Elizabeth Haynes Atemnot

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Inhaltsangabe zu „Atemnot“ von Elizabeth Haynes

Es ist ein klarer Herbstmorgen in dem kleinen englischen Dorf, als die Polizei zu einem grausamen Tatort gerufen wird: Eine junge blonde Frau wurde tot aufgefunden, ihr kleines Häuschen voller Blut. Fast zur gleichen Zeit wird in einem nahe gelegenen Steinbruch die Leiche ihrer Nachbarin gefunden: offensichtich Selbstmord. Das kann kein Zufall sein, denkt sich Louisa Smith, die gerade zum Detective Chief Inspector befördert wurde. Als sie mit ihrem Team beginnt, in dem Dorf zu ermitteln, setzt sich langsam ein faszinierendes Puzzle zusammen: Das halbe Dorf scheint ein großes Geheimnis zu hüten. Ein erotisches, dunkles, gefährliches Geheimnis, und niemand weiß, ob der Täter eventuell doch noch mal zuschlagen wird...

Leider nicht der angekündigte Thriller, aber ein wirklich Güter Krimi

— vormi

Ein chaotischer Beginn mit viel zu vielen Personen. Es gab nichts, was mich mitreißen konnte.

— gst

Mitreißender Anfang und dann wird es einfach nur noch schlecht. Die Autorin wollte zu viel!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Als Thriller benannt, aber eher als Krimi zu lesen. Nicht weniger gut, denn dieser Krimi ist klasse und bietet umseitige Ermittlungen!

— Floh

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  • Atemnot

    Atemnot

    vormi

    Ein Mord in einem englischen Dorf! Und kurz nach Entdeckung der Leiche von Polly wird die Frau aus dem Haus gegenüber auch tot aufgefunden, offensichtlich Selbstmord. Was haben die beiden Toten miteinander zu tun gehabt. Wußte Barbara das Polly ein Verhältnis mit ihrem Mann hatte? Und nicht nur mit ihm, Polly war bisexuell und konnte nicht monogam leben. Und das hat sie auch jedem klar gemacht. Hatte Barbara sich mit ihr gestritten oder hatte ein (Ex-Geliebter) die Nase voll von ihrem leichten Lebenswandel? Ich habe das Buch in vollen Zügen genossen. Nicht mal die vielen verschiedenen Personen am Anfang haben mich gestört. Ich konnte sie sehr gut auseinander halten. Und das, obwohl ich da sonst manchmal Schwierigkeiten mit habe. Die Figuren sind durchweg gut getroffen und realistisch. Und auch wenn mich manche Handlungen etwas irritieret haben, sind sie alle folgerichtig und in sich logisch. Und auch wenn es nicht der angekündigte Thriller ist, dafür ziehe ich 1 Stern in der Bewertung ab, so ist dieses Buch ein überaus gelungener Krimi. Da auch die Personen des Ermittlerteams lebensnah getroffen sind, ist dies der Anfang einer Serie, die ich sehr gerne weiterlesen würde. Das Buch hat mich einfach gut unterhalten. Gerne weiter so :-)

