Undank ist der Väter Lohn

von Elizabeth George 
4,2 Sterne bei205 Bewertungen
Undank ist der Väter Lohn
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Positiv (172):
Aleshanees avatar

4.5 Sterne - großartig aufgebaut, verstrickt und spannend! Auch beim nochmal lesen wieder super gefallen!

Kritisch (6):
Viv29s avatar

Zäh, langatmig, vom einstigen Lynley-Havers-englischen-Krimi-Charme ist leider nichts geblieben.

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Inhaltsangabe zu "Undank ist der Väter Lohn"

Der unerklärliche Selbstmord eines berühmten Londoner Komponisten nach einer umjubelten Premiere und die Leichen zweier ermordeter junger Menschen in einem gottverlassenen Moor: Inspector Lynley und Barbara Havers stehen vor einem Rätsel. Doch dann fördern Havers unkonventionelle Ermittlungsmethoden einen Mörder ans Tageslicht und mehr als einen Schuldigen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442482887
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:736 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:18.05.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.04.2006 bei Random House Audio erschienen.

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    MartinaScheins avatar
    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toll herausgearbeitete Handlungsebenen gepaart mit fesselnder Spannung
    Toll herausgearbeitete Handlungsebenen gepaart mit fesselnder Spannung


    Zu Beginn des Buches Undank ist der Väter Lohn wird Havers nach den Vorfällen gegenüber ihrer Kollegin Barlow auf dem Schiff (Denn sie betrügt man nicht) zunächst suspendiert und danach vom Sergant zum Constable degradiert. Ihr oberster Vorgesetzter, Assistant Commissioner Sir David Hillier lässt es sich - seinem miesen Charakter entsprechend - auch nicht nehmen, sie in einem Gespräch so richtig fertig zu machen. In diesem Moment habe ich Barbaras Selbstbeherrschung wirklich bewundert. Mir wäre das nicht gelungen, ich wäre ihm wohl verbal mit dem nackten Arsch mitten ins Gesicht gesprungen.


    Havers vermutet Lynley als Fürsprecher, dass sie ihren Job überhaupt behalten hat, ist hiermit jedoch auf dem Holzweg. Ihr direkter Chef ist mit den gegen sie eingeleiteten Maßnahmen voll und ganz einverstanden und setzt mit dem – sie soll froh sein, überhaupt noch einen Job zu haben und für ihr »Vergehen« nicht verurteilt worden zu sein - noch eins drauf.
    Entgegen ihrer Vermutung ist Superintendent Webberly ihr Fürsprecher gewesen, der alle möglichen Strippen für sie gezogen hat.


    Nachdem Scotland Yard auf Wunsch eines ehemaligen Mitarbeiters der Abteilung SO11 zu einem Doppelmord in Derbyshire hinzugezogen wird, bezieht Lynley Constable Winston Nkata als Mitarbeiter ein und weist Barbara hingegen nur stupide Anfänger-Aufgaben zu.


    Bezüglich SO11 erfährt man im Laufe der weiteren Handlung interessante Dinge zu Lynleys Anfangszeiten im Yard.


    Irgendwie kann ich sowohl Lynley als auch Havers verstehen. Doch von der Denkweise her tendiere ich eher zu  Barbaras Einstellung. ›Weshalb soll man sich an Regeln halten, wenn es anders besser funktioniert?‹
    Lynley reagiert gegenüber Barbara in meinen Augen entschieden zu krass. Auch denke ich, dass man sich immer beide Seiten anhören sollte, um zu einem Urteil zu kommen.


    Havers Verbissenheit, den Fall zu lösen, um sich zumindest etwas zu rehabilitieren, kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch Nkatas Kollegialität, sie mehr mit einzubeziehen, als gegenüber Lynley offenbart, finde ich klasse. Auch erfährt man im Zuge der Handlung in diesem Buch etwas mehr über ›Winnie‹.


    Im weiteren Verlauf haben sowohl Lynley als auch sein Kollege in Derbyshire Scheuklappen auf den Augen, der im Endeffekt einem weiteren Menschen das Leben kostet. Barbara hingegen überführt mit ihrer Beharrlichkeit und Winstons Hilfe den wahren Täter.


    Für Lynley spricht, nachdem er auch die wahren Hintergründe der oben angesprochenen Vorkommnisse auf dem Schiff erfahren hat, Barbara Abbitte leistet. Allerdings müsste er mittlerweile doch wissen, dass es kein ausschließliches Schwarz oder Weiß gibt. Ich hoffe, dass er in Zukunft, nachdem er inzwischen ja auch die Ursache seiner Einstellung gegenüber Frauen erkannt hat, speziell in dieser Hinsicht lernfähiger wird und auch seine Emotionen besser in den Griff bekommt.


