Elizabeth George Wer die Wahrheit sucht

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Inhaltsangabe zu „Wer die Wahrheit sucht“ von Elizabeth George

Auf der britischen Kanalinsel Guernsey wird der Millionär und Mäzen Guy Brouard ermordet aufgefunden. Hauptverdächtige ist die junge Amerikanerin China. Fest überzeugt von Chinas Unschuld stellt ihre Freundin Deborah gemeinsam mit ihrem Mann Simon St. James, dem engsten Vertrauten von Chief Inspector Lynley, Nachforschungen an. Doch je tiefer sie in das Beziehungsgeflecht der verschworenen Inselgemeinschaft eintauchen, desto mehr Personen entdecken sie, die auf irgendeine Weise in den Mord verstrickt sind ..

Nuancenreiche Handlungen mit ausführlichen Schilderungen - aber eher eine psychologische Studie als ein Kriminalroman

— MartinaSchein
MartinaSchein

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  • Nuancenreiche Handlungen mit ausführlichen Schilderungen - aber kein Krimi

    Wer die Wahrheit sucht
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    01. November 2016 um 21:04

    Dieses Buch ist kein typischer Inspector-Lynley-Krimi, da dieser nur eine kleine Nebenrolle spielt. Havers glänzt leider durch völlige Abwesenheit. Hauptprotagonisten sind Simon St. James und seine Frau Deborah. Speziell letztere möchte mit allen Mitteln die Unschuld ihrer Freundin aus den USA beweisen.Der sehr nuancenreiche Handlungsrahmen besteht aus zwei Ebenen. Die erste spielt zur Zeit der Besatzung der Insel Guernsey im Dritten Reich mit all ihren Schrecken. Schön herausgearbeitet finde ich die Schaffung einer parallelen Welt durch einen der damaligen Protagonisten, um dadurch einstige Verbrechen zu verleugnen und vergessen.Die zweite Ebene besteht vordergründig aus einer Vater-Sohn-Beziehung, wobei jedoch auch die Mutter eine entscheidende Rolle spielt. Auch andere Kinder-Eltern-Beziehungen werfen ihre Schatten.Psychologisch legt die Autorin sehr gut dar, wie weit Geschehnisse und Erlebnisse aus der Kindheit nicht nur in die Gegenwart hineinreichen, sondern das Leben sowie die Handlungen eines Menschen entscheidend prägen.Sowohl die Charakterstudien wie auch die ausführlichen Schilderungen der Insel Guernsey waren wieder sehr umfangreich, teilweise empfand ich sie jedoch als zu langatmig. Dann wiederum bricht die Erzählung ab, gerade wenn man meint, jetzt zählt es. Auch gibt es meiner Ansicht nach zu viele Nebenstränge, die man hätte wesentlich kürzer fassen können. Auf der anderen Seite wiederum bleiben viele Details auch nach der Auflösung im Dunkeln.Das Buch ist in meinen Augen eher eine psychologische Studie als ein Kriminalroman, auch wenn der Mord an dem Unternehmer Brouard eine zentrale Rolle spielt.Welches Attribut jedoch das Motiv für den Mord ist, erfahren wir erst wieder ganz zum Schluss. Auswahl gibt es von Enttäuschung, über Eifersucht, Habsucht, Wut und Zorn mehr als genug.Auch wenn St. James meistens sehr emotionslos an die Dinge herangeht, gefällt mir das entschieden besser als die emotionsbeladenen Handlungsweisen von Deborah, die ich in diesem Buch am liebsten mehrmals gegen die Wand geklatscht hätte.

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  • Mördersuche auf Guernsey

    Wer die Wahrheit sucht
    AnnaChi

    AnnaChi

    14. August 2016 um 17:43

    Dieser Elizabeth-George-Krimi ohne Lynley und Havers spielt auf der Kanalinsel Guernsey. Gefallen hat mir die Schilderung der Kanalinsel, interessant waren die Schilderungen von der Besetzung der Insel durch die Nationalsozialisten (wieder eine meine historischen Bildungslücken gefüllt). Auch die Darstellung der Beziehungen zwischen den Protagonisten fand ich lesenswert, besonders die zwischen dem Sohn des Ermordeten und seiner Mutter, dessen Ex-Frau. Allerdings fand ich die Geschichte insgesamt doch recht langatmig, gelegentlich auch langweilig. Die Mördersuche schließlich war doch zu verwirrend, das Tätermotiv nur schwer nachvollziehbar. Einer der schwächeren Krimis von Elizabeth George, aber dennoch gut lesbar, wenn man auf ständigen Thrill verzichten kann.

