Elizabeth George Bedenke, was du tust

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Inhaltsangabe zu „Bedenke, was du tust“ von Elizabeth George

Inspector Lynley und Barbara Havers auf der Spur eines mysteriösen Giftmords. Barbara Havers folgt am liebsten ihrem Instinkt, Regeln und Vorschriften interessieren sie wenig. Nach ihren letzten Alleingängen hat sie aber keinen guten Stand bei ihrer Chefin Isabelle Ardery. Ein falscher Schritt und sie könnte strafversetzt werden. Mit Unterstützung von DI Thomas Lynley will sie ihrer Chefin beweisen, dass sie ein guter Detective ist. Da kommt es ihr gerade gelegen, dass sich in Cambridge ein mysteriöser Todesfall ereignet hat: Die Bestsellerautorin Clare Abbott wurde tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Aber war es überhaupt ein Mord? Clares Freundin und Lektorin Rory Statham glaubt jedenfalls nicht an einen natürlichen Tod. Auch Barbara hat das Gefühl, dass es im Verborgenen einen Gegenspieler gibt, der einem perfiden Plan folgt – ein Gefühl, das bestätigt wird, als sie Rory kurz darauf mit dem Tod ringend in ihrer Wohnung auffindet.

Nicht mehr ganz das, was man erwartet, aber natürlich mit der gleichbleibenden Qualität

— AntoniaGuender-Freytag
AntoniaGuender-Freytag

Kein Kriminalroman im eigentlichen Sinne, aber dennoch ein unglaublich spannendes Leseerlebnis

— bibliotaph
bibliotaph

Tödlichen Verwicklungen und Verstrickungen. Unglaublich spannend

— mareikealbracht
mareikealbracht

Von der ersten bis zur letzten Seite Hochspannung.

— Elfenblume
Elfenblume

Psychologischer Krimi über Familiengeheimnisse, sehr gelungen

— Lilith79
Lilith79

Als Fan von Lynley und Havers bin ich mal wieder begeistert von dem Werk der Autorin. Ich hoffe, es gibt bald wieder einen neuen Teil.

— Winterzauber
Winterzauber

Ende etwas komisch. Wirkte zu konstruiert.

— Selfsoul
Selfsoul

sehr umfangreich und langatmig, doch interessante Handlung

— KlaraW
KlaraW

Ich liebe Lynley und Havers und es war mal wieder ein großes Vergnügen!

— TanyBee
TanyBee

Nach meinem Geschmack sehr viel ausgeschmückt und dadurch sehr langatmig

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Bedenke, was du tust
    AntoniaGuender-Freytag

    AntoniaGuender-Freytag

    04. January 2017 um 18:21

    Inspector Lynley und Barbara Havers auf der Spur eines mysteriösen Giftmords ...Barbara Havers folgt am liebsten ihrem Instinkt, Regeln und Vorschriften interessieren sie wenig. Nach ihren letzten Alleingängen hat sie aber keinen guten Stand bei ihrer Chefin Isabelle Ardery. Ein falscher Schritt und sie könnte strafversetzt werden. Mit Unterstützung von DI Thomas Lynley will sie ihrer Chefin beweisen, dass sie ein guter Detective ist. Da kommt es ihr gerade gelegen, dass sich in Cambridge ein mysteriöser Todesfall ereignet hat: Die Bestsellerautorin Clare Abbott wurde tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Aber war es überhaupt ein Mord? Clares Freundin und Lektorin Rory Statham glaubt jedenfalls nicht an einen natürlichen Tod. Auch Barbara hat das Gefühl, dass es im Verborgenen einen Gegenspieler gibt, der einem perfiden Plan folgt – ein Gefühl, das bestätigt wird, als sie Rory kurz darauf mit dem Tod ringend in ihrer Wohnung auffindet ... Meine Meinung: Wie immer psychologisch eine Meisterklasse. Wie immer sehr interessante Personen und schöne Schauplätze. Für jemanden, der alle Fälle von ihr gelesen hat machbar. Für jemanden, dem die Protas neu sind wahrscheinlich stinklangweilig ... Mir wäre wieder mal ein bisschen mehr "Fall" und ein bisschen weniger Personenbegutachtung lieber. Und dann dieses Rumgedruckse, ob jetzt Lynley mit der Tierärztin zusammenkommt, oder nicht - so langsam ist es einem total egal und die Ärztin wird einem auch nicht sympathischer. Auch das auf Zehenspitzen schleichende von Barbara ist jetzt langsam mal wieder gut. Ansonsten fand ich den Fall leider total unrealistisch. Welche Polizisten wohnen schon im Haus des Mordopfers, fahren in seinem Auto und kochen in seiner Küche? Noch dazu ermitteln sie in einem anderen Distrikt und das nur, weil Lynley einmal den Hörer hebt? Wie gesagt, für Leser, die die bekannten Personen mögen und die Art, wie George schreibt, annehmbar. Für Neueinsteiger sicherlich der letzte Band ...

