Elizabeth George

 4 Sterne bei 5.319 Bewertungen
Autorin von Gott schütze dieses Haus, Auf Ehre und Gewissen und weiteren Büchern.
Elizabeth George

Lebenslauf von Elizabeth George

Elizabeth George und Inspector Lynley: Der englische Detective Inspector Thomas Lynley ist den meisten Menschen heute aus der gleichnamigen TV-Adaption bekannt. Sie basiert auf den Bestsellern der amerikanischen Autorin Elizabeth George, von der inzwischen 23 Bände der Serie vorliegen. Elizabeth George wurde 1949 in Ohio geboren und arbeitete nach ihrem Studium zunächst als Englischlehrerin. 1988 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „A Great Deliverance“, der das sensible Thema sexueller Gewalt in der Familie behandelt und ein Jahr später in Deutschland unter dem Titel „Gott schütze dieses Haus“ erschien. Es war der erste Auftritt von Detective Inspector Thomas Lynley und seiner Partnerin Barbara Havers. Neben den Inspector-Lynley-Mysteries, die von der BBC verfilmt werden, schrieb Elizabeth George mehrere eigenständige Romane, darunter die Jugendbuchreihe „Whisper Island“.

Alle Bücher von Elizabeth George

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Gott schütze dieses Haus

Gott schütze dieses Haus

 (432)
Erschienen am 19.03.2012
Auf Ehre und Gewissen

Auf Ehre und Gewissen

 (359)
Erschienen am 27.08.2012
Keiner werfe den ersten Stein

Keiner werfe den ersten Stein

 (300)
Erschienen am 19.03.2012
Mein ist die Rache

Mein ist die Rache

 (301)
Erschienen am 19.03.2012
Denn keiner ist ohne Schuld

Denn keiner ist ohne Schuld

 (284)
Erschienen am 16.09.2013
Asche zu Asche

Asche zu Asche

 (272)
Erschienen am 21.07.2014
Denn bitter ist der Tod

Denn bitter ist der Tod

 (258)
Erschienen am 19.08.2013
Denn sie betrügt man nicht

Denn sie betrügt man nicht

 (249)
Erschienen am 16.03.2015

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B

Rezension zu "Mein ist die Rache" von Elizabeth George

Zu wenig Krimi um wirklich gut zu sein
Babajagavor einem Monat

Nachdem ich den 2. Teil gelesen hatte, ergab sich für mich an dessen Ende die Frage, wieso Deborah nicht Lynley sondern St James geheiratet hat, welche Vergangenheit Barbara Havers und Lynley miteinander teilen und was es mit dem Autounfall auf sich hat, bei dem St James‘ Bein so schwer verletzt wurde. Deshalb griff ich zu Band 1 „Mein ist die Rache“ und war recht erwartungsvoll.

Handlung:

Deborah kommt aus den USA nach Hause. Während ihrer Zeit dort war sie Thomas Lynley näher gekommen – so nah, dass sie sich verloben wollen. Deborahs Vater ist der Bedienstete von St James, der einerseits Lynleys bester Freund ist und andererseits nach dem Tod von Deborahs Mutter für sie wie ein Vaterersatz, Bruder und Onkel war. Im Laufe der Geschichte wird allerdings klar, dass Deborah und St James deutlich mehr als nur familiäre Gefühle für einander hegen. Ein tiefer Konflikt, der aus eben diesen Gefühlen entstanden ist, verbindet und trennt die beiden gleichermaßen.
Die Verbindung zwischen Deborah und Thomas Lynley ist romantischer Natur, weshalb es nur allzu offensichtlich erscheint, dass die beiden heiraten wollen. Nicht jeder sieht dieser Verbindung jedoch wohlwollend entgegen.
Zwischen St James und Lynley schwelt aus eben diesem Grunde ein weiterer Konflikt, der aber nie wirklich ausgesprochen wird. Beide haben genug mit ihren eigenen Gefühlen dem anderen und Deborah gegenüber zu schaffen.
Zu ihrem Verlobungswochenende in Howenstow lädt Lynley neben St James auch dessen Freundin Helen sowie dessen Schwester Sidney nebst ihrem Freund Justin Brooke ein. Sein Bruder Peter und dessen Freundin Sasha kommen eher zufällig aus völlig anderen Gründen ebenfalls hinzu. Während eines relativ festen Rahmenprogramms kommt es einerseits zu offenen Konflikten und Streitigkeiten zwischen den Familienmitgliedern, die aus der Vergangenheit und Gegenwart resultieren, und andererseits zu mehreren scheinbaren Unfällen.
Lynley ist Ermittler bei New Scotland Yard, St James labortechnischer Ermittler. Beide arbeiten seit Jahren zusammen. Da die Verstorbenen gute Bekannte der Familie Asherton sind, ist es nur natürlich, dass Lynley und St James wie selbstverständlich die Ermittlungen aufnehmen, obwohl dafür eigentlich die örtliche Polizei zuständig ist, und in einem ziemlich verstrickten Fall den Täter enttarnen können.

