Elizabeth Gaskell North and South

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Inhaltsangabe zu „North and South“ von Elizabeth Gaskell

Depicts a young woman discovering herself, in a nuanced portrayal of what divides people, and what brings them together. In this book, the 'north and south' of the title are the Satanic mills of the industrial north and the leisured life of London society and rural Hampshire. (Quelle:'Fester Einband/01.03.2013')

Sehr gut gezeichnete Charaktere, leider zog es sich ein wenig und die Liebesgeschichte konnte mich auch nicht komplett einnehmen.

— libreevet

Traumhaft! "North and South" liebe ich sogar noch mehr als "Stolz und Vorurteil" <3

— Bea406

Ein wunderschön geschriebenes Buch, das einen richtig in die Geschichte zieht und auch so schnell nicht mehr loslässt.

— Louise1

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  • "Stolz und Vorurteil" für Sozialist*innen"

    North and South

    LaLecture

    17. July 2017 um 21:37

    ​InhaltAls ihr Vater, ein Pastor, die Arbeit für die Kirche nicht mehr mit seinem Glauben vereinbaren kann, seinen Beruf aufgibt und vom ländlichen Süden Englands in die Industriestadt Milton im Norden zieht, ist die junge Margaret Hale schockiert.Es fällt ihr schwer, sich an die raue, schmutzige neue Heimat zu gewöhnen und die Schicksale der Fabrikarbeiter, die in schlechten Verhältnissen leben und für besseres Gehalt streiken, nehmen sie sehr mit.Gleichzeitig kommt sie über ihren Vater, der in Milton nun als Privatlehrer arbeitet, mit John Thornton, einem Miltoner Fabrikbesitzer, in Kontakt, mit dem sie aufgrund seiner kühlen, rationalen Art des Öfteren aneinandergerät.MeinungJemand auf "Goodreads" bezeichnete "North & South" scherzhaft als "Stolz und Vorurteil für Sozialisten" und ganz so abwegig ist die Beschreibung tatsächlich nicht.Genau wie Jane Austens bekanntester Roman weist auch dieses Werk eine sympathische Heldin auf, die nicht auf den Mund gefallen ist, zum Teil jedoch von ihren eigenen starren Denkmustern eingeschränkt ist, weshalb sie unter anderem gegen Mr. Thornton von Anfang an Vorurteile hegt. Das macht Margaret zu einer sehr authentischen Protagonistin, denn sie hat ein gutes Herz und ist klug und mitunter überaus mutig , zum Teil aber auch noch recht kindlich und naiv.Ähnlich wie bei Elizabeth und Mr. Darcy fallen die ersten Begegnungen zwischen den beiden aufgrund ihrer grundverschiedenen Persönlichkeiten nicht besonders angenehm aus und die Beziehung der beiden bleibt lange angespannt und voll von Missverständnissen, die dem Leser durch den häufigen Perspektivenwechsel schmerzhaft deutlich werden. Gleichzeitig entwickeln sich Thornton und Margaret auch gerade wegen ihrer Bekanntschaft weiter und lernen viel über sich selbst und ihre Art, die Welt zu sehen, was äußerst spannend zu beobachten ist.Die anderen Figuren bekommen deutlich weniger Aufmerksamkeit, sind aber trotzdem recht ausführlich charakterisiert und sehr verschieden. Im Gegensatz zu Jane Austen überlässt Elizabeth Gaskell es ihren Leser*innen, über den Charakter ihrer Figuren selbst zu urteilen, und viele von ihnen kann man weder als grundsätzlich  sympathisch noch als grundsätzlich unsympathisch abstempeln, da sie sehr facettenreich sind.Als "Stolz und Vorurteil für Sozialisten" wurde "North & South" wohl aufgrund des sozialpolitischen Aspekts des Romans bezeichnet, der eine große Rolle spielt.Margaret versteht nicht viel von Wirtschaft, hat aber eine sehr genaue Vorstellung davon, wie ein Mensch leben können sollte und empört sich daher sofort über die Lebensumstände der Miltoner Unterschicht. Sie freundet sich mit Bessy Higgins an, einer jungen Frau, die unter anderem aufgrund ihrer Arbeit in einer der Baumwollfabriken schwer krank ist und deren Vater Nicholas einer der führenden Köpfe der Gewerkschaft ist.Die andere Seite der Medaille bekommt man als Leser*in durch John Thornton gezeigt, der sich selbst aus ärmlichen Verhältnissen hochgearbeitet hat und nun seine Fabrik mit strenger Hand und (Weit-)Blick auf die Wirtschaft führt. Er versucht unter anderem Margaret zu erklären, wieso er es sich nicht leisten kann, die Löhne der Arbeiter*innen zu erhöhten, und solche und ähnliche Diskussionen entbrennen des Öfteren zwischen Figuren des Buches, unter anderem auch zwischen Nicholas Higgins und Margarets Vater.Auch wenn speziell die Verarbeitung von Baumwolle in Europa kein Thema mehr ist, sind die grundsätzlichen Spannungen zwischen Wirtschaft und der Situation der einzelnen Menschen noch immer aktuell und die Diskussionen im Buch daher noch immer sehr spannend.Worauf man gefasst sein sollte, wenn man zu "North & South" greift, ist, dass sich die Geschichte grundsätzlich eher langsam entwickelt. Teilweise wird eine Weile nur der Alltag der Menschen, ihre Beziehung untereinander oder ein einziges Gespräch beschrieben. Fans von Jane Austen kennen dieses mitunter behäbige Tempo bereits.Das Ende hingehen wirkt dann auf einmal sehr abrupt mit Ereignissen, von denen eines das nächste jagt. Die Autorin erklärt dies im Vorwort damit, dass ihr Buch als Episodenroman in Zeitschriften (?) erschien und ihr Verlag irgendwann auf ein Ende drängte, sodass sie es schneller herbeiführen musste, als ihr lieb war.FazitDie Geschichte in "North & South" entwickelt sich eher langsam, beeindruckt dafür aber durch eine gelungene Mischung aus sozialkritischen Themen und tollen, tiefgründigen Charakterentwicklungen. Der Gefahr, in Kitsch abzudriften, entgeht die Autorin dabei geschickt. Wer sich an den ruhigen Stil des Buches gewöhnen kann, wird in diesem Roman sicher eine tolle Lektüre finden. Ich vergebe 4 Sterne.

