Elizabeth Gilbert Eat, Pray, Love

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Inhaltsangabe zu „Eat, Pray, Love“ von Elizabeth Gilbert

Elizabeth Gilbert is in her thirties, she has a husband, a house, and they're trying for a baby - she doesn't want any of it. A bitter divorce and a turbulent love affair later, she emerges battered and bewildered and realises it is time to pursue her own journey in search of three things she has been missing: pleasure, devotion and balance.

"Ich liebe dich, ich werde dich niemals verlassen, ich werde immer für dich da sein."

— krachfahl
krachfahl

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— Jennitschka
Jennitschka

ein tolles Buch! Da möchte man gleich selber auf Reisen gehen

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    Eat, Pray, Love
    krachfahl

    krachfahl

    06. April 2017 um 14:02

    Nachdem ich das Buch Big Magic von Elizabeth Gilbert gelesen und ihre TED Talks angeschaut hatte, wolle ich unbedingt auch dieses Buch von ihr lesen. Ich ging mit völlig falschen Erwartungen an das Buch dran.Ein unglaubliches Glück für mich, dass ich ihr Vorwort zum zehnjährigen Jubiläum des Buches, als Vorwort drin hatte, denn ich weiß nicht, ob ich sonst bis zum Schluss durchgehalten hätte. Es gab Moment, wo ich die Augen verdrehte und dachte: "Oh Mann, jetzt reiß dich aber mal zusammen, die Welt geht nicht unter wegen einer Scheidung." - Ich schäme mich für den Gedanken, weil mir nach einigem Nachdenken klar wurde, dass ich vor langer Zeit mal einem Menschen begegnet bin, der Depressionen hatte. Ohne Tabletten ist es oft nicht möglich die tiefe Traurigkeit zu überwinden. Mir wurde klar, wie mutig  Elizabeth war, sich nicht nur dieser Traurigkeit zu stellen, sondern sie auch am Ende zu überwinden. Meine Hochachtung gilt jedoch ihrer Fähigkeit, dass sie dieses dunkelste Kapitel ihres Lebens mit uns Leserinnen teilt.Wer einmal erlebt hat, wie verletzend eine Kritik sein kann für eine Geschichte, in der man all sein Herzblut gesteckt hat, wird im Ansatz erahnen, was es bedeutet, wenn jemand die Geschichte des eigenen Lebens kritisiert. So wie ich es im Gedanken machte. Der TED Talk von ihr, wo sie mit Humor darüber spricht, zeigt mir welche Stärke sie heute besitzt. Ich wünsche mir, dass ich dieselbe Stärke und die Akzeptanz von mir selbst, irgendwann in mir finde.Als ich mir am Ende des Lesens, meine Notizen zusandte (ich liebe meine eReader, der mir alles am Ende als ein PDF zuschickt, das ich mir dann ausdrucken und bearbeiten kann), wurde mir erst bewusst, wie viel mir Elizabeth Gilbert mit ihrem Roman geschenkt hat. Unglaublich tiefsinnige Gedanken, die mich zum Nachdenken über mein eigenes Leben gebracht haben. Ich fange an meine morgendliche Meditation als ein Weg zu betrachten, um aus meinen Ängsten herauszufinden. Zu akzeptieren, dass sie zu mir gehören, genauso, wie mein ungebrochener Optimismus aufzustehen, wenn ich hingefallen bin. Was ich übersehe sind die Spuren, die jedes Fallen hinterlässt und die, die Gefahr mit sich bringen, dass ich mich von meinem Selbstzweifeln ausbremsen lasse. Der Roman ist das Tagebuch einer Reise durch verschiedene Länder zu sich selbst. Tiefsinnige Gedanken wechseln sich ab mit menschlichen Begegnungen, Gesprächen und Erlebnissen. Geschichtliche und kulturelle Hintergründe, werden dabei beleuchtet. Vor allem der erste Part in Italien, hat mich beim Lesen Mühe gekostet. Vermutlich weil ich selbst soviel Zeit dort verbracht habe und andere Gefühle damit verbinden als Elizabeth Gilbert. Italien ist für mich immer ein Land gewesen zum Loslassen, sich treiben lassen und das Leben zu genießen. Wenn ich über die Straßen gehe, dann gehe ich über Jahrtausende alte Geschichte. Das macht mir immer klar, wie unwichtig mein Leben ist. In Indien war ich noch nie, genauso wenig wie in Bali, deshalb fiel mir der Part  in dem Roman leichter.Ich denke, wie bei jedem Buch, dass es unterschiedlich zu jedem spricht. Für mich war es am Ende eine Bereicherung und es gibt viele markierte Stellen, über die ich noch häufiger nachdenken werde.

