Elizabeth Enfield Ivy und Abe

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Inhaltsangabe zu „Ivy und Abe“ von Elizabeth Enfield

Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Wie das wohl ist ? Wenn man eine bestimmte Person ,in verschieden Zeiten des Alters ,das erstemal trifft?

— Moorteufel

Ich bin hin und her gerissen mit dem Buch...schöne Idee, aber mit der Umsetzung bin ich nicht ganz so glücklch gewesen.

— eulenmatz

Ein emotionaler Roman mit faszinierenden Charakteren, zu denen man aufblicken kann.

— MareikeUnfabulous

Mal eine andere Liebesgeschichte, die mich leider nicht überzeugen konnte

— Wuestentraum

Ganz anders als ich erwartet hatte. Mal was anderes, aber nichts für die, die eine zusammenhängende Geschichte mit klarem Happy End suchen.

— Tintenklex

Ein sehr gelungener Liebesroman in Form von Kurzgeschichten, einfach mal etwas anderes!

— lydi_marie_kem

Sehr schön, lässt mich jetzt noch grübeln.

— Vb00ks

Leider hat das Buch nicht das gehalten, was der Klappentext verspricht!

— Falki83

11 Kurzgeschichten die von 2 Menschen erzählen, die sich immer wieder begegnen, außergewöhnliches Buch

— Ellaliest

Schöne Idee, sehr gefühlvoll. Aber die "Stückelung" von 11 Kurzgeschichten hat mir als Umsetzung nicht sehr gut gefallen.

— MamaSandra

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  • Schicksalshafte Kurzgeschichten über die Liebe von Ivy und Abe

    Ivy und Abe

    Adrenalinchen

    15. January 2018 um 21:09

    Klapptext: Wohin geht die Liebe wenn wir uns verändern? Ivy und Abe - sie kennen sich seit Kindertagen und gehen auseinander. Immer wieder. Immer anders. Weil sie sich im Lauf der Jahre verändern. Weil das Leben immer neue Herausforderungen an sie beide stellt. Und doch hält sie ein unsichtbares Band zusammen... Meine Meinung: Als ich den Klapptext las ging ich von einem anderen Inhalt aus - ich hätte es mir gekauft schon allein, weil das Cover so hübsch gestaltet ist. Ich ging davon aus, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt, nicht um mehrere Kurzgeschichten. Ivy und Abe lernen sich in jeder Geschichte an einer anderen Stelle ihres Lebens neu kennen, man merkt, wie gut sie eigentlich zusammenpassen und das das Schicksal sie immer wieder zusammenführt, aber irgendwie will es nie so recht funktionieren zwischen ihnen. Das Buch hab ich recht schnell durchgelesen und würde ihm 3.5, aufgerundet also 4 von 5 Sternen geben. Es erschien bei DIANA und kostet als Taschenbuch 14,99 €. Es hat 441 Seiten.

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  • Als kompletter Roman, fern vom Kurzgeschichten-Stil, hätte es mir besser gefallen

    Ivy und Abe

    Bookilicious

    14. January 2018 um 17:19

    *Inhalt*"Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?" (Quelle: Amazon)  *Erster Satz des Buches*"Mir war bewusst, dass er mich ansah."*Infos zum Buch*Seitenzahl: 448 SeitenVerlag:  VerlagISBN: 978-3453291898Preis: 14,99 € (Taschenbuch) / 11,99  € (E-Book)*Infos zur Autorin*"Elizabeth Enfield ist sowohl Schriftstellerin als auch freie Journalistin und schreibt für verschiedene englische Zeitungen und Zeitschriften. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Brighton und unterrichtet kreatives Schreiben und Journalismus an verschiedenen Universitäten. Mit ihrem Roman „Ivy & Abe“ erscheint sie erstmals auf Deutsch.." (Quelle: Amazon)*Fazit*-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Ich bin durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden, da ich zu den Buchflüsterern gehöre und dieses Buch als Leseexemplar zugesendet bekam.-> Cover: Das Cover zeigt Ivy und Abe in jungen Jahren - bzw. deren Schatten und gefällt mir ehrlich gesagt richtig gut!-> Story + Charaktere: "Ivy & Abe" beinhaltet 11 "Kurzgeschichten" in denen es immer um Ivy und Abe geht. Dabei fängt die erste Geschichte an, als die beiden ca. 70 Jahre alt sind und man geht in der Zeit immer weiter zurück, bis man in ihrer Kindheit angelangt, als die beiden etwa 10 Jahre alt sind. Die Geschichten von Ivy & Abe zeugen von einer gewissen Schwere, da sie sich so sehr wollen und doch nie das perfekte Glück finden... doch so richtig kann man die einzelnen Geschichten dann doch nicht als kompletten Roman empfinden - bedingt durch den Stil der einzelnen Kurzgeschichten. Dieser Stil störte mich massiv und unterbrach einfach den Lesefluss - was ich sehr schade fand. Ich bin sicher, als komplette Geschichte (auch vom Alter her abwärts) wäre die Geschichte viel besser angekommen und man hätte sich als Leser viel besser einfühlen können. Auch fand ich keinen rechten Zugang zu den Protagonisten und konnte deren Emotionen nicht wirklich nachempfinden - was vermutlich ebenfalls an dem Kurzgeschichtenstil lag. -> Schreibstil: Der Schreibstil selbst ist angenehm, auch wenn ich ab und an etwas Probleme hatte, mich in die einzelnen Zeitepochen einzulesen. Geschrieben wird die Geschichte stets aus Sicht der Ivy. -> Gesamt: Insgesamt kam ich mit dem Kurzgeschichten-Stil nicht wirklich zurecht und hätte mir eher einen fortlaufenden Roman gewünscht - dann hätte ich mich vielleicht auch mehr auf die Charaktere und deren Handlungsweisen / Emotionen einlassen können. 

