Elizabeth George Nur eine böse Tat

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Inhaltsangabe zu „Nur eine böse Tat“ von Elizabeth George

Barbara Havers sorgt sich um ihren Freund Taymullah Azhar: Dessen Freundin hat ihn verlassen, sich nach Italien abgesetzt, und die gemeinsame Tochter Hadiyyah ist dort spurlos verschwunden. Inspector Lynley reist in die Toskana, um die Ermittlungen in dem kleinen Ort Lucca zu begleiten. Doch bald wird Azhar selbst mit der Entführung des Kindes in Verbindung gebracht. Barbara ist fassungslos und kämpft mit allen Mitteln darum, die Unschuld ihres Freundes zu beweisen. Bis sie einen Schritt zu weit geht ...

Havers ermittelt unerlaubt in Italien und geht an ihre Grenzen. Kein Mord, aber jede Menge Verdächtige. Wieder ein neuer Dreh von E. George.

— irrewirre

Barbara Havers auf Abwegen - grandios!

— Yolande

Viel Lärm um Nichts

— MiriamR

Barbara auf Abwegen & Lynley auf Freiersfüßen, doch wo bleibt die Spannung?

— thesmallnoble

BARBARA!!!!

— Yvi

Nach der Hälfte dachte ich, es wäre eigentlich zu Ende, aber es ging noch weiter. Lesenswert, aber gehört nicht zu den besten Lynleys.

— allegra

zu langatmig, unglaubwürdige Story, eindimensionale Charaktere, fragwürdige Moral. Weitere Romane der Autorin schenke ich mir definitiv

— Bookwolf

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  • Endlich mal wieder ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte

    Nur eine böse Tat

    Yolande

    23. November 2016 um 16:59

    Barbara Havers Freund Taymullah Azhar wurde von seiner Frau verlassen. Sie ist mit der gemeinsamen Tochter Hadiyyah spurlos verschwunden. Barbara möchte ihrem Freund helfen und gerät immer mehr auf Abwege.Auch wenn zunächst kein "richtiges" Verbrechen passiert, hat mich das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Ich habe alle vorhergehenden Bücher von Elizabeth George über Thomas Lynley und Barbara Havers gelesen und die sogenannten Nebenhandlungen über das Privatleben der beiden Polizisten haben mir schon immer gut gefallen. In diesem Buch stehen diese "Nebenhandlungen" im Vordergrund und das eigentliche Verbrechen wird so nebenbei aufgeklärt. Das hat aber der Spannung keinen Abbruch getan. Die Vorgehensweise von Barbara hat mich teilweise entsetzt. Ich habe mir schon überlegt, ob Elizabeth George schon wieder eine der Hauptpersonen aus der Reihe entfernen will (was sie ja schon mit Lynleys Frau Helen getan hat und was ich ihr immer noch nicht so richtig verziehen habe), aber das Ende hat mich dann doch überrascht. Auf jeden Fall war es endlich mal wieder ein Buch für das ich alles stehen und liegen gelassen habe und immer wenn ich mal nicht lesen konnte, sehnsüchtig daran gedacht habe. Ich liebe solche Bücher :D

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  • Warum tut sie das?

    Nur eine böse Tat

    MiriamR

    10. November 2016 um 12:07

    Diese Frage bezieht sich sowohl auf Barbara Havers, die im Mittelpunkt dieses Romans steht, als auch auf Elizabeth George. Der Krimi, den diese fast 900 Seiten erzählen, lässt sich in weniger als fünf Sätzen zusammenfassen. Die persönliche Entwicklung der Charaktere Lynley und Havers ist minimal vorangetrieben worden. Kurz gesagt: Die Story gibt nicht viel her und ist künstlich aufgeblasen worden. Ich vermisse die knackigen Krimis, die George in ihrer Anfangszeit schrieb. Ich vermisse die Zeit, als sie noch etwas zu erzählen hatte. Wenn ich ihr raten könnte, würde ich ihr empfehlen, ihre Bücher auf die Hälfte runterzubrechen, weniger zu schwafeln, und mehr passieren zu lassen. Die Recherchearbeit, die hinter diesem Buch steht, scheint sich auf einen Italienurlaub, ein Gespräch mit einem italienischen Polizisten und einen Plausch mit einem Mikrobiologen zu beschränken. Letzterer kann nicht länger als fünf Minuten gedauert haben. Das reicht einfach nicht, um 880 Seiten zu füllen. Schade.

