Doch die Sünde ist scharlachrot

von Elizabeth George 
3,9 Sterne bei180 Bewertungen
Doch die Sünde ist scharlachrot
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J

Ich liebe die Reihe um Linley ...

Frau-Aragorns avatar

Bisher das Beste aus der Reihe!

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Inhaltsangabe zu "Doch die Sünde ist scharlachrot"

Inspector Lynley ist zurück!

Ein Mann wandert die Küste Cornwalls entlang. Seit Wochen hat er nicht mehr in einem Bett geschlafen, sich gewaschen, sich rasiert. Als er über der Klippe bei Polcare Cove innehält, bleibt sein Blick an etwas Rotem hängen. In der Tiefe liegt ein zerschmetterter Körper. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Unter den Verdächtigen ist auch der einsame Wanderer: Inspector Thomas Lynley, der nach dem tragischen Tod seiner Frau und seines ungeborenen Kindes sein Heil in der Flucht suchte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442469253
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:768 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:11.10.2010

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Bisher das Beste aus der Reihe!
    Bisher das Beste aus der Reihe!

    Inspector Lynley ist am tiefsten Tiefpunkt angekommen, als ihm bei seiner verzweifelten, einsamen Wanderung durch Cornwall buchstäblich eine Leiche vor die Füße fällt. Und ganz der Polizist der er immer war, beginnt er sich immer weiter in die Ermittlungen zu begeben...


    Dies ist das 8. Buch, das ich mittlerweile aus dieser Reihe gelesen habe und ich muss sagen, dass es mit Abstand das bisher beste war. Das Talent von Elizabeth George, ihre Geschichten und die darin vorkommenden Personen wahnsinnig weitläufig und real zu beschreiben, ihre Geschichten mit unglaublich vielen Einzelheiten auszuschmücken und eigentlich fünf Handlungen auf einmal zu erzählen, gehen in diesem Buch voll auf. Es ist überraschend, gut und kurzweilig erzählt und mit ein paar sehr interessanten Personen und Geschichten ausgestattet. 


    Die Zusammenarbeit von Havers (sie ist und bleibt meine Lieblingsfigur aus dieser WelT) und Bea ist ein absolutes Highlight, aber auch Lynleys Verlust beim Darts war sehr amüsant. 
    Einfach klasse gemacht. Ich hoffe es geht so weiter. 

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    MartinaScheins avatar
    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Lokalkolorit und detailliert geschilderte Charaktere, aber ein unbefriedigender Schluss
    Gutes Lokalkolorit und detailliert geschilderte Charaktere, aber ein unbefriedigender Schluss


    Doch die Sünde ist scharlachrot war wieder ein Buch der Inspector-Lynley-Reihe, bei dem ich während des Lesens ziemlich gemischte Gefühle hatte.


    Nach dem Tod von Helen wandert Lynley an der Westküste von Cornwall entlang, kümmert sich kaum um Essen und Trinken und erst recht nicht um die Körperpflege. Menschen meidet er bis zu dem Zeitpunkt, an dem er in den Klippen einen Toten findet.


    Auf der einen Seite gefällt es mir, dass Lynley nach dem Schicksalsschlag, der ihn getroffen hat, wieder so langsam aus seinem Schneckenhaus heraus gekrochen kommt, andererseits geht mir die Autorin zu wenig auf seine Gefühle ein, das - was er denkt und was ihn bewegt.


    Überhaupt nicht verstanden habe ich, dass er sich von DI Hannford dermaßen - fast schon im Sinne von obrigkeitshörig - in den Fall einbinden lässt - auch wenn er teilweise eigene Wege geht. Der Alten hätte ich was gehustet.


    Gut gefallen hat mir, dass Havers zur Unterstützung nach Cornwall geschickt worden ist.


    Das Lokalkolorit und die Charaktere hat George wieder sehr ausführlich, detailliert und plastisch beschrieben. Auch gibt es erneut mehrere Handlungsstränge, die alle mehr oder weniger mit dem Mord in Zusammenhang stehen. Einige - in meinen Augen - unwichtige Geschehnisse hätten allerdings gut weggelassen werden und andere hätte man etwas straffen können. Dann wäre das Buch sicherlich auch spannender gewesen.