Meinung:

Das Hauptaugenmerk des Romans liegt auf der Familie Asherton, ihren Beziehungen und deren Vergangenheit. Dem Leser wird die Familie und ihre Vergangenheit bekannt gemacht. Schnell wird klar, dass hinter der glänzenden Fassade längst nicht alles so rein ist, wie es scheint. Leider sind diese familiären Verstrickungen teilweise so verwirrend, dass es schwierig wird, der Geschichte zu folgen. Am Anfang finden sich viele Namen und kurze Handlungsstränge, die zunächst so überhaupt nicht in die Geschichte passen wollen. Es wird irgendwann schwierig, sich all das zu merken und dann wieder einzutauchen, wenn es an einem dieser Stränge weiter geht.

Für meine Begriffe kommt der erste Tod zu spät im Buch. Etwa das halbe Buch hat man gelesen, bevor es wirklich spannend zu werden scheint. Bis dahin befasst sich der Roman recht intensiv mit den unterschiedlichen Charakteren und ihren Beziehungen zueinander, aber auch hier wird oftmals nicht wirklich klar, worin die Konflikte tatsächlich bestehen. Es fiel mir schwer einen wirklich Guten oder wirklich Bösen ausfindig zu machen, denjenigen Protagonisten, mit dem ich mitfiebern wollte.
Aus diesem Grunde empfand ich das Buch anfänglich als unglaublich zäh.

Wenn eine Szene erst einmal Fahrt aufgenommen hatte, dann war sie durchaus spannend, aber viel zu schnell steckte man dann wieder in den Familienkonflikten und musste darauf warten, dass die nächste ermittelnde Szene kommt. Denn genau die sind es ja, die einen wirklich interessieren, wenn man einen Krimi liest.

Der Schreibstil lässt sich gut lesen, die Sätze sind klar formuliert ohne große Schnörkel oder extreme Verschachtelungen. Auch verliert sich die Autorin nicht in zu vielen Details. Das England ihrer Geschichte ist gut beschrieben und sie schafft es, dem Leser ein Bild zu vermitteln, selbst wenn er selbst noch nie dort war.

Fazit:

Wer viele Hintergrundinformationen zu Thomas Lynley wünscht oder ausführliche Familiengeschichten mag, ist hier richtig. Ob diese allerdings wirklich notwendig sind, wird sich wohl erst heraus stellen, wenn man weitere Bücher aus dieser Reihe gelesen hat. Wer einen guten Krimi bevorzugt, sollte gleich bei Teil 2 anfangen.
Von meinen Fragen wurde nur eine beantwortet, nämlich die, warum Deborah St. James im Auftakt des 2. Teils heiratet. Barbara Havers taucht zwar auf, aber nur als Momentaufnahme. Ebenso wird über den Unfall, den Lynley verursacht haben soll und bei dem St James‘ Bein so schwer verletzt wurde, gar nichts berichtet. Schade, denn das wären Details gewesen, die mich wirklich interessiert hätten.
Deshalb gibt es von mir 2 Sterne.

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B

Rezension zu "Gott schütze dieses Haus" von Elizabeth George

Gegensätzliches Ermittlerduo löst brisanten Fall
Babajagavor 2 Monaten

Mehr zufällig habe ich beim Stöbern in der Onlinebibliothek den Roman „Gott schütze dieses Haus“ von Elizabeth George entdeckt und, weil er gerade verfügbar war, ausgeliehen ohne eine besonders hohe Erwartung daran zu knüpfen.

