Elizabeth Fremantle Im Schatten der Königin

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten der Königin“ von Elizabeth Fremantle

Nach ihrem gefeierten Roman »Spiel der Königin« hat Elizabeth Fremantle einen neuen spannenden Roman über Intrigen und Bedrohung am Englischen Hof geschrieben. Wir schreiben das Jahr 1554: Edward VI. stirbt überraschend jung und bestimmt die sechzehnjährige Jane Grey zur Königin, er bestimmt die Änderung der Erbfolge, um Mary als Königin zu verhindern. Doch Janes Regentschaft dauert nicht einmal zwei Wochen, da hat Mary die unerfahrene Jane entmachtet und enthaupten lassen. Doch was geschieht mit Janes jüngeren Schwestern Katherine und Mary? Dass königliches Blut in ihren Adern fließt, wird ihnen zum Fluch, denn die kinderlose Queen Mary fühlt sich schon allein durch ihre Existenz bedroht. Elizabeth Fremantle lässt auch in ihrem zweiten Roman die wechselvolle Tudorzeit überraschend lebendig werden.

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  • Band 2 der Tudor-Reihe

    Im Schatten der Königin

    HEIDIZ

    28. August 2017 um 12:46

    "Im Schatten der Königin" ist Band 2 der Tudor-Reihe von Elizabeth Fremantle. Band 1 "Spiel der Königin" habe ich mit großem Interesse und bestens unterhalten gelesen und nun hat mich neulich Band 2 gefangen genommen.Ich möchte gern berichten, warum ich vom Buch begeistert bin. Zum einen muss ich sagen, dass ich es sehr angenehm empfand, das Buch zu lesen, es hat mich bestens unterhalten, ist mit einer dichten und spannend glaubwürdigen Handlung versehen und bietet zudem historisches Wissen und Informationen zu den realen Charakteren. Einführend erhält man doppelseitig den Stammbaum der Tudors und Stuarts, was auch wirklich wichtig ist, da es doch recht viele Charaktere sind, die man innerhalb der Handlung und des historischen Hintergrundes einzuordnen hat, um alles auch wirklich verstehen zu können. Mit dem Prolog im Februar 1554 im Tower von London steigen wir in die Handlung ein. Der Epilog entführt uns in den Juni des Jahres 1572 nach Beaumanor. Die fünf Kapitel sind den einzelnen Charakteren gewidmet.Die Geschichte liest sich von Beginn an spannend und authentisch. Ich fühlte mich sofort in die Handlung involviert, was bis zum Schluss angehalten hat. Momentan lese ich Band 3 "Die Rivalin der Königin" und werde bald auch über dieses Buch berichten. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, der extrem passend ist für das Genre historischer Roman. Man fühlt sich in die Zeit zurück versetzt und kann mit den Charakteren leiden und lieben, ihre Abenteuer bestehen. Das England des 16. Jahrhunderts wird lebendig. Wir befinden uns am Hofe der Tudors und können sozusagen literarisch hinter die Kulissen schauen. Historische Handlung und fiktive sind prima miteinander verbunden. Ich finde, der Roman weist keine Schwachstellen auf, weshalb ich ihn für Historikfans auch sehr empfehle. Er hat mich rundherum überzeugt. Aber nun auch noch kurz zum Inhalt, um nicht zu viel vorwegzunehmen: Religiös herrschen keine einfachen Zeiten. Wir lernen die Greyschwestern kennen, sie sind die Enkelinnen der Schwester Henry VIII und haben Anspruch auf den Thron. Macht und Intrigen bringen Spannung. Jane Grey wird gleich zu Beginn hingerichtet. Ihre Cousine Mary hatte ihr die Macht nicht gegönnt, sie stürzte sie vom Thron. Es wird intrigiert und auch geliebt (Katherine und Graf Hertford !!!) .... Was weiter passiert - lest selbst !!!

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  • Ein Blick auf die Geschichte

    Im Schatten der Königin

    leserattebremen

    15. August 2017 um 10:36

    Nach dem Tod von Edward VI. im Jahr 1554 gibt es eine Art Vakuum im englischen Königshaus, die Thronfolge ist nicht geklärt. So wird Jane Grey aus der Linie der Tudors auf den Thron gesetzt. Sie ist Reformatorin und hat sich dem Katholizismus abgewendet wie schon Heinrich VIII. Doch ihre Cousine Mary, Tochter von Heinrich dem VIII. und strenge Katholikin stürzt sie und lässt sie im Tower hinrichten. Dennoch hält sie Janes Schwestern Katherine und Mary bei Hofe in ihrer Nähe, um sie im Blick zu haben. Die beiden sind sehr unterschiedlich, Mary sehr nachdenklich, Katherine impulsiv und leidenschaftlich. Doch beide Leben sie im Schatten der Königin, erst von Mary, dann von ihrer Nachfolgerin Elizabeth. Elizabeth Freemantle beschreibt sehr anschaulich und detailliert das Leben der Schwestern bei Hofe, die unter ständiger Beobachtung stehen. Da weder Königin Mary noch später Königin Elizabeth I. Kinder bekamen, blieb die Thronfolge immer ungeklärt und die Greys durch ihre direkte Verwandtschaft mit den Tudors eine ständige Gefahr für die Königin. So wünscht sich eine der Grey Schwestern an einer Stelle, sie könnte sich selbst so lange zur Ader lassen, bis keine Tropfen des verfluchten Tudorbluts mehr in ihr wäre, um endlich frei zu leben und eigene Entscheidungen zu treffen. Stattdessen sind sie gezwungen, wie Schoßhunde bei der jeweiligen Königin zu leben, ständig abhängig von ihren Launen. Freemantle erzählt die Geschichte der Mädchen mit viel Kraft und einer fließenden Sprache, die einen sofort in die Geschichte hineinzieht und nicht mehr loslässt. Dabei lässt sie viele historische Fakten mit einfließen, nimmt sich wenn nötig jedoch auch die Freiheit, fiktive Elemente zu schaffen. „Im Schatten der Königin“ von Elizabeth Freemantle ist ein großartiger historischer Roman, der einem viel von einer Epoche erzählen kann, aber auch die Protagonisten wunderbar in den Vordergrund hebt. Katherine und Mary sind Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, ganz unabhängig von Intrigen und Machenschaften von Königin und Kronrat. Mich hat das Buch begeistert, es gibt einen tollen Einblick in die englische Geschichte in turbulenten Zeiten. 