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  • Was wäre wenn?

    Ivy und Abe

    Moorteufel

    12. January 2018 um 09:18

    Habt ihr euch nicht schon oft gefragt... Was wäre,wenn ihr euren Partner/in zu einer anderen Zeit in euren Alter mal getroffen oder nur flüchtig kennengelernt habt.Sei es mal im Kinder oder Renten Alter.Oder ihr seid euch mal flüchtig über den Weg gelaufen,habt nur einen Blick oder ein paar Worte wechseln können.Und das Leben ist dann ganz anders verlaufen als ihr es gerade kennt.So läuft es in diesen Buch mit Ivy & Abe ab.Mal lernen sie sich schon im jungen Alter kennen, und starten in ein neues Leben zusammen.Mal ist es das jeder schon mit jemanden anderen zusammen ist,und dann begegnen sich die beiden.Oder treffen sich im hohen Alter ,zufällig bei einer Bank.In diesen Buch gibt es viele verschiedene treffen zwischen den beiden ,zu verschiedenen Zeitzonen des Lebens der beiden.Es war interessant zu lesen,wie sie sich kennenlernten, mal mit einander lebten und mal nur sich flüchtig begegneten.Ein Buch das die Frage aufwirft,wie es mit einer bestimmten Person ,in einer anderen Zeitzone abgelaufen wär.Wäre man glücklicher oder unglücklich,oder nur so in Kontakt.Das Buch hat mich sehr interessiert und fragen gestellt, die ich selber nicht beantworten kann,aber über die wohl jeder nachdenkt, wenn man es liest.

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  • Schöne Idee, aber so traurig

    Ivy und Abe

    eulenmatz

    04. January 2018 um 15:09

    INHALT: Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein? MEINUNG: Das Buch wird für Fans von z.B. Miss You von Kate Eberlen beschrieben, welches mir sehr gut gefallen hat. Wenn man den Klappentext liest, dann hat man auch zunächst den Eindruck, dass es sich um eine solche Geschichte handelt. Zwei, die sich immer wieder verpassen und dennoch füreinander bestimmt sind. Doch Ivy und Abe ist anders. Die Autorin spinnt hier verschiedenen alternative Szenarien, wie Ivy und Abe zusammenkommen bzw. einander in unterschiedlichen Formen begegnen. Wir beginnen in der Zukunft, 2026, und dann gehen die einzelnen Kapitel immer rückwärts. Es ist schwer es als ganzen Roman zu betrachten, auch wenn einige Elemente immer gleichbleiben: Ivy und Abe und vor allem Ivy familiäre Belastung mit einer unheilbaren Erbkrankheit. Ich würde es mehr als Kurzgeschichten oder Episoden betrachten. Allen ist gemeinsam, dass Ivy und Abe sich immer wieder begegnen. Manchmal finden sie zueinander, dann sind die Kapitel länger oder sie streifen sich nur. Dann sind die Kapitel kürzer. Ich habe in der Regel immer nur ein Kapitel pro Tag gelesen, weil ich mich immer wieder neueinstimmen musste. Jedes Zusammentreffen der beiden war anders und dem wollte ich auch die nötige Aufmerksamkeit zukommen lassen. Mir hat gefallen, dass am Anfang eines jeden Kapitels noch ein passendes Zitat ausgewählt worden ist. Innerhalb eines Kapitels beginnt ihre Beziehung meistens oder sie sind schon mittendrin und sie endet auch, oft auf tragische Weise. Ich hatte immer das Gefühl als sei ihnen das Glück nicht vergönnt. Sie trafen sich zum Teil immer zum falschen Zeitpunkt. Dieser Fakt verleiht dem ganzen Roman eine dauerhafte Schwere und Melancholie. Ein Punkt, der mir nicht so wirklich gefallen hat. Natürlich ist es auch ein Pluspunkt für den einfühlsamen und gefühlvollen Schreib- und Erzählstil von Elizabeth Enfield, aber auf Dauer hat mich das Buch eher traurig als glücklich gestimmt.   FAZIT: Grundsätzlich basiert das Buch auf einer schönen Idee, die die Autorin auch liebevoll ausgearbeitet hat, aber es war mehr eine Kurzgeschichtensammlung als ein Roman. Kurzgeschichten, die mich oft traurig gestimmt haben, weil sie kein gutes Ende hatten.