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  • Havers läuft mehr als nur etwas aus der Spur und setzt ihren Job mehr als nur einmal aufs Spiel

    Nur eine böse Tat

    MartinaSchein

    01. November 2016 um 21:19

    Eigene Wege gehen ist das Eine, doch das Recht verbiegen und gar beugen geht als Polizist ja nun gar nicht. Genau dies hat Havers in Nur eine böse Tat mehr als nur ein Mal getan. Wenn man für eine Polizeibehörde arbeitet und dies auch weiterhin tun will, geht es ebenso wenig mit dem Kopf durch die Wand.In diesem Buch erscheint mir die Rolle von DS Havers doch sehr an den Haaren herbeigezogen. Oftmals gleitet sie sogar ins Lächerliche ab. Freundschaft und Loyalität ist das eine, Recht und Gesetz sowie Behinderung von Ermittlungen das andere. Wäre ich ihre Chefin, hätte ich sie - bei den Klöpsen, die sie sich geleistet hat - achtkantig rausgeschmissen.Dieser Passus aus dem Buch beschreibt Barbara Havers nahezu perfekt:»Lynley wusste weder, ob es noch irgendetwas gab, was Barbara Havers würde retten können, noch ob er versuchen sollte, das Unausweichliche zu verhindern.Im Grunde, sagte er sich, gehörte diese Frau nicht in den Polizeidienst. Sie konnte nicht mit Autorität umgehen. Sie war ein wandelndes Pulverfass. Sie hatte unmögliche Angewohnheiten. Sie verhielt sich häufig extrem unprofessionell und das nicht nur in Bezug auf ihre Kleidung. Sie besaß einen scharfen Verstand, den sie jedoch viel zu oft nicht benutzte. Und wenn sie ihn benutzte, geriet sie nicht selten auf Abwege. So wie jetzt.Und dennoch. Wenn sie an einer Sache dran war, ließ sie nicht locker und zeigte bis zuletzt vollen Einsatz. Sie scheute sich nie, eine gegensätzliche Meinung zu vertreten, und sie stellte die Aussicht auf Beförderung nie über ihr Engagement in einem Fall. Sie konnte streitbar sein, und sie konnte sich in eine Theorie verbeißen wie ein Pitbull. Aber ihre Fähigkeit, sich mit Leuten anzulegen, mit denen man sich eigentlich nicht anlegte, hob sie von allen Kollegen ab, mit denen Lynley je zusammengearbeitet hatte. Sie kuschte vor niemandem. So eine Polizistin hatte man gern im Team.«Dennoch hat mir dieses Buch im Gegensatz zu den beiden Vorbänden wieder gefallen. Lynley zeigt endlich mal wieder etwas mehr Farbe, wenn er auch noch ziemlich von Mr. Smart entfernt ist. Frauen gegenüber benimmt er sich häufig immer noch wie ein kleiner Junge, vor allem, wenn Gefühle eine Rolle spielen. Immerhin denkt er nicht mehr nur an Helen, sondern interessiert sich für Dinge (Flat Track Roller Derby), über die er früher nur den Kopf geschüttelt hätte und ist durchaus wieder offen für die Reize der Frauen, wenn ich auch bisher noch nicht nachvollziehen kann, was er an Daidre Trahair findet.Havers ist in diesem Buch absolut in ihrem Element und lässt sich von Niemandem dabei aufhalten, ihren Freunden Azhar und Haddiyah zu helfen - und beugt dabei nicht nur einmal sämtliche Regeln und Gesetze. Ihre regelrechte Besessenheit, kann ich bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen.Die eigentliche Handlung gerät aufgrund Havers Einsatz für die Freunde zeitweise mehr und mehr in den Hintergrund, bis sie den Fall in alter Manier auf unkonventionelle Art mithilfe des italienischen Kommissars löst. Allerdings war mir nach etwa der Hälfte der Story die Auflösung des Falles klar.Nicht nachvollziehen kann ich allerdings, dass sie sich dem Journalisten der Source dermaßen ausliefert und somit erpressbar macht.Nach etwa drei Viertel der Geschichte war ich mir sicher, dass es das für Havers als Polizistin gewesen ist, doch der Schluss hat mich dann doch mehr als nur etwas überrascht. Aber okay, auf diese Weise wurde die Superintendent einen lästigen Mitarbeiter los und versicherte sich vielleicht in Zukunft der Loyalität von Barbara. Obwohl ich an Letzteres nicht so wirklich glaube.Wie üblich war die Beschreibung von Land und Leuten wieder einsame Klasse, wenn ein wenig Straffung auch diesem Buch sicherlich nicht geschadet hätte.Die Darstellungen der Protagonisten sind durchaus spannend und bieten wieder tiefe Einsichten in die jeweilige Psychologie der Handelnden, sei es nun der sympathische italienische Kommissar oder sein Landsmann, der Staatsanwalt, der in meinen Augen ein richtiger Mistkerl ist.Der Versuch einer Veranschaulichung von Barbaras Motivation, vor allem dem Einblick in ihre tiefe persönliche Einsamkeit, hat Elisabeth George sehr gut ausgearbeitet.