Pater Hart bittet New Scotland Yard persönlich um Hilfe in einem Mordfall, der in einem kleinen Dorf in Yorkshire geschehen ist. Der Fall wird Inspector Lynley übertragen, der gemeinsam mit der wenig beliebten Barbara Havers ermitteln soll. Während die beiden in einem grausamen Fall von Kindesmissbrauch versuchen den Täter zu finden, lernen sie sich wie nebenbei besser kennen, was anfangs aufgrund diverser Vorurteile als unmöglich erschien.
Barbara unterstellt Lynley, er sei ein Snob und Weiberheld, der quasi schon jede Kollegin verführt hätte – außer ihr selbst natürlich. Sie fühlt sich hässlich und tut alles dafür, dass sie genau das nach außen trägt. Auch ist ein Hauch von Neid auf seine adelige Herkunft ein Grund für ihre Vorurteile gegen ihn. Immerhin entstammt sie einer völlig anderen Klasse.
Lynley hingegen weiß um Barbaras schlechten Ruf und die Tatsache, dass sie wegen persönlicher und dienstlicher Verfehlungen degradiert wurde. Und ausgerechnet er, der als einer der besten Ermittler bekannt ist, soll nun mit ihr ermitteln. Konflikte sind also vorprogrammiert.
Dennoch bringen Inspector Lynley und Sergant Havers alles Können mit, was ein gutes Ermittlerteam ausmacht. Es muss – zumindest in Barbaras Fall – nur abgefordert werden. Und Lynley scheint hier die passende Persönlichkeit zu sein.

Während der Ermittlungen stoßen Lynley und Havers auf zahlreiche Ungereimtheiten, viele Menschen, die etwas zu berichten haben, ohne dass einem sofort klar wäre, in welchem Zusammenhang die Aussagen zum Fall stehen. Überdies müssen sie sich den Anfeindungen einiger Dorfbewohner und insbesondere der ansässigen Polizei stellen, welche auch dazu führen, dass es für Lynley schwierig ist an alle Informationen und Ermittlungsberichte heran zu kommen. Schließlich ist es St. James, Lynleys bester Freund und frisch gebackener Ehemann seiner Ex-Verlobten Deborah, der ihm während seiner eigenen Flitterwochen dabei hilft, früher sichergestelltes Beweismaterial ein weiteres Mal labortechnisch zu untersuchen um zur Aufklärung des Falles beizutragen…

Nachdem ich ungefähr das erste und zweite Kapitel brauchte um mich in die Welt von Lynley und Havers einzulesen, empfand ich die Protagonisten als glaubwürdig. Barbara ist mit ihrer ablehnenden Haltung zu allem zunächst überaus unsympathisch, im Verlauf der Handlung beginnt man aber zu verstehen, warum sie so denkt und handelt, wie sie es tut. Sehr langsam gewinnt sie an Sympathie oder zumindest an Verständnis.
Lynley mochte ich auf Anhieb, wenngleich er mir sehr weit weg erschien, etwas abgehoben vielleicht. Später ist es so, als würde man ihn – zusammen mit Barbara – kennen lernen.

Der Schreibstil von Elizabeth George ist angenehm zu lesen und der Handlung kann man gut folgen. Es dauert nur eine Weile bis man sich mit den vielen Nebenfiguren zurecht findet. Da der Fall in einem kleinen Dorf spielt, sind viele Dorfbewohner miteinander verwandt oder verschwägert, sodass man den Überblick über die Verwandtschaftsverhältnisse verlieren kann.
Interessant finde ich das Verhältnis zwischen den Schwestern Gillian und Roberta und ich hätte mir ein längeres Gespräch zwischen den beiden gewünscht, welches etwas mehr über ihr früheres Verhältnis zueinander und zu ihrem Vater offenbart und vielleicht auch die Frage geklärt hätte, warum Gillian Roberta nicht mitgenommen hat, da sie doch wusste, was ihr möglicher Weise bevor steht.
So grausam das Thema Kindesmissbrauch auch ist, ich finde es gut und in der Handlung nachvollziehbar beschrieben. Irgendwann, je mehr von dem ans Licht kommt, was das Opfer wirklich getan hat, kommt der Moment, in dem man beinahe froh ist, dass der Mörder es gefunden hat. Ich habe mir die Frage gestellt – auch vor dem aktuellen Hintergrund in der katholischen Kirche – ob es tatsächlich so einfach sein kann, pädophile Neigungen hinter Gottesfürchtigkeit zu verstecken.

