Elizabeth Day

 4.1 Sterne bei 48 Bewertungen
Autorin von Die Party, How to fail und weiteren Büchern.
Autorenbild von Elizabeth Day (©privat)

Lebenslauf von Elizabeth Day

Elizabeth Day wurde im Süden Englands geboren und wuchs in Nordirland auf. Ihren ersten Job hatte sie bei The Derry Journal. Seitdem hat sie für Zeitschriften wie The Evening Standard, The Sunday Telegraph, The Mail on Sunday und the Observer geschrieben. Sie gewann 2004 den British Press Award für "Young Journalist of the Year", ist Mitbegründer von Pin Drop, ein Studio für Live-Aufführungen von Kurzgeschichten, und gibt regelmäßig Beiträge bei Sky News und BBC Radio 4. Ihr Debüt "Scherbenherz" gewann den Betty Trask Award.

Neue Bücher

How to fail

 (2)
Neu erschienen am 16.03.2020 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Elizabeth Day

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Buchformat:
Cover des Buches Die Party9783832164638

Die Party

 (42)
Erschienen am 08.10.2018
Cover des Buches How to fail9783442159949

How to fail

 (2)
Erschienen am 16.03.2020
Cover des Buches Scherbenherz9783442474721

Scherbenherz

 (2)
Erschienen am 14.10.2011
Cover des Buches Scherbenherz9783641066062

Scherbenherz

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Erschienen am 17.10.2011
Cover des Buches Tom's Big Day and Other Stories9781906050146

Tom's Big Day and Other Stories

 (0)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches Scissors, Paper, Stone9781408807613

Scissors, Paper, Stone

 (0)
Erschienen am 07.01.2011

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Neue Rezensionen zu Elizabeth Day

Neu

Rezension zu "How to fail" von Elizabeth Day

Mal so, mal so
lenabergnervor 19 Tagen

Nach langer Zeit habe ich auch endlich 'How to fail' von Elizabeth Day beendet. Es wurde mir vom @bloggerportal zur Verfügung gestellt - lieben Dank an dieser Stelle. Einen halben Monat habe ich tatsächlich für dieses Buch gebraucht.

Elizabeth Day nimmt den Leser mit auf eine Reise durch ihr Leben. Dabei scheitert sie immer wieder, lernt dazu und sieht im mittleren Alter ein, dass sie doch viel aus ihren Fehlern gelernt hat. Das verpackt sie in verschiedene Kapitel und bezieht sich in denen auf ein bestimmtes Thema, wie z. B. 'Scheitern und Freunde'. 

Ich möchte mir gar nicht anmaßen über ihre Erfahrungen und Empfindungen zu urteilen. Das Buch stellt ihr Leben dar. Ich muss dennoch sagen, dass das Buch mich nichts weiter gelehrt hat, als ich anfangs gehofft habe. Dass sie erst mit Ende 30 ihren Selbstwert und ihr Selbstvertrauen gefunden hat und für sich selbst einstehen konnte, war für mich völlig fremd. Auch, dass sie in ihren 20ern am meisten scheiterte und da einen großen Prozess des Sich-selbst-Kennenlernens durchlief, kann ich einfach nicht auf mein Leben projizieren. Vielleicht bin ich mit Anfang 20 einfach noch zu jung, um darüber etwas sagen zu können, aber ich habe Selbstvertrauen, ich liebe mich selbst genug, sodass ich keine weiteren Menschen brauche, die mir dies bestätigen. Dass man durch das Scheitern wächst und gewisse Erfahrungen persönlich daraus zieht, ist für mich selbstverständlich. Für alle diejenigen, die das noch lernen müssen oder möchten, ist dieses Buch von Day wahrscheinlich ein Volltreffer. 


Der Schreibstil war für mich sehr, sehr oft verwirrend. Sie erzählt abwechselnd von sich und dann wieder von Menschen, mit denen sie befreundet war, Bekannte oder Menschen, die sie irgendwann einmal interviewte. Oft konnte ich nicht ganz abgrenzen, von wem sie jetzt genau sprach. Viele 'Berühmtheiten' sagten mir vom Namen her auch gar nichts. Wirklich bekannt waren mir nur Hilary Clinton, Michelle Obama und Nicole Kidman. 


