Gott schütze dieses Haus

von Elizabeth George 
4,1 Sterne bei428 Bewertungen
Gott schütze dieses Haus
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (341):
clary999s avatar

Spannend und erschütternd!

Kritisch (14):
B

Ich habe sehr erwartungsvoll angefangen zu lesen, aber das Buch ist so langweilig, dass ich es bis heute nicht zu Ende lesen konnte.

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Inhaltsangabe zu "Gott schütze dieses Haus"

Jahrhunderte lag ein Dorf im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf – bis ein brutaler Mord die Idylle stört: Der Dorfpfarrer entdeckt die enthauptete Leiche seines treuen Schäfchens William Teys in einer Scheune. Und neben dem Toten kauert Roberta, seine leicht debile Tochter, und behauptet: „Ich war’s.“ Danach verstummt sie …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442478255
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.03.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.01.2008 bei Patmos erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor 8 Monaten
    Elizabeth George - Gott schütze dieses Haus

    Roberta hat es nicht leicht. Nicht nur das alles sie im Dorf für zurückgeblieben halten, jetzt soll sie auch noch ihren Vater getötet haben. Inspektor Lynley und Sergeant Havers ermitteln und bringen eine düstere Familiengeschichte ans Licht.
    Während des Lesens empfinde ich die Geschichten oft als langatmig und teilweise zäh. Schlussendlich sind es aber trotzdem spannende Geschichten mit teilweise echt skurrilen Themen.
    In "Gott schütze dieses Haus" tat mir Roberta einfach nur Leid. Und mir tat es am Ende, nachdem man alles erfahren hatte, gar nicht mehr so Leid, dass Roberta's Vater getötet wurde.

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    Federfees avatar
    Federfeevor 10 Monaten
    Spannend durch gegensätzliche Persönlichkeiten


    4,5 Sterne von 5

    Auftritt Sergeant Barbara Havers: klein, unscheinbar, stur und aufsässig, aber auch gradlinig, intelligent und von hervorragender Beobachtungsgabe. Sie stammt aus einem ärmlichen Milieu und ausgerechnet sie, die es sich mit allen Kollegen verscherzt hatte und schon degradiert worden war, bekommt eine neue Chance und wird mit dem adligen Thomas Linley, Earl of Asherton, zusammengespannt, der als Inspektor bei New Scotland Yard arbeitet.

    Er hat einen Ruf als Frauenheld und darüber hinaus hat Barbara Havers tiefe Vorurteile gegenüber höheren Gesellschaftsschichten. Aus dieser Gegensätzlichkeit, dem Zusammenprall von Welten, bezieht der Roman seine Spannung. Im Laufe der Ermittlungen muss Havers einsehen, dass ihre Vorurteile nicht gerechtfertigt sind. Wir Leser wissen ja schon aus dem ersten Band, dass Linley ein sympathischer, mitfühlender Mensch ganz ohne Standesdünkel ist.

    Beide ermitteln in einem Mordfall in einem kleinen Dorf, in dem die Mörderin eigentlich schon feststeht. Aber ist es wirklich das unglückliche, dicke junge Mädchen, das den eigenen Vater enthauptet hat? Nach und nach kommen schreckliche Dinge zum Vorschein …

    Aber auch Linley und Havers lernen eine Menge übereinander und über sich selbst. Werden sie weiter ein Team bilden? Man darf auf den nächsten Band gespannt sein.

    Kommentare: 2
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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 4.5 Sterne für einen sehr spannenden zweiten Band der Krimireihe!
    Sehr guter, spannender Krimi!

    4.5 Sterne für den zweiten Band der Lynley Reihe!

    Weiter gehts mit dem re-read der Inspektor Lynley Reihe :)
    Der erste Band war ja noch ein bisschen verhalten und viel mit persönlichen Konflikten gespickt - jetzt im zweiten stand der Mordfall schon sehr viel mehr im Vordergrund.

    Natürlich ist auch Thomas Lynleys Beziehung zu seiner Ex-Verlobten und seinen Freunden immer präsent, aber endlich tritt auch Barbara Havers auf den Plan. Sie wurde im Dienst zurückgestuft, weil sie mit keinem der anderen zusammenarbeiten konnte; der Plan, sie mit Lynley zu dem Mord nach Keldale zu schicken, steht also unter keinem guten Stern.

    Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und ich muss zugeben, dass sie anfangs sowas von unsympathisch ist. Was sie denkt und wie sie die Umgebung wahrnimmt, wie sie aneckt und ohne Rücksicht auf Verluste ihre kleinen Sticheleien und Bosheiten rauslässt, ist wahrlich nicht einfach zu ertragen. Aber Lynley spürt, dass da noch mehr dahintersteckt und ein bisschen erfährt man schon, was es damit auf sich hat. So ganz kann ich mich ja nicht mehr an alles erinnern und ich bin gespannt, wie sich das in den Folgebänden noch entwickeln wird.

    Die Ermittlungen empfand ich sehr fesselnd. Viele Verwicklungen haben zum miträtseln eingeladen und obwohl ich schon leichte Ahnungen hatte, war es spannend bis zum Schluss! Der Aufbau war wirklich gut, denn man bekommt viele kleine Hinweise, mit denen man sich das Puzzle zusammen setzen kann, ohne aber noch das große Ganze zu sehen. Die Aufklärung war jedenfalls schlüssig und war schon ziemlich heftig.

    Der Sprachstil und die ganzen Umgangsformen aus der Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, ist etwas ungewöhnlich - 1989 ist ja eigentlich noch nicht so lange her, aber man merkt es eben doch, wobei ich mich da recht schnell reingelesen hab. Vor allem Thomas Lynleys Stellung im englischen Adel ist ja immer wieder Thema und dieses ganze Drumherum ist ja nicht so mein Fall; aber wie schon gesagt, im ersten Band war das alles viel umfassender. Obwohl ja Helen z. B., eine sehr gute Freundin von Lynley, auch zu dieser Oberschicht gehört und ich ja mit diesem ganzen "Gehabe" nicht viel anfangen kann, ist sie mir in ihrer spontanen, empathischen und fröhlichen Art total ans Herz gewachsen!

    Die Reihe sollte man allerdings unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen, da man die ganzen Zusammenhänge sonst wahrscheinlich nicht so ganz nachvollziehen kann.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    MartinaScheins avatar
    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Start der Krimi-Reihe rund um Inspector Lynley und seine Mitstreiter
    Toller Start der Krimi-Reihe rund um Inspector Lynley und seine Mitstreiter


    Von dem Buch Gott schütze dieses Haus der Autorin Elizabeth George (Inspector Lynley Serie) war ich absolut angetan. Das ist der Stil und die Schreibe, die ich mag.
    Besonders gut gefällt mir natürlich Lynley - nicht wegen seines überragenden Aussehens, sondern wegen seinem Charakter und seiner analytischen Denkweise. Havers empfinde ich noch als ziemliche Unsympathin, die in jeder Hinsicht entschieden mehr aus sich machen könnte – aber vielleicht gibt sich das in den folgenden Büchern ja noch (Hinweis: es hat sich gegeben).


    Besonders interessant finde ich die Kombination der unterschiedlichen sozialen Schichten, aus denen die beiden Haupthandlungsträger stammen. Konflikte sind hier ganz einfach vorprogrammiert.


    Schreibstil und die Ausdrucksweise gefallen mir ebenfalls ausnehmend gut. Ferner ist die Autorin in meinen Augen eine absolute Meisterin der Dramaturgie. Die einzelnen Charaktere sind ausgesprochen detailreich geschildert und wirken dadurch noch lebendiger.

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    detlef_knuts avatar
    detlef_knutvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Kost für Krimifans und Liebhaber Englands.
    Spannende Kost für Krimifans und Liebhaber Englands.

