Elizabeth Cleghorn Gaskell (North and South) By Gaskell, Elizabeth Cleghorn (Author) paperback Published on (06 , 1996)

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(10)
(6)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „(North and South) By Gaskell, Elizabeth Cleghorn (Author) paperback Published on (06 , 1996)“ von Elizabeth Cleghorn Gaskell

Stolz und Vorurteil mit sozialkritischen Ambitionen. Und einer Heldin, die mein Herz nicht wirklich gewinnen konnte...

— Damarel
Damarel

Absoluter Klassiker, leider nicht ins Deutsche übersetzt. Es gibt aber eine sehr, sehr gute deutsche Filmversion!

— UlrikeBoehm
UlrikeBoehm
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • North and South - endlich in deutscher Sprache

    (North and South) By Gaskell, Elizabeth Cleghorn (Author) paperback Published on (06 , 1996)
    Polly174

    Polly174

    08. June 2015 um 15:14

    Hallo,

    ich habe eine gute Nachricht für alle diejenigen, die der englischen Sprache genau so wenig mächtig sind wie ich. North and South wurde ins Deutsche übersetzt !!!

    Bislang gibt es dieses Buch (leider) nur als E-Book.

    Es lohnt sich wirklich, das Buch zu lesen. Vorallem wenn man von der Verfilmung schon begeistert war ! :)

  • Gesellschaftskritik und Liebesroman in einem

    (North and South) By Gaskell, Elizabeth Cleghorn (Author) paperback Published on (06 , 1996)
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. October 2014 um 11:33

    Ein Roman aus dem 19. Jahrhundert, ein Buch aus dem Viktorianischen England. Ein Buch, das Themen anspricht, die auch heute noch aktuell sind. Das Leid der Arbeiterklasse, ihre Versuche diesem Elend zu entkommen, Streik, Gewaltausbrüche und das zwischenmenschliche Miteinander unter Leuten ganz unterschiedlicher Herkunft  und Klassen. Mittendrin die junge “Heldin” Margaret Hale, durch deren Augen der Leser die graue Stadt im Norden wahrnimmt und die Ungerechtigkeiten gegen die Arbeiterklasse erlebt. Es ist ihre Geschichte, und auch wenn der Roman viele brisante Themen dieser Zeit aufgreift (Wie viel Verantwortung trägt der Master für seine Arbeiter?) und Margaret in Ansätzen eine ziemlich fortschrittliche junge Dame ist (immerhin geht sie allein spazieren, ein Skandal! ;-)), so ist es doch wieder einmal die allseits beliebte Liebesgeschichte aus dem 19. Jahrhundert. Frau lernt attraktiven Mann kennen, mag ihn erst nicht und im Verlaufe der Geschichte lernen sich beide kennen und lieben. Verwicklungen und – in diesem Fall – sozialkritische Beobachtungen nicht ausgeschlossen. Aber ist es nicht gerade das, was wir an Jane Austen und Co. so schätzen? Es hat mir auf alle Fälle Spaß gemacht das Buch zu lesen, was man nicht von allen Romanen aus der Zeit sagen kann. Teilweise hat es sich ein wenig in die Länge gezogen und ich hatte das Gefühl, dass sich einige politischen Dialoge wiederholt haben. Die dargestellten Charaktere sind zum Teil sehr amüsant und auch wenn ich von Zeit zu Zeit Schwierigkeiten hatte dem Milton-Slang zu verstehen, so konnte ich das Buch doch ganz gut ohne Wörterbuch lesen. Von der Geschichte her fand ich es sehr gut, dass es Mrs Gaskell tatsächlich gelungen ist dem Leser einen Einblick in die Zuständen ihrer Zeit zu geben. Es ist alles sehr bildlich beschrieben und obwohl man immer in der Mittelklasse bleibt, so erhält man doch Einsicht in die Gedanken und Gefühle der Arbeiter durch Margarets Freundschaft zu Higgins und dessen Tochter. Und auch in die Gedanken von den Industriellen wird man mit einbezogen. Der männliche Protagonist Thornton ist ein häufiger Besucher im Hause Hale und führt nicht nur lebhafte Diskussionen mit Mr. Hale, sondern auch mit Margaret. Was mir sehr gefallen hat, denn sie hat – für ihre Zeit – einen erstaunlich klaren Standpunkt und scheut sich nicht, diesen zu vertreten. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich mit der Zeit beschäftigen will und Romane aus dem viktorianischem England liebt. Es ist realistischer als die Liebesgeschichten von Jane Austen, man merkt schon recht deutlich die Kritik, die Mrs. Gaskell sehr gelungen in ihre Liebesgeschichte eingewoben hat. Gerade deswegen kann ich es für Freunde der englischen Literatur nur empfehlen. Außerdem empfehle ich jedem die BBC-Verfilmung von North and South. Sie ist zwar sehr lang, dafür aber wirklich sehenswert und nahe am Buch.

