Elizabeth George Am Ende war die Tat

(176)

Lovelybooks Bewertung

  • 230 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 1 Leser
  • 29 Rezensionen
(56)
(68)
(32)
(10)
(10)

Inhaltsangabe zu „Am Ende war die Tat“ von Elizabeth George

Chief Inspector Lynleys Frau Helen und sein ungeborenes Kind sind einem willkürlichen Akt sinnloser Gewalt zum Opfer gefallen. Doch was hat einen erst Zwölfjährigen zu dieser schrecklichen Bluttat getrieben? Die Anatomie eines Mordes: Meisterhaft erzählt Elizabeth George die Geschichte des Jungen Joel, der sich im verzweifelten Versuch, sein Leben am Rande der Gesellschaft zu meistern, auf einen Pakt mit dem Teufel einlässt …

Zwar kein typischer Krimi und auch kein typischer Lynley, aber ein Roman, der einen sehr nachdenklich zurück lässt

— MartinaSchein
MartinaSchein

Erschütternd!

— Jenny1900
Jenny1900

Ich glaube, das Buch ist ganz okay - aber die Übersetzung der Slang-Dialoge unerträglich unglaubwürdig. Nach dem ersten Drittel aufgegeben.

— soetom
soetom

Finger weg vom Klapptext und der Erwartung eines Krimis und man erhält statt einer Enttäuschung eine durchdachte Milieustudie.

— Amixor33
Amixor33

Der Krimi tritt etwas aus der Inspector Lynley Reihe heraus. Es stellt den Hintergrund für eine persönliche Tragödie im Leben von Lynley nac

— BirgitRomeo
BirgitRomeo

Es sind die Geschehnisse, Umstände, die darin verwickelten Menschen in einem "Ghetto" von Tätern u. Opfern, die am Ende den Tod herbeiführen

— Leschen
Leschen

Ein schockierender Einblick in die Abgründe Londons

— VickyS
VickyS

sehr spannendes Buch, tiefgründig,

— buchfresser
buchfresser

Dieses Buch ist es wert, gelesen zu werden.

— LiesaB
LiesaB

Stöbern in Krimi & Thriller

Das Porzellanmädchen

TOP-Spannung in & um Berlin - Bentow spielt mit dem Leser aber weiss, wie es geht :)

dreamlady66

Projekt Orphan

Ein sehr gelungener Thriller, der Action und Raffinesse beinhaltet.

vanystef

Wildfutter

Lustig und skurril

madameeapoe

Böse Seelen

Wieder ein spannender Fall! Diesmal arbeitet Kate undercover! Gefällt mir gut!

Aleida

Der Mann zwischen den Wänden

Viele Anfänge - kein Schluss

DanielaAlge

Der Totensucher

Insgesamt ein spannender Krimi, der durch immer neue Wendungen und eine komplexe Story überzeugt. Gut!

misery3103

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Zwar kein typischer Krimi, aber ein Roman, der einen sehr nachdenklich zurück lässt

    Am Ende war die Tat
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    01. November 2016 um 21:10