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  • Weisheit in Massen

    Eat, Pray, Love
    Linda-Odd

    Linda-Odd

    15. June 2015 um 16:18

    Es gibt so Bücher, die stehen zum Teil jahrelang im Regal und man kommt aus 1000 verschiedenen Gründen nicht dazu sie zu lesen. Dann kommt der Punkt an dem man das Buch wieder in die Hand nimmt und denkt "Jetzt schlägt's aber 13. Das lese ich jetzt." Dieses Buch ist definitiv das weiseste, das ich jemals gelesen habe. Absolut perfekt geschrieben (auch auf Englisch sehr gut verständlich). Dies ist ein Buch, mit dem wirklich jeder Mensch etwas anfangen kann. Wer es nicht liest/gelesen hat, verpasst was.

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2014

    Lesesommer
    TinaLiest

    TinaLiest

    Pünktlich zum Ferienbeginn in einigen Bundesländern, haben wir uns für euch eine ganz besondere Aktion ausgedacht, die etwas Action in die faulen Sonnentage bringen soll: den LovelyBooks Lesesommer! 10 Wochen lang möchten wir mit euch unsere Sommerlektüre diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch verschiedene Aufgaben stellen, die ihr alle bis zum 14. September in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt (davon ausgeschlossen ist lediglich die 1. Aufgabe, die bis zum 31. Juli bearbeitet werden muss). Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln - bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Drei Aufgaben stehen von Beginn an zur Bearbeitung bereit, jede Woche kommt eine weitere dazu. Wer bis zum Ende des Lesesommers am 14. September die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt ein riesiges Buchpaket mit 50 Büchern, und auch die Plätze 2-10 erhalten eine Überraschung von uns! Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema und stellt euch auch gerne kurz vor - wer sich nicht gleich traut mitzumachen, der kann auch gerne später erst loslegen! Es ist jederzeit möglich, in den Lesesommer einzusteigen. Ihr müsst euch also nicht gleich in der ersten Woche anmelden! Wir freuen uns auf viel sommerliche Lektüretipps, sonnige Lesestunden am Strand oder auf Balkonien und natürlich auf wundervolle Bücher! :-) P.S.: An alle Blogger unter euch: Wer mag, kann gerne die Grafik hier im Thema für seinen Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 3270
  • Rezension zu "EAT, PRAY, LOVE: ONE WOMAN'S SEARCH FOR EVERYTHING ACROSS ITALY, INDIA AND INDONESIA(Paperback) BY [Author]Gilbert, Elizabeth ( Feb-2007 )"

    Eat, Pray, Love
    hellokatti

    hellokatti

    25. December 2012 um 19:02

    Angezogen davon, dass es auf den Bestseller-Listen war und verfilmt wurde, habe ich mir dieses Buch im englischen Original geholt. Aber es ist eine große Enttäuschung (und das liegt mitnichten an der Originalsprache)! Eine Frau mit früh beginnender Midlife-Crisis (mit 34!!) bricht aus ihrem Alltag aus, um eine Reise durch drei Länder zu machen: Italien (eat), Indien (pray) und Indonesien (love). Als Leser wird man gequält mit endlosen Beschreibungen ihrer Depressionen, ihrer Suche und angeblichen Begegnungen mit Gott. Man hätte auch wunderbar mehr über die Länder mit einweben können, aber alles dreht sich nur um die Autorin und für mich wurde nie richtig deutlich, was eigentlich ihr Problem war. Lieber Finger weg!