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  • emotional, tiefgründig und bezaubernd zugleich

    Ivy und Abe

    MareikeUnfabulous

    11. December 2017 um 08:01

    Bei "Ivy & Abe" handelt es sich um keine klassische Liebesgeschichte. Das Buch wird temporär in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Wie hätte die Liebe von Ivy & Abe ausgesehen, wenn sie sich eher oder auf anderen Wegen kennengelernt hätten? Dabei wird das Buch vom Ende beginnend und schließlich bis zum Anfang erzählt, als die Beiden noch jung waren. Sprich: die Charaktere erleben einen Wandel der Zeit mit verschiedenen Kennlernszenarien, die vielseitig und berührend sind. Dabei sind Ivy & Abe durchweg sympathisch und sehr faszinierende Charaktere. Man kann zu ihnen aufblicken. Das Buch hebt sich allein aufgrund seiner Umsetzung - eben dieser temporären Erzählweise - sehr stark von anderen ab. Jedes Kennenlernen der Beiden ist berührend und tiefgründig, obwohl die handelnden Personen in den Abschnitten meist dieselben sind. Das Buch konnte mich vor allem auf den ersten 50 Seiten absolut packen. So sehr, dass ich mich nach dem ersten Kapitel fragte, wie das Buch diesen grandiosen, emotionalen Beginn im Laufe der nächsten Seiten noch übertreffen kann. Und genau das war mein Problem. Das erste Kapitel hat die Geschichte von Ivy & Abe so unheimlich emotional, tiefgründig und atemberaubend erzählt, dass es kein Kapitel gab, das dieses in meinen Augen übertreffen konnte. Ich habe jedes Kennenlernen von Ivy & Abe mit dem im Jahre 2026 verglichen, weil es mich schlichtweg so sehr umhauen konnte. Oder anders gesagt: das Buch war auf 50 Seiten perfekt erzählt und hätte eine grandiose Kurzgeschichte sein können. Jedes weitere Kapitel wurde mir dann zu viel. Das ist unheimlich schade, weil ich das Buch nun nur aufgrund seiner ersten Seiten loben kann, ich mir aber gleichzeitig bewusst bin, dass es insgesamt sehr besonders und tiefgründig ist. Eine Liebesgeschichte, die so viel anders ist. Vielleicht ist es anderen Büchern gegenüber unfair, aber ich habe mich dazu entschlossen, diesem Buch dennoch 4 Sterne zu geben. Einfach, weil ich mir bewusst bin, dass Ivy & Abe eine ganz besondere Liebesgeschichte ist und es der Autorin gelungen ist, einen temporären Roman zu schreiben, der trotz verschiedener Zeitebenen nicht an Charme verliert.

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  • Gute Idee, mangelnde Umsetzung

    Ivy und Abe

    geschichtsmagie

    09. December 2017 um 17:54

    Kürzlich habe ich den Roman von Elizabeth Enfield aus dem Diana-Verlag gelesen: „Ivy & Abe“, die etwas andere Liebesgeschichte, ist am 18.09.2017 erschienen. Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein? Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich mich riesig darüber gefreut habe, dieses Rezensionsexemplar bestätigt bekommen zu haben, da mich die Idee des Romans von Anfang an sehr angesprochen hat. Leider sind mir während des Lesens jedoch einige Kritikpunkte an der Umsetzung aufgefallen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir als Leserin zunächst sehr schwer und ich würde behaupten, dass ich bis zum Ende nicht richtig in die Handlung eintauchen konnte. Zum einen liegt dies daran, dass der Schreibstil oftmals eher einer Nacherzählung gleicht: Der Leser kann die Handlung nicht selbst miterleben, sondern sie wird lediglich erzählt, sodass es alles in allem teilweise einem Bericht und keinem Roman ähnelte. Oftmals wird dies durch die Selbstreflexion Ivys hervorgerufen. Mich hat der Schreibstil im Lesefluss leider gebremst, da durch den Charakter der Nacherzählung gar keine Spannung aufkommen konnte. Wie bereits erwähnt, habe ich mich sehr auf die Idee des Romans gefreut. Allerdings ist zu bemängeln, dass der Klappentext meiner Meinung nach den Roman in keinster Weise so darstellt, wie er wirklich ist. Betrachtet man als Leser den Klappentext, so erwartet man eine zusammenhängende Liebesgeschichte von zwei Menschen, die sich immer wieder finden und dann aus den Augen verlieren. In Wahrheit findet der Leser hier aber viele verschiedene Kurzgeschichten wieder, welche abgeschlossen sind und keine Auswirkungen aufeinander haben. Die Kurzgeschichten repräsentieren somit immer, wie es hätte sein können, wenn Ivy und Ave sich zu einem bestimmten Zeitpunkt begegnet wären. Dadurch, dass die Gesamtgeschichte so in viele, nicht zusammenhängende Teile gespalten wird, verliert der Roman schnell an Reiz. Noch dazu ist dem Leser zu Beginn des Buchs nicht klar, dass es sich um abgeschlossene Kurzgeschichten handelt, bei denen die Protagonisten zwar gleich sind, dies aber nichts mit den vorherigen Geschichten zu tun hat. So habe ich mich beispielsweise 100 Seiten lang extrem gewundert, warum die Hauptpersonen in ihrem späteren Leben eine angeblich vorherige Beziehung vergessen hätten. Aus meiner Sicht sollte dem Leser direkt klar sein, dass es sich um verschiedene Geschichten handelt, was sich der Leser hier aber selbst erschließen muss. Sonst kommt es dazu, dass man – so wie ich – mit falschen Erwartungen an diesen Roman herantritt. Zudem ist es so, dass sich alle Versionen von Ivys und Abes Leben stark ähneln. Dies ist natürlich verständlich, aber nach einer Weile verschwindet die Spannung, schon wieder zu lesen, wie sich Ivy und Abe zufällig treffen, sich daraus eventuell eine Beziehung entwickelt und ihre Wege sich – wie der Klappentext bereits treffend formuliert – wieder trennen. Mir hätte es deutlich besser gefallen, wenn die Kurzgeschichten sich stärker voneinander differenzieren ließen, d.h. wenn die Charakterzüge der Protagonisten sich auch durch die verschiedenen Verläufe ihres Lebens geändert hätten. Dies wäre psychologisch sehr viel realistischer gewesen, war aber bei Ivy und Abe in den Geschichten nicht der Fall. Auf diese Art und Weise ziehen sich die Seiten jedoch extrem aufgrund der enormen Ähnlichkeit der Kurzgeschichten. Des Weiteren ist es so, dass die Kurzgeschichten untereinander Zeitsprünge aufweisen. Eine erzählt z.B. die Begegnung von Ivy und Abe, als sie 10 Jahre alt sind, die andere mit 70 Jahren. Ein weiterer Kritikpunkt ist daher aus meiner Sicht, dass sich der Erzählstil nicht dem Alter der Protagonisten anpasst. Obgleich die Hauptpersonen 70 oder 10 Jahre alt sind, in der Sprache ist dies nicht merkbar. Aber auch die einzelnen Kurzgeschichten weisen jeweils weitere Zeitsprünge auf. Man kann sagen, dass die Geschichten definitiv nicht in der chronologischen Reihenfolge wiedergegeben werden. Zusammen mit Ivys gedanklicher Selbstreflexion wird der Lesefluss und vor allem Zeitüberblick erheblich gestört. Um das kritische Bild etwas zu revidieren: Die Idee der Autorin, zu zeigen, wie das eigene Leben hätte verlaufen können, wenn man sich an mancher Stelle anders entschieden hätte, regt wunderbar zum Nachdenken an und ist in gewisser Weise sehr philosophisch angehaucht. Trotz meiner Kritikpunkte war es interessant zu sehen, wie sich unterschiedliche Gegebenheiten unterschiedlich auf Ivy und Abe ausgewirkt haben. Das Buch gibt insofern eine wichtige Botschaft für das eigene Leben mit: Manchmal kommt der Richtige zum falschen Zeitpunkt oder der Falsche zum richtigen Zeitpunkt. Zusammengefasst konnte mich die Idee von „Ivy & Abe“ mit vielen kleinen Lebensweisheiten überzeugen. Durch die Umsetzung, welche leider Raum für viel Kritik meinerseits ließ, habe ich den Roman jedoch nur bedingt genossen. Vielen Dank an den Diana Verlag und die Verlagsgruppe Random House bzw. die Betreiber des Bloggerportals für dieses Rezensionsexemplar! ♥

