Denn bitter ist der Tod

von Elizabeth George 
4,1 Sterne bei252 Bewertungen
Denn bitter ist der Tod
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (198):
Viv29s avatar

Sehr gute Darstellung der Collegewelt, interessanter vielseitiger Fall. Teilweise etwas langatmig.

Kritisch (5):
Snordbruchs avatar

Langweiliger Fall mit unglaubwürdigem Ende. Das kann Elizabeth George besser.

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Inhaltsangabe zu "Denn bitter ist der Tod"

Inspector Lynleys fünfter Fall in neuer Ausstattung.

An einem trüben Novembermorgen wird eine Studentin der Universität Cambridge tot aufgefunden. Der Mord an der jungen Frau erschüttert die ehrbare Akademikerwelt. Und nur einer wie Inspector Lynley, der dieses Umfeld bestens kennt, kann die gefährlichen unterschwelligen Strömungen hinter den dunklen Collegemauern erahnen. Mit seiner Assistentin Barbara Havers dringt er immer tiefer in die elitäre Welt ein, in ein tödliches Gespinst aus bedingungsloser Liebe, falschem Stolz, uneingestandenen Schuldgefühlen – und dem Bedürfnis nach Rache.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442479245
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.08.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    MartinaScheins avatar
    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vielschichtiger, gefühlsbeladener und teilweise düsterer Krimi
    Vielschichtiger, gefühlsbeladener und teilweise düsterer Krimi


    Handlungsort in diesem Krimi ist die bekannte Universitätsstadt Cambridge mit ihrer arroganten Männer- und Akademikerwelt. Lynley und Havers ermitteln hinter dunklen Collegemauern sowie der Stadt und der näheren Umgebung, nachdem eine Studentin brutal ermordet worden ist.

    Falscher Stolz, Schuldgefühle, die sich die Betreffenden nicht eingestehen wollen, Liebe, die an Selbstaufgabe grenzt, Rachegelüste und unbändige Zerstörungswut spinnen ein für Außenstehende fast undurchdringliches Netz.


    Beim Lesen dieses Buches hatte ich den Täter schon sehr früh in Verdacht. Zwischendurch wurde ich zwar immer mal wieder etwas verunsichert, da ständig neue Verdächtige auftauchten, doch letztendlich deutete alles auf ihn hin.

    Richtige Spannung kommt in meinen Augen zwar erst in der zweiten Hälfte des Buches auf, doch als Ausgleich dazu hat Elizabeth George die sozialen Verhältnisse wieder super beschrieben.


    Wie in den vorigen Bänden spielt auch das Privatleben der beiden Ermittler Lynley und Havers in diesem Buch wieder eine Rolle und erfährt eine nahtlose Fortsetzung zu den vorigen Büchern. So langsam interessiert es mich jetzt auch, wie es mit Lynley und Helen weitergeht. Havers ist nun endlich vernünftig geworden und hat die einzig mögliche, schon lange fällige Entscheidung bezüglich ihrer debilen Mutter getroffen.

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    ralluss avatar
    rallusvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöner englischer Krimi der in Cambridge spielt.
    For the sake of Elena

    In Cambridge wird eine gehörlose Studentin beim Joggen brutal ermordet. Inspector Lynley und Havers ermitteln in diesem Fall, da der Rektor der Universität persönlich um Hilfe aus London bittet.
    Geschickt zeigt Elisabeth George die Gedanken der einzelnen Beteiligten ohne dabei allzuviel zu verraten. Die Privatprobleme der beiden ermittelnden Lynley und Havers spielen auch eine gewichtige Rolle, zufällig ist Lynleys große Liebe Helen in Cambridge bei ihrer Schwester. Havers kämpft mit der Demenz ihrer Mutter.

    Vielleicht nicht ihr spannendstes Buch, aber für Fans der Serie und für den Fortlauf der Privatgeschichten im Umfeld Lynley und Havers, unverzichtbar. Am Ende schafft es Elisabeth George mich doch noch mal emotional zu packen.

    "Letzten Endes, dachte, sie, ist das Leben eine einzige Suche nach Sicherheit... Alle suchen wir dauernd nach einem Zeichen das uns sagt, dass wir nicht alleine sind. Und diese Sicherheit können uns nur Menschen geben. Wenn ich geliebt werde bin ich etwas wert. Wenn ich gebraucht werde, bin ich etwas wert."