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  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2012 um 19:04

    Die Ehe der Autorin Elizabeth Gilbert ist am Ende und muendet nun in eine kraeftezehrende Scheidung. Elizabeth verliehrt ihr Haus, ihr Geld und sogar die Tantiemen fuer ihre Buecher. Als letzte Konsequenz der Trennung droht Elizabeth nun auch noch ihren Verstand zu verliehren. Ein neuer Anfang muss her und so bricht sie auf zu neuen Ufer, auf der Suche nach sich selbst, genauer gesagt: Italien, Indien und Bali Ich hielt dieses Buch ehrlich gesagt zunaechst mal fuer eines dieser new-age Sebsthilfebuecher. Eine Annahme, die mir jetzt fast ein bisschen peinlich ist. Denn mittlerweile bin ich Fan, vom Buch, von Elizabeth und von ihrem lockeren, humorvollen Schreibstil – nicht zu Schweigen davon, dass ich jetzt auch unbedingt ein Sabbatjahr machen will Selten kaufe ich mir nach Beendigung eines Buchs gleich alles andere, was der Autor geschrieben hat, doch hier konnte ich einfach nicht anders. Denn dieses Buch und die vollkommene Offenheit der Autorin ihren Lesern gegenueber hat mich ueberzeugt, nicht nur davon, dass Frau Gilbert schreiben kann, sondern auch davon, dass sie sich ihr, mittlerweile sehr grosses, Publikum redlich verdient hat. Auf dem Buchruecken meiner Ausgabe steht, dass dieses eines der Buecher ist, das Leserinnen an andere Leserinnen weiter empfehle, ein sogenannter „word-of-mouth-bestseller“. Auf mich trifft das voll und ganz zu, denn ich empfehle es nun dir Die Geschichte von Elizabeth Gilbert inspiriert, unterhaelt, bringt ihre Leserinnen zum Lachen und zum Weinen. Eine sehr lesenswerte Autobiografie, mit viel Witz, Mut und Ehrlichkeit erzaehlt.

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  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. September 2011 um 20:21

    Das Buch erzählt eine Geschichte, die so lebensnah und ehrlich ist, dass man sich zu einhundert Prozent selbst in die Protagonistin hineinfinden kann. Die grandios erzählte Geschichte umfasst nicht nur die Bewältigung von Problemen, die einer jeden Frau im Laufe ihres Lebens begegnen, sondern ist auf geistreiche Art und Weise so lebendig gestaltet, dass man bis zum Schluss hofft, dass das Buch niemals endet. Wundervoll.

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  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    22. August 2011 um 19:14

    Handlung: Es wird eine autobiographische Geschichte einer Frau erzählt, die in ihren Leben fest sitzt und darunter leidet, bis sie feststellt, dass sie selber die Kraft dazu hat auszubrechen und ihr Leben selber zu bestimmen. Sie nimmt sich ein Jahr Auszeit um die Welt und sich selber neu zu entdecken. Auf ihrer ersten Station geht sie nach Rom und frönt dort den Genüssen der italienischen Köstlichkeiten. Als nächstes geht sie in einen Ashram nach Indonesien um dort Yoga zu erlernen und als letztes nach Bali um dort nicht nur neue Freundschaften zu schließen sondern vielleicht auch den Mann ihres Lebens zu finden… . Meine Gedanken: Am Anfang der Geschichte war ich ziemlich schnell mitgerissen und konnte mich schnell einfühlen in die Geschichte und die Ängste, welche Gilbert erlebt hat. Sie zeigte perfekt wie es ist nicht perfekt zu sein und wie man trotzdem einfach glücklich leben kann, ohne immer die gesamte Kraft, die einem zur Verfügung steht, aufzuwenden um immer besser und besser und schneller zu werden. Manchmal muss man sein Leben einfach in vollen Zügen genießen und glücklich sein, und das hat sie mit ihren Italien- Aufenthalt gut bewiesen und mir hat es umso mehr gefallen. :) Leider habe ich aber den Zugang zu ihr verloren, als sie nach Indonesien in das Ashram aufgebrochen ist, weil sie für mich dort eine komplett anderer Mensch war, dem ich nicht mehr folgen konnte. Das gleiche passierte mir auch als sie ihren Weg nach Bali fand. Teilweise war das Buch wirklich großartig und hat mich sehr zum nachdenken gebracht, vielleicht mich selber und die Welt mehr lieben gelernt und mir gezeigt etwas leichtfüßiger und unbeschwerter durch den Alltag und durch das Leben zu gehen. Und ich glaube das war auch ihre Absicht – nicht nur ein Lesevergnügen zu schenken, sondern auch andere dazu zubringen über ihr eigenes leben nachzudenken und zu reflektieren, oder auch Dinge zu ändern, die nicht zu einem passen. Bei mir hat es ein wenig geholfen und dafür möchte ich ‚Danke’ sagen. . Cover: Ich habe das Cover gesehen und gewusst ich muss das Buch lesen. Wobei mir das Bild bei jedem Kapitel immer mehr gefallen hat, weil es einfach perfekt zum Inhalt der Geschichte passt. Grandios! . Fazit: Ein Buch zum nachdenken und zum reflektieren seines eigenen Lebens und Strebens, dass einem sicher nicht unberührt lassen wird. . . At the beginning I was really into it and a huge fan of her story. She showed perfect how it is not to be perfect and how it is just to live and don't use all your strengh to make you better. Sometimes you have just to enjoy your life and live. So I really loved her stay in Italy. :) But I was lost at her story in Indonesia where she was a totally other person to me. And the same happened on her third and last stay in Bali. But the book was great and made me think about some things in my life and I guess that was her purpose with her book - not just to enjoy it but to reflect your own life and think about it, even change what have to be changed. And I liked that. Thanks