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  • ..ich fand diesen Roman wunderbar...

    Ivy und Abe

    Lesebegeisterte

    09. December 2017 um 13:54

    Eine wundervolle Geschichte die rückwärts erzählt wird. Anfangs etwas gewöhnungs-bedüftig aber mit der Zeit gewöhnt man sich als Leser daran. Ivy und Abe sind für einander bestimmt, schaffen es aber über Jahre hinweg nicht, zusammen zu kommen.  Umso spannender war es dann die Lebensgeschichte  von den beiden zu erfahren. Ich fand diesen Roman sehr berührend, warmherzig, einfach hinreißend. Tolles Cover.

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  • Ivy und Abe

    Ivy und Abe

    Wuestentraum

    28. November 2017 um 13:57

    Ivy und Abe sind wohl füreinander bestimmt. In diesem Roman geht es um 11 Kurzgeschichten, in denen Ivy und Abe sich zu unterschiedlichen Zeiten immer wieder begegnen. Doch das perfekte Glück scheinen sie immer zu verpassen. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann wiederum haben sie eine Affäre miteinander. Dann sind sie sogar verheiratet, stecken aber in einer Ehekrise. Ivy und Abe wissen bei ihrer ersten Begegnung, dass sie füreinander bestimmt sind, Seelenverwandte sind. Aber durch die Umstände bleiben sie nie zusammen. Es wird rückwärts in der Zeit erzählt, d.h. in der ersten Geschichte sind sie über 70 Jahre alt, in der letzten um die 10 Jahre alt. Manches Mal, wenn sie sich treffen, gibt es ein glückliches Ende, ein anderes Mal treffen sie sich nur kurz und gehen dann getrennte Wege, oder sie sind nur Freunde. Manche Dinge wiederholen sich, z.B. der Gendefekt in Ivy’s Familie. Einige Dinge werden gegen Ende aufgeklärt, so dass vieles dann Sinn ergab und zusammenpasste. Der Schreibstil war flüssig, die verschiedenen Geschichten kamen mir anfangs etwas zäh und langatmig vor. Auch einige von den Wiederholungen machten das Lesen schwerer und gefielen mir nicht so gut. Gegen Ende wurden die Geschichten dann besser wie ich fand, interessanter und einfacher zu lesen. Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Fazit: Die Kurzgeschichten um Ivy und Abe, die sich zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten begegnen, konnte mich leider nicht überzeugen. Durch die Kurzgeschichten war für mich zu viel im Lesefluss unterbrochen, abgehackt, es fehlten Details, ich hätte mir eine durchgehende Geschichte gewünscht. Leider nur 3 Sterne.

