Elizabeth Haynes Wenn es Nacht wird

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Inhaltsangabe zu „Wenn es Nacht wird“ von Elizabeth Haynes

Ihre Vergangenheit ist tödlich, denn sie weiß zu viel …

Genevieve will ihren Traum von einem Hausboot erfüllen und hat sich deshalb auf einen lukrativen Nebenjob als Tänzerin eingelassen. Doch hinter den Kulissen des exklusiven Londoner Clubs spielen sich Dinge ab, von denen niemand erfahren darf – und Genevieve weiß zu viel. Überstürzt flieht sie aus der Stadt und fühlt sich in ihrem neuen Zuhause, einem Boot in einem ruhigen Themse-Hafen, vorerst sicher. Bis eines Nachts die Leiche ihrer Londoner Freundin Caddy im Wasser treibt. Für Genevieve besteht kein Zweifel: Ihre Vergangenheit hat sie eingeholt.

3,5 Sterne für einen etwas schwächeren Haynes Psychothriller, der sich wie ein Krimi liest und erleben lässt.

— Floh

Unausgegorener Wirrwarr an Ideen, Figuren und Handlungssträngen mit schwachem Ende

— Philonoe

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  • Der Wolf im Schafspelz...Hier ist es jedoch der Krimi im Psychothriller. 3,5 Sterne!