    Mehr
  • Leserunde zu "Hoffnung eines neuen Tages" von Elisabeth Büchle

    Hoffnung eines neuen Tages
    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    Hoffnung eines neuen Tages heißt der dritte und letzte Band meiner Meindorff-Saga. Ich möchte euch ganz herzlich zur Leserunde zu diesem Roman einladen. ACHTUNG: Da hier alles begeisterte Leseratten sind und ich euren Lesegenuss nicht schmälern möchte, muss ich bei diesem 3. Band eine Einschränkung bei den Bewerbern vornehmen, so schwer mir das auch fällt. Ich fürchte nämlich, dass ihr die Handlungsweisen der Romanfiguren und manche Szenen nicht wirklich nachvollziehen könnt, falls ihr Band 1 und Band 2, zumindest jedoch Band 2 NICHT zuvor gelesen habt. Und das wäre doch wirklich sehr schade! Also gilt für alle Bewerber: Schreibt mir bitte, ob ihr Band 1 und Band 2, oder  "nur" Band 2 gelesen habt und welche Romanfigur  euch aus welchem Grund am besten gefällt. Gerth Medien sponsert 10 Exemplare, die ich bereits zuhause habe, damit ich sie euch persönlich signiert zukommen lassen kann. Bitte habt aber Verständnis dafür, dass ich für Büchersendungen außerhalb Deutschlands das Porto erstattet haben möchte! Vielen Dank! Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten beigetragen zu haben und eine Rezension zu schreiben, die nicht nur hier auf Lovelybooks, sondern auch in anderen Online-Portalen veröffentlicht wird. Ich freue mich auf das gemeinsame Schmökern und den Austausch. Wer das Buch bereits besitzt oder sich bis zum Start der Leserunde (ca. Mitta März) selbst anschaffen möchte, ist natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen.  

    Mehr
    • 452
    SiCollier

    SiCollier

    03. April 2014 um 22:05
    Beitrag einblenden
    Kirschbluetensommer schreibt Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie erinnern mich Demy und Philippe an Mr. Darcy und Elizabeth Bennet (in der Verfilmung mit Colin Firth aus den 90er Jahren). Die Wortgefechte von Philippe ...

    Hm, also darauf bin ich noch gar nicht gekommen, wiewohl ich sowohl das Buch mehrfach gelesen und diese Verfilmung mehrfach gesehen habe. Philippe und Mr. Darcy - das paßt irgendwie nicht. Demy ...

  • Englischer Klassiker!

    (North and South) By Gaskell, Elizabeth Cleghorn (Author) paperback Published on (06 , 1996)
    Petris

    Petris

    25. March 2014 um 19:36

    In dieser Geschichte prallen zwei Welten aufeinander, die der reichen Landeigentümer und jene der städtischen Welt der Industrialisierung. Margaret Hale muss ihr geliebtes Dorf verlassen, da ihr Vater, der Vikar, Glaubenszweifel hat und sich von der Kirche abwendet, um als Privatlektor in Milton, einer Industriestadt, für sich und seine Familie den Lebensunterhalt zu verdienen. Margaret hasst die Stadt, doch nach und nach lernt sie Menschen kennen, sowohl Fabrikbesitzer als auch Arbeiter, die ihr ans Herz wachsen. Kurz hintereinander sterben sowohl ihre Mutter, als auch ihr Vater und wenig später ihr Patenonkel. Ein schweres Jahr für Margaret, denn auch ihr Bruder, der Meuterei beschuldigt, darf nicht zurück nach England. Allerdings gibt es ein Happy End. Als Erbin ihres Patenonkels ist sie jetzt reich und als sie erfährt, dass der Industrielle John Thornton, ein Freund ihres Vaters, unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten gekommen ist, investiert sie ihr Geld in sein Unternehmen und gesteht sich endlich auch zu, dass sie ihn liebt. Schöner viktorianischer Roman! 

    Mehr
  • Rezension zu "(North and South) By Gaskell, Elizabeth Cleghorn (Author) paperback Published on (06 , 1996)" von Elizabeth Cleghorn Gaskell

    (North and South) By Gaskell, Elizabeth Cleghorn (Author) paperback Published on (06 , 1996)
    SiCollier

