Denn keiner ist ohne Schuld

von Elizabeth George 
4,0 Sterne bei239 Bewertungen
Denn keiner ist ohne Schuld
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Positiv (180):
Aleshanees avatar

Ein spannender und gut durchdachter Krimi! Nur zwischendurch gabs ein paar kleine Längen ...

Kritisch (14):
Viv29s avatar

Einer der schlechtesten Lynley-Romane, was für mich vor allem an Deborah liegt, die uninteressant und egozentrisch ist. Alles sehr zäh.

Alle 239 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Denn keiner ist ohne Schuld"

Der sechste Fall von Inspector Lynley
Eigentlich wollten Simon St. James und seine Frau Deborah im winterlichen Lancashire nur ein wenig Erholung suchen. Doch stattdessen erwartet sie in dem kleinen Dorf Winslough Erschütterndes: Der Pfarrer des Ortes wurde vergiftet aufgefunden. Nur ein tragischer Unglücksfall? Lynleys Ermittlungen bringen Licht in die Vergangenheit der Dorfbewohner. Und was dabei schließlich zutage kommt, lässt alle verstummen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442479801
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:688 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.09.2013

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    tausendbuechers avatar
    tausendbuechervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein solider Krimi, der ganz schön für zwischendurch ist, mich aber nicht überzeugen konnte.
    Denn keiner ist ohne Schuld


    Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, handelt es sich hier um den sechten Band der Inspector Lynley Reihe, jedoch kann man meiner Meinung nach die Teile auch ganz gut unabhängig von einander lesen. 

    Das Cover harmoniert meiner Meinung nach sehr gut mit dem Inhalt der Geschichte, denn der winterliche Flair und das Abgeschiedene des Ortes kommt meiner Meinung nach sehr gut rüber. Durch den rötlich gefärbten Himmel bekommt das ganze noch eine etwas düstere Seite, die zeigt, dass nicht alles schön ist.

    Elizabeth George Schreibstil ist in diesem Buch auch wieder sehr locker unf flüssig, allerding muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte teilweise so sehr gelangweilt hat, dass ich das Buch zur Seite legen musste und zu einem anderen gegriffen haben. Es kam einfach nie wirklich Spannung auf, was ich von Elizabeth George sonst nicht kenne.

    Auch mit den Charakteren wurde ich nicht so richtig warm. St. James und seine Frau Deborah fangen an mit Lynley zu ermitteln, obwohl sie doch eigentlich Urlaub machen wollten und das alles wegen einem Pfarrer, dem Deborah einmal begegnet ist und der vor ein paar Monaten tot aufgefunden wurden ist. Anstatt also ihren Urlaub zu genießen, fangen sie an in einem Ort zu ermitteln, wo sie niemanden kennen. Deborah kämpft mit ihren Gefühlen und lässt dann auch noch fremdes Eigentum mitgehen. St. James weiß nicht so wirklich, wie er ihr helfen soll und stürtzt sich in die Ermittlungen mit Lynley.
    Lynley, der eigentlich mit seiner Freundin Helen nach Griechenland in den Urlaub fliegen wollte, kommt nach St. James Anruf sofort nach Lancashire und fängt an zu ermitteln. 
    Neben den vieren, gibt es noch die Dorfbewohner. Da hätten wir als erstes Mrs Spence, die verdächtigt wird, den Pfarrer vergiftet zu haben, und ihre Tochter Maggie. Deutlich wird von Anfang an, dass Mrs Spence ein Geheimnis hat, denn sie ist mit Maggie ständig umgezogen und das immer in sehr abgelegene Orte. Maggie, die endlich Freunde in Lancashire gefunden hat, konnte ihre Mutter diesmal überzeugen zu bleiben, denn Mrs Spence würde alles für ihre Tochter tun.