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    • 2

    Arun

    25. January 2015 um 11:01
  • Atemnot-Widerstand zwecklos?

    Atemnot

    misswinniepooh

    07. January 2015 um 22:27

    Im kleinen englischen Dorf Morden wird die blutüberströmte Leiche der jungen Pferdepflegerin Polly Lucas in ihrem Cottage gefunden. Kaum ist die Frisch zum DCI beförderte Louis Smith mit der Zusammenstellung ihres Teams fertig, um mit den Ermittlungen zu beginnen, wird im nahegelegenen Steinbruch die Leiche von Pollys Nachbarin Barbara gefunden. War es bei ihr Selbstmord oder auch Mord? DCI Smith und ihr Team beginnen mit ihren Ermittlungen und stoßen dabei auf Pollys erotisches Geheimnis, das auch einen Teil des Dorfes zu betreffen scheint, liegt da das Mordmotiv? Die Autorin erzählt diese Geschichte als soliden verpackten Krimi, als Thriller würde ich Atemnot nicht bezeichnen. Der Schreibstil ist schnörkellos direkt und der Fokus liegt eindeutig auf der mühevollen Ermittlungsarbeit der Polizei und das Sammeln von Aussagen, Hinweisen und Fakten, das durch eingeschobene E-Mails und SMS im Buch sehr gut zur Geltung kommt. Allerdings ist auch genau dies die Schwäche des sonst guten Krimis, den darunter leidet der Spannungsbogen erheblich. Wenn man sich als Leser daran aber nicht weiter stört, ist es trotzdem ein guter Krimi mit glaubhaften Figuren und guten Dialogen. Aber auch mit Luft nach oben.

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  • Kein Thriller sondern ein Krimi

    Atemnot

    lord-byron

    Im englischen Dorf Morden (wie passend) wird die Leiche der jungen Pferdepflegerin Polly gefunden und kurz darauf entdeckt man noch eine Frauenleiche im Steinbruch. Es sieht so aus, als hätte diese Frau erst ihre Nachbarin getötet und wäre dann mit ihrem Auto in den Steinbruch gefahren um sich das Leben zu nehmen. Kann es so einfach sein? Detective Chief Inspector Louisa Smith, genannt Lou soll die rasch gebildete SOKO leiten. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwieriger als erwartet, denn jeder im Dorf scheint seine Geheimnisse zu haben und alle scheinen irgendwie zusammenzuhängen. Wird es Lou gelingen, ihren ersten Fall den sie leitet, erfolgreich zum Abschluss zu bringen? Wie soll ich am Besten anfangen? Der Klappentext versprach einen sehr spannenden Thriller, aber den habe ich hier leider nicht bekommen, sondern einen Krimi, der sehr gut aufzeigt wie die Polizei arbeitet. Am Anfang stürmen unglaublich viele Namen und Personen auf den Leser ein, so dass ich recht schnell die Lust verlor und mich zwingen musste weiterzulesen. Nach ungefähr der Hälfte des Buches steigt dann die Spannung, wird aber immer wieder von einigen Längen abgelöst. Da auf dem Buch Thriller steht, ging ich natürlich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch heran und die konnten leider nicht erfüllt werden. Man merkt, dass die Autorin als Beraterin der Polizei gearbeitet hat, denn sie hat über Dinge in der Ermittlungsarbeit geschrieben, die ich so nicht kannte und die ich sehr interessant fand. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und mit etwas mehr Spannung hätte das wirklich ein gutes Buch werden können. DCI Luisa Smith fand ich sehr sympathisch und sie ist eine taffe Ermittlerin, die sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Alle anderen Charaktere fand ich leider etwas blass. Ich vergebe für "Atemnot" den ersten Band um Luisa Smith, 3 von 5 Punkten und glaube nicht, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde. Dazu gibt es einfach viel zu viele gute Thriller, die ich statt dessen lesen kann. Aber die Geschmäcker sind natürlich verschieden. © Beate Senft                      

