetterlinge im Bauch fühlen, das fühlt sich fast wie Urlaub an. Natürlich ist es leichte Unterhaltung, aber das sollte bei der Buchbeschreibung ja schon klar sein und deshalb bekommt die Geschichte von mir auch noch 5 Sterne.

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