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  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    smilla64

    smilla64

    21. June 2011 um 12:01

    Erneute Inhaltsangabe schenke ich mir (und Euch). Die drei Teile des Buchs unterscheiden sich meiner Ansicht nach erheblich: Der Part über Italien gefiel mir sehr. Die Autorin hat das italienische (römische) Lebensgefühl sehr schön beschrieben, ihre Begeisterung für die italienische Sprache sehr glaubhaft dargestellt. Was dann allerdings den Indien-Teil angeht, so fand ich die endlosen Meditationsbeschreibungen mehr als ermüdend. Und auch dieses Suhlen im eigenen Herzeleid ging mir irgendwann auf die Nerven. Der Teil über Indonesien war, was die Beschreibung von Land und Leuten angeht, sehr interessant, aber auch hier: dieser ganze Beziehungskram zu ihrem neuen Lebensabschnittsgefährten (!?) langweilte an vielen Stellen. Insgesamt also von mir: 5 Sterne für Teil 1, 1 Stern für Teil 2 und 3 Sterne für Teil 3. Macht 'nen Schnitt von 3 Sternen. Fazit: Kann man lesen, Durchhaltevermögen und eine gewisse Leidensfähigkeit schaden aber nicht.

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  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    Cheburashka

    Cheburashka

    12. June 2011 um 17:18

    Habe das Buch nach 200 Seiten weggelegt, weil ich die Protagonistin nicht länger aushalten wollte......

  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    Donata

    Donata

    31. May 2011 um 17:58

    Ich finde das Buch auf englisch etwas schwer zu lesen, das liegt aber hauptsächlich an den ganzen Begriffen über Meditation etc. Ansonsten fand ich die Suche von Elizabeth Gilbert nach sich selbst und Gott ganz interessant. Für Atheisten aber eher nicht geeignet!