Fazit:

Alles zusammengenommen halte ich dieses Buch für einen kurzweiligen Krimi mit einem Ermittlerduo, welches schon wegen seiner Gegensätzlichkeit für Spannung sorgen kann. Das Buch macht auf jeden Fall Lust auf den nächsten Teil.
Deshalb gibt es 4 Sterne.

Ich werde nun allerdings erst einmal „Mein ist die Rache“ lesen, denn mich interessiert brennend die Frage, warum St. James und nicht Lynley Deborah geheiratet hat. 

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Rezension zu "Bedenke, was du tust" von Elizabeth George

Beziehungsprobleme, besonders zwischen Mutter und Sohn, psychologisch meisterhaft beschrieben
Federfeevor 2 Monaten

Typisch Elizabeth George: eine Fülle von Themen, weshalb ihre Bücher auch immer so dick sind. Sie versteht es aber, (meist) so zu schreiben, dass es nicht langweilig wird.

Natürlich geht es auch hier um Mord, natürlich treffen wir auch hier unsere altbekannten Ermittler, allen voran Barbara Havers und Thomas Linley, am Rande auch die unsympathische Superintendentin Ardery und der liebenswürdige Winston Nkata.

Alle haben sie ihre privaten Beziehungsprobleme, aber am schlimmsten ist es bei den Personen, die in einen Mord verwickelt sind. Das erzeugt durchgehende Spannung und Elizabeth George führt den Leser ganz schön in die Irre. Erst zum Schluss kommt heraus, was hinter der ganzen Angelegenheit steckt - etwas ziemlich Schockierendes. Es gibt Täter auf mehreren Ebenen und was die Bestrafung angeht, muss sich jeder Leser fragen, ob er mit der Aufarbeitung, der 'Sühne' zufrieden ist oder sie für unzureichend hält.


Ich habe dieses Buch mit Interesse gelesen und freue mich schon auf den nächsten Band (Nr. 20), der schon in deutscher Übersetzung vorliegt.

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Gespräche aus der Community

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Hallo! Diese Leserunde wurde erstellt um das oben genannte Buch gemeinsam zu lesen ! Es gibt KEINE Bücher zu gewinnen, bitte mit einem eigenen Exemplar an der LR teilnehmen. Wir freuen uns über viele Leser die sich der Runde anschließen möchten 😀 Viel Spaß! 📚😃
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Hallo, hier handelt es sich um eine LR die dem gemeinsamen Austausch zum Buch dienen soll. Es gibt KEINE Bücher zu gewinnen.

Es ist jeder herzlich eingeladen mit zu lesen.

Der genaue Termin für das gemeinsame Lesen wird noch bekannt gegeben.

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Hallo liebe Bücherfreunde, Lesebegeisterte, Bücherwürmer, Leseratten, .... 

ich freue mich sehr, euch zur Buchverlosung bezügl. meines 1. Blog-Geburtstags auf meinem Blog monerlS-bunte-welt begrüßen zu dürfen!

http://monerls-bunte-welt.blogspot.de/2015/03/buchverlosung.html

Die Zeit ist so schnell verflogen, ein ganzes Jahr ist vorbei und ich habe doch glatt den ersten Geburtstag meines Blogs verpasst! Anstatt im Januar gibt´s nun im März ein kleines Geschenk von monerlS-bunte-welt an die Lesewelt.


Wie könnt ihr gewinnen?

Kommentiert auf dem Blog bis zum 21.03.2015 und schreibt mir einen netten, gereimten Geburtstags-Gruß!

Und wenn euch das Glück hold ist, seid ihr vielleicht die nächsten Besitzer des Buches! Es ist ein ungelesenes Hardcover und wünscht sich ein neues Zuhause!

Es gelten ausschließlich Kommentare auf dem Blog. Die hier geposteten werden bei der Verlosung nicht berücksichtigt!

Viel Glück wünscht euch
monerl
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Zusätzliche Informationen

Elizabeth George wurde am 26. Februar 1949 in Warren, Ohio (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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