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  • Buchverlosung zu "Ivy und Abe" von Elizabeth Enfield

    Ivy und Abe

    Diana_Verlag

    Liebe Liebesroman-begeisterte LB-Leserinnen und LB-Leser (!),seid Ihr auch auf der Suche nach dem absoluten Glück in der Liebe? Oder vielleicht (zumindest) nach dem 'perfekten' Liebesroman? Dann möchten wir Euch unbedingt diese SEHR außergewöhnliche Liebesgeschichte empfehlen!Zwei Menschen – eine Liebesgeschichte – eine Million Möglichkeiten! Gibt es Mr. und Ms. Right – aber den falschen Zeitpunkt? Wann ist der richtige Moment gekommen, sich zu verlieben? Das sind genau die Fragen, um die es in ‚Ivy & Abe‘ geht! Die sympathische britische Autorin Elizabeth Enfield spielt dabei die Möglichkeiten durch, wie es wäre, wenn sich zwei Liebende zu unterschiedlichen Zeiten das erste Mal in ihrem Leben begegnen: Ivy Trent und Abe McFadden – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Von den frühen 1970er Jahren bis 2032. Doch das große Glück verpassen sie – zunächst - scheinbar immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein? Und was hat die Quantenphysik damit zu tun? Sehr viel! Meint Elizabeth Enfield (mit einem Augenzwinkern!).Neugierig geworden? Dann seid bei unserer Buchverlosungs-Aktion zum Erscheinen von 'Ivy & Abe' dabei: Dieser ganz und gar ungewöhnliche Roman wird am 18. September erscheinen – und damit sogar ein halbes Jahr früher als in UK! (Achtung: Es ist keine klassische Lovestory. Wenn Ihr z.B. 'Miss You' nicht so überzeugend fandet (?) - dann ist dieser Roman evtl. nichts für Euch.)Wir drücken Euch die Daumen und freuen uns auf Eure Posts! Teilt Ihr diese Begeisterung zu ' Ivy & Abe' mit uns?Herzliche Grüße, Euer Diana Verlags-Team.

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  • Ein Liebesroman in Form von Kurzgeschichten ...

    Ivy und Abe

    lydi_marie_kem

    26. November 2017 um 17:38

    Ich habe "Ivy & Abe" im Rahmen einer Buchverlosung gewonnen und möchte mich nochmals herzlich bedanken. Ein Liebesroman der etwas anderen Art. In Form von Kurzgeschichten wird die Liebe zwischen Ivy & Abe zu verschiedenen Zeitpunkten ihres Lebens geschildert. Es beginnt im hohen Alter und endet in Kindertagen. Welche Chancen gibt es für die Liebe? Ist Liebe Zufall? Hängt sie von einer zufälligen Begegnung ab? Was passiert mit der Liebe, wenn das Leben dazwischen kommt? Ist sie Schicksal oder Zufall? Und eine Antwort auf die Frage: Was wäre wenn alles anders gekommen wäre? Würden wir uns dann genauso lieben? Zunächst war ich skeptisch, so hatte ich doch von den anderen Gewinnern erste Eindrücke aufgeschnappt, die durchaus gemischter Natur sind. Für mich ist es ein wirklich sehr gutes, gelungenes und erwachsenes Buch über die Liebe zwischen zwei Menschen. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und es viel mir von Beginn an leicht, mich in Ivy & Abe sowie alle anderen Charaktere hineinzuversetzen. Das Besondere dieses Buches ist seine Art eine Liebesgeschichte mal anders zu erzählen. Wir alle treffen im Laufe unseres Lebens Entscheidungen in der Liebe und fragen uns, ob es die richtigen gewesen sind. Das Buch greift genau dieses Thema auf. Anders als bei gewöhnlichen Liebesromanen: Frau trifft Mann, Mann trifft Frau, sie verlieben sich, kleine Krise, große Liebe, Hochzeit, Kinder usw. wird hier die Liebe von allen möglichen Seiten in Kurzgeschichten aufgegriffen und geschildert. Einmal sind Ivy & Abe ein Paar, einmal begegnen sie sich bloß flüchtig, einmal sind sie sehr vertraut, ein anderes Mal Welten von einander entfernt. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl, dass die Geschichte sehr authentisch beschrieben wurde, sehr erwachsen. Sie hat mich an der ein oder anderen Stelle auch zu Tränen gerührt. Besonders gut hat mir das Kapitel gefallen, in welchem Ivy & Abe sich eingestehen, dass ihre Liebe zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Chance hat. Das sie praktisch in zwei unterschiedlichen Welten leben und es einfach der falsche Zeitpunkt ist. Zu diesem Zeitpunkt in diese Lage zu gelangen und sich diesen Zustand derart ehrlich einzugestehen ist nicht leicht und verlangt eine Menge Mut, welchen die beiden Charaktere hier eindeutig bewiesen haben.  Es ist schön auch mal einen Liebesroman zu lesen, den man nicht vorhersehen konnte und bei dem sich mehr als nur einmal eine Art Überraschungsmoment herausgestellt hat. "Ein sehr gelungener Liebesroman in Form von Kurzgeschichten, einfach mal etwas anderes! "

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  • Sehr schön, lässt mich jetzt noch grübeln