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  • Eine Empfehlung für alle Fans der historischen Romane und der Tudorzeit

    Im Schatten der Königin

    CinderellasTraumwelt

    13. March 2017 um 16:50

    Ein absolut glaubhafter, gut recherchiert und umgesetzter Roman, der einen in die Welt eintauchen lässt die vom Tudor-Blut regiert wird. Die Geschichte umfasst einen Zeitraum vom Jahre 1554-1572 und wird hauptsächlich aus der Sicht von den Schwestern Katherine und Mary Grey erzählt. Hin und wieder haben wir vereinzelt Kapitel aus der Perspektive Levinas, eine alte Freundin der Mutter Grey. Diese sind jeweils gut gekennzeichnet durch Jahr, Ort und Person. Zu Beginn des Romans hat man einen Stammbaum aufgezeichnet, um die vielen verschiedenen Personen und die Verbindungen zueinander nachvollziehen zu können, was mir auch unabkömmlich vorkam, denn während des Lesens blätterte ich oft dahin zurück. Der Prolog beginnt ausführlich mit einer emotionalen Szene, in welcher die junge Königin Jane Grey hingerichtet wird, nachdem sie keine zwei Wochen regiert hat. Das hat mich schon sehr in seinen Bann gezogen, da die Autorin es wirklich schafft eine Kulisse mit Worten zu zeichnen, die einem das Gefühl gibt, man wäre selbst dabei gewesen. Erschaudern lassen hat mich jedoch auch der Grund dieses Mordes, denn die Cousine Mary I. , hat jede weitere Person zum Schafott oder Scheiterhaufen führen lassen, welche sich nicht dem katholischen Glauben beugen wollte. Sie ist so unsympathisch und gefühlskalt, dass die beiden Grey-Schwestern sich so fern, wie nur möglich von ihr halten wollen, denn die Angst von Mary I. vor Nebenbuhlerinnen auf den Thron ist enorm groß und die Geschwister stehen als nächstes in der Thronfolge auf dem Plan. Doch die Königin hat sich die kleine, bucklige Schwester Mary als Spielzeug oder Zeitvertreib angebunden und musste diese mit Konversation bei Laune halten, was ihr durch ihre herzliche, intelligente Art auch glücklicherweise gelang. Mary Grey war mir ein sehr sympathischer und ehrlicher Charakter, mit dem man auch oft Mitleid hatte, dennoch wächst sie als Persönlichkeit in dieser Geschichte noch weit über sich hinaus und geht ihren Weg. Katherine Grey hingegen kommt zu Anfang sehr naiv und jovial daher, hat oft nur Männer und die Liebe im Kopf und verstrickt sich daher in so manch heikle Angelegenheit, was dem Roman zwischendurch die nötige Heiterkeit gibt. Im weiteren Verlauf konnte sie mich immer mehr überzeugen, da auch sie eine Entwicklung durchmacht, einige schwierige Herausforderungen meistern muss und ich wirklich mit ihr mitfühlte. Alles in allem hatte der Roman zwischendurch immer mal kleine Längen, da auch viele Intrigen und Machtspiele diverser anderer Personen, die am Hofe lebten mit eingeflochten wurden, welche mich nicht immer so fesseln konnten. Insgesamt waren die Hauptfiguren aber so überzeugend und die Ereignisse spannend, das ich sehr viel Spaß beim Lesen hatte und zusätzlich noch an historischem Wissen dazugewonnen habe. Zuletzt findet man in dem Buch auch eine tolle Anmerkung der Autorin und weiterführende Beschreibungen der ganzen Figuren, sofern man das nochmal genauer nachlesen möchte, was mir auch gut gefallen hat.  

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  • Gelungen

    Im Schatten der Königin

    thebookpassion

    02. March 2017 um 11:59

    Es ist das Jahr 1554 in England Edward VI. stirbt und die sechzehnjährige Jane Grey wird zur Königin gekrönt. Doch die Herrschaft von Jane Grey hält nicht mal zwei Wochen an. Nach nur wenigen Tagen wird die junge Königin entmachtet und enthauptet. Zurückbleiben ihre jüngeren Schwestern Katherine und Mary. Auch in ihren Adern fließt königliches Blut und so stellt sich die Frage, wie und ob sie überleben werden…Ich habe schon seit Ewigkeiten keinen historischen Roman mehr gelesen. Ich wollte aber unbedingt mal einen Tudor Roman lesen. Der Roman ist voller Intrigen, Verrat und Politik, also genau die Komponenten die man bei einem guten Tudor Roman erwartet. Natürlich wird auch auf den Kampf der verschiedenen Glaubensrichtungen in England eingegangen und so erhält auch „Bloody Mary“ einen zentralen Part im Roman. Es gelingt der Autorin die Welt authentisch einzufangen, sodass ich das Gefühl hatte, selbst mitten in den politischen Intrigen zu sein. Das Geschehen wird aus insgesamt drei Perspektiven geschildert. Zum einen natürlich aus der Sicht der beiden Schwestern und aus der Sicht einer guten Freundin der Familie. Alle drei Frauen erleben eine schwierige Zeit und sind vielen politischen Gefahren ausgesetzt. Insgesamt liegt das Hauptaugenmerk auf den drei Figuren und wie sie versuchen ihren Alltag und ihr Leben in ständiger Angst zu leben, daher ist der Roman an sich eher ruhig aufgebaut und es folgt keine spannungsgeladene Szene auf die nächste und so gibt es stellenweise Textpassagen in den wenig passiert und einfach der Alltag der Protagonistinnen zentral ist.Der Autorin gelingt es, dass die Figuren allesamt realistisch wirken und die Beweggründe jeder Figur, als auch die Ängste, absolut nachvollziehbar sind. Da ich keine geübte Leserin in diesem Bereich bin und die englischen Verwandtschaftsverhältnisse recht kompliziert sind, hatte ich zunächst Angst, dass ich bei den Beziehungen den Überblick verliere. Der Autorin ist es jedoch perfekt gelungen die Blutsbande der verschiedenen Charaktere zu verdeutlichen, ohne sich dabei zu verzetteln. Auch wer Anspruch auf den Thron erhebt und warum verdeutlicht die Autorin gekonnt, sodass ich mich einfach in die Geschichte fallen lassen konnte ohne nervige Stolpersteine, über die ich lange Nachdenken musste. Vor allem die beiden Schwestern Katherine und Mary waren mir von Beginn an sympathisch. Katherine ist eine sehr aufbrausende Figur, die voller Leidenschaft ist und sich dadurch oft in schwierigen Situationen bringt. Man wünscht sich einfach so sehr, dass für sie alles ein gutes Ende nimmt und sie ihr persönliches Happy End erhält. Mary wird oft unterschätzt, da sie einen Buckel hat und die Leute oft annehmen, dass auch ihr Geist nur eingeschränkt funktioniert, was natürlich nicht der Fall ist. Dadurch erhält Mary jedoch die Möglichkeit ihre Umgebung genau zu untersuchen und erfährt zudem so oft Geheimnisse ihrer Mitmenschen.Insgesamt hat mich der Roman positiv überrascht und er eignet sich definitiv auch für Einsteiger, um in die Welten der Tudors zu versinken. Gekonnt vermittelt die Autorin eine packende und authentische Atmosphäre. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Ein sehr toller Tudor-Roman über die Grey Schwestern

