Elizabeth Haran Im Tal der flammenden Sonne

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Inhaltsangabe zu „Im Tal der flammenden Sonne“ von Elizabeth Haran

Australien, 1933: Arabella Fitzherbert, eine junge Engländerin, unternimmt mit ihren Eltern eine Reise durch Australien. Die Familie ist des trockenen Klimas wegen zum Roten Kontinent gereist, damit ihre einzige Tochter sich dort von ihrer langen Krankheit erholen kann. Doch durch eine Verkettung unglücklicher Umstände bleibt Arabella allein und verletzt in der Wüste zurück. Sie wäre sicherlich dem Tod geweiht, hätte nicht eine Gruppe umherziehender Aborigines sie gefunden und zur nächsten Siedlung gebracht: Marree ═ eine winzige Stadt im Outback. Arabella ist auf sich allein gestellt, während ihre Eltern sie tot wähnen ...

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  • Eine wunderschöner Australienroman

    Im Tal der flammenden Sonne
    Isbel

    Isbel

    28. November 2015 um 15:05

    Erster Satz "Wie eine Schlange aus der mythischen Traumzeit der Aborigines glitt der Ghan, wie der Afghan-Expresszug genannt wurde, durch die flirrende Hitze des Outback." Klappentext Australien: 1933: Arabella Fitzherbert, eine junge Engländerin, unternimmt mit ihren Eltern eine Reise durch Australien. Die Familie ist des trockenen Klimas wegen zum Roten Kontinent gereist, damit ihre einzige Tochter sich dort von ihrer langen Krankheit erholen kann. Doch durch eine Verkettung unglücklicher Umstände bleibt Arabella allein und verletzt in der Wüste zurück. Sie wäre sicherlich dem Tod geweiht, hätte nicht eine Gruppe umherziehender Aborigines sie gefunden und zur nächsten Siedlung gebracht: Marree - eine winzige Stadt im Outback. Arabella ist auf sich allein gestellt, während ihre Eltern sie tot wähnen ... Meine Meinung Dieses Buch war mein erster Australienroman und hat meine Leseliebe zu diesen Romanen geweckt. Arabella Fitzherbert, ist 19 Jahre alt, und mit ihren Eltern in Australien unterwegs. Bei einem kurzen Stopp des Zuges bleibt Arabella allein und nur im Nachthemd bekleidet mitten in der australischen Wüste zurück. Ohne Nahrung und Wasser würde Arabella nicht lange überleben. Zum Glück wird sie von Aborigines aufgefunden und in die nächstgelegende Stadt Marree gebracht. Arabella, die daran gewöhnt ist keinen Finger zu rühren und jeden Wunsch erfüllt zu bekommen, muss erkennen, dass sie hier festsitzt, weil der Zug aufgrund von Gleisschäden für längere Zeit nicht mehr vorbeikommen wird. Ihre Beteuerungen, dass ihre Eltern reich sind und alle Kosten bezahlen werden, stößt bei den Hotelbesitzern auf taube Ohren, sodass Arabella sich gezwungen sieht, für Kost und Logie zu arbeiten. Aufgewachsen in Wohlstand lernt Arabella die harte Seite des Lebens kennen. Neben der wunderschönen Kulisse Australien, die sehr bildreich im Buch beschrieben wird, handelt die Kerngeschichte von einem jungen, egoistischen, wehleidigen und unselbstständigen Mädchen, welches sich durch die besonderen Umstände zu einer selbstständigen, hilfsbereiten und liebenswerten Frau entwickelt. Arabellas Entwicklung war für mich sehr gut nachzuvollziehen und glaubwürdig geschildert. Auch die anderen Charaktere des Buches hatten alle ihre Eigenarten und machten die Geschichte für mich lebendig. Neben Arabellas Handlungsstrang wird auch immer wieder ein kurzer Blick auf ihre Eltern geworfen, die in Alice Springs festsitzen und voller Sorge sind, weil sie mit der Ungewissheit über den Verbleib ihrer Tochter leben müssen. Obwohl der Sergeant und die Bewohner von Alice Springs nicht daran glauben, dass Arabella im Outback überlebt hat, geben ihre Eltern die Hoffnung nicht auf. Neben den Charakteren und der wundervollen Landschaft Australiens webte die Autorin auch die Probleme, wie Dürre oder mangelnde Versorgung, gekonnt in den Roman ein und beschreibt so die Sorgen und Ängste der Bewohner Marrees. Alles in allem ist dies eine wunderschöne Geschichte in einem wunderschönen Land.