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  • Durchaus spannend, aber teilweise zu langatmig

    Bedenke, was du tust
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    01. November 2016 um 21:22

    Die umfangreichen Schilderungen der Haupt- und Nebenprotagonisten in Bedenke, was Du tust in den ersten gut 150 Seiten des Buches hätten meiner Ansicht nach wieder um mindestens ein Drittel gekürzt werden können.Mit der Superintendent Isabelle Ardery kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Diese Frau ist in meinen Augen alles Mögliche, nur keine Führungspersönlichkeit.Derartiges geht meiner Ansicht nach für eine Führungskraft ja nun gar nicht.Sie konnte sehr nachtragend sein, und auch wenn sie den Namen Detective Chief Superintendent Daniel Sheehan nicht ausgesprochen hatte, wusste er, weshalb sie ihn auflaufen lassen würde. Er hatte lediglich darum gebeten, eine zivile Schreibkraft mit dem Papierkram für DS Havers’ Durchsuchungsbeschluss beauftragen zu dürfen. Dass sie ihm das verwehrte, nur um ihm eins auszuwischen, machte ihn wütend.Und dass Havers sich dermaßen brav gibt, kann ich auch nicht nachvollziehen. Ich würde mich lieber ans Ende der Welt versetzen lassen, als es dieser Alki auch nur in einer Hinsicht recht zu machen. Oder ich würde ihr den Krempel vor die Füße werfen.Immerhin kommt zumindest dann und wann wieder die alter kämpferische Barbara zum Vorschein.Absolut nicht nachvollziehen kann ich, weshalb Clare Caroline nicht achtkantig rausgeworfen hat. Sie hat sie ja im Gegenteil immer mehr in ihr Leben gelassen. Bereits nach der ersten beleidigenden Mail wäre sie die längste Zeit meine Angestellte gewesen. Dass die Alte nicht alle Tassen im Schrank hat und mindestens die Hälfte dessen, was sie erzählt, erstunken und erlogen ist, merkt doch ein Blinder mit Krückstock. Selbst als Studienobjekt wäre mir diese Frau entschieden zu anstrengend.Auch dass Menschen mehr oder weniger freiwillig derartig die Kontrolle über ihr Leben abgeben, will mir nicht in den Kopf.Aber okay, manche Leute sind halt um ihren Ruf besorgt und scheuen das Risiko einer Erpressung.Carolines Charakter ist nicht nur etwas widersprüchlich, ich empfinde diese Frau als absolut unsympathisch und bis an die Unterkante Oberkiefer voll von Minderwertigkeitskomplexen, Neid und Missgunst.Was Lynley an Deidre findet, kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen, aber die Geschmäcker sind nun mal individuell verschieden. Deidre ist für jemanden wie den Inspector in meinen Augen entschieden zu unabhängig.Zudem wirkt Lynley auf mich irgendwie getrieben.Er seufzte und blickte die Straße hinauf zu dem Haus, in dem Daidre wohnte. Er ließ die kurze Zeit, seit er mit ihr zusammen war, Revue passieren und fragte sich, ob er wirklich nur vor dieser Leere davonlief. Er wusste es einfach nicht. Er konnte sich nicht entscheiden. Er fühlte sich gelähmt und zugleich zum Handeln getrieben, so als müsste alles, was in seinem Leben wichtig war, in der nächsten Viertelstunde entschieden werden.Sowohl bei Havers als auch bei Lynley habe ich das Gefühl, dass die beiden noch ein ganzes Stück von ihrer alten Form entfernt sind. Bei Barbara fehlt mir eindeutig die taffe, logisch denkende und schlagfertige Ermittlerin und Thomas ist nicht nur blass, sondern kommt geradezu käsig herüber.Auch wenn mich die vielfältigen Wiederholungen teilweise genervt haben, gefällt mir dieser Band im Großen und Ganzen aber wieder entschieden besser als ein paar der letzten, mit denen ich mich nicht so wirklich anfreunden konnte.

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  • Ein Sammelsurium kaputter Figuren

