Elizabeth Chadwick Die Rose von Windsor

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Inhaltsangabe zu „Die Rose von Windsor“ von Elizabeth Chadwick

Ein Mitterlalterepos zum Genießen Als Roger Bigod, der Erbe der mächtigen Grafschaft Norfolk, im Jahre 1177 an den Hof des englischen Königs Henry II. kommt, trifft er dort auf Ida de Tosney, die jüngste Mätresse des Königs, die sogleich sein Herz erobert. Und auch die schöne Ida fühlt sich sehr zu Roger hingezogen. Als Opfer der Willkür des Königs begleitet sie stets die Angst vor ihrer unsicheren Zukunft, doch bei Roger fühlt sie sich sicher und geborgen. Aber ihre Entscheidung für die Liebe verlangt einen qualvollen Preis …

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    Die Rose von Windsor

    Rissa

    02. February 2018 um 17:34

    Inhalt Franglingham Castle, England, 1173: Roger Bigod ist der erstgeborene Sohn des Earl of Norfolk. Doch dieser erkennt die Leistungen seines Sohnes nicht an, demütigt ihn immer wieder. Als Roger den Auftrag erhält, eine Abtei zu plündern, um den Kampf des jungen Königs zu unterstützen, widersetzt er sich dem Befehl und läuft zur Partei Henrys II. über. Als sein Vater allerdings wenige Jahre später besiegt und gedemütigt stirbt, beginnt ein langwieriger Streit ums Erbe. 1176: Ida de Tosney ist ein Mündel der Krone. Als sie Henry das erste Mal begegnet, ist dieser von ihrer Unschuld fasziniert und macht sie zu seiner Mätresse und Mutter seines Bastardsohnes. Doch Ida schämt sich ihrer Position und wünscht sich eine richtige Familie… Meine Meinung In Die Rose von Windsor erzählt Elizabeth Chadwick einen Teil der Lebensgeschichte von Roger Bigod und Ida de Tosney, Zeitgenossen und Freunden von William Marshal. Während William Marshal allerdings als größter aller Ritter in die Geschichte einging, ist Roger Bigod eher eine Randfigur. Er ist immer mal wieder dabei, wenn Geschichte geschrieben wird, aber selten als Entscheidungsträger. Das wird umso deutlicher, als sein Freund gelegentlich durchs Bild läuft und Roger die Show stiehlt, weil er die wichtigere Position inne hat oder etwas miterlebt, von dem Roger nur nachträglich erfährt. Da politisch gesehen ähnliche Themen angesprochen werden, lernt man auch hier wenig Neues, wenn man die Marshal-Bände bereits kennt. Die Romanhandlung beschreibt weitestgehend Rogers Bemühungen, sein Erbe zu erhalten, und die emotionalen Folgen, die Ida durch ihre frühere Beziehung zu Henry zu tragen hat. Große Spannung sollte man hier nicht erwarten, und auch große Höhepunkte gibt es eher wenige. Zudem spielt sich ein nicht geringer Teil der Geschichte im häuslichen Bereich ab, die Anspannungen, die durch Idas Vorleben entstehen, ziehen sich durch weite Teile des Romans, und die Liebesgeschichte ist schon sehr dominant. Trotzdem ist es nicht uninteressant, die Ereignisse mal von einer anderen Perspektive zu sehen und eben ganz andere bedeutsame Persönlichkeiten dieser Zeit kennenzulernen. Allerdings würde ich empfehlen, diesen Roman nicht direkt im Anschluss an die Marshal-Bücher zu lesen. Auch sollte man sich wirklich für diese Zeit interessieren, Vorkenntnisse schaden nicht, da es insbesondere im späteren Verlauf des Romans große zeitliche Sprünge gibt und viele Ereignisse nur am Rande angesprochen werden. Die Charaktere sind, wie von Chadwick gewohnt, liebevoll ausgearbeitet. Ida ist eine sehr starke Frau, die es schafft, sich aus dem Einfluss des Königs zu lösen. Einzig in Bezug auf ihren Erstgeborenen sowie ihre frühere Stellung bei Hofe reagiert sie sehr emotional, was man ihr nicht verdenken mag. Roger ist dagegen der starke Stratege, dem es schwer fällt, Gefühle zu zeigen. Er ist juristisch bewandert, verfügt aber auch über kämpferische Fähigkeiten. Leider sehen wir beide Seiten kaum in Aktion, sondern meist nur erwähnt oder in kurzen Beschreibungen. Auch andere Charaktere sind sehr lebendig beschrieben. Nur Huon, Rogers Halbbruder, kam mir ein wenig zu einseitig vor, aber damit kann ich gut leben. Seit diesem Roman stammen die Übersetzungen der Romane von Elizabeth Chadwick von Nina Bader. Dies hat zur Folge, dass endlich die Königsnamen nicht mehr ins Deutsche übertragen werden, einer meiner größten Kritikpunkte an bisherige Romane der Autorin. Auch sonst habe ich an der Übersetzung, die die einfache und klare Sprache Chadwicks gut ins Deutsche transportiert, nichts auszusetzen. Viel Zusatzmaterial darf man mal wieder nicht erwarten, einzig ein Nachwort ist enthalten, in dem insbesondere auf die Quellenlage eingegangen wird. Eine Karte, um die Position der einzelnen Erbgüter, um die Roger mit seinen Halbbrüdern streitet, wäre allerdings schon hilfreich gewesen. Fazit Ein eher leiser Roman, der im Schatten der Marshal-Bücher von Elizabeth Chadwick steht. Ich habe ihn trotzdem gerne gelesen, würde ihn aber nicht als Einstieg in diese Zeit empfehlen.