    Ivy und Abe

    Vb00ks

    22. November 2017 um 19:30

    Meine Zusammenfassung:Ivy und Abe treffen sich immer wieder zu unterschiedlichen Zeiten in London. 2026 treffen sie sich, als Ivy mit ihrem Enkel in einem Supermarkt ist und mit ihm in den Park gehen will um die Enten zu füttern. Mit dem Gefühl sich schon seit Jahren zu kennen, treffen die beiden sich immer öfter, bis sie beschließen, zu heiraten. Jedoch ist dieses Glück nicht von Dauer, da Abe sehr bald nach der Hochzeit stirbt.Einige Jahre zuvor, nachdem Richard, ihr Ehemann, an Krebs gestorben ist, trifft Ivy auf Abe, der sich von seiner Frau getrennt hat, da er diese einige Jahre zuvor betrogen hat. Abe kümmert sich noch immer liebevoll um seine Frau und möchte Ivy seinen Kindern vorstellen, die von diesem Techtelmechtel alles andere als begeistert sind. Ivy kommt jedoch nicht damit klar, dass Abe immer noch für seine Frau, von der er nicht geschieden, sondern lediglich getrennt ist, da ist, und sich weiterhin so intensiv um sie kümmert. Zusätzlich denkt sie, dass es trotz allem noch zu früh ist, nach Richards Tod eine neue Beziehung zu beginnen, sodass die beiden sich trennen.Wieder einige Jahre zuvor, stecken Ivy und Abe mitten in einer Affäre, während Ivy mit Richard, und Abe mit seiner Frau Lynn, verheiratet ist. Die beiden treffen sich immer wieder und entwickeln starke Gefühle füreinander. Doch ist ihr Glück auch dieses Mal nicht von Dauer, denn plötzlich beendet Abe diese Affäre.Wird es jemals eine Zeit geben, in der es für die beiden ein Happy End gibt?Meine Meinung:Dieses Buch hat mich, selbst nachdem ich es beendet hatte, ins Grübeln gebracht. Ich bin mir immer noch nicht sicher, wie ich die Beziehung von Ivy und Abe zu verstehen habe. Es hat mir gefallen, die Geschichte zweier sich liebender Menschen einmal in einer anderen Chronologie zu lesen und immer mehr über die beiden Protagonisten zu erfahren. Jede einzelne Begegnung der beiden, war etwas besonderes, wobei ich so ein oder auch zwei Begegnungen als besonders schön empfand, egal, wie sie in dem Moment ausgingen.Was mich noch ein wenig rätseln lässt ist die Frage, ob diese Begegnungen tatsächlich stattgefunden haben in all diesen Jahren, oder ob es mögliche Begegnungen gewesen sein könnten, oder so eine Art „Was wäre wenn …?“ waren, wenn sie sich zu bestimmten Zeiten in ihrem Leben getroffen hätten. Das hat sich für mich noch nicht ganz erschlossen und würde mich doch stark interessieren, da sich in meinem Kopf sonst einige Widersprüche breitmachen.Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte um die beiden Protagonisten sehr gefallen und auch, welche Hintergrundgeschichten die Autorin sich für die Personen hat einfallen lassen. Die Huntington-Krankheit, die sich in der Familie von Ivy eingeschlichen hat. Bei Abe jedoch ist es ein tragischer Unfall in seiner Vergangenheit, der sich auf verschiedene Arten wiederholt.Achtung Spoiler Gefahr in diesem Absatz:Diese verschiedenen Wiederholungen dieses Unfalls lassen mich an die Theorie glauben, dass die Geschichte doch eher ein „Was wäre wenn …?“ Szenario ist, welches mir dennoch sehr gut gefällt. Auch, dass die beiden in einem Szenario miteinander verheiratet sind und Kinder haben, in einem anderem nie Erwähnung finden.Das ganze Buch hat sich sehr gut lesen lassen, jedoch hat mir am Ende eine Art „Aha-Effekt“ gefehlt.Mein Fazit:Ich würde dieses Buch grundsätzlich weiterempfehlen, da es eine andere Art von Liebesgeschichte ist, die mich stark unterhalten und meinen Verstand gut herausgefordert hat und mich sogar jetzt noch grübeln lässt. Der fehlende „Aha-Effekt“ gibt Abzüge in der B-Note. Ansonsten ein wundervolles Buch.4 von 5 Sternen.

