Elizabeth Gilbert

 3.8 Sterne bei 1,276 Bewertungen
Autorin von Eat, Pray, Love, Eat, Pray, Love und weiteren Büchern.
Elizabeth Gilbert

Lebenslauf von Elizabeth Gilbert

Elizabeth Gilbert, geboren am 18. Juli 1969 in Waterbury, Connecticut, wächst bei ihren Eltern auf einer Christbaumschule auf. Elizabeth erlebt auf der Baumschule eine Kindheit ohne Fernsehen fernab jeglicher Nachbarn. Sie und ihre Schwester vertreiben sich daher die Zeit mit dem Lesen von Büchern und dem Schreiben kleiner Geschichten. Nach dem Schulabschluss geht Elizabeth Gilbert an die New York University, wo sie den Bachelor in Politikwissenschaften abschließt. Die ersten Jahre nach dem Studium verbringt sie mit zahlreichen Reisen quer durch das Land und die Welt, mit Gelegenheitsarbeiten als Kellnerin oder Köchin, sowie dem Schreiben von Kurzgeschichten. So arbeitet sie als Kolumnistin für die Zeitschriften „spin“ und „Gentlemen’s Quarterly (GQ)“. Sie verschafft der New Yorker Bar „Coyote Ugly“ Berühmtheit, indem sie 1997 für das GQ den Artikel "The Muse of the Coyote Ugly Saloon", verfasst, der von ihren Erlebnissen als Kellnerin in der Bar berichtet. Die Geschichte sorgt für so viel Aufsehen, dass sich der Produzent Jerry Bruckheimer dazu entschließt der Bar einen Kinofilm mit dem Titel „Coyote Ugly“ zu widmen. 1993 wird Elizabeth Gilberts erstes literarisches Werk veröffentlicht: Das Magazin „Esquire“ druckt eine ihrer Kurzgeschichten unter der Überschrift „The Debut of an American Writer“ ab. 1997 publiziert sie den Kurzgeschichtenband „Pilgrim“(dt.: „Elchgeflüster“, 1999), für das sie den „Pushcart Prize“ erhält. 2000 stellt sie ihren ersten Roman mit dem Titel „Stern Men“ (dt. „Hummerkrieg“) fertig. 2002 folgt die Biographie des Naturabenteurers „The Last American Man“, der es bis in das Finale des „National Book Awards“ schafft. Ihr persönlicher Reisebericht „Eat Pray Love“ (Untertitel der deutschen Ausgabe: „Eine Frau auf der Suche nach allem quer durch Italien, Indien und Indonesien“) aus dem Jahr 2006 verkauft sich über sieben Millionen Mal und liegt mittlerweile in über 30 Sprachen vor. Das Buch schildert eine einjährige Weltreise, die Elizabeth Gilbert nach ihrer Scheidung zur Selbstfindung unternommen hatte. Es schafft auf Anhieb den Sprung in die Spitze der Bestsellerliste der New York Times und behauptet sich dort die nächsten zwei Jahre. Das Buch wurde 2010 mit Julia Roberts in der Hauptrolle verfilmt. Der "Eat Pray Love" Film wurde ein Kinohit und erhielt gute Kritik seitens der Medien. Elizabeth Gilbert wurde vom Forbes Magazin zu den 100 einflussreichsten Menschen erklärt. Sie lebt heute in Hudson Valley. Ihre große Schwester Catherine Murdock ist ebenfalls Schriftstellerin.

Alle Bücher von Elizabeth Gilbert

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Buchformat:
Eat, Pray, Love

Eat, Pray, Love

 (837)
Erschienen am 16.07.2013
Das Wesen der Dinge und der Liebe

Das Wesen der Dinge und der Liebe

 (112)
Erschienen am 10.11.2014
Big Magic

Big Magic

 (65)
Erschienen am 27.04.2017
Das Ja-Wort

Das Ja-Wort

 (25)
Erschienen am 20.08.2011
Der Hummerkrieg

Der Hummerkrieg

 (13)
Erschienen am 18.03.2009
Der letzte amerikanische Mann

Der letzte amerikanische Mann

 (3)
Erschienen am 24.07.2010
Elchgeflüster

Elchgeflüster

 (1)
Erschienen am 18.03.2009
Das Wesen der Dinge und der Liebe

Das Wesen der Dinge und der Liebe

 (20)
Erschienen am 01.11.2013

Neue Rezensionen zu Elizabeth Gilbert

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S

Rezension zu "Big Magic" von Elizabeth Gilbert

Big Magic steckt in jedem von uns
ScriptumFelicisvor 7 Monaten

Inhalt:

Das Buch ist in 6 einzelne Kapitel aufgeteilt und jedes davon behandelt ein gewisses Thema.