    Vielleicht keine neuen Gedanken, verpackt in die Geschichte und deren Auflösung aber sehr schön herausgearbeitet. Der englische Titel 'For the sake of Elena' ist wie bei allen ihren Büchern sinniger als der hochtrabende deutsche Titel.

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    odenwaldcolliess avatar
    odenwaldcolliesvor 4 Jahren
    Der fünfte Fall für Inspector Lynley und Sergeant Havers

    Die junge Studentin Elena Weaver aus Cambridge wird brutal ermordet aufgefunden. Als sich herausstellt, daß sie schwanger war, konzentrieren sich die Ermittlungen der Polizei auf das private Umfeld der jungen Frau. Thomas Lynley und Barbara Havers geraten bei ihren Nachforschungen in einen Sumpf von Schuldzuweisungen, Frustration und Gefühlskälte innerhalb der Familie Weaver. Bald ergeben sich neue Fakten, die die Ermittlungen ausweiten.

    Der Kriminalfall ist gewohnt spannend aufgebaut, und ich hatte wiederum bis zum Schluß keine Ahnung, wo der Täter bzw. sein Motiv liegen könnte, da die Autorin geschickt mehrere falschen Fährten auslegt. Allerdings fand ich die Auflösung doch arg konstruiert und sehr bemüht, und damit zu unrealistisch, das Motiv konnte mich nicht wirklich überzeugen.

    Die Charaktere sind auch diesmal wieder sehr extrem, allerdings gab es diesmal so gut wie keinen wirklichen Sympathieträger, am wenigstens innerhalb der Familie Weaver. Was mich diesmal gestört hat, waren die immer und immer wieder gleichen Schuldzuweisungen, Vorwürfe und Selbstmitleidsbekundungen. Das war meines Erachtens zu viel und hätte ruhig etwas gestrafft werden können. Zudem hatte ich öfters das Gefühl, mich in den 1950er Jahren zu befinden, da viele Lebenseinstellungen sehr altmodisch erscheinen.

    Schön fand ich, daß wir auch wieder etwas aus dem privaten Umfeld der Ermittler erfahren haben: Lady Helen, um die sich Lynley nach wie vor bemüht, hält sich zur Zeit bei ihrer Schwester Penelope auf, um ihr nach der Geburt des dritten Kindes ein wenig unter die Arme zu greifen. Die Familiensituation von Penelope ist alles andere als rosig, sie wirkt im Gegenteil sehr antiquiert und hat mich als Leser mehr als einmal den Kopf schütteln lassen.

    Lynleys Bemühungen um Helen kommen mir allerdings arg in die Länge gezogen vor, irgendwie treten die Beiden auf der Stelle; ich hoffe, daß in den nächsten Bänden etwas mehr Entwicklung reinkommt.

    Außerdem spitzt sich die Situation um Barbara Havers demente Mutter immer mehr zu, die sie vor die Entscheidung stellt, ihre Mutter in ein Pflegeheim zu geben.

    Von den ersten fünf Fällen ist für mich dieses Buch bisher der schwächste Band in der Reihe.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 6 Jahren
    Rezension zu "Denn bitter ist der Tod" von Elizabeth George

    Inspector Lynleys fünfter Fall führt ihn an die ehrwürdige Universität Cambridge. Eine Studentin wurde ermordet und ihr Tod erscheint zunächst rätselhaft. Doch je tiefer Lynley und seine Assistentin in den Fall eindringen, um so dichter wird das Geflecht aus falschem Stolz, uneingestander Schuld und bedingungsloser Liebe in einer akademischen Männerwelt, in der Frauen einen schweren Stand haben und bisweilen in Gefahr geraten....

    Ich mag den Stil von Elizabeth George, typisch englisch ohne allzuviel Blutvergiessen, ruhig und psychologisch ausgereift. Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers sind mir einfach ans Herz gewachsen. Neben den Kriminalfällen die zu lösen sind, möchte ich auch immer wissen, wie es in ihrem Privatleben weitergeht. Daher würde ich auch allen empfehlen die Bücher in der Reihenfolge des Erscheinens zu lesen, man versteht die Zusammenhänge dann einfach besser.