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    • 10

    Leseratz_8

    29. December 2014 um 21:49
  • Atemnot

    Atemnot

    mamenu

    21. December 2014 um 13:49

    Zum Buch Es ist ein klarer Herbstmorgen in dem kleinen englischen Dorf, als die Polizei zu einem grausamen Tatort gerufen wird: Eine junge Frau wurde tot aufgefunden, ihr kleines Häuschen voller Blut. Fast zur gleichen Zeit wird in einem nahe gelegenen Steinbruch die Leiche ihrer Nachbarin gefunden: offensichtich Selbstmord. Das kann kein Zufall sein, denkt sich Louisa Smith, die gerade zum Detective Chief Inspector befördert wurde. Als sie mit ihrem Team beginnt, in dem Dorf zu ermitteln, setzt sich langsam ein faszinierendes Puzzle zusammen: Das halbe Dorf scheint ein großes Geheimnis zu hüten. Ein erotisches, dunkles, gefährliches Geheimnis, und niemand weiß, ob der Täter eventuell doch noch mal zuschlagen wird... Meine Meinung Bei diesem Buch bin ich etwas hin und her gerissen, denn zum einen hört der Klapptext sich gut an, zum anderen ist es dann doch nicht ganz so, wie ich es erwartet habe. Ich hatte am Anfang doch ein wenig schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen, da im Buch doch einige Namen auftauchen, wo ich mich echt manchmal konzentieren musste, um nicht den Faden zu verlieren. Das kann dann doch manchmal anstrengend werden beim Lesen. Am Anfang fand ich es ja noch spannend, doch manchmal waren mir doch einige stellen einfach zu ruhig und zu langamtig. Ich hätte mir doch mehr Spannung gewünscht. Da kam es mir vor, als ob ich mich in einem ganz normalen Roman befinde und nicht in einem Thriller. Es gab auch hier mal wieder einige Beziehungen, wo auch Sex eine große Rolle spielt, was für mich  ein bisschen zu viel war, denn bei einem Thriller möchte ich, das es spannend ist und nicht lesen wer mit wem in irgend einer Beziehung steckt. Da das der erste Fall von Louisa Smith ist, denke ich das man da noch einiges verbesser könnte. Trotzdem hoffe ich, das es bald einen zweiten Teil geben wird, weil ich doch gerne wissen möchte wie es mit Louisa weiter geht und hoffe, das ich da dann mehr Spannung erleben kann.

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  • Atemlos

    Atemnot

    Winterzauber

    13. December 2014 um 14:05

    Elizabeth Haynes beweist mit diesem Serienauftakt durchaus, dass sie schreiben kann. Der Plot rund um ihre Protagonistin Louisa Smith, gerade zum Detective Chief Inspektor befördert und nun mit der ersten Leitung einer Mord/Selbstmord-Untersuchung betraut, ist in der Basis gut durchdacht und mir gefällt, dass die Autorin den Leser in eine realistisch wiedergegebene Ermittlung mitnimmt. Dennoch kann ich dem Buch keine 5 Sterne geben. Die gewählte Erzählform ist eine Kombination aus „normaler“ Romanhandlung, in wechselnden Perspektiven der jeweils handelnden Person. Dazu kommen im Schriftbild jeweils abgehobene Ermittlungsberichte sowie Zeugenaussagen, was mit einer recht großen Anzahl handelnder Personen ein ziemliches Chaos ergibt, das man als Leser erst etwa in der Mitte des Buches zu durchschauen lernt. Weiterhin ist der Plot, in einem kleinen Dorf angesiedelt, aufgrund seines starken sexuellen Bezugs sehr unrealistisch – jeder Dorfbewohnerscheint bisexuell und unersättlich. Aus ähnlichem Grund stört mich die Person des Nigel Maitland, der hier nur eine Nebenrolle spielt aber als Kopf einer Menschenhandels-Mafia bereits im Visier der örtlichen Polizei steht. Schlussendlich frage ich mich, die Verlage heute keine Zeit mehr für eine ordentliche Korrekturlesung der Veröffentlichungen haben: im vorliegenden Buch finden sich so einige, traurige Rechtschreibfehler. Im Fazit möchte ich sagen, dass Elizabeth Haynes in diesem Buch anscheinend versucht, zwei bis drei Geschichten zusammen unterzubringen, welche außerdem besser in eine Großstadt gepasst hätten. Ihr Schreibstil gefällt mir aber schon, so das ich auf den 2. Teil dieser Serie doch gespannt bin!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148