Viele Themen sprachen mich einfach nicht an, weil ich anders zu den Dingen stehe. Interessant fand ich jedoch das Kapitel über 'Scheitern und Kinderkriegen'. Dort hatte man das Gefühl, dass sie direkt aus ihrer Seele sprach und im Rückblick scheint dieses Thema auch das für sie Relevanteste gewesen zu sein. 


Fazit: Letztendlich ist es eben für alle interessant, die noch mitten in der Persönlichkeitssuche stecken und nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht. Dann kann ich mir vorstellen, ist es super, über andere Erfahrungen zu lesen. Für mich war es leider nicht förderlich. 

2,5 ⭐


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Rezension zu "Die Party: Wie gut kennst du deinen besten Freund?" von Elizabeth Day

Die Sache mit den Erwartungen
wortberauschtvor einem Jahr

| © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de

Diese Geschichte stand sehr lange auf meiner Wunschliste und ich muss gestehen, dass der Klappentext und die Pressestimmen meine Erwartungen steigen ließen. War die Enttäuschung absehbar? Keine Ahnung, aber sie ist da.

Ich hatte immer wieder mit einem Abbruch geliebäugelt, war aber dann doch zu neugierig, was auf der Party geschehen sein soll. Doch eben dieses Ereignis wieder immer wieder durch Rückblenden in Martins Kindheit unterbrochen. Es skizziert sehr gelungen seinen Charakter, aber nimmt zu viel Raum ein. Der Wechsel zwischen Martin und seiner Frau, zwischen Martins Vergangenheit und dem Verhör sagten mir direkt zu. Ebenso gefiel mir der ruhige Erzählstil, doch zu oft und zu schnell baute die Intensität und aufkommende Neugierde innerhalb dessen ab.

Ich hatte mir weitaus mehr Psychologie innerhalb dieser Ereignisse gewünscht. Psychische Abgründe halten sich an der Oberfläche, vielmehr geht es um einen Menschen der sich selbst verloren hat – ungeliebt, unbeliebt und obsessiv. Doch dies macht noch keinen intensiven Verlauf, denn ich hatte immer wieder das Gefühl, die Autorin will erklären warum Martin agiert, wie er es tut. Dabei verliert sie sich jedoch in Kleinigkeiten und auch das düstere Geheimnis, das die Freundschaft zwischen ihm und Ben aufrechterhält, ist bei weitem nicht so schockierend, wie es das langsame Zusammensetzen der Puzzleteile vermuten lässt. Realitätsnahe ohne Überziehung, etwas das mir sonst gut gefällt, wirkt innerhalb dieser Geschichte etwas verloren.

Die Art wie die Geschichte erzählt wurde, der Stil der Autorin und die fehlende Action lassen mich die Autorin aber weiter im Blick behalten und einem kommenden Buch würde ich nochmal die Chance geben, mich vielleicht mehr für sich einzunehmen.

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H

Rezension zu "Die Party" von Elizabeth Day

Elizabeth Day "Die Party"
heavythrillingpolishvor einem Jahr

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Martin Gilmour, einem mittelmäßig erfolgreichen Journalisten, ergänzt durch die Tagebuchaufzeichnungen seiner Frau Lucy. Handlungsorte sind die Polizeistation, Martins trostlose Kindheit und Internatsjahre, sowie die ominöse Party. Diese wird ausgerichtet von Ben, Martins bestem Freund. Martin lernt Ben, ein Spross des englischen Geldadels, auf dem Internat kennen und sieht in ihm die Erfüllung seines Wunsches nach Liebe, Freundschaft, und Familie. Er unternimmt alles, um Bens Freundschaft zu gewinnen. Während bei Ben deutlich wird, dass ihm sein "kleiner Schatten" lästig wird, entwickelt sich die Beziehung für Martin zur Obsession. Ein tragisches Ereignis, beim dem Martin Schuld und Verantwortung von Ben auf seine Schultern lädt, schweisst die beiden unweigerlich weiter zusammen. Während Ben in die Welt der Reichen und Schönen abtaucht, glamouröse Partys ausrichtet, den Premierminister zum Kumpel hat und eine wunderschöne Frau heiratet, arbeitet Martin als Journalist in einer Redaktion. Er gilt als verschlossen und eigenbrötlerisch, schafft es aber dennoch, dass sich Sekretärin Lucy für ihn interessiert. Sie kann ihn auch zur Hochzeit überreden. Dennoch gehört sein Herz weiterhin nur Ben. Auch Bens Frau Serena hat Martins Besessenheit erkannt und verpasst ihm den Namen "KS" (kleiner Schatten). Ben möchte gerne eine seiner rauschenden Partys zum Anlass nehmen, um sich von "KS" zu befreien.

