💬"Hill House......" Sofort dachte ich an die 10teilige Serie "Spuk in Hill House". An das Winchester - Haus. Ich erwartete Spannung. Grusel und im besten Fall Horror. Das Cover sprach mich ebenfalls direkt an und das Buch musste mit.
Die Kapitel sind kurz und gut zu lesen, meist in der Ich-Perspektive von Holly. Aber es gab auch Kapitel in der Erzähl-Form aus Sicht der anderen. Das war für mich etwas unstimmig.
Anfängliche Gruselelemente und Szenen, die einen denken lassen "da kommt noch was" verlaufen im Sande. Das fand ich sowohl schade als auch irritierend. Rückblicke zur Erklärung der Charaktere fand ich teils interessant, teils aber auch zu lang oder irrelevant.
Wurde eine leichte Spannung erst gut aufgebaut, ging sie mir irgendwie verloren. Erst gegen Ende war dann mehr Action.
Da ich anderes erwartet habe, ließ das Buch mich etwas unzufrieden zurück.
Elizabeth Hand
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Elizabeth Hand
Die Geheimnisse von Hill House
Anna und der König
Eine neue Bedrohung
Das Labyrinth
Star Wars: Boba Fett Sammelband 2
Star Wars: Boba Fett Sammelband 1
Neue Rezensionen zu Elizabeth Hand
Durch Zufall entdeckt Holly Sherwin das HerrenHaus hoch in den Wäldern von Upstate New York, denn sie braucht die richtige Umgebung für die Proben zu ihrem TheaterStück "Hexenhaus" und, die Inspirationen dazu.
Doch, sehr bald lassen sich die rätselhaften, dortigen Vorfälle nicht mehr ignorieren.
SpukGeschichten, eigenartige Tiere und undefinierbare Geräusche tuen sich auf...
Dem Leser soll es gruselig werden und damit hat das Buch schon einen Teil seiner Erlebnisse berichtet, denn eine nähere Aufklärung über Charaktere der Protagonisten und die Gründe, was sich alles in dem Haus verbirgt, fehlen.
Elizabeth Hand hat zwar einen flüssigen Schreibstil und die kurzgehaltenen 81 Kapitel lassen das Buch schnell lesen, aber die perfekte Spannung fehlt (leider).
Insofern gibt es hierfür von mir - seit Langem mal wieder - nur eine Bewertung von 3*!
Die Geheimnisse von Hill House
Elizabeth Hand
**Klappentext im zweiten Bild**
Oh, das war schon ein wenig schaurig 😱
Elizabeth Hand ist es gut gelungen, die unheimliche Atmosphäre von Hill House weitgehend einzufangen - hier und da ein wenig mehr Hintergrundinformation über die Geschichte des Geisterhauses wäre nicht schlecht gewesen, allerdings kann sich der interessierte Leser ja dieses Wissen auch anderweitig beschaffen, dem Verständnis dieser Geschichte tut fehlendes Wissen nicht unbedingt einen Abbruch.
Abwechselnd in der Ich-Form aus Hollys Perspektive und mittels auktorialem Erzähler aus der Perspektive der anderen drei Hauptcharaktere taucht der Leser also ein in den Plan zur Vorbereitung eines Theaterstücks. Wir werden Zeugen der Veränderung, die erst ganz subtil aber dann immer offensiver mit unseren Protagonisten passiert - ihre tiefsten Ängste werden nach oben gezerrt und gipfeln eigentlich bei allen in einer äußerst subjektiven Wahrnehmung (vor allem ihrer selbst) und einem unglaublichen Geltungsbedürfnis - jeder hält sich selbst für den/die beste/n, wichtigste/n… Die unheimlichen, gruseligen Dinge, die in und um das Haus passieren, beschleunigen diese Charakterformung noch zusätzlich.
Das Ende kommt dann ziemlich schnell und auch spektakulär - der Prolog löst ein wenig auf und rundet das Ganze ab.
Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️
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