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  • Leider sehr enttäuschend...

    Im Tal der flammenden Sonne
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2013 um 15:30

    Ich war wirklich enttäuscht. Ich hatte mir, da ich Australien Romane liebe, recht viel erhofft. Der Schreibstil ist hektisch und wirkt sehr oberflächlich. Alles wirkt sehr unsortiert. Eine ruhige Minute haben die Protagonisten kaum, teilweise kam beinahe Mitleid in mir auf... Die Geschichte hat im Grunde einen guten Aufbau, wirkt dadurch aber auch sehr steif. Ich assoziiere damit eine Schulaufgabe, keine sehenswerte Literatur. Die Welt Australiens wird auf vielleicht 5 Seiten runterreduziert. Das ist sehr schade. Bei Romanen dieser Art sollte dieser Bestandheit einen höheren Stellenwert haben. Aufgefallen ist mir auch, dass die Sprache der Aboriginies, wenn sie denn mal auftauchte, mehr als knapp übersetzt und erklärt wurde. Wie man wohl auch klar sieht: Ich bin nicht begeistert. Positiv festhalten kann ich jedoch: es lässt sich schnell lesen (auch der zahlreichen Gespräche, die die quasi Seiten von selbst fühlen). Ich für meinen Teil wollte es hinter mir haben. Leider, leider...

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  • Rezension zu "Im Tal der flammenden Sonne" von Elizabeth Haran