    "Eine Mutter würde alles tun, um ihr Kind zu behüten. Ich meine... Würde sie nicht alles tun, um das Leben, das sie zur Welt gebracht hat, zu schützen? Und glaubst du nicht, wenn du ehrlich bist, dass es genau darum bei diesem Mord geht?"

     Maggie, welche 13 Jahre alt ist, hat aber nichts besseres zu tun, als mit ihrem Freund Nick ins Bett zu gehen und am liebsten schwanger zu werden. Dies scheint eine Art Rache an ihrer Mutter zu sein, denn diese hat ihr nie verraten, wer ihr Vater ist und Maggies sehnlichster Wunsch ist es, ihren Vater kennenzulernen. Hier fällt einem ganz deutlich auf, dass ihr die Vater Rolle zu fehlen, die sie mal in Mr. Sage gefunden zu haben scheint. 
    Dann gäbe es da noch Polly, die auf den Dorfpolizisten Colin steht und bei Mr. Sage für Ordung gesorgt hat, als dieser noch lebte. Auch nach seinem Tod putzt sie das Haus. 
    Der Dorpolizist, der seine Frau nach langem Krebsleiden verloren hat, ermittelt in diesem Fall und tut ihn letztendlich als Unfall ab, was auch daran liegen könnte, dass er ein Verhältnis mit Mrs. Spence hat. 
    Nachdem dann St. James und Lynley anfangen zu ermitteln, nimmt er seine Ermittlungen selbstständig wieder auf und fängt an, wahllos Leute zu verdächtigen. Dabei hat er auch die beste Freundin seiner verstorbenen Frau im Auge. Aber nicht nur das, ohne wirkliche Beweise zu haben, versucht er Rache zu nehmen und handelt völlig blind. 

    Ich muss sagen, dass ich mir so oft echt ein Gähnen unterdrücken musste. Zwar wusste ich nicht, was wirklich geschehen ist, aber es wurde auch zu keiner Zeit wirklich spannend und immer wieder hat man die gleichen Verdächtigungen gelesen. Einzig allein das Ende konnte mich ein wenig überraschen und begeistern, allerdings hätte man meiner Meinung nach das Buch auch 200 Seiten vorher beenden können.

     

    Fazit

    Ein solider Krimi, der vielleicht ganz schön für zwischendurch ist, mich aber nicht überzeugen konnte. Fest steht, dass Elizabeth George schon deutlich bessere in dieser Reihe geschrieben hat. Von mir gibt es 3/5✨

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    ralluss avatar
    rallusvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein tiefgehender und intensiver Inspector Lynley Fall
    Liebe ist die Triebfeder

    Kriminalromanserien mit Tiefgang und einer durchgehenden Geschichte, die den Lebensweg der Hauptfiguren mitbegleitet, sind mir ans Herz gewachsen. Eine der bekanntesten und mir liebsten Serien, sind die Inspector Lynley Romane, in denen, die durch frühere Bücher, liebgewordenen Charaktere sich mit dem Leben und einem Fall herumschlagen, der ihnen meist selbst so nahe geht, dass sie an ihre eigenen Grenzen kommen.

    So auch hier, ein Todesfall eines Pfarrers im Norden von England. Eigentlich ist die Sachlage klar, anstelle von Kastinaken, hat der Pfarrer Wasserschierling gegessen. Ein Versehen so scheint es. Doch die Frau die den Fehler beging, war sehr kräuterkundig und der diensthabende Constabler ist der Geliebte dieser Frau. Nach und nach bringen Lynley, St.James, seine Frau Deborah und Helen Licht in das Dunkel und es zeigt sich dass alle irgendwie mit in diesen Fall verstrickt sind.