    kubine

    01. December 2014 um 16:22
  • Atemnot

    Atemnot

    gst

    27. November 2014 um 16:14

    An einem klaren Herbstmorgen wird eine junge Frau tot in ihrem Haus aufgefunden. Ihre Nachbarin hat fast zur gleichen Zeit Selbstmord begangen. War sie eifersüchtig auf die junge, die etwas mit ihrem Mann hatte, und hat sie ermordet? Mehrere Detectives, die irgendwie auch persönlich miteinander verbandelt sind, beginnen zu ermitteln - um am Ende ein erotisches Geheimnis aufzudecken. Besonders pikant: der unersättliche Andy Hamilton, der immer bemüht ist, nichts anbrennen zu lassen... Der Meinung der berühmten Krimiautorin Karen Slaughter: “Dieser Thriller wird sie fesseln. Widerstand zwecklos“ kann ich mich nicht anschließen. Ausführliche Polizeiprotokolle, die wirken, als würde die Autorin Zeilen schinden wollen, und die Einführung unzähliger Personen hat meinen Lesefluss unnötig erschwert. Die Schauplätze wechselten von Anfang an in schneller Folge und glichen aneinandergereihten Momentaufnahmen. Ehe ich in der Story halbwegs ankommen konnte, musste ich fast 100 Seiten lesen. Und dann begann ich erst, mir Notizen zu den einzelnen Personen zu machen, um endlich einen einigermaßen Überblick zu bekommen. Ebenso wie der oben genannte Detective wartete ich atemlos auf das Ende des Falles. Da ich versprochen hatte, das Buch zu rezensieren, erlaubte ich mir nicht, es vorzeitig aus der Hand zu legen. Fazit: Wer lernen möchte, womit ein Orgasmus gesteigert werden kann, hat vielleicht seinen Spaß an diesem Buch. Mich hat es eher gelangweilt.

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  • Schmutzige Geheimnisse kommen immer raus

    Atemnot

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. November 2014 um 18:11

    Im kleinen Dorf Morden wird die übel zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Nur Stunden später findet die Polizei eine weitere Leiche in einem Steinbruch. Der erste Fall ist eindeutig Mord, der zweite sieht nach Suizid auf. DCI Louisa Smith, meist Lou gerufen, muss nun ihr erstes Sonderermittlungsteam zusammenstellen, um den beiden Fällen auf den Grund zu gehen. Schon bald stehen die Identitäten der beiden Leichen fest: es handelt sich um Polly und Barbara. Die eine war eine junge Frau, die nicht nur das Leben, sondern auch fremde Betten geliebt hat. Die andere war eine reife Lady, die sich mit Alkohol und Tabletten ihre Welt zurecht gebogen hat. Können die beiden Fälle zusammenhängen und wenn ja, wie? "Atemnot" war mein erster Thriller von Elizabeth Haynes und hat mich, je weiter die Story fortschritt, einfach nur enttäuscht. Ich mag Thriller, in denen es auch mal sinnliche Szenen gibt oder in denen das Verbrechen in bestimmten Szenen stattfindet, doch das, was die Autorin hier wollte, war einfach zu viel. Dabei begann der Thriller sehr vielversprechend: eine junge, attraktive Frau, die sich holte, was sie wollte und ein Dorf, bei dem die eine Hälfte diese Frau nackt kannte und die andere sich das Maul über sie zerriss. Und auch der Beginn der Ermittlungen war solide, gewissenhaft und sehr glaubwürdig. Ich war richtig begeistert, da ich dachte, dass ich hier mal wieder sehr gute und tiefgründige Ermittlerarbeit erleben könnte. Doch dann wendete sich das Blatt: nicht nur, dass es die männlichen Nebenfiguren bei Elizabeth Haynes mit der Treue nicht so genau nahmen (was ja durchaus zur Story passt), NEIN, auch einer der Inspectors musste natürlich auf Freiersfüßen trotz Frau und Kinder wandeln und alles anspringen, was Busen und Po hatte. Was zunächst noch eher amüsant war, wurde im Verlaufe des Buches einfach nur nervig, weil ich das Gefühl bekam, der Inspector denkt nur noch mit einem Körperteil und das war nicht der Kopf. Darüber hätte ich hinwegsehen können, wenn die Ermittlungen wenigstens weiterhin so spannend gewesen wären. Jedoch war auch das nicht der Fall. Ab einem Punkt kurz vor der Hälfte des Buches war der Fall quasi gelöst und es ging Lou Smith nur noch darum, das Motiv herauszufinden. In jeder anderen Dienststelle wäre die Akte geschlossen worden, doch hier wurde die Ermittlungsarbeit nicht eingestellt, sondern wenig glaubwürdig ausgeweitet. Dass die Autorin dann auch noch Menschenschmuggel und Schiebertätigkeiten miteingebaut hat, setzte dem Ganzen die Krone auf. Für mich wurde die Geschichte nicht glaubwürdiger und in meinen Augen wollte Elizabeth Haynes einfach zu viel. Das Ende konnte mich dann auch nicht mehr überraschen. Im Gegenteil, hier wurde auch nochmal so manches Klischee aufgefahren, was mich nur noch mit den Augen rollen ließ. Der Stil von Haynes ist gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise konnte mich zu Beginn wirklich fesseln und hätte es auch weiterhin gekonnt, wenn da nicht dieser Umschwung gewesen wäre. Fazit: starker Beginn und dann einfach nur noch Käse. Ich kann das Buch nicht empfehlen.