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  • Für Love Rosie Fans

    Ivy und Abe

    Heartbooks

    19. November 2017 um 23:31

    Cover: Auf dem Cover sehen wir Ivy und Abe, beide als schwarze Silhouetten, umgeben von neun bunten Herzchen, die sich überschneiden und wiederum andere Farben bilden. Meine Zusammenfassung und Meinung: In ‚Ivy und Abe‘ geht es um zwei füreinander bestimmte Menschen, welche aber nicht in jeder Situation zusammenpassen. Es geht um die große Frage, ob es genau einen richtigen Moment im Leben gibt, um den richtigen Partner zu finden oder nicht. Erzählt wird das ganze in elf Kurzgeschichten, in denen alles zu verschiedenen Zeitpunkten in ihrem Leben passiert. Mal passen die Beiden zusammen und sind blutjung, mal ist das Ganze nur eine Begegnung und manchmal ist es eine Beziehung, in der sie sich betrügen und sich dann doch wieder trennen. Das Ganze läuft in den Geschichten rückwärts ab. So ist Ivy in der ersten Geschichte 71 Jahre alt im Jahr 2026 und in der letzten 10 in 1965. Die Frage, die man sich die ganze Zeit stellt, ist: Gibt es wirklich die perfekte Situation? Das perfekte Alter? Die perfekte Lebenslage? Die Antwort ist natürlich nein, da sie bei jedem Menschen verschieden ist. Aber es war wirklich spannend, Ivy und Abe bei ihrer Reise zum perfekten Augenblick zu begegnen. Mehr als einmal dachte ich: ‚Okay, jetzt scheint es zu passen‘, nur um im nächsten Augenblick überrascht zu werden, weil die Beiden dann doch wieder getrennte Wege gehen. Enden tut das ganze mit einem Epilog im Jahre 2032. Erst im hohen Alter finden sich die beiden nun schlussendlich, nachdem beide andere Partner hatten, verheiratet waren und ihr Leben gelebt haben, nur um dann auf tragische Weise wieder voneinander getrennt zu werden. Ich muss sagen, ich hatte mir am Anfang die Geschichte ein wenig anders vorgestellt, etwas in die Richtung ‚Love Rosie – Für immer vielleicht‘. Das Ganze hatte auch einige sehr ähnliche Aspekte: So waren beide verheiratet und schienen sich dann zum Greifen nahe, nur um dann wieder getrennt zu werden. Nichts desto trotz war ‚Ivy und Abe‘ eine schöne Story und ich fand die Idee dahinter auch sehr schön, nur das Ende hat mich dann doch etwas überrascht und ein wenig auch enttäuscht. Bewertung: Für ‚Ivy & Abe‘ gibt es von mir 3 Sterne.

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  • Nur für Fans von Kurzgeschichten

    Ivy und Abe

    Falki83

    19. November 2017 um 18:54

    An erster Stelle möchte ich mich beim Diana Verlag / Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken.   Als ich diesen Klappentext las in Verbindung mit diesem für mich sehr schönen Cover, war es für mich klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Ich freute mich auf eine Liebesgeschichte, mit dem Hintergrund „was-wäre-wenn“! Was wäre passiert, wenn Ivy und Abe in ihrem Leben in verschiedenen Zeiten getroffen hätten? Allerdings war meine Erwartung bzw. meine Wahrnehmung in Bezug auf den Klappentext falsch. Denn die Autorin arbeitet in diesem Buch mit Kurzgeschichten, 11 an der Zahl hat sie für ihre Leser geschrieben. Damit musste ich mich dann erstmals anfreunden und ob mir das gelungen ist?   Als Leser lernen wir die Hauptcharaktere Ivy und Gabe kennen, die sich in verschiedenen Stadien ihres Lebens kennen und vielleicht lieben lernen. Alle diese Geschichten sind aus der Sicht von Ivy geschrieben. Auch gibt die Autorin vor jeder neuen Geschichte an, in welchem Jahr und an welchem Ort sich Ivy nun befinden. Ausgeschmückt ist dies mit einem kurzen Zitat. Die Beiden treffen sich in dem Alter 70 in der ersten Story und werden von Geschichte zu Geschichte jünger bevor sie sich zu guter Schluss mit knapp über 80 Jahren nochmal treffen. Was in den Geschichten alles passiert, dies sollte ihr aber besser selbst lesen.   Wie bereits oben erwähnt, bin ich mir mit der Meinung, ob mir das Buch gefällt sehr unschlüssig. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und gut zu lesen. Allerdings war ich z. B am Ende der ersten Geschichte etwas verwirrt, weil ich bis dato noch nicht mit Kurzgeschichten gerechnet habe. Und auch beim weiterlesen musste ich mich manchmal sammeln, damit ich wieder wusste, in welchem Alter Ivy & Abe nun sind. Deshalb habe ich ab Geschichte Zwei immer ein paar Tage pausiert und dann erst die nächste Geschichte gelesen.   Dadurch, dass die einzelnen Storys nicht allzu lang sind, kam bei mir jetzt auch nicht dieses „Mitfieber – Gefühl“ rüber. Obwohl die Autorin mit ihren gewählten Wörtern und den Geschichten an sich es schon geschafft hat, Gefühle zu transportieren. Aber diese sind nicht komplett bei mir angekommen. Denn eigentlich möchte die Autorin mit Ivy & Abe dem Leser mitteilen, dass die Liebe vom Schicksal vorprogrammiert ist und man sich eigentlich nicht dagegen wehren kann – auch wenn man es möchte. Da wäre es meiner Meinung nach bzw. für meinen Geschmack besser gewesen eine zusammenhängende Geschichte zu schreiben. Denn die Idee hinter Ivy & Abe war gut gewesen. Anhand des Klappentextes musste ich an „Zwei auf Umwegen“ von Taylor Jenkins Reid denken und dieses Buch mochte ich sehr.   Positiv hervorzuheben sind die Charaktere. Ivy & Abe waren mir in jeder Geschichte sympathisch. Auch wenn die Beiden nicht immer so viel von ihren Gefühlen preisgeben. Aber dies ist ja im wahren Leben auch so. Manche Menschen tragen ihr Herz auf der Zunge und teilen bei jeder Gelegenheit mit, wie sehr sie den Anderen lieben und manche Menschen sind halt etwas zurückhaltender mit dem preisgeben ihrer Gefühle.   Fazit: An sich steckt hinter Ivy & Abe eine sehr gute Idee. Frau Enfield beschäftigt sich mit der Frage „Was-wäre-wenn“! Allerdings hat mir die Umsetzung bzw. die Teilung in Kurzgeschichten nicht zugesagt. Aber ich denke, dass Leser, die sehr gerne Kurzgeschichten lesen mit diesem Buch einen wahren Schatz in den Händen halten. Denn der Schreibstil der Autorin passt dazu. Von mir gibt es daher 3 von 5 Sternen. Weiter empfehlen werde ich Ivy & Abe, allerdings an eine etwas reifere Zielgruppe (wurde ja bereits von anderen Rezensenten mehrfach erwähnt).

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  • Rezension zu Ivy und Abe

    Ivy und Abe

    Adorablebooks

    18. November 2017 um 09:53

    Das Buch ist in 11 Kurzgeschichten unterteilt, in denen sich Ivy und Abe jeweils zu unterschiedlichen Zeiten ihrem Leben zum ersten Mal kennenlernen fängt damit an, dass sie sich im Alter von 70 kennenlernen und in der letzten Kurzgeschichte sind sie 10. Es gibt aber noch einen Epilog, in dem Ivy Ende 70 ist. So schlau wie ich bin, habe ich das in den ersten Geschichten nicht gecheckt und habe mich andauend gewundert, warum sie sich nicht wiedererkennen upps. Denn der Klappentext hinten auf dem Buch, informiert einen nicht direkt darüber.Ivy und Abe begegnen sich immer wieder und oft stimmt der Zeitpunkt nicht, obwohl beide eine Art Seelenverwandtschaft haben und wie füreinander bestimmt sind. Es gibt oft Wiederholungen wie z.B , dass Ivy einen Gendefekt in der Familie hat. An sich finde ich die Idee gut, dass einige Sachen immer wiederkehren, aber irgendwann wurde es für mich persönlich ein bisschen langatmig immer wieder das gleiche zu lesen. Außerdem nimmt die Spannung durch die "Rückwärtserzählung" ab, da einige Sachen schon vorweggenommen werden. Durch die Kurgeschichten fehlte mir manchmal auch ein  bisschen die ganze Entwicklung der Beziehung. Denn an manchen Stellen ging mir das alles ein wenig schnell. Dadurch, dass das Buch in Kurzgeschichten unterteilt ist, in denen Ivy und Abe nicht nur das Alter verändern sondern auch andere Dinge, kann ich gar nicht so viel zu den Eigenschaften der Charaktere sagen. Das Einzige, was wirklich immer da ist, ist die Verbundenheit von Ivy und Abe. Ich konnte aber leider nicht so viel Zugang zu den Charakteren entwickeln, da mir dafür die Geschichten einfach zu kurz waren. Meiner Meinung nach passt dieses Cover sehr gut zur Geschichte, da ein Liebespaar abgebildet ist mit Herzen um sie herum."Ivy und Abe" ist ein romantischer Roman, der die Themen Seelenverwandtschaft und Schicksal behandelt. Mir persönlich waren es zu viele und zu kurze Kurzgeschichten, wodurch ich mich nicht so gut mit den Charakteren anfreunden konnte.

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  • Berührende Geschichten

    Ivy und Abe

    leserattebremen

    14. November 2017 um 14:27

    Ivy und Abe scheinen füreinander bestimmt zu sein- doch müssen dafür auch Zeitpunkt und Ort stimmen. In „Ivy & Abe“ begegnen sich die beiden zu unterschiedlichen Zeitpunkten in ihrem Leben und je nach Situation und Zeit entwickelt sich ihre Beziehung. Und es stellt sich die Frage, ob es für die beiden überhaupt das wirkliche Glück geben kann oder ob sie dazu verdammt sind, den Großteil ihres Lebens nebeneinander zu leben statt miteinander. Elizabeth Enfield hat mit „Ivy & Abe“ ein zauberhaftes Buch über die Liebe geschrieben und den Wunsch nach dem einen perfekten großen Glück, das einen Leben lang halten könnte. Die Geschichte von Ivy & Abe wird chronologisch rückwärts erzählt, die beiden werden im Laufe des Buches immer jünger, dementsprechend verändert sich auch die Lebenssituation in der sie sich treffen. Mal ist einer schon verheiratet, mal beide, haben Kinder, kranke Verwandte, wurden betrogen oder haben ein Familienmitglied verloren. All das spielt mit hinein, wenn sie sich begegnen und verlieben und verändert so auch die Wahrnehmung von einander. Obwohl die kleinen Geschichten in sich abgeschlossen sind, wachsen einem Ivy und Abe immer mehr ans Herz, ihre Geschichten sind berührend und vermitteln einen Eindruck vom Zauber den es hat, wenn die beiden Menschen sich treffen, die eigentlich zusammen sein sollten. So empfindet man zumindest als Leser und leidet jedes Mal mit ihnen, wenn die Umstände ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Mir hat „Ivy & Abe“ ausgesprochen gut gefallen, es ist kurzweilig und sehr gefühlvoll, das perfekte Buch für einen verregneten Herbstsonntag auf dem Sofa. Man kann sich mit „Ivy & Abe“ einfach wegträumen, ein wunderbares Buch. 

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