    Im Tal der flammenden Sonne
    jansdarling2002

    jansdarling2002

    09. October 2011 um 20:27

    England tut Arabella nicht gut …. Edward Fitzherbert reist mit seiner Frau Clarice und Tochter Arabella nach Australien, weil sie meinen, dass ihrer 19-jährigen verhätschelten Tochter die dortige Luft besser bekommen wird als die feuchte und Abgas-schwangere Luft Londons. Beruflich stellt diese Reise kein Problem dar und finanziell erst Recht nicht. Nach einem längeren Aufenthalt in Adelaide zwecks Akklimatisierung steigt Familie Fitzherbert in den nobel und komfortabel eingerichteten Afghan-Espress – der von den Einheimischen nur “Ghan“ genannt wird. Arabella ist es eigentlich gar nicht recht, quer durch das Land zu tuckern und der sengenden Wärme ausgesetzt zu sein. Sie mault in einer Tour und lässt ihre hypochondrische Ader durchklingen …. der Afghan-Express ist die einzige Möglichkeit halbwegs angenehm zu reisen, da ist es dann nicht verwunderlich, dass die Reise mal unerwartet länger dauern kann. Denn der Zug ist nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch Transportmittel für teilweise an der Bahnstrecke gelegene Farmen und kleinere Dörfer. So werden Post, Lebensmittel, Viehfutter und andere Sachen befördert, was wiederum für kleinere Aufenthalte sorgt. So auch ein Halt in "Marree" wo die Fitzherberts die erste Bekanntschaft mit dem australischen Humor machen und diesen mit Kopfschütteln abtun: "Marree – 84 Einwohner und eine Milliarde Fragen" . Durch den kleinen Aufenthalt zum Entladen machen sie auch Bekanntschaft mit den Aborigines,die durch das Zugfenster hineinschauen, was bei der verwöhnten englischen Familie Zorn hervorruft. Doch die Reise geht weiter – bis zu einem ungeplanten Halt: Ein Tierkadaver liegt auf den Schienen, welcher entfernt werden muss. . Arabellas Eltern sind im Salonwagen Karten spielen, sie selber allerdings schaut aus dem Fenster und entdeckt eine Blume, die sie zu pflücken gedenkt. Arabella wägt ab und will – nur im Nachthemd bekleidet – schnell aus dem Zug hüpfen, verheddert sich dabei und fällt unsanft in den Sand. Bei dem Sturz verknackst sie sich den Knöchel. Genau in diesem Moment setzt sich der Zug wieder in Bewegung. Arabella will aufspringen und nach der noch offenen Zugtür greifen, aber ihr schmerzender Fuß macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Fassungslos kann sie nur noch mit ansehen, wie sich der Zug immer weiter entfernt. Sie ist fest davon überzeugt, dass der Zug umkehren wird, wenn ihr Fehlen bemerkt wird und findet sich erst einmal sehr widerwillig mit ihrem “selbst gewählten“ Schicksal ab und sinkt in den Sand ... schreckt aber wieder hoch, als ein Tier an ihrem Schenkel hoch krabbelt … Arabella schlägt es weg und macht sich humpelnd daran, die Schienen entlang zu wandern. Die Sonne versinkt, die Temperaturen sinken … Arabella ist verzweifelt, denn sie sieht nichts mehr. Irgendwann nimmt die Müdigkeit überhand und sie lässt sich niedersinken. Eine Spinne weckt sie, was Arabella aufkreischen lässt. Sie springt auf und versucht sich zu orientieren, entdeckt aber lediglich nur einen Baum. In der Hoffnung dort Wasser oder etwas Essbares zu finden geht sie diesem entgegen … . Der Afghan-Express kommt indes kurz vor “Alice Springs“ unerwartet zum Halten, denn Termiten haben hier an den Bahnschwellen ganze Arbeit geleistet. Die Passagiere müssen die restlichen kilometer zu Fuß weiter, und erst jetzt fällt auf, dass Arabella verschwunden ist – helle Aufregung bei den Fitzherberts. Arabella indes ist benommen durch Sonne, Hitze und Wassermangel eingenickt und wird durch Ameisenbisse geweckt, sie flüchtet – bricht dann aber entkräftet zusammen. Sie kommt so halbwegs zu sich, als sie angestupst wird und sie in finster drein blickende Gesichter starrt, sie kreischt. Die Aborigines bringen Arabella ins nahe gelegene Dorf “Marree“ zurück, wo sie in der Hotelhalle ohnmächtig wird … Als sie wieder zu sich kommt, schaut sie in ein freundliches Gesicht und ist entsetzt, wie sie selber ausschaut: Sonnenbrand vom feinsten. Arabella will nur noch baden sowie ein kleines feines Essen haben, was aber erstaunte Blicke des Gegenüber hervorruft … Vorsichtig wird ihr klar gemacht, das Baden aufgrund von knappen Wassers nicht möglich ist, und wenn sie etwas zu essen möchte, müsste sie sich schon den Gastraum begeben. Arabella ist entsetzt und stellt sich zickig an … noch entsetzter reagiert sie, als sie erfährt, dass der Zug so schnell nicht wiederkommt, sie aber gerne bleiben darf, sich dann aber bitte nützlich machen möchte, z.B. Kartoffeln schälen, Abwaschen … Arabella ist mehr als entsetzt und empört zugleich, kommt aber mit ihrem Argument “das kann ich nicht“ nicht weit. Schweren Herzens fügt sich Arabella – auch wenn dieses nicht ohne Katastrophen abgeht – sie sehnt sich nach ihren Eltern und dem Zug, aber das wird noch dauern … . Leseeindrücke Auch diese Autorin war mir bisher kein Begriff, und ich war ein wenig skeptisch, wohin mich der durchaus interessante Klappentext hinführen würde. Das ließ sich nur durch Lesen ergründen. Gesagt, getan … mit minimalen Unterbrechungen war ich dann nach nicht ganz 10 Stunden mit dem Buch durch. ja, ich