Man weiß von Beginn an, dass die High Society-Party irgendwie entgleisen wird. Der Fokus der Erzählung ist eine Gesellschaftsstudie, kein Krimi. Ich fand es sehr spannend und anschaulich dargestellt, was in einer tristen Kindheit schief laufen muss, damit sich eine derartige Besessenheit entwickeln kann. Ich empfehle "Die Party" gerne weiter, allerdings nicht an Hardcore-Thrillerfans, welche sich Blut und Leichen erwarten...

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Partyundefined

Bist du eingeladen?


Die Party zum 40. Geburtstag des einflussreichen Ben ist das Event des Jahres. Hier treffen sich die Reichen und Schönen der britischen High Society und lassen sich in einem Rausch aus Champagner, Drogen und Glamour feiern. Bens Freund Martin fühlt sich hier so fehl am Platz wie nirgends sonst. Doch das Geheimnis, das ihn an den Gastgeber bindet, lässt ihm keine Wahl. 

"Die Party" von Elizabeth Day ist eine beklemmende und zugleich fesselnde Geschichte über Besessenheit, Vetternwirtschaft und Scheinheiligkeit, die mitten im Herzen des britischen Establishments spielt. Ihr habt Lust, dem Geheimnis dieser gefährlichen Freundschaft zwischen Martin und Ben auf den Grund zu gehen? Dann macht mit bei der Leserunde und gewinnt eines von 25 Exemplaren von "Die Party"!

Mehr zum Inhalt
Martin Gilmour ist ein Einzelgänger. Aufgewachsen in trostlosen Verhältnissen, seinen Vater hat er nie kennengelernt. Seine Mutter hasst er bis zum heutigen Tag und meidet den Kontakt mit ihr, wo es nur geht. Es gibt nur einen Menschen, der ihm wirklich etwas bedeutet: Ben. »Mein bester Freund Ben«, sagt Martin. Wenn er es sich auch nicht eingesteht, so dreht sich in seinem Leben doch alles darum, Ben zu gefallen und ähnlich zu sein. Ben ist das genaue Gegenteil von Martin: attraktiv, beliebt, reich. Durch seinen Freund lernt er eine andere Welt kennen: die Welt der Oberschicht, der Privilegierten. Martin genießt es, dazuzugehören. Und so tut er alles für Ben – wirklich alles. Nach Jahren des Selbstbetrugs hat auch Lucy das begriffen. Ihr Ehemann Martin mag sie und braucht sie, aber Liebe? Liebe empfindet er nur für den Freund. Längst hat Martin, in scheinbarer Selbstlosigkeit, dafür gesorgt, dass dieser sich nie von ihm lösen kann. »Bens kleiner Schatten«, nennt ihn Bens Ehefrau Serena. Doch grenzenlose Hingabe kann lästig werden – so wie eine gemeinsame dunkle Vergangenheit.

»Geistreich, dunkel und fesselnd« – Sebastian Faulks 

Mehr zur Autorin
Elisabeth Day, geboren 1978, hat Geschichte studiert und arbeitet als Zeitungs- und Fernsehjournalistin. Für ihre Arbeit ist sie mehrfach ausgezeichnet worden. "Die Party" ist ihr erster Roman, der auf Deutsch erscheint. Elizabeth Day lebt in London.

Gemeinsam mit dem DuMont Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Die Party"Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 13.09. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

Wart ihr schon einmal auf einer Party, bei der ihr euch furchtbar fehl am Platz gefühlt habt? Warum wart ihr dort? Erzählt uns etwas von dieser Party!



Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.

Viel Glück!
507 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Elizabeth Day wurde am 10. November 1978 in Großbritannien geboren.

Elizabeth Day im Netz:

Community-Statistik

in 83 Bibliotheken

auf 16 Wunschlisten

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