    Wenn es Nacht wird

    Floh

    Nachdem ich begeistert schon einige der vielen genialen Thriller und Krimis der Autorin Elizabeth Haynes gelesen habe, so fehlte mir jetzt nur noch ihr zweiter erschienener Thriller "Wenn es Nacht wird" in meiner Sammlung ihrer Titel. Die Autorin habe ich mit ihrem bisher unschlagbaren Thriller "Wofür du stirbst" für mich entdeckt, denn das, was ich einst in "Wofür du stirbst" der Autorin Elizabeth Haynes gelesen habe , dass hatte mich definitiv vollkommen sprachlos werden lassen. Ähnlich hohe Erwartungen hatte ich nun auch in "Wenn es Nacht wird". Meine persönliche Messlatte war dementsprechend hoch, und dieses Buch konnte lange nicht an ihren Psychothriller heranreichen. Das liegt aber nicht am Können, am Schreibstil oder an der Umsetzung, nein, das liegt eher daran, dass "Wenn es Nacht wird" eher in dem Genre Krimi gehört, da es weniger Nervenkitzel und Einblicke in die psychopathische Welt des Täters bietet. Hier gibt es nur wenige Handlungen, die für Nervenkitzel und Gänsehaut sorgen könnten, hier gibt es herausragende und komplexe Ereignisse, Rückblenden und die Suche nach einem Täter. Auch das gefällt! Erschienen im Diana Verlag (http://www.randomhouse.de/diana/) Zum Inhalt: "Ihre Vergangenheit ist tödlich, denn sie weiß zu viel … Genevieve will ihren Traum von einem Hausboot erfüllen und hat sich deshalb auf einen lukrativen Nebenjob als Tänzerin eingelassen. Doch hinter den Kulissen des exklusiven Londoner Clubs spielen sich Dinge ab, von denen niemand erfahren darf – und Genevieve weiß zu viel. Überstürzt flieht sie aus der Stadt und fühlt sich in ihrem neuen Zuhause, einem Boot in einem ruhigen Themse-Hafen, vorerst sicher. Bis eines Nachts die Leiche ihrer Londoner Freundin Caddy im Wasser treibt. Für Genevieve besteht kein Zweifel: Ihre Vergangenheit hat sie eingeholt." Schreibstil: Ich kenne den Schreibstil der Autorin Haynes meist sehr krass und extrem. In ihren Psychothrillern schöpft sie aus den Vollen und hat mich bisher regelrecht entsetzt und sprachlos werden lassen. Hier in "Wenn es Nacht wird" halte ich zwar den Atem an, aber der Nervenkitzel und die Spannung ist sehr flach und ohne große Spannungsspitzen. Hier sind es die Ereignisse, die Rückblenden und die Vergangenheit von Protagonistin Genevieve, die im Fokus stehen. Hier ist es nicht das Eklige, Verstörte und maßlos Perfide, hier glänzt die Autorin mit Komplexität, Vielseitigkeit, interessanten Schauplätzen und einer galanten Wortgewandtheit. Ein Krimi wie er sein muss und wie er Spaß macht. Kurzweilig, rasant und mehr als komplex und verworren. Zum Verzweifeln, nicht nur für die eifrigen Ermittler, denen man als Leser zunächst auch sehr skeptisch gegenüber steht , und Vertuscher. Wer zu diesen schriftstellerischen Werkzeugen greift, wie es unser Autorin Elizabeth Haynes in diesem Thriller tut, der beweist eindeutig, dass er das Genre Krimi ebenso beherrscht wie das Genre Psychothriller. Denn diesem Genre möchte ich das Buch zuordnen. Wer einen Thriller erwartet, der wird sicherlich enttäuscht. Ich nehme es dem Buch nicht übel, da ich Krimi genauso liebe. Das was Autorin Haynes hier auftischt, sind keine flauen Ermittlungen, hier geht es sehr komplex und facettenreich zu. Immer neue Türen öffnen sich, wo andere sich scheinbar schließen. Der Kreis der Verdächtigen wächst und man hat bis zum Schluß das Gefühl, es könnte fast jeder gewesen sein, der diese Gräueltaten begangen hat. Die Autorin weiß es die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln, denn sie schreibt sehr bildhaft, nimmt den Leser mit an Ort und Stelle und schafft Nähe und Vertrauen zu den Charakteren. Sie weckt Neugier und spornt den Ermittlergeist an. Unfreiwillig gerät man hier durch ihren Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Elizabeth Haynes besitzt einen sehr durchdringenden Schreibstil, denn sie schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluß aufrecht zu erhalte. Haynes hat eine verworrene und unvorhersehbare Story erschaffen, die sie mit gekonnten und höchst intelligentem Wortschatz, Mutmaßungen, Indizien, bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Angst und Entsetzen, authentischen Charakteren, rasanten Wendungen und einem Wechselspiel der Perspektiven an den Leser wiedergibt. Es ist kein Haynes wie ich ihn bisher kenne, aber dieses Buch ist ebenso ein guter Haynes-Krimi. Charaktere: Dieses Buch besteht aus einer Vielzahl von Hauptprotagonisten. Hier ist jeder genauso wichtig wie der andere. Im Fokus steht natürlich Genevieve, die auf einem Kahn in Kent ein neues Leben beginnen will, oder zunächst von einer einjährigen Auszeit träumt. Das Boot – ihr Traum – ihre Flucht… Genievieve ist eine taffe und selbstbewusste Frau. Sie weiß was sie tut und was ihre Pflicht ist. Sie hat ihre Prinzipien und eine direkte Art. Doch sie ist nun mal auch eine Frau, die Gefühle und Schutz sucht. In starken männlichen Armen... Ich finde Genevieves, auch Gen oder Genny genannt, Charakter sehr gelungen herausgearbeitet. Ich mag diese Frau mit ihrem Tatendrang und ihrer Ehrlichkeit. Türsteher Dylan und Polizist Jim bringen ihre Gefühle stark ins Wanken. Aber Genevieve hegt noch ein ganz anderes Bedürfnis und begibt sich in die Hände Fitz, dem Besitzer einer Pole Dance Bar, in der Gen das große Geld erhofft. Geld für ihr Boot. Doch Gen hat ein Geheimnis, und dieses Geheimnis lüftet sich Seite für Seite, ebenso wie Dylan und auch Polizist Jim nicht ganz ohne sind. Zudem erleben wir die sympathischen Hafenbewohner der anderen Hausboote, offene und hilfsbereite Freunde, wir treffen alte Bekannte aus Londoner-Zeiten und zwielichtige Gestalten aus dem Tanzlokal. Die vielen Nebenrollen, schmücken und einen dieses Buch und möbeln den ohnehin schon gelungenen Charakteren-Pool stark auf und sorgen für viel Kurzweil. Die Autorin verblüfft in ihrem Thriller/Krimi wirklich mit einer großen Anzahl an Charakteren, die nach und nach dem Leser nahe gebracht werden. Hier erleben wir vor allem Genevieve, Caddy, Malcom, Jodie, Jim, Fitz und Dylan. Aber auch Rückblicke und Perspektiven des Opfers und die dubiosen Hintergründe. Es entsteht ein komplettes Bild aus Gut und Böse. Meinung: Das ganz besondere an diesem Thriller ist, dass er gar kein Thriller ist. Für mich ein rundum gelungener Krimi, wie er sein soll. Sehr komplex und undurchschaubar. Ein professionelles Team und viele Spuren und Wendungen. Wenig Blut und wilde Metzelei. In diesem Buch gibt es ein Wechselspiel aus Gegenwart und Vergangenheit, aus Kent und London, aus Bootsbesitzerin und Tänzerin. Mir gefällt, dass der Boots- und Hafenalltag und auch die Zeit im Tanzclub so detailliert und getreu wiedergegeben werden. Sehr gut gemacht. Zu Gute kommt der Autorin Elizabeth Haynes, dass sie Erfahrungen in dem Bereich hat, und so die Ermittlungen lebhaft und authentisch zu Papier bringt, sie hat ungeheuer gut Recherchiert und bringt lebendige Eindrücke und Atmosphäre zu Papier. Wieviel weiß man von seinen Nachbarn, Kollegen, Freunden oder Mitmenschen? Hegt wirklich jeder sein Geheimnis und hat seine Leichen im Keller? Mir gefällt zudem der sachliche und sprachlich geschickte Wortlaut der Autorin, mit der sie die Ereignisse, Vorfälle und auch Ermittlungen in verschiedene Richtungen lenkt und der Leser immer neue eigene Mutmaßungen und Ermittlungsansätze anstellt. Ein 3,5 Sterne Lesespaß trotz einiger Schwächen und falschem Genre. Schauplätze: Ein Bootshafen in Kent in England. Ein dubioses florierendes Tanzlokal in London. Die wahre Story jedoch findet in den geheimen Machenschaften und Privatleben der Charaktere statt. Die Autorin Haynes gibt Einblicke in die Polizeiarbeit, in die gestörte Gedankenwelt der Verdächtigen, in die Leidenschaft der freundlichen Bootsbewohner und Freunde. Grandiose Umsetzung, bildhafte Darstellung, großes Kopfkino! Man erlebt Ebbe und Flut und das nächtliche Barleben hautnah und mit jeder Faser. Cover: Dieses Cover ist ein Blickfang, grandios, weckt Neugierde und lädt zu Interpretationen ein. Der Hafen bei Nacht, das feste Band reißt. Die Vergangenheit holt sie ein… Der Klapptext verspricht eigentlich einen Psychothriller. Für mich ist die Handlung ein Krimi, daher ziehe ich einen Stern ab, da es falsche Erwartungen weckt. Die Autorin: "Elizabeth Haynes wuchs in Seaford, Sussex auf und studierte an der Leicester University Englisch, Deutsch und Kunstgeschichte. Sie arbeitet als Fallanalytikerin bei der Polizei und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Kent. Wohin du auch fliehst ist ihr erster Roman." Fazit: Der Wolf im Schafspelz...Hier ist es jedoch der Krimi im Psychothriller. Wer gerne in Verstrickungen und Ereignissen plus sonderbaren Ermittlungen mitwirkt und sich unter die Tänzerinnen und Kunden und dubiosen Clubbesitzer sowie den freundlichen Hafenbewohnern mischen will, der erlebt hier in "Wenn es Nacht wird" genau das Richtige und wird erfahren, was es mit dem Titel auf sich hat! Viel Spaß dabei!

