Elizabeth Haynes Wohin du auch fliehst

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Inhaltsangabe zu „Wohin du auch fliehst“ von Elizabeth Haynes

Der Feind in deinem Bett
Niemand glaubt Cathy, als sie sich von ihrem charmanten, allseits beliebten Freund Lee zunehmend bedroht fühlt. Er kontrolliert jeden ihrer Schritte, schleicht sich heimlich in ihre Wohnung, manipuliert ihre Freunde. Völlig auf sich allein gestellt, plant sie ihre Flucht — die sie nur knapp überlebt. In einer neuen Stadt und ohne jeden Kontakt zu den Menschen aus ihrer Vergangenheit gelingt es ihr, sich ein Leben in vermeintlicher Sicherheit aufzubauen. Doch auch jetzt, Jahre später, verfolgt Cathy noch die Angst, dass Lee zurückkommen und sie finden könnte. Und sie soll Recht behalten …

Wow, am Anfang etwas zäh und verwirrend, aufgrund der beiden Handlungsstränge. Doch je mehr man liest, desto mehr fesselt es einen.

— jennny712

Einer der besten Psychothriller, die ich bisher gelesen habe!! Nervenkitzel pur!

— Bookpoint

Spannendes Thema! Schöner Schreibstil

— YouDecide

Sehr spannend und sicherlich nichts für dunkle Nächte alleine im Bett...

— Bluebell2004

Das Porträt einer verängstigten Frau, die sich auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ex-Freund befindet, erzeugt subtile Hochspannung.

— jenvo82

Fesselnd bis zur letzten Seite.

— Monaaa

Elizabeth Haynes enttäuscht mich auch mit ihrem ersten Psychothriller nicht! Absoluter Nervenkitzel und zwanghaft verstörend!

— Floh

das hat meine Frau gelesen

— zbaubf

Gänsehautroman mit Suchtpotential...

— literaturELLE

Fazit: Wer gerne Psychothriller liest, die eher ruhig daherkommen und sehr viel Wert auf eine komplexe Handlung und sehr gut herausgearbeitete Charaktere legt und keine reißerischen oder gar blutrünstige Szenen mag, liegt hier genau richtig.

— Bellexr

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  • Tolles Buch!

    Wohin du auch fliehst

    YouDecide

    27. August 2016 um 16:37

    Mir gefällt die Thematik, ihr Schreibstil ist toll, man fühlt mit den Protagonisten und das schafft Elizabeth Haynes sehr gut. Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es ist sehr spannend, auch wenn nicht so viel passiert, schafft sie es, die Spannung zu erhalten, sodass man wissen möchte, wie die Geschichte weiter geht, Das Ende hat mir auch gut gefallen.

  • Ein Buch, das unter die Haut geht!

    Wohin du auch fliehst

    Bookpoint

    Mit ihrem Debütroman „Wohin du auch fliehst“ hat die Autorin einen Psychothriller geschrieben, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Er gehört eindeutig zu den besten Thrillern, die ich bisher gelesen habe. Die Autorin treibt ein perfides Spiel mit dem Leser und das Nervenkostüm wird dabei absolut strapaziert. Das Buch ist in zwei Handlungsstränge eingeteilt und so beginnt der Roman im Jahr 2007. Der Leser erlebt eine junge Frau, die alleine und zurückgezogen lebt. Schnell wird klar, dass mit ihr irgendwas nicht stimmt. Sie leidet nicht unter Panikattacken, sondern auch unter einem Kontrollzwang. Irgendwas muss in ihrer Vergangenheit passiert sein, dass sie in ihren Grundtiefen erschüttert hat. Der zweite Handlungsstrang versetzt den Leser ein paar Jahre zurück, nämlich in das Jahr 2002. Wir erleben eine fröhliche, junge Frau, die ihr Leben liebt. Sie ist beliebt, hat einen großen Freundeskreis und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Dann lernt sie Lee kennen, den scheinbar perfekten Mann und Liebhaber. Er macht ihr Komplimente, führt sie aus, gibt ihr das Gefühl eine attraktive Frau zu sein. Was mir erst nach einigen Seiten bewusst wurde: Es handelt sich um ein und dieselbe Person. Was ist also in der Vergangenheit passiert? “Ich hob meinen Blick und sah zwei Dinge, die mich in Angst und Schrecken versetzten. Zuerst das Lächeln und den Blick in seinen Augen, der mir zu verstehen gab, dass er mich genau da hatte, wo er mich haben wollte, und dass es noch lange nicht vorbei war.” Seite 300 Die Autorin schafft mit der Person ‚Lee’ einen Besessenen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat das Leben der jungen Cathy nach und nach zu zerstören, sie zu erniedrigen und sich in ihre Psyche einzufressen. Nach außen hin gibt er sich freundlich, zuvorkommend und liebevoll. Keiner glaubt Cathy, als sie sich nach und nach von ihrem Freund bedroht fühlt. Und das war meiner Ansicht nach noch der schlimmste Verrat. “Es ging nicht mehr nur darum, ihn zu verlassen. Es ging darum, die Beine unter dem Arm zu nehmen und zu fliehen.” Seite 274 Fazit: Ich habe das Buch auf zwei Tage gelesen! Ich muss zugeben, ich habe es nicht aus der Hand legen können. Ich musste unbedingt wissen, ob Lee zurückkehrt und Cathys Leben ein Ende breitet.