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  • Seichter Krimi ohne Tiefgang

    Wer die Wahrheit sucht
    JaneSmith

    JaneSmith

    19. August 2013 um 09:46

    Zum Inhalt ist hier genug zu finden, ich beschränke mich auf meine Meinung zu diesem Buch. Leider ein "Rosamunde Pilcher unter den Krimis", wenig nachvollziehbare Story, das Tätermotiv ist mehr als mau, langweiliges, vorhersehbares Ende. Die verschiedenen Charaktere werden detailrein inszeniert, trotzdem habe ich mich nicht richtig reinversetzen können. Zu konstruiert, zu sehr ein Motiv für den Leser herbei konstuiert für mich. Am Ende hätte jeder der Mörder sein können, das ist abwegig und wer es tatsächlich war, war mir nach einem Drittel des Buches klar. Auch wurde manches nicht konsequent zu Ende verfolgt. Woher kam beispielsweise die kalifornische Drogenflasche, die am Tatort gefunden wurde? Bei der Auflösung, die es am Ende gibt, macht das also wirklich keinen Sinn, dass dieser Gegenstand dort gefunden wird. Ebenso der Ring. Wieso sollte der dort "verloren" werden? Vielleicht habe ich das aber auch beim Querlesen nicht mitbekommen. Alles in allem nicht meins.

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  • Rezension zu "Wer die Wahrheit sucht" von Elizabeth George

    Wer die Wahrheit sucht
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    10. November 2012 um 20:29

    Auf der britischen Kanalinsel Guernsey wird der Millionär und Mäzen Guy Brouard ermordet aufgefunden. Die junge Amerikanerin China gerät in Mordverdacht. Ihre Freundin Deborah stellt gemeinsam mit ihrem Mann, dem engsten Vertrauten von Chief Inspector Lynley, Nachforschungen an. Doch je tiefer sie in die verschworene Inselgemeinschaft eintauchen, desto mehr Personen entdecken sie, die auf irgendeine Weise in den Mord verstrickt sind … Ich mag den Stil von Elizabeth George, typisch englisch ohne allzuviel Blutvergiessen, ruhig und psychologisch ausgereift. Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers sind mir einfach ans Herz gewachsen. Neben den Kriminalfällen die zu lösen sind, möchte ich auch immer wissen, wie es in ihrem Privatleben weitergeht. Daher würde ich auch allen empfehlen die Bücher in der Reihenfolge des Erscheinens zu lesen, man versteht die Zusammenhänge dann einfach besser. unaufgeregt und psychologisch ausgefeilt liefert E. George einen neuen Lynley Roman ab. Gut er hätte etwas kürzer sein können aber spannend fand ich das Buch allemal.

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  • Rezension zu "Wer die Wahrheit sucht" von Elizabeth George

    Wer die Wahrheit sucht
    Ay73

    Ay73

    09. March 2012 um 09:50

    Eigentlich ist dieses Buch kein Inspector Lynley Roman sondern diesmal ermitteln St. James und Deborah. Deborahs Freundin China aus Amerika kommt auf die Kanalinseln mit ihrem Bruder Cherokee, der einen Architektenplan nach Guernsey bringen soll zu dem total reichen Guy Brouard. Leider wird dieser tot aufgefunden: erstickt an einem Feenstein. Der Verdacht fällt sofort auf China River. Cherokee fliegt daraufhin sofort nach London um die alte WG-Freundin Deborah um Hilfe zu bitten. Diese fährt dann mit ihrem Ehemann St. James auf die Kanalinseln und ermitteln privat um Chinas Unschuld zu beweisen. Merkwürdiger Weise stoßen sie immer wieder auf Ungereimtheiten an, denn Guy war zwar ein guter Wohltäter aber auch ein schlimmer Finger… eigentlich gibt es auf der Insel genug Leute die allen Grund hätten ihn zu töten. Angefangen von enttäuschten Geschäftsleuten bis hin zu einer trauernden 17 Jährigen Geliebten. Das Ende ist trotz allem spektakulär, so wie es immer bei Elizabeth George ist.

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  • Rezension zu "Wer die Wahrheit sucht" von Elizabeth George

    Wer die Wahrheit sucht
    Winterzauber

    Winterzauber

    24. April 2010 um 22:34

    Elizabeth George kann gar nichts falsch machen, wieder ein klasse Krimi. Natürlich sind mir im Laufe der Jahre die Hauptakteure wie Thomas Lynley und Barbara Havers ans Herz gewachsen, ich leide jedes mal mit, wenn im bei den Ermittlungen oder auch im Privatleben was nicht so läuft. War mir immer an ihren Büchern gefällt, dass die Story psychologisch so gut ausgefeilt ist - keiner der Figuren bleibt blass oder oberflächlich. Die tiefsten Abgründe im Menschen werden hervor geholt - das Ende ist überraschend - ich habe mich wieder super unterhalten gefühlt !! Für alle, die noch kein Buch von ihr gelesen haben, die Bücher müssen unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden !!!