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  • Ein Leben für den König

    Die Rose von Windsor

    Bellexr

    09. April 2013 um 10:47

    England im Jahre 1173: Roger Bigod ist der Erbe der mächtigen Grafschaft Norfolk, doch Roger überwirft sich mit seinem Vater Hugh  und tritt in den Dienst von König Henry II. An dessen Hof trifft er das erste Mal auf Ida de Tosney, ein Mündel des Königs, der sie mittlerweile zu seiner Mätresse gemacht hat. Roger und Ida fühlen sich schnell zueinander hingezogen. Doch Henry II. hat sein Interesse an der jungen Frau noch nicht aufgegeben und bald schon schenkt Ida dem König einen Sohn. Die gemeinsame Zukunft von Ida und Roger scheint in weite Ferne zu rücken. Während ihrer Recherchen zu William Marshal, dem Ritter, der fünf gekrönten Häuptern diente und nach dem Tod von John Ohneland als Regent die Geschicke Englands führte, stieß die Autorin auch auf  den Lord von Norfolk und dessen enge Verbindungen zum englischen Hof.  Geschickt und hervorragend recherchiert verknüpft Elisabeth Chadwick historisch belegte Fakten mit Fiktion und erzählt im vorliegenden Roman das ereignisreiche und aufregende Leben im nahen Umfeld des Hauses Plantagenet aus Sicht von Roger Bigod und seiner großen Liebe Ida de Tosney. Von der ersten Seite fasziniert Elisabeth Chadwick mit ihrem mitreißenden, prallen und bildhaften Schreibstil. Mühelos taucht man in das 12. Jahrhundert ein, begleitet Ida mit an den Hof Henry II., spürt ihre Angst und Unsicherheit dem König gegenüber, der verbittert durch den Verrat seiner Söhne kaum noch jemanden traut und von dem unschuldigen Verhalten Idas fasziniert ist.  Aber das Misstrauen von Henry II. richtet sich nicht nur gegen seine Söhne, auch dem jungen Roger Bigod tritt der König eher verhalten gegenüber. Schließlich hat dessen Vater Hugh Bigod sich auf die Seite der Königsgegner geschlagen. Immer wieder hält der König den jungen Adligen hin, macht ihm vage Versprechungen in Bezug auf sein rechtmäßiges Erbe und fordert seinen Einsatz für England und den König. Der Roman umfasst die Zeit von 1173 bis 1199 und man begegnet im Roman vielen historischen Personen, nicht nur William Marshall, sondern auch den Söhnen des Königs, ist bei ihren Intrigen um den Thron dabei, bei den Männern im Hintergrund, welche die Fäden ziehen und auch Eleanor von Aquitanien bringt sich nach dem Tod ihres Mannes wieder mit in die politischen Ränkespiele ein und sichert für ihren Lieblingssohn Richard den Thron, während dieser sich auf dem 3. Kreuzzug im  Heiligen Land befindet. Dies alles erzählt die Autorin äußerst unterhaltsam und fesselnd. Lebendig und facettenreich zeichnet Elisabeth Chadwick alle Charaktere bis in die kleinste Nebenrolle, sodass nicht nur Ida und Roger fast augenblicklich Gestalt annehmen, sondern man auch eine gute Vorstellung der historischen Personen erhält. Roger ist ein treuer, geradliniger Ritter des Königs, seinen Unmut über die Hinhaltetaktik von Henry II. verbirgt er stoisch und zeigt dem König durch sein besonnenes, aufrichtiges Verhalten immer wieder, dass auf ihn Verlass ist.  Ida de Tosney kommt als 15-jähriges Mündel an den Hof des Königs. Unsicher, fast schon naiv ist ihr Verhalten anfangs, das Interesse des Königs an ihr verängstigt sie. Doch Ida lernt schnell sich in den Gepflogenheiten des Hofes zurechtzufinden. Bald schon entwickelt sie sich zu einer selbstbewussten jungen Frau, die sehr auf ihr Ehrgefühl achtet und sich Roger Bigod als ihren zukünftigen Ehemann aussucht. Hinterlist und Lüge sind Ida fremd, sie hat für jeden ein offenes Ohr und ist sich  auch nicht zu schade, einmal niederere Arbeiten zu verrichten. Fazit: Ein bildgewaltiger, praller und mitreißender Roman, der geschickt Fiktion mit historischen Fakten verknüpft und einen mühelos in das England des 12. Jahrhunderts entführt.

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  • Rezension zu "Die Rose von Windsor" von Elizabeth Chadwick

    Die Rose von Windsor

    Malibu

    19. November 2011 um 13:58

    Roger Bigod kommt an den Hof des englischen Königs Henry II., im Jahre 1177. Dort trifft er die schöne Ida de Tosney, die jüngste Mätresse des Königs. Zu dieser fühlt er sich sofort hingezogen, sowie sie sich zu ihm. Erst können sie ihre Liebe nicht allgegenwärtig ausleben und zeigen, doch das Blatt wendet sich zum Guten für sie. Doch der Preis dafür ist hoch... Das ist der erste historische Roman, der mich mehr als all die anderen in seinen Bann gezogen hat. In die Person Ida kann man sich sofort hineinfühlen und bangt mit ihr um ihr Leben und um ihr Umfeld, wie es hier weitergehen mag. Und auch ihre Liebe zu Roger ist sofort spürbar und man hofft nur das Gute. Roger selbst ist auch ein Mann, den man gern haben könnte, wäre er real und würde vor einem stehen. Doch auch hier hat der Roman manchmal seine Schwachstellen und schwächt in seiner Stärke ab, indem es manchmal etwas langweilig wird. Aber das tut dem Ganzen nichts ab und ich kann es nur jedem Historikfan empfehlen!

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