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  • dunkle Geheimnisse

    Atemnot

    dieFlo

    die erste Leiche jung und schön, blutüberströmt im Haus - die 2. nicht mehr ganz so frisch, im Steinbruch versenkt - Zufall? Verbindungen?  Die junge Ermittlerin Lou macht sich auf die Suche und entdeckt ein dunkles, schmutziges Geheimnis. Der Thriller zeigt Familienfehden und die Angst des Erkennens, wenn man plötzlich dem eigenen Nachbarn oder Verwandten nicht mehr trauen kann.  Der Leser sieht, dass Liebe blind machen kann und Machtspiele auslöst aber wird Lou den Fall lösen? Was hat es mit dem Detektiv DI zu tun?  Ich mochte das Buch sehr, es ist vielleicht kein typischer Thriller aber ein guter mit Krimi gespikt. Man blättert und liest und schüttelt den Kopf und fragt sich: Schützt Alter wirklich nicht vor Torheit? Und am Ende lehnt man sich zurück und sagt:"Ah... okay ... " 

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    • 5

    BrittaRoeder

    06. November 2014 um 07:45
  • Eine Woche hält das englische Dorf Morden den Atem an....TOP-Krimi!

    Atemnot

    Floh

    Ein neuer Thriller von Autorin Elizabeth Haynes, die ich erst kürzlich mit "Wofür du stirbst" für mich entdeckt habe. Als Thrillerleserin musste ich natürlich auch sofort nach ihrem neuen Werk "Atemnot" trachten. Das was mich in "Wofür du stirbst" der Autorin Elizabeth Haynes gelesen habe , dass hatte mich definitiv vollkommen sprachlos werden lassen. Ähnlich hohe Erwartungen hatte ich nun auch in "Atemnot". Meine persönliche Messlatte war dementsprechend hoch, und dieses Buch konnte lange nicht an ihren Psychothriller heranreichen. Das liegt aber nicht am Können, am Schreibstil oder an der Umsetzung, nein, das liegt eher daran, dass "Atemnot" eher in dem Genre Krimi gehört, da es weniger Nervenkitzel sondern grandiose und äußerst verworrene Ermittlungsarbeit gibt, die hier im Fokus steht. Hier gibt es keine perfiden und bestialischen Handlungen, hier gibt es herausragende und komplexe Ermittlung für alle Krimi Fans mit wenig Blut und Metzelei. Auch das gefällt! Dieses Buch habe ich als Empfehlung im Hause Berlin Verlag entdeckt. (http://www.berlinverlag.de/) "In seiner Nähe fühlte sie sich irgendwie...komisch." Seite 49 Zum Inhalt: "Es ist ein klarer Herbstmorgen in dem kleinen englischen Dorf, als die Polizei zu einem grausamen Tatort gerufen wird: Eine junge Frau wurde tot aufgefunden, ihr kleines Häuschen voller Blut. Fast zur gleichen Zeit wird in einem nahe gelegenen Steinbruch die Leiche ihrer Nachbarin gefunden: offensichtich Selbstmord. Das kann kein Zufall sein, denkt sich Louisa Smith, die gerade zum Detective Chief Inspector befördert wurde. Als sie mit ihrem Team beginnt, in dem Dorf zu ermitteln, setzt sich langsam ein faszinierendes Puzzle zusammen: Das halbe Dorf scheint ein großes Geheimnis zu hüten. Ein erotisches, dunkles, gefährliches Geheimnis, und niemand weiß, ob der Täter eventuell doch noch mal zuschlagen wird..." "Ich will nicht, dass du noch einmal solche Sperenzchen machst. Ich steh nicht auf Machtspielchen." Seite 74 Handlung: Zwei tote Frauen, an einem Tag. Im beschaulichen Örtchen Morden wird die Polizei zu einem Pferdehof gerufen. Für Louisa Smith ist es die erste Soko als Leiterin und Chefin der Sondereinheit. Nervös, aber voller Tatendrang will sie sich als Frau in der Führungsposition beweisen. Doch ihr lastet ein Techtelmechtel aus vergangenen Tagen an, welches wieder aufzulodern scheint, als ihr Beamter Andy Hamilton bei den Ermittlungen mitwirken soll. Auch der externe Auswerter Jason bringt die sonst so resolute und entschlossene Louisa, genannt Lou, in einen Gewissenskonflikt aus Pflicht und Gefühl. Die Ermittlungen verlangen viel von der Kommission ab, die Zeit drängt, denn wenn es nicht schnell einen oder mehrere Täter gibt, werden die Mittel und Ressourcen gnadenlos gekürzt. Außerdem will Lou zeigen, dass sie die Stärke und das Können hat, einen solchen schwewiegenden Fall zu Leiten. Schnell kristallisiert sich für die Soko heraus, dass hier mehr zusammenzuhängen scheint, als zunächst angenommen. Hier verbirgt definitiv jeder etwas, keiner spricht die ganze Wahrheit und jeder hatte mit der ersten Leiche Polly doch etwas zu tun. Mehrmals wendet sich das Blatt, neue Fakten kommen auf den Tisch, der Verdächtigenkreis wächst, es gibt mehr und mehr motive und scheinbar hat das Dorf sehr viel Dreck am stecken und hütet stillschweigen ein Geheimnis. Der Titel "Atemnot" bekommt nochmals ganz andere Bedeutung. Man wird überrascht sein! "Sie betrachtete die blasse Haut im Gesicht der Frau, durchkreuzt von Blutspuren, die zu einem schwarzen Spitzenmuster getrocknet waren, das beinahe schön war." Seite 136 Schreibstil: Ich kenne Autorin Haynes sehr krass und extrem. In ihren Psychothrillern schöpft sie aus den Vollen und hat mich regelrecht entsetzt und sprachlos werden lassen. Hier in "Atemnot" halte ich zwar den Atem an, aber der Nervenkitzel und die Spannung ist sehr flach und erträglich. Hier sind es die Ermittlungen, die im Fokus stehen. Hier ist es nicht das eklige, verstörrte und maßlos perfide. Hier glänzt Komplexität, Vielseitigkeit, Recherche und ungeahnte Wendung. Ein Krimi wie er sein muss und wie er Spaß macht. Kurzweilig, rasant und mehr als komplex und verworren. Zum Verzweifeln, nicht nur für die eifrigen Ermittler und Vertuscher. Wer zu diesen schreiberischen Werkzeugen greift, wie es unser Autorin Elizabeth Haynes in "Atemnot" tut, der beweisst eindeutig, dass er das Genre Krimi beherrscht. Denn diesem Genre möchte ich das Buch zuordnen. Wer einen Thriller erwartet, der wird sicherlich enttäuscht. Ich nehme es dem Buch nicht übel, da ich Krimi genauso liebe. Das was Autorin Haynes hier auftischt, sind keine flauen Ermittlungen, hier geht es sehr komplex und facettenreich zu. Immer neue Türen öffnen sich, wo andere sich scheinbar schließen. Der Verdächtigenkreis wächst und man hat bis zum Schluß das Gefühl, es könnte fast jeder gewesen sein, der diese Gräueltaten begangen hat. Die