    Bedenke, was du tust
    BarbaraDrucker

    BarbaraDrucker

    14. August 2016 um 12:38

    Dass Elizabeth George schon lange keine echten Whodunnit-Krimis mehr schreibt, stört mich nicht, ich war nie Krimileserin sondern stets Fan ihrer komplex ausgearbeiteten und mit Liebe zum Detail gezeichneten Figuren. Was sich hier jedoch abzeichnet, ist der bedauernswerte Niedergang einer früher einmal großartigen Reihe.Mit dem Klappentext versucht der Verlag offenbar zu retten, was zu retten ist. Faktum ist, dass er uns das als Köder verkauft, was erst ab Seite 107 beginnt, der Mord selbst passiert auf Seite 198. Das ist kein Setup mehr, das ist gähnende Langeweile und das hätte eine Autorin, die selbst einmal Creative Writing unterrichtete, einfach besser wissen müssen. Als Krimi funktioniert das Buch nicht, dazu ist die Handlung viel zu gewollt konstruiert. Was sich Ermittlung nennt, verdient den Namen nicht, obwohl hier drei Vollprofis am Werk sind (Lynley, Havers und Nkata). Keinem dieser Vollprofis wäre in einem früheren Band der Fehler unterlaufen, der hier am Ende der sehr sogenannten Ermittlungen steht … aber ich will nicht spoilern. Gut möglich, dass einem solch ein Irrtum unterlaufen kann, aber gleich allen dreien?! Genauso unschlüssig wie die Ermittler verhalten sich die Hauptverdächtigen: Verzeihung, Reue und so manch andere noble Eigenschaft passen nicht zum Charakter der Figuren, wie er vorher aufgebaut wurde. Also leider auch in psychologischer Sicht ein Fehlschlag.Dabei scheint Psychologie das Hauptanliegen der Autorin gewesen zu sein. Hier begegnet uns ein Sammelsurium kaputter Menschen, wer keinen heftigen psychischen Schaden hat, wird zur Nebenfigur degradiert. Die Sympathieträger finden sich alsbald in der Leichenhalle oder im Krankenhaus wieder.Wenn also weder der Krimi noch die Geschichte einer gestörten Familie funktionieren, könnte man sich vielleicht an den liebgewordenen Figuren anklammern? Mitnichten. Elizabeth George hat sich bis heute nicht von ihrem kapitalen Fehler, Lynleys Frau Helen ermorden zu lassen, erholt. Seitdem versucht sie mit Gewalt, ihn als gebrochenen Mann darzustellen, seine Beziehungen sind nervig und er bleibt ein Schatten seiner selbst. Wenigstens hat sie Haddiyah nun abserviert und die letzten zehn Seiten – wohl als Cliffhanger für den nächsten Roman gedacht – stellen zumindest eine neue Freundschaft für Havers in Aussicht. Und wer weiß, vielleicht endlich sogar die Liebe, die ich nach dem Toskana-Buch für sie erhoffte, die aber hier 700 Seiten lang mit keinem Wort erwähnt wurde. Sowohl Lynley als auch Havers haben ihren einstigen Glanz jedoch längst eingebüßt.Von den Romanen nach Helens Tod konnte mich nur mehr "Glaube der Lüge" überzeugen. Das hier ist nun leider der zweite Fehlgriff und wenn es so weiter geht, ruiniert die Autorin eine meiner Lieblingsreihen. Ich hoffe dennoch auf einen weiteren Lynley-Roman, vorzugsweise mit ihm in der tragenden Rolle. Bis dahin möchte man der Autorin den deutschen Titel in die Ohren schreien: "Bedenke, was du tust!"

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  • Lynley and Havers are back!