    Die einzelnen Handlungsebenen hat die Autorin meiner Ansicht nach wieder sehr gut und spannend heraus gearbeitet sowie auch mit dem entsprechenden Lokalkolorit versehen. Die unterschiedlichen Erzählstränge hat Elizabeth George wieder geschickt und teilweise sehr unerwartet miteinander verknüpft.


    Auch dieser Band hat mich von den ersten Seiten bis zum Schluss gefesselt.

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    Ay73s avatar
    Ay73vor 7 Jahren
    Rezension zu "Undank ist der Väter Lohn" von Elizabeth George

    Ein weiteres Highlight von Elizabeth George um Inspector Thomas Lynley und (mittlerweile) Detective Contabel Barbara Havers. Das Buch beginnt mit dem Selbstmord (angeblichen) von King-Ryder einem Theater-Musik-Produzenten dann in den Nine Sister (Steinformation) zwei Leichen von Nicola und Terence…die zwei Leichen die man da findet passen irgendwie nicht wirklich zusammen. So nimmt diesmal Inspector Lynley den jungen Nkata mit und Havers muss zur Strafe im Yard am Computer sitzen. Nicola so stellt sich heraus, bricht ihr Jura-Studium ab um als Domina zu arbeiten. Ihr Vater ehemaliger Polizist im Yard versucht so gut wie es geht Lynley zu helfen. Nur diesmal ist Lynley ziemlich angepisst von Havers so dass er sie immer wieder an der Computer verbannt und auch nicht wirklich nachvollziehen kann was ein Buch vorher passiert. Der Konflikt zwischen Lynley und Havers ist sehr gut herausgearbeitet, genauso dass Havers ihre Dickköpfigkeit auch nicht aufgibt und immer wieder sich den Vorschriften und Anweisungen wiedersetzt. Doch Havers ist die jenige die den Fall löst und die Spannung mit ihrer Ermittlungs-Art aufrecht erhält. Bin schon auf die nächste Folge gespannt.....

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    Kirsten1896s avatar
    Kirsten1896vor 7 Jahren
    Rezension zu "Undank ist der Väter Lohn" von Elizabeth George

    das war mein erstes buch von elizabeth george und ich muss sagen, es war gut.
    spannende geschichte, die immer wieder neue details im leben der einzelnen personen ans licht bringt.
    vom stil hat mich das ganze an charlotte link erinnert und somit war es bestimmt nicht das letzte buch, das ich von fr. george gelesen hab - schon alleine um zu wissen wie es bei den hauptpersonen weiter geht.

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    Dubhes avatar
    Dubhevor 8 Jahren
    Rezension zu "Undank ist der Väter Lohn" von Elizabeth George

    Barbara wurde zum Constable degradiert, und Lynel hat das Vertrauen in sie verloren. Schlimmer kann das nicht mehr werden, dachte sie. Doch es kommt noch schlimmer, denn Lynel wollte sie nicht mehr als Patnerin bei seinem neuen Fall. stattdessen heuerte er Nakkta an, der Babara gegenüber loyal ist.
    In dem neuen Fall geht es darum, dass Nicola Maiden und Terry Cole tot im Moor aufgefunden wurden. NIcolas Vater fragte beim Yard, ob Lynel den Fall übernehmen könnte, da er selbst beim Yard, bei der SO10 gearbeitet hat.
    Lynel macht sich mit einer 3 stündigen Fahrt auf den Weg zum Tatort, und schickt am Abend Nakkta wieder zurück nach London.
    Dieser sollte sich jemanden als Partner bei der Arbeit in London suchen, da Nicola und Terry eigentlich dort gewohnt hatten. Er nahm Barbara, die den Schicksalsschlag von Lynel noch immer nicht überwunden hatte und gemeinsam suchten sie Terrys Wohnung auf, die er sich mit jemanden geteilt hatte.
    Babara fand zwei Visitenkarten und steckte sie ein, wo sie sie vergaß.
    So nimmt die Ermittlung seinen Lauf, bis Lynel wieder in London war. Dieser verbannte Barbara sofort hinter den Schreibtisch, wo ihr die Hände gebunden waren.
    Doch sie hielt sich nicht daran und Lynel warf sie aus dem Fall. Trotzdem recherchierte sie weiter und dank der 2 Visitenkarten kam sie auf eine heiße Spur....
    -
    Wieder ein wunderschöner Krimi von Elizabeth George.
    Das Buch ist durchgehend spannend. Es ist etwas düster, doch der Schluss lässt einen noch einmal befreit lächeln.
    Am Anfang ist das Buch etwas schwieriger zu lesen, da man sich erst an die Umgebung gewöhnen muss, doch nach ca. Seite 60 lässt es sich locker, leicht durchlesen.
    Die Personen sind gut durchdacht und tiefgründig, obwohl am Ende sehr schnell der Fall gelöst wird.
    Das Buch an sich ist nicht sehr "blutig" geschrieben, doch ein, zwei Beschreibungen kommen vor.
    Für jeden zu empfehlen, der ein Fan von Elizabeth George ist, oder Krimis liest.

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    simonegs avatar
    simonegvor 9 Jahren
    Rezension zu "Undank ist der Väter Lohn" von Elizabeth George

    Am umjubelten Premiereabend seines neuen Musicals nimmt sich der Komponist David King-Ryder scheinbar grundlos das Leben. Einige Wochen später findet eine Spaziergängerin in einem gottverlassenen Moor in Derbyshire die Leichen zweier ermordeter junger Menschen. Wie es scheint, kannten diese drei Menschen sich nicht, und es gibt keine nachweisbare Verbindung zwischen ihnen. Eine harte Nuß, die es für Inspector Lynley und Sergeant Havers zu knacken gilt - zumal die Zusammenarbeit der beiden am seidenen Faden hängt. Havers, die wegen einer Befehlsmißachtung vorübergehend suspendiert und später degradiert wurde, zweifelt an Lynleys Loyalität und stürzt in eine schwere berufliche und menschliche Krise. Lynley dagegen bedrückt die Tatsache, daß es sich bei einer der Ermordeten aus dem Moor um die Tochter eines ehemaligen Polizeikollegen handelt. War die Tat vielleicht als später Racheakt an dem Vater der jungen Frau geplant? Bald schon weisen diese und alle anderen Theorien gravierende Lücken auf. Doch dann befördern die unkonventionellen Ermittlungen von Barbara Havers einen Mörder ans Tageslicht - und mehr als einen Schuldigen. Und am Ende steht für alle die bittere Erkenntnis, daß Worte mindestens ein Leben hätten retten können...

    Von allen bisherigen Romanen fand ich diesen nicht so besonders ergreifend. Zwei gestörte Vater-Kind Beziehungen, eine gestörte Chef-Assistentin-Beziehung und viele daraus resultierende Kommunikationsprobleme führen zu den Morden und erschwerten Bedingungen bei der Aufklärung.

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    S
    Sabrina13582vor 9 Jahren
    Rezension zu "Undank ist der Väter Lohn" von Elizabeth George

    Der zehnte Fall von Inspector Lynley. Ein Meisterwerk ist dieses Buch zwar nicht aber es ist trotzdem lesenswert. Die Spannung ebt leider ab circa der Mitte etwas ab, aber bis dahin ist es echt sehr spannend geschrieben. Wie man es von Elizabeth George schon kennt werden alle Personen sehr ausführlich und gut charakterisiert. Auch die Meinungsverschiedenheiten zwischen Lynley und Havers werden mehr als ausführlich beschrieben. Fast jeder wird hier Verdächtigt und wenn man meint, aha jetzt weiß ich genau wer der Mörder ist, kommt wieder eine neue Erkenntnis und man zweifelt wieder!!! Das mag ich so sehr an Elizabeth George, diese Überraschungen und dieses Im Kreis drehen bei der Mördersuche!!!

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    aowynvor 10 Jahren
    Rezension zu "Undank ist der Väter Lohn" von Elizabeth George

    Spannend! Ich kann mich bisher nicht als Krimi-Leser bezeichnen, ich kannte allerdings die Serie. Die hat mir schon gut gefallen, das buch ist (wie so oft) besser als alle Serienteile, die ich gesehen habe. Für mich eine erstaunlich komplexe Handlung und echt spannend.

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    Z
    Zoevor 10 Jahren
    Rezension zu "Undank ist der Väter Lohn" von Elizabeth George

    Zehnter Teil der Inspector Lynley-Serie. Ebenfalls sehr spannend.
    Ich bin ein Fan dieser Schriftstellerin und der Inspector Lynley-Reihe. Tolle Charaktere, deren private Geschichten auch immer weiter erzählt werden, und gute Fälle. Ein sehr guter britischer Krimi.

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    Viv29s avatar
    Viv29vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Zäh, langatmig, vom einstigen Lynley-Havers-englischen-Krimi-Charme ist leider nichts geblieben.
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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: 4.5 Sterne - großartig aufgebaut, verstrickt und spannend! Auch beim nochmal lesen wieder super gefallen!

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