Autorin weiß es die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln, denn sie schreibt sehr bildhaft, nimmt den Leser mit an Ort und Stelle und schafft Nähe und Vertrauen zu den Charakteren. Sie weckt Neugier und spornt den Ermittlergeist an. Unfreiwillig gerät man hier durch ihren Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Elizabeth Haynes besitzt einen sehr durchdringenden Schreibstil, denn sie schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluß aufrecht zu erhalten und dem Leser kaum Zeit zum Luftholen zu lassen. Haynes hat eine verworrene und unvorhersehbare Story erschaffen, die sie mit gekonnten und höchst intelligentem Wortschatz, Mutmaßungen, Indizien, bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Angst und Entsetzen, authentischen Charakteren, rasanten Wendungen und einem Wechselspiel der Perspektiven an den Leser wiedergibt. Es ist kein Haynes wie ich ihn bisher kenne, aber dieses Buch ist ebenso ein guter Haynes-Krimi. "sie hatte die Polizei angelogen, weil er ihr Vater war, und obwohl sie ihm im Augenblick aus tiefster Seele hasste, stand sie doch mit unerschütterlicher Familiensolidarität zu ihm, auch wenn er diese nicht verdient hatte." Seite 307 Charaktere: Dieses Buch besteht aus einer Vielzahl von Hauptprotagonisten. Hier ist jeder genauso wichtig wie der andere. Im Fokus steht natürlich DCI Lou Smith, die mit ihrem noch stark besetzten Team und den Experten zwei Morde aufklären und ggf. in Verbindung bringen soll. Lou ist eine taffe und selbstbewusste Frau. Sie weiß was sie tut und was ihre Pflicht ist. Doch sie ist nun mal auch eine Frau, die Gefühle und Schutz sucht. In starken männlichen Armen....Ich finde Lous Charakter sehr gelungen herausgearbeitet. Ich mag diese Frau mit ihrem Tatendrang und ihrer Ehrlichkeit. Andy Hamilton und Jason bringen ihre Gefühle stark ins wanken. Aber Andy hegt noch ein ganz anderes Bedürfnis und begibt sich in die Hände von Suzanne, der schon so einige Dorfbewohner verfallen sind. Polly, das erste junge Opfer, hatte scheinbar auch einen innigen Draht zu den Bewohnern. Ihr Geheimnis lüftet sich, ebenso wie Nigel und Brian nicht ganz ohne sind. Barbara, die zweite Tote scheint labil und eselbstmordgefährdet gewesen zu sein. War es denn wirklich Suizid oder alles eine böswillige Inszenierung? Aber auch viele Nebenrollen, wie Tochter und Nachbarn, freunde und Zeugen und Bettgefährten möbeln den Charakterenpool stark auf und sorgen für viel Kurzweil. Die Autorin verblüfft in ihrem Thriller/Krimi wirklich mit einer großen Anzahl an Charakteren, die nach und nach dem Leser nahe gebracht werden. Hier erleben wir vor allem Lou, Andy, Flora, Taryn, Brian und Nigel, die einige der wichtigsten Personen in diesem verworrenden Mord in Morden sind. Aber auch Rückblicke und Perspektiven der einzelnen Opfer. Auch das Team um die Ermittlungen ist sympathisch und stimmig gewählt. Es entsteht ein komplettes Bild aus Gut und Böse. "Plötzlich überlief es Andy eiskalt. Das Frösteln rann durch seinen