    In diesem Roman von Elizabeth George, einem Inspektor-Lynley-Roman, geht es um Kindesmissbrauch. Die Spannung wird über Parallelstränge und die Einführung diverser Verdächtiger geführt. Neben dem typischen englischen Ambiente, welches der Leser aus den George-Romanen mitnehmen kann, gibt es aber ein großes zweites Thema, mit dem die Schriftstellerin den Leser fesselt.
    Es werden in diesem Roman die beiden Figuren des Inspektor Lynley und seiner Assistentin Barbara Havers besonders beleuchtet. Havers, die in den uniformierten Dienst versetzt worden war, hat gar nicht mehr damit gerechnet, wieder die Laufbahn einer Kriminalbeamtin einschlagen zu können. Lynley hingegen bekommt von seinem Chef Sergeant Barbara Havers als Assistentin zugeteilt. Beide Figuren können nicht unterschiedlicher sein. Auf der einen Seite Havers, die mit ihrem eigenen Leben hadert, eine schwere Kindheit zu bewältigen hat, in den Arbeitervierteln großgeworden ist und nach wie vor nicht gut auf ihre Eltern und besonders ihre Mutter zu sprechen ist. Für Havers ist es eine Bestrafung, mit dem adligen Sir Lord Lynley zusammen zu arbeiten. Der kommt aus der upper class und die upper class ist für sie von ihrem Standpunkt aus der Abschaum der Welt. Havers kann es sich auch nicht vorstellen, dass es jemand aus dem Adel mit einem Normalsterblichen je gut meinen könnte. Doch dann muss sie feststellen, dass Lynley ein ganz anderer Typ von Mensch ist. Das hatte sie nie erwartet. So langsam wird sie einsehen müssen, dass es keinen Sinn ergibt, wenn Sie jeden Satz ihres unmittelbaren Vorgesetzten als Sarkasmus deutet. Linlay ist durchaus in der Lage, einfühlsam zu sein, und die Probleme einfacher Menschen zu verstehen. Und er weiß auch, warum ihm sein Chef die junge Havers zugewiesen hat. Sein Chef hält ihn für den Einzigen, der in der Lage ist, Havers in die richtige Spur zu bringen, damit ihre Ermittlerfähigkeiten dem Scotland Yard voll zugute kommen. Dabei entwickelt Lynley seine ganz besonderen Methoden, mit Barbara Havers umzugehen.

    Auf das Zusammenspiel dieser beiden Figuren verwendet die Schriftstellerin sehr viel Raum. Es macht Spaß, deren Entwicklung in ihrer Zusammenarbeit zu verfolgen. Dabei wird die kriminelle Handlung um die Kindesmisshandlungen keinesfalls zur Nebensache, denn Barbara Havers wird dabei an ihre eigenen Kindheit erinnert.

    Spannende Kost für Krimifans und Liebhaber Englands.


    © Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die vielen Auszeichnungen die dieser Roman erhalten hat sind absolut gerechtfertigt.
    Spannung Pur!

    Klappentext:

    „Gott schütze dieses Haus“: Jahrhunderte lag ein Dorf im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf – bis ein brutaler Mord die Idylle stört: Der Dorfpfarrer entdeckt die enthauptete Leiche seines treuen Schäfchens William Teys in einer Scheune. Und neben dem Toten kauert Roberta, seine leicht debile Tochter, und behauptet: „Ich war’s.“ Danach verstummt sie …

    „Mein ist die Rache“: Was als fröhliches Verlobungswochenende von Inspector Thomas Lynley und der Fotografin Deborah Cotton auf Howenstow, dem feudalen Stammsitz von Lynleys Familie geplant war, entpuppt sich nach und nach als Alptraum. Im nahe gelegenen Dorf wird ein junger Journalist bestialisch ermordet – und alle Spuren führen nach Howenstow …

    Eigene Meinung:

    Das Cover ist jetzt nicht unbedingt atemberaubend, allerdings spiegelt es den Ort wieder an dem die Geschichte spielt. Das Buch steht nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit in meinem Bücherregal, ich habe es mir mal auf dem Flohmarkt gekauft, weil der Klappentext so toll war und zwei Geschichten in einem Band ^^

    Der Schreibstil ist unheimlich berauschend, Spannung und Detail sind wunderbar aufeinander abgestimmt, von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar aufgebaut und abgelassen. Die Charaktere sind detailreich und mit viel Tiefe beschrieben. In beiden Geschichten erstaunt mich die Autorin mit ihrer Fülle an Informationen aber auf eine Art, sodass man nicht das Gefühlt hat, überrumpelt zu werden.

    Besondere Freude an dem Buch hat mir bereitet, das einfach alles schlüssig war, jedes noch so kleine Detail war nachvollziehbar. Es blieben am Ende der beiden Geschichten keine Fragen über. Ich hatte nicht einmal das Gefühl, das die Geschichten trist oder realitätsfern sind und das macht für mich gutes Lesen aus.
    Ich bin bei diesem Buch, voll auf meine Kosten gekommen und ich schätze das war nicht das Letzte was ich von Elizabeth George lesen werde. Jeder der gerne spannende Krimis liest wird hier auf seine Kosten kommen, definitiv empfehlenswert!

    Fazit:

    Ich habe es sehr bereut, das dieser „Schatz“ so lange unangetastet in meinem Regal einstaubte, denn das Buch war großartig! Detailreich und mitreißend, auf jeden Fall nicht das Letze was ich von ihr lesen werde!

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    ralluss avatar
    rallusvor 3 Jahren
    Gods own county

    William Teys ist tot. Enthauptet liegt er auf einem toten Hund in seiner Scheune in dem beschaulichen Ort in Yorkshire. Neben ihm sitzt seine Tochter Roberta und sagt : " Ich war's" Inspector Lynley wird der Fall gegeben. Lynley ist gerade bei der Hochzeit seines besten Freundes Simon mit Deborah, die Frau die er jahrelang liebte.

    Gerade Barbara Havers, gerade wieder zum Streifendienst verdonnert, weil sie mit keinem Kollegen produktiv zusammenarbeiten konnte, wird Lynley zugewiesen. Die beiden so unterschiedlichen Charaktere, er der feine Sohn von hohem Adel, sie die etwas unattraktive, trampelige und schnottrige Londonerin aus der 'Lowerclass' begeben sich in das entfernte Yorkshire.
    Yorkshire oft 'Gods own county' von seinen Einwohnern genannt, hat nämlich ihren Pater geschickt, der bei Scotland Yard vorspricht, und um Unterstützung bittet. Schon die erste Szene, wie der Pater in dem Zugabteil sitzt und wegen eines Niesanfalles von seinem Gegenüber, einer feinen Dame, mit Mißachtung gestraft wird, zeigt die unglaublich feine Art von Elizabeth George selbst die Nebenfiguren in einer Tiefe auszuleuchten die ihresgleichen sucht.

    Die Untersuchungen des Tatorts werden noch dadurch erschwert dass die lokale Polizei nicht gerade ein Freund von Scotland Yard - insbesondere von Lynley - ist. Bei ihren Untersuchungen kommen sich Lynley und Havers menschlich näher, doch herrschen fast unüberbrückbare Vorurteile und Feindschaften zwischen beiden.

    Der erste Fall von Lynley und Havers ist bravourös und spannend umgesetzt, Elizabeth George hat mit ihrem Debüt Maßstäbe gesetzt im Krimigenre. Ist die Auflösung verblüffend, wie einfach, wird am Ende die ganze Bigotterie des Dorfes aufgedeckt. Schweigen und jahrelanges Wegschauen waren der Täter.

    Nicht umsonst hat dieser Roman auch etliche Preise gewonnen. Chronologisch der zweite Band in der Lynley Havers Reihe!


     

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender Krimi, der zum Nachdenken anregt.
    Wenn Geheimnisse Leben zerstören

    Zum Inhalt:
    Ein verschlafenes Dorf in Yorkshire. Ein brutaler Mord. Viele Geheimnisse und somit der erste Fall für Incpector Lynley und Sergeant Havers.

    Zum Buch:
    Nachdem ich schon mehrere Verfilmungen von Inspector Lynley gesehen habe, habe ich es endlich geschafft das erste Buch dieser Reihe zu lesen.
    Elisabeth George beschreibt eine Szenerie, die man sich besser nicht bildlich vorstellen möchte. Das Buch wartet mit vielen Geheimnissen aus und erzeugt einen Spannungsbogen, der sich erst ganz am Ende löst. Es wird nie langweilig, da immer wieder neue, unerwartete Wendungen aufkommen.

    Der Leser erhält auch einen kleinen Einblick in die Leben von Lynley und Havers, was die beiden menschlicher macht und manche Reaktionen verständlicher.
    Der Schreibstil der Autorin hat mich gepackt, sodass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.

    Mein Fazit:
    Ein gelungener 1. Fall von Lynley und Havers.
    Packender Schreibstil und sehr spannungsgeladen.
    Ich kann dieses Buch nur jedem Krimi/Thriller Fan empfehlen.

    Kommentare: 1
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    j125s avatar
    j125vor 5 Jahren
    Gut, aber nicht besonders

    In einem kleinen Ort bei York, wird ein Bauer brutal geköpft. Neben ihm liegt sein Hund, dessen Kehle durchgeschnitten wurde. Die Täterin ist die Tochter des Bauern, sie sitzt neben der Leiche und sagt: "Ich war's und es tut mir nicht Leid." Danach verstummt sind. Inspector Lynley wird von der Hochzeit seines besten Freundes geholt, um diesen Fall zu übernehmen. Seine Partnerin soll ausgerechnet Sargeant Barbara Havers sein, die wieder Streifendienst machen muss, weil sie es mit keinem Kollegen lange aushält.

    Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall der krasse Gegensatz zwischen Havers und Lynley, den Elizabeth George gut herausarbeitet. Barbara kommt aus ärmlichen Verhältnissen, ist eher impulsiv und eigentlich eine graue Maus.
    Lynley dagegen ist reich, hat seinen eigenen Diener und gute Manieren.
    Diese Unterschiede machen die Zusammenarbeit der beiden sehr spannend, vor allem da sie mit ihren ganz eigenen Dämonen der Vergangenheit fertig werden müssen, die während der Ermittlung immer wieder ans Tageslicht kommen.

    Die Geschichte selbst ist eigentlich auch spannend, besonders die Auflösung am Ende ist sehr brutal und schmerzlich.
    Doch trotzdem hat mir einfach der Wow-Effekt gefehlt. Etwas, dass das Buch aus der Masse herausstechen lässt.

    Fazit:
    Ich würde gern 3,5 Sterne verteilen, für eine gutes Buch, dem ein bisschen das Besondere gefehlt hat. Aber zweifelsohne muss gesagt werden, dass Elizabeth George wirklich schreiben kann.

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    odenwaldcolliess avatar
    odenwaldcolliesvor 5 Jahren
    Auftakt der Serie um Inspector Lynley und Sergeant Havers

    In dem Dörfchen Keldale wird der Hofbesitzer William Teyes geköpft in seiner Scheune gefunden: seine Tochter Roberta sitzt blutbespritzt daneben und behauptet: „Ich war's. Und es tut mir nicht leid.“. Danach sagt sie kein Wort mehr. Der Dorfpfarrer macht sich auf nach London zu Scotland Yard, um Unterstützung bei den Ermittlungen zu erbeten. Roberta wurde zwischenzeitlich in die Psychiatrie eingewiesen und bleibt weiterhin stumm.

    Ich habe diesen ersten Band um Lynley und Havers vor über 20 Jahre gelesen, konnte mich aber kaum noch an die Handlung erinnern. Die Lynley-Krimis sind eher ruhigere Krimis, bei denen der Schwerpunkt nicht nur auf den Ermittlungen, sondern auch auf den Nöten und Sorgen der Protagonisten liegt. Inspector Lynley, der einem Adelshaus entstammt und damit zur besseren Gesellschaft gehört, ist genau das Gegenteil der ihm zugeteilten Barbara Havers. Während Lynley fachlich einen sehr guten Ruf hat, ist Sergeant Havers dafür bekannt, überall anzuecken und scheinbar nicht in der Lage zu sein, mit Kollegen zusammenzuarbeiten. Sie sieht in Lynley einen Snob und Weiberheld und die Zusammenarbeit mit ihm ist das Letzte, was sie sich vorstellen kann – aber ihr bleibt nichts anderes übrig, denn von ihrem Engagement in dem Mordfall Teyes hängt ihre berufliche Zukunft ab. Zudem hat Barbara genügend private Sorgen mit ihren pflegebedürftigen Eltern.

    Aber auch Lynley hat mit seinen Dämonen zu kämpfen: er kommt nur schwer damit klar, daß seine ehemalige Verlobte Deborah seinen besten Freund St. James heiratet. Mir gefällt bei dieser Reihe eben dieser Einblick in die Privatsphären der Charaktere, die die einzelnen Bücher miteinander verknüpfen und so nicht nur eine berufliche Entwicklung der Figuren aufzeigen. Allerdings wird diese private Seite manchmal sehr dramatisch und meines Erachtens etwas übertrieben dargestellt.

    Was mir schon damals bei der ersten Lektüre sehr gut gefallen hat, daß die Amerikanerin Elizabeth George sehr gute englische Krimis schreiben kann.



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