    Die Auflösung empfand ich zwar als durchaus schlüssig, doch sehr unbefriedigend, da der Täter nicht zur Verantwortung gezogen werden konnte.


    Stil und Sprache sind wie gewohnt auf einem hohen Niveau.


    Mal schauen, ob die zarten Bande, die sich in diesem Buch andeuten, in den folgenden Bänden ausgebaut werden und eventuell sogar Bestand haben.

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    Sommermaedchen23s avatar
    Sommermaedchen23vor 2 Jahren
    Ein spannender Roman mit überraschendem Ende

    Inhalt
    Ein Mann wandert die Küste Cornwalls entlang. Seit Wochen hat er nichz mehr in einem Bett geschlafen, sich gewaschen, sich rasiert. Als er über der Klippe bei Polcare Cove innehält, bleibt sein Blick an etwas Rotem hängen. In der Tiefe liegt ein zerschmetterter Körper. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Unter den Verdächtigen ist auch der einsame Wanderer: Inspector Thomas Lynley, der nach dem tragischen Tod seiner Frau und seines ungeborenen Kindes sein Heil in der Flucht suchte ...


    Meinung
    Ich bin ein absoluter Quereinsteiger der Inspector Thomas Lynley Reihe. Manchmal stolpert man etwas unvorbereitet in ein Buch und so ist es mir auch hier ergangen. Ich habe es mir von meiner Kollegin geliehen, das Cover hat mich angesprochen. Während des Lesens hatte ich bei diesem Buch immer wieder Flashbacks, alles kam mir irgendwie bekannt vor, also habe ich mich mal auf die gedankliche Suche gemacht und siehe da! Ich habe dieses Buch vor mehr als 5 Jahren, also bevor ich überhaupt angefangen habe zu Bloggen und alles aufzuschreiben schon gelesen. Deswegen kam mir auch alles so bekannt vor. Aber jetzt zurück zum Buch. Zusammen mit Thomas Lynley schlendern wir entlang der Küste Cornwells, immer den Tod vor Augen, denn jeder noch so kleine Fehler kann zum Absturz führen. Wovor Thomas auf der Flucht ist wusste ich zu Anfang nicht, ok ich gebe es zu ich habe auch den Klappentext hinten nicht gelesen. Ich hatte hier einen einsamen Wanderer, der über eine Leiche gestolpert ist. Zu Anfang wie er glaubte ein Unfallopfer. Thomas will die Polizei benachrichtigen und stolpert dabei in Dr. Daidres Trahairs Cottage. Sie hilft ihm und als endlich die Polizei auftaucht steht Thomas Lynley mit unter Tatverdacht, da er sich nicht ausweisen kann. Wer hätte denn auch gedacht, dass er bei der Reise ausgerechnet in Polizeiermittlungen geraten könnte? Doch einer der externen Polizisten erkennt Thomas Lynley, der früher bei New Scotland Yard gearbeitet hat. Als dann feststeht, dass es Mord war ist erst einmal jeder verdächtig, fast jeder in dem kleinen Ort hatte ein Motiv oder seine Gründe, dennoch hat jeder ein Alibi. Detektiv Inspector Bea Hannaford steht vor einer Herausforderung. Ohne wirkliche Verstärkung durch weiteres Personal der Mordkommission soll sie mit einem derzeit beurlaubten New Scotland Yard Inspecotr einen Fall lösen. Schnell ist klar, dass Thomas überhaupt keinen Grund hatte den jungen Mann zu töten. Bea Hannaford stochert lange im Dunkeln, auch verdächtig ist Daidre Trahair, die behauptet den Toten nicht zu kennen, aber Thomas Lynley weiß es besser, aber warum sagt sie nicht einfach die Wahrheit? Auch die Familie des Toten ist irgendwie komisch. Alle kreisen, um die Mutter, keiner wagt sich in irgendeiner Weise auch nur zu bewegen. Weder der Vater Ben, noch Kerra, die immer auf die Reaktion ihres Vaters wartet. Alle warten. Alle warten darauf was Dellen tun oder auch nicht tun wird. Alles sehr komisch und die ganzen Familienverhältnisse alles sehr dubios und verschwommen.

    „Wir alle brauchen Vergebung in der einen oder anderen Weise.“, sagte sie ... Seite 392

    Wir steigen mit Lynley und Hannaford immer tiefer in die Geschichte ein bis Thomas Lynley irgendwann durch Zufall über etwas in der Vergangenheit der Eltern des Toten stolpert und schließlich bekommt der Fall noch eine Wendung und der Schluss hat mich schier vom Hocker gehauen, habe ich doch immer gedacht ich weiß warum er ermordet wurde und wer der Täter ist stand ich zum Schluss mit offenem Mund dar und war geplättet. Elizabeth George versteht es den Leser auf falsche Fährten zu führen und für Verwirrungen zu sorgen. Am Ende bleibt mir nur zu sagen, Rot ist der Faden, der sich durch die Geschichte zieht, sehr passsend zum Titel.

    Cover
    Bei diesem Buch ist das Cover sehr ansprechend, denn genau so stelle ich mir die Küste von Cornwell vor, etwas stürmisch, aufbrausend und doch gleichzeitig wunderschön.

    Fazit
    Ein spannender Roman mit überraschendem Ende, zu dem es aber hätte schneller kommen können.

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    Armillees avatar
    Armilleevor 6 Jahren
    Rezension zu "Doch die Sünde ist scharlachrot" von Elizabeth George

    764 Seiten. Ein wahrer Klobber..;o)
    Wer es gerne ganz ausführlich mag, mit jeder Menge loser Fäden, vielen Protagonisten mit viel Background, die alle anders sind, als Menschen, die wir im wahren Leben kennen und mit Verstrickungen und Verknüpfungen untereinander...dann nur zu. Dann ist dieses Werk von Mrs. George genau das Richtige.
    Ich hingegen mag es gerne spannend, rasant und nachvollziehbar. Bis Seite 123 habe ich mich immer unlustiger abgequält mit dem Lesen.

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    Golondrinas avatar
    Golondrinavor 6 Jahren
    Rezension zu "Doch die Sünde ist scharlachrot" von Elizabeth George

    Grabbeltischexemplar und für gut befunden, um mir als Schmöker zwischen den Jahren ein paar schöne Stunden zu bescheren.
    Das war meine Erwartung an die für mich erste Begegnung mit dem adligen Inspektor Lynley. Und ich wurde nicht enttäuscht! Wer ein bisschen Krimi und viel Personenstandsbeschreibungen, Hinter- und Abgründe sucht, ist hier richtig.
    Eine Leiche wird an den Klippen von Cornwalls Küste gefunden und mit einer vielfältigen Mischung verdächtiger und zum Teil bizarrer Personen umrankt. George schreibt flüssig, so dass man als Leser nie den Überblick über die doch zahlreichen Handlungsstänge verliert.

    Die vorangegangenen Bände habe ich für das Verständnis der Handlung nicht benötigt. Solide Unterhaltung, sicherlich nicht mein letzter Ausflug mit Herrn Lynley...

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    Maximilian_Schlesiers avatar
    Maximilian_Schlesiervor 6 Jahren
    Rezension zu "Doch die Sünde ist scharlachrot" von Elizabeth George

    - trotz unzähliger Charaktere interessanterweise nie verwirrend; die über 700 Seiten ziehen sich etwas, jedoch mit interessanten Wendungen, wobei am Ende nicht alle Verwicklungen befriedigend aufgelöst werden können; allein vom schriftstellerischen Standpunkt jedoch absolut lesenswert

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    Ay73s avatar
    Ay73vor 6 Jahren
    Rezension zu "Doch die Sünde ist scharlachrot" von Elizabeth George

    Cornwall. Ein einsamer Wanderer. Etwas liegt in den Klippen, es ist rot. Als der Wanderer näher herankommt entdeckt er dass es eine Leiche ist. Der Wanderer ist Thomas Lynley, der in Corwall herumwandert, verwahrlost aussieht und trauert. In doppelter Weise, er versucht zu verstehen warum seine geliebte Helen mit dem ungeborenen Sohn sterben musste. Nahe der Felsen sieht Thomas ein kleines Cottage und dringt ein auf der Suche nach einem Telefon. Da taucht die Inhaberin des Cottage, Dr. Thahair auf und sieht sich erst den Toten an das wie Kletterunfall aussieht und fährt mit Thomas zum nächsten Pub um die Polizei zu verständigen. Als die clevere Detective Sergeant Bea Hannaford auftaucht und die Ermittlung leitet stellen sie fest wer eigentlich Thomas Lynley ist und so wird er zwangsrekrutiert um an dem Fall mitzuarbeiten. Es stellt sich heraus, dass es kein Kletterunfall war sondern die Kletterausrüstung von Santo Kerne wurde manipuliert so dass er sterben musste. Es gibt aber in dem kleinen Örtchen zu viele Verdächtige, zu viele Gründe für Santos Tod. Aber wer war es? Um Nachforschungen betreiben zu können ruft Thomas seine altbewährte Kollegin Barbara Havers dazu. Und siehe da, auch wenn es unfreiwillig geschehen ist sind doch ein super-tolles-Ermittler-Duo.. Elizabeth George ist wieder einmal ein sehr gutes Buch gelungen. Sie beschreibt wie Menschen seelische Verletzungen mit sich tragen die man Leser was spüren kann. Alles ist wieder einmal ziemlich gut beschrieben und man weiß bis kurz zum Schluss nicht wer der Mörder ist. Es könnten so viele sein, denn Santo war kein Engel. Ein absolut empfehlenswertes Buch.

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    melli.die.zahnfeevor 6 Jahren
    Rezension zu "Doch die Sünde ist scharlachrot" von Elizabeth George

    Inspector Lynley ist zurück!

    Ein Mann wandert die Küste Cornwalls entlang. Seit Wochen hat er nicht mehr in einem Bett geschlafen, sich gewaschen, sich rasiert. Als er über der Klippe bei Polcare Cove innehält, bleibt sein Blick an etwas Rotem hängen. In der Tiefe liegt ein zerschmetterter Körper. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Unter den Verdächtigen ist auch der einsame Wanderer: Inspector Thomas Lynley, der nach dem tragischen Tod seiner Frau und seines ungeborenen Kindes sein Heil in der Flucht suchte ...

    Ich mag den Stil von Elizabeth George, typisch englisch ohne allzuviel Blutvergiessen, ruhig und psychologisch ausgereift. Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers sind mir einfach ans Herz gewachsen. Neben den Kriminalfällen die zu lösen sind, möchte ich auch immer wissen, wie es in ihrem Privatleben weitergeht. Daher würde ich auch allen empfehlen die Bücher in der Reihenfolge des Erscheinens zu lesen, man versteht die Zusammenhänge dann einfach besser.
    unaufgeregt und psychologisch ausgefeilt liefert E. George einen neuen Lynley Roman ab. Gut er hätte etwas kürzer sein können aber spannend fand ich das Buch allemal.

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    Gimagemellis avatar
    Gimagemellivor 7 Jahren
    Rezension zu "Doch die Sünde ist scharlachrot" von Elizabeth George

    wieder so genial, einfach spannend, ich liebeElizabeth George :-)

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 7 Jahren
    Schwächender Inspektor Lynley

    Inhaltlich haben einige der geschätzten Vor-Rezensenten ja bereits alles recht ausführlich beschrieben. Ich gebe daher nur noch ergänzend meinen perönlichen Eindruck kund: Dies war mein erster Inspector Lynley Roman - und ich war doch recht enttäuscht. Das Buch ist sehr langatmig geschrieben und verliert sich sehr in Orts- und Landschaftsbeschreibungen. Die Krimihandlung tritt seeehr in den Hintergrund, vielmehr geht es inhaltlich vor Allem um die Irrungen und Wirrungen und seelischen Nöte diverser Familien und auch des Inspektors selbst.
    Spannung weitgehend Fehlanzeige, allenfalls ein wenig Neugier....!

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