Kapitel 1 beschäftigt sich intensiv mit der Bedeutung eines kreativen Lebens und dessen Intensität. Es zeigt auf, dass in jedem Menschen ein verborgener Schatz steckt, der gefunden werden will. Auch die Angst, die jeden von uns begleitet wird hier thematisiert und analysiert.

Kapitel 2 handelt davon, wie Ideen uns verzaubern, aber genauso schnell wieder verschwinden. Ebenfalls wird ein interessantes Phänomen, ich nenne es hier „Ideenübertragung“, beschrieben. Der ein oder andere wird wahrscheinlich bereits Bekanntschaft damit gemacht haben.

Kapitel 3 trichtert dem Leser ein, dass jedem erlaubt ist kreativ zu leben. Zusätzlich bezieht sich das Kapitel darauf, dass Authentizität wichtiger ist als Originalität und die Freude an der Arbeit das höchste und beste Gut ist.

Kapitel 4 dreht sich um die Beharrlichkeit. Es rät dem Leser, immer weiterzumachen und niemals aufzugeben - sofern man liebt, was man tut.

In Kapitel 5 geht es um das Vertrauen in uns selber und in das, was man geschaffen hat.

Kapitel 6 erklärt, dass Kreativität gleichzeitig etwas Banales aber auch Heiliges ist.

Meinung:

Leider hatte ich völlig falsche Erwartungen an das Buch. Ich habe mir tolle, kreative Ideen und Tipps für den Alltag erhofft aber stattdessen ist es eher ein Selbsterfahrungsbericht einer Autorin. Fairerweise muss man sagen, dass dies auf der Rückseite des Buches klar deklariert wurde.

Elisabeth Gilbert sagt, dass sie das Buch für sich geschrieben hätte und nicht für den Leser. Aber warum veröffentlicht sie dann ein solches Buch, wenn man damit niemandem helfen will? Außerdem verdient ein Schriftsteller ohne Leser nichts. Da bleibt die Wertschätzung schon deutlich auf der Strecke. Trotz meiner anderen Ansicht bez. diesem Thema, war es spannend, an den Erfahrungen einer Autorin teilzuhaben.

Im Allgemeinen hat das Buch wahnsinnig stark begonnen, ist aber gegen Mitte und Ende sehr träge und zäh geworden. Womöglich lag dies daran dass es irgendwann zu viel (esoterisches) „Drum-Herum“-Gerede war, es zu viele unnötige Wiederholungen gab und der „Aha“-Effekt vollkommen ausblieb.

Trotzdem behandelt das Buch einige sehr wichtige Aspekte – wie Mut, Beharrlichkeit und Vertrauen -, die einem auf dem Weg zu einem kreativeren Leben helfen sollen. Zusätzlich steckt es voller persönlicher Beispiele, oder auch Beispiele von Freunden und Bekannten, die allesamt bezeugen das ein Leben mit Kreativität mehr Spaß und Freude bereitet, als ein Leben ohne. Außerdem zeigt uns Liz Gilbert, dass es nicht immer um »olympisches Gold« gehen muss, sondern um die Freude an der Sache. Das ist schon die halbe Miete.

Trotz einiger Mantras und Tipps, gibt es meiner Meinung nach zu wenig Ratschläge um uns zu raten „Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen“ und dennoch gibt es Momente, in denen sie dem Leser das Gefühl gibt alles schaffen zu können, wenn man nur mit Fleiß und Hingabe beharrlich weitermacht.

Der Schreibstil an sich ist angenehm und leicht, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Außerdem packt sie den Leser genau dort, wo es weh tut, und trifft, mit sarkastischen aber auch lustigen Seitenhieben, den wunden Punkt. Man merkt deutlich, dass sie weiss, wovon sie spricht.

Fazit:

Den Untertitel finde ich sehr irreführend, zumal viele Leser dabei glauben gute Tipps und Kniffe für den Alltag zu bekommen, was leider kaum der Fall war. Es gab zwar einige Mantras und Tipps aber zu wenige, um als Ratgeber zu gelten.

