Asche zu Asche

von Elizabeth George 
4,1 Sterne bei271 Bewertungen
Asche zu Asche
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (213):
Aleshanees avatar

Wenn auch ziemlich genial zu viel Psychologie und zu wenig Ermittlungsarbeit - trotzdem insgesamt wieder sehr spannend!

Kritisch (10):
Viv29s avatar

Einer der zähen späteren Lynleykrimis, in denen zu viele Details und Nebenstränge die eigentliche Geschichte aus den Augen verlieren.

Alle 271 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Asche zu Asche"

In einem idyllischen Cottage in Kent findet der Milchmann eines Morgens statt der eigentlichen Mieterin eine männliche Leiche vor. Der Vorfall wird noch rätselhafter, als die Ortspolizei den Toten identifiziert: Es ist Kenneth Fleming, Englands gefeierter Cricket-Champion. Bald stellt sich heraus, dass alle Menschen in Flemings Umfeld ein Motiv gehabt hätten, aber sie alle haben auch ein Alibi. Erst als Inspector Thomas Lynley seinen Job, ja sogar sein Leben riskiert, scheint es, als hätten selbst Mörder ein Gewissen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442480630
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:768 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:21.07.2014

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne89
  • 4 Sterne124
  • 3 Sterne48
  • 2 Sterne8
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    MartinaScheins avatar
    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eher Familien- als Kriminalroman mit teilweise zu langen Erzählungen
    Eher Familien- als Kriminalroman mit teilweise zu langen Erzählungen


    Mehr noch als bei Denn keiner ist ohne Schuld hatte ich bei Asche zu Asche den Eindruck, dass es auf gut die Hälfte reduziert, besser geworden wäre.


    Sicher ist Olivia Whitelaw eine wichtige Zeugin. Doch wäre es nicht nötig gewesen, ihr halbes Leben, ihre spätere Krankheit sowie ihre Gedanken zu den Geschehnissen in epischer Breite zu erzählen. Ebenso hätte die Autorin nicht so intensiv auf das gesetzeswidrige Engagement ihres Freundes Chris Faraday für Tiere eingehen müssen. Speziell Olivias Gedankengänge haben sich für mich teilweise wie Kaugummi gezogen in die Länge gezogen.


    Jean Fleming und ihren Kinder wurden meiner Ansicht nach ebenfalls zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Hier wäre weniger auch mehr gewesen.


    Diese aufgeblähten Erzählstränge sind auch nicht mit englischem Lokalkollorit - das die Autorin sonst sehr plastisch darstellt - zu entschuldigen.


    Nicht nur einmal hatte ich den Eindruck, als ob Lynley und Havers in diesem Buch lediglich die Statisten waren.


    Als spannend habe ich dieses Buch nicht wirklich empfunden. Zahlreiche Kapitel haben mich eher an Familien- und Beziehungsdramen als an einen Kriminalroman erinnert. Lediglich Lynleys Engament, einen Unschuldigen zu retten, war wieder gut.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Laurawattebauschs avatar
    Laurawattebauschvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend! Tolle Auflösung, ich werde mir auf alle Fälle noch mehr von Elizabeth George holen
    Hat Spaß gemacht zu lesen.

    Ich fand dieses Buch richtig gut, es hat sehr viel Spaß gemacht zu lesen, da man nicht sofort wusste wer der Mörder ist und man immer wieder neue Aspekte zu lesen bekam.

    Zum Inhalt:
    Das Polizeiteam Lynley/Havers muss den Mord an einem bekannten Cricketspieler aufklären, der in einer südenglischen Kleinstadt einem Brandanschlag zum Opfer fiel. Und wie stets nehmen die beiden in mühevoller Ermittlungsarbeit das
     Beziehungsgeflecht und die Vergangenheit des Ermordeten, seiner Familie und diversen Lebensgefährtinnen auseinander, stossen auf Personen im Umfeld, die entweder einiges zu verbergen haben, z.B. sich mit kriminellen Mitteln im Untergrund für den Tierschutz einzusetzen oder insgeheim um die Zuneigung des Cricketstars ringen, was dem Mordmotiv ein gutes Stück näher kommt.