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  • Barbara auf Abwegen & Lynley auf Freiersfüßen, doch wo bleibt die Spannung?

    Nur eine böse Tat

    thesmallnoble

    09. January 2016 um 17:40

    Während George vor vielen Jahren geniale Krimis schrieb, die rund 450-500 Seiten umfassten ("Keiner werfe den ersten Stein", "Denn bitter ist der Tod"), die mit der Zeit immer ausladender, dafür aber psychologisch ausgefeilter wurden ("Undank ist der Väter Lohn"), hat sie nun mit dem aktuellen Fall einmal mehr gezeigt, dass man sich in Details und Nebenhandlungen verlieren kann, ohne einen Fall voranzutreiben und spannend aufzubauen. Man nehme altbekannte Figuren aus früheren Büchern, vermixe das alles mit einem Fall im Ausland, werfe zahlreiche Nebenfiguren (den zwielichtigen Privatermittler, samt seiner androgynen Assistentin, einen egozentirischen und unfähigen italienischen Staatsanwalt, eine grenzdebile Pseudo-Nonne, einen italienischen Lover ... - um nur einige zu nennen - ins Feld), charakterisiere diese über Gebühr extrem ausladend, ermüde und verärgere den Leser so, dass er ab Seite 600 der starken Versuchung ausgesetzt ist querzulesen und sich darauf freut, den unhandlichen Schinken wieder loszuwerden. Zu komplex? Nicht unbedingt, aber zu spannungsarm. Meinetwegen dürfen gerne falsche Spuren gelegt werden, das Ganze atmosphärisch und psychologisch untermauert sein, wenn eines stimmt UND genau deswegen lese ich einen Krimi: der Spannungsaufbau. Stattdessen bekommen wir eine Milieustudie über Leidenschaften, Rassismus, Ehebruch und Betrug, fehlgeleitete Freundschaft und Liebe. Nicht zu vergessen zahlreiche Einblicke in das Rechtssystem Italiens. Da gibt es einen Lynley, der nach vorne schaut, sich aber in klischeehaft-platten Äußerungen und Gedankengängen gegenüber Daidre verliert. Ansonsten bleibt er recht blass. Es ist Barbaras große Stunde - allerdings verkommt Havers zu einer vernagelten Querdenkerin, um nicht zu sagen Nervensäge. Trotzdem ist diejenige, die noch am meisten Unterhaltungspotenzial liefert. Ihre Versuche Azhar zu retten, die Fettnäpfchen in die sie tritt, ihr Kleinkrieg mit John Stewart und Isabelle Ardery, all das amüsiert. Ihr Engagement für ihre heimliche Liebe Taymullah ist anrührend und verärgert einen, wenn sie Grenzen überschreitet. Für den Glauben an die Freundschaft zu diesem Mann ist sie bereit alles, was sie besitzt, ihren Job, ihre Integrität, ihre Freundschaft zu Lynley, aufs Spiel zu setzen. In Teilen vermag das Buch durchaus zu fesseln und zu begeistern, eben wenn Barbaras ausweglose Spirale dargeboten wird oder man sich der Hoffnungslosigkeit der Situation gewahr wird. Fazit: Wenn man sich in Details verliert und die Spannung abhanden kommt, dann ist man mitten in Georges 18tem Linley Krimi! Ganz knappe drei Sterne mit starker Tendenz zu 2,5! Für Quereinsteiger, wie mich, keinesfalls empfehlenswert. Schade, denn ich hatte so viel gutes über diese Krimis gehört.