    Im Schatten der Königin

    Condessadelanit

    24. November 2016 um 09:44

    Im Schatten der Königin: Ein Tudor-Roman von Elizabeth Fremantle   Cover: Mir gefällt das Cover sehr gut. Es ist schlicht und einfach gehalten. Dass auch ihr Gesicht nicht gezeigt wird, deutet schon zu Anfang darauf hin, dass es sich um eine Dame handelt ,die nicht im Mittelpunkt stehen will. Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1554: Edward VI. stirbt überraschend jung und bestimmt die erst sechzehnjährige Jane Grey zur Königin. Er will unbedingt verhindern, dass seine Halbschwester Mary seine Nachfolge antritt. Doch Janes Regentschaft dauert nicht einmal zwei Wochen, da hat Mary die unerfahrene Jane entmachtet und enthaupten lassen. Doch was geschieht mit Janes jüngeren Schwestern Katherine und Mary? Dass königliches Blut in ihren Adern fließt, wird ihnen zum Fluch, denn die kinderlose Queen Mary fühlt sich schon allein durch ihre Existenz bedroht. Meinung: Ich habe schon einige Romane aus der Toudor-Zeit gelesen. Aber noch keines von Elizabeth Fremantle. Auch über die Geschichte der Grey Damen habe ich noch keinen Roman gelesen, daher fand ich diesen hier sehr interessant. Das Buch fängt mit der Hinrichtung der jungen Jane Grey an, welche auch den Beinamen „die Königin für Neun Tage“ trägt, und baut dann auf das neue Leben ihrer Schwestern Mary und Katherine Grey, am königlichen Hof unter Königin Mary Toudor und Elisabeth Toudor auf. Man erfährt vieles über das Leben am königlichen Hof. Welche Hoffnung und Träume Mary und ihrer Schwester Katherine haben und wie ihr leben dort verläuft. Das Leben dieser Schwestern ist nicht leicht, denn sie leben ständig mit der Angst ihren Kopf zu verlieren. Das Buch ist gut recherchiert. Die historischen Ereignisse sind sehr gut in die Geschichte hineingearbeitet und runden so das ganze Bild und die Eindrücke um diese Epoche ab. Gut gefallen hat mir vor allem, dass dieses Buch nicht nur aus einer Sicht geschrieben wurde, sondern aus drei. Nämlich aus der Sicht von Mary und Katherine Grey und Levina Teerlinc. Das Schicksal dieser drei Personen ist eng miteinander verknüpft und man erfährt vieles aus deren Leben. Auch die Überschriften der einzelnen Kapitel sind gut gewählt. So weiß man gleich, in welchem Monat und welchem Jahr man sich gerade befindet, und vor allem aus welcher Sicht dieses Kapitel geschrieben ist. Der Schreibstil ist auch sehr angenehm. Nicht zu Hochgestochen wie es in manchen historischen Romanen der Fall ist, und auch nicht zu normal, wie es der heutigen Zeit entspricht. Fazit: „Im Schatten der Königin“, ist ein sehr gut recherchierter, historischer Roman. Der Roman erzählt das Leben zweier Schwerstern, die ihr Leben lang darum bangen, nicht ihren Kopf zu verlieren, weil sie dem Thron zu nahe stehen. 5 von 5

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  • "Im Schatten der Königin: Ein Tudor-Roman" von Elizabeth Fremantle ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    Im Schatten der Königin

    VerenaChinoKafuuChan

    21. November 2016 um 16:03

    Hallo :) <3 Heute möchte ich euch einen Tudor Roman vorstellen. :) Hierbei handelt es sich um den zweiten Roman der Autorin und er hat mir sehr gut gefallen. :) Ich habe mir jetzt schon vorgenommen mehr historische Romane zu lesen und jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit meiner Rezension. :) **** Name: Im Schatten der Königin: Ein Tudor-Roman Autor: Elizabeth Fremantle Ausgabe: Gebundene Ausgabe 19,99 - € (Hier) ISBN: 978-3-570-10178-0 Erschien: Mai 2016 Verlag: C. Bertelsmann Verlag Seitenanzahl: 480 Inhalt: Zu Beginn des Buches verstirbt Edward VI, dieser übergeht Mary bei der Thronfolge und seine Cousine Jane wird gekrönt. Somit übergeht Edward den Wunsch seiner Halbschwester Mary und des Volkes. Jedoch dauert Janes Regentschaft nicht sehr lange an, da Mary sie vom Thron stößt und sie enthaupten lässt. Die Enthauptung von Jane findet direkt zu Beginn des Buches statt. Dies führt dazu, dass sich das Leben der Grey Schwestern verändert. Was wird auf die Schwestern zu kommem? Wie wird sich die Regentschaft von Mary entwickeln? **** Meine Meinung: Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Dieses ist im Ganzen sehr dunkel gehalten und es ist eine Frau darauf abgebildet. Der Schreibstil ist wie in ihrem ersten Roman sehr gut. Dieser ist sehr packend, fesselnd und mitreissend. Die Autorin schafft es einen in die Welt eintauchen zu lassen. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und sie werden dadurch sehr gut an den Leser gebracht. Zudem hat es mir sehr gut gefallen das Leben der Grey Schwestern zu verfolgen und somit diese auch zu begleiten. Ich habe bei diesem Buch mit geliebt und mitgelitten. Ich gebe diesem Buch ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Lg Verena/ Instagram: Chino_Kafuu_Chan

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  • Bedrohung für die eigene Familie

    Im Schatten der Königin

    FinchensBücherecke

    24. October 2016 um 15:15

    Autor: Elizabeth FremantleÜbersetzer: Sabine HertingSeiten: 479Verlag: C. BertelsmannISBN: 978-3-570-10178-0 Inhalt In diesem Roman wird die Geschichte der Grey-Schwestern beleuchtet. Wegen ihrer sehr engen Verwandtschaft zum englischen Königshaus Tudor geraten die drei - Jane, Catherine und Mary - in das Mühlenwerk der Macht. Nachdem Jane Grey durch ihre Cousine Mary I. beseitigt worden war, gelangen ihre Schwestern Catherine und Mary in den Dunstkreis der Königin. die beiden müssen - jeweils getrennt von einander -  ein Dasein im Schatten der Mächtigen fristen. Ihr Leben ist von Abgeschiedenheit, ständiger Kontrolle und Gefangenschaft geprägt...Meine Meinung Elizabeth Fremantle gelingt es eindrucksvoll, vor den Augen des Lesers, die Zeit Englands unter der Herrschaft der Tudors lebendig werden zu lassen. Sie entführt ihn in die Jahre der Regentschaft von Mary I., die sich durch ihre Cousinnen - der Grey-Schwestern - immens bedroht fühlt. Denn diese sind wie sie selbst von königlichem Geblüt. Das unbeschwerte Leben dieser beiden Schwestern nimmt mit der Hinrichtung ihrer Schwester Jane ein jähes Ende. Von da an wird jeder Schritt der beiden mit Adleraugen überwacht. Fazit Ich fand die Geschichte der Grey-Schwestern zugleich faszinierend und sehr lesenswert. Die Geschichte Englands - besonders unter der Herrschaft der Tudors - interessierte mich schon immer. Deswegen war dieser Roman natürlich ein absolutes Muss für mich. Die Erzählung der Ereignisse aus einer anderen Perspektive - in diesem Fall der Grey-Schwestern - war mal etwas neues und sehr erfrischend. Doch die Alias-Bezeichnung mancher historischen Personen empfand ich beim Lesen manchmal verwirrend. Trotz alledem gebe ich dem Roman 4/5 Sterne.

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  • Ein tolles Buch mit starken Protagonistinnen

    Im Schatten der Königin

    LiveReadLove

    17. August 2016 um 18:50

    // Worum es geht // Als Edward VI. im Jahr 1554 überraschend stirbt wird seine Cousine Lady Jane Grey Königin. Der junge König überging bei der Erbfolge seine älteren Schwester Mary, die er nicht auf dem Thron sehen möchte. Doch die Regentschaft der jungen Jane dauert nicht einmal zwei Wochen, ehe ihre Cousine sie vom Thron stößt und enthaupten lässt. Doch was geschieht nun mit ihren jüngeren Schwestern Katherine und Mary? Ihr königliches Blut könnte ihnen zum Verhängnis werden, denn ihre bloße Existenz ist der kinderlosen Queen Mary ein Dorn im Auge.. // Was ich davon halte // Als ich über einige Booktuber auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde, habe ich direkt gespürt, dass ich diesen Tudor Roman lesen möchte. Kennt ihr das, wenn ihr denkt: Ja! Genau das ist es. Und so ging es mir mit „Im Schatten der Königin„. Also habe ich nicht lange gezögert und das Buch beim Bloggerportal von Randomhouse angefragt und es dann auch zugeschickt bekommen. Vielen Dank dafür, ich habe mich sehr gefreut. Nachdem ich schnell meine aktuelle Lektüre beendet habe, konnte ich in diese Geschichte eintauchen und kann nur sagen, dass es sich gelohnt hat. Das Buch beginnt mit einem Prolog aus der Sicht von Levina Teerlinc, eine gute Freundin von Frances Grey, die Mutter von Jane, Katherine und Mary. Es ist ein dunkler Start in die Geschichte und doch finde ich es überaus passend, dass man als Leser mit der Hinrichtung von Jane Grey begrüßt wird. Nicht, weil ich mich an Hinrichtungen erfreue, sondern weil man die Situation der Grey Schwestern so noch viel besser nachvollziehen kann. Als König Edward VI. seine Halbschwester Mary in der Thronfolge überging und somit nicht nur ihrem Wunsch, sondern auch dem Wunsch des Volkes widersprochen hat, hat er das gesamte Leben der Grey Schwestern verändert und vielleicht auch verflucht. Es wird deutlich, wie nahe auch Katherine und Mary dem Tod sind, denn durch Janes Tod rückt ihre jüngere Schwester Kitty in den Vordergrund. Auch sie hat Anspruch auf den Thron, denn in ihr fließt Tudorblut. Elizabeth Fremantle versteht sich darin, die Blutsbande von Familien geschickt in die Geschichte zu integrieren und macht dem Leser so sehr schnell und einfach deutlich, wie die Verhältnisse der einzelnen Parteien zueinander sind. Es wird schnell klar, wie die Greys in die Thronfolge kommen und welchen Anspruch sie haben. Genauso wird auch der Anspruch von Mary von Schottland und Elizabeth (der späteren Königin) geklärt. Gleichzeitig beschreibt sie die einzelnen Charaktere so wunderbar, dass in meinem Kopf ein Bild entstanden ist. Weniger vom Aussehen der handelnden Personen, als von deren Charakterzügen. Gerade Königin Mary fand ich sehr eindrücklich und wunderbar gelungen. Sie entspricht genau dem Bild, das ich sowieso schon von „Bloody Mary“ hatte und ihr Umgang mit den Grey Schwestern verstärkt diesen Eindruck nur noch. Vor allem  Mary Grey, die Kleinwüchsige jüngste Schwester, leidet unter der Königin. Nicht nur die Königin wird wunderbar dargestellt, sondern die Mädchen, jede für sich, auch. Wir lesen die Geschichte aus drei verschiedenen Sichtweisen. Katherine Grey, Mary Grey und Levina Teerlinc. Ihre Leben sind miteinander verknüpft und es gibt selten etwas, das man als Leser nicht erfährt. Katherine ist sehr aufbrausend, leidenschaftlich und impulsiv. Es fällt ihr schwer ihre Zunge zu hüten und sie heckt immer etwas aus. Gleichzeitig ist sie eine absolute Schönheit, die von vielen Männern umworben wird. Ich mochte sie sehr, auch wenn sie manchmal etwas unvorsichtig ist. Sie möchte sich nichts vorschreiben lassen, was eine Eigenschaft ist, die für ihre Situation zu der Zeit, wirklich nicht geeignet ist. Mary ist ganz anders. Sie wird von allen übersehen und übergangen, denn sie ist Kleinwüchsig und hat einen Buckel. Doch in ihrem Kopf arbeitet alles wunderbar. Sie hört alles und denkt sich ihren Teil. Mary ist unglaublich klug und weiß sich zurück zu halten, egal wie ungerecht ihr das eigene Leben erscheint. Sie ist nicht für ein Leben am Hof gemacht, sehnt sich sehr nach Ruhe, doch die Königin will sie bei sich haben, denn weit weg, könnte selbst die Kleinwüchsige Mary eine Gefahr bedeuten. Levina ist eine gute Freundin von Frances Grey und hat bei Hof ein Auge auf die Mädchen. Sie versucht für Katherine da zu sein, um sie vor Gefahren zu bewahren und hilft Mary nicht zu verzweifeln, wenn sie Schoßhündchen benutzt wird. Doch vor dem Leben kann Levina die Mädchen nicht beschützen, denn sie selbst hat auch ein Leben. Einen Mann und einen Sohn, ebenso einen Beruf. Und doch fühlt sie sich verantwortlich, was mir gut gefallen hat auch wenn sie letztlich nicht viel dazu beitragen konnte. Alles, was geschehen ist, ging davon aus, was Edward VI. entschieden hat, als er Lady Jane Grey zu seiner Erbin erklärte. // Fazit // Ich habe mich augenblicklich und unwiderruflich in den Schreibstil von Elizabeth Fremantle verliebt. Sie weiß wie man den richtigen Ton für einen historischen Roman anschlägt und hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Die Charaktere werden einem wunderbar näher gebracht und man fühlt sich in diese Zeit hineinversetzt. Ich habe es geliebt die Grey Mädchen durch ihr Leben zu begleiten und habe mit ihnen geliebt aber auch gelitten. 4 / 5 Sterne.