    Elizabeth George hat einen sehr angenehm zu lesende Schreibstil, sie schreibt klar und einfach. Man kann der Geschichte sehr gut folgen und wird trotz dem zwischenzetiliche Wechsel der Perspektive nicht verwirrt.Auch war die Geschichte mehr als gut durchdacht und für mich hatte alles Hand und Fuß.
    An manchen Stellen ist das Buch etwas langatmig aber diese Passagen sind so kurz,dass sie mich persönlich nicht wirklich gestört haben.
    Spitze fand ich die vielen Wendungen und die Einblicke in das Leben der Charaktere, so konnte ich mich gut in das Buch reindenken und mir alles genau vorstellen.

    Ich habe Elizabeth George sofort auf meiner Buchliste vermerkt!

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    odenwaldcolliess avatar
    odenwaldcolliesvor 4 Jahren
    Siebter Fall für Inspector Lynley und Sergeant Havers

    Der bekannte Cricket-Nationalspieler Kenneth Flemming wird aufgrund einer Rauchvergiftung tot im Haus seiner Geliebten Gabriella Patten aufgefunden. Schnell wird klar, daß es sich nicht um einen Unfall, sondern um Mord handelt. Von Gabriella fehlt jede Spur. Hat sie etwas mit der Tat zu tun? Oder Kens Ehefrau Jean, die nicht mit der Scheidung einverstanden ist? Schnell finden sich weitere Verdächtige ein und ziehen Lynley und Havers in eine Sumpf aus Enttäuschung, Eifersucht und Abhängigkeit.

    Zugegeben, die Handlung hätte auch in ein Buch gespasst, das 100 - 200 Seiten weniger gehabt hätte, was mich aber bei dieser Autorin nicht stört. Ihre Ausflüge in die Abgründe zwischenmenschlicher Tragödien sind jedes Mal wieder spannend und erschreckend. Die Ermittlungen stehen damit, wie auch bei den Vorgängerbüchern, nicht unbedingt alleine im Vordergrund, sondern auch die Geschichten um die einzelnen Charaktere, ihre Wünsche, ihre Hoffnungen und ihre Enttäuschungen spielen eine beträchtliche Rolle.

    Sehr geschickt führt die Autorin den Leser von einem Verdächtigen zum nächsten, präsentiert plausible Motive, um schlußendlich die Person als Mörder zu präsentieren, die man bis dahin gar nicht mehr auf der Rechnung hatte.

    Außergewöhnlich ist in diesem Buch, daß der Leser ausführlich die Geschichte von Olivia Whitelaw erfährt, der Tochter von Miriam Whitelaw, der Förderin und Gönnerin des ermordeten Ken Flemming. Olivia ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin und man fragt sich lange, was ihre – zugegeben interessante und traurige – Geschichte mit dem Mordfall zu tun hat. Der Trick, mit dem Autorin das auflöst, ist sehr raffiniert.



    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Janine2610s avatar
    Janine2610vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Klug, genial, fabelhaft, wundervoll, detailgetreu und mitreißend. <3
    "Am Ende sind wir beide voneinander abhängig"

    Der Inhalt:

    7. Fall für Inspector Lynley und Sergeant Barbara Havers. Ein Milchmann macht auf seiner Runde eine merkwürdige Entdeckung. Als er zu dem Haus kommt, das er immer beliefert, steht eigenartigerweise nicht nur die Milch von der letzten Lieferung noch unberührt da, auch der Briefkasten ist randvoll. Kurzerhand beschließt er, nachzusehen, ob mit der Bewohnerin des Hauses alles in Ordnung ist. Da die Haustüre aber verschlossen ist und er durch das Fenster kaum etwas erkennen kann, weil alles dunkel, staubig und verrußt durchscheint, ruft er sicherheitshalber die Polizei.
    Erste Untersuchungen haben schnell ergeben, dass hier ein Schwelbrand eine Leiche gefordert hatte - und auch, dass das wohl beabsichtigt gewesen sein dürfte. Zu aller Überraschung handelt es sich bei dem Toten um keinen Geringeren als um Kenneth Fleming - DEM Superstar im Cricketsport.
    New Scotland Yard schaltet sich infolgedessen ein. - Lynley und Havers treten in Aktion...

