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diewortklauberin

vor 3 Monaten

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Bist du eingeladen?


Die Party zum 40. Geburtstag des einflussreichen Ben ist das Event des Jahres. Hier treffen sich die Reichen und Schönen der britischen High Society und lassen sich in einem Rausch aus Champagner, Drogen und Glamour feiern. Bens Freund Martin fühlt sich hier so fehl am Platz wie nirgends sonst. Doch das Geheimnis, das ihn an den Gastgeber bindet, lässt ihm keine Wahl. 

"Die Party" von Elizabeth Day ist eine beklemmende und zugleich fesselnde Geschichte über Besessenheit, Vetternwirtschaft und Scheinheiligkeit, die mitten im Herzen des britischen Establishments spielt. Ihr habt Lust, dem Geheimnis dieser gefährlichen Freundschaft zwischen Martin und Ben auf den Grund zu gehen? Dann macht mit bei der Leserunde und gewinnt eines von 25 Exemplaren von "Die Party"!

Mehr zum Inhalt
Martin Gilmour ist ein Einzelgänger. Aufgewachsen in trostlosen Verhältnissen, seinen Vater hat er nie kennengelernt. Seine Mutter hasst er bis zum heutigen Tag und meidet den Kontakt mit ihr, wo es nur geht. Es gibt nur einen Menschen, der ihm wirklich etwas bedeutet: Ben. »Mein bester Freund Ben«, sagt Martin. Wenn er es sich auch nicht eingesteht, so dreht sich in seinem Leben doch alles darum, Ben zu gefallen und ähnlich zu sein. Ben ist das genaue Gegenteil von Martin: attraktiv, beliebt, reich. Durch seinen Freund lernt er eine andere Welt kennen: die Welt der Oberschicht, der Privilegierten. Martin genießt es, dazuzugehören. Und so tut er alles für Ben – wirklich alles. Nach Jahren des Selbstbetrugs hat auch Lucy das begriffen. Ihr Ehemann Martin mag sie und braucht sie, aber Liebe? Liebe empfindet er nur für den Freund. Längst hat Martin, in scheinbarer Selbstlosigkeit, dafür gesorgt, dass dieser sich nie von ihm lösen kann. »Bens kleiner Schatten«, nennt ihn Bens Ehefrau Serena. Doch grenzenlose Hingabe kann lästig werden – so wie eine gemeinsame dunkle Vergangenheit.

»Geistreich, dunkel und fesselnd« – Sebastian Faulks 

Mehr zur Autorin
Elisabeth Day, geboren 1978, hat Geschichte studiert und arbeitet als Zeitungs- und Fernsehjournalistin. Für ihre Arbeit ist sie mehrfach ausgezeichnet worden. "Die Party" ist ihr erster Roman, der auf Deutsch erscheint. Elizabeth Day lebt in London.

Gemeinsam mit dem DuMont Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Die Party"Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 13.09. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

Wart ihr schon einmal auf einer Party, bei der ihr euch furchtbar fehl am Platz gefühlt habt? Warum wart ihr dort? Erzählt uns etwas von dieser Party!



Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.

Viel Glück!

Autor: Elizabeth Day
Buch: Die Party

Buecherwurm1973

vor 2 Monaten

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Eine Bekannte von mir feierte ihre Hochzeit in einer Waldhütte. Wir hatten uns ein paar Mal getroffen, ein paar Ausflüge mit unseren Kindern unternommen etc.. Als die Einladung kam, habe ich ihr zu bedenken gegeben, dass wir ja nicht so eng befreundet seien. Aber sie hat mich fast überredet, zu kommen. Als ich mit meiner Familie da ankam, waren wir die einzigen Gäste, die nicht Familienmitglieder waren. So deplatziert, habe ich mich noch nie gefühlt.

Gremlins2

vor 2 Monaten

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Ja berufswegen muss ich leider schon mal öfter auf solche grusel Partys. Meistens versuche ich das beste daraus zu machen indem ich einfach auf Durchzug schalte, nett lächele und verstohlen auf die uhr schaue. Sobald ein geeigneter Zeitpunkt erscheint verdrücke ich mich unauffällig.

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Lilly321

vor 4 Wochen

Fazit und Rezensionen

Hier meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Elizabeth-Day/Die-Party-1483613896-w/rezension/1500059097/
Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte bei der Leserunde :)

Thoronris

vor 3 Wochen

4. Leseabschnitt: Kapitel VI bis VII (S. 257-318)

Interessant, wie unterschiedlich Lucy und Martin sich wahrnehmen. Ich gebe zu, die Beziehung zwischen Ben und Martin ist für mich schon länger nicht mehr spannend, weil schon länger klar ist, dass Ben ihn eigentlich loswerden wollte und Martin im richtigen Moment ein Druckmittel gefunden hat. Wie jetzt ja auch bestätigt wurde.

Umso spannender ist es zu lesen, dass Lucy davon ausgeht, dass Martin sich als Teil von Bens Familie sieht, ohne zu begreifen, dass er von ihnen nur benutzt wird. So gut sie ihn auch kennt, völlig durchschauen tut sie ihn nicht. Dass Martin in dem Moment, als George ihm das Geld anbietet, ganz klar darüber nachdenkt, dass sich das Machtverhältnis zwischen ihnen geändert hat, lässt tief blicken. Obwohl es Martin immer darum ging, dazu zu gehören und eine Familie zu haben, war er doch stets kalt genug, um die wahre Natur dieser Beziehungen zu sehen und zu manipulieren. Nicht umsonst hat er sich Ben von Anfang an mit der klaren Intention der Manipulation genähert. Er weiß, was er da tut, auch wenn er vielleicht nicht mit seinen Gefühlen im Reinen ist. Er fühlt sich anders, hat sich schon immer anders gefühlt, und sehnt sich danach, dazu zu gehören. Er versteht deswegen auch die gesellschaftlichen Spielchen auf der Party selbst, aber am Ende ist er immer ein Stück zu ungelenk, um das Spiel selbst überzeugend mitspielen zu können. Aber solange er Bens Familie erpressen kann, muss er sich nicht sorgen, irgendwann nicht mehr dazu zu gehören.

