Elizabeth George Auf Ehre und Gewissen

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Inhaltsangabe zu „Auf Ehre und Gewissen“ von Elizabeth George

Ein Elite-Internat: Tradition, Ehre und Leistung bestimmen das Leben der Schüler. Ausgerechnet hier wird eines Tages die Leiche des kleinen Matthew Whateley gefunden, und damit beginnt die Fassade von Moral und Kameradschaft zu bröckeln. Bei ihren Nachforschungen treffen Inspector Lynley und Sergeant Barbara Havers von Scotland Yard allerdings auf eine Mauer des Schweigens ...

Wenn der Ehrenkodex wichtiger wird als das eigene Leben - Spannung bis zum bitteren Ende!

— stzemp
stzemp

4.5 Sterne für einen äußerst spannenden Fall - die Reihe steigert sich und die Atmosphäre war hier sehr eindringlich und fesselnd!

— Aleshanee
Aleshanee

Der bisher beste Lynley! Vor allem Deborah war diesmal weniger anstrengend...

— Pippo121
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  • 4.5 Sterne für einen äußerst spannenden Fall!

    Auf Ehre und Gewissen
    Aleshanee

    Aleshanee

    28. April 2017 um 20:40

    Und schon bin ich beim vierten Band angelangt. Nachdem mir die Reihe vor 20 Jahren schon so gut gefallen hatte bin ich jetzt begeistert, wie sehr es mich immer noch fesseln kann. Zum Glück kann ich mich an die Details nicht mehr erinnern und gehe somit ganz ohne Vorwissen auf Mörderjagd!Der Schreibstil ist mittlerweile nicht mehr ganz so "gestelzt" wie noch im ersten bzw. zweiten Teil und sehr viel flüssiger zu lesen. Von Anfang an hab ich mich sofort wieder zuhause gefühlt und bin mit Lynley und Havers den Spuren gefolgt, die die beiden Ermittler in ein angesehenes Elite Internat führen.Von Anfang an spannend - wie immer mit mehreren Verdächtigen und verschlungenen Motiven wusste man bis zum Schluss nicht wirklich, wie alles zusammenhängt. Das kann Elizabeth George meiner Meinung nach echt gut, denn man kann miträtseln, ohne zu früh sich des Täters sicher zu sein! Vor allem auch die Zusammenhänge waren hier wieder verstörend und krass - und leider sicher auch realitätsnah - wenn auch hoffentlich heute nicht mehr so extrem. Wenn man allerdings manchmal die Presse hört, gerade in der Armee bzw. beim Bund, dann fragt man sich schon, was da so zwischen den "Neulingen" und den "Alteingesessenen" so abgeht.An manchen Stellen war ich etwas verblüfft über die direkte Ansprache der jüngeren Schüler auf bestimmte Dinge, brutale Dinge die den Mord betreffen, was heutzutage wohl nicht mehr möglich wäre bzw. einfach nicht mehr gemacht werden kann. Soweit ich weiß muss da ja immer ein Erziehungsberechtigter dabei sein? Da hat sich in den letzten Jahren doch einiges geändert. Das aber nur so am Rande ... in manchen Situationen kann man das wahrscheinlich auch schwer einschätzen.Passend zum Titel wurde die Ehre, die ja in diesen Kreisen sehr hoch gehoben wird, hinterfragt und gezeigt, welche Tücken dieser Spagat zwischen Wahrheit oder Loyalität beinhaltet. Da fällt die Entscheidung nicht immer leicht. Das "Petzen" wird ja allgemein eher als Tabu angesehen, zumindest kenne ich das aus der Schulzeit so - aber wie weit darf diese Loyalität reichen? Und welche Taten darf man decken, ohne sich selbst zu belasten bzw. das eigene Gewissen anderen gegenüber?Die Ermittlungen waren jedenfalls wieder sehr spannend. Havers war dieses Mal etwas mehr im Hintergrund, genauso wie Helen, die kaum aufgetaucht ist. St. James und Deborah hatten mit einem schwerwiegenden Problem zu kämpfen, das aber auch nicht oft zur Sprache kam. Dieses Mal stand wirklich der Mord und dessen Aufklärung im Vordergrund. Dabei war ein gutes Tempo vorhanden und auch die Atmosphäre des verregneten Englands tat hier sein übriges.Die Charaktere sind wie immer sehr deutlich gezeichnet, jeder auf seine Art speziell und mit mehr Seiten, als man zuerst annimmt.Ein sehr guter, weiterer Band aus der Reihe, die ich jedem Krimifan empfehlen kann!© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Spannender Kriminalroman, der meine Gefühle hat Achterbahn fahren lassen