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  • Eine interessante Geschichte über zwei recht „unbekannte“ Schwestern …

    Im Schatten der Königin

    Liebeslenchen

    17. July 2016 um 21:36

    Elizabeth Fremantles Debütroman „Das Spiel der Königin“ hat viele Leser wirklich begeistert. Auch wenn ich immer gerne historische Romane lese, habe ich bisher keine Zeit gefunden, mir diesen 1. Band vorzunehmen, in dem die letzte Frau von König Henry VIII. Catherine Parr im Mittelpunkt steht. Da die Handlung in sich komplett abgeschlossen ist, ist der erste Band keine Voraussetzung. Somit kann man auch direkt ihren zweiten Roman „Im Schatten der Königin“ lesen. Auch dieses Mal fokussiert die Autorin historische Figuren, die in vielen Geschichten, wenn überhaupt, nur kleine Nebenrollen spielen. Somit erfährt man auf den etwa 480 Seiten starken Schmöker viel über das Leben der drei Grey-Schwestern, deren älteste auch als „Neuntagekönigin“ in die Geschichte einging. „Im Schatten der Königin“ beginnt mit der Hinrichtung der abgesetzten Königin und ältesten Grey-Schwester Jane und erzählt vom Leben der jüngeren Schwestern Mary und Katherine Grey, die beide potentielle Anwärterinnen auf den englischen Thron und somit in ständiger Gefahr sind. Beide Hauptfiguren sind von Grund auf sehr unterschiedlich, doch die Königinnen (Mary und Elizabeth Tudor) und das Schicksal behandeln die Schwestern gleich. Gleich schlecht.Ihnen werden viele Rechte verwehrt, ihre sehnlichsten Wünsche werden bewusst ignoriert und ihr Leben ist zudem noch von großen Verlusten geprägt. Beide sind einfach zwei unglückliche Figuren der englischen Geschichte. Obwohl das Schicksal der Grey Schwestern sehr berührend ist, bleiben die Hauptfiguren seltsam blass, sodass es mir beim Lesen schwer fiel, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Die Hürde, dass viele Figuren aus der damaligen Zeit dieselben Namen trugen, hat Elizabeth Fremantle perfekt überwunden. Man weiß einfach instinktiv von welcher Mary oder welcher Jane gerade die Rede ist und man wird dadurch nicht im Lesefluss gestört. Nebenbei lässt Elizabeth Fremantle dezent einige politische Ränke einfließen, die die Handlung bereichern und nicht zu sehr belasten. Obwohl man beim Lesen dieser Story einiges interessantes Wissen vermittelt bekommt, ist dieser Roman ein purer Unterhaltungsroman, der spannungstechnisch allerdings mehr hätte bieten können. Leser, die sich für die englischen Geschichte interessieren und eine angenehme historische Lektüre für Zwischendurch suchen, sollten sich „Im Schatten der Königin“ auf den Wunschzettel setzen.

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  • kaum Spannungsbögen und war sehr langatmig