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  • Pride, prejudice and industrialisation

    North and South

    Schlehenfee

    01. May 2017 um 11:51

    Margaret Hale has to move from a small village in Southern England to the industrial town Milton in in the North when her father, a clergyman, dissents and breaks with the Church.At first, Milton and its people are very strange to her. But when she becomes friends with Bessy Higgins, a poor working class girl, and meets mill owner John Thornton, her sense for justice and social indifferences is awakened. She argues with Thornton at every chance and both are torn between attraction and dislike towards the other. „North and South“ tells the story of Margaret's coming of age, of love, industrialisation and the working class. The story of Thornton and Margaret reminds me of Pride and Prejudice in some aspects and I really liked this part of the book. What Austen didn't write about however, and Gaskell does, is the social injustice, the life of the working class, strikes, unions, the role of women as well as money and economy. „North and South“ was written in the heyday of industrialisation which makes it a vivid portrait of society at that time. I really liked learning about the first unions and life during that time. Elizabeth Gaskell excels at exploring characters and bringing them to life. Each character is fleshed out, shows different attitudes and mindsets. The character development of Margaret is subtle at first but in the end you realise its full extent. But, in accordance with the Victorian era, Margaret is a faultless heroine and her biggest shame comes from telling a lie. Thinking of the time period, it doesn't bother me much and I'm rather fond of Margaret's sense of justice and independence.On the other hand, the author couldn't write about trade and economy well enough to keep me interested. I also felt that the story dragged in some parts and it was really a challenge for me to read and understand the worker's dialect. That's why I'm rating „North and South“ four stars, with a strong tendency towards five, however.