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  • Slow motion

    Nur eine böse Tat

    AnnaChi

    09. April 2015 um 12:45

    Wer Elisabeth George liest, darf nicht einen Thriller erwarten, der einem eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagt. Eher, wie auch beim vorliegenden Buch, eine klassische Kriminalgeschichte mit vielen Figuren, vielen Dialogen und vielen Nebensächlichkeiten. Ich weiß nicht so recht, was mich an diesem Buch gestört hat. Sicher nicht die beiden Hauptfiguren Lynley und Havers, deren Irrungen und Wirrungen ich auch dieses Mal gerne verfolgt habe. Vielleicht die Szenen aus Italien, die ich als klischeehaft empfunden habe. Außerdem wirkt die Handlung im Rückblick überkonstruiert und basiert auf allzu vielen Zufällen. Dennoch bietet das Buch eine unterhaltsame Lektüre - für Menschen mit Zeit.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Zuerst Zweifel, aber es hat doch noch für 4 Punkte gereicht...

    Nur eine böse Tat

    Lilith79

    11. October 2014 um 22:39

    In Elizabeth George's neuestem Roman aus der Inspector Lynley Reihe steht Barbara Havers und ihre Beziehung zu ihren Nachbarn Ashar und Haddiyah im Mittelpunkt. So dreht sich auch der Kriminalfall ganz um Ashar und seine Familie. Ashar's Ex-Freundin verschwindet mit der gemeinsamen Tochter Haddiyah nach Italien, später wird Haddiyah entführt, Ashar gerät unter Verdacht und Barbara tut alles um ihrem Freund (für den sie wohl mehr als freundschaftliche Gefühle hegt) zu helfen. Soviel zur Prämisse des Buchs. Inhaltlich ist das Buch sehr dick, sogar für einen Elizabeth George Roman und groß in 2 Teile geteilt, die ersten 500 Seiten beschäftigen sich mit der Entführung Haddiyah's, danach gibt es eine dramatische Wendung, um die sich dann der Rest des Buchs dreht. Eine gelegentliche Langatmigkeit hat das Buch wirklich, es wäre sicher möglich (und evtl. auch besser gewesen), dass Buch um ca. 200 Seiten zu straffen, die Handlung hätte darunter nicht gelitten. Das hat mich aber wenig gestört, es kam für mich trotzdem genug Spannung auf, um das Buch in wenigen Tagen zu verschlingen. Warum es trotzdem nur "knapp" 4 Sterne wurden, ist das die Handlungsweisen und das Verhalten von Barbara und Ashar doch teils schwer zu glauben waren. Andererseits liegt gerade darin vielleicht auch die Stärke des Buchs, eine "böse Tat" und viele gutgemeinte Handlungen von Ashar und Barbara führen dazu, dass vor allem Barbara sich in immer mehr moralisch bedenkliche Taten verstrickt. Besonders sympathisch macht das ihren Charakter in diesem Buch nicht und auch die (Nicht-)Konsequenzen für sie sind wirklich schwer zu glauben. Trotzdem fand ich das Buch insgesamt spannend und unterhaltsam und auch wenn ich bis ca. zur Mitte ein "wirklich nicht so toll" Gefühl hatte, hats mir dann insgesamt doch wieder sehr gut gefallen. Gut gefallen hat mir übrigens der neue italienische Kommissar (trotz Klischees).  Ein paar ausgeprägte Schwachpunkte hat das Buch aber doch: - Lynley bleibt recht blass und unwichtig für den Fall, genauso Haddiyah: die die bisher in jedem Buch ein aufgewecktes freches Mädchen mit Ausstrahlung war ist in diesem Buch auf eine blasse Opferrolle reduziert - die Nebenfiguren bleiben extrem klischeehaft und irgendwie war es auch zu viel: gleich 2 windige Privatdetektive, 1 windiger Reporter, eine Privat-Detektiv-Assistentin mit Stieg Larssen Anleihen, 1 Hacker, inkompetenter italienischer Staatsanwalt, Klischee-italienische-Mama und ein völlig überflüssiger Kurzauftritt von St. James und Deborah, die für dieses Buch wirklich so gar überflüssig waren...man kann also wirklich viele Kritikpunkte finden. Dass das Buch mir trotzdem noch so gut gefallen hat, zeigt dass Elizabeth George wirklich schreiben kann und ihre Bücher trotz Schwachstellen Spaß machen