bin ein Schnellleser, und 527 Seiten sind ja auch nicht so wahnsinnig viel Momentan hege ich ja großes Interesse für Romane, die mich in ferne Länder tragen, ob Kanada, Chile, Neuseeland oder so wie hier Australien … . Die Handlung im vorliegenden Buch teilt sich schnell in zwei Handlungsstränge auf: einmal die Szenerie um Arabellas Eltern sowie um sie selber – wobei die Passagen um Arabellas Eltern recht kurz gehalten sind, sodass Arabella hier die Hauptprotagonistin spielt – neben einer Handvoll anderer Charaktere. Mit einem rasantem Tempo nimmt die Handlung den Leser gefangen – gefangen in Verwunderung und Entsetzen zugleich – klar gibt es solch verwöhnte Persönchen auch im RealLife, welche sich bis zum Popo bedienen lassen und nicht einen Handschlag tun. Ich bezeichne diese Menschen gerne als arrogant und faul – aus meinem Freundeskreis habe ich diese Art von Mensch schnell wieder ausgeladen. Kaum das Ich angefangen hatte zu lesen, wechselte sich die Situationskomik ab zwischen Entsetzen – und dem Gedanken daran, dass es wirklich so eingebildete Leute gibt – aber auch Schmunzeln, denn die Charakterdialoge sind einfach zu köstlich gewesen. Mehrmals ertappte ich mich dabei, wie ich leise auflachte aber auch gleichzeitig der Hauptprotagonistin mal dezent auf den Pott gesetzt hätte. Damit komme ich auch schon zu der Charakterzeichnung, die mir sehr gefallen hat. Egal welche Figur gerade zum tragen kommt, sie sind allesamt mit Sinn skizziert und entwickeln sich im Laufe der Zeit weiter. Sprich sie wachsen mit ihrer Bedeutung und Entwicklung in der Handlung, welche mir mehr als gut gefallen hat, denn diese ist nicht nur Lebensnah sondern auch noch nicht so abgenudelt. . Die Handlung gewinnt - gewinnt nicht nur durch die Charaktere, sondern auch durch die aufgegriffenen Aspekte wie Dürre aufgrund von Hitze und mangelndem Regen sowie zuviel Sand, ferner noch die Problematik dessen, das die Wege im Inneren der Insel mehr als lang und nicht ausgebaut sind. Diese Aspekte kommen thematisch schon sehr gut beim Leser an, werden aber durch die einzelnen Charaktere noch vertieft. Denn die Autorin hat hier eine besondere Begabung eingebracht: authentische Beschreibungen der Landschaft und des Klimas – und das, ohne den Leser zu nerven oder gar zu langweilen. Diese besondere Begabung hat die Autorin auch bei der Charakterzeichnung einfließen lassen, dadurch wirkt alles noch realistischer – ja man meint, beim Lesen den Sand zwischen den Zähnen zu spüren sowie den strengen Geruch der Kamele wahrzunehmen. Es entsteht beim Lesen also ein gutes und bildreiches Kopfkino und die Sucht immer weiter lesen zu wollen. Dieses ist dann auch der Punkt der Spannung, die hier schon beinah auf der ersten Seite eingesetzt hat und kontinuierlich ansteigt. Denn der Leser hat sich schnell eingelesen und saugt die nebenbei einfließenden Exkursionen der Aborigines-Kultur auf, welche noch zusätzlich für Flair sorgen. Zumindest erging es mir so Das Alles, also Handlung, Charakterzeichnung sowie Spannung kommen nur so hervorragend zur Geltung, weil die Autorin einen ganz famosen Schreibstil hat, der stellenweise sehr einfach erscheint, aber doch das gewisse Etwas mit sich bringt: bildlichen Ausdruck – dieser lässt alles mehr als lebendig wirken und packt den Leser, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Bildliche Ausdrucksweise, die mehr als lebendig wirkt ist das Stichwort. Prägnante sowie wohlformulierte Sätze und Szenenwechsel sorgen für das richtige Quäntchen an Unterhaltung und der Sucht des Weiterlesens. Manchmal gibt es die eine oder andere Szene, wo man im ersten Moment denkt, die Autorin redet nur um den heißen Brei herum, aber diese Passagen sind dann die Spannungs-Niveau- Steigerungen, derer man sich als Leser nicht entziehen kann. Und genau so sollte ein Roman auch sein: unterhaltsam, flüssig lesbar und dennoch irgendwie realistisch nachvollziehbar. . Ich kann nur in allen erdenklichen Punkten positiv anmerken – so schnulzig der deutsche Titel auch klingt – hinter Selbigem versteckt sich ein wunderschöner, neutral aber einfühlsam geschriebener Roman. Vor allem zeigt er auf, das Geld nicht immer Tür und Tor öffnet, sondern auch mal seine verwöhnten und zarten Hände durchaus dazu benutzen kann, etwas zu erschaffen – man muss nur mal von seinem hohen Ross herunter kommen … und wenn ich mich mal im unmittelbaren Umfeld so umschaue, dann trifft das auf verdammt viele Menschen zu … .Dazu hat mir auch die Gestaltung des Buches sehr gut gefallen, denn das Schriftbild erscheint nicht hart, und jede Seite ist mit einer kleinen Eidechse verziert. Auch das Cover ist außerordentlich gut gestaltet und weckt schon die eine oder andere Sehnsucht. Auch nach dem Auslesen des Buches meint man, nun muss man selber seinen Rucksack packen und dem eigenen Land den Rücken zuwenden. . Ihr merkt wohl schon, ich bin mal wieder hellauf begeistert . Manch einem könnte dieses unterhaltsame Werk sogar noch dazu animieren, über sein Tun und Handeln nachzudenken sowie auch mal über den eigenen Schatten zu springen. In Im Tal der flammenden Sonne ist einfach alles stimmig und passend, nichts wirkt künstlich konstruiert sondern genau das Gegenteil.