    Auf Ehre und Gewissen
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    01. November 2016 um 16:04

    In diesem Buch dreht sich die Handlung um einen brutalen Mord an einem englischen Elite-Internat. Das Leben und Arbeiten der Schüler wird bestimmt von Tradition, Disziplin, Kameradschaft und einem hohen Leistungsanspruch - sowohl seitens der Eltern als auch der Lehrer und ganz speziell des Direktors.Während des Lesens hätte ich am liebsten ein paar Köpfe eingeschlagen. Angefangen von einem latent pädophilen Lehrer, bei dem man sich nie sicher sein kann, ob seine Neigung sich nicht irgendwann die Bahn bricht und ihm gewisse Schmuddelbildchen nicht mehr reichen über einen sadistischen älteren Schüler, der Freude daran hat, Jüngere zu misshandeln und zu quälen,  pflichtvergessene Lehrer und Schüler der Oberstufe, bis hin zu in meinen Augen absolut falsch verstandener Loyalität und Kameradschaft unter den Schülern ließen meine Emotionen in diesem Krimi teilweise sehr hoch kochen.Wie kann eine älterer Teenager - der fast sein ganzes Leben noch vor sich hat - lieber den Freitod wählen als einen Freund zu verraten, der ein Mörder ist?Wie kann ein Dreizehnjähriger sich lieber weiter misshandeln lassen, als endlich den Mund aufzumachen oder mal anfangen, sich zu wehren?Ihr seht, ich rege mich über diese Thematik immer noch auf. Mittlerweile kann ich auch gut nachvollziehen, dass Havers es absolut nicht mit der vermeintlich »guten Gesellschaft« hat. Privates der Protagonisten spielt in diesem Buch natürlich auch wieder eine Rolle, sei es bei Lynley, Havers oder St. James und Deborah. Gut fand ich, dass Lynley seine Schwäche (Loyalität gegenüber alten Freunden und daraus resultierend eine zu positive Voreingenommenheit) erkennt und entsprechend handelt, indem er auf den Sachverstand von St. James zurückgreift.Havers hat ein ganz schönes Päckchen zu tragen. Wäre ich aus meiner Sicht in ihrer Situation, hätte ich in Bezug auf meine Eltern schon längst etwas geändert. Aber okay, das wäre dann vermutlich kein weiterer Stoff für folgende Bücher geworden.