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    • 10

    Arun

    15. May 2015 um 01:07
  • Schwacher zweiter Roman

    Wenn es Nacht wird

    Philonoe

    01. July 2014 um 09:55

    Am Anfang dieses Buches veranstaltet die Hauptfigur Genevieve eine Housewarming Party auf ihrem Hausboot, das sie im Lauf der letzten fünf Monate in Eigenregie renoviert hat. Dabei treffen ihre neuen Freunde aus der Hausbootszene mit Leuten aus London zusammen, die Genevieve aus ihrem alten Leben her kannte. Im Verlauf des Abends erfahren ihre neuen Bekannten und die Leser, das Genevieve nicht nur erfolgreich im Vertrieb einer Softwarefirma gearbeitet hat, sondern auch als Pole-Dancerin in einem Herrenclub. Von nun an wird abwechselnd von ihrer „Karriere“ als Tänzerin in der Vergangenheit und mysteriösen Vorgängen in der Gegenwart berichtet. Der Anfang hat mir noch ganz gut gefallen, vor allem die Rückblenden in ihre Zeit in dem Nachtclub waren spannend erzählt. Auch die Figuren fand ich nicht mal so schlecht, Genevieve ist keine typische Heldin eines Frauenromans, allein ihr Nebenjob wird sie wohl vielen unsympathisch machen. Sie arbeitet als Pole-Dancerin weil es ihr Spass macht und sie gutes Geld damit verdient, um ihren Traum vom Hausboot wahr zu machen. Sehr realistisch ist das wohl eher nicht, aber mal was anderes, als immer nur von Zwangsprostituierten zu lesen. Dylan, dem wortkargen Sicherheitsmann im Nachtclub, hätte die Autorin noch ein paar Dialoge spendieren können, so bleibt die Romanze doch ein wenig unglaubwürdig, obwohl mir die letzte Szene mit ihm und Genevieve gut gefallen hat. Leider gerät die Handlung immer mehr aus den Fugen. Anfang, Mitte und Ende des Romans scheinen einfach nicht zusammenzupassen. Die Mitte des Buches besteht aus ermüdenden Wiederholungen, der Plot tritt auf der Stelle, Figuren und Handlungstränge werden fallengelassen. Und mal wieder muss eine Katze ihr Leben lassen. Das Ganze gipfelt in einer wirren Showdownszene und die Auflösung der Geschehnisse, falls man überhaupt von Auflösung sprechen kann, ist geradezu lächerlich banal. Abgesehen davon, dass vieles nicht wirklich aufgeklärt wird, wird das Ende in keiner Weise den mysteriösen Geschehnissen am Anfang gerecht. Fazit: Die letzten 100 Seiten haben mir das Buch gründlich verdorben, trotzdem werde ich sicher die weiteren Bücher von Elizabeth Haynes lesen, weil der Anfang zeigt, dass sie Potential hat.