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  • Rezension zu "Im Tal der flammenden Sonne" von Elizabeth Haran

    Im Tal der flammenden Sonne
    mabuerele

    mabuerele

    09. October 2010 um 16:51

    Arabella, jung, verwöhnt, unselbständig, reist mit ihren Eltern durchs australische Outback. Während eines kurzen Stopps steigt sie aus, um eine Blume zu pflücken. Dabei verletzt sie sich am Fuß. Der Zug fährt ohne sie weiter. Nach einer Nacht in der Wüste weiß sie nicht weiter - ohne Nahrung, ohne Wasser, nur mit einem Nachthemd begleitet. Umherziehende Aborigines bringen sie in die nächste Siedlung und retten ihr das Leben. Dort aber beginnt die Handlung eigentlich erst richtig. Anabelle, gewöhnt zu befehlen und gewiss, dass ihr ihre Wünsche unverzüglich erfüllt werden, steht plötzlich vor dem Nichts. Was nützt ihr der Hinweis auf das Geld der Eltern, wenn die in weiter Ferne und in absehbarer Zeit nicht erreichbar?. Die Lebensumstände im australischen Outback bilden eigentlich nur die Rahmenhandlung. Kern des Romans ist die Wandlung eines jungen Menschen von Selbstsucht zu Mitleid und Hilfsbereitschaft, von Unselbständigkeit zu Lernwillen und Verantwortungsbewusstsein. Es wird gezeigt, wie sich ein Mensch ändern kann, wenn ihn die Verhältnisse dazu zwingen, aber auch, wenn er auf anderen Menschen trifft, die ihn mal mit sanfter, mal mit harter Hand leiten. Anabell, aufgewachsen in Wohlstand, lernt harte Arbeit kennen, begreift aber auch die Sinnleere ihres bisherigen Lebens. In einem zweiten Handlungsstrang wird aufgezeigt, wie ihre Eltern mit der Nachricht umgehen, dass die Tochter höchstwahrscheinlich nicht mehr am Leben ist. Hier wird eine andere Seite der australischen Gesellschaft konkretisiert. Wer aber einen der üblichen Australienromane erwartet, wird von diesem Buch positiv überrascht sein. Hier stehen die Menschen im Mittelpunkt mit ihren Sorgen, Ängsten, Freuden

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  • Rezension zu "Im Tal der flammenden Sonne" von Elizabeth Haran

    Im Tal der flammenden Sonne
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. May 2010 um 19:55

    Typisches Buch von Elizabeth Haran. Leicht und flüssig zu lesen, eine kurzweilige Geschichte im australischen Outback zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Schöne Landschaftsbeschreibungen, das Leben zur damaligen Zeit in der australischen Wüste und die Zusammengehörigkeit der Menschen in den Zeiten der Dürre kommen gut zur Geltung. Am Ende darf natürlich das typische Happy End nicht fehlen.