Im Angesicht des Feindes

von Elizabeth George 
4,3 Sterne bei223 Bewertungen
Im Angesicht des Feindes
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Positiv (189):
Johanna_Jays avatar

Bisher mein Favorit der Linley Reihe

Kritisch (5):
Viv29s avatar

Sehr zäh. Diese späteren Lynley-Krimis verlieren sich zu sehr in Details und Nebenhandlungen.

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Inhaltsangabe zu "Im Angesicht des Feindes"

Inspector Lynleys achter Fall in großartiger Neuausstattung.

Die zehnjährige Charlotte ist spurlos verschwunden. Sofort hat ihre Mutter, die konservative Politikerin Eve Bowen, einen Verdacht. Nur Dennis Luxford kommt für sie als Täter infrage, der Chef eines berüchtigten Skandalblattes und Vater ihrer unehelichen Tochter. In Eves Augen ist die ganze Angelegenheit ein abgekartetes Spiel, um ihre Karriere zu ruinieren und gleichzeitig Luxfords Zeitung zu riesigen Auflagen zu verhelfen. Inspector Lynley ermittelt – und sticht in ein Wespennest aus Affären, Lügen und schmutzigen Geheimnissen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442481835
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:752 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:20.10.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Johanna_Jays avatar
    Johanna_Jayvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Bisher mein Favorit der Linley Reihe
    Spannung bis zum Schluss

    Die Tochter der Politikerin Eve Bowen verschwindet. Der Entführer fordert kein Geld, sondern dass der Vater des Kindes sein Erstgeborenen anerkennt. 

     Das ist kompliziert, denn Eve hatte der Öffentlichkeit bislang aus politischen Gründen verschwiegen wer der Vater ist. Doch für sie ist auch klar, es kommt nur der leibliche Vater für die Entführung in Frage, deshalb unternimmt sie nichts. 

    Auch in diesem Buch tritt Linley erst wieder sehr spät in die Handlung ein. Zuerst hat mich das etwas geärgert, aber am Ende fand ich es doch gar nicht so schlecht. Die Ermittlungen übernehmen zunächst St. James und Helen, da Eve keine Polizei einschalten will, aus Sorge die Geschichte landet in der Presse. Das Buch enthält die üblichen "Verdächtigen" (Linley,Barbara, Helen, St. James, Deborah) und die üblichen Dramen (Streit zwischen Linley und Helen, Deborahs Kinderlosigkeit). 

    Ich fand das Buch trotzdem bisher mit Anstand am besten. Für mich war es von Beginn an und bis zum Schluss spannend. Es waren interessante Charaktere vertreten und die Auflösung war unerwartet. Die Linley Reihe scheint eine der Reihen zu sein, die mit den Folgebänden noch besser wird….

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Auch beim zweiten Mal lesen hat es mir wieder super gefallen! Fesselnd von Anfang an und einem sehr überraschenden Ende!
    Großartiger Krimi: spannend bis zum Schluss!

    Lange ist es her, seit ich diese Reihe gelesen habe - zum Glück, denn ich hatte jetzt beim nochmaligen Lesen keine Ahnung, wie sich der Fall entwickeln wird oder wer hinter dem Verbrechen steckt!

    Witzig war, dass Inspector Lynley dieses Mal erst nach 280 Seiten seinen Auftritt hat! Die Entführung nimmt sehr außergewöhnliche Formen an und ruft erstmal Lynleys Freund St. James, dessen Frau Deborah und Helen auf den Plan. Dass diese drei ohne Lynleys Wissen ermitteln führt zu harten Konsequenzen und die persönlichen Beziehungen der Freunde werden mal wieder auf eine harte Probe gestellt.

    Politische Machtstrukturen, die Ränkeschmiede der Presse und viele Beziehungskonflikte werden hier durchwegs spannend in Szene gesetzt und ich war von der ersten Seite an gefesselt. Jetzt im Rückblick kann ich gar nicht mal sagen, dass so viel passiert ist oder es große Spannungsbögen gab, aber die Handlung hat mich durchweg mitgenommen, dass ich es zu keiner Zeit auf die Seite legen wollte!
    "Schuld" daran sind vor allem auch die Figuren. Elizabeth George greift hier immer ganz in die Tiefe der Charaktere und zeichnet Personen, die große Gefühle in einem hervorrufen. Egal auf welche Art, ob man mitleidet, mitlacht oder auch wütend wird auf so viel Sturheit oder Egoismus ... die ganze Palette ist vorhanden und zeigt authentische Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen.

    Besonders hervorgehoben fand ich die beiden gegensätzlichen Eltern und ihre Erziehungsansichten: Eine Mutter, die wegen ihrer Karriere ihr Kind völlig sich selbst überlässt und ein Vater, der sein Kind aufgrund seiner schlechten Erfahrungen nach seinen Vorstellungen zurechtbiegen will: zwei völlig widersprüchliche Extreme, die sich auch in den politischen und persönlichen Ambitionen der beiden widerspiegeln.
    Manches könnte überzogen wirken, aber dennoch ist es authentisch, denn auf unserem Planeten tummeln sich ja allerhand illustrer Gestalten und es nimmt mich immer wieder mit, wie sehr sich Menschen in ihren Gefühlen und Überzeugungen verstricken können ohne zu erkennen, wohin sie das ganze führen wird.

    Aber auch die Rafinesse der Politik und die Perfidität der Presse findet viel Raum und hinterlässt ein sehr ungutes Gefühl wenn man überlegt, wie viel Macht in diesen Positionen steckt. Aber das ist ja eigentlich altbekannt - auch wenn es mich immer wieder aufs Neue enttäuscht.

    Der Fall an sich ist zwar untypisch, aber mit viel Ermittlerarbeit verbunden wie es sich für einen Krimi gehört. Bis zum Schluss wird man auf die Folter gespannt und nur langsam zeigen sich die Zusammenhänge - vor allem die Aufklärung hat mich dann überrascht und genau so soll es sein!

    Fazit: 4.5 Sterne

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Boulevard-Journalismus gepaart mit politischen Intrigen halten die Spannung bis zum Schluss am oberen Level
    Boulevard-Journalismus gepaart mit politischen Intrigen halten die Spannung bis zum Schluss hoch


    Dieses Buch strotzt nur so vor politischen Intrigen, Boulevard-Journalismus und dem damit verbundenen Hetzen nach immer neuen Storys, um die Auflage der Zeitung zu erhöhen. Das Buch bringt die niedersten Instinkte der Menschen zum Vorschein.


    Zwar habe ich selbst keine Kinder, doch die hartherzige Kaltschnäuzigkeit, mit der Charlottes leiblicher Vater - Chefredakteur einer Londoner Zeitung - besonders aber ihre vom Ehrgeiz zerfressene und allen misstrauende Mutter an den Tag legen und damit das Leben der Kleinen gefährden, ist fast nicht mehr zu überbieten.


    Die entscheidende Wende tritt erst mit der Entführung von Luxfords (besagter Chefredakteur) Sohn ein.
    Die Auflösung hat mich kalt erwischt, ist jedoch durch die nachfolgenden Schilderungen erklärbar. Allerdings fällt es mir immer wieder aufs Neue schwer, mich in die Motivation solcher Psychopathen hineinzudenken.


    Im Finale ist Havers über sich selbst hinaus gewachsen. Hut ab, kann ich dazu nur sagen.


    Helens Beziehungsängste sind in diesem Buch wieder klasse beschrieben, und auch Lynleys teilweise starken negativen Emotionsäußerungen, speziell gegenüber seinen Freunden, hat Elizabeth George viel Raum gegeben. Bei der Unterlassung von St. James hätte ich wohl ebenso reagiert.
    Gespannt bin ich darauf, ob die kurzfristig angesetzte Trauung zwischen Lynley und Helen wirklich zustande kommt. Die ›Entscheidungsfreude‹ dieser Frau ist wirklich unterirdisch.

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    Leseherzs avatar
    Leseherzvor 3 Jahren
    Manchmal langatmig, aber gut geschrieben

    Wie ist es, wenn Du in der Öffentlichkeit stehst und auf Wünschen und Reaktionen der Bürger reagieren musst, Dein privates Umfeld aber von heute auf morgen zerbricht?!

    Charlotte Bowen, Tochter der Verteidigungsministerin Eve Bowen, wird entführt! Im Verdacht steht Dennis Luxford, Herausgeber der Source. Eine Schnitzeljagd von Wortgefechten entfacht, Schuldzuweisungen und Geheimnisse. Wie viele Geheimnisse kann ein Mensch ertragen ehe er daran zerbricht? Eine Forderung erhielten beide!

    Das Kind wurde wenige Tage später tot aufgefunden – doch war es ein Kind der Liebe? Eve Bowen geht trotz allem ihre Tätigkeit in der Politik nach – bis das nächste Kind entführt wird. Auch hier die Forderung des Entführers: Bekenne Dich zu Deinem Erstgeborenem! Dennis Luxford kommt dieser Forderung aber diesmal nicht nach, er wüsste nichts von einem dritten Kind. Doch dann taucht, während Barbara Harvers die Ermittlungen leitet, Robin Payne auf! Die Mutter, schwer Asthmakrank, unterbuttert ihren Sohn, hat die perfekte Frau für ihn. Doch diese ist die Tür zu all den Entführungen! Bis die Mutter eines Tages einen Fehler begeht! Sterben jetzt zwei Kinder oder kann New Scotland Yard den zweiten Mord verhindern?

    Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt!

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    detlef_knutvor 6 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht des Feindes" von Elizabeth George

    Mehr als 700 Seiten Spannung und englischen Charme präsentiert die amerikanische Bestsellerautorin in diesem Krimi.

    Als Täter für das plötzliche Verschwinden ihrer zehnjährigen Tochter Charlotte hat die konservative Politikerin Eve Bowen sofort einen Verdacht. Es kann nur der Vater von Charlotte sein, mit dem sie vor über zehn Jahren während eines Parteikongresses ein kurzes sexuelles Verhältnis gepflegt hatte. Sie war damals noch keine Berühmtheit, er war nur ein kleiner Journalist. Heute ist er der Chefredakteur einer der größten Zeitungen Englands und als solcher bemüht, die konservative Regierung zu stürzen. Für Eve Bowen ist es sonnenklar, dass Dennis Luxford eine Kampagne gegen sie fährt. Dabei schreckt er offensichtlich nicht vor seiner eigenen Tochter zurück. Selbst mit der Nachricht, dass Charlotte tot aufgefunden wurde, ändert sich nichts an ihrem Verdacht gegen den Chefredakteur.

    Erst mit dem Tod des Mädchens treten die bekannten Ermittlerfiguren Inspector Lynley und Seargent Barbara Havers auf die Bühne. Umfassend lässt Elizabeth George sehr viel Raum für ihre Hauptfiguren. Obwohl es sich beim vorliegenden Roman nicht um den ersten mit diesen Figuren handelt, so ist man als Leser zwingend auf die vorhergegangenen Romane angewiesen, um sich in die Beziehungen zwischen den Figuren hineinzufühlen. Über Freunde und Familie wird man bestens in Kenntnis gesetzt. Die Bilder der Familien entstehen vor dem inneren Auge. Dazu gehören die Ängste vor dem Heiraten, vor einer Beziehung zu einem Mann, die unsensible Art, auf die Nöte der Freunde einzugehen.

    Es macht Spaß, die Leute kennenzulernen und die Haupthandlung scheint in den Hintergrund zu treten. Trotz der immer überraschenden Wendungen, die sie vollzieht. Rasend schnell vergeht die Zeit beim Lesen und ein Stück England wird einem dabei auch noch näher gebracht. Besonders die Gegend in Wiltshire um Salisbury und Marlborough.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 6 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht des Feindes" von Elizabeth George

    Die zehnjährige Charlotte ist verschwunden, und ihre Mutter, die Politikerin Eve Bowen, wittert ein abgekartet Spiel. Schließlich ist Leo, der Vater ihrer unehelichen Tochter, der Chef einer Boulevardzeitung, die nach Sensationen und Großauflagen giert. Erst als Charlotte tot aufgefunden wird, erfährt Inspector Lynley von dem Fall...

    Ich mag den Stil von Elizabeth George, typisch englisch ohne allzuviel Blutvergiessen, ruhig und psychologisch ausgereift. Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers sind mir einfach ans Herz gewachsen. Neben den Kriminalfällen die zu lösen sind, möchte ich auch immer wissen, wie es in ihrem Privatleben weitergeht. Daher würde ich auch allen empfehlen die Bücher in der Reihenfolge des Erscheinens zu lesen, man versteht die Zusammenhänge dann einfach besser.

    Das Buch ist nicht zu lang, nicht zu kurz, realistisch genug, mit einem klassischen Thrillerende. Das Privatleben der Ermittler nimmt diesmal keine großen Platz ein, was der Spannung aber nicht schadet.

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    Ay73vor 7 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht des Feindes" von Elizabeth George

    In dieser Geschichte erzählt uns Elizabeth George die Geschichte einer Kindesentführung. Die Mutter, eiskalt und irgendwie berechnend und angesehen Politikerin unternimmt im ersten Schritt einfach NICHTS. Sie verdächtigt den Vater des Kindes diese entführt zu haben. Der Vater ist nur der Erzeuger und spielt im Leben des Kindes und des der Mutter überhaupt keine Rolle. Der Vater ist Chefredakteur einer englischen Zeitung. Als die Kleine verschwindet und der Entführer verlangt, dass der Vater sich zu seinem erstgeborenen Kind bekenn soll ist die Mutter felsenfest davon überzeugt, dass der Erzeuger nur die Auflagenzahlen der Zeitung steigern möchte und dadurch behindert sie alles. Da die Mutter nie gesagt hat von wem das Kind ist, hat die Befürchtung dass der Erzeuger ihren Ruf als angesehene und ehrgeizige Politikerin schaden wird. Man bekommt das Gefühl, dass die Mutter dieses Kind hätte nie auf die Welt bringen sollen, da einfach dieser Charakter (genial ausgearbeitet) eiskalt ist und man das Gefühl bekommt, es bereut dieses Kind zu haben. Dieses Gefühl verstärkt sich so sehr, indem die Mutter immer wieder die nächsten Schritte zur Rettung ihrer Tochter durch Banalitäten und Egoismus beinträchtig und somit das Leben des Kindes extremgefährdet.

    Zeitgleich ermitteln Inspector Lynley und Sergeant Havers den Fall. Die Kleine wird tot aufgefunden, sie schnüffeln in allen Orten nach und natürlich weiter im Privatleben der Eltern. Dann wird auch der Sohn des Journalisten entführt. Auch hier glaubt die Politikerin, dass er die Entführung inszeniert hat um die Auflagenzahlen zu steigern. Nur diesmal erwähnt er in seiner Zeitung die Geschichte der Kleinen und bekennt sich als ihr Vater / Erzeuger.

    Ein absolut genialer Krimi. Hat mir sehr gut gefallen. Empfehlenswert für alle Inspector Lynley und Sergeant Havers Fans.

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    Lerchies avatar
    Lerchievor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht des Feindes" von Elizabeth George

    Die zehnjährige Charlotte Bowen wacht auf, und sieht nur Dunkelheit. Sie fürchtet, lebendig begraben worden zu sein. Sie ist die Tochter der Staatssekretärin Eve Bowen. Ein Mann hat sie mitgenommen und gesagt, er solle sie zu ihrer Mutter bringen. Ihre Brille ist auch weg und ohne diese sieht sie kaum etwas. Sie hat Angst, zu ersticken, denn sie liegt doch in einem Sarg, oder?
    Der Chefredakteur der Zeitung Source, Dennis Luxford, erhält einen Erpresserbrief. Er soll sich auf der Titelseite seiner Zeitung zu seinem erstgeborenen Kind bekennen. Soweit es nach ihm geht, würde es ihm nichts ausmachen zuzugeben, dass er vor elf Jahren die jetzige Staatssekretärin im Innenministerium, Eve Bowen, geschwängert hat. Doch das wäre das Aus für die Frau. Seine Zeitung ist gegen die Regierung und unternimmt alles Mögliche, um sie zu stürzen. Eve Bowen ist in der Tory-Regierung. Sie ist strikt gegen eine Veröffentlichung der damaligen Ereignisse, auch noch, als Luxford von dem Erpresser einen Anruf erhält. Stur ist sie davon überzeugt, dass Luxford in seinem Hass auf die Torys das Mädchen selbst entführt hat. Sogar noch, als Charlotte tot aufgefunden wird.
    Luxford hat Simon St. James gebeten, für ihn zu recherchieren, das Kind zu suchen. St. James will erst nicht so recht, aber Deborah, seine Frau die so gerne ein eigenes Kind hätte, überredet ihn. Auch Helen Clyde, Inspector Thomas Linleys Verlobte ist mit von der Partie. Lynley bearbeitet den Fall und schickt Sergeant Havers nach Wootton Cross wo sie sich mit den dafür zuständigen Polizeibeamten treffen soll. Sie trifft einen Constable Robin Payne, mit dem sie zusammenarbeitet.
    Dennis Luxford ist mit Inspector Lynley zu sich nach Hause gefahren. Hier muss er feststellen, dass jetzt sein Sohn Leo entführt wurde. Und wieder stellt der die Forderung nach Anerkennung seines erstgeborenen Kindes auf der Titelseite der Source….
    Wird Luxford jetzt, da es um seine ehelichen Sohn geht, nachgeben? Und was wird mit Eve Bowen passieren, wenn bekannt wird, dass sie sich mit einem „Feind“ eingelassen hatte? Wird Barbara Havers erfolgreich sein?
    Elizabeth George hat einen von Anfang bis Ende spannenden Roman geschrieben. Sie kann den Leser fesseln und ihr Schreibstil gefällt mir. Das Buch ist gut geschrieben und ich kann es empfehlen.

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    Sariis avatar
    Sariivor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht des Feindes" von Elizabeth George

    Der Krimi „Im Angesicht des Feindes“ von Elizabeth George spielt im Rahmen der knallharten politischen Machtstrukturen und dem Umfeld des Sensationsjournalismus.
    Ein kleines zehnjähriges Mädchen namens Charlotte wird entführt. Bei ihrem Vater geht ein Forderungsschreiben ein mit dem Auftrag die ganze Wahrheit über sein erstgeborenes Kind zu enthüllen. Jedoch ist diese Forderung mit einem schwerwiegenden Problem verbunden, da ihr Vater, Dennis Luxford Chefredakteur der Source, kaum etwas über die Existenz seiner Tochter weiß. Aus Zwang nimmt er den Kontakt zur Mutter Evelyn Bowen, einer konservativen erfolgreichen jungen Politikern auf, die Luxford im Verdacht hat, die ganze Entführung inszeniert zu haben. Luxford ist trotz der Umstände, dass er seiner eigenen Familie nie ein Wort über Charlotte erzählt hat, bereit den geforderten Bericht zu veröffentlichen und schaltet parallel dazu den Gerichtsmediziner St. James und seine Gehilfin Helen ein. Doch Eve Bowen will die Geschichte nicht veröffentlichen, da ihr so eine Affäre mit einem Liberalen nachgewiesen wird und ihre Identität als Politikerin verloren geht. Sie ist so von ihrem Verdacht verrannt, dass sie die Publikation des Artikels untersagt. Die Ermittlungen von St. James verwerfen einige Fragen auf und es gelingt ihm nicht das kleine Mädchen aufzuspüren, weshalb er der Familie Bowen rät die Polizei zu informieren, was Eve trotz der Bedrohung für ihre Tochter ablehnt.... 2 Tage später wird ein totes Mädchen aus einem Fluss geborgen und Inspector Lynley und Barbara Havers werden in die Ermittlungen einbezogen. Die Ermittlungen spielen an zwei Orten ab London und dem Land, sodass Barbara ihren ersten Auftrag als Leiterin der Ermittlungen auf dem Land erhält. Die beiden geraten immer tiefer in die politischen Machtstrukturen und in die Vergangenheit von Eve und Luxford. Plötzlich scheint aber auch der Sohn von Luxford in Gefahr und da ist guter Rat teuer...
    ----------------------
    Meiner Ansicht nach ist Elizabeth George mit diesem Roman wieder einmal ein super spannender Krimi gelungen mit undurchsichtigem Ende. Die Vorahnungen, die man während des Lesen erhält, werden immer wieder verworfen und bestärkt, sodass man das Ende nicht erwarten kann. Die Einbettung der Geschichte in den Kontext des Sensationsjournalismus war sehr interessant und hat dem Ganzen eine besondere Note hinzugefügt.
    -----------
    Fazit: Elizabeth George in Bestform! Spannend, aufregend- einfach einmal lesen!

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    Dubhes avatar
    Dubhevor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht des Feindes" von Elizabeth George

    Es ist der Parteitag der Trolies vor ca. 10 Jahren. Luxford und Eve Bowen (damals beide noch Reporter) treffen sich heimlich und aus diesen Zusammentreffen entsteht Charlotte Bowen. Ein paar Monate Später treffen sie sich wieder. Luxford sieht, dass er Eve geschwängert hat und macht ihr einen Heiratsantrag, doch sie lehnt ab und beide gehen ihre Wege.
    10 Jahre später ist Eve Bowen eine der mächtigsten Politiker Englands (Mitglied der Trolies), ist seit 6 Jahren verheiratet und arbeitet an ihrer Karierre. LUxford ist der Herausgeber des mächtigsten Klatschblattes in London, Feind der Trolies, ebenfalls verheiratet und hat einen 8 jährigen Sohn, Leo.
    Es ist Mittwoch. Charlotte war wie immer bei ihrem Flötenunterricht, doch danach wurde sie nicht mehr gesehen. Entführt. Beide Elternteile, Eve Bowen und Luxford, bekommen Erpresserbriefe. Es wird weder Geld noch irgendein anderer Gegenstand wierd gefordert, nur das Luxford auf der Titelsseite sich zu seinem erstgeborenen Kind bekennt. Eve ist dagegen und knapp 5 Tage später wird die Leiche des Kindes in einem Kanal gefunden.
    Nun endlich wird die Kriminalolizei auf die Entführung aufmerksam und nimmt sich dem Fall an.

    Spannend, packend, eben ein Krimi. Gut ausgedacht, guter Stil, für jeden Krimi-Freund, der es nicht so blutig mag.

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