Lucy ist ja offensichtlich derzeit in einer Kriseninterventionsklinik untergebracht, wo Menschen behandelt werden, die für sich und ihre Umgebung eine Bedrohung darstellen. Es scheint mir also so, als wäre sie verantwortlich für das, was auf der Party geschehen ist. Hat sie vielleicht versucht, Ben umzubringen?

Thoronris

vor 3 Wochen

5. Leseabschnitt: Kapitel VIII bis XI (S. 321-397)

Ich habe mich am Ende aufgrund einiger Formulierungen gefragt, ob Martin nicht unerkannt an Borderline leidet. Dir Art, wie er Ben zum Mittelpunkt seines Lebens gemacht hat und völlig zusammen bricht, als Ben ihn von sich stoßen will, ist rückblickend mehr als eine einfache Obsession.

Dass Lucy den Zwischenfall herbei führen würde, hatte ich ja schon geahnt, wobei ich nicht damit gerechnet hatte, dass sie sich gegen Serena richtet. Andererseits ist Serena eine Frau, die jemanden wie Lucy wirklich leicht provozieren kann. Ich verstehe den Ausbruch völlig und ganz ehrlich, auch wenn ich nichts von Gewalt halte, ich an Lucys Stelle würde keine Reue empfinden. Wer Menschen mit Worten Gewalt antut, muss damit rechnen, selbst Gewalt zu erfahren.

Ich freue mich für Lucy, dass sie ein neues, stabiles Leben gefunden hat. Gleichzeitig bezweifle ich, dass es Martin gelingen wird, Ben hinter Gittern zu bringen. Es ist nur eine Fortsetzung seiner Fixierung und wird wohl bis zu seinem Tod weiter gehen. Er wird nie aufhören, Ben zerstören zu wollen.

Ein schönes Buch, über das ich noch viel nachdenken werde. Rezension erfolgt heute Abend.

Thoronris

vor 3 Wochen

Fazit und Rezensionen

Mit etwas Verspätung nun auch meine Rezension:


Der Roman „Die Party“ von Elizabeth Day ist eine spannende Charakterstudie, in deren Mittelpunkt drei Menschen stehen, die alle auf ihre Weise mit äußeren und inneren Umständen zu kämpfen haben. Die Verletzungen, die insbesondere Martin und seine Ehefrau Lucy während ihrer jungen Jahre erfahren haben, manifestieren sich in problematischen Charakterzügen und einem Mangel an Selbstbewusstsein. Die Art, wie die Geschehnisse der Vergangenheit, der Party selbst und der Gegenwart miteinander verwoben werden, machen das Buch zu einem Lese-Highlight. Lediglich am Ende wäre eine etwas klarere Botschaft – oder überhaupt irgendeine Botschaft – wünschenswert gewesen. Dennoch ist es für jeden, der auch mal die dunklen Seiten unserer Psyche anschauen will, nur zu empfehlen!



https://www.lovelybooks.de/autor/Elizabeth-Day/Die-Party-1483613896-w/rezension/1500294201/1500294801/

https://jljordan.net/2017/10/26/rezension-elizabeth-day-die-party/

Die Rezension wird zudem bei Amazon sowie auf anderen Buch-Plattformen veröffentlicht.

Literaturchaos

vor 3 Wochen

5. Leseabschnitt: Kapitel VIII bis XI (S. 321-397)

Ich war wütend über den Ausgang, zeigt er doch das typische Verhalten einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Somit sehe ich das Buch, das ich übrigens sehr spannend fand, nicht nur als Thriller sondern auch noch als Sozialstudie. Dieser Ausgang der Geschichte ist in der heutigen Zeit leider nur allzu wahrscheinlich und das ist echt traurig.
Okay, Martin ist mir das ganze Buch über völlig suspekt gewesen, Ben hingegen fand ich nicht unsympathisch, allerdings sehr naiv.
Man könnte meinen, dass Martin seinen Frieden gemacht hat, obwohl das Ende ja quasi einen zweiten Teil offen lässt. Ich bin gespannt, ob da noch etwas folgen wird....

Literaturchaos

vor 3 Wochen

Fazit und Rezensionen

Ich hatte leider nicht so viel Zeit, wie erhofft, um mich hier einzubringen, habe das Buch aber dennoch sehr gerne gelesen.
Herzliche Grüße an Euch alle!

Meine Rezension:
https://www.lovelybooks.de/autor/Elizabeth-Day/Die-Party-1483613896-w/rezension/1501107666/

diewortklauberin

vor 5 Tagen

Fazit und Rezensionen

Unsere Leserunde neigt sich dem Ende zu und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei euch allen sehr herzlich für eure tolle Beteiligung zu bedanken! Ich hoffe, die Lektüre und die Diskussion haben euch genauso viel Spaß gemacht wie mir! Bis zum nächsten Mal! :)

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