    SiCollier

    Zum Inhalt Als Mr Hale, ein Pfarrer, aus Gewissensgründen seinen Dienst quittiert, zieht er mit Frau und Tochter Margaret ins nördliche Milton. Dort kommt Margaret zum einen in Kontakt mit dem Gewerkschaftsfunktionär Nicolas Higgins und seiner kranken Tochter, zum anderen mit dem Baumwollmühlenbesitzer Thornton. Letzterer lebt in einer ganz anderen Welt, als sie bisher gewohntg ist, weshalb es immer wieder zu Reibereien kommt. But the cloud never comes in that quarter of the horizon from which we watch for it. (Seite 19)* Meine Meinung (...) But death comes to us all; and you’re well off never to have lost any friend till now. (Seite 231)** Kann man ein Buch als „schön“, gar „sehr schön, einfach wunderbar“ bezeichnen, wenn darin so viel un-schönes, so viel Leid und Schmerz und Tod vorkommen, wie in North And South ? Ich weiß es nicht, aber dennoch ist das für mich eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Trotz Leid, Schmerz und Tod. Kürzlich habe ich Gustav Freytags Roman „Die verlorene Handschrift“ wieder gelesen, der zwar in Deutschland spielt und entstanden ist, jedoch etwa zur gleichen Zeit wie „North And South“. Schon da war mir das so ganz andere Lebensgefühl (ein etwas unpassendes Wort hier) der Menschen damals aufgefallen. Krankheit und Tod hatten einen anderen Stellenwert, ganz einfach, weil sie allpräsent waren. Es war Teil des täglichen Lebens. Selbst wenn man sich mit Anfang fünfzig nicht alt fühlte, konnte man dennoch am nächsten Tag schon sterben. Schlimm war beides für die Menschen auch damals schon, doch wurde es - so mein Empfinden - als etwas Natürliches und nicht zu Vermeidendes hingenommen, im Gegensatz zu dem Tabu, welches der Tod heute bildet, ja geradezu dem Kriegszug dagegen. Auf meiner „Entdeckungsreise“ durch die englische Literatur war dies das zweite Werk (nach R. D. Blackmores „Lorna Doone“), und aufs Neue bin ich begeistert und etwas ratlos, wie mir ein solch herrlicher Roman bisher entgehen konnte. Das Milton des Buches entspricht dem Manchester der Zeit, dem Wohnort der Autorin. Wenn ich den zahlreichen Anmerkungen meiner Ausgabe glauben darf, wird auf etliche seinerzeit aktuelle Ereignisse Bezug genommen, so daß ein Bild der Gesellschaft und der Menschen der Industrialisierung entsteht. Ich entsinne mich, vor Jahren in der Schule etwas darüber gelernt zu haben (bzw. hätte lernen sollen), aber erst jetzt ist das zum Leben erwacht, haben sich trockene Fakten in Schicksale und Geschichten aufgelöst. Völlig neu für mich war der große Gegensatz zwischen Nord- und Südengland, der jeweils so ganz anderen Mentalität, der im Buch gut zur Geltung kommt. Ich kannte die Handlung bereits aus der vorher gesehenen BBC-Verfilmung, die zwar - wie ich inzwischen weiß - in einigen Dingen von der Vorlage abweicht, den „Geist“ des Buches jedoch ungemein gut widerspiegelt und manches, was sich mE nur schlecht filmisch darstellen läßt, sehr gut in die „Filmsprache“ übersetzt hat. So hatte ich beim Lesen, vor allem was die Figuren der Margaret, der Thorntons, aber auch Nicolas Higgins, betrifft, immer die Schauspieler vor Augen bei dem ständig ablaufenden Kopfkino. Das war aber durchaus kein Nachteil, denn die Rollen sind so ideal besetzt, als hätte Frau Gaskell eben diese Schauspieler beim Schreiben vor ihrem geistigen Auge gesehen. Es ist außerordentlich schade, daß es derzeit keine deutsche Ausgabe dieses Werkes gibt. Das war, wie erwähnt, mein zweiter englischer Klassiker, den ich im Original gelesen habe. Ich empfand „North And South“, einige Jahre vor „Lorna Doone“ entstanden, leichter zu lesen als das Letztere. Nach viel zu kurzen rund 395 Seiten mußte ich mich von Margaret Hale, John Thornton und wie sie alle hießen, dann leider verabschieden, und sie in zurück ihre Zeit entlassen, um dort ihr Leben zu leben. Zurück into the days, that are no more. (Seite 350)*** Kurzfassung Farbenprächtig (soweit man das von einer grauen Stadt wie Milton sagen kann) entsteht ein Bild vom England der Mitte des 19. Jahrhunderts: Nord und Süd, arm und reich, Leben und Tod. Und mittendrin Margaret Hale und John Thornton. Eines der schönsten Bücher, das ich je gelesen habe. Sinngemäße Übersetzungen: * = Doch die Wolke taucht niemals an dem Himmelsviertel auf, von dem wir sie erwarten. ** = Aber der Tod kommt zu uns allen; und Sie haben viel Glück, bisher noch keinen Freund verloren zu haben. *** = die längst entschwundenen Tage.

    Mehr
    • 4