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  • Tod im Elite Internat

    Auf Ehre und Gewissen
    Minje

    Minje

    17. May 2016 um 12:17

    "Auf Ehre und Gewissen" von Elizabeth George erschien im September 1996 im Goldmann Verlag. Die Originalausgabe erschien 1990 im Blanvalet Verlag. Inhalt Die Handlung spielt in Groß Britannien. Matt (13 J.), Sohn eines Künstlers und Schüler des Elie Internats Bredgar Chambers (West Sussex) verschwindet. Sergeant Barbara Havers und Inspector Linley ermitteln. Werden die Schüler ihr Schweigen brechen? Meinung Nach "Undank ist der Väter Lohn" nun das zweite Buch von E. George, das ich gelesen habe. Mir gefällts besser als das erste. Schauplätze: Es ist interessant, wie E.George Schauplätze miteinander verknüpft, wie sie (ohne das man es merkt) Hinweise gibt, über die man "hinwegliest". Charaktere: Man lernt einige Schüler des Elite Internats kennen. Man verdächtigt verschiedene Schüler sowie auch Lehrer. Immer wieder verwirft man seine Lösung. Immer näher kommt man an die Lösung und stößt auf die nächste Überraschung. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet! Auch die Nebencharaktere sind lebendig und interessant gestaltet. Nachdenklich wird man, wenn man von Chas liest. Wenn man begreift, was in seinem Kopf vorgeht. Spannung: George versteht es, jede Menge Spannung zu erzeugen. Es wird einem beim Lesen dieses Buch garantiert nicht langweilig. Leben in einem Internat- wünschenswert? Ist es schön, für lange Zeit von den Eltern getrennt zu sein als junger Mensch? Eine Menge Spaß zu haben mit seinen Mitschülern? Oder hat so ein Leben auch Schattenseiten? Welche ungeschriebenen Regeln gelten an so einem Internat? Fazit Schön, so einen Krimi gelesen zu haben. Ein ganz besonderes Buch. Kann ich nur empfehlen.

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  • Nam tua res agitur, paries cum proximus ardet

    Auf Ehre und Gewissen
    rallus

    rallus

    15. January 2016 um 12:55

    Der vierte Fall von Lynley bringt ihn zurück in seine Kindheit. Eine Junge wurde nackt und mit Zeichen der Folterung über eine Friedhofsmauer geworfen. Der Tote wurde ausgerechnet von Deborah gefunden die sich nach ihrer Fehlgeburt auf der Flucht vor ihrem Mann St.James befindet. Der tote Junge war ein Schüler eines feinen Internats, wo ein alter Schulfreund von Lynley Lehrer ist. Die Begegnung mit ihm versetzt Lynley in die Zeit seiner Jugend zurück. Ein Gebot der Schweigsamkeit der Schüler gegenüber den Lehrern und Eltern herrscht in solchen Internaten und alle Schüler verhalten sich auch anfangs sehr abweisend gegenüber den Scotland Yard Beamten. Doch es geht dich an, wenn die Nachbarmauer Feuer fängt (lateinische Spruch als Überschrift) und die Wahrheiten die sich hinter diesem Fall verbergen, kommen langsam an das Licht. Im vierten Fall von Lynley und Havers wird das Privatleben der 4 Hauptcharaktere, die in den Lynley Fällen mitspielen, kaum berührt, Elisabeth George bleibt nahe am Fall und so ist dieser Krimi nah an den Tatsachen und Indizen geschrieben, die von dem ungleichen Duo Lynley und Havers aufgehellt werden. Ein spannender und durch die verschiedenen Blickwinkeln aus denen geschrieben wird, sehr intensiver Fall der erfolgreichen englischen Detectives.

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  • recht spannend

    Auf Ehre und Gewissen
    sala83

    sala83

    09. August 2014 um 14:44

    Elizabeth George kann man immer gut zwischen all den blutrünstigen Thrillern mal zur Entspannung lesen, ohne schlecht unterhalten zu sein. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man bekommt eine Vorstellung von den Abgründen, die so in manchen Menschen schlummern. Auch die Elite ist da nicht ausgenommen. Die Story war recht spannend und das Ende überzeugend. Dennoch hat mir ein wenig das Salz in der Suppe gefehlt. In meinen Augen nicht ihr bestes Buch, aber ein angenehmer Zeitvertreib.

