Elizabeth Gilbert Committed

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Inhaltsangabe zu „Committed“ von Elizabeth Gilbert

Presents a contemplation of marriage that debunks myths, unthreads fears and suggests that sometimes even the most romantic of souls must trade in her amorous fantasies for the humbling responsibility of adulthood. (Quelle:'Flexibler Einband/09.05.2011')

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  • Rezension zu "Committed" von Elizabeth Gilbert

    Committed
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2012 um 19:03

    Die Geschichte von Elizabeth und Felipe, bekannt aus EAT, PRAY, LOVE, geht weiter. Da Felipe nicht mehr in die USA einreisen darf, sind die beiden nun gezwungen zu heiraten. Was sich zunaechst romantisch anhoert ist fuer die beiden, nach erster Ehe und schmerzhafter Scheidung, eine Entscheidung die wohl ueberdacht werden muss. Nachdem ich EAT, PRAY, LOVE gelesen hatte bin ich zugegebener Massen ein bisschen auf dieses Buch herein gefallen. Ich dachte Gilbert hat hier wieder eine lustige, inspirierende Autobiografie geschrieben, darueber wie es mit ihr und Felipe weiter geht. Doch dieses Buch ist ein Sachbuch ueber die Ehe. Wer sich dafuer interessiert findet hier viele Infos zur Geschichte der Ehe und deren Bedeutung fuer die westliche und andere Kulturen. Ich persoenlich habe nicht vor in naechster Zeit zu heiraten und so langweilte mich das Buch eher ein bisschen, besonders im Kontrast zu EAT, PRAY, LOVE. Ich mag Elizabeth und Felipe, das war schon in EAT, PRAY, LOVE so. Allzu praesent sind die beiden in diesem Band allerdings nicht, denn es wird viel ueber Sachinhalte geredet und weniger ueber persoenliche Erlebnisse. Wenn Elizabeth dann doch mal wieder aus dem Naehkaestchen, bzw. Reisekoefferchen, plaudert wird der Leser daran erinnert, was fuer ein grosszuegiger und hoeflicher Mann Felipe ist, wie viel Humor und Abenteuerlust Elizabeth hat und das gibt einem das Gefuehl doch das richtige Buch zur Hand genommen zu haben. Zu allem Ueberfluss macht man an der Seite der beiden auch noch Bekanntschaft mit allerlei faszinierenden Menschen aus den verschiedensten Kulturen. Warum man, wenn man nicht in die USA einreisen darf, seine Zeit nun ausgerechnet in Laos verbringen muss – darueber laesst sich streiten. Elizabeth und Felipe hat es Asien zumindest angetan und so gibt es in diesem Buch von ihr auch wieder die exotischsten Schauplaetze. Beir mir loesten diese zwar oft den Gedanken „da will ich nicht hinreisen“ aus, aber die gute Absicht zaehlt Elizabeth Gilberts lockerer Stil hat Charme, so viel ist klar. Sie schreibt mit Witz und Ehrlichkeit ueber sich selbst und schafft es die Sachinhalte nahtlos mit den autobiografischen Anteilen zu verbinden. Wer in diesem Buch eine Fortsetzung von EAT, PRAY, LOVE erwartet liegt leider daneben. Dafuer bietet COMMITED ein gut recherchiertes und nicht zu trockenes Sachbuch fuer jeden, der schon immer mal mehr ueber die Ehe erfahren wollte.

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  • Rezension zu "Committed" von Elizabeth Gilbert