    Interessant sind hier, wie auch in den anderen Büchern von der sehr britischen schreibenden Amerikanerin Elizabeth George, die Beschreibungen der Gesellschaft, die inneren Zwiste der handelnden Figuren, die die Autorin in eigenen Kapiteln zur Geltung bringt.
    Die Geschichte ist aus der Sicht der Figuren erzählt, ohne dass hier allzu viel verraten wird. Das rundet den Blick auf den Fall und vertieft die Charaktere der Figuren sehr. Doch Elizabeth George kann auch einfach erzählen. So dass es nie langweilig wird und man, die doch nach und nach immer dicker werdenden Bücher, regelrecht verschlingt

    Besonders Lynley ist innerlich zerrissen und die fragile Beziehung zu Helen stellt beide immer wieder vor die Frage ob sie den Sprung wagen sollen.

    "Aber es ist mehr eine Angst vor dem Alltag, vor dem täglichen Leben, vor der Art und Weise, wie die Menschen sich aneinander aufreiben. Ich will das nicht. Ich möchte nicht eines Morgens aufwachen und erkennen, dass ich bereits vor fünf Jahren aufgehört habe, dich zu lieben. Ich möchte nicht eines Abends vom Essen aufblicken und sehen müssen, dass du mich beobachtest, und auf Deinem Gesicht genau das gleiche lesen."

    Diese und ähnliche Zweifel beherrschen auch die Charaktere im Dorf des Mordes, auch sie hängen ihren alltäglichen Problemen und Unsicherheiten nach.

    "Ich kann Dich bitten, alles mit einem Sprung ins Leere zu riskieren. Ich kann dir beim besten Willen nicht garantieren, was du dort vorfinden wirst. 'Dann kann es niemand' 'Jedenfalls niemand, der ehrlich ist. Wir können die Zukunft nicht vorhersagen. Wir können uns nur der Gegenwart anvertrauen und hoffen, dass sie uns in die richtige Richtung führt.' Glaubst du daran, Tommy?' 'Mit ganzem Herzen.' ' Ich liebe dich.' 'Ich weiß. Darum glaube ich daran.'"

    Und Liebe ist, wie so meistens der starke Hintergrund, das Gefühl was letztendlich die Figuren steuert und handeln lässt. Bis in den Tod.

    Einer ihrer stärksten Lynely Romane.

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    Pippo121s avatar
    Pippo121vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannend und der bisher actionreichster Lynley!
    Der bisher beste Lynley!

    Deborah und Simon St. James wollten eigentlich einen gemütlichen Urlaub in dem recht einsamen Lancashire verbringen. Doch dann stellen sie fest, dass der Dorfpfarrer vor kurzem auf sehr verdächtige Art und Weise starb. St. James, der sofort ein Verbrechen wittert, zögert nicht lange und bittet seinen Freund Thomas Lynley zu Hilfe. Gemeinsam tauchen die beiden Freunde tief in das Leben der Dorfgemeinschaft ein und decken dabei so manches Geheimnis auf.

    Der 6. Band der Inspector Lynley Reihe von Elizabeth George hat mir bisher am besten gefallen. Der sonst so ausufernde Schreibstil der Autorin kam mir hier regelrecht gezügelt vor, da sie sich weniger in Details verlor als in manchem Vorgängerbuch. In gewohnt ruhiger Manier schildert sie den Tathergang und schafft es, den Leser zweifeln zu lassen. Natürlich sind ihre Beschreibungen des Dorfes, dessen Einwohner und dessen Geschichte nach wie vor sehr ausführlich, doch ich empfand es nicht als übertrieben oder langatmig.

    Das Privatleben der Ermittler wie immer eine wichtige Rolle. Vor allem mit Barbara Havers leide ich immer richtig mit. Deborah und Helen wirken manchmal doch sehr divenhaft und neigen dazu, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Dennoch versprüht vor allem die wilde, kaum zu bändigende Helen manchmal einen Jungmädchen-Charme, der sie sofort wieder sympathisch macht.