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  • Rezension zu "Wenn es Nacht wird" von Elizabeth Haynes

    Wenn es Nacht wird

    Lesegenuss

    22. February 2013 um 09:40

    - Im Dunkeln wartet die Angst - Wenn man von einem Debütroman angetan war, wird oft vorausgesetzt, dass das darauf erscheinende Buch eines Autors entweder auf dem gleichen Level oder sogar noch besser ist. „Wenn es Nacht wird“, ein Psychothriller, deren Handlung in und rund um London spielt. Seit nunmehr fünf Monaten lebt und arbeitet Genevieve auf ihrem Hausboot „Revenage of the Tide“; viel früher als sie geplant hatte. Schon immer ein Traum gewesen und sie hat hart dafür gearbeitet, um sich diesen zu verwirklichen. Das Hausboot liegt mit etlichen anderen in einem Seitenarm der Themse. Es war eine Umstellung von einem bequemen Leben ins Abseits zu ziehen. Vieles muss voraus organisiert werden, doch die Gemeinschaft der Hausbesitzer, alle irgendwie etwas durchgeknallt, war gut. Bevor Genevieve sich hierher verkrochen hatte, übte sie zu ihrem Hauptberuf noch einen zweiten Job aus. Und genau dieser brachte sie in diese Lage. Gutes Geld zu verdienen, ein luktrativer Job als Tänzerin in einem Edelclub in London und echt gut verdientes Geld. Doch Genevieve wäre nicht sie selbst um festzustellen, dass ihr Chef in dunklen Machenschaften verwickelt war. Durch ihren Job im Club lernt sie auch Dylan, den Sicherheitsmann, kennen. Sie kommen sich näher. Allerdings bringt sich Genevieve durch ihre Neugier in Gefahr und muss untertauchen. Früher als geplant, wie schon zuvor geschrieben, geht sie ans Werk mit dem Hausboot, wobei ihr Dylan hilft. Nach etlichen Monaten ist es nun soweit und sie lädt ihre alten Bekannten aus dem Club zu einer Party ein. Der nächste Morgen beginnt schrecklich, denn ihre Kollegin von damals treibt tot im Wasser. Hat die Vergangenheit Genevieve eingeholt? „Wenn es Nacht wird“ ist in der Ich-Erzählperspektive geschrieben. Die Story ist zum einen in der Vergangenheit und Gegenwart geschildert. „Wenn es Nacht wird“, ein Psychothriller voller Spannung, teils aber auch etwas irritierend. Das Gefühl, die Autorin hätte teils selbst ihren Leitfaden verloren, bleibt. Ein Grund mit, dass ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben kann. Da ich nur dann und wann einen Psychothriller lese und mir die Art, der Schreibstil der Autorin gefällt, kann ich das Buch „Wenn es Nacht wird“ sehr gut weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Wenn es Nacht wird" von Elizabeth Haynes

