Elizabeth Fremantle

 3,8 Sterne bei 151 Bewertungen
Autorin von Im Schatten der Königin, Die Rivalin der Königin und weiteren Büchern.
Autorenbild von Elizabeth Fremantle (©Paola Pieroni)

Lebenslauf

Elizabeth Fremantle, geboren 1962 in London, war immer dieses Kind, das mit der Nase in einem Buch in der Ecke saß und eines Tages selbst Schriftstellerin werden wollte. Aber wegen ihrer turbulenten Jugendjahre verließ sie mit fünfzehn Jahren die Schule und schlug sich eine Zeitlang mit verschiedenen Jobs durch. Durch ihre Heirat zog sie nach Paris, wo ihre beiden Kinder zur Welt kamen, aber nach der Scheidung kehrte sie nach London zurück. Sie beschloss, ihre Ausbildung nachzuholen und hat heute einen MA in Kreativem Schreiben von der University of London. Sie hat für verschiedene Magazine geschrieben wie Sunday Times, Vogue, Vanity Fair oder dem Wall Street Journal und arbeitet zudem als Literaturkritikerin für den Sunday Express. Mit der Tudor-Trilogie konnte sie ihren Traum vom Leben als selbstständige Schriftstellerin erfüllen.

Alle Bücher von Elizabeth Fremantle

Cover des Buches Im Schatten der Königin (ISBN: 9783328101888)

Im Schatten der Königin

(51)
Erschienen am 11.12.2017
Cover des Buches Das Spiel der Königin (ISBN: 9783328105770)

Das Spiel der Königin

(42)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Die Rivalin der Königin (ISBN: 9783328103387)

Die Rivalin der Königin

(43)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Im Schatten der Macht (ISBN: 9783328106609)

Im Schatten der Macht

(12)
Erschienen am 12.07.2021
Cover des Buches Watch the Lady (ISBN: 9781405909440)

Watch the Lady

(1)
Erschienen am 11.02.2016
Cover des Buches Queen's Gambit (ISBN: 9781405909389)

Queen's Gambit

(1)
Erschienen am 02.03.2014

Neue Rezensionen zu Elizabeth Fremantle

Cover des Buches Im Schatten der Macht (ISBN: 9783328106609)
AMCLiests avatar

Rezension zu "Im Schatten der Macht" von Elizabeth Fremantle

AMCLiest
Ein psychologisches, aber tödliches Drama

Elizabeth Fremantle, die schon mehrere interessante Romane über faszinierende Frauen aus der Tudorzeit geschrieben hat, hat sich nun dem Beginn der Herrschaft der Stuarts zugewandt. Mit der Geschichte von Frances Howard, die mit Robert Devereux, 3. Earl of Essex verheiratet wurde und die sich in den Höfling Robert Carr verliebt, hat sie einen spannenden, historischen Krimi geschrieben.

Frances ist wunderschön und in ihrer Ehe unglücklich, und als ihr der Lieblingshöfling des Königs den Hof macht, sucht sie einen Ausweg aus ihrem Dilemma und bezichtigt ihren Gatten der Impotenz, um die Ehe aufzulösen. Das gelingt ihr auch, löst aber einen Skandal aus. Kaum ist sie endlich mit Robert Carr verheiratet, wird sie als auch ihr Mann des Mordes angeklagt. Sein bester Freund Thomas, der heftig gegen diese Ehe opponiert hatte, ist im Tower ermordet worden. Der König entzieht seine Gunst, und Frances bekennt sich schuldig und Robert unschuldig. Beide werden schlussendlich begnadigt und des Hofes verwiesen.

Diese historisch belegten Fakten werden nicht nur zu einem prächtigen Sittenbild der damaligen Zeit, sondern auch auch psychologisch exzellent aufbereitet. Die Autorin bedient sich dabei mit dem Wechsel der Perspektiven von Frances Howard und Robert Carr und taucht dabei tief in die Abgründe der menschlichen Seele ein. Im ersten Teil des Buches erzählt Frances ihre Geschichte ihrer Magd, wobei Robert ihren stimmigen Widerpart gibt. Im zweiten Teil jedoch ändert Frances ihre Persönlichkeit und dreht die Geschichte völlig um. Das ist nicht nur sehr interessant, sondern auch sehr spannend beschrieben, denn auch die Ängste ihres Mannes, der in der Gunst des Königs steht, sich unsterblich in Frances verliebt, aber seinen besten Freund auch nicht verlieren mag, sind glaubhaft und nachvollziehbar.

Ein psychologisches Drama mit mehreren Todesfolgen obwohl die beiden Anstifter (?) Frances und Robert begnadigt werden, während die ausführenden Täter allesamt bestraft werden.

Was fehlt, ist ein Verzeichnis des handelnden Personen als auch ein paar Jahreszahlen zur besseren Orientierung. Das Buch setzt ein bißchen Fachwissen über die englische Geschichte voraus, ist aber toll und sehr spannend geschrieben


Cover des Buches Im Schatten der Macht (ISBN: 9783328106609)
LuisasBuecherliebes avatar

Rezension zu "Im Schatten der Macht" von Elizabeth Fremantle

LuisasBuecherliebe
"Im Schatten der Macht" von Elizabeth Fremantle

4,5 Sterne
Mitreißender, historischer Roman mit so mancher Überraschung, für den ein bisschen Vorwissen allerdings nicht schadet!