  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    rumble-bee

    rumble-bee

    25. April 2011 um 13:43

    Noch nie ist es mir so schwer gefallen, bei einer Rezension objektiv zu bleiben. Denn "Eat Pray Love" von Elizabeth Gilbert ist ja nicht nur einfach "ein Buch", sondern die Autorin stellt hier recht freimütig ein ganzes Jahr ihres eigenen Lebens dar. Es ist sozusagen eine "spirituelle Autobiographie", kombiniert mit einem Reisetagebuch. Dabei ist aber die Schreibweise fast untrennbar mit der Persönlichkeit der Autorin verbunden. Sicher, das erwartet man ja auch in einem solchen Fall. Dennoch erschwert das für mich die Bewertung. Denn - kurz gesagt, das Buch mag ich sehr, die Autorin weniger. Doch gehen wir lieber der Reihe nach vor. Das Buch also...! Es ist unterteilt in genau 108 "Kapitel", was die Autorin in einem netten kleinen Vorwort erklärt. 108 ist eine heilige Zahl in östlichen Religionen, und 108 ist auch die Anzahl der Perlen auf einer "Mala", einer Gebetskette. Hinzu kommt, dass Liz Gilbert im Laufe dieses einen Jahres drei Länder bereist hat (Italien / Indien / Indonesien), und somit lässt sich das Ganze recht handlich in 36 Kapitel pro Land aufteilen - und 36 ist wiederum ein Vielfaches der 3, der göttlichen Zahl. Doch schon hier "hakt" es bei mir ein klein wenig. Denn für mich ist diese Zahlensymbolik ein wenig aufgesetzt. Nicht viel mehr als ein nettes Gimmick. Denn seien wir ehrlich - die Einteilung der Kapitel ist, wenn man genauer hinschaut, bei weitem nicht immer logisch zwingend, sie ist eher lose. Auch geht es keineswegs immer um die Reise, nein, die Dame springt munter hin und her zwischen Betrachtungen in der Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Erläuterungen der jeweils fremden Kultur und eigenen Erlebnissen. Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass sie bei Reiseantritt den Vertrag für dieses Buch schon in der Tasche hatte! Somit kommt es mir persönlich so vor, als habe sie auf Biegen und Brechen diese 108 Kapitel "erfunden". Doch wenn ich mich einmal rein auf das Geschriebene "als Buch" beziehe, dann habe ich diesen Bericht schon sehr genossen. Elizabeth Giblert ist eine geniale Reisejournalistin. Sie vermag es, den Leser mitten in das jeweils bereiste Land zu versetzen, und dabei die Personen, die sie trifft, voller Warmherzigkeit zu schildern. Man erhält unverhoffte Einblicke in fremde Kulturen, erfährt Dinge, die einen abwechselnd schmunzeln, lachen oder den Kopf schütteln lassen. Italien, dem ersten Abschnitt der Reise, ist dabei der Titel "Eat" zugeordnet. Doch stimmt das nur oberflächlich. Die Schilderung der Mahlzeiten und der italienischen Lebensart nehmen vielleicht ein Drittel dieses Abschnittes ein. Viel mehr geht es hier auch um Liz' Vorgeschichte, um ihre gescheiterte Ehe, die sich anschließende desaströse Affäre, und den Entschluss, überhaupt auf Reisen zu gehen. Es geht darum, wie sie in Italien zum ersten Mal wieder entdeckt, dass sie selbst es ist, die ihr Schicksal in der Hand hat. Sie lernt Menschen kennen, und empfindet zum ersten Mal seit langer Zeit wieder so etwas wie Freude am Leben. Danach kommt Indien, genauer gesagt: ein viermonatiger Aufenthalt in einem Ashram. Dieser Abschnitt ist mit dem Wort "Pray" verbunden, und das passt ausnahmsweise einmal sehr gut. Die Autorin in ihrer Entwicklung werde ich nachher gesondert beurteilen. Daher an dieser Stelle nur so viel. Hier wird dem Leser, sofern es ihn interessiert, ein faszinierender Einblick in die Abläufe in einem Ashram geboten. Besonders beeindruckt hat mich die strenge Routine, sowie die bunte Mischung an Charakteren, die in so einem Institut landen. Nun muss ich dazu sagen, dass ich mich im Bereich östlich Religionen und Spiritualität ein wenig auskenne, und somit habe ich diesen Abschnitt mit besonderem Interesse gelesen. Die Meditationstechniken, die erreichten Einsichten, die "Zufälle", die Sicht des Menschen und seiner Fähigkeiten - das war alles sehr bildhaft und, soweit ich das beurteilen kann, auch zutreffend beschrieben. ich könnte mir sogar vorstellen, diesen Abschnitt später noch einmal gesondert erneut zu lesen. Der letzte Abschnitt spielt in Indonesien, genauer gesagt, auf Bali. Das Wort "Love" des Titels ist hier offenbar das Motto. Meiner Meinung nach passt das wiederum nur am Rande. Sicher, auf Bali trifft Elizabeth