    Die Suche nach dem Mörder tritt hier zunächst in den Hintergrund. Wunderschöne, aber auch etwas lang gehaltene Beschreibungen der englischen Landschaften und Architektur lassen den Lesefluß manchmal stocken, aber vielleicht kommt man gerade dadurch besser in dieses athmosphärisch sehr dichte Buch hinein. Sehr schön sind die Psychogramme der Protagonisten und der Nebenfiguren

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Denn bitter ist der Tod" von Elizabeth George

    Dies ist eines meiner ersten Bücher von Elizabeth George.
    Und obwohl dies schon der 5. Teil einer Reihe ist, konnte man das Buch super gut lesen und man muss nicht zwingend die Reihenfolge einhalten.
    Das ist schon mal ein Pluspunkt.
    Und auch die Schreib- und Erzählweise hat mir sehr gut gefallen.
    Dies ist ein richtig gutes Buch, spannend und mit allen guten Zutaten für einen Thriller.

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    Ay73s avatar
    Ay73vor 8 Jahren
    Rezension zu "Denn bitter ist der Tod" von Elizabeth George

    Elena Weaver, taubstumme Studentin in Cambrigde steht früh morgens auf um ihre allmorgendliche Joggingrunde zu machen. Beim Lauf entdeckt sie etwas am Boden. Sie will nachsehen und wird erschlagen. So beginnen die ersten 20 Seiten des Buchs. Inspector Lynley und Sergeant Havers werden an den Tatort bestellt um ihre Ermittlungen durchzuführen. Nach und nach bemerken sie, dass Elena es faustdick hinter den Ohren hat auch wenn sie taubstumm ist. Sie benutzt Männer für ihre eigenen Zwecke. Das liegt daran, dass der Vater sie als Kind verlassen und jetzt als Studentin in Cambrigde sieht sie tagtäglich ihren Vater der als Dozent an der Uni arbeitet. Er versucht mit allen Mittlen das Verhältnis wieder aufrecht zu bringen. Genügend Tatverdächtige haben Lynley und Havers ganz schnell gefunden, den Gehörlosen Studenten oder den Prof. für Literatur. Wer war es... es stellt sich auch heraus, dass Elena schwanger war. Nebenbei wird auch aus dem Privatleben der beiden erzählt. Die unerwiederte Liebe von Helen zu Lynley und die fortschreitende Demenz der Mutter von Havers. Ein durch und durch gut geschriebenes Buch. Auch wenn George den Leser ziemlich lange an der Nase herumführt, erfährt man ganz zum Schluss wer der Mörder ist.... Genial.

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    bettina_hofbauers avatar
    bettina_hofbauervor 8 Jahren
    Rezension zu "Denn bitter ist der Tod" von Elizabeth George

    Die Serie um Inspektor Lynley birgt für mich als Leser immer Überraschungen. Oft lese ich ein Buch und denke mir, wow, Elizabeth George hat es mal wieder geschafft und mich total überzeugt. Aber mindestens genauso oft denke ich mir, oje, das ging wohl komplett in die Hose. Dieser typisch englische Krimi ist wohl genau in der Mitte anzusiedeln. Lynley und Havers Privatleben knüpft an die vorhergehenden vier Teile an und bietet sozusagen die kleine Nebenhandlung. Der eigentliche Part um die Ermordung der Elena Weaver ist sicherlich interessant, doch die erste Hälfte des Buches hat mich dennoch nicht vom Hocker gehauen. Die letzte Hälfte gewann schon etwas mehr an Spannung und reißt den Leser mit. Guter Rat, nicht gleich das Buch nach den ersten Seiten aus der Hand legen, weiterlesen lohnt sich. Ein netter Sonntag-Nachmittags-Schmöker.