    Meine eigene Meinung:

    Das war jetzt bereits mein 7. Buch, in dem ich den adeligen Inspector, Sir Thomas Lynley, und seine etwas verschrobene Kollegin, Sergeant Barbara Havers, bei ihren Ermittlungen begleitet habe.
    Wie bei den vorherigen Bänden kommt auch in "Asche zu Asche" die Spannung nicht zu kurz.
    Erzählt wird hier aus der Sicht Lynleys, Barbara Havers und in diesem Fall auch großteils aus Olivias Sicht, die eine wirklich interessant ausgedachte Protagonistin mit einem Charakter, den man nach und nach kennenlernt und auch liebgewinnen wird, ist.
    Elizabeth George erzählt mit einer solchen Intelligenz und Raffinesse die Umstände dieses rätselhaften Todes und der damit verbundenen Unwahrheiten. Sie beschreibt die Beziehungen, Gedanken und Verhaltensweisen aller Protagonisten, sowohl der Altbekannten, als auch der Neuen, auf eine so realistische und anschauliche Art und Weise, dass jeder Satz, den man liest, Vergnügen bereitet. Kurz gesagt: sie schafft es, den Leser fast ganz bis zum Schluss immer wieder auf eine andere Fährte zu locken, um dann am Ende die Bombe platzen zu lassen. - Selbst als ich dann einige Male dachte "Jetzt weiß ich aber, was hier gespielt wird", ist die Autorin mit neuen Informationen angerückt und hat mich wieder staunen lassen, wie falsch ich doch gelegen habe.
    Und zum Schluss sollen natürlich die ausführlichen und wundervollen Beschreibungen der Schauplätze auch nicht unerwähnt bleiben. - 100%ig bildhaft geschrieben und teilweise so faszinierend zu lesen, dass es mich nur noch tiefer in die Geschichte hineingezogen hat.

    Also für mich ein rundum gelungener sowie fabelhafter 7. Lynley-Havers-Fall. Aber nichts anderes habe ich von Elizabeth George erwartet und bin ich von ihr ohnehin schon gewöhnt. ;-)
    Deswegen vergebe ich für dieses Werk die verdiente, volle Sternezahl: 5.

    Kommentieren0
    30
    Teilen
    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 6 Jahren
    Rezension zu "Asche zu Asche" von Elizabeth George

    Inspector Lynleys 7. Fall. Eigentlich hat Inspector Lynley an jenem Abend Großes vor. Gerade will er Lady Helen einen Heiratsantrag machen, als ein Anruf aus dem Yard seine Pläne scheitern läßt. Im idyllischen Celandine Cottage in Kent hat der Milchmann nämlich statt der attraktiven Mieterin Gabriella Pattern eine männliche Leiche vorgefunden. Der Vorfall wird noch rätselhafter, als die Ortspolizei den Toten identifiziert: es ist niemand anderer als Kenneth Fleming, Englands gefeierter Cricket-Champion, der kurz vor dem wichtigsten Spiel seiner Karriere stand und der sich endgültig zwischen seiner Ehefrau und seiner Freundin Gabriella entscheiden musste.

    Mit diesem Buch hat es bei mir begonnen:). Ich hatte eine schlimme Mandelentzündung und war nur schnell im Supermarkt um ein Buch zu holen, bevor die Langeweile zuschlagen konnte. Es gab nicht viel Auswahl.... Mittlerweile habe ich alle Bücher von Elizabeth George gelesen und bin ein Fan von ihr. Asche zu Asche ist ein klug geschriebener Krimi ganz im klassischen Sinn der Polizeiarbeit. Ermittlungen, viel Rahmenhandlung, gut eingeführte Charaktere und ein Ermittlerduo mit Wiedererkennungswert. Der Stil ist einfach und das Buch hat keine großen Spannungshänger. Kontinuierlich treibt die Autorin den Leser voran wärhrend der Kreis der Verdächtigen immer kleiner wird.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Asche zu Asche" von Elizabeth George

    Elizabeth George hat es echt drauf.
    Ein richtig guter Roman, sehr spannend und einfallsreich geschrieben.
    Mit immer neuen Verwicklungen und Verwinkelungen.
    Bis zum Schluß kann und muß man mitraten und kommt nicht drauf..
    Und obwohl es viele Verdächtige mit vielen verschiedenen Motiven gibt, kann man den Personen gut folgen und die Geschichte wird nicht unübersichtlich.

    Kommentieren0
    35
    Teilen
    Ay73s avatar
    Ay73vor 7 Jahren
    Rezension zu "Asche zu Asche" von Elizabeth George

    Das siebste Buch von Elizabeth Geeorge wieder um Inspector Lynley und Sergeant Havers. Diesmal ermitteln sie gemeinsam im mysteriösen Todesfall eines sehr bekannten Cricket-Spielers. Das Ermittler Duo analysiert und recherchiert im sozialen Umfeld des Opfers. Dabei kommt so einiges seltsames zum Vorschein: er lebt seit vier Jahren getrennt von seiner Frau und den Kindern. Besucht sie oft und hat immer noch SEX mit seiner Frau. Des Weiteren hat er eine Affäre mit der Frau des Sponsor, dann seine ehemalige Lehrerin, Miriam Whitelaw, die schon ziemlich eigensinnig ist und versucht sein Leben zu bestimmen. Dann noch Olivia die Tocher von Miriam, die auf einem Hausboot lebt, sterbenskrank ist und seit Jahren kein Wort mit ihrer Mutter gewechselt hat. Wie passt das alles zusammen? Wer hätte Interesse gehabt Ken zu töten. Tja, es könnte die verlassene Ehefrau sein, der Sohn der seinen Vater vermisst und der Vater lässt ihn hängen. Dann Olivia, die nicht die Gönnerin ihrer eigenen Mutter ist sondern Ken. Es ist lange ziemlich unklar, wer der Mörder bzw. Mörderin ist... Olivia, die sozusagen ihre Lebensgeschichte schreibt und zum Ende des Buchs bei Lynley ankommt, ist erkennbar wer der Mörder ist. Ein kleiner Nebeneffekt des Buches ist auch, dass Lynley zum zweiten Mal seienr Lady Helen einen Heiratsantrag macht.. und diesmal verschwindet sie nicht nach Griechenland sondern trägt seinen Ring... ich bin auf die Fortsetzung schon gespannt.

    Kommentieren0
    17
    Teilen
    Lerchies avatar
    Lerchievor 8 Jahren
    Rezension zu "Asche zu Asche" von Elizabeth George

    Olivia Whitelaw wohnt zusammen mit einem Mann auf einem Hausboot. Sie ist knapp über dreißig und schreibt ihre Lebensgeschichte auf. Diese zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Roman.

    Gerade als Inspector Lynley Lady Helen einen Heiratsantrag machen will, klingelt das Telefon. In einem Cottage in Kent wurde eine Leiche gefunden. In dem Haus wohnte eine Frau namens Gabriella Pattens. Doch nicht sie war die Tote, sondern ihr Geliebter Kenneth Fleming, ein gefeierter Cricket-Spieler. Ken war von der Mutter Olivias, Miriam Whitelaw gefördert worden. Auch hatte sie es geschafft, dass er sich von seiner Frau Jean und seinen drei Kindern getrennt hatte. Damals, als Jean mit 16 Jahren schwanger war, stand er zu ihr, obwohl Miriam Whitelaw Jean angeboten hatte, die Kosten einer Abtreibung zu bezahlen. Doch Jean wollte das Kind und sie wollte Ken. So wurde seine Karriere als Cricket-Spieler unterbrochen. Erst später, als Jimmy, sein ältester Sohn elf Jahre alt war, erbot sich Miriam, ihm zu helfen, als Cricket-Spieler Fuß zu fassen. Das ging aber nur auf Kosten der Familie, denn ständiges Pendeln war unmöglich. Somit sah er seine Frau nur noch selten. Nur am Wochenende kamen sie ihn besuchen, und er beschloss, sich scheiden zu lassen, zumal er Gabriella Pattens kennen gelernt hatte.
    Der Mord geschah an dem Tag, an dem Ken eigentlich mit seinem Sohn Jimmy nach Griechenland fliegen wollte. Doch er hatte die Reise verschoben, und Jimmy wollte wissen, warum…
    Wird Inspector Lynley herausfinden, wer der Mörder ist? Jemand gesteht den Mord, doch ist Lynley nicht von dessen Schuld überzeugt. Wer ist der Mörder bzw. die Mörderin?
    Elizabeth George hat einen spannenden Kriminalroman geschrieben, der allerdings durch den roten Faden der Geschichte Olivia Whitelaws immer wieder Unterbrechungen erfährt. Das hat mich etwas gestört, da er immer dann unterbrochen wurde, wenn die Spannung hoch war. Dadurch musste sie immer erst wieder aufgebaut werden. Das ist zwar größtenteils gelungen, aber dieses Hochtief usw. gefällt mir nicht soooo gut. Deshalb bekommt das Buch auch nur drei Sterne.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    ZwergPinguins avatar
    ZwergPinguinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Asche zu Asche" von Elizabeth George

    Der siebte Fall des Ermittlerduos Lynley/Havers bietet wieder einiges an Spannung, Humor und interessanten Verwicklungen.

    Der Tod des Cricket-Nationalspieler Kenneth Fleming bringt Lynley und Havers ordentlich ins Grübeln. Nachdem alles zunächst wie ein Unfall aussieht, steht doch recht bald fest, dass es keiner war. Nur die Frage bleibt: handelt es sich um ein sportliches Motiv, Konkurrenz im Team oder eher um eine Frauengeschichte, denn immerhin wurde er im Haus seiner Geliebten ermordet. Seine Ex-Frau? Ihr gemeinsamer Sohn? Und was für ein Verhältnis hatte er zu Miriam Whitelaw, bei der er eigentlich wohnte, die aber altersmäßig seine Mutter sein könnte? Und was ist mit deren Tochter Olivia - fürchtete sie vielleicht um ihr Erbe?

    Lange Zeit tappen Lynley und Havers im Dunkeln, bis Lynley sich entschließt, entgegen der Meinung seiner Vorgesetzten Hillier und Webberly mit der Presse zusammenzuarbeiten.

    Ein spannend erzählter Krimi, der zugleich eine tragische Geschichte erzählt - für meinen Geschmack aber zum Ende hin mit einigen Längen. Erfreulicherweise hat man auf Simon St. James in diese Buch verzichten können - leider nicht auf Lady Helen. Beide Figuren sind meiner Meinung nach recht überflüssig. Simon wegen seiner Eindimensionalität und Lady Helen deshalb, weil sie einfach nur nervt. Gerade in diesem Buch wird sie als geistig recht beschränkt dargestellt (hallo, wer weiß denn bitte nicht, dass Metall nicht in die Mikrowelle gehört? oder dass man mit dem Joggen langsam anfangen muss?), dass man sich fragt, was will ein intelligenter Mann wie Lynley eigentlich von so einer?!

    Sehr humorvoll sind dagegen die Passagen zwischen Lynley und Havers, allem voran sein Besuch in ihrer neuen Behausung. Die wurde zum Glück auch im Film übernommen.

    Insgesamt aber ein sehr schöner Fall, der zu den besseren der Reihe gehört.

    Kommentieren0
    19
    Teilen
    wunderbar79s avatar
    wunderbar79vor 8 Jahren
    Rezension zu "Asche zu Asche" von Elizabeth George

    Mein liebster Linley/ Havers Fall!

    Kommentieren0
    7
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks