Elizabeth Haran Im Schatten des Teebaums

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten des Teebaums“ von Elizabeth Haran

Australien, 1900: Die junge Eliza bricht auf zu dem abgelegenen Ort Tantanoola in Südaustralien. Sie will einen Artikel über einen mysteriösen Tiger schreiben, der in der reizvollen australischen Landschaft angeblich sein Unwesen treibt. Doch zwei schicksalhafte Begegnungen bringen ihr Leben und ihre Pläne durcheinander ...

Wie man es schafft mit einem dunklen Familiengeheimnis erwachsen zu werden

— Günter-ChristianMöller
Günter-ChristianMöller

unterhaltsame, spannende Geschichte über Liebe, Verrat und geheimnisvolle Tiere

— dieben
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Man ist mit seinem Geiste ganz in Australien bei Eliza und dem Tiger

— estrela
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  • Familiengeheimnis und Tigerjagd

    Im Schatten des Teebaums
    carpe

    carpe

    28. February 2014 um 16:37

    Klappentext Australien, 1900: Die junge Eliza bricht auf zu dem abgelegenen Ort Tantanoola in Südaustralien. Sie will einen Artikel über einen mysteriösen Tiger schreiben, der in der reizvollen australischen Landschaft angeblich sein Unwesen treibt. Doch zwei schicksalhafte Begegnungen bringen ihr Leben und ihre Pläne durcheinander ... Eigentlich will Eliza nur einen Artikel schreiben, aber dann kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur, dass sie unbedingt aufdecken will. Elizabeth Haran versteht es die verschiedenen Handlungsstränge mit einer gewissen Spannung zu verbinden. Das Buch lässt sich flüssig lesen und man kommt gut durch, auch wenn die Story für meinen Geschmack etwas platt ist. Auch das Ende entspricht nicht ganz meinen Vorstellungen. Dazu möchte ich aber aufgrund der Spoiler-Gefahr nicht mehr sagen. Wer sich mit mir darüber austauschen möchte bitte per PN Leider kommen in diesem Buch auch die erwarteten Landschaftsbeschreibungen zu kurz. Fazit: Ein nettes Buch von E.Haran. Hat mich aber leider nicht komplett überzeugen können.

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  • Rezension zu "Im Schatten des Teebaums" von Elizabeth Haran

    Im Schatten des Teebaums
    jansdarling2002

    jansdarling2002

    09. October 2011 um 20:44

    °°° Australien, 1900... °°° Der von der Hand in den Mund lebende Kaninchenfallen-Steller Mannie Boyd schickt sich nach seiner Morgentoilette an, seine übliche Runde über die Nachbarfarmen zu absolvieren, um seine Fallen zu kontrollieren. Bewaffnet mit Gewehr und in Begleitung seines Colliemischlings – welchen er gerne als “nichtsnutzigen Sack voller Flöhe“ bezeichnet, stapft er los. Obwohl es erst August war, waren die Morgen schon recht kühl. Aber die ersten Lämmer waren schon geboren. Dieser Morgen wurde von Nebel begleitet, welcher den Kaninchenfallen-Steller frösteln ließ. So erreicht er die erste Farm und traut kaum seinen Augen, was er dort in den wabernden Nebelschwaden sieht: Die Weide sieht aus wie ein Schlachtfeld, blutüberströmte Schafe liegen verstreut herum. Mannie betrachtet eines der toten Schafe genauer – doch dann spielen seine Instinkte verrückt: Seine Nackenhaare stellen sich auf, dann ertönt ein tiefes Knurren und im selben Augenblick schaut Mannie einer Bestie ins Gesicht … Mannis Hund hat schon längst die Flucht ergriffen und dieses nimmt auch Mannie in Angriff. Flinken Fußes rast Mannie bis nach Tantanoola zum Hotel, wo sich auch eine Bar befindet. Als der Barbesitzer sieh, wie aufgelöst ist, schert sich dieser um die Sperrstunde und reicht Mannie einen Drink und fragt erstaunt nach dem Grund der Aufregung. Mannie berichtet: er habe ein Raubtier gesehen, welcher ein ausgewachsenes Schaf im Maul gehabt hätte. Da früher schon mal ein Tiger sein Unwesen in dieser Region getrieben hatte, keimt schnell der Gedanke auf, dass es dieser wieder sein könnte. Aber so recht will man Mannie nicht glauben, doch als Nachmittags die Farmer von ihren Verlusten berichten, merkt man, dass Mannie die Wahrheit gesagt hatte. . Beinah Zeitgleich … Mount Gambier, Redaktion der Border Watch. Eliza Dickens muss beim Chef antreten, weil dieser massiv Kritik an ihrem letzten Zeitungsartikel üben und ihr gegenüber aber auch die letzte Verwarnung aussprechen muss. Eliza setzt ihren ganzen Charme ein, ihr noch eine Chance zu geben und ihr eine neue Aufgabe zum Schreiben zu geben. Eher unwillig berichtet Elizas Chef von der Tigerstory im nahen Tantanoola – Eliza ist begeistert und möchte den Artikel schreiben, auch wenn sie dazu vor Ort übernachten muss. Elizas Chef möchte die Zusage von ihren Eltern … Eliza bekniet erst ihre Miutter, welche dieses aber rigoros ablehnt, da sie Angst hat, dass Eliza mit ihrer Tante Mathilda Kontakt bekommen könnte. Zwischen Elizas Mutter und Elizas Tante herrscht zäher Hass. Eliza sieht ihre Felle davon schwimmen, aber sie kann ja noch ihren Vater noch fragen – dieser hat keine Einwände und schafft es auch seine Frau umzustimmen. So macht sich Eliza am nächsten Tag auf den Weg nach Tantanoola. Dort im einzigen Hotel des Ortes angekommen, teilt man ihr mit, dass beide Zimmer schon belegt sind: Ein Reporter der Konkurrenz sowie ein Jäger zur Beseitigung des Raubtier-Problems. Man empfiehlt Eliza es in der privaten Unterkunft “Hanging Rocks Inn“ bei Mrs. Sheehan zu versuchen. Eliza macht sich auf den Weg, dort angekommen, trägt sie ihr Anliegen vor und stösst auf Zögern. Erst beim Nennen ihres Namens horcht Elizas Gegenüber auf: Eliza hat soeben ihre Tante kennengelernt! Beide sind ein wenig befangen, dennoch kommen sie bestens miteinander aus. Eliza besinnt sich ihres Artikels über den Tiger – dass sie auch bald direkten Kontakt mit dem engagierten Jäger bekommt, ahnt sie noch nicht .. Derweil treibt das Raubtier weiter sein Unwesen, dass ganze Dorf ist in Aufruhr .. ist es wirklich ein Tiger … und dann macht Eliza eine Entdeckung … . °°° Leseeindrücke°°° Irgendwie hatte mich der Klappentext angefixt, war da doch die Sprache von einem Tiger … . Was für eine Handlung, ein Tiger in Australien, etwas was beinah unmöglich ist – es sei dann ein Tiger hat einen Schiffbruch überlebt oder ist aus einem Zirkus ausgebüxt. Ein tolle rund vielversprechender Aufhänger für einen Roman. Die Jagd nach einem Tiger ist aber nicht der einzige Handlungsstrang , denn da kommt noch die Fehde zwischen Elizas Mutter und deren Schwester dazu. Diese beiden Handlungsstränge laufen im weiteren Geschehen zu einem Strang zusammen, welcher sich aber kurze