    Bedenke, was du tust
    bibliotaph

    bibliotaph

    13. July 2016 um 11:22

    Die Feministin und Autorin Clare Abbott feiert gerade große Erfolge mit ihrem jüngst erschienen Buch „Auf der Suche nach Mr Darcy“, in dem es über die Institution Ehe geht. Auf ihren Lesereisen begleiten sie die Verlagsmitarbeiterin Rory Statham und ihre dominanten Assistentin Caroline Goldacre. Barbara Havers besucht eine ihrer Lesungen und führt auch ein kurzes Gespräch mit der Autorin und ihren beiden Begleitungen. Als Clare Abbott kurz danach von ihrer Assistentin tot in ihrem Hotelzimmer gefunden wird, setzt sich Rory mit Barbara Havers in Verbindung, da sie nicht an eine natürliche Todesursache glauben kann, sie verdächtigt Clares Assistentin, die ein sehr eigenartiges Verhalten an den Tag legt, ihrer Chefin etwas angetan zu haben. Doch DS Barbara Havers steht aufgrund von Fehlentschlüssen in ihrem letzten Fall unter strenger Beobachtung ihrer Chefin Isabelle Ardery, ihrer beruflichen Karriere droht ein schnelles Ende, wenn sie sich noch einen Fehltritt erlaubt. Nichtsdestotrotz überzeugt sie ihren direkten Vorgesetzten DI Lynley davon, sich des Falles anzunehmen und bald stellt sich heraus, dass die berühmte Feministin vergiftet worden ist. Isabelle Ardery ist gegen die Ermittlungen in diesem Fall, da Clare Abbott in Dorset lebte und in Oxford starb und es somit nicht in das Arbeitsgebiet von Scotland Yard fällt. Lynley übergeht ihre Anweisungen jedoch und kurz darauf macht Havers sich gemeinsam mit ihrem Kollegen Winston Nkata auf den Weg nach Dorset, um herauszufinden, wer Interesse an dem Tod der bekannten Feministin gehabt hätte. Besonders interessieren sie sich für Caroline Goldacre, da  ihr Verhältnis zu Clare ungewöhnlich zu sein schien. Nach dem Suizid ihres Sohnes Will vor zwei Jahren scheint sie sehr labil, doch hatte sie einen Grund, ihrer Arbeitgeberin den Tod zu wünschen? Eigentlich spielt die Krimihandlung in diesem Roman nur eine Nebenrolle (der Mord geschieht erst nach 200 Seiten), auch Thomas Lynleys und Barbara Havers' Privatleben wird relativ wenig Aufmerksamkeit gewidmet, was aber der Lesefreude keinen Abbruch tut. Die Autorin hat sich auch schon in einigen vorherigen Romanen nicht hauptsächlich auf das Verbrechen, sondern auf die Psychologie ihrer Charaktere konzentriert und beherrscht dies wirklich meisterhaft. Statt der Geschichte eines Mordes wird vielmehr die Geschichte der Familie Goldacre erzählt, von Caroline, ihrem zweiten Mann Alistair, ihrem Sohn Will, der Selbstmord beging, ihrem Sohn Charlie, der als Psychologe in London lebt und arbeitet und dessen Frau India, die sich vor Kurzem von ihm getrennt hat. In dieser Familie ist jeder auf seine Weise unglücklich, was aber zumeist ihren Ursprung in dem unberechenbaren Verhalten Carolines hat. Sie will alles und jeden kontrollieren und schreckt auch nicht vor Lügen zurück, um ihre Macht, die sie über die einzelnen Familienmitglieder hat, zu behalten. So versuchen ihr Mann, ihre Kinder und selbst India es ihr recht zu machen, doch Wills Suizid bringt Carolines Machtverhältnisse ins Wanken. Man könnte meinen, dass der Selbstmord die Familie zerstört, doch die Frage ist eigentlich, ob es überhaupt etwas zu zerstören gab, da die gesamte Familiengeschichte nur auf Lügen aufgebaut zu sein scheint. Die Charaktere und ihre Geschichten sind das, was diesen Roman so lesenswert macht, die Perspektivwechsel zwischen Havers, Lynley, Alistair, Charlie India und Rory unterstützen dies noch. Der Roman ist flüssig zu lesen und da dies nun schon der 19 Band mit den beiden Hauptermittlern ist, fühlt man sich gleich „zu Hause“. Auch wenn, wie schon erwähnt, der größte Teil des Romans nicht unbedingt von Lynley und Havers handelt, so ist es doch offensichtlich, dass ihre Charaktere sich innerlich und- in Havers Fall- auch äußerlich entwickeln. Diese Entwicklung ist etwas, das mir bei den drei vorangegangenen Romanen gefehlt hat, hier aber nun endlich geschieht. Besonders Barbara Havers, die schon seit dem ersten Buch der Reihe größere Veränderungen strikt abgelehnt hat, scheint langsam zu begreifen, dass sie sich selbst verändern muss, um ein erfüllteres Leben zu haben. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe, nicht nur, um die Entwicklungen der Hauptfiguren zu verfolgen, sondern auch, weil Elizabeth George mich wunderbar unterhalten kann, was sie mit diesem Buch endlich wieder bewiesen hat.

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  • Tötlicher Giftmord

    Bedenke, was du tust
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    12. May 2016 um 09:51

    Um es gleich vorneweg zu sagen,ich mag eigentlich die Krimis von Elizabeth George und ihren Protagonisten Linley und Havers.Doch dieses Mal finde ich den Roman zu breit angelegt und das macht ihn manchmal ziemlich zäh zu lesen.Linley und Havers werden zwar zu dem plötzlichen Tod einer bekannten Schriftstellerin hinzugezogen,kommen aber nicht so richtig zum Zuge wie sonst. Das finde ich trotz des großen Umfangs des Buches sehr schade. Auch der Grund dieses mysteriösen Todes hat mir nicht sehr gefallen und ich würde sagen :in der Kürze liegt die Würze!-Hoffentlich war das nicht der letzte Lynley/Havers - Roman!

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  • Der neuste Fall für Lynley und Havers

    Bedenke, was du tust
    mareikealbracht

    mareikealbracht

    10. May 2016 um 18:50

    In diesem Buch dauert es wirklich lange, bis der erste Mord geschieht, aber meiner Meinung nach tut es der Spannung keinen Abbruch. Ich liebe Elisabeths Georges Schreibstil, die ihre Figuren detailiert ausarbeitet und alle Verwicklungen und Nuancen zwischen ihnen erzählen will. Es geht um die Familie Goldacre, um Eifersucht, Selbstmord, Trennungen, Betrug, die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander und um die feministische Autorin Claire Abbot, die auch Teil dieser Verstickungen geworden ist. Dann passiert ein Mord und die in Ungnade gefallene Barbara Havers möchte sich beweisen. Sehr genial finde ich auch, dass "D" es sich zur Aufgabe gemacht hat, für Barbara einen Partner zu finden. Diese Versuche sind Angriffe auf die Lachmuskeln.Herausragend schildert die Autorin die Antagonistin und heimliche Hauptdarstellerin des Buches Caroline Goldacre. Ob sie den Mord begangen hat oder nicht, verrate ich an dieser Stelle nicht. Eine klare Leseempfehlung! 

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  • Besser als die letzen Bände

    Bedenke, was du tust
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    03. May 2016 um 09:42

    Inspector Lynley und Barbara Havers auf der Spur eines mysteriösen Giftmords. Barbara Havers folgt am liebsten ihrem Instinkt, Regeln und Vorschriften interessieren sie wenig. Nach ihren letzten Alleingängen hat sie aber keinen guten Stand bei ihrer Chefin Isabelle Ardery. Ein falscher Schritt und sie könnte strafversetzt werden. Mit Unterstützung von DI Thomas Lynley will sie ihrer Chefin beweisen, dass sie ein guter Detective ist. Da kommt es ihr gerade gelegen, dass sich in Cambridge ein mysteriöser Todesfall ereignet hat: Die Bestsellerautorin Clare Abbott wurde tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Aber war es überhaupt ein Mord? Clares Freundin und Lektorin Rory Statham glaubt jedenfalls nicht an einen natürlichen Tod. Auch Barbara hat das Gefühl, dass es im Verborgenen einen Gegenspieler gibt, der einem perfiden Plan folgt – ein Gefühl, das bestätigt wird, als sie Rory kurz darauf mit dem Tod ringend in ihrer Wohnung auffindet.Nachdem ich mich sehr über den vorletzten Band geärgert hatte und dementsprechend den letzten ausgelassen habe überzeugt " Bedenke was du tust" mit überlegter Spannung. Wobei allen Krimiliebhabern gesagt sei :Bei  Frau George stehen die Morde nicht unbedingt im Vordergrund. Eher liefert sie detailgenaue Milieustudien und untersucht die Wechselwirkung der Protagonisten untereinander. Stellenweise fand ich das Buch ein wenig klischeebeladen und charakterlich auch ein wenig zu dick aufgetragen gerade was Caroline angeht. Im Kontrast dazu  fand ich die Charakterisierung von Barbara Havers zu stereotyp und zu oft besprochen.Fazit: Wer gemütliche englische  Milieustudien mit ein wenig Ermittlungsarbeit mag kann Elisabeth George ( wieder) lesen.

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  • Total enttäuscht von diesem Buch...

    Bedenke, was du tust
    virginia50

    virginia50

    20. April 2016 um 15:39

    Ich finde die Handlung im Buch langwierig und sich ständig wiederholend. Nein, dieses Buch hat mich nicht begeistert. Die handelnden Personen sind viel zu plakativ und berechenbar dargestellt. Elizabeth George sollte sich mal eine Auszeit gönnen und über ein wirklich mitreißendes Romanthema nachdenken.

  • Gelungener psychologischer Krimi über Familiengeheimnisse

    Bedenke, was du tust
    Lilith79

    Lilith79

    28. February 2016 um 22:14

    Standen in den letzten Inspector Lynley Romanen von Elizabeth George doch meistens Geschehnisse um Personen aus dem direkten Umfeld von Lynley und Havers im Mittelpunkt, so besinnt sich Elizabeth George hier meiner Meinung nach wieder etwas auf ihre Wurzeln, nämlich dem Schreiben von eher klassischen psychologischen Krimis. Natürlich spielt auch in diesem Fall das Privatleben von Lynley und Havers eine durchaus wichtige Rolle, aber es ist nicht ganz so im Fokus und der eigentliche Kriminalfall hat nichts mit den beiden zu tun, was ich angenehm fand. Die Geschehnisse selbst sind allerdings auch nicht unbedingt ein typischer Krimi, stattdessen stehen die Beziehungen und Geheimnisse zwischen den verschiedenen Personen, die in der Handlung eine Rolle spiele im Mittelpunkt und Elizabeth George nimmt sich sehr viel Zeit diese Charaktere einzuführen und langsam nach und nach aufzudecken wie alles zusammenhängt. Dies lässt sich schon alleine daran erkenne, dass es 200 Seiten dauert bis überhaupt mal der eigentliche Mord, um den es sich dreht, passiert. Ermordert wird in diesem Roman eine bekannte Feministin und Buchautorin und die Aufgabe von Havers und Lynley ist es herauszufinden wer aus dem Umfeld der Autorin denn einen Grund gehabt hätte sie umzubringen. Im Fokus der Ermittlung steht dabei ihre Angestellte Caroline, deren Familienverhältnisse wiederum den eigentlichen Mittelpunkt des Buches darstellen. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, auch wenn es teilweise wirklich sehr ausschweifend erzählt ist, was aber für Elizabeth George ja typisch ist (Fans von actionreichen Thrillern und straffer Handlung und Erzählweise werden mit dieser Autorin sicherlich nicht warm werden). Kleine Punktabzüge gibt es dafür, dass ich das eigentliche "düstere Geheimnisse" schon ganz am Anfang erraten habe, da es doch recht offensichtlich durchschimmerte und dafür dass der Anteil zwischen Krimihandlung und Privatleben der Ermittler zwar gut gepasst hat, dass mir die Stories um das Privatleben von Lynley und Havers allerdings langsam etwas bemüht wirken, so als wüsste Elizabeth George auch nicht mehr so wirklich was sie mit den beiden in Zukunft noch anfangen soll. Sonderlich störend fand ich diese Kleinigkeiten aber nicht.  

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  • Leserunde zu "Isarlauf" von Bettina Plecher

    Isarlauf
    BettinaPlecher

    BettinaPlecher

    Giftmord in München Liebe Krimifans,  das neue Jahr hat gerade begonnen, und viele von uns haben sich vorgenommen, öfter mal die Laufschuhe zu schnüren - in der Hoffnung wieder fit und froh zu werden.  Für den Psychiater Kijan von Sydow jedoch erweist sich diese Hoffnung als trügerisch. Er kollabiert nach einem Marathonlauf sterbend vor dem Münchner Olympiastadion.  Ich lade Euch sehr herzlich ein zu einer genüsslich-giftigen Leserunde zum zweiten Band meiner Krimiserie um Qurin Quast und Frieda May. Der Toxikologe und die charmante Assistenzärztin recherchieren diesmal im Umfeld eines ominösen Frauenclubs und stoßen auf beunruhigende Aktivitäten im Untergrund.  Der Rowohlt-Verlag stellt wieder fünfzehn Leseexemplare zur Verfügung.  Vielen Dank nach Reinbek!  Worum geht es? Tod an der Ziellinie  München ist im Marathonfieber.  Als ein Läufer im Olympiapark zusammenbricht und stirbt, deutet alles auf Herzversagen hin. Toxikologe Quirin Quast und seine junge Kollegin Frieda May aber finden im Blut des renommierten Psychiaters einen ganz und gar tödlichen Medikamenten-Mix. Wer hätte Grund gehabt, dem Mann nach dem Leben zu trachten?  Dann tauchen im Nachlass des Toten Fotos schlafender Frauen auf.  Viele Fotos. Hat sich der Psychiater bei der Behandlung seiner Patientinnen krimineller Methoden bedient? Auf der Suche nach einer Antwort finden Quirin und Frieda heraus, dass der Tote nicht der einzige Mediziner in der Stadt war, der unorthodox arbeitete. Wie läuft die Leserunde ab? Am 26.1.2016 endet die Bewerbungsfrist. Dann versendet unser Verlag die Freiexemplare und wir können mit der gemeinsamen Lektüre beginnen.  Wie bekommst du ein Freiexemplar?  Bewirb dich einfach, indem du mir schreibst, was dich an Krimis rund ums Gift interessiert!  Näheres zu mir und meinen Büchern findest du auf meiner Website:  http://bettina-plecher.de/ Noch nicht sicher? Hier geht es zur Leseprobe:  http://www.rowohlt.de/download/file2/sixcms_filename/3341560/Plecher_Isarlauf.pdf

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    • 400
  • Eine Lanze brechen

    Bedenke, was du tust
    Havers

    Havers

    05. February 2016 um 08:46

    Ich möchte eine Lanze für Elizabeth George brechen. Die Leser der Lynley/Havers-Reihe, die noch immer Kriminalromane erwarten, sollten bemerkt haben, dass seit geraumer Zeit diese Bücher verlagsseitig bereits auf dem Schutzumschlag als Roman bezeichnet werden. Der Todesfall ist mittlerweile nur noch Beiwerk, das tragische Ende. Der Schwerpunkt der Autorin liegt in der Charakterisierung der Personen und in der Beschreibung des unheilvollen Beziehungsgeflechts, innerhalb dessen sie sich bewegen. Und das macht sie mit Bravour! Diese Verlagerung des Schwerpunkts ist bei George seit dem gewaltsamen Tod von Thomas Lynleys Frau Helen zu beobachten, und auch in den nachfolgenden Romanen ist sie dieser Linie treu geblieben. Unter diesem Aspekt betrachtet, fügt sich der aktuelle, neunzehnte Band der Reihe, „Bedenke, was du tust“ (erschienen bei Goldmann, in der Übersetzung von Charlotte Breuer und Norbert Möllemann), hier nahtlos ein. Im Zentrum der Handlung steht Caroline Goldacre, und die Geschichte beginnt mit dem Selbstmord ihres Sohnes Will. Ehefrau und Mutter beschuldigen sich wechselseitig für dessen Tod verantwortlich zu sein und hassen sich bis aufs Blut. Dass Caroline kein einfacher Charakter ist, zeigt sich auch an dem Verhältnis zu ihrem Ehemann, den sie mit ihren Verbalattacken und ihrer offensichtlichen Verachtung dazu bringt, sie zu verlassen. Und auch ihre Arbeitgeberin Clare Abbott, eine feministische Autorin, hat unter ihren Launen zu leiden. Es scheint, als hätte Caroline die Autorin in der Hand, würde über Insiderwissen verfügen, das nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollte. Doch dann wird Clare Abbott tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden, sie wurde vergiftet, und es stellt sich die Frage nach dem Mörder. Da Barbara Havers die Autorin von einer Lesung kannte und sympathisch fand,  möchte sie den Fall unbedingt übernehmen. Aber weil sie noch immer wegen der „italienischen Affäre“ auf Bewährung ist, muss sich Lynley einschalten, um die Chefin zu überzeugen. Gemeinsam mit ihrem „Aufpasser“ Winston Nkata beginnt Havers zu ermitteln und fördert äußerst intime Geheimnisse der Akteure zutage. Die Frage ist nur, würde jemand töten, um zu verhindern, dass diese öffentlich werden? Reine Krimileser werden eher enttäuscht sein, denn Mord und Totschlag treten in diesem Roman in den Hintergrund. Und auch Havers und Lynley bleiben blass, hier ist kaum eine Entwicklung zu erkennen. Speziell bei Havers sollte sich Frau George jetzt bremsen, denn mittlerweile ist hinreichend bekannt, dass ihre optische Erscheinung nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht und ihrer Chefin ein Dorn im Auge ist. Ganz anders die psychologische Komponente des Romans. Die Autorin zeichnet das Bild einer dysfunktionalen Familie so bravourös, wie ich es bisher selten gelesen habe. Die manipulative Mutter, der durchsetzungsschwache Stiefvater - die Beschreibungen runden die Persönlichkeiten und verleihen ihnen Tiefe. Aber gleichzeitig sezieren sie auch die komplizierten und verhängnisvollen Familienstrukturen bis ins Detail. Das ist einfach nur großartig!