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    • 3
  • Nichts für schwache Nerven...

    Wohin du auch fliehst

    moccabohne

    31. March 2015 um 14:14

    Nichts für schwache Nerven, der Psychothriller hat es in sich!   Die Protagonistin Cathy ist glücklich. Ihr neuer Freund Lee ist charmant, gutaussehend und alle Freundinnen beneiden sie um ihn. So glaubt ihr auch niemand, als Lee sie immer stärker kontrolliert, manipuliert und schließlich anfängt gewalttätig zu werden. Ganz auf sich allein gestellt, gelingt Cathy schließlich die Flucht. In einer neuen Stadt und ohne Kontakt zu den Menschen aus ihrer Vergangenheit versucht sie, sich ein Leben in vermeintlicher Sicherheit aufzubauen. Doch auch noch Jahre später, verfolgt Cathy die Angst, dass Lee zurückkommen und sie finden könnte. Und sie soll Recht behalten. Packend geschriebener Thriller, der einen nicht mehr loslässt! Unbedingt lesen!!!

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  • Wenn aus Liebe Hass wird

    Wohin du auch fliehst

    jenvo82

    21. January 2015 um 09:58

    Die junge, unternehmungslustige Cathy begegnet in einem Nachtclub dem gutaussehenden Türsteher Lee, der gleich ein Auge auf sie geworfen hat. Schnell kommen sie sich näher und erleben heißen Sex. Cathy beschleicht jedoch ein ungutes Gefühl, als sie ihre Beziehung vertiefen. Denn Lee stellt plötzlich Forderungen, kontrolliert sie und macht ihr Vorschriften. Jähzorn und Zärtlichkeit gehen bei ihm Hand in Hand und schon bald befindet sich Cathy in einer Negativspirale aus häuslicher Gewalt, Vergewaltigung und mörderischer Lebensbedrohung. Nur mit Mühe und Not entkommt sie ihrem Peiniger, der für drei Jahre hinter Gitter muss. Als Lee aus der Haft entlassen wird, gerät sie erneut in sein Visier ... Fazit: Ein beklemmender, aufrüttelnder Psychothriller, der die Ängste einer misshandelten Frau in den Fokus des Geschehens stellt. Wechselnde Zeitstränge erzeugen Hochspannung und lassen den Leser mitbangen. Wird Cathy die Flucht gelingen? Ein Roman mit subtiler Handlung, nicht übermäßig viel Action und Blut dafür aber tiefe Einblicke in die düsteren Gedanken des Opfers. Lesenswert!

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  • Was für ein Leben, wenn all dass, was dich zerstört hat ein zweites Mal Wirklichkeit wird....?!?

