Nie sollst du vergessen

von Elizabeth George 
4,0 Sterne bei196 Bewertungen
Nie sollst du vergessen
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (147):
Aleshanees avatar

Ja, es ist lang, aber so genial aufgebaut und konstruiert, dass es durchwegs fesselnd ist: großartig!

Kritisch (11):
Pippo121s avatar

Langatmig, ausufernd und sehr vorhersehbar!

Alle 196 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Nie sollst du vergessen"

An einem regnerischen Abend wird eine Frau in London überfahren. Es handelt sich ganz klar um Mord. Inspector Lynley und Barbara Havers sehen sich bald schon einem düsteren Familiendrama gegenüber, in dem überzogener Ehrgeiz, falsch verstandene Liebe und verzweifelte Lügen bereits vor zwanzig Jahren tödliche Konsequenzen hatten. Und sie erleben verblüfft, dass man sie von höchster Stelle aus in ihren Ermittlungen zu behindern sucht. Doch Lynley und Havers lassen sich davon nicht beirren ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442456116
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:928 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:01.11.2003

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne66
  • 4 Sterne81
  • 3 Sterne38
  • 2 Sterne7
  • 1 Stern4
  • Sortieren:
    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der schwächste ihrer Romane
    Für mich der schwächste Teil der Reihe

    Mir ist fast jedes Buch der Reihe um Lynley und Havers bekannt und dieses hier empfand ich als das schwächste der ganzen Reihe. 


    Dieser zeitlich Perspektivwechsel verwirrt total und ist in sich überhaupt nicht schlüssig. Mal sind es die Niederschriften, die es eigentlich sein sollen, dann aber wieder total durch Handlung ergänzt, die nicht klar ersichtlich zeitlich terminiert ist. Endergebnis ist maximale Verwirrung. 

    Der Kriminalfall an sich sich echt merkwürdig und für mich selbst nach Abschluss des Buches noch nicht logisch. Das Ende hat mir zudem überhaupt nicht gefallen. Außerdem bleiben mir zu viele löse Fäden offen. 

    Dazu kommt, dass einfach zu wenig von Havers zu spüren ist. 

    Wie wenig gut mir die Geschichte letzten Endes zugesagt hat, sieht man allein schon daran, dass ich doppelt so lange gebraucht habe sie zu lesen, wie jedes andere Buch der Reihe. 

    Fazit: zur Vervollständigung wichtig, aber sehr zäh 

    Kommentieren0
    29
    Teilen
    ElisabethBulittas avatar
    ElisabethBulittavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Am Anfang etwas langatmig und verwirrend, aber im Laufe des Lesens wurde es immer interessanter. Sehr gut fand ich den Perspektivwechsel.
    Ein Kriminalroman mit psychologischem Tiefgang

    Eine Frau wird nachts auf der Straße überfahren – wie sich dann herausstellt, mehrmals überrollt und tot liegen gelassen. Ein Violinist, der von heute auf morgen von einer schweren Krise erfasst wird – und sein Instrument nicht mehr anfassen kann. Als dann noch mehr Unfälle geschehen, steht fest, dass man tief in die Vergangenheit zurückblicken muss, um das Verbrechen aufzuklären.  

    Lynley und Havers begeben sich auf der Suche nach dem Mörder auf die Spuren einer dramatischen Familiengeschichte voller Geheimnisse und nicht erfüllter Hoffnungen.

    Anfangs scheint der Roman langatmig und verworren zu sein, doch wird er im Laufe des Lesens immer interessanter und dramatischer, was in erster Linie am Entwirren der Familiengeheimnisse liegt. Vieles in diesem Roman zeigt, dass das Leben nicht immer so verläuft, wie man es sich wünscht, und dass das Beharren und Festhalten an diesen Erwartungen das Leben letztlich zerstören kann. In guter englischer Tradition hängt die Spannung dieses Kriminalromans nicht von der Action ab – Leser/innen, die dieses erwarten, dürften enttäuscht sein – sondern von dem ausgefeilten Einblick in die menschliche Psyche. Letzterer wird besonders durch die Tagebucheinträge des Geigers Gideon, der sich nach und nach seiner eigenen Geschichte bewusst wird, vorangetrieben.  