Ich liebe historische Romane und lese unheimlich gern in der Tudor-Zeit und den Jahren, die darauf folgten. Dieses Buch passt perfekt in dieses Schema. Basierend auf wahren Ereignissen erzählt Elizabeth Fremantle sehr spannend und mitreißend die fiktionalisierte Geschichte von Frances Howard.

Dieses Buch strotzt nur so vor besonderen, eigenwilligen und starken Charakteren. Jede Person bekommt Tiefe und einen Hintergrund und besonders Frances ist eine überaus spannende und sehr gut gezeichnete Protagonistin.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen.

Die Art, wie die Geschichte erzählt wird, hat mich anfangs etwas verwirrt, vor allem auch, da keine Jahreszahlen genannt sind. Das ist mein großer Kritikpunkt an dem Buch. Ich hätte mich sehr über eine zeitliche Einordnung, die auch beim Lesen für einen sichtbar ist, gefreut. Deshalb war der Einstieg etwas holprig, aber einmal im Buch drin, hatte ich keine Probleme mehr.

Den Verlauf der Geschichte und wie dieser dargestellt wird, habe ich dagegen dann wieder sehr genossen. Ich fand es toll, dass aus beiden Sichten erzählt wird, was, zusammen mit dem zweiten Teil des Buches, ein sehr differenziertes Bild auf die Ereignisse ermöglicht und man sich eine eigene Meinung bilden kann.

Fazit: Der Einstieg war etwas holprig, aber einmal im Buch drin, konnte ich es nicht mehr weglegen und habe jede Seite der Geschichte mit den vielschichtigen Charakteren und der besonderen Erzählweise genossen.

Cover des Buches Das Spiel der Königin (ISBN: 9783328105770)
Monika_Brigittes avatar

Rezension zu "Das Spiel der Königin" von Elizabeth Fremantle

Monika_Brigitte
Aus! Aus! Das Spiel ist aus!

Teil I der Tudor-Trilogie von Elizabeth Fremantle

England, 1543: Nach der Hinrichtung seiner fünften Frau (1541) ist der König von England, Heinrich VIII, auf der Suche nach seiner nächsten. Als der Ehemann von Katherine Parr an einer Krankheit verstirbt, glaubt er, sie gefunden zu haben. Doch Katherine liebt einen anderen. Wird sie den Avancen des Königs nachgeben?

Schon auf Seite 81 wollte ich den Roman von Elizabeth Fremantle abbrechen. Die Handlung kam nicht in Schwung. Der historisch informierte Lesende weiß, dass Katherine die sechste und letzte Ehefrau von Heinrich dem Achten wird, also ja, natürliche gibt sie den Avancen des Königs nach. Er war schließlich der mächtigste Mann Englands. Doch Fremantle versucht daraus eine langsam aufbauende Spannung zu erzeugen. Dies misslingt. Der Lesende quält sich durch die Handlung sowie durch die Liebelei der Protagonistin mit ihrem Liebhaber Thomas Seymour. Besagte Seite veranlasste mich zum Augenrollen und genervtem Aufseufzen. Ich will nicht prüde klingen, doch die Szene zwischen Katherine und Thomas las sich eher wie eine kannibalistische Fressorgie als ein erotisches Techtelmechtel. "Er hat sie mit Begehren durchflutet; sie will ihn bei lebendigem Leib verschlingen, will ihn in ihre Tiefen ziehen, ihn schlucken, verdauen, ihn zu einem Teil von sich machen." Dass historische Romane auch ansprechendere Formulierungen beinhalten können, haben schon andere Schriftsteller bewiesen.

Ich wollte dem Roman noch eine Chance geben, hoffte darauf, dass die Handlung endlich mal an Fahrt aufnimmt. Doch leider tuckerte sie auch nach der Heirat von Katherine und Heinrich wie im zweiten Gang auf der Autobahn voran - eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer und vor allem für meine Geduld als Leserin.

Auf Seite 232 von 431 war dann endgültig Schluss für mich. Erst die verstörend unappetitlichen Sexszenen, dann die ewig zehrenden Diskussionen über die „wahre“ Religion und schließlich stirbt einer nach dem anderen. Der erhoffte unterhaltsam-rasante Roman bremst immer wieder ab und verbleibt schließlich ausrangiert auf dem Abstellgleis. Ob ich dem dritten Teil der Reihe noch eine Chance geben sollte? Den zweiten Teil, der während der Regierungszeit von Mary I, der ersten Tochter von Heinrich VIII, "spielt", habe ich bereits vor wenigen Jahren gelesen. Das Schicksal der Grey-Schwestern war interessanter dargestellt.

https://www.lovelybooks.de/autor/Elizabeth-Fremantle/Im-Schatten-der-K%C3%B6nigin-1208145362-w/rezension/2328947823/

Das Spiel der Königin| Elizabeth Fremantle| aus dem Englischen von Sabine Herting| Penguin Verlag| 2020| 445 Seiten| 10,00€

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