    Ab und zu muss ich schmunzeln über die Art und Weise, wie Lynley und St. James mit Frauen umgehen. Diese stocksteife Art und die Fixierung Lynleys auf eine Hochzeit sind doch ziemlich veraltet und verraten das wahre Alter dieser Bücher. Dies tut der Spannung keinen Abbruch, doch oft leide ich mit Helen und schüttle innerlich den Kopf, wenn Lynley wieder mit diesem Thema anfängt! 

    Der Tathergang an sich ist, wie immer bei Elizabeth George, sehr logisch aufgebaut und fügt sich am Ende zu einer glaubwürdigen Aufklärung des Falles. Schien der Täter auch von Anfang an klar zu sein, so rätselte ich doch unentwegt welches Motiv der Tat zu Grunde lag. Am Ende wurde ich überrascht und ich konnte den Täter erschreckenderweise sehr gut verstehen. Denn es gab zum Schluss nur Verlierer. 

    Wer die Inspector Lynley Romane lesen möchte, sollte sie unbedingt in chronologischer Reihenfolge lesen, da das Privatleben der Protagonisten eine sehr große Rolle spielt und man sonst nicht alle Zusammenhänge verstehen kann.

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    MartinaScheins avatar
    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Detailreiche Ausarbeitung der Handlungsträger, Handlung selbst jedoch in Teilen etwas zäh
    Detailreiche Ausarbeitung der Handlungsträger, Handlung selbst jedoch in Teilen etwas zäh


    Dieses Buch hat sich im Vergleich zu den ersten der Reihe für mich teilweise ziemlich in die Länge gezogen.


    Simon und Deborah wollen Urlaub in Lanceshire machen, dort auch einen Pfarrer besuchen, den Deb zuvor kennengelernt hat. Vor allem aber wollen sie an ihrer alles andere als rund laufenden Beziehung arbeiten. In Winslough eingetroffen, kommt jedoch alles anders als geplant.


    Eigentlich haben Lynley und Havers Urlaub. Helen sagt jedoch die geplante, gemeinsame Reise nach Korfu ab, und so folgt er dem Ruf seines Freundes Simon nach Lanceshire. Havers wollte Ihr Elternhaus endlich in einen verkaufsfertigen Zustand bringen, kann sich emotional aber noch nicht davon lösen.


    Das vordergründige Geschehen behandelt den Todesfall eines Pfarrers. Hier müssen die Ermittler herausfinden, ob es ein Unfall war oder aber Mord.


    Teilweise hat sich die Autorin dieses Mal meiner Ansicht nach zu lange an Nebenschauplätzen aufgehalten, die mit der eigentlichen Handlung wenig zu tun haben. Sie geht zu umfangreich und vor allen Dingen zu ausschweifend auf die Neben-Protagonisten ein. Natürlich ist es wichtig, die infrage kommenden Täter zu beschreiben, ihren Charakter und eventuelle Motive. Meinem Eindruck nach geschah dies jedoch ziemlich langatmig.
    Ansonsten fand ich das Buch gut und die Geschehnisse nachvollziehbar, wenn mich auch das Motiv für die Tat ziemlich überrascht hat.


    Die privaten Sorgen und Nöte von Lynley und St. James kamen wie immer ebenfalls nicht zu kurz.

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    huffalumps avatar
    huffalumpvor 6 Jahren
    Rezension zu "Denn keiner ist ohne Schuld" von Elizabeth George

    6. Fall für Lynley und Havers
    Deborah und St. James machen Urlaub im Dorf Winslough. Als sie ankommen erfahren sie, dass der Pfarrer vergiftet wurde. Sie informieren Lynley, da ihnen dies merkwürdig erscheint. Der Pfarrer soll von Juliet Spence beim Abendessen mit Schierling vergiftet worden sein. Lynley muss nun herausfinden, ob sie dies wirklich absichtlich getan hat und wenn ja wieso.