Dennoch behandelt das Buch einige sehr wichtige Aspekte wie Mut, Beharrlichkeit und Vertrauen und Elizabeth schafft es teilweise tatsächlich dem Leser das Gefühl zu geben, alles schaffen zu können.

Für mich war das Buch zwar teilweise spannend, aber keine wirkliche Bereicherung.

Empfehlung:

Es ist schwierig, dieses Buch jemandem zu empfehlen. In erster Linie würde ich es niemandem empfehlen, der mit esoterischen Ansichten nichts anfangen kann, denn das esoterische zieht sich durch das ganze Buch, mal mehr, mal weniger stark.

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kornmuhmes avatar

Rezension zu "Das Wesen der Dinge und der Liebe" von Elizabeth Gilbert

Klingt etwas kitschig, ist es aber mitnichten!
kornmuhmevor 7 Monaten

Inhalt:

Im Jahre 1800 wird Alma Whittaker als einzige Tochter in eine reiche Philadelphier Familie hineingeboren; der Vater, ein willensstarker, findiger Geschäftsmann aus England, die Mutter eine prinzipientreue, nüchterne, aber auch kühle Frau aus dem protestantischen Holland. Alma wächst in jener Zeit unglaublich privilegiert auf, es mangelt ihr an nichts. Vor allem aber erhält sie eine umfangreiche naturwissenschaftliche und kulturell-sprachliche Bildung. Schon früh entdeckt sie ihre Leidenschaft - genau wie ihr Vater - für die Botanik, und Alma entwickelt sich zu einer ernstzunehmenden Wissenschaftlerin, die eingenständig Studien zu verschiedensten Pflanzen, besonders aber Moosen, durchführt. Nur mit der Liebe will es nicht recht klappen, denn Alma ist zwar mit einem scharfen Verstand gesegnet, jedoch nicht mit einem schmeichelnden Äußeren. Doch geht sie ihren ganz eigenen Weg, immer ehrlich zu sich selbst, auch wenn manche Wahrheiten schmerzhaft sind ...

Meinung:

Man mag es fast nicht glauben, doch dieses Buch ist ganz wunderbar und in keiner Weise kitschig oder rührselig. Im Gegenteil, was ich besonders schätze und wofür ich der Autorin ein großer Lob aussprechen möchte, ist die Tatsache, dass in einer passenden, eloquenten Sprache einer Frauenfigur Leben eingehaucht wird, die sehr authentisch und greifbar wird.

Alma ist ein höchst interessanter und komplexer Charakter, und ich habe sie sogleich liebgewonnen und hinterher geschätzt und respektiert. Wir begleiten Alma durch ein sehr bewegtes und spannendes Jahrhundert, in dem besonders die aufkommenden Naturwissenschaften, allen voran die Botanik, ins Zentrum rücken. Mag vielleicht langweilig klingen, ist es aber ganz und gar nicht, denn all dies wird geschickt verwoben mit Almas Person, die uns mit auf eine Zeitreise nimmt. Zwar wächst Alma unter politisch stabilen und finanziell mehr als günstigen Bedingungen auf, zudem ist sie mit reichlich Intelligenz ausgestattet, doch auf der sozialen und auch emotionalen Seite hat sie nicht immer so viel Glück. Oftmals ist sie einsam, sie scheitert und muss sich bisweilen unbequemen Wahrheiten stellen. Doch sie gibt nicht auf, stellt sich den Widrigkeiten, ist sich selbst gegenüber ehrlich und konsequent. Und am Ende zeigt sich, dass man trotz des Nichterfüllens so mancher tief gehegter und erhoffter Lebensziele sein Leben glücklich und erfüllt nennen darf. Dies alles fand ich sehr beeindruckend.

Die wunderschöne Sprache ist mir hier eine besondere Erwähnung wert. Ich habe die Wortwahl immer als äußerst treffend und der Zeit angemessen empfunden. Dabei fällt auf, wie reichhaltig auch die deutsche Sprache an Ausdrücken sein kann! Das Lesen bzw. Hören war mir allein deshalb schon ein Genuss!