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  • Ich versteh es selbst nicht, aber ich fand das Buch klasse ;)

    Nur eine böse Tat

    silberfischchen68

    hm...auf der einen Seite könnte ich über dieses Buch nur mosern....dieses ewige Gezicke zwischen Havers und Ardery war ermüdent, dünne Story, entschieden zu viele Klischees verwurstet, was die italienische Polizei angeht und  jetzt eiert Lynley nicht mehr mit Helen rum sondern mit Daidre (der erfahrene Leser weiß, wie lange das damals mit Helen gedauert hat, richten wir uns also auf genauso eine lange Drumrumschleichzeit mit Daidre ein...) Auf der anderen Seite: gerade weil ich die wie vernagelt agierende Barbara Havers in diesem Buch stundenlang hätte schütteln können, weil mich dieser miese Klatschreporter Mitch nonstop wütend gemacht hat und weil ich irgendwann nur noch hoffte, dass Barbara mit der Geschichte auf die Nase fällt und sie Unrecht hat, finde ich, dass es ein verdammt gutes Buch ist. Es hat mich abgeholt und mitgenommen, es hat mich emotional gepackt. Trotz einer Handlung, bei der ich mich ständig fragte, wie die Autorin um Himmels Willen die restlichen Seiten noch füllen will (immerhin 863), konnte ich nicht aufhören zu lesen, die Neugierde trieb mich immer weiter. Na, wenn das kein Indiz für ein gutes Buch ist, weiß ich auch nicht ;) Positiv zu vermerken sei noch, dass ich den Wechsel zwischen den Schauplätzen London und Lucca in der Toskana sehr reizvoll fand, weil er Abwechslung mit sich brachte.

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    • 2
  • Gut, aber zu lang und im Finish auf leicht tönernen Füßen