    Auf den letzten 100 Seiten macht dieses 665 Seiten lange Buch eine für mich überraschende Wendung. Dadurch wird das Buch wirklich sehr interessant. Nicht jeder mag es, dass Elizabeth George immer alles sehr ausführlich beschreibt und viele Personen vorstellt. Doch gerade dies finde ich bei ihrer Lynley/ Havers Reihe gut.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 6 Jahren
    Rezension zu "Denn keiner ist ohne Schuld" von Elizabeth George

    Als Simon St. James und seine Frau Deborah ins winterliche Lancashire aufbrechen, erwarten sie beschauliche und ruhige Tage im Schnee. Doch im verschlafenen Winslough erwartet sie alles andere als Entspannung. Der Pfarrer des Ortes wurde vergiftet und das ganze Dorf steht unter Schock. Zumindest auf den ersten Blick. Doch als Inspektor Lynley in der Vergangenheit der Bewohner herumstöbert, fallen ihm merkwürdige Zusammenhänge auf....

    Ich mag den Stil von Elizabeth George, typisch englisch ohne allzuviel Blutvergiessen, ruhig und psychologisch ausgereift. Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers sind mir einfach ans Herz gewachsen. Neben den Kriminalfällen die zu lösen sind, möchte ich auch immer wissen, wie es in ihrem Privatleben weitergeht. Daher würde ich auch allen empfehlen die Bücher in der Reihenfolge des Erscheinens zu lesen, man versteht die Zusammenhänge dann einfach besser.

    Die dörfliche " Idylle " ist sehr gut eingefangen zumal jeder etwas zu verbergen scheint. Das Thema " Hexen" mag vielleicht etwas weit hergeholt sein , aber unspannend ist es nicht. Elizabeth George beschreibt gerne ausufernd Hintergründe und Landschaft, was manch einem Leser langatmig vorkommt, mir persönlich gefällt es.

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    Eisnelkes avatar
    Eisnelkevor 7 Jahren
    Rezension zu "Denn keiner ist ohne Schuld" von Elizabeth George

    Seit langem war dies mal wieder ein richtig dicker Schmöker. 666 Seiten englische Kriminalstory. Durchaus gelungen, wie ich finde. Ich liebe die Bücher von Elizabeth George.

    In “Denn keiner ist ohne Schuld” ist Lynley wieder der Protagonist. Auch die bekannten St. James, Deborah und Lynleys Freundin Helen spielen eine zentrale Rolle im Roman. Barbara Harvers ist mir leider im Verlauf der Geschichte etwas zu kurz gekommen.

    In einem kleinen Dorf (wie sollte es auch anders sein ) wird ein Pfarrer tot aufgefunden. Todesursache: Vergiftung. Den Abend zuvor aß er bei Mr. Juliet Spence zu Abend. Der Verdacht, dass sie die Mörderin ist wird nicht bestätigt. Die örtlichen Ermittlungen durch Mr. Shepard führten zu keinem Ergebnis. Dass Mr. Shepard eine Beziehung zu Juliet pflegt führt in Lacashire natürlich zu Tuschelein.

    Lynley rollt den Fall zusammen mit St. James wieder auf und muss dafür tief in die Vergangenheit der Dorfbewohner tauchen. Ein Netz aus Intrigen, falschem Glaube und unerfüllter Liebe breitet sich nach und nach aus.

    Spannend bis zur letzten Seite!

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    Ay73s avatar
    Ay73vor 8 Jahren
    Rezension zu "Denn keiner ist ohne Schuld" von Elizabeth George

