Elizabeth Anthony

 4.1 Sterne bei 19 Bewertungen

Alle Bücher von Elizabeth Anthony

Verführung

Verführung

 (19)
Erschienen am 02.01.2014
All I Want Is You

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Erschienen am 01.11.2013

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Liviiosas avatar

Rezension zu "Verführung" von Elizabeth Anthony

Ein wirklich toller historischer Erotikroman
Liviiosavor 2 Jahren

Ich war so skeptisch, als ich dieses Buch das erste Mal in die Hände genommen hab. Die Bewertungen waren eher sehr durchschnittlich. Aber ich habe es geliebt. Jede einzelne Seite hat mir gezeigt, dass das Leben nun mal nicht immer so verläuft, wie man es sich wünscht. Das Buch beschreibt eine Liebesgeschichte in der Zeit um 1920 in einem alten englischen Herrenhaus, wie auch in London. Die erotischen Szenen sind sehr toll geschrieben. Es werden keine geschmacklosen Begriffe benutzt, die mich zum Teil in so vielen New Adult Büchern inzwischen nur noch nerven. Die Protagonistin Sophie ist wunderbar. Anfangs fand ich sie ein wenig zu naiv. Aber was kann man von einem 13-16jährigen Mädchen erwarten. Mit den Jahren konnte man jedoch sehen, wie sie sich zu einem starken Charakter entwickelt hat. 

Entgegen einiger Meinungen: Ich finde, dass dieses Buch kaum/keine Ähnlichkeiten mit Shades of Grey hat! Außer vielleicht, dass es um einen reichen Mann und ein armes Mädel geht. Es gibt in diesem Buch kein BDSM, keine Dom-Sub Beziehung etc.! Es kommen keine Szenen vor, wo dem Mädel Schmerzen zugefügt werden. Nix davon! Nur weil ein Buch erotische Szenen hat, bedeutet es nicht, dass es sofort eine Ähnlichkeit mit Shades of Grey hat!! -.- 

Zusammengefasst: TOP TOP TOP!!  Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen :) 

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Lola1008s avatar

Rezension zu "Verführung" von Elizabeth Anthony

Shades of Grey 2.0 - nur mit mehr historischem Hintergrund
Lola1008vor 4 Jahren

Shades of Grey 2.0 - nur mit mehr historischem Hintergrund

Belfield Hall 1920: Sophie ist jung, hübsch und träumt davon eines Tages als Tänzerin in den großen Londoner Theatern aufzutreten. Dumm nur, dass sie als Küchenmagd des großen Herrenhauses Belfield Hall nie die Chance erhalten wird, jemals in einer Revue zu tanzen. Das glaubt Sophie zumindest - bis ein Erbschaftsstreit um den Landsitz entbrennt. Und Lady Beatrice, Sophies Herrin, dem Küchenmädchen ein äußerst unmoralisches Angebot macht: Sophie soll sich in ihrer Unschuld dem neuen Erben von Belfield Hall präsentieren. Zur Belohnung darf sie nach London ziehen und dort tanzen. Sophie befindet sich im Zwiespalt: Soll sie das Angebot annehmen und dabei riskieren, dass ihr Name in Verruf gerät? Oder soll sie besser ihr geordnetes Leben in der Küche von Belfield Hall führen, wie es eigentlich für sie vorherbestimmt ist?

Meine Meinung:
"Verführung" habe ich bei einer Leserunde gewonnen und ich muss zugeben, dass ich doch sehr skeptisch war. Nachdem mir der erste Teil von "Shades of Grey" gar nicht gefallen hat, war ich auch etwas misstrauisch was "Verführung" anging und hatte das Buch über ein Jahr im Regal stehen. Jetzt überkam mich trotzdem mal die Lust, das Buch zu lesen und so schnappte ich mir den Wälzer und ging an die Arbeit.
Elizabeth Anthonys Schreibstil ist leicht verständlich und man kann dem Handlungsverlauf leicht folgen. Allerdings fand ich leider, dass der Schreibstil an sich ganz okay war, aber man trotzdem nicht das Bedürfnis hatte die Geschichte um Sophie weiterzulesen. Man hatte zwar das Gefühl, dass man sich durch die verwendete Ich-Perspektive besonders gut in Sophie hineinversetzen konnte, aber trotzdem motivierte mich das nicht, weiterzulesen.
Was um Belfield Hall herumgeschah, d.h. was die anderen Mägde und Diener aber auch die anderen Herrschaften taten, fand ich sehr interessant gestaltet. Dadurch konnte man sich einige Situationen wirklich gut vorstellen, eben weil sie gut für den Leser illustriert worden waren. Dies bewirkte auch, dass der Leser sich wirklich gut in die Zeit und in die Szenerie hineinversetzen konnte. Diese Teile der Geschichte haben mir eigentlich am besten gefallen. Und hätten mir eigentlich auch vollkommen gereicht, um ehrlich zu sein.
Dass es in dem Buch um Sex geht, ist wohl längst kein Geheimnis. Und eigentlich wollte ich mich nur davon überzeugen lassen, dass nicht alle erotischen Romane so sind wie die "Shades of Grey"-Reihe. Leider konnte "Verführung" mich dahingehend überhaupt nicht überzeugen. Für mich gab es zu viele Parallelen mit der berühmten Buchreihe von E.L. James und zwar so viele, dass das für mich schon nicht mehr schön sondern nur noch langweilig war. Das fand ich äußerst schade. Leider hat Elizabeth Anthony in der Hinsicht meiner Meinung nach kein Stück Innovation geliefert. So werden Leser der "Shades of Grey"- oder "Crossfire"-Reihe sehr viele Ähnlichkeiten feststellen können. Ich habe zwar nur den ersten Teil der "Shades of Grey"-Reihe gelesen, trotzdem konnte ich in den Situationen viele Ähnlichkeiten feststellen.Das betrifft allerdings nicht nur die Situationen, sondern auch die Charaktere.
Dass Sophie noch Jungfrau ist, finde ich verständlich und nachvollziehbar, ist der Roman im historischen Kontext nicht ganz mit Erotikliteratur, die in der heutigen Zeit spielt, vergleichbar. Allerdings fand ich die Parallelen zwischen Lord Ashley und Christian Grey doch etwas sehr absichtlich gestaltet. Das fand ich sehr schade. Anscheinend stehen Frauen auf geheimnisvolle Männer mit komischen sexuellen Neigungen...
Auch was die restlichen Charaktere betraf, war ich nicht wirklich zufrieden mit ihrer Gestaltung. Natürlich spielen Sophie und Lord Ashley die Hauptrollen in der Geschichte, aber trotzdem hatte ich das Gefühl als würden sie nicht wirklich "echt" auf den Leser wirken. Zwar erlebt man die Geschichte durch Sophies Augen, und man konnte sich gut in ihre Situation hineinversetzen, aber sie erinnerte mich vom Charakter her einfach zu sehr an Anna aus "Shades of Grey". Das machte Sophie für mich nicht wirklich glaubwürdig und daher auch eher zu einem flachen Charakter. Genau dasselbe war es mit Lord Ashley. Beim Charakterisieren musste ich immer wieder an Christian denken. Auch hier konnte der Charakter mich nicht recht überzeugen. Bei den Nebenfiguren war es genau das Gleiche. Zwar tauchten besonders am Anfang des Buches im Herrenhaus immer wieder Nebenfiguren auf, die der Leser auch nach recht kurzer Zeit gut charakterisieren konnte, aber je weiter man liest desto unwichtiger werden diese. Besonders in der Mitte des Buches wird die Flatterhaftigkeit der Nebenpersonen besonders deutlich, was einen nach einiger Zeit richtig nerven kann und man anfängt die Augen zu verdrehen. In dieser Hinsicht war ich also nicht wirklich von der Charaktergestaltung begeistert, eben weil kein Charakter es schaffte, dass ich mich so richtig in die Geschichte eingebunden fühle.
Erst ab der Mitte wurde das Buch einigermaßen interessanter für mich und konnte mich ein wenig mehr mitreißen. Trotzdem konnte für mich die rasche Abfolge der Handlung die recht lasch gestalteten Charaktere nicht wettmachen.
Zu dem Ende kann ich eigentlich gar nichts sagen, weil es mich schlicht und einfach nirgendwo besonders berührt hat. Das fand ich sehr traurig. Man liest fast 380 Seiten, nur um dann am Ende des Romans nicht wirklich etwas fühlen zu können. Ich könnte wirklich nicht sagen, dass mich das Ende in irgendeiner Art und Weise sonderlich schockiert, erfreut oder sonst irgendwie emotional berührt hätte. Ich kann letztlich aus diesem Buch überhaupt nichts mitnehmen.


Fazit:
Leider nicht ganz so wie ich es mir erhofft hatte. Ich mag die historischen Sachen, die die Autorin eingebaut hat und dass dieser historische Kontext im Roman eine wirklich große Rolle spielt. Allerdings rückt dieser Kontext nach und nach in den Hintergrund und ich hatte wirklich das Gefühl, dass es nur noch um Sophie und Lord Ashley gehen würde. Das war nach einiger Zeit wirklich zermürbend. Die Parallelen zwischen den einzelnen Charakteren aus „Verführung“ und anderen erotischen Romanen fand ich mehr als nur zufällig. Manchmal kam ich mir vor als würde ich „Shades of Grey“ (nochmal) lesen – nur mit ein bisschen mehr historischem Hintergrund. Die Charaktere waren viel zu flach und vorhersehbar und haben nach einiger Zeit ziemlich genervt, weil sie immer wieder in ihren gleichen Handlungsmustern blieben. Dadurch hatte ich auch irgendwann keine richtige Lust mehr auf das Buch, so dass mich der Schluss überhaupt nicht berühren konnte. Der erotische Roman bekommt daher leider nur 2 von 5 Sternen von mir.
Es soll wohl noch ein zweiter Band erscheinen, bisher allerdings nur auf Englisch. Das Erscheinungsdatum der deutschen Ausgabe ist noch nicht bekannt gegeben worden. Mal schauen, ob ich diesen dann auch noch lese.