    Im Schatten der Königin

    Drei-Lockenkoepfe

    14. July 2016 um 09:21

    Die Autorin Elizabeth Fremantle entführt ihre Leser in eine vergangene Zeit. Mit "Im Schatten der Königin" bekommt der Leser einen Einblick in das Leben am Hof während der Tudor Zeit. Ich bin ein grosser Fan der Tudor Zeit und kann weder von Büchern noch von Filmen dieser Zeit genug bekommen. Dies war der erste Roman den ich von der Autorin Elizabeht Fremantle gelesen habe. Sie hat es durch ihre hervorragende Recherchearbeit geschafft, mich in die damalige Zeit zu versetzen. "Im Schatten der Königin" ist die Fortsetzung des Debütromanes "Spiel der Königin". Beide Bände sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Lieder hat mich dieser Roman dennoch nicht überzeugt. Die Story war platt und hatte weder höhen noch tiefen. Häufig wechselt die Szene mitten im Geschehen. Mir war der Wechsel oft zu sprunghaft. Das Leben am Hof war eine anstrengende Angelegenheit. Ewig Andauernde Machtspiele. Intrigen, Verrat aber auch Liebe wird uns geboten. Der Glaube wird hier häufig vorgeschoben um den Machenschaften einen Grund zu geben. Dennoch hat dieses Buch viele Längen und kaum Spannung, so das mir das Lesen keine wirkliche Freude bereitete. Der Schreibstil holpert. Abwechselnd erzählen die Schwestern Katherine und Mary sowie die Freundin der Familie Levina, aus ihrer Sicht. Die historischen Ereignisse dieser Zeit sind interessant und sehr gut recherchiert. Auch die Charaktere hätten etwas besser ausgearbeitet werden können. Die Hauptfiguren bleiben farblos, sodass es mir beim Lesen schwer fiel eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Verwirrend fand ich die Tatsache das viele Figuren der damaligen Zeit die selben Namen trugen. Diese Tatsache hat die Autorin Elizabeth Fremantle durch Spitznamen seriös gelöst. Mir hat "Im Schatten der Königin" nur bedingt gefallen. Es hatte kaum Spannungsbögen und war allgemein sehr langatmig, dennoch vermittelte die Story interessantes Wissen über diese Epoche.

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    • 3
  • ein wunderschöner Roman aus der Tudor Zeit

    Im Schatten der Königin

    Schneeflocke2013

    11. July 2016 um 19:29

    Inhalt:Wir befinden uns zu Beginn im Jahr 1554. Edward VI. stirbt und hinterlässt den Thron nicht seinen älteren Halbschwestern Mary und Elizabeth sondern seiner Cousine Jane Grey. Sie regiert nur neun Tage, ehe sie von Maria I. entmachtet und hingerichtet wird. Die Geschichte geht weiter und die jüngeren Grey Schwestern, Mary und Kathrine, haben Angst vor dem was noch kommt. Denn genau wie Jane haben sie einen Anrecht auf den Thron und wenn Mary I. eins hat dann Angst.Meine Meinung:Wow! Nach Philippa Gregory ist Elizabeth Fremantle die einzige Autorin die es schafft die Zeit der Tudors so bildlich in mich hervor zu rufen, dass ich das Gefühl habe mich mitten unter den Protagonisten aufzuhalten. Dieses Buch ist flüssig geschrieben, ausführlich und detailreich. Ich konnte es nicht aus er Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Das Buch ist in drei verschiedenen Perspektiven geschrieben. Am Anfang war ich mir nicht sicher ob es mir gefallen wird. Aber jetzt nach dem Lesen kann ich sagen: Ja es hat mir gefallen.Die Perspektiven sind folgende: Levina, Mary und Katherine.Mary und Kathrine ergeben sich von selbst. Sie sind die Schwestern der verstorbenen Jane. Levina ist Malerin und die beste Freundin von Frances - der Mutter der Mädchen.Das Buch fängt aus Levinas Sicht an - im Prolog - und ich bin sehr froh das weder Mary noch Katherine bei der Hinrichtung dabei waren.Ab dem nächsten Kapitel wandert die Perspektive und trotz der unterschiedlichen Blicke zum Geschehen wusste ich immer worum es ging.Ich fand es gut zu erfahren wie verschieden diese drei Protagonistinnen - deren Alter ebenfalls ein gutes Stück auseinander ist -auf die gegebenen Situationen reagiert haben. Alle drei waren mir sofort sympathisch. Levina durch ihre Liebe und Treue zu Frances, was Probleme für ihre eigene Ehe bedeutete. Mary die niemand ernst nahm durch ihre Entstellung, aber mehr mitbekommen hat als es allen lieb gewesen wäre. Und dann noch Katherine. Sie hat mich zu Beginn mit ihrer Art an Cathrine Howard - Heinrich VIII. fünfte Frau - erinnert. Jung, naiv, unbedacht, temperamentvoll und auf der Suche nach Liebe. Aber später erfahrener und reifer.Ich kann ihren Wunsch und ihre Hoffnung sehr gut verstehen, doch die Fehler die sie im Laufe des Buches macht kosten sie - in meinen Augen - zu viel. In der heutigen Zeit wäre das kein Verbrechen, aber wenn wir in das Jahr 1560 wandern sieht das leider etwas anders aus. Später lernt sie ein paar Dinge dazu, doch leider kann ihr auch das nicht mehr helfen.Von den Dreien ist mir tatsächlich Mary die Liebste. Ja auch Levina ist eine sehr starke und pflichtbewusste Frau die meistens weiß was sie tut. Aber bei Mary ist das noch mal etwas anders. Gerade durch ihre Entstellung nimmt sie niemand ernst. Sie wird nicht als Gefahr gesehen und aus dem Grund bekommt sie deutlich mehr mit als es der Fall wäre, wenn sie so gut aussehen würde wie ihre ältere Schwester.Durch ihre körperliche Unvollkommenheit hat sie von Anfang an gelernt viel für sich zu behalten, zuzuhören und die Dinge in ihrem Kopf zu verwahren. Schließlich kann sie das noch mal irgendwann gebrauchen. Mary ist ruhig, unauffällig, geschickt mit Worten, liebt ihre Schwester über alles und wünscht sich nichts mehr als ihr Glück.Allerdings macht auch sie später im Buch einen Fehler, den ich ihr nicht zugetraut habe. Ja. Sie ist auch nur eine Frau und wünscht sich Liebe, doch ich habe gedacht, dass sie aus den Fehlern ihrer Schwester gelernt hat.Das aber tut der Handlung des Buches keinen Abbruch. Es steigert die Spannung, bringt einen Dreh rein mit dem ich nicht gerechnet habe. Und dank der Autorin weiß ich jetzt deutlich mehr über diese zwei Schwestern. Bisher habe ich noch kein Buch gelesen, dass aus der Perspektive dieser jungen Frauen geschrieben wurde.Wirklich eine sehr gute Idee.Die Ausschmückung der Gespräche ist natürlich fiktiv. Aber ich kann mir recht gut vorstellen, dass es sich ähnlich abgespielt hat.Mary sagt einmal im Buch zu Elizabeth I.: Ich nehme an, im Grunde seid ihr einsam.An dem Wortlaut ist viel wahres. Und da dieses Buch aus Sicht der zwei Schwestern und Levina erzählt wird füge ich von meiner Seite an, dass auch sie einsam sind.Beide gefangen durch das Blut was in ihren Adern fließt, abgestempelt als Verräter, weil Schwester und Vater hingerichtet wurden. Und doch sind sie eng mit den jeweils regierenden Monarchen verwandt.Was Prinzessinnen - oder in dem Fall eher Ladys - nicht zusteht ist glücklich sein und beide bekommen es am eigenen Leib zu spüren.Ich hoffe es kommen noch mehr Bücher dieser Autorin. Ich liebe ihre Art wie sie die Geschichte aus der Zeit zum Leben erweckt!5 FlockenDa gibt es nicht mehr zu sagen.