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  • Mord im englischen Elite-Internat

    Auf Ehre und Gewissen
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    18. March 2014 um 19:55

    Der dritte Fall von Inspector Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers führt den Leser in die Welt der englischen Elite-Internate. Der Hausvater von Bredgar Chambers, John Corntel, wendet sich an seinen früheren Schulfreund Lynley, weil einer seiner Schüler vermisst wird. Kurz darauf wird Matthew Whatley in der Nähe des Internats tot auf einem Friedhof aufgefunden; der Tote weist eindeutige Foltermerkmale auf. Die Ermittlungen im Internat gehen nur schleppend voran, da Schüler wie auch Lehrkräfte nach außen hin mauern. Der Leser wird mit den hochgehaltenen Werten von Tradition und Ehre, Disziplin und Leistung, die an Elite-Interaten herrschen, konfrontiert. Lynley, der diese Prinzipien aus seiner eigenen Zeit in Eton kennt, ist darüber nicht überrascht, während Havers ihre Probleme mit dieser Art von Schulführung hat. Die Autorin legt wieder geschickt mehrere Fährten aus und ich wußte bis zum Schluß nicht, wer nun tatsächlich der oder die Täter sind bzw. wo das Motiv genau liegt; Verdächtige und schmutzige Wäsche gibt es genug. Wie immer fällt erst allmählich ein Puzzlestück nach dem anderen an seinen Platz. Eine große Stärke der Bücher von Elizabeth George sind die Beschreibungen der Psyche der Charaktere, die ihr Tun und Motivation detailliert erklären. „Auf Ehre und Gewissen“ ist eines meiner Lieblingsbücher der Reihe, allerdings bin ich mit einem Teil der Auflösung nicht einverstanden: ohne etwas verraten zu wollen, ist das angesprochene Thema viel zu sensibel und aufwühlend, als das es, wie im Buch, unter den Teppich gekehrt wird. Neben dem Mordfall finden aber auch die privaten Probleme der Protagonisten ihren Platz: wie Barbara Havers neben ihrer Arbeit mit der Pflege ihrer kranken Eltern zurechtkommt, Lynleys Sehnsucht nach Lady Helen, die sich in Griechenland befindet und damit Lynley auf Abstand hält und auch in der Ehe von Simon und Deborah St. James bahnt sich eine Krise an.

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  • Rezension zu "Auf Ehre und Gewissen" von Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen
    karin_binder

    karin_binder

    24. January 2013 um 15:59

    Zusammen mit Sergeant Barbara Havers wird Inspector Thomas Lynley vorerst von seinem ehmaligen Schulfreund gebeten, das Verschwinden eines Schülers aufzuklären. Der 13jährige Matthew Whateley aus der Eliteschule Bredgar Chamers wird vermisst. Doch kurze Zeit später wird der Junge nackt und mit Folterspuren am Körper am Friedhof im nahegelegenen Dorf tot aufgefunden. Sein alter Schulfreund aus Eton und nun Lehrer und Hausvater, gerät nun selbst in den Personenkreis der Verdächtigen. Lynley sieht sich mit alten Moralvorstellungen konfrontiert und kommt nicht umher, seine eigene Zeit als Etonschüler zu überdenken. Mehr möchte ich nicht verraten. Der vierte Teil der Lynley-Reihe weist einige Verbesserungen auf. Mir gefällt der schnellen Einstieg ins Geschehen und die überschaubare Anzahl der Protagonisten. Der Roman greift einige aktuelle Themen auf wie Rassenhass oder soziale Unterschiede und entlässt den Leser ohne eine Antwort darauf zu haben. Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Auf Ehre und Gewissen" von Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    09. June 2012 um 14:40

    Ein Elite-Internat: Tradition, Ehre und Leistung bestimmen das Leben der Schüler. Eines Tages wird die Leiche des kleinen Matthew Whateley gefunden und damit beginnt die Fassade von Moral und Kameradschaft zu bröckeln. Bei ihren Nachforschungen treffen Inspector Lynley und Sergeant Barbara Havers von Scotland Yard allerdings auf eine Mauer des Schweigens ... Ein intelligent erzählter Krimi, der das Thema missbrauch in Schulen / Internaten aufgreift und aufzeigt wie verkrustet alte Strukturen sind. Es gibt viele Verdächtige und der Leser kann gut mitraten. Der Stil ist sehr ruhig Lynley und Havers ermitteln ja "klassisch" wer also Action sucht ist bei diesem Buch verkehrt Insgesamt bietet Elizabeth George mit diesem Roman verlässliche Kriminalkost der alten Schule.