    Insgesamt meiner Meinung nach ein lesenswertes Buch, das aber von mir aufgrund der doch etwas langatmigen Stellen nur vier Sterne erhält.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Minjes avatar
    Minjevor 6 Monaten
    psychologisch sehr interessant


    "Nie sollst du vergessen" von Elizabeth George ist Band 11 der Inspector Linley und Barbara Havers Romane und erschien 2003  im Goldmann Verlag, 2001 bereits bei Blanvalet.

    Inhalt
    16.8. bis 21. November   Verschiedene Personen werden überfahren. Absichtlich. Unterbrochen wird das ganze von Gideons Gedanken, der zu einer Psychologin geht. Seit einem bestimmten Auftritt kann er seine Geige nicht mehr anrühren.

    Meinung 
    Cover
    Mit dem Cover der dritten Auflage von 2003 des Goldmanns Verlags kann ich leider nur wenig anfangen. Da die Autorin hierfür jedoch nichts kann und das Buch einfach fantastisch gut ist, gibt es hierfür von mir keine Abzüge.

    Aufbau
    Das Buch besteht aus 30 Kapiteln. Zum einen erleben wir die Arbeit der Ermittler, die die Unfallmorde aufklären wollen. Zum anderen erleben wir, was Gordon mit seinem Vater erlebt, wie er immer wieder auf eine harte Mauer des Schweigens stößt. Wie der ehrgeizige Vater ablenken will mit seinem geradezu krankhaften Ehrgeiz, und dabei das naheliegendste übersieht. ("Wann hat Gideon das bewusste Stück gehört? Was war damals passiert???")

    Die Charaktere
    R., Gideons Vater, ist mir durch sein ganzes Verhalten absolut unsympatisch. Er ist seinem eigenen Vater so hörig. Erschreckend, wie er sich im Verlauf des Buches verschiedenen Personen gegenüber verhält. 
    Erschreckend auch, wie bestimmte Dinge totgeschwiegen werden in der Familie.
    Libby gefällt mir anfangs gut, da sie Gideon gewissermaßen unterstützt und ihm auf ihre Art versucht klarzumachen, das die Geige nicht sein Leben ist. Trotzdem bin ich der Meinung, dass sie am Ende etwas zu weit gegangen ist...jedoch nicht ahnen konnte, welche Reaktion dies hervorruft.
    Katja, das Kindermädchen- ich finde sie naiv und etwas dumm. An ihrer Stelle wäre mir die Ehrlichkeit wichtiger als alles andere.

    Die Fragestellung
    Es ist im ganzen Buch ein Rätselraten, wer der Täter ist. Wer steckt hinter den ganzen Unfallmorden? Doch im Verlauf kommt eine weitere Frage hinzu: Wer tötete die Schwester von Gideon wirklich? Und diese Frage, die Gideon erneut aufrollt, finde ich viel spannender als den "offiziellen" Fall.


    Fazit
    Ein Krimi, der nachdenklich macht- ist das Böse von Natur aus in uns? Ist Strafe wichtig? Oder soll man Kinder in jedem Fall fördern, wenn sie besondere Talente sind? Oder ist vielleicht der Charakter auch wichtig...?

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    MartinaScheins avatar
    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zäher Handlungsstrang mit langatmigen Detailschilderungen und teilweise abflachender Spannung
    Zäher Handlungsstrang mit langatmigen Detailschilderungen und teilweise abflachender Spannung


    Nie sollst Du vergessen ist für mich definitiv eines der schwächeren Bücher von Elizabeth George. In weiten Teilen habe ich es als zu langatmig empfunden. Die ganzen Gideon-Tagebucheinträge hätte die Autorin meiner Ansicht nach locker auf die Hälfte reduzieren können.
    Die Zeitabfolge zwischen der aktuellen Handlung und den Gideon-Passagen ist teilweise nicht so einfach nachvollziehbar. Manchmal kam sie mir auch etwas wirr vor.


    Gefallen hat mir, dass Winston Nkata in diesem Buch mehr im Vordergrund gestanden hat und man auch über seinen Charakter wie auch seine Schwächen einiges erfahren hat.