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  • Historisch interessant, aber mit Längen

    Im Schatten der Königin

    michael_lehmann-pape

    04. July 2016 um 16:31

    Historisch interessant, aber mit LängenWie schon beim ersten Roman der Autorin lässt sich bereits nach Anfang der Lektüre feststellen, dass Fremmantle ihre „historischen Hausaufbane“ gemacht hat. Fundiert recherchiert erlebt der Leser eine sehr reale und direkte Vorstellung vom Leben am englischen Hof in den Jahren von und nach 1544.Jene Zeit, in der jeder für sich schaute, wohin er seine Fahne hängen müsste, um „nach oben“ zu kommen. Religiöse Zerrissenheit, Machtsicherung um jeden Preis (wie in der Person der Königin Mary I. im Buch vollzogen, die zunächst eine Konkurrentin kühl hinrichten lässt) aber noch lange nicht mit der Königin endend. Denn Übergänge in der Macht sorgen immer für Zwischenräume, für eigene, offene und verdeckte Interessensgruppen, die in einem Gemisch aus Intrige und Gewalt ihre Ziele durchsetzen wollen.Fremantle bindet diese spannenden Ereignisse an die Geschichte der beiden überlebenden Schwestern der hingerichteten „Macht-Konkurrentin“ und erzähl vor allem aus der Perspektive der Katherine Grey. Die nicht nur bei Mary I. in ständiger Sorge lebt, sondern auch unter Elizabeth I. ihres Wohlbefindens nicht sicher sein kann. Direkte Gefahr von der jeweils mächtigsten Frau des Landes, indirekte Gefahren von Interessensgruppen, die den beiden überlebenden Schwestern auch zum Teil besondere eigene Rollen zuweisen wollen. Eine Gemeingelage, in der eine düstere Stimmung vorherrscht und sich breitmacht, in der das Misstrauen regiertDas alles in einer sehr bildkräftigen und bildreichen Sprache, den Leser intensiv mit hinein in die Atmosphäre jener Zeit und jener Orte nimmt.Wobei, fast möchte man sagen, wie könnte es anders sein, ein zweiter Erzählstrang in diese historischen Grabenkämpfe mit eingebracht wird. Natürlich kommt es zu einer „Verliebtheit“ und das im klassischen Sinne für solche Romane natürlich hoch romantisch, „unsterblich“ und alles Trachten und Sinnen Katherines durch „ihr Herz“ in Beschlag genommen wird.Da Fremantle auch in diesen (durchaus breiten Raum später einnehmenden) Sequenzen ebenso vielfach mit bildorientierter Sprache und sehr genau erläuternd erzählt, die Situationen selbst aber wenig Spannung erzeugen und sich als vorhersehbar darstellen, geraten die persönlichen „Irrrungen und Wirrungen“ doch lang und langatmig. Man freut sich bei der Lektüre daher immer wieder, wenn „wieder was losgeht“ bei Hofe. Denn dort tauchen auf differenzierte Charaktere auf, während Katherine selbst und ihr Geliebter überwiegend doch auch Stereotype bedienen.So verbleibt ein doch eher klassischer Liebes-Unterhaltungsroman, der durchaus anregend im Stil vorliegt, der aber ob der vorhersehbaren „Liebesereignisse“ zu viele Längen in sich trägt. Dafür aber sorgsam recherchiert wie nebenbei eine Menge über die Tricks, die Intrigen, die internen Kämpfe um die Macht jener Zeit atmosphärisch dicht zu beschreiben versteht. 

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  • schonungslos, aber toll

    Im Schatten der Königin

    theresa_st

    25. June 2016 um 23:02

    Das Cover gefällt mir gut. Es zeigt eine Frau in für diese Zeit typischen Kleidern, was einen schon mal gleich auf diese Zeit einstimmt. Das ihr Gesicht nicht ganz gezeigt wird, verdeutlicht für mich auch irgendwie gleich dieses Schattendasein, das die Grey-Frauen führen mussten. Die Aufmachung des Buches hat mir gut gefallen. Vorne gibt es einen Stammbaum der Tudors, wo ich immer mal wieder nachgeschaut habe, weil er doch ziemlich verzwickt ist. Hinten im Buch gibt es auch noch einen Personenverzeichnis, was auch recht hilfreich ist, bei den ganzen Marys und Janes. Zudem gibt es eine tolle Anmerkung zur Autorin, wo sie erklärt, was wirklich geschichtlich belegt ist und wo ihre Fantasie gefragt war. Weiters wird auch noch die Thronfolge der Tudors erklärt. Der Schreibstil des Buches war sehr passend. Es ist alles sehr schön klassisch bzw. höfisch geschrieben. Es wird aus der Sicht des Erzählers erzählt. Es wechselt aber immer zwischen den Gedanken von Levina, Mary Grey und Katherine Grey. Dabei wird auch immer die ungefähre Zeit und der Ort der Geschehnisse mitangegeben. Weiters gibt das Buch bei großen Wendepunkten unterteilt in gesamt 5 Teile und Prolog und Epilog. Ich mochte im Buch eigentlich alle Hauptcharaktere sehr gerne. Levina ist Künstlerin und hat ein Auge fürs Detail. Sie schafft es auch irgendwie mehr als nur die Personen zu malen, sondern einen Teil ihres Charakters miteinzufangen. Die ganze Geschichte über ist sie der Grey-Familie eine gute Freundin, was wirklich bewundernswert ist. Denn dafür muss sie einige Opfer bringen. Mary Grey ist die "Bucklige" der Familie. Von Mary Tudor wird sie wie ein Hund oder ein Kind behandelt. Mary erträgt das Ganze stets stoisch. Generell ist sie ein sehr starker Charakter. Weiters ist sie sehr klug und erkennt bald Dinge, die ihre Schwester übersieht. Trotz ihrer Verunstaltung und all den Dingen, die ihr und ihrer Familie passieren, schafft sie es stets das Gute im Leben zu sehen. In so mancher Konversation mit der Königin ist sie so schlagfertig, wenn auch nicht zu sehr, was mir sehr gefallen hat. Katherine Grey ist ganz anders als ihre Schwester. Sie hört stets auf ihr Herz, was sie des Öfteren in Schwierigkeiten bringt. Weiters ist sie sehr aufgeweckt und überschwänglich. Auch sie hat es im Laufe der Geschichte nicht leicht, was sie verändert. Die Geschichte orientiert sich sehr stark, an den Originalgeschehnissen. Es war damals wirklich keine leichte Zeit. Die Grey-Mädchen waren Cousinen der jeweiligen Königin - da denkt man doch sie hätten es etwas leichter. Man erkennt aber in diesem Roman, dass sie es besonders schwer hatten und stets um ihren Kopf fürchten mussten. Unter Mary I. gibt es viele Verfolgungen der Anhänger des neuen Glaubens. Es ist erschreckend, was damals alles passiert ist. Unter Elizabeth I. scheint sich die Gesamtlage etwas zu ändern. Aber man erkennt bald, das sie in Wirklichkeit viel gefährlicher ist. Sie hält stets die Fäden des ganzen Landes in der Hand und ist sehr gerissen. Die Grey-Frauen erleben in diesem Buch wirklich schreckliches und taten mir sehr leid. Ich hoffte bis zuletzt auf eine positive Wendung der Ereignisse. Zum Glück bietet der Epilog einen kleinen Lichtschimmer. Fazit: Toller Roman, mit liebevoller Charaktergestaltung und schonungslosen Wahrheiten. Ich gebe 5 von 5 Sternen.