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  • Rezension zu "Auf Ehre und Gewissen" von Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. June 2012 um 14:18

    Ein englisches Elite Internat. Genau das, was mit Tradition, Ehre und Disziplin das verkörpert, was die besser Gestellten für ihre Kinder wollen. Doch in Bredgar Chambers scheint etwas aus dem Ruder zu laufen. Inspector Lynley und Sergeant Havers müssen gleich mehrere tote Schülermorde aufklären und es ist erschreckend. Was für Abgründe hinter der Elite zu finden sind,.......................

  • Rezension zu "Auf Ehre und Gewissen" von Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen
    Lerchie

    Lerchie

    13. March 2011 um 14:31

    Mathew Whateley war Schüler auf dem englischen Eliteinternat Bredgar Chambers. Eines Tages wird er von seinem Freund Harry Morant zum Wochenende eingeladen. Seine Eltern werden unruhig, weil sie nichts von ihm hören. Nach einem Anruf im Internat heißt es, er liege auf der Krankenstation. Die Eltern fahren hin und erfahren, dass er verschwunden ist. Sergeant Havers brachte ihren Bericht über einen abgeschlossenen Fall gerade zu Inspector Lynley, als dieser Besuch bekam. Es war ein ehemaliger Schulfreund von ihm, John Corntel. Er war Hausvater in Bredgar Chambers und bat Lynley um diskrete Ermittlung im Fall des verschwundenen Jungen. Die Leitung der Schule war über seinen Besuch nicht informiert, sie wollten die örtliche Polizei nicht einschalten. Lynley machte ihm klar, dass das nicht ginge, da er eben nicht zuständig war. Und doch versprach er, sich darum zu kümmern. Deborah St. James ist an der letzten Station ihrer Fototour angelangt. Sie soll ein Buch illustrieren, und fotografiert auf dem Friedhof in Stoke Poges das Grab eines bekannten Mannes. Da sah sie unter einem Baum eine nackte Knabenleiche. Lynley wollte sein Versprechen, das er seinem Schulfreund gegeben hatte, einlösen und sah im Computer in Polizeiberichten nach dem verschwundenen Junge. Da traf er auf den Leichenfund. Aufmerksam machte ihn jedoch der Name der Finderin: Deborah St. James, die Ehefrau seines Freunde Simon St. James. Und er rief den ermittelnden Inspector an. Sofort fuhr er zum Fundort und überzeugte sich, dass der tote Junge Matthew Whateley war. Jedoch war er ebenso überzeugt, dass dieser nicht am Fundort gefoltert und ermordet worden war. Und so gingen die Ermittlungen in der Schule weiter. Dort erfuhr Lynley von dem übersteigerten Moralkodex nach dem nichts und niemand zu verraten war. Keiner wollte etwas sagen. Und er stellte fest, dass der Junge überhaupt nicht hierhergepasst hatte. Ein Arbeiterjunge in einem Eliteinternat. Er hatte ein Stipendium bekommen, und das Verwaltungsratsmitglied Giles Byrne hatte dafür gesorgt. Was hatte er mit diesem Jungen zu tun… Wird Inspector Lynley den Geheimnissen auf die Schliche kommen? Auch sein Freund John Corntel verschweigt etwas, was ist es? Elizabeth George hat hier einen spannenden und fesselnden Krimi geschrieben. Inspector Lynley, ein Lord Asherton, fasziniert und als Gegensatz Sergeant Havers, die aus dem Arbeitermilieu stammt und sich um ihre kranken Eltern kümmern muss. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich kann es empfehlen.