    Wenn es Nacht wird

    mamenu

    10. February 2013 um 22:27

    Zum Buch Seit dem frühen Tod ihres Vaters,mit dessen Holzwerkstatt sie die liebsten Erinnerungen verbindet,träumt Genevieve davon,ein Hausboot zu kaufen und selbst zu renovieren. Um ihr Ziel zu erreichen,hat sie sogar einen zweiten Job angenommen:Tagsüber arbeitet sie im Vertrieb einer großen Firma,nachts als Tänzerin in einem Londoner Edelclub. Doch aufgrund ihrer Neugierde gerät sie bald in den Fokus des skrupellosen Clubbesitzers Fitz,der einiges zu verbergen hat. Während Genevieve sich der Gefahr zuerst nicht bewusst ist,hat ihr Kollege Dylan Angst um sie und hilft ihr schließlich,die Stadt zu verlassen.Für Genevieve wendet sich alles zum Guten,als sie ihr Hausboot auf einem Nebenfluss der Themse in Kent bezieht. Doch dann entdeckt sie eines Nachts die Leiche ihrer Freundin Caddy neben dem Boot. Genevieve muss herausfinden,warum Caddy sterben musste,und sich selbst in Sicherheit bringen. Nur Dylan kann ihr dabei helfen,doch der scheint jetzt,wo sie ihn am meisten braucht,wie vom Erdboden verschluckt. Meine Meinung Elizabeth Haynes war mir bisher nicht bekannt und ich muss sagen der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Man kann das Buch sehr gut lesen. Die Geschichte wird zum einen in der Gegenwart und in der Vergangenheit beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Leider gibt es aber auch in diesem Buch ein Manko, da die Spannung nicht immer hoch war. Das kann auch daran gelegen haben, das sehr viel Privatleben von Genevieve beschrieben wurde, was nicht schlecht war, aber für mich hätte es ruhig weniger sein können. Trotzdem muss ich sagen, wenn man von dem Privatleben absieht, hat das Buch doch sehr schöne Spannungbereiche zu bieten, sodaß ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ehrlich gesagt wollte ich unbedingt erfahren, wie der Schluss sich entwickelt und ich bin dann davon positiv überrascht worden. Für mich war das wieder mal ein Lesevergüngen und ich werde mit Sicherheit auch ihre weiteren Bücher lesen.

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  • Rezension zu "Wenn es Nacht wird: Psychothriller" von Elizabeth Haynes

    Wenn es Nacht wird

    robbylesegern

    12. January 2013 um 14:01

    spannend, aber nicht ganz so gut wie ihr Debüt Als ich las, dass Elisabeth Haynes ein neues Buch geschrieben hat,habe ich es mir natürlich sofort gekauft, da mir ihr Debüt "Wohin du auch fliehst " sehr gut gefallen hat. Auch in diesem Buch ist eine Frau die Hauptperson des Geschehens und zwar Genevieve, eine junge Frau, die sich einen Traum erfüllen will.Sie möchte sich ein Schiff kaufen und dies selbst zu einem Hausboot umbauen.Doch mit ihrem normalen Gehalt wird sie dies nicht schaffen.Aus diesem Grunde nimmt sie einen lukrativen Job in einem Londoner Club an und arbeitet dort als Tänzerin. Die Arbeit macht ihr Spaß und für sie ist es leicht verdientes Geld, das sie ihrem Traum schneller näher bringt.Schnell ahnt sie, dass der Chef des Clubs in krumme Geschäfte verwickelt ist, doch sie kümmert sich nicht darum. Der Club und auch ihr Chef, wird von einer gewissen Anzahl an Sicherheitsleuten bewacht und einem, Dylan, kommt sie näher und verliebt sich in ihn. Als sie eines Tages ihren Job aufgibt und Dylan sie fragt, ob sie ein Päckchen für ihnen aufheben kann, ist sie sofort dazu bereit. Als sie dann nach ihrer Einweihungsparty auf dem Boot, das in Kent vor Anker liegt, nachts die Leiche ihrer ehemaligen Kollegin Caddy im Wasser findet, vermutet sie gleich ihren ehemaligen Chef hinter der Sache.Von nun an lebt sie in ständiger Angst. Spannend ist das neue Buch von Elisabeth Haynes , keine Frage. Die Spannung ist immer latent vorhanden und man spürt als Leser, dass sich die Geschichte für Genevieve gefährlich entwickelt könnte.Viel Zeit wird in diesem Buch gebraucht, um Genevieves Leben in ihrem Job zu beschreiben und was sie dort erlebt.Diese Beschreibungen wechseln sich mit einem Erzählstrang ab, der in der Gegenwart angesiedelt ist und Genevievs Leben auf dem Boot beschreibt und die Zeit nach Caddys Tod. Allerdings haben mich einige Ungereimtheiten gestört, die ich hier nicht näher erläutern möchte ,um nicht zuviel zu verraten.Manche Personen haben für mich auch nicht ganz überzeugend reagiert, deshalb eine Punkt Abzug. Trotz dieser Kritik hat mir Haynes Buch aber gut gefallen und ich habe es an einem Tag und einer Nacht durchgelesen, weil ich mir den spannenden Schluss nicht entgehen lassen wollte. Wer also auf spannende und unterhaltsame Weise einige Lesestunden verbringen will und sich von kleinen Fehlern nicht stören lassen, für den ist dieses Buch das genau Richtige.

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