Zeit später dann in drei Handlungsstränge teilt: Eliza, Mathilda (Elizas Tante) sowie Katie (Elizas Schwester) – na eigentlich sind es sogar vier Handlungsstränge: die Jagd nach dem Tiger – aber diese spezielle Story ist in der gesamten Handlung stets präsent. . Gut finde ich, dass es mal ein etwas anderes Geschehen ist, hatte ich doch befürchtet, dass sich dieses Werk dem erst kürzlich von der Autorin gelesenen ähneln könnte, doch diese Bedenken wurden schnell revidiert. So kommt ein Tiger in Australien als Aufhänger gut daher – denn in Australien leben für gewöhnlich keine Raubkatzen. Zu der unterhaltsamen Handlungsgrundlage kommen direkt nur wenige Charaktere auf den Leser zu – diese kann man beinah an beiden Händen abzählen, vor allem, wenn man sie anhand ihrer zugedachten Rolle zuordnet. Und hier hat sich die Autorin allerhand Gedanken gemacht: So kommen hier allerlei Arten von Menschen vor: Fleißige, Faule, Arme, Reiche, Exzentrische, Nörgler aber auch Schweigsame, Ängstliche oder Unterdrückte. Allesamt wie sie in Erscheinung treten, sind sie dem Leser entweder sympathisch oder nicht. Da merkt man es schon, dass die Charaktere recht unterschiedlich und teils auch ein wenig klischeehaft konstruiert wurden. In puncto Charakterzeichnung kann ich insoweit nichts Negatives feststellen, ein wenig Klischee gehört zu Romanen dieses Genres dazu, ja meiner Meinung nach passen die Charaktere sowie das angedeutete Klischee sogar gut zur Handlung. Nun lebt ein Roman nicht alleine von der Handlung mit den inkludierten Handlungssträngen und den darin agierenden Figuren – nein, zu einem lesenswerten Roman gehört auch ein ausgeprägter Schreibstil sowie der Unterhaltungswert in Form von Spannung . Ok, Im Schatten des Teebaums ist nicht gerade das, was man anspruchsvoll nennen kann … Die Autorin hat einen recht eigenwilligen aber nicht uninteressanten Schreibstil in dem vorliegenden Werk an den Tag gelegt. Je nach Szenerie ist dieser mal neutral und nüchtern , zB. bei den Landschaftsbeschreibungen. Doch im überwiegenden Teil kann man die Schreibe eher als detailliert und ausschweifend einstufen . Dieses wirkt sich aber nicht Negativ oder gar langweilend aus, sondern angebracht. Jener Umstand wird einem aber erst klar, wenn man sich in die Handlung vertieft hat. Für mich ist dieses eines der ersten Werke, wo ein etwas ausführlicherer Schreibstile nicht stört, sondern zur Anhebung der Spannung beiträgt – man kann das auch als Hinhaltetaktik bezeichnen. Apropos Spannung : diese ist nicht gänzlich bzw. durchgehend vorhanden , sondern ebbt in Wellen mal ab, um dann wieder erneut aufzubranden. Im Gesamten gesehen passt insoweit alles gut zusammen und bringt einen guten Unterhaltungswert mit – denn ein flüssiges Lesen ist trotz des dezent ausschweifenden Schreibstils sowie dem Zusammenlaufen der Handlungsstränge und dem darauf folgenden zerbrechen Selbiger, gut möglich. Dennoch habe ich diesmal einen marginalen Kritikpunkt anzubringen: Im letzten Viertel hängt die Handlung zeitweilig mal für einen Moment. Ich kann mir das nur folgendermaßen erklären: in besagtem letzten Viertel kommt ein wenig “Liebe“ mit ins Spiel, eigentlich nicht schlimm, empfinde ich sie aber doch ab und an ein wenig dick aufgetragen. Sodass das Gefühl entsteht, dass die Handlung gleich komplett ins Klischee abdriftet. Aber Gott sei Dank ist dieses Empfinden nur phasenweise. Dennoch bewegt mich dieses, von der Gesamtbewertung nachher 1 Stern abzuziehen. . °°° Im Gesamten gesehen °°° Ein flüssig lesbarer Australien-Roman, welchem man nicht zu viel Wert zumessen sollte. Im Schatten des Teebaums ist einfach ein unterhaltsamer aber dennoch seichter Roman zum Abschalten. Ein informativer Wert kommt nicht wirklich bei herum, wenn man zB. etwas über australische Kultur der Einwohner erlesen möchte, dann sollte man sich andere Werke zu Gemüte führen. Letztendlich kann ich diesen Roman als lesenswert in puncto Entspannung einstufen – trivial aber dennoch zum Abschalten und Unterhalten geeignet. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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  • Rezension zu "Im Schatten des Teebaums" von Elizabeth Haran

    Im Schatten des Teebaums
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. February 2010 um 16:24

    Ein Muss für alle Australien Fans!