Manchmal verliert sich die Autorin allerdings in Beschreibungen und Gedankengängen, heißt: bisweilen sind Passagen einfach zu lang geworden. Fast hätte diese Tatsache den 5. Stern gekostet, doch insgesamt sind das Buch und die Geschichte, die es so bildreich erzählt, zu schön!

Fazit:

Ein faszinierender Einblick in die (naturwissenschaftliche) Welt des 19. Jahrhunderts und in das Leben einer starken Frau. Sprachlich einfach wunderschön!

5 von 5 Sternen

Kommentare: 1
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Buechergartens avatar

Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

Ein Lebens-, kein Liebesroman!
Buechergartenvor 7 Monaten

INHALT:

Elizabeth Gilbert ist Anfang dreißig als sie ihren Mann verlässt, in einen nervenaufreibenden Rosenkrieg zieht und sich danach völlig hilf- und haltlos wiederfindet. Um sich selbst zu finden beschließt sie das nächste Jahr ihres Lebens auf Reisen zu verbringen: Dolce Vita in Italien, Meditationslehre in einem indischen Ashram und schließlich die Balance zwischen innerem und äußerem Glück auf Bali.

 

EIGENE MEINUNG:

Das Cover von „Eat Pray Love“ konnte mich vor Lesebeginn irgendwie nicht besonders packen. Die Farben waren zwar schön und Liz darauf zu erkennen, aber erst nach und nach sind mir die drei Silhouetten der Reiseziele von Liz – Italien/Rom, Indien, Bali/Ubud – aufgefallen. Seitdem bin ich voll davon überzeugt und finde es traumhaft passend!

Zuerst muss ich noch sagen, dass ich bereits vor vielen Jahren die Verfilmung des Buches gesehen habe. Zwar ist er nicht zu meinem Lieblingsfilm geworden, aber ich habe einige Szenen, und die Gefühle dabei, über die Jahre im Kopf behalten – und das soll ja schon mal etwas heißen! ;) Julia Roberts ist für mich grundsätzlich eine tolle Schauspielerin und allein die besuchten Länder und Städte bereichern den Film sehr.

Nun bin ich vor kurzem durch einen tollen Reise-Roman („Karma im Kaffee“) in ein umfassendes Bali-Fieber geraten und auf der Suche nach passender Lektüre erneut über „Eat Pray Love“, diesmal in Buchform, gestolpert. Mir war bis zum Beginn der Erzählung tatsächlich nicht klar, dass es sich hierbei um ein autobiografisches Werk handelt das in keinster Weise ein „normaler“ Roman mit Spannungsaufbau etc.! Nach Beendigung des Buches habe ich mir schließlich noch einmal den Film angesehen und muss sagen, dass (für mich wieder einmal!) ganz klar das Buch gewinnt! Im Film ist das Ende – meiner Meinung nach – völlig verhunzt, verdreht, verkitscht! Es fühlt sich schlicht weg in Bezug auf Lizs Entwicklung völlig falsch an! Aber wer das Buch geliebt hat findet im Film sicher einige bekannte, anrührende, humorvolle Momente wieder und wird mit der Filmvariante wohl auch mehr anfangen können als jemand der die vielen Details, Hintergrundgeschichten etc. der Erzählung nicht kennt!

Wir haben es hier also mit einer autobiografischen Erzählung zu tun, die sich vor allem um das eine Jahr auf Reisen der Elizabeth Gilbert bezieht. Allerdings gibt es auch immer wieder Rückblick – zurück zu ihrer Ehe, ihrer nachehelichen Affäre, ihrer Kindheit, Familie etc. Für mich hat sich im Buch nie die Frage gestellt, was wahr oder falsch ist. Ich konnte alles so nehmen wie es geschrieben steht. Dies ist mir besonders beim Thema „Gott“ aufgefallen, dass in diesem Buch durchaus eine große Rolle spielt. Es geht viel um Selbstfindung, Mediation, chanten, Gebete, Spiritualismus etc. Aber bereits ganz zu Beginn des Buches macht die Autorin hier ihre offene Einstellung zu anderen Denkweisen und ihre eigene Empfindung klar. So konnte ich im Buch auch die Bereiche locker lesen, die meinen eigenen Gedanken nicht so nahe waren. Andererseits habe ich (fast wie einem kleinen Sachbuch) viel über diese Themen erfahren und war darüber sehr glücklich, weil ich mich rund um meinen Yoga-Kurs immer mehr dafür interessiere.