schließlich den Mann, den sie lieben lernen wird. Aber das Ziel ihrer Reise nach Bali, und der Hauptanteil der Erzählung in diesem Teil des Buches, war vielmehr der Wunsch, einen alten Medizinmann zu besuchen, den sie zwei Jahre zuvor im Rahmen einer Reportage-Reihe kennengelernt hatte. Sie erhoffte sich von ihm weitere spirituelle Einsichten, sowie die Demonstration eines Lebens in Balance. Dieser Abschnitt hat mich wiederum aus kultureller Sicht sehr gefesselt. Ungeheuer farbig beschreibt Liz die Menschen und die Kultur dieses Paradieses. Das geht über Verwandtschaftsverhältnisse, religiöse Rituale, Schamanismus und Heiler, das soziale System bis hin zu Essen und Trinken sowie den zahlreichen gescheiterten Existenzen, den Europäern, die sich hier verkriechen. Ich hätte mich am liebsten ins Flugzeug gesetzt, und auch diesen Teil der Welt bereist. Liz selbst rückte für mich in diesem Abschnitt eindeutig in den Hintergrund. Jetzt kommen wir zum schwierigsten Teil, nämlich der Bewertung der Autorin. Ich muss es hier einfach sagen, und in die Bewertung einfließen lassen. Denn schließlich ist dieses Buch ja ganz ausdrücklich ein persönlicher Bericht, und somit muss sich die Autorin an ihrem eigenen Werk messen lassen - sie muss zumindest damit rechnen, dass man dies tut. Darf ich einmal ein wenig polemisch werden? Ich halte Elizabeth Gilbert für eine ziemlich typische, amerikanische, zu gut situierte, egoistische, und emotional unreife Zicke. Zumindest über weite Strecken des Buches. Manchmal hätte ich in das Buch springen und sie schütteln mögen! Es ist so furchtbar typisch, dass sie sich "nur aus Liebeskummer" mit Spiritualität zu beschäftigen beginnt, und dieser Liebeskummer ist auch noch (meine Meinung) in weiten Teilen selbst verschuldet und unnötig. Ich verstehe ganz einfach die Probleme nicht, die diese Frau mit sich und der Welt hat / hatte. Sie war bereits erfolgreiche Schriftstellerin, und verdiente den Löwenanteil des Einkommens in ihrer Ehe (steht so im Buch). Hallooo? Wo ist dann bitte das Problem, sich von ihrem Mann zu trennen?? Und wie kann man nur derart verblendet von sich selbst sein, dass man wie ein quengeliger Teenager gleich in die nächste Affäre stolpert, nur um sich in einem fort zu verkrachen, zu trennen und wieder zu versöhnen? Unglaublich. Auch ihr Herangehen an Spiritualität hat mich zumindest öfters stutzen lassen. Sicher, ich bewundere ihr Durchhaltevermögen in diesem Ashram. Ich habe mit ihr gelitten beim endlosen Mantra-Singen, und beim Stillsitzen um drei Uhr morgens. Dennoch, ihre Entwicklung musste wieder und wieder von außen, von anderen Menschen, angestoßen werden. Als dann auch noch ihr neuer Bekannter, Richard aus Texas, sie erst darauf aufmerksam machen muss, dass sie wohl ein kleiner Kontrollfreak ist, und sie sich auch noch darüber wundert, da hätte ich ihr am liebsten eine gelangt. Entschuldigung, so ist es nun einmal. Ich wundere mich ja selbst,welch heftige Emotionen dieses Buch teilweise bei mir auslöst. Zu guter Letzt hat mich befremdet, welches Konzept von Freundschaft und Liebe Elizabeth Gilbert hier verkörpert. Besonders in Italien fiel mir dies auf. Mein neuer Freund hier, mein guter Kumpel da, und so weiter und so fort. Und im ganzen späteren Buch hört man nie wieder von dieser Person. Und auch auf Bali ging das weiter. Sie quatscht endlos, ist sofort mit allem und jedem befreundet, geht mit wildfremden Menschen eine Woche lang auf eine kleine Kreuzfahrt. Nun ja. Und den Mann, der später zu ihrem neuen Partner wird, den liebt sie anfangs nicht einmal! Sie ist erst gut mit ihm befreundet (wie mit fast jedem in diesem Buch), was sie jedoch nicht davon abhält, mit ihm im Bett zu landen. Und während er schon von einer gemeinsamen Zukunft spricht, fragt sie sich noch, ob sie ihn überhaupt mag. Ich weiß einfach nicht. Das mag jeder selbst beurteilen, aber ich habe hier dem Ex-Mann von Liz Gilbert nur zustimmen können. Sie ist egoistisch, und macht oft viel kaputt. Wie so oft bei mir und meinen Rezensionen, kommt am Ende wieder die Relativierung. Immerhin verleihe ich dem Buch ja vier Sterne. Das ist aber der Schreibweise und dem farbigen und fesselnden Inhalt geschuldet. Es ist ein großartiger Reisebericht, und zumindest eine verwickelte seelische Odyssee. Eines ist es aber ganz sicher nicht: eine gute Werbung für Liz Gilbert als Person.