Körper wie ein Betäubungsmittel, lähmte ihn vor Entsetzen, als er die Fakten des Falls präsentiert bekam wie von einer Zauberkünstlerin, die dramatisch das Seidentuch lüpfte." Seite 389 Meinung: Das ganz besondere an diesem Thriller ist, dass er gar kein Thriller ist. Für mich ein rundum gelungener Krimi, wie er sein soll. Sehr komplex und undurchschaubar. Ein professionelles Team und viele Spuren und Wendungen. Wenig Blut und wilde Metzelei. In diesem Buch gibt es keine Kapitel in dem Sinne, die Sequenzen gliedern sich in Ermittlungstage und Uhrzeiten und diversen Ermittlungsprotokollen und Aufzeichnungen. Teils sehr lang, aber spannend. Mir gefällt, dass der Polizeialltag so detailliert und getreu wiedergegeben wird. Die Teamsitzungen, die Analysen, die Zentrale, die Aussentermine und Verhöre. Sehr gut gemacht. Zu Gute kommt der Autorin Elizabeth Haynes, dass sie Erfahrungen in dem Bereich hat, und so die Ermittlungen lebhaft und authentisch zu Papier bringt. Wieviel weiß man von seinen Nachbarn oder Mitmenschen? Hegt wirklich jeder sein Geheimnis und hat seine Leichen im Keller?  Mir gefällt zudem der sachliche und sprachlich geschickte Wortlaut der Autorin, mit der sie die Ermittlungen in verschiedene Richtungen lenkt und der Leser immer neue eigene Mutmaßungen und Ermittlungsansätze anstellt. Schauplätze: Eine Kleinstadt in England. Die Morde in Morden. Das Morden in Morden. Die wahre Story jedoch findet in den geheimen Machenschaften und Privatleben der Dörfler statt. Hier wird Getratscht und lieber vor anderen Haustüren gekehrt, als vor der eigenen. Die Autorin Haynes gibt Einblicke in die Polizeiarbeit, in die gestörte Gedankenwelt der Verdächtigen, in die Leidenschaft der schwachen Dörfler eines wahnsinnigen "Engels", in Form einer Frau, die den Männern den Atem raubt. Grandiose Umsetzung, bildhafte Darstellung, großes Kopfkino! Cover: Dieses Cover ist ein Blickfang, grandios, weckt Neugierde und läd zu Interpätationen ein. Das Schriftbild lässt sich Erfühlen, die sachte Feder, die so harmlos erscheint. Doch hier ist nichts harmlos. Der Klapptext verspricht eigendlich einen Thriller. Für mich ist die Handlung ein Krimi, daher ziehe ich einen Stern ab, da es falsche Erwartungen weckt.  Die Autorin: "Nach ihrem Studium der englischen und deutschen Literatur hat Elizabeth Haynes viele Jahre als Beraterin für die Britische Polizei gearbeitet. Sie lebt in Kent mit ihrem Mann und ihrem Sohn, und schreibt hauptsächlich in Cafés oder ihrer kleinen Gartenlaube. Ihr Psychothriller »Wohin du auch fliehst« war ein Bestseller in den USA und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet." Fazit: Der Wolf im Schafspelz....Hier ist es der Krimi im Thriller. Wer gerne in Ermittlungen mitwirkt und sich unter die beamten mischen will, der erlebt hier in "Atemnot" genau das Richtige und wird erfahren, was es mit dem Titel auf sich hat! Viel Spaß dabei!

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    • 12
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