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  • Rezension zu "Wer die Wahrheit sucht" von Elizabeth George

    Wer die Wahrheit sucht
    hexlein

    hexlein

    13. February 2010 um 08:23

    Ein Mord auf Guernsey soll aufgeklärt werden. Da ich so gern Bücher lese, die auf den Kanalinseln spielen, hat mich dieses Buch von vornherein schon angesprochen. Wer hier allerdings einen extrem spannenden Krimi erwartet wird enttäuscht werden. Auf den über 700 Seiten nimmt man teil an Geschwisterliebe und dere Problematik, an Eheproblemen usw. Eine große Rolle spielt auch der 2. Weltkrieg, in dem die Bewohner der Kanalinseln sehr unter der deutschen Besatzung leiden mussten. Kleine menschliche Tragödien, Freundschaft und Vertrauen, all das sind Themen, die in diesem Buch eine Rolle spielen. Mir hat es sehr gut gefallen, ich kann mir aber gut vorstellen, dass es "dem Krimileser" zu langatmig ist.

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  • Rezension zu "Wer die Wahrheit sucht" von Elizabeth George

    Wer die Wahrheit sucht
    Deltix

    Deltix

    24. January 2010 um 16:06

    Mein erstes Buch von Elisabeth George, vermutlich aber auch das letzte, und eines der sehr wenigen Bücher die ich noch vor dem Ende beiseite gelegt habe. Dabei geht es recht verheißungsvoll los, doch schon nach kurzer Zeit stockt die Handlung, der Schwerpunkt liegt auf teilweise lächerlichen Beziehungsproblemen und wer letztendlich der Mörder war, hab ich nach der Hälfte des Buches schon richtig vermutet. (Ja, ich hab auch nachgeschaut ob es stimmt ;) ) Wer an Einschlafproblemen leidet, sollte sich das Buch mal ansehen, ansonsten Finger weg ...

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  • Rezension zu "Wer die Wahrheit sucht" von Elizabeth George

    Wer die Wahrheit sucht
    Sabrina13582

    Sabrina13582

    09. April 2009 um 20:07

    Der zwölfte Teil der Inspector Lynley Reihe von Elizabeth George und von bzw über Inspector Lynley war kaum was zu lesen. Barbara Havers fehlte in diesem Teil komplett. Also wer auf die amüsanten und tollen Dialoge zwischen Havers und Lynley steht, wird sie in diesem Buch schmerzlich vermissen. Die Hauptakteure in diesem Roman sind Deborah und St. James, was zwar abwechslungsreich ist aber es fehlen einfach die würzigen Dialoge zwischen Havers und Lynley. An sich hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen auch wenn die Spannung manchmal etwas zu wünschen übrig lies. Aber dafür waren alle "Nebendarsteller" gut charackterisiert und man hatte das Gefühl man wäre selbst auf der Insel Guernsey und würde dort alles miterleben. Leider steckte Elizabeth George auch hier wieder viel zu viel Energie und Zeit in manch absolut nebensächliche Dinge (das immer wiederhohlende Darstellen der Ex-Gattin die Ihren Sohn zu seinem Erbe verhelfen will), dafür bleiben dann aber am Ende einfach zu viele Fragen offen. Der eigentliche Mordakt ist sehr außergewöhnlich aber ich fands ne tolle Idee, allerdings war das Geschlecht des Täters von Anfang an bekannt und das fand ich etwas schlecht durchdacht... Dafür war das Finale klasse und spannend geschrieben. Alles in allem : Auch hier kommt Elizabeth George nicht an ihre ersten Bücher heran aber als wirklich schlechtes Buch möchte ich es auch nicht betiteln, ich würde sagen: Durchschnitt, kein Meisterwerk aber auch keine totaler Reinfall!!!

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  • Rezension zu "Wer die Wahrheit sucht" von Elizabeth George

    Wer die Wahrheit sucht
    kleinefrau

    kleinefrau

    30. September 2008 um 15:38

    Schade. Bin von diesem Buch echt enttäuscht. Entpuppt es sich doch mit seinen 734 Seiten als ein zäher "Kaugummi-Roman". Total unüblich für Lynley-Fälle.
    Auch wenn er in diesem Band samt Havers erst gar nicht in Erscheinung tritt, habe ich mir von diesem Buch sehr viel mehr versprochen.
    Ein wenig straffer und gekürzt; es würde der Erzählung/Handlung bestimmt nichts fehlen.

  • Rezension zu "Wer die Wahrheit sucht" von Elizabeth George

    Wer die Wahrheit sucht
    Zoe

    Zoe

    10. September 2008 um 13:55

    Zwölfter Teil der Inspector Lynley-Serie. Es ist zwar eine spannende Geschichte, aber hier ermitteln diesmal nur Lynleys Freunde Deborah und Simon St. James. Lynley und Havers fehlten mir da schon mächtig. Deshalb nur vier Sterne. Ich bin ein Fan dieser Schriftstellerin und der Inspector Lynley-Reihe. Tolle Charaktere, deren private Geschichten auch immer weiter erzählt werden, und gute Fälle. Ein sehr guter britischer Krimi.

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