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    simonegs avatar
    simonegvor 9 Jahren
    Rezension zu "Denn bitter ist der Tod" von Elizabeth George

    Als Elena Weaver, Studentin am ehrwürdigen St. Stephen´s College in Cambridge, noch vor der Morgendämmerung eines 13. November wie gewohnt zum Joggen aufbricht, ahnt sie nicht, daß sie in wenigen Minuten auf einer schmalen Flußinsel sterben wird. Für die örtliche Polizei beginnt eine schwierige Zeit. Die fragile Symbiose zwischen Stadt und Universität, zwischen normalem Alltagsleben und der abgekapselten Akademikerwelt scheint gefährdet. London schickt Inspector Lynley, als Oxford-Absolvent bestens vertraut mit den komplexen und komplizierten Abläufen an einer Elite-Universität. Aber neben delikaten Ermittlungen erwartet Lynley noch ein zweites in Cambridge: Lady Helen, seine große Liebe.
    Lynley und seine bewährte Assistentin Barbara Havers machen sich an die Untersuchungen. Der eine mit dem geschärften Instinkt für die gefährlichen unterschwelligen Strömungen in der versnobten Akademikerwelt, für die Abgründe skrupelloser Karrieresucht, Neid und Gefühlskälte, die andere mit dem Sarkasmus einer Frau, der die elitäre Männerwelt des Campus nur allzu deutlich zu verstehen gibt, daß es eigentlich weit unter ihrer Würde ist, mit ihresgleichen zu sprechen.
    Elena Weaver war eine attraktive Erscheinung, die mit ihren weiblichen Waffen ihre Umgebung anzog und verwirrte. Die junge Frau hatte nur ein Makel: Elena war gehörlos. Eine Tatsache, die ihre Eltern verleugneten. Während ihre Mutter verbittert in London zurückblieb, und ihr Vater, Koryphäe unter den Historikern von Cambridge, verspätet aus dem Mädchen eine akademische Mustertochter machen wollte, versuchte Elena ihr eigenes Leben zu führen, ein zügelloses Leben, das sie in die Arme verschiedener Männer führte - und in den Tod. Vor Lynley und Havers tut sich ein Labyrinth aus blinden Fährten und Sackgassen auf, ein Gespinst aus verletzten Gefühlen, falschem Stolz und Rachebedürfnis...

    Ich war begeistert von der Darstellung der verlogenen, elitären Gesellschaftsschicht und dem Blick hinter die Kulissen. Ich bin sicher nicht ganz so sarkastisch wie Havers, sympathisiere aber oft mir ihrer Sicht auf die Dinge.

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    Sabrina13582vor 10 Jahren
    Rezension zu "Denn bitter ist der Tod" von Elizabeth George

    Als erstes dachte ich, ooh nach "Auf Ehre und Gewissen" das ja in einem Elite- Internat spielte, schon wieder ein "Schulkrimi" zwar diesmal in Cambridge auf einem College, aber ist ja mehr oder weniger ein ähnlicher Schauplatz. War anfangs etwas enttäuscht, dass nicht etwas mehr Abwechslung in der Schauplatzwahl ist. (im nachhinein war das aber alles nicht soooo schlimm) Der Plot an sich gefiel mir sehr gut. Wie Elizabeth George auf das Krankheitsbild der Elena Weaver eingeht ist bemerkenswert. Alles sehr detailliert und gut beschrieben, wie all ihre Charaktere. Man bekommt wieder einige Tatverdächtige geliefert und rätselt wild drauf los wer denn jetzt am Ende der Mörder ist. Die Spannung hält sich eigentlich durchweg und ist gut aufgebaut. Auch die Familiengeschichten der immer wieder kehrenden Personen (Helen, Havers, St. James und Deborah und allen voran Lynley) werden wieder sehr schön beschrieben. Diesmal ist ein großer Teil mit der Geschichte von Havers Mutter ausgefüllt, was mir sehr gut gefiel. Das einzige wo ich mich persönlich immer noch nicht so super dran gewöhnen kann, sind die doch etwas zu ausführlich beschriebenen Landschaftsbilder. Alles in allem wieder ein guter Krimi von Elizabeth George!!!

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    Zoevor 10 Jahren
    Rezension zu "Denn bitter ist der Tod" von Elizabeth George

    Fünfter Teil der Inspector Lynley-Serie. Ebenfalls sehr spannend.
    Ich bin ein Fan dieser Schriftstellerin und der Inspector Lynley-Reihe. Tolle Charaktere, deren private Geschichten auch immer weiter erzählt werden, und gute Fälle. Ein sehr guter britischer Krimi.

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