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  • Rezension zu "Auf Ehre und Gewissen" von Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    29. January 2011 um 21:25

    ich finde elizabeth george immer wieder gut und auch dieses buch hat mich nicht enttäuscht. gut geschrieben, spannend, interessante thematik. - empfehlenswert!

  • Rezension zu "Auf Ehre und Gewissen" von Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2010 um 17:50

    Etwas spannendes musste auch in den Urlaub mit und mal wieder bin ich an einen Krimi geraten, der in einem Internat handelt. Ein Junge verschwindet und nach und nach erhellt sich nicht nur Geschichte um dessen Tod, sondern auch dessen Herkunft, die ihn mit der Internatsgeschichte und anderen Schülern verknüpft. Auch der Hauptermittler hat Verbindungen zum Internat, was die Geschichte noch ein bißchen komplexer macht. Ich mochte das Buch, weil es spannend genug war ohne gleich blutrünstig zu sein.

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  • Rezension zu "Auf Ehre und Gewissen" von Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen
    Ay73

    Ay73

    10. September 2010 um 09:14

    FANTASTISCH... Ein Schüler des englischen Internats verschwindet und wird kurze Zeit später tot aufgefunden. Inspector Lynley und Sergeant Havers ermitteln in diesem Fall , parallel erkennt Lynley Gemeinsamkeiten mit der Zeit als er als Jugendlicher auch auf einem Internat war. Barbara findet den übertriebenen Ehrenkodex wie Loyalität, Disziplin, Vertrauen und Ehre sofort suspekt und wie immer zeigt und sagt sie es auch. Wärhend der Ermittlung zeigt es sich nämlich dass sowohl Lehrer als auch Schüler sich diesem Ehrenkodex unterwerfen und fest daran halten. Dies ist natürlich für die Ermittlung und für die Recherche sehr schwierig. Es kommt an Tageslicht dass alle irgendwie Dreck am Stecken haben trotz dieser Ehrenkodex-Geschichte. Natürlich dauert es fast bis zum Schluss bis man erfährt wer der Mörder ist... Intrigen, Eifersucht, Moral, sexuelle Belästigung, Aufnahmerituale, alles Dinge die selbstverständlich im Interneat durchelbt wrden. Man stirbt eher als man seinen Freund verprfeift... so geschieht es. Gleichzeitig führt George auch die Eheprobleme von Deborah und St. James an, was dem Buch natürlich einen Reiz verleiht. Insgesamt ein sehr tolles Buch...

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  • Rezension zu "Auf Ehre und Gewissen" von Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen
    Flower

    Flower

    07. September 2010 um 16:10

    Auf „Ehre und Gewissen“ war mein erster Roman den ich von Elisabeth George gelesen habe. Schnell hielt mich die Story komplett gefangen. Das Buch ist sehr gut aufgebaut und bis in die kleinste Einzelheit durchdacht. Geschickt zeigt Elisabeth George die extremen Klassenunterschiede in England auf. Schauplatz ist das Elite-Internat Bredgar Chambers. Während es nach aussen blinkt und blitzt, zeigt sich hinter der Fassade Schmutz und Verfall. Die verstümmelte Leiche des kleinen Mattie wird auf einem Friedhof in der Nähe des Internats gefunden. Ob Schüler, Lehrer oder andere Angestellte, irgendwie befindet sich jeder in einem Konflikt mit dem Moralkodex des Elite-Internats und mit eigenen Problemen, die unbedingt geheim bleiben müssen. Das lässt natürlich erst mal jeden als Verdächtigen da stehen und so bleibt das Buch bis zum Schluss spannend.

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  • Rezension zu "Auf Ehre und Gewissen" von Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen
    rallus

    rallus

    02. February 2010 um 12:32

    Persönlich mein Lieblingsroman von ihr. Spannende Ermittlungen im Internat. Die verschiedenen Charaktere kommen hier noch mehr zur Geltung, die geschichte ist geschliffen und spannend erzählt.

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