    In einem kleinen Dorf in England taucht der Pfarrer Sage leider nicht auf um ein junges Pärchen zu trauen, da er nämlich tot ist. Die Gutsverwalterin hat den Pfarrer angeblich fälschlicherweise umgebracht in dem sie ihm statt Wildpastinacken Wasserschierling gegegeben hat. Daher wurde der Pfarrer vergiftet - ein Unfall. Der Dorfpolizist, der auch der Liebhaber der Gutsverwalterin ist, vertuscht auch so einiges bei der Leichenschau. Als St. James und Deborah für ein paar Tage nach Winslough fahren erfahren von dem Tod des Pfarrers. So kontaktieren sie Lynley und der kommt und ermittelt im Namen von Scottland Yard.
    Diesmal ist das Buch nicht so gut ausgefallen, obwohl die letzten Seiten dann doch spannend wurden. In diesem Buch hat Elizabeth George eher die Beziehungskisten und damit verbundenen Krisen herausgearbeitet. Die Gefühle von Deborah und ihrem Kinderwunsch. St. James der versucht Deborah zu einer Adoption zu bewegen. Naja. gibt trotzdem 4 Sterne da ich die Reihe einfach mag.... bin auf das nächste gespannt.

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    simonegs avatar
    simonegvor 9 Jahren
    Rezension zu "Denn keiner ist ohne Schuld" von Elizabeth George

    Eigentlich hatten sie im winterlich einsamen Lancashire nur ausspannen wollen: Simon St. James, Inspector Lynleys bester Freund, und seine Frau Deborah. Doch statt der Lösung ihrer persönlichen Probleme - der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind scheint für immer unerfüllbar - erwartet sie in dem kleinen Nest Winslough Erschütterndes: Der Pfarrer, von dem soich Deborah Trost erhofft hatte, wurde vergiftet. Ein tragischer Unfall? Trotz aller entlastenden Aussagen konzentriert sich der Verdacht auf Juliet Spence, die kräuterkundige Verwalterin des Herrenhauses am Ortsrand. Und plötzlich finden sich St. James und seine Frau in einem Labyrinth aus zerstörerischen Träumen und irregleiteten Gefühlen wieder, das Juliet, ihre halbwüchsige Tochter Maggie und den Pfarrer seit Jahren gefangenhält. Ein Labyrinth, das selbst den zu Hilfe gerufenen Lynley am Sinn von Recht und Gerechtigkeit zweifeln läßt...

    Ich muß sagen, die Story zog sich mächtig hin. Der Schinken hatte aber auch 666 Seiten und irgendwie passiert arg wenig. Trotzdem wollte ich natürlich wissen, wie es endet und vor allem, warum der Pfarrer sterben mußte. Denn, daß das kein Zufall war, war von Anfang an klar.

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    Sabrina13582vor 10 Jahren
    Rezension zu "Denn keiner ist ohne Schuld" von Elizabeth George

    Ich fand diesen Roman von Elizabeth George nur mittelprächtig. Das lag vielleicht daran, das mich alles mit Hexerei absolut nicht interessiert genauso wenig diese Kräutermischerei. Aber das ist nun mal Geschmackssache. Die eigentliche Mordgeschichte bzw. Mordaufklärung ist gut geschrieben und die Idee an sich ist auch nicht sooo schlecht. Aber diesmal fand ich, ging Elizabeth George, zuuuu sehr ins Detail. Ich freu mich immer wenn man die Handlungsgänge gut nachvollziehen kann, aber bei diesem Buch wurde aber auch wirklich jede (teils unbedeutende) Kleinigkeit erwähnt und dies zog das Buch einfach zu sehr in die Länge.Die Characktere sind zwar wie gewohnt ausführlich dargestellt, aber die Handlung an sich hat mich nicht sonderlich überzeugt. Zwischenzeitlich musste ich mich echt zwingen das Buch weiter zu lesen, da die Spannung sich nicht hielt. Ich will jetzt nicht sagen, dass das Buch über garkeine Spannung verfügt, aber es kamen immer wieder Passagen wo ich mir das Gähnen echt unterdrücken musste. Aber immerhin war das Ende echt klasse, was meiner Meinung nach aber auch ruhig 200 Seiten vorher hätte kommen können. Was mir allerdings wieder super gefallen hat, war die weiterführung der privaten Geschichten der immer wieder kehrenden Figuren (Lynley, Havers usw.). Das ist immer wieder spannend und schön zu lesen.

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