 

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M

Rezension zu "Verführung" von Elizabeth Anthony

Ein schön geschriebenes Buch
MikiReifvor 4 Jahren

Dieses Buch ist vielleicht am meisten etwas für Leser die historische Romane in Verbindung mit etwas Sex gerne lesen.
Eine Art Shades of Grey nur in England im Jahre 1920. 

Sophie kommt aus der Unterschicht, und lernt Mr. Maldon auf offener Straße kennen, weil er ihr als Einziger hilft ihre zusammengebrochene sterbende Mutter in ein Krankenhaus zu schaffen und sie zu versorgen.
Leider zu spät behandelt stirbt die Mutter, und da Sophie keine Familie mehr hat, verschafft ihr der Retter einen Job als Küchenhilfe im Herrenhaus Bellfield Hall.
Er muss England verlassen, doch sie schreibt ihm so oft es geht. Zuerst erhält sie noch Antwort. Doch dann bricht der Kontakt seinerseits ab.

Sophie wird währenddessen verführt, und soll dem neuen Erben der Herrschaft von Bellfield Hall jungfräulich als Geschenk angeboten werden. 
Etwas vorhersehbar trifft sie dadurch auf ihren Mr. Maldon, den sie aber für eine Karriere als Tänzerin in London verlässt.

Dort erlebt sie allerhand mit neuen Bekannten. Aber er lässt nicht locker und sucht sie wieder auf, hilft ihr abermals.

Sophies Hin und her, und ihre Art mit der Liebe ihres Lebens umzugehen hat mich etwas verwirrt. Beinahe beim Lesen sogar wütend gemacht. Denn wer läuft denn so vor der Liebe davon, wenn sie sich einem direkt anbietet?!?
Hätte ich gekonnt, hätte ich sie wohl zwischendurch mal geohrfeigt, damit sie zur Besinnung kommt!!
Aber das hätte den Roman vermutlich beträchtlich gekürzt. Und so habe ich kopfschüttelnd weitergelesen, denn das Buch ist äußerst flüssig geschrieben und lässt sich auch nicht wirklich weglegen.
Was auf jeden Fall ein großer Pluspunkt ist.

Am Ende geht es ja doch noch halbwegs gut aus. 
Das Bild des Herrenhauses wird toll beschrieben, und auch der Unterschied der Herrschaften und des Gesindes.
Das Buch kann man für Zwischendurch auf jeden Fall empfehlen. 

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Mit "Verführung" von Elisabeth Anthony laden wir zusammen mit dem Rowohlt Verlag ein, euch ins England der 20er Jahre zu begeben. Es erwartet euch ein sinnlicher Roman, der zugleich wunderbar in diese Zeit zurückzuversetzen weiß.

Mehr zum Inhalt:
Ihr Platz ist unten in der Küche:

Belfield Hall, 1920: Voller Sehnsucht verfasst die junge Sophie Briefe an einen Herrn, der ihr einst in größter Not zur Seite sprang. Ihm verdankt sie ihre Stelle als Küchenmagd in Belfield Hall. Insgeheim aber träumt sie davon, ihre Anstellung aufzugeben und in London Tänzerin zu werden.

Doch oben warten Liebe, Luxus und Verrat.

Als ein Erbschaftsstreit um den Landsitz entbrennt, macht ihre Herrin Sophie ein Angebot: Sie soll sich in ihrer Unschuld dem Erben als Geschenk präsentieren – als Lohn winkt die Erfüllung ihres Traums. Doch Sophie kennt den neuen Herrn nur allzu gut. Soll sie sich ihm hingeben? Oder soll sie sich aus Stolz dem Mann verweigern, den sie von ganzem Herzen liebt?


--> Leseprobe

Wenn ihr Fans von Serien à la "Downton Abbey" seid und außerdem Geschichten mit einer besonderen Erotik liebt, dann ist "Verführung" die perfekte Kombination aus beidem. Wir verlosen insgesamt 10 Exemplare des Buches unter allen, die sich den Buchtrailer ansehen und uns in einem Kommentar bis zum 15.01.2014 verraten, worauf euch dieser Trailer besonders neugierig macht und was ihr danach vom Buch erwartet:

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