    Am Ende war die Tat ist die Fortsetzung des Buches Wo kein Zeuge ist. Allerdings handelt es sich hier um keinen der üblichen Kriminalromane von Elizabeth George, sondern eine tragische Sozial- und Milieustudie der Unterschicht Londons. Die Erzählung der Geschichte des Mischlingsjungen Joel und seiner Geschwister ist auf der einen Seite psychologisch sehr gut ausgearbeitet, vor allem aber absolut erschütternd.Die Schicksale speziell dieser Kinder und ihrer völlig überforderten Tante Kendra lesen sich fast wie Biografien. Die Charaktere sind schnörkellos und absolut eindeutig geschildert. Wer sich darauf einlässt, die Welt mit Joels Augen zu sehen, blickt in tiefste Abgründe des menschlichen Wesens.Mit großer Tiefgründigkeit, exakten Details und schonungsloser Brutalität zeigt die Autorin auf, wie es aufgrund von Joels Lebensumstände sowie der Ereignisse, in die er eingebunden wurde, zum Mord an Helen und ihres ungeborenen Kindes kommen konnte.Das Lokalkolorid ist so gut, das man meint, selbst an den jeweils beschriebenen Orten zu verweilen. Ich war noch nie in London, hatte die beschriebenen Stätten beim Lesen jedoch plastisch vor Augen.Die Story habe ich jedoch teilweise als zu langatmig und mit zu vielen Wiederholungen ein und desselben Geschehens empfunden. Ich denke jedoch, dass liegt daran, dass mein Anspruch beim Lesen eher auf Spannung als auf tiefgründige Milieuschilderungen ausgerichtet ist.Verschiedene Antworten auf Fragen, die sicherlich nicht nur mir durch den Kopf gegangen sind, fehlen in meinen Augen: Weshalb wurde Helen Lynley als Opfer auserkoren?, War sie nur zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort oder wurde sie explizied ausgewählt?, War der Mord ein Versehen, ein Unfall oder eiskalte Planung?, Wenn Letzteres, warum?, Hat der Artikel über Lynley in der Source hierbei eine Rolle gespielt?, Gibt es Berührungspunkte zwischen Lynley und The Blade? Sprache und Stil des Buches haben mich begeistert. Elizabeth George ist eine Autorin über deren schriftstellerisches Können man nicht diskutieren muss. Zudem hat mich dieses Werk ausgesprochen nachdenklich zurückgelassen. Kinder sollten nirgendwo so aufwachsen müssen.

    Mehr
  • Elizabeth George - Am Ende war die Tat

    Am Ende war die Tat
    Amixor33

    Amixor33

    25. January 2015 um 22:09

    „Am Ende war die Tat“ von Elizabeth George ist ein anspruchsvolles und wirklich gutes Buch sofern man das nicht tut, was man normalerweise gewohnt ist zu tun, wenn man sich ein Buch kauft, nämlich den Klapptext oder die Rückseite des Buches zu lesen. Es ist ja nichts neues, dass die Inhaltsangaben meist vom Verlag oder sonst wem, nicht aber vom Autor selbst geschrieben werden und diese leider oft meilenweit am Ziel vorbei schießen; daher kann dieser Text hier auch auf keinem Fall im Sinne der Autorin sein. Bevor ich auch nur Ansatzweise auf den Inhalt eingehe rate ich jedem auch nur potentiell interessiertem Leser jenes Romans es tunlichst zu vermeiden auch nur einen Blick darauf zu werfen. Denn das was dort steht, nimmt das komplette Ende des Romans vorweg und lässt genau die Fragen offen stehen, welche das Buch selber offen lässt. Zudem suggeriert es, dass es sich hier um einen Thriller oder einen Krimi handelt, was aber bei weilen nicht der Fall ist. „Am Ende war die Tat“ ist vielmehr eine fein ausgearbeitete Milieustudie, vielleicht in gewisser Weise noch ein Drama – aber definitiv kein Krimi! Inhaltlich geht es darum, dass Joel, seine ältere Schwester Ness und sein kleinere Bruder Toby welche bei ihrer Großmutter leben, da ihre psychisch labile Mutter in der Anstalt sitzt, eines Tages plötzlich zu ihrer ahnungslosen Tante Kendra abgeschoben werden, da die Großmutter sich nach Jamaika absetzt. Und damit gehen die Probleme erst richtig los. Die maßlos überforderte Tante und ihre Nichte und Neffen werden mit Problemen konfrontiert, welche sie gnadenlos in den Abgrund zieht. Schauplatz ist ein heruntergekommener Slum mit all seinen Drogendealern, Straßengangs und sonstigen kriminellen Machenschaften. Die ganze Szenerie wirkt trist und hilflos, vor allem in den Szenen in denen Kendra und Joel auf unterschiedliche Art und Weise versuchen die Situation zu meistern und retten, sich aber eher noch mehr im Schlammassel verheddern. Das ganze hat zwischendrin durchaus spannende Szenen, der gesamte Spannungsbogen entfaltet sich aber langsam wenngleich unaufhaltsam bis zu einem tragischen, wenngleich ab einem gewissen Punkt unweigerlichen Ende. Und genau dieses Ende, welches über die ganzen 672 Seiten gekonnt aufgebaut wird, verrät dieser mehr als unglücklich geratene Klapptext schon in wenigen Zeilen! Beeindruckend ist auch die Authentizität mit der das ganze aufgebaut wird. Durch viele Perspektivenwechsel der betroffenen Personen und auch Täter gerät das ganze sehr vielschichtig und die Autorin schafft es hervorragend gewohnte Klischees nicht stupide klischeehaft sondern glaubwürdig und nachvollziehbar wiederzugeben. Zwar wird ein bisschen übertrieben, wenn der Englische Slang eingedeutscht und pingelig von der Tante angemahnt wird, da dies nicht nur die betroffene Person sondern auch den Leser mitunter ziemlich nerven kann, trotzdem bleibt das Ganze absolut in sich stimmig. Es ist zwar nicht weiter von Belang weil das Buch allein abgeschlossen ist, doch ist dieser Roman der Nachfolgeroman von „Wo kein Zeuge ist“ welcher allerdings chronologisch danach spielt. Kombiniert macht dies durchaus Sinn, da so eben eine komplett andere Sichtweise, der sich am Ende abspielenden Ereignisse ergeben – doch auch ohne den andern Roman gelesen zu haben empfehle ich, diesen zu erst zu lesen, auch wenn dies dem anderen ebenfalls einiges an Überraschung nehmen mag. Doch hat das schon bekannte Ende der Spannung doch einiges an Abbruch getan und das ganze phasenweise langatmig gemacht, da man sich stets wundert wie dieser Ausgang überhaupt möglich ist, da dies ziemlich lang für undenkbar erscheint und wann er denn bitte endlich geschieht, weil der Klapptext eben auf einen Krimi mit Auflösung hoffen lässt. Als Milieustudie aber ein wirklich starker und empfehlenswerter Roman wenn man meinen Ratschlag auch befolgt. Erschienen auf: http://lesumdeinleben.blogspot.de/2011/12/elizabeth-george-ende-war-die-tat.html