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  • Mehr Familiendrama als Krimi

    Bedenke, was du tust
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    31. January 2016 um 11:37

    Die erfolgreiche Schriftstellerin und überzeugte Feministin Clare Abbott wird tot in ihrem Hotelzimmer in Cambridge aufgefunden. Alles sieht nach einem natürlichen Herzversagen aus, doch ihre Lektorin Rory glaubt nicht daran. Als sich Rorys Verdacht bestätigt und sie bald darauf selbst mit einer Vergiftung im Krankenhaus landet, schaltet sich New Scotland Yard ein. Allen voran DS Barbara Havers, die sich und ihrer Chefin endlich beweisen will, dass sie doch ein guter Detective ist. Um den Mörder zu entlarven, taucht Havers gemeinsam mit DI Thomas Lynley und DS Winston Nkata tief in eine komplexe und verhängnisvolle Familiengeschichte ein. "Bedenke, was du tust" ist der mittlerweile schon 19. Inspector Lynley - Roman der amerikanischen Autorin Elizabeth George. Ich lese zwar momentan nicht mehr so viele Krimis wie früher, doch Elizabeth George bin ich immer treu geblieben und freue mich auf jedes ihrer Bücher. Bislang wurde ich auch nur selten richtig enttäuscht, außer vielleicht bei "Glaube der Lüge". "Bedenke, was du tust" beginnt zunächst recht ungewöhnlich mit einer knapp 200 Seiten langen Vorgeschichte, erst dann passiert der eigentliche Mord und die Ermittlungen beginnen. Den Leser erwartet allerdings kein klassischer Krimi, denn der Mord ist im Grunde nur der Aufhänger für ein facettenreiches Familiendrama mit einem akribischen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele, in problematische Beziehungen und verzwickte Familiengeflechte. Es geht um Liebe in all ihren Variationen, Verlust, Schuldgefühle und Missverständnisse. Man sollte den Roman auch nicht mit den früheren Werken der Autorin vergleichen, die eher traditionell daherkommen. Hier muss man sich unbedingt auf die Figuren und den langsamen Aufbau der Geschichte einlassen können, auf weniger Action, dafür mehr Anspruch und ausgedehnte psychologische Beziehungsstudien. Das erscheint vielleicht einigen Lesern zu langatmig, mir aber gefällt es und ich finde die Geschichte ganz gut gelungen. Die Spannung ist von Anfang bis Ende da, auch durch die abwechselnden Perspektiven und Orte und ich konnte das Buch an einem sehr langen Leseabend nicht mehr aus der Hand legen. Zwar ist der Kreis der Verdächtigen sehr klein und man hat als Leser auch von Beginn an eine starke Vermutung, doch Elizabeth George wäre nicht Elizabeth George, wenn sie am Ende keine Überraschung mehr parat hätte. Zudem gibt es ein paar amüsante und schöne Momente zwischen Barbara und Dee Harriman, welche Barbara unbedingt unter die Haube bringen will und auch zwischen Barbara und Winston Nkata, die gut zusammenarbeiten und ein eingeschworenes Team bilden. Einige Kritikpunkte habe ich dennoch. So vermisse ich hier erneut die gemeinsame Arbeit von Lynley und Havers vor Ort. Die Kommunikation der beiden erfolgt meist wieder nur per Telefon, so geht viel Charme und Witz aus dem direkten Zusammenspiel der so unterschiedlichen Charaktere verloren. Bedauerlicherweise hat auch Simon St. James nur einen Mini-Auftritt und Deborah kommt überhaupt nicht vor. Besonders im letzten Drittel habe ich mich auch über Barbara gewundert. Ihre stark vulgäre Ausdrucksweise gegenüber einigen Verdächtigten passte sogar nicht zu ihr. Ob das im englischen Original auch so ist? Dann nimmt leider die unsympathischste Person des Romans den größten Raum in der Geschichte ein und das sich langsam herausschälende Mordmotiv ist doch schon sehr speziell und so gar nicht mein Fall. Insgesamt gesehen bleibt zwar die Qualität und Spannung der früheren Werke von Elizabeth George aus den 1980er und 1990er Jahren unerreicht, dennoch kann ich "Bedenke, was du tust" allen Elizabeth George-Fans empfehlen, die sich nicht an detaillierten Beschreibungen von Familienproblemen stören. Die Autorin hat sich weiterentwickelt und setzt jetzt ihre Schwerpunkte einfach anders als früher. Das sollte man so akzeptieren, ob man es mag oder nicht. Ich zumindest werde die Inspector Lynley Reihe gern weiterverfolgen und freue mich vielleicht auf etwas mehr Interaktion der beiden Hauptfiguren Lynley/Havers im nächsten Roman.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

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    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • sehr langatmig

    Bedenke, was du tust
    KarinFranke

    KarinFranke

    08. January 2016 um 12:07

    Die Bestsellerautorin Clare Abbott wird tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Nur ihre Freundin und Lektorin Rory Statham glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Sie bittet Barbara Havers, ihr zu helfen. Als Rory kurz darauf dem Tode nah in ihrer Wohnung aufgefunden wird, übernemhmen Havers und Lynley den Fall. Ich bin schon seit langem Fan von der Autorin und freue mich über jedes neu herausgekommene Buch von ihr. Zwei, drei waren schon darunter, die mir nicht ganz so gut gefallen haben, leider gehört auch dieses dazu. Erst einmal ist die Storyentwicklung sehr langatmig, es dauert, bis endllich etwas 'passiert'. Und dann ist einem als geübtem Krimileser bald klar, dass, da alles auf eine bestimmte Person hindeutet, diese es nicht gewesen sein kann. Bei logischem Denken bleibt nur eine andere Verdachtsperson übrig, was das Lesevergnügen natürlich schmälert. Trotzdem gelingt Elizabeth George am Ende noch eine Überraschung, die versöhnlich stimmt. Ihr großes Plus ist die Schilderung ihrer Charaktere, ein flüssiger Stil und eine trotz allem interessant verpackte Geschichte. Und als treuer Fan möchte man natürlich wissen, wie es mit Barbara Havers und Thomas Lynley weitergeht, wobei auch diese Entwicklung nur zäh vorangeht. Neueinsteigern sei empfohlen, mit dem ersten Buch zu beginnen (die ich persönlich als die besseren empfinde), sonst geht zu viel Lesevergnügen verloren.

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  • Durchschnittlicher Krimi ohne Spannung

    Bedenke, was du tust
    yari

    yari

    Clare Abbott, eine berühmte Autorin, wird in ihrem Hotelzimmer tot aufgefunden. Die Polizei geht von Herzversagen aus, doch Rory Statham, die Lektorin von Abbott, ist davon überzeugt, dass eine andere Todesursache vorliegt. Daraufhin kontaktiert sie Barbara Havers, die instinktiv spürt, dass Rory recht hat. Außerdem möchte Havers ihre Chefin Isabelle Ardery von ihrer Arbeit überzeugen,  da sie von ihr unter Beobachtung steht. Für Havers ist überaus schwierig, in diesem Fall Spuren zu verfolgen, da keine konkreten Verdachtsmomente gegen bestimmte Personen vorliegen. Dann wird allerdings Rory Statham mit einer lebensgefährlichen Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, und Barbara weiß nun, dass sie es mit einem Täter zu tun hat, der einen hinterlistigen Plan verfolgt, und beginnt zu ermitteln. "Bedenke, was du tust" ist der mittlerweile 19. Band um DI Thomas Linley und Detective Barbara Havers. Wie immer, ist auch dieser Kriminalroman von Elizabeth George sehr anspruchsvoll und durchdacht geschrieben, allerdings fehlt hier deutlich die Spannung, da über weite Strecken des Buches mehr Einführung in das Geschehen waren. Ebenso hätte ich mir gewünscht, dass DI Thomas Linley mehr Raum einnehmen darf. In diesem Fall ist er eigentlich zu einer Randfigur geworden. Da dieser Krimi sehr langatmig war undfür mich nicht die Erwartungen erfüllen konnte, die ich hatte, vergebe ich drei Sterne.

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