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    • 5
  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • Nordengland im 19ten Jahrhundert

    North and South

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2014 um 13:38

    Inhalt: England im 19ten Jahrhundert. Der Pfarrer Richard Hale überwirft sich mit der Kirche, für seine Tochter Margaret bricht eine Welt zusammen. Von einem Tag auf den anderen ist es mit dem idyllischen Leben im Süden Englands vorbei, die Familie zieht nach Milton, in den Norden der Insel. Margaret, die bisher vom Landleben verwöhnt war ist von der Industriestadt und den gravierenden Gegensätzen zwischen Arm und Reich schockiert. Sie entschließt sich etwas dagegen zu unternehmen. Erstes Ziel ist John Thornton, er ist Fabrikbesitzer und Margaret versucht ihn zu überzeugen bessere Arbeitsbedingungen für die Angestellten seiner Fabrik zu schaffen. Der will davon allerdings nichts wissen, bewundert Margaret aber für ihr unermüdliches Engagement und Temperament. Schließlich zwingt jedoch das Schicksal selbst Margaret aufzu geben. Enttäuscht kehrt sie in ihre alte Heimat zurück. Sie kann die Menschen im Norden aber nicht vergessen, die ihr mittlerweile viel zu sehr ans Herz gewachsen sind. Also macht sie sich erneut auf den Weg nach Milton zu ihren Freunden und John Thornton dem Fabrikbesitzer.... Wer die Bücher von Jane Austen mag wird dieses Buch lieben, eine schöne, turbulente Liebesgeschichte vor der Kulisse der Industrialisierung des Englands im 19ten Jahrhundert. Lesenswert!

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  • Rezension zu "North and South" von Elizabeth Gaskell

    North and South

    Träumerin

    30. July 2012 um 07:00

    Margaret Hale wächst bei ihrer Tante und Cousine in London auf. Als ihre geliebte Fast-Schwester aber heiratet, geht Margaret zurück zu ihren Eltern, einem Landpfarrer und dessen Frau. Sie lieben ihr beschauliches Leben und gehören zum Landadel, auch wenn sie nicht als reich bezeichnet werden können. Als Mr. Hale wegen einer Glaubenskrise die Anglikanischen Kirche verlässt, gibt er damit all seinen Besitz und sein Einkommen auf und zieht auf Anraten seines alten Studienkollegen nach Milton, einer boomenden Industriestadt und wird Privatlehrer. Margaret fühlt sich unwohl in Milton und der Miltoner Gesellschaft, da sie die Stadt als laut und schmutzig und die Menschen, als nicht geborene Gentlemen, als nicht ebenbürtig empfindet. So endet auch das erste Treffen mit Mr. Thornton, dem neuen Privatschülers ihres Vaters und Fabrikbesitzers, eher kühl. Doch er ist fasziniert von ihr, weiß aber auch von ihrer Abneigung gegen ihn. Im Laufe der Zeit freundet Margaret sich mit Nicholas Higgins, dem örtlichen Gewerkschaftsführer und dessen Tochter Bessy an. Durch beide lernt sich die Arbeiterschicht besser kennen und entwickelt einen starken Gerechtigkeitssinn. Als Nicholas zusammen mit anderen Baumwollarbeitern einen Streik organisierst, sieht Margaret aufs Neue ihre und Mr. Thorntons Meinung weit auseinander driften. Zum Höhepunkt kommt es aber, als Mr. Thornton Streikbrecher aus Irland holt: ein Aufstand, in den auch Margaret gerät. Sie will aber sowohl die irischen Arbeiter, wie die Miltoner retten und begibt sich selbst in Gefahr. Mr. Thornton aber sieht sich in seiner hohen Meinung von ihr bestätigt und macht ihr einen Heiratsantrag. Danach ist nichts mehr wie es scheint und Margaret muss so manches Mal ihre Meinung revidieren. Wer Elizabeth Bennett und Mr. Darcy sagt, muss auch Margaret Hale und John Thornton sagen. Nicht umsonst wird Elizabeth Gaskell als Jane Austen der Unterschicht gehandelt. Zielsicher und treffend, bringt sie sowohl Margarets als auch Mr. Thorntons Gefühle zum Ausdruck und sie schafft es, dass ihr Roman nicht nur eine Charakterstudie dieser Zeit wird, sondern auch so spannend wie ein Thriller. Die 560 Seiten habe ich verschlungen und bin genauso begeistert von der BBC Verfilmung aus 2004. Ich liebe es!