    Mehr
  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

    Mehr
    • 2011
  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    LiesaB

    LiesaB

    10. October 2012 um 17:27

    Da sind drei farbige Kinder: Vanessa 15 Jahre, Joel 11 Jahre und Toby sieben Jahre. Der Vater wurde auf offener Straße erschossen, die Mutter wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Kinder leben seit dem Tod des Vaters bei der Großmutter, die eines Tages zurück nach Jamaika geht und die drei bei ihrer Tochter vor deren Eingangstür zum Haus in der Kälte Londons zurück lässt. Tante Kendra nimmt die Kinder bei sich auf, ohne zu ahnen, dass sie mit dieser Aufgabe hoffnungslos überfordert sein wird. Vanesse geht auf den Strich, um sich Drogen zu besorgen und Toby ist geistig behindert. Allein Joel ist ihr eine Stütze. Verzweifelt versucht er die Familie zusammen zu halten, was im ärmsten Stadtviertel von London sehr schwierig ist. Der Zwölfjährig muss versagen, zu groß ist die Last auf seinen jungen Schultern. Dann geschieht auch noch ein Mord..... Dieser Mord jedoch ist in der Handlung zweitrangig. Elisabeth George hat einen sozialkritischen Roman über die Ärmsten der Armen in London geschrieben, der vollkommen untypisch für diese Schriftstellerin ist. Mit viel Einfühlungsvermögen in die Psyche der Menschen, insbesondere der Kinder, beschreibt sie deren Leben, von dem ich hoffe, das es niemals so schlimm in der Wirklichkeit ist. Die Figuren sind akribisch genau gezeichnet, mit allen ihren Fehlern und Schwächen. Sie wirken so lebensecht, dass ich hoffe, keine wahren Menschen standen hier Pate. Elisabeth George lässt uns so tief in die menschliche Seele blicken, beschreibt Zusammenhänge, Missstände aber auch tiefes menschliches Gefühl. Wer so schreiben kann, mit dieser Sensibilität, ist eine ganz Große unter den Schriftstellern. Dieses Buch ist es wert, gelesen zu werden. Auf der Rückseite steht: "Elisabeth George" auf dem Höhepunkt ihres Schaffens." (Washington Post) Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Mehr
  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    Ay73