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  • Im Schatten der Königin

    Im Schatten der Königin

    Engel1974

    20. June 2016 um 12:46

    Mit ihrem historischen Roman „Im Schatten der Königin“ entführt die Autorin Elizabeth Fremantle ihre Leser in die Zeit der Tudor.   Um was geht’s?   Im Jahr 1554 wird die erst sechzehnjährige Jane Grey zur Königin ernannt. Ihre Regentschaft dauer aber nicht einmal zwei Wochen, da wird sie von Mary der I. entmachtet und enthauptet. Auch ihre beiden jüngeren Schwestern Katherine und Mary sind in Gefahr, auch in ihren Adern fließt königliches Blut, auch sie sind Mary I. ein Dorn im Auge ...   Meinung: Dies war mein erster Roman den ich von der Autorin gelesen habe. Sie hat es geschafft mir die damalige Zeit sehr gut vor Augen zu führen, denn der Roman ist hervorragend recherchiert. Leder ist dies auch das Einzige, was mich hier überzeugen konnte. Der Roman hat viele Längen, es wirken zu viele Personen mit und die Hauptpersonen wirken doch recht farblos.   Der Schreibstil ist ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig, er passt sich zwar an die damalige Zeit gut an, liest sich aber nicht flüssig genug.   Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, abwechselnd aus der Sicht der Schwestern Mary und Katherine sowie der Malerin Levina. Dies führt stellenweise schon zur Verwirrungen, da man beim Lesen immer wieder umdenken muss.   Erwähnenswert und hilfreich beim Lesen sind der Stammbaum am Anfang des Romans sowie die Informationen der einzelnen Personen am Ende.   In Kürze: Schreibstil: gewöhnungsbedürftig, stellenweise langatmig Charaktere: wirken für einen historischen Roman sehr farblos Inhalt: zwar gut recherchiert, allerdings mit zu vielen Längen   Fazit: Roman hält viele historische Informationen bereit und wurde sehr gut recherchiert, allerdings ist die Handlung sehr Langatmig und die Charaktere wirken farblos

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  • nicht so begeistert wie beim ersten Band

    Im Schatten der Königin

    robbylesegern

    13. June 2016 um 22:26

    " Das Spiel der Königin " , das Debüt der Schriftstellerin Elisabeth Fremantle , hat mich in wahre Begeisterungsstürme ausbrechen lassen, handelte es doch von der &. Frau Heinrich VIII.,Katherine Parr. Ihr neues Buch " Im Schatten der Königin ", hat dies nicht ganz geschafft,. Ob es nun an der Person Heinrich VIII. und seiner Zeit lag, weiß ich nicht. Doch ich habe bei dem neuen Buch der Autorin schon eine Längen gespürt. Der Erzählstil war nicht so flüssig wie beim ersten Buch, obwohl die historischen Ereignisse dieser Zeit sehr interessant waren. Nach dem Tod Edward VI. wird die sechzehnjährige Jane Grey zur Königin ernannt, doch ihre Regentschaft endet schon nach 2 Wochen.Jane wird genauso wie ihr Vater geköpft auf Geheiß seiner Halbschwester Mary, genau die Person, die er nicht auf dem Thron sehen wollte. Durch Mary, die eine fanatische Katholikin ist, wird der neue Glaube eine Gefahr für seine Anhänger.. Die Scheiterhaufen brennen, um die "Ketzer" zu vernichten. Nach Marys Tod, die kinderlos bleibt,bang die Familie Grey wieder um ihr Leben, denn in ihren Ader fließt das Blut der Tudors und Katherine könnte zur Königin ernannt werden. Doch als Elisabeth I. auf den Thron steigt, scheint die Gefahr zunächst gebannt. Interessant ist das Buch allemal und wer sich für Geschichte, insbesondere für  die der Tudor`s interessiert, findet hier allemal gutes Lesefutter. Ränkespiele, das Leben am Hof und das nicht enden wollende Spiel um die Macht und den Glauben bietet hier eine gute Grundlage. Trotzdem konnte mich dieses Buch nicht so begeistern wie das Debüt..Dieses Buch weist schon einige Längen auf und kann auch mit der Spannung, die das erste Buch bietet, nicht mithalten.Die Geschichte wird aus drei Verschiedenen Perspektiven erzählt, aus der Katherines, ihrer Schwester Mary und  der Malerin Levina. Dieser ständige Wechsel der Erzählperspektive  sorgt schon für etwas Verwirrung und hemmt den Lesefluss. .Auch die agierenden Personen fand ich nicht so interessant beschrieben, wie im ersten Buch der Autorin. Deshalb 4 gut gemeinte Sterne für einen historischen Roman mit einigen Längen.

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