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  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    VeirCymoril

    VeirCymoril

    12. January 2011 um 19:42

    Eine Frau überdenkt ihr Leben und erkundet verschiedene Lebensweis(heit)en. Zunächst reist die US-Amerikanerin nach Italien um "la dolce vita" zu erleben, dann nach Indien um in sich zu kehren und ihre Spiritualität zu fördern um schließlich auf Bali zu lieben in mehrern Varianten. Ein recht philosphisches Buch ohne Theorie! Das ist doch sehr erfrischend! Außerdem erzählt Gilbert ihre Geschichte mit einem Augenzwinkern- sie kann über sich selbst schmunzeln und der Leser schmunzelt mit ihr. Einige markante und liebenswürdige Personen begegnen ihr und dem Leser auf der Reise. Der Leser wird durch die unterschiedlichsten Kulturen geführt. Deshalb fand ich das Buch sehr abwechslungsreich, witzig und interessant. Darüberhinaus ist es auch tiefgründig ohne zu langweilen. Allerdings scheint es explizit Frauen als Zielgruppe zu haben. Es ist eher ein Erfahrungsbericht als eine Erzählung.

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  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    rawatta

    rawatta

    15. December 2010 um 11:04

    Liz findet mit Anfang 30 herraus, das sie raus aus Ihrer Ehe will... Nach 2 harten Jahren endlich geschieden begibt sie sich auf eine Reise zu sich selbst. In Italien geniesst sie das Dolce Vita und gutes Essen, in Indien kommt sie mit sich selbst ins Reine und in Indonesien lernt sie die Liebe wieder kennen. Gefesselt von der ersten Zeile an konnte ich das Buch bis zum Ende nicht mehr weglegen. Gäbe es 10 Sterne zum Bewerten,so hätte ich diesem Buch diese 10 Sterne gegeben.

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  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    Kleppi

    Kleppi

    15. November 2010 um 21:56

    Zwar habe ich lange gebraucht um es zu lesen, weil ich immer nur spät abends im bett dazu kam. Oft bin ich eingeschlafen, aber ich denke es lag daran, dass ich müde und das Buch auch irgendwie beruhigend war. Das Buch vermittelt eine wohlfühl-Athmosphäre. Man kann diese Frau verstehen, wie Sie an sich zweifelt, sich hinterfragt und dann zu etwas scheinbar Extremem greift und 1 Jahr nur das tut, was sie für richtig hält. Mich hat es inspiriert, mich aber auch wieder selbstkritischer gemacht. Vielleicht schaue ich mir auch noch den Film an...

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  • Rezension zu "Eat, Pray, Love" von Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love
    Pushi

    Pushi

    Seit Monaten sitze ich an dem Buch und ich lass es jetzt sein. Ich bin bis Indien gekommen und das reicht auch. Ich weiß nicht warum, anfangs war ich Feuer und Flamme für das Buch. Die Themen Trennung, Reisen und Selbstfindung haben mich wirklich angezogen und die Autorin war mir, nachdem ich ein Interview gesehen hatte, wirklich sehr sympathisch. Ich glaube mich stört die Weinerlichkeit der Protagonistin. Natürlich darf sie ein bisschen leiden, aber spätestens im Ashram geht mir das auf den Sender. Ich vergebe keine Sterne, weil ich es nicht bis zum Schluss gelesen habe.

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