    Ay73

    04. June 2012 um 10:53

    Diesmal ist es kein Lynley/ Havers Roman sondern dieses Buch handelt um den kleinen Joel der Lynley Frau Helen umgebracht hat. Dieses Buch ist eher eine Milieu-Studie über schwarze Jugendliche in London. Es ist die Geschichte der Campell Geschwister die von ihrer Großmutter einfach bei ihrer Tante abgeladen werden, da die Oma mit ihrem neuen Lebensgefährten nach Jamaika auswandert. Die Campell Geschwister hatten es schon bis dato nicht leicht gehabt… der Vater auf offener Straße erschossen die Mutter in der Psychiatrie und dann das einfache abladen bei der Tante, die wirklich mit drei Kindern hoffnungslos überfordert ist. Der jüngste Campell, Toby, ist leider auch leicht behindert bzw. geistig leicht gestört, die Schwester Vanessa hat eine Gleichgültigkeit als Schutzpanzer. Joey ist der einzige halbwegs vernünftige dieser drei Geschwister. Vanessa taucht ab in einem Drogensumpf aus dem sie sich selbst irgendwie herausholt, obwohl hier die pakistanische Erzieherin eine große Rolle spielt. Toby und Joey werden von einem Möchtegern-Gangster in die Enge getrieben. Woraufhin Joey eine Pakt mit THE BLADE schließt um seinen jüngeren Bruder zu beschützen. Die Tante Kendra, eigentlich bemüht aber schafft es nicht die Probleme zu sehen. Irgendwie ist es Elizabeth George gelungen ein Buch zu schreiben dass so realistisch wirkt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, die Probleme gut dargestellt, der Versuch Probleme durch Drogen weg zu koksen oder zu rauchen… und der verzweifelte Versuch die Familie zu beschützen und dafür ein sehr großes Risiko einzugehen. Joel ist derjenige, der am Ende dafür gerade stehen muss, dass Inspector Lynley Ehefrau mit dem ungeborenen Kind zum Opfer wird, nur weil er versucht hat die Familie vom gröbsten Unheil zu bewahren. Es ist ein fantastisches Buch, auch wenn man keinen Lnyley noch Havers zu lesen bkommt bei den über 700 Seiten Buch. Unbedingt lesen!!!!!!

    Mehr
  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    13. April 2012 um 19:24