    Nur eine böse Tat

    michael_lehmann-pape

    06. December 2013 um 11:53

      Lynley ist zurück. Und nun so langsam auch endgültig. Was sich unter anderem daran festmacht, dass der vom Schicksal gebeutelte Inspector in diesem Buch sich auch wieder den Reizen einer Frau gegenüber aufgeschlossen zeigt.   Das Lynley dabei immer noch wie ein schüchterner Pubertierender vorgeht und in dieser Beziehung immer der reine „Softie“ bleiben wird, kennt der Leser ja bereits aus den damaligen Annäherungen an seine erste, einem Mord zum Opfer gefallene, Frau Helen. Auch wenn Deirdre, die „Neue“, durch George mit einem ganz anderen „Typ Frau“ versehen wurde, ein wenig „aufgebacken“ wird diese Romanze schon, wie eine Wiederholung auf nicht ganz so komplexen und sich nicht ganz so lange hinziehenden „Werbungserleben“.   Zurück ist Lynley auch in der Ermittlungsarbeit. Wobei diesmal zunächst im eigentlichen Sinne kein echter „Fall“ vorliegt, sondern ein häusliches Drama um den Nachbarn Barbara Havers, den diese sehr schätzt. Ein Drama um das „Verlassen werden“ von seiner Lebensgefährtin, die mit dem gemeinsamen Kind, der ebenfalls bereits den Lesern der Lynley Romane lange bekannten Haddiyah, verschwindet, ohne eine Spur zu hinterlassen.   Was nicht lange so bleiben wird. Denn irgendwann steht diese Frau vor der Tür des Nachbarn Azhar und beschuldigt diesen der Entführung seiner Tochter in Italien.   Während Havers alle Regeln beugt, um Azhar, dem Nachbarn und Vater Haddiyahs, zur Seite zu stehen und dessen Unschuld zu beweisen, übernimmt Lynley die Ermittlungen in  Italien. Mit allseits überraschenden Wendungen und Spuren, die lange Zeit ein eher diffuses Bild ergeben, vielfach aber in Richtung einer Schuld Azhars zu deuten beginnen. Was Havers nicht hinzunehmen bereit ist und sie in tiefen Konflikt mit ihrer Dienststelle und der gemeinsamen Vorgesetzten bringen wird. Soweit, dass der Leser sich im zweiten Drittel des Buches immer deutlicher zu fragen beginnt, wo da noch ein Schlupfloch sein könnte, um Havers auch nach Ende des Buches noch im Dienst von Scotland Yard oder überhaupt auf freiem Fuß zu erleben.   Dieser Teil der Geschichte darf im Übrigen als die große Stärke des Buches benannt werden. Sich Barbara Havers in solch intensiver Weise zuzuwenden und den Leser Teil an den zunehmenden, fast folgerichtig kommenden Verstrickungen der Polizistin nehmen zu lassen, das gibt dem Buch einen spannenden und dichten roten Faden. Mit intensivem Auf und Ab, mit neuen Verbündeten und alten Feinden, mit einer Belastungsprobe aller Beziehungen und mit einem Einblick in eine trostlose, innere Einsamkeit, die den Leser nicht kalt lässt.   Da gerät der eigentliche „Fall“ in Teilen fast zur Nebensache und, soviel sie verraten, ganz überzeugend ist das Geschehen um den dann doch später stattfindenden Todesfall letztlich auch nicht gelöst (viele andere Varianten wären denkbar und wohl auch mit größerer Wahrscheinlichkeit ausgestattet gewesen).   Zudem sind einige Handlungsstränge nicht notwendig und andere wiederum sehr, sehr breit gezogen, ein Viertel an Umfang weniger des Buches wären inhaltlich zu verschmerzen gewesen und hätten als Straffung dem Leseerlebnis eher gut getan.   Dennoch, alles in allem wieder ein guter Lynley Roman, in dem George ihrem Still treu bleibt, nicht nur in den einzelnen Büchern selbst, sondern auch von Buch zu Buch als übergreifende Geschichte ihre Personen intensiv und sorgfältig zu entwickeln und immer noch die ein oder andere neue Eigenschaft dem Leser vor Augen zu führen oder bis dato eher nebensächlich behandelte Teile der Persönlichkeiten deutlich in den Schwerpunkt zu rücken.   Vom feindseligen Kollegen bis zur schwankenden Chefin, die zudem noch ihre Affäre mit Lynley zu verkraften hat, vom vor Eifersucht brennenden italienischem „ganzem Mann“ bis zum geschickten italienischem Kommissar, der für seine Überzeugungen auch hart im Nehmen ist, bietet George eine große und spannungsvolle Bandbreite an Personen und Schicksalen, die auch in diesem Buch noch zu fesseln wissen.

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