Auch der Aufbau des Buches ist durchaus etwas Besonderes. So hat die Autorin ihre Geschichte, wie eine japa mala – eine Perlenkette zum Meditieren – in 108 kurze Kapitel eingeteilt. Von diesen wiederum finden sich je 36 in je einem Abschnitt des Buches wieder. So führt uns der erste mit Liz nach Italien, in dem es für mich vor allem darum geht körperlich (Oh dieses Essen! <3) und seelisch (Liz lernt nur für sich selbst Italienisch) wieder grob auf die Beine zu kommen. Im zweiten Abschnitt geht es zum Meditieren in den indischen Ashram und als dort gesagt wurde, dass man nach Schicksalsschlägen erst eine gewisse Zeit vergehen lassen sollte, bevor man sich dorthin begibt wurde mir der erste Abschnitt erst richtig bewusst. Gleich nach ihrem Zusammenbruch hätte sie wohl weder sich noch den anderen Menschen im Ashram gut getan. Als Abschluss der Reise und des Buches begleiten wir Liz nach Bali und wohl erst wirklich zurück ins Leben. An jedem Ort gibt es durchaus ausführliche Beschreibungen der Landschaft, des Essens, der Menschen und tiefgründiger Gespräche etc. Dialoge sind in diesem Buch aber nicht bestimmend.

Insgesamt muss ich sagen, dass der Schreibstil angenehm, aber teils nicht unbedingt einfach zu lesen war. Es gibt einige Stellen an denen Liz sich tiefer mit Mediation, Gott, Geschichte etc. beschäftigt und dies ist auch genauso abgedruckt. Die Kapitel sind, wie schon erwähnt kurz, und das macht es einem leichter, aber ein kurzweiliges Buch für zwischendurch war es für mich nicht. Auch haben die Erzählungen bei mir selbst immer wieder zu tiefergehenden Gedanken geführt und ich musste ab und zu pausieren bevor ich mich in der Geschichte weiter bewegen konnte.

Allerdings gab es im Buch außer den bewegenden auch wahnsinnig interessante oder humorvolle Stellen! Oft konnte ich sehr gut mit Liz fühlen, habe bei mir ähnliche Gedanken und Muster entdeckt und mit ihr geschmunzelt. Z. B.: „Wenn ich meinen Geist auffordere still zu sein, ist es wirklich verblüffend, wie schnell er sich 1. langweilt, 2. wütend wird, 3. deprimiert, 4. ängstlich oder 5. alles zugleich wird.“

Sehr gut fand ich auch, dass Liz das Scheitern ihrer Ehe zwar in Sachen Verarbeitung thematisiert, aber keine genaue Erklärung abliefert. So bleibt die Schuldfrage außen vor und Liz im Mittelpunkt. Genauso liebe ich es, dass das Finden einer neuen Liebe in diesem Roman SICHER NICHT im Mittelpunkt steht! Ganz im Gegenteil zum Film kommt dieses Thema erst weit am Ende des Buches überhaupt auf und nimmt dort einen ganz anderen Stellenwert ein!

Über die ca. 480 Seiten hinweg kann man im Nachgang Liz Weg erkennen, die Andersartigkeit jeder Station und ihre Entwicklung. Ich selbst hätte am liebsten gleich den nächsten Yoga-Kurs besucht, den kommenden Urlaub gebucht oder „mein Wort“, sowie Liz das ihre, gefunden. Und ich kann mir gut vorstellen das Buch ein weiteres Mal zu lesen!

 

FAZIT:

Für mich ein toller Erfahrungsbericht über eine einjährige Reise mit Station in Italien, Indien und auf Bali – greifbar, nah, emotional, humorvoll, interessant, bewegend, zum Nachdenken anregend. Und ganz im Gegenteil zum Film ABSOLUT NICHT kitschig! Es ist eine Lebens-, keine Liebesgeschichte!

 (4,5 Sterne)

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar

Eine Liebeserklärung an die Macht der Inspiration und Kreativität

Elizabeth Gilbert landete mit "Eat, Pray, Love" einen Welterfolg und inspirierte mit ihrer persönlichen Geschichte viele Menschen weltweit. Um Inspiration und Kreativität geht es auch in "Big Magic – Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen", dem neuen Buch der Autorin. Darin gibt sie basierend auf ihren eigenen Erfahrungen viele Tipps und macht Mut, die Dinge, die man wirklich liebt, auch zu tun!