    Die Innenansicht eines Mordes Inspector Lynleys Frau und sein ungeborenes Kind fielen einem willkürlichen Akt sinnloser Gewalt zum Opfer. Doch was hat einen gerade erst 12-Jährigen zu dieser schrecklichen Tat getrieben? Elizabeth George nimmt den Leser mit auf eine brisante Spurensuche, die noch lange nachwirkt. Nur wenige Straßen trennen das noble Kensington, wo Chief Inspector Lynley und seine Frau Helen wohnen, von North Kensington. Dort sind der kleine Joel und seine Geschwister bei ihrer Tante Kendra untergeschlüpft. Kendra tut für die elternlosen Kinder, was sie kann, ist aber überfordert mit Ness, die die Schule schwänzt, Drogen nimmt und sich auf eine Affäre mit dem Drogendealer Blade einlässt. Als Ness merkt, dass Blade sie betrügt, macht sie ihm auf offener Straße eine Szene - eine Schmach, die Blade nicht auf sich sitzen lässt. Joel bemüht sich nach Kräften, die häusliche Situation unter Kontrolle zu halten und seinen kleinen Bruder Toby vor den Übergriffen grausamer Jugendlicher zu behüten. Als Joel erkennt, dass nur Blade die Macht hat, Toby zu schützen, schließt er einen Pakt mit dem Teufel - und sowohl Joel selbst als auch Lady Helen werden dessen Opfer sein . Elizabeth George erzählt die Geschichte des 12-jährigen Joel, der unausweichlich an der Gewalttätigkeit seines Umfelds scheitert. Die große Schriftstellerin auf dem Höhepunkt ihres Schaffens - ein beeindruckendes, ergreifendes Psychogramm! Warum Lady Helen sterben mußte - Elizabeth George blickt in Londons Abgründe "Ich möchte England so zeigen, wie es heute ist. Es geht darum, wie die Gesellschaft mit Kindern umgeht und dabei scheitert, auch wenn sie die besten Absichten hat. Ich wollte, dass sich die Leser genau so viel Sorgen um den 12-jährigen Joel machen, wie sie sich um Lady Helen gemacht haben." Elizabeth George erzählt die Geschichte einer fast zwangsläufigen Eskalation von Gewalt und Gegengewalt, die nicht anders als in einer Verzweiflungstat enden kann. Es ist dem Leser unmöglich, sich der Dynamik zu entziehen, die die Handlung von der ersten Seite an entwickelt. Dass am Ende mit Lady Helen eine unbeteiligte Person zu Tode kommt - darin zeigt sich einmal mehr das meisterliche Können dieser begnadeten Erzählerin. Sehr ungewohnt, weil man den Täter kennt und es nur um die Frage "Warum" geht.Ansonsten toll. Elizabeth George gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren.

    Mehr
  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    timmboesche

    timmboesche

    22. March 2012 um 00:53

    Elizabeth George: Am Ende war die Tat Ein ungewöhnlicher Krimi. Bis zur letzten Zeile: Prädikat: besonders wertvoll! Es ist schon eine lange Zeit her, seit dem ich ein Buch von Elizabeth George in den Händen hielt. Gespannt las ich den Klappentext des Buches und freute mich auf einen neuen Krimi mit Inspector Thomas Lynley und Barbara Havers. Schon nach den ersten Zeilen wurde klar, das dieses Buch kein sogenannter ‘Whodunit-Krimi’ wird, wie ich ihn mir vorstellte. Der Titel des Krimis Am Ende war die Tat ist Programm und sagt das Ende schon voraus. Doch wer denkt, das Elizabeth George mich dazu brachte, das Buch wieder aus den Händen zu legen, der irrt. Die Rezension weiterlesen auf BuchTiB.de http://netzblogging.de/buchkritik-elisabeth-george-am-ende-war-die-tat/210/

    Mehr
  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    jennny712

    jennny712

    08. January 2012 um 15:53

    Ich habe es bis Seite 475 geschafft mehr ging leider nicht. Habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und die waren alle gut,aber dieses Buch ist so langweilig ... Ich habe es seid 2009 und bis heute noch nicht zu Ende gelesen. Sehr enttäuschend.

  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    PattyS

    PattyS

    16. August 2011 um 19:05

    Ich habe es wirklich versucht!!!! Ich habe mich durch die ersten 300 Seiten dieses Buches wahrlich durchgekämpft! Die Beschreibungen von Alltagssituationen sind sehr, sehr ausführlich aber stinklangweilig!!!!!

    Fazit: nie wieder!!!!!! Der Rest der Geschichte kann mir gestohlen bleiben!

  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    Chrisu

    Chrisu

    16. November 2010 um 17:49

    "Wie der Titel es verkündet hat: ""Am Ende war die Tat."" Die Zusammenfassung auf der Rückseite des Buches hat mich dazu bewogen, dieses Buch zu kaufen. Es ging dabei um den Mord an der Frau von Chief Inspector Lynlays Frau und um die Frage, was einen Zwölfjährigen dazu führt diese Tat zu begehen. Das ganze Buch widmete sich aber nur um die Geschehnisse dreier Kinder, die sicher schreckliches durchgemacht haben und erst ganz zum Schluß, wie der Titel des Buches es verkündet hat, kommt die Tat ins Bild. Ich fand das Buch sehr schleppend geschrieben und dadurch habe ich einige Passagen überflogen. Ich habe oft überlegt es wegzulegen, aber doch war immer wieder das Interesse da zu erfahren wie es weitergeht, wann die Tat passiert und was genau passiert. Zum Schluß war ich wirklich enttäuscht über den Ausgang und das ganze Ereignis dieses Krimis. "