    Committed
    Birgit_M

    Birgit_M

    17. November 2010 um 18:17

    Während unseres letzten Urlaubs habe ich im Anschluss an „Eat Pray Love“ auch noch gleich Elizabeth Gilberts darauf folgendes Buch „Committed. A sceptic makes peace with mariage” gelesen. Wie es der Zufall nämlich haben will, habe ich letzte Woche geheiratet und dachte mir, es wäre nicht schlecht, sich im Vorfeld mit der Thematik etwas näher zu beschäftigen. Somit war es ein leichtes, mich mit dem am Ende meiner Version von „Eat Pray Love“ abgedruckten ersten Kapitel von „Committed“ zu ködern. Nebenbei bemerkt, keine schlechte Taktik des Verlags, nicht unklug. Wie es der Untertitel „A sceptic makes peace with mariage“ schon vermuten lässt, beschreibt Elizabeth Gilbert in diesem Buch nicht die Schönheit der Ehe, die Wichtigkeit dieser Institution und welche Bereicherung eine Hochzeit für eine Beziehung bedeutet. Sie gibt auch keine kleinen Tipps, wie man die Liebe am Leben erhält und gemeinsam das ewige Schreckgespenst Alltag meistert. Vielmehr versucht Elizabeth Gilbert in „Committed“ sich mit der Institution „Ehe“ auszusöhnen und sich mit dem Gedanken an eine neue Heirat anzufreunden. Wer „Eat Pray Love“ gelesen, bzw. den gleichnamigen Film gesehen hat, wird sich erinnern, dass sich Liz gegen Ende ihrer Reise auf Bali in den Brasilianer Felipe verliebt. Die Geschichte der beiden findet nun in „Committed“ ihre Fortsetzung, als die beiden nämlich gleichsam gezwungen sind zu heiraten. Ihrem gegenseitigen Versprechen, für immer zusammen zu bleiben, ohne jedoch jemals zu heiraten, wurde nämlich durch Felipes Festnahme durch die amerikanische Homeland Security und der Verweigerung seiner erneuten Einreise in die USA, eine Abfuhr erteilt. Nachdem ein Umzug in ein anderes Land, ausserhalb der USA, insbesondere für Liz ausser Frage stand, bleibt den beiden nun nur die Alternative einer möglichst raschen Heirat, um Felipe eine dauerhafte Aufenthaltsbewilligung zu verschaffen. Eine Möglichkeit die sie nur widerwillig akzeptieren, nachdem beider ersten Ehen in schmerzhaften Scheidungen geendet haben. Die Zeit, die es benötigte, alle erforderlichen Unterlagen zusammen zu tragen und die notwendigen rechtlichen Schritte einzuleiten, reisen Liz und Felipe durch Südostasien. Diese Reise bildet gleichsam die Rahmenhandlung des Buches. Während die beiden nämlich durch Vietnam, Laos, Thailand und Kambodscha reisen, hat es sich Liz nun zur Aufgabe gemacht, sich mit dem Gedanken an eine neue Ehe auszusöhnen. Dazu beschliesst sie, dem Wesen der Institution Ehe auf den Grund zu gehen, um sie zu verstehen und darüber ein Buch zu schreiben. So entstand „Committed. A sceptic makes peace with marriage“. Auf ihrer Reise beschäftigt sie sich intensiv mit dem Thema „Ehe“, sie recherchiert in Studien, Büchern, Aufsätzen und Artikel von Wissenschaftern und Psychologen. Sie analysiert das Scheitern ihrer eigenen ersten Ehe, befragt Freunde, Bekannte und auch Fremde über ihre Erfahrungen. Es ist schier unglaublich, was sie alles über die Ehe zusammen getragen hat, in welchen Quellen sie gewühlt hat. Oft jedoch schweift sie ab und ergeht sich in endlosen Litaneien, wie die angebliche Abneigung der Ehe in der frühen katholischen Kirche. In diesem Zusammenhang führt sie auch die Schaffung des Zölibats auf eine grundsätzliche Ablehnung der Frau durch die Priesterschaft, die ihren Ursprung in der Abneigung des Apostels Petrus gegen Maria Magdalena hat, zurück. Dann wieder zitiert sie einseitig Statistiken, indem sie hervorhebt, dass Frauen grundsätzlich nicht oder deutlich weniger von der Ehe profitieren als Männer, dass Kinder das grösste Gefahrenpotential für das Funktionieren einer Partnerschaft bedeuten etc. In einem weiteren Diskurs hält sie ausserdem ihre Zustimmung zur Heirat von Schwulen und Lesben fest und wettert gegen die verbohrte Einstellung mancher Mitmenschen (womit sie nicht Unrecht hat). Und obwohl ich ihr nicht absprechen will, sich wirklich intensiv mit der Materie auseinandergesetzt zu haben, sind ihre Argumente, trotz der eingängigen Entschuldigung hinsichtlich des nicht existierenden wissenschaftlichen Anspruchs, allzu oft an den Haaren herbeigezogen, sie enthalten Halbwahrheiten und sind durch einfaches Allgemeinwissen jederzeit leicht widerlegbar. Sie häuft unzählig viele Daten und Fakten an, um daraus unzählige Gründe zu schliessen, weshalb die Institution der Ehe prinzipiell ablehnungswürdig ist. Völlig überraschend findet sie dann jedoch auf knappen zwei Seiten gegen Ende des Buches heraus, dass die Ehe und die gegenseitige Verbundenheit, die sie für zwei Menschen bedeutet, doch nicht so schlecht sind. Sie beschreibt, dass sie die Ehe für sich annehmen konnte und wie sie Felipe schliesslich geheiratet hat. Und der arme Leser, der bis hierhin durchgehalten hat, ist erlöst! Mir gefiel Elizabeth Gilberts vorhergehendes Buch und ich habe mich wirklich bemüht, dieses auch zu mögen. Allein, ihre Aneinanderreihung völlig unzusammenhängender „Erkenntnisse“ hinsichtlich der Institution Ehe hat mir das Lesen nicht leichter gemacht. Ich glaube, ich habe einerseits aufgrund der Schilderungen ihrer Reise durch Asien, die sich immer wieder mit meinen Reiseerlebnissen im selben Teil der Welt deckten, bis zum Ende des Buches durchgehalten. Andererseits mag ich Elizabeth Gilberts Art zu schreiben, ich mag es wirklich, wie sie Situationen und Begebenheiten beschreibt und finde es daher wirklich schade, dass mir ihr Buch im Ganzen einfach zu oberflächlich, zu unreflektiert und stellenweise einfach zu einfältig war. Danke für's Lesen! Mehr zu mir und meinen Büchern findet ihr auf: www.me-book-bm.blogspot.com

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