Mehr zum Buch:

Elizabeth Gilbert hat eine ganze Generation von Leserinnen geprägt: Mit EAT PRAY LOVE lebten wir Dolce Vita in Italien, meditierten in Indien und fanden das Glück auf Bali. Mit BIG MAGIC schenkt uns die Autorin eine begeisternde Liebeserklärung an die Macht der Inspiration, die aus jedem von uns einen kreativen Menschen machen kann.
Warum nicht endlich einen Song aufnehmen, ein Restaurant eröffnen, ein Buch schreiben?
Elizabeth Gilbert vertraut uns die Geschichte ihres Lebens an – und hilft uns dadurch, endlich an uns selbst zu glauben.


>> Leseprobe

Seid ihr gespannt darauf zu erfahren, was Elizabeth Gilbert zu Themen wie Kreativität und Inspiration zu erzählen hat? Dann macht bei unserer Challenge im September mit! Wir vergeben gemeinsam mit dem FISCHER Verlag 50 Exemplare von "Big Magic – Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen" unter allen, die sich hier bis einschließlich 16. September 2015 über unser Bewerbungsformular ganz oben bewerben und verraten, wieso sie gern mitmachen würden!*

In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben, für deren Erfüllen ihr Punkte sammeln könnt. Wer bei der FISCHER Challenge im September die meisten Punkte sammelt, gewinnt ein wunderbares Wohlfühlpaket von Rituals im Wert von 100€. Die Plätze 2 - 10 erhalten je ein Buchpaket mit neuem Lesestoff fürs Bücherregal.

Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Challenge im September teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen.

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>> Elizabeth Gilbert und ihr TED-Talk zur Kreativität

Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben der FISCHER Challenge im September endet am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen. Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem einige Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sicht also!

Für die Jahreswertung der FISCHER Jahreschallenge könnt ihr außerdem Punkte sammeln, indem ihr Rezensionen zu den FISCHER Neuerscheinungen von 2015 sammelt. Alle Infos findet ihr hier:

Übersicht zur Jahreschallenge
| Sammelthema für Rezensionen

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der Monatschallenge bis spätestens 21. Oktober 2015. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!
britta70s avatar
Letzter Beitrag von  britta70vor 3 Jahren
Jepp, bei mir ist leider noch gar nichts angekommen :-((
Zur Leserunde
Hallo ihr! ich weiß eigen Werbung stinkt aber es ist doch schade wenn man einen Blog führt und null Leser hat. ich verlose ein neues Buch an irgendjemanden der mir bis Freitag auf meinem neuen Buch Blog folgt. Ihr nehmt automatisch daran Teil wenn ihr unter meinen ersten Blogpost schreibt welches euer Lieblings Liebesroman ist ! Den Gewinner wähle ich per Zufallsprinzip (falls überhaupt jemand mitmacht) LG eure ellie Mein Blog: nochsoeinbuchblogg.blogspot.de
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Berlin_Verlags avatar
Wie versprochen wiederholen wir unseren Aufruf von letzter Woche, diesmal gibt es sogar 3 Exemplare zu gewinnen!

Ein Moosteppich für Alma Whittaker!

Auf der Website zu DAS WESEN DER DINGE UND DER LIEBE knüpfen wir zu Ehren von Alma Whittaker bis Jahresende einen Teppich aus Moosen und anderen Pflanzen.

Dabei brauchen wir eure Hilfe: Schickt uns als Anhang ein oder mehrere Fotos von Moosen, üppigen grünen Pflanzen und Wiesen, oder gerne auch von einem anderen Naturmotiv, das euch am Herzen liegt. Wir werden eure Sendung auf der Website einbauen, auf Wunsch gerne mit Erwähnung eures Namens und/oder Link zu eurer Website, eurem Blog oder einem eurer SocialMediaProfile. 

Unter allen Einsendungen verlosen wir drei Exemplare des 20 CDs starken Hörbuchs, erschienen bei Der Audio Verlag (1561 Minuten lang). 

Wir freuen uns auf eure Bilder und wünschen schon mal viel Glück bei der Verlosung!
Euer Berlin Verlag
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Elizabeth Gilbert wurde am 17. Juli 1969 in Waterbury, CT (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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