    Mehr
  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    claudia_hinspeter

    claudia_hinspeter

    09. October 2010 um 14:04

    Das war das erste Buch, dass ich von Elisabeth George gelesen habe. Ich fand es nicht spannend. Ab Seite 380 habe ich aufgehört zu lesen, da die Geschichte, die sie erzählt einfach nicht spannend war.

  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    Cindy2079

    Cindy2079

    24. August 2010 um 19:31

    Nicht die gewohnte spannende Story von Elizabeth George. Diesmal ist es kein Krimi, sondern die Geschichte eines 12jährigen Jungen, der die Frau von Chief Inspector Lynley ermordet hat. Sicherlich hilfreich, um die Hintergründe der Tat zu verstehen - aber nicht notwendig. Gegen Ende des Buches wird die Story etwas interessanter, weil endlich Licht ins Dunkel der Tat kommt. Ich habe dieses Buch zu Ende gelesen, jedoch habe ich mich dabei manchmal ganz schön schwer getan. Besonders zu Beginn des Buches habe ich das Buch öfter mal beiseite gelegt. Ein Buch von Elizabeth George, das man auch als Fan von ihr nicht unbedingt lesen muss.

    Mehr
  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2010 um 07:50

    Milieustudie: wie wird ein 12-jähriger Junge zum Mörder?-mir zu moralisch; keinerlei Spannung-abgebrochen

  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    Corinna_83

    Corinna_83

    10. August 2010 um 10:09

    Der Roman (kein Krimi im eigentlichen Sinne) ist einfühlsam, schockierend, fürchterlich traurig und zeigt die „andere Seite“ des sonst so schönen Londons. Joel und seine Geschwister wachsen im sozial schwachen North Kensingten bei ihrer Tante Kendra auf, die mit den Kindern maßlos überfordert ist. Joel’s Schwester Ness schwänzt die Schule, nimmt Drogen und lässt sich auf eine Affäre mit dem Drogendealer Blade ein. Joel versucht unterdessen seinen kleinen Bruder Toby vor gewaltsamen Übergriffen Jugendlicher zu beschützen und erkennt, dass nur Blade die Macht hat Toby zu schützen. Joel schließt einen Pakt mit dem Teufel – und nicht nur er, sondern auch Helen, die schwangere Ehefrau von Inspector Lynley, werden dessen Opfer sein… Die Geschichte um Joel und seine Geschwister hat mich tief berührt, gerade weil Elizabeth George ihre Protagonisten und deren Leben am Rande der Gesellschaft so einfühlsam, und authentisch beschrieben hat. Sie hält im gesamten Buch die Spannung und verschafft einem im Gegensatz zur herkömmlichen Kriminalliteratur den scharfen Blick hinter die Kulissen. Das Buch hat mich sehr bewegt und klingt lange nach… Am Ende war die Tat ist im Gegensatz zu Elizabeth George vorherigen Büchern kein „Whodunit“. Das Buch war ursprünglich als Teil ihres letzten Krimis Wo kein Zeuge ist geplant, in dem Helen, die schwangere Ehefrau des Inspector Lynley, erschossen wird. Hauptverdächtiger ist ein zwölfjähriger Junge namens Joel. In Am Ende war die Tat schildert sie die Hintergründe des Mordes!

    Mehr
  • Rezension zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

    Am Ende war die Tat
    pat_ricia

    pat_ricia

    28. May 2010 um 14:35

    "Sie hatten keine Chance" - ist wirklich so und bedenkt man, wie vielen Kids es genauso geht, wird mir übel. Immer wieder scheinen kleine Hoffnungsschimmer in die Geschichte und immer wieder werden diese durch die Lebensumstände der Personen gelöscht.... Traurig.

  • weitere