    Der Spannungsaufbau war generell gut, der Bogen flachte jedoch in den Gideon-Einflechtungen teilweise zu stark ab. Die Dramatik war zwar durchaus vorhanden, teilweise aber auch nur so lala. Die Schilderungen der einzelnen Handlungsträger bis hin in kleinste Details fand ich hingegen wieder gewohnt klasse. Die Beschreibung der jeweiligen Örtlichkeiten ließ ebenfalls nichts zu wünschen übrig.


    Über die Auflösung lässt sich bei Nie sollst Du vergessen sicherlich auch streiten. Ich hätte einen anderen Antagonisten als einen derartig blutleeren gewählt oder aber ihm einen entsprechenden Charakter verpasst.


    Aufgelockert wurde dieses Werk stellenweise durch homorvolle Dialoge, wie beispielsweise dieser (Barbara zu Helen):
    »Das kann ich nicht. Ich hab einen Ruf zu verteidigen.« Barbara nahm dankend ein Stück Torte entgegen und machte sich mit Genuss darüber her. »Euer Schlankheit sollten wenigstens versuchen, sich uns anzugleichen und ein wenig in die Breite zu gehen. Haben Sie mal dran gedacht, Querstreifen zu tragen?«

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 6 Jahren
    Rezension zu "Nie sollst du vergessen" von Elizabeth George

    An einem regnerischen Abend wird eine Frau in London überfahren. Es handelt sich ganz klar um Mord. Inspector Lynley und Barbara Havers sehen sich bald schon einem düsteren Familiendrama gegenüber, in dem überzogener Ehrgeiz, falsch verstandene Liebe und verzweifelte Lügen bereits vor zwanzig Jahren tödliche Konsequenzen hatten. Und sie erleben verblüfft, dass man sie von höchster Stelle aus in ihren Ermittlungen zu behindern sucht. Doch Lynley und Havers lassen sich davon nicht beirren ...

    Ich mag den Stil von Elizabeth George, typisch englisch ohne allzuviel Blutvergiessen, ruhig und psychologisch ausgereift. Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers sind mir einfach ans Herz gewachsen. Neben den Kriminalfällen die zu lösen sind, möchte ich auch immer wissen, wie es in ihrem Privatleben weitergeht. Daher würde ich auch allen empfehlen die Bücher in der Reihenfolge des Erscheinens zu lesen, man versteht die Zusammenhänge dann einfach besser.
    unaufgeregt und psychologisch ausgefeilt liefert E. George einen neuen Lynley Roman ab. Gut er hätte etwas kürzer sein können aber spannend fand ich das Buch allemal.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Ay73s avatar
    Ay73vor 7 Jahren
    Rezension zu "Nie sollst du vergessen" von Elizabeth George

    Der elfte Fall von Lynley und Havers: Lynley und Havers ermitteln auf Wunsch von Webberly an einem Mord mit Fahrerflucht. Das Opfer eine alte Bekannte von Webberly. Es stellt sich heraus, dass das Opfer die Mutter des Wunderkindes und Stargeigers Gideon ist. Aber Gideon kennt seine Mutter nicht, da sie die Familie vor 20 Jahren verlassen hatte. Gideon, der während eines Geigen-Konzerts einen Blackout erlitt kämpft mit einer Psychologin um seine dunklen Dämonen. Dabei erinnert er sich immer mehr an seine Kindheit und an das was er verdrängt hat. Die Ermittlungen gegen ein wenig zäh vorbei, vermisst habe ich die kleinen Probleme von Havers und Lynley und etwas genervt war ich über die Tagebucheinträge von Gideon, die für mich persönlich zu langatmig waren. Aber trotzdem vier Sterne, weil ich ein Fan von Elizabeth bin.

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Kirsten1896s avatar
    Kirsten1896vor 7 Jahren
    Rezension zu "Nie sollst du vergessen" von Elizabeth George

    ein geiger findet langsam seine erinnerung wieder, während die polizei im mordfall seiner mutter ermittelt.
    ich hatte mir mehr von diesem buch versprochen, es geht doch hauptsächlich um die vergangenheit und die erinnerungen von gideon. die polizisten kamen mir doch ein bisschen zu kurz. trotz der vielen seiten ist doch stellenweise recht wenig passiert... schade, aber das nächste ist bestimmt wieder besser! :o)

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Lerchies avatar
    Lerchievor 7 Jahren
    Rezension zu "Nie sollst du vergessen" von Elizabeth George

    Ein Geiger, der plötzlich nicht mehr spielen konnte. Ein Tagebuch das er für seine Psychiaterin schrieb zieht sich durch das ganze Buch. Erinnerungen, die wieder kommen, wie die an seine kleine Schwester Sonia, die an dem Down-Syndrom litt, und die vor 20 Jahren ermordet wurde, ertränkt in der Badewanne. Und eine junge Frau, Sonias Kindermädchen, die nach 20 Jahren Gefängnis auf Bewährung entlassen wurde.
    Doch kaum ist Katja Wolff entlassen, wird ihre ehemalige Freundin Katie Weddington überfahren, ermordet. Doch bei diesem einen Mord bleibt es nicht. Auch die Mutter des Geigers, Eugenie Davis wurde mehrmals überfahren. Was ist vor 20 Jahren im Haus der Familie Davis wirklich geschehen...?
    Das Buch hat mir gut gefallen, obwohl es sicher nicht das beste Thomas-Linley-Buch von Elizabeth George ist. Es war spannend, auch wenn diese Tagebuchgeschichte manchmal etwas irritiert hat.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    simonegs avatar
    simonegvor 9 Jahren
    Rezension zu "Nie sollst du vergessen" von Elizabeth George

    Der elfte Fall für Lynley und Havers!

    An einem regnerischen
    Abend wird in London eine Frau überfahren. Ohne jeden Zweifel handelt
    es sich um Mord. Inspector Lynley und Sergeant Havers bewegen sich bei
    ihren Ermittlungen schon bald auf einem gefährlich schmalen Grat
    zwischen persönlicher Loyalität und beruflicher Ehre. Denn sie werden
    in die Geschichte einer Familie verstrickt, in der ein tödlicher
    Kreislauf aus Versagen, Wut und Gewalt immer neue Opfer fordert... Gideon Davies, der Sohn der Ermordeten, ist
    ein Wunderkind. Seit seinem fünften Lebensjahr wurde er von einem
    renommierten Violinlehrer unterrichtet, und in all den Jahren hat sein
    Vater Richard Davies in unerschütterlicher Begeisterung und
    grenzenlosem Ehrgeiz seinen Sohn betreut, angespornt und gemanagt. Doch
    zwischen den fordernden Einflüssen seines Lehrers und seines Vaters
    blieb wenig Raum für Gideons persönliche Entwicklung, und so wird er zu
    einem zwar höchst erfolgreichen, aber auch sehr einseitigen jungen
    Mann, der weder zwischenmenschliche Beziehungen jenseits seiner
    Musikerlaufbahn noch einen normalen Alltag kennt. Eines Tages geschieht
    das Unfassbare: Bei einem Auftritt in der Londoner Wigmore Hall muß
    Gideon die Bühne verlassen - es gelingt ihm nicht, auch nur einen
    einzigen Ton zu spielen. Von Stunde an leidet der 28-jährige Künstler
    unter einer Art musikalischer Amnesie, die seiner steilen Karriere
    vorerst ein spektakuläres Ende. Hat seine Amnesie etwas mit dem Tod der Mutter zu tun, zu der er seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte?

    Dieser Teil ist auch ganz eindrucksvoll verfilmt worden. Ich hatte beim Lesen irgendwie immer die Bilder vor Augen.

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    S
    Sabrina13582vor 9 Jahren
    Rezension zu "Nie sollst du vergessen" von Elizabeth George

    Als erstes dachte ich 900!!!! Seiten, soll ich mir das wirklich antun??? Nach den eher durchschnittlichen zwei Vorgängern war ich echt skeptisch, aber als ich mit dem Buch fertig war, dachte ich:Schade schon zu Ende :-( . Mit dem elften Teil der Inspector Lynley Reihe hat Elizabeth George bei mir voll ins Schwarze getroffen. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Was mir besonders gefiel waren die Passagen die aus Sicht von Gideon geschrieben waren, das lockerte das Buch ungemein auf und war sehr abwechslungsreich. Die Geschichte an sich ist sehr gut durchdacht und absolut spannend erzählt. Alles war wieder sehr ausführlich (aber diesmal zum Glück nicht langweilig) beschrieben und die Familiengeschichte wurde so erzählt, das zum Schluss (diesmal ) keine Fragen offen blieben. Sehr empfehlenswert!!!

    Kommentieren0
    6
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks