Elizabeth Gaskell , Shirley Foster Mary Barton

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(0)
(5)
(0)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mary Barton“ von Elizabeth Gaskell

A romantic story with descriptions of working people and their lives, as the author encountered them in northern mills. Despite this grim setting, the book has the power to involve the reader in the lives of Elizabeth Gaskell's characters. (Quelle:'Fester Einband/16.06.1994')

Stöbern in Historische Romane

Abigale Hall

Erst ganz gut, dann leider zunehmend verwirrend, langweilig und schlecht ...

Cellissima

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Ein muss für alle Liebhaber nordischer Geschichte

kessi

Der Lord, der mich verführte

Nicht ganz so, wie erwartet

Bjjordison

Das Fundament der Ewigkeit

Mit Interesse an Europas Geschichte ist "Das Fundament der Ewigkeit" ein großartiges Werk, in dem genau diese Geschichte lebendig wird.

Renken

Die letzten Tage der Nacht

Unterhaltsame Geschichte mit interessantem Hintergrund. Es gab einige unerwartete Wendungen, aber das Ende ist dennoch früh klar.

leucoryx

Die Tochter des Seidenhändlers

Das Buch ist ein richtiger Schmäler und das exotische Setting tut sein übriges. Schmacht ;-)

Caillean79

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Mary Barton" von Elizabeth Gaskell

    Mary Barton
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2011 um 15:18

    "Mary Barton" ist einmal ein sehr untypischer englischer Roman des 19. Jahrhunderts, jedenfalls, wenn man die bekannten und meist gelesenen betrachtet. Er spielt nicht in einem kleinen Dort oder auf einem luxuriösen Landsitz, sondern in der Großstadt Manchester im Arbeitermilieu. Die junge Mary arbeitet als Näherin in einer Fabrik. Während ihr der ehrliche Arbeiter Jem Wilson sein Herz geschenkt hat, fühlt sie sich von Harry Carson angezogen, dem Sohn des reichen Fabrikbesitzers. Sie träumt von einem besseren Leben, doch ihr Vater, der sich der Arbeiterbewegung angeschlossen hat, beobachtet die Liaison argwöhnisch. Er befürchtet, dass seine Tochter ähnlich wie ihre Tante enden könnte - diese wurde einst von einem Angehörigen der Oberschicht verführt, aber entgegen aller Versprechungen hatte er nie ernste Absichten, so dass sie schließlich, ihrer moralen Integrität beraubt, gezwungen war, als Prostituierte zu arbeiten. Marys Träume haben so oder so ein jähes Ende, als Harry tot aufgefunden wird - umgebracht. Und natürlich wird Jem verdächtigt, seinen Widersache beseitigt zu haben. Schon steht er vor Gericht und ihm droht das Todesurteil, als Mary herausfindet, wer der wahre Mörder ist, und sich plötzlich im Dschungel der Arbeiterbewegung wieder findet... In einem Wettlauf mit der Zeit versucht sie, Jem zu retten, aber alle Zeichen stehen dagegen. Elizabeth Gaskell legte mit ihrem ersten Roman den Grundstein für die Gattung der Industrial Novel. Sie zeigt keine heile Welt, sondern das Leben, wie es für die Unterschichten in dieser Zeit wirklich war. Sie geht auf die damalige Politik ein, auf die Gefahren für Frauen, die zum Freiwild wurden, auf die Kluft zwischen den gesellschaftlichen Klassen und die verzweifelten Versuche der Unterschied, zu überleben und politischen Einfluss zu gewinnen. Trotzdem ist "Mary Barton" kein Revolutionsroman: Gaskell plädiert weniger für eine Revolution der Unterschichten, als für mehr Kommunikation und Verständnis zwischen den verschiedenen Schichten. So zeigt sie, dass z.B. Harry Carsons Vater, der Fabrikant, genauso um seinen Sohn trauert wie die arme Familie, die ihren Sohn aus Hunger verliert - ebenso wird deutlich, dass Carson die Arbeiter braucht, um seine Fabrik führen zu können. Nicht zuletzt ist der Roman auch ein literarisches Denkmal für die Stadt Manchester und ihre industrielle Geschichte.

    Mehr
  • Rezension zu "Mary Barton" von Elizabeth Gaskell

    Mary Barton
    elysa

    elysa

    19. January 2008 um 16:30

    unterschätzt, aber wunderbar! wer einen eindruck vom leben der arbeiterklasse (nicht nur) und überhaupt im 19. Jahrhundert bekommen will, sollte dieses Buch nicht gleich wieder weglegen...

  • Rezension zu "Mary Barton" von Elizabeth Gaskell

    Mary Barton
    Inishmore

    Inishmore

    07. July 2007 um 15:00

    Gaskells Roman ist eine Schilderung des Arbeiterelends, die einen die Armut fast körperlich spüren läst. Verliert leider zum Schluss hin etwas, ist aber das Lesen allemal wert.