Elizabeth Hall Der Geist von Miramont

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Inhaltsangabe zu „Der Geist von Miramont“ von Elizabeth Hall

Miramont Castle, 1897 erbaut und nur drei Jahre später unter mysteriösen Umständen verlassen, birgt viele Geheimnisse. Nur ein Mensch kennt die Wahrheit: Adrienne Beauvoir, die Enkelin des Comte de Challembelles, deren Cousin das Schloss erbaut hat. Seit sie sprechen kann, hat Adrienne Visionen, die ihr die Geheimnisse ihrer Mitmenschen verraten. Als ihre Visionen immer mehr Einzelheiten aus der dunklen Geschichte ihrer eigenen Adelsfamilie enthüllen, beschließt Adriennes Tante Marie, die junge Frau um jeden Preis am Reden zu hindern. Marie entreißt Adrienne ihrer französischen Heimat und bringt sie nach Amerika, nach Miramont Castle, wo sie sie wie eine Gefangene in vollkommener Isolation hält. Von unheimlichen Vorahnungen geplagt verstrickt sich Adrienne bald in einen Kampf auf Leben und Tod, um die Wahrheit herauszufinden und ihren Qualen zu entkommen. Diese düstere, stimmungsvolle Geschichte erinnert an »Rebecca« von Daphne du Maurier. Sie entstand aufgrund der historischen Erforschung des echten Miramont Castle in Manitou Springs in Colorado.

Langweilig. Hab es mir besser vorgestellt. Hab bis 15 % gelesen.

— JennysGedanken
JennysGedanken
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    Der Geist von Miramont
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    31. January 2017 um 14:33

    Frankreich, 1884. Die junge Adrienne Beauvoir wächst im Schloss ihrer Familie auf. Ihr Großvater vergöttert sie und ist erschrocken, als er erkennt, dass seine Enkelin dieselbe Gabe hat wie seine verstorbene Frau: das sogenannte Zweite Gesicht, sie kann in Visionen die Geheimnisse ihrer Mitmenschen sehen.  Da der Comte weiß, wie sehr seine Frau darunter gelitten hat, nimmt er Adrienne auf dem Sterbebett das Versprechen ab, vorsichtig zu sein und nicht über ihre Visionen zu sprechen.  Von nun an hüllt das Mädchen sich in Schweigen und als junge Frau nimmt ihre Tante Marie sie schließlich mit nach Amerika, wo ihr Sohn das Schloss Miramont Castle in Manitou Springs in Colorado gebaut hat und dort als Priester der Gemeinde lebt. Dort hält Marie Adrienne in vollkommener Isolation wie eine Gefangene, damit sie nichts von den dunklen Familiengeheimnissen nach außen dringt.  1897 steht Miramont Castle plötzlich leer, von allen Bewohnern verlassen. Was ist in den drei Jahren dort passiert? Ich gebe zu, aufgrund des Titels und des Klappentextes habe ich ein etwas anderes Buch erwartet. Trotzdem hat mir die Geschichte aber im Nachhinein gut gefallen. Adrienne mochte ich gleich. Als Kind habe ich mich mit ihr über ihre Unbeschwertheit gefreut, später habe ich mit ihr gelitten.  Die Autorin schreibt im Nachwort, dass das mysteriöse Schicksal sie zu diesem Buch inspiriert hat. Ich finde es allerdings ein bisschen schade, dass dieser Teil der Geschichte so kurz war, ich hätte mir mehr vom "Geist" gewünscht.  Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist durchweg flüssig und das Ganze anschaulich erzählt. Ein historischer Roman mit einem Hauch von Mystery, der meiner Meinung nach etwas mehr hätte sein können.

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