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  • Rezension zu "North and South" von Elizabeth Gaskell

    North and South

    Danny

    13. November 2010 um 18:40

    Margaret Hale ist die Tochter eines Pfarrers aus Helston, einer kleinen Stadt im englischen Süden. Als ihr Vater in eine Glaubenskrise stürzt, kehrt er mit seiner Familie Helston den Rücken, um nun den Norden zu ziehen, in die Industriestadt Milton. Dort arbeitet er als Dozent. Doch Margaret vermisst ihre Heimat. Auch die Menschen sind in Milton ganz anders als in ihrer Heimat. bSie lernt John Thorntin, einen Fabrikanten kennen, der sein Geld mit Baumwolle verdient. Thornton ist von Margaret schnell fasziiert, doch die Pfarrerstochter behandelt ihn stets kühl und distanziert. Sie freundet sich mit dem Arbeiter Nicholas Higgins und seiner kranken Tochter Bess an. Doch es sind aufbrausende Zeiten in Milton und so kann es Margaret nicht verhindern, dass sie zwischen die Fronten eines Streites zwischen den Unternehmer und Arbeitern in Milton gerät. Thornton, der immer faszinierter von der jungen Frau ist, macht ihr einen Heiratsantrag, den Margaret jedoch ablehnt. Damit ist sein Vertrauen natürlich tief erschüttert. Erst einige persönliche Tragödien lassen Margaret reifen und machen sie erwachsener. Nach dem Tod ihres Vaters kehrt sie in den Süden zurück. Jedoch muss sie bald erkennen, dass ihr die Leute aus dem Norden mehr ans Herz gewachsen sind, als sie angenommen hat. *** ein wunderbarer Roman, der das Leben in den nordenglischen Industriestädten gut skizziert. Margarets Wachsen durch die zahlreichen Schicksalsschläge, aber auch die neuen Bekanntschaften, die sie macht, machen die Story ausgesprochen interessant. Ein wirklich wunderbarer Roman.

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  • Rezension zu "North and South" von Elizabeth Gaskell

    North and South

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. October 2010 um 13:32

    England im 19ten Jahrhundert. Der Pfarrer Richard Hale überwirft sich mit der Kirche, für seine Tochter Margaret bricht eine Welt zusammen. Von einem Tag auf den anderen ist es mit dem idyllischen Leben im Süden Englands vorbei, die Familie zieht nach Milton, in den Norden der Insel. Margaret, die bisher vom Landleben verwöhnt war ist von der Industriestadt und den gravierenden Gegensätzen zwischen Arm und Reich schockiert. Sie entschließt sich etwas dagegen zu unternehmen. Erstes Ziel ist John Thornton, er ist Fabrikbesitzer und Margaret versucht ihn zu überzeugen bessere Arbeitsbedingungen für die Angestellten seiner Fabrik zu schaffen. Der will davon allerdings nichts wissen, bewundert Margaret aber für ihr unermüdliches Engagement und Temperament. Schließlich zwingt jedoch das Schicksal selbst Margaret aufzu geben. Enttäuscht kehrt sie in ihre alte Heimat zurück. Sie kann die Menschen im Norden aber nicht vergessen, die ihr mittlerweile viel zu sehr ans Herz gewachsen sind. Also macht sie sich erneut auf den Weg nach Milton zu ihren Freunden und John Thornton dem Fabrikbesitzer.... Wer die Bücher von Jane Austen mag wird dieses Buch lieben, eine schöne, turbulente Liebesgeschichte vor der Kulisse der Industrialisierung des Englands im 19ten Jahrhundert.

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  • Rezension zu "North and South" von Elizabeth Gaskell

    North and South

    Lamia2

    08. July 2008 um 12:51

    Nord und Süd, Arm und Reich, Modern und Reaktionär - das Buch lebt von den Gegensätzen. Oberflächlich betrachtet eine Liebesgeschichte, die Fans von Jane Austen gefallen könnte.
    Die Autorin war auch mit Charlotte Bronte befreundet und hat nach deren Tod eine vielbeachtete Biografie über sie verfasst.

  • Rezension zu "North and South" von Elizabeth Gaskell

    North and South

    DriftinHeart

    28. December 2007 um 23:33

    sehr schön. anspruchsvoll und mit komplexem geschichtlichem hintergrund, aber äußerst empehlenswert. auch wunderschöne liebesgeschichte.

  • Rezension zu "North and South" von Elizabeth Gaskell

    North and South

    MsMacchiato

    27. November 2007 um 22:27

    Super, nur zu empfehlen...

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