    Wohin du auch fliehst

    Floh

    Elizabeth Haynes hat mich schon mit so manchem Thriller und vor allem ihren Psychothrillern mehr als begeistert. Nun wollte ich auch ihr erstes Buch "Wohin du auch fliehst" kennenlernen, da hier bereits der Titel und das Cover auf gewohnt spannende und verstörende Handlung und Story hinweisen. Zu recht, Elizabeth Haynes hat bereits in ihren Anfängen das volle Programm des Nervenkitzel und des Psychoterrors gekonnt in unschlagbare und unglaubliche Worte verpackt und eine Story erschaffen, die einem wahren Alptraum gleicht. Das ist Psychothriller! Das ist Elizabeth Haynes! Das Buch entwickelt sich zum absoluten Psychothriller, ein Streifzug in das perfide und zerstörende Gedankengut eines Besessenen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Leben seiner Freundin Stück für Stück zu ruinieren, sie zu lenken, zu peinigen und ihre Psyche zu zerfressen. Nach Jahren kehrt dieser Horror zurück und das Spiel beginnt von vorn, oder hatte es nie ein Ende gehabt? Erschienen im Diana Verlag (http://www.randomhouse.de/diana/). Zum Inhalt: "Der Feind in deinem Bett ... Niemand glaubt Cathy, als sie sich von ihrem charmanten, allseits beliebten Freund Lee zunehmend bedroht fühlt. Er kontrolliert jeden ihrer Schritte, schleicht sich heimlich in ihre Wohnung, manipuliert ihre Freunde. Völlig auf sich allein gestellt, plant sie ihre Flucht — die sie nur knapp überlebt. In einer neuen Stadt und ohne jeden Kontakt zu den Menschen aus ihrer Vergangenheit gelingt es ihr, sich ein Leben in vermeintlicher Sicherheit aufzubauen. Doch auch jetzt, Jahre später, verfolgt Cathy noch die Angst, dass Lee zurückkommen und sie finden könnte. Und sie soll Recht behalten …" Handlung: In zwei Handlungssträngen begleiten wir die junge und lebenslustige Catherine, Cathy, die ihr Leben liebt und lebt. Dann lernt sie den charmanten Lee kennen, all ihre Freundinnen schmelzen dahin vor Neid und Entzückung. Auch Lee zeigt sich bei Cathys Freunden immer von seiner glanzvollen Seite. Er macht Komplimente, weiß es sich zu benehmen und Cathy auf Händen zu tragen. Aber auch in Zweisamkeit scheint das Glück perfekt. Lee ist der perfekte Liebhaber, toller Sex, zärtliche Gesten, liebe Worte. Eine Traumbeziehung, wenn da nicht Lees berufliches Geheimnis wäre. Immer verstörendere Dinge passieren, die er Cathy nicht erklären darf, und Cathy wird misstrauisch. Doch ihre Freundinnen denken, sie sei verrückt, dieser atemberaubende Lee, sie solle glücklich sein... Knapp 3 Jahre später durchleben wir abwechselnd in dem zweiten Handlungsstrang das Leben von Cathy nach Lee, das so anders ist als wie wir sie kennengelernt haben. Voller Zwangsstörung, Panikattacken und Wahnvorstellungen. Eine graue Maus, die stets unter enorme Spannung und Stress steht. Ein Opfer des Psychoterrors und schlimmster Gewalt. Cathy lernt ihren neuen Mitbewohner im Haus kennen. Stuart, und wie es das Schicksal will ist Stuart Psychologe. Eine der Menschen, die Cathy so sehr verabscheut, denn keine wollte ihr glauben.... Und der Horror nimmt kein Ende, denn Lee ist nie aus Catherines Leben verschwunden und das Spiel beginnt von Neuem... "Regungslos stand er da, die Hand auf der Schaufel gestützt, sah zu, wie das Blut nur so aus ihr herausströmte, und wunderte sich über seine prächtige Farbe, das flüssige Juwel - darüber, dass sie sogar noch inm Angesicht des Todes die schönste Frau war, die er je gesehen hatte." Seite 14 Schreibstil: "Wohin du auch fliehst" soll der erste Psychothriller der Autorin Haynes gewesen sein. Und ich bin verblüfft, wie punktgenau sie das Grauen und den Wahn in Worte fassen kann, die den Leser an die Seiten fesseln und das Nervenkostüm strapazieren. Elizabeth Haynes beweist auch in ihrem ersten Buch Mut, indem sie Dinge nicht verschleiert und so wiedergibt, wie sie es sich in ihrem Konzept des Psychothrillers vorstellt. Zwar beginnt hier der eigendliche Psychoterror, dessen Folgen wir aber schon von beginn an erleben, recht spät, dafür jedoch äußerst intensiv und kaum erträglich. Der Kern der Story ist recht spät angesetzt und der Showdown sprengt nochmals alles. In dem vorderen Verlauf der Handlung lernen wir die Entsstehungsgeschichte kennen, das ruinierte Leben danach und auch Cathys Zwangsstörungen, ihre Therapie und Hilflosigkeit. Dieser Part nimmt den Hauptteil ein, obwohl das letztere Drittel eigendlich das Gewicht des Thrills ausmacht. Das muss man mögen und akzeptieren. Zwar gibt es auch im Entsstehungsteil und in Cathys Leben nach Lee spannende und nervenaufreibende Momente, aber der Kern ist das, was mich wirklich erschauern lassen hat. Besonders gefällt es mir wie Elizabeth Haynes nicht nur den Thriller beschreibt, sondern auch das normale Umfeld. Hier gibt sie ein England wieder, wie man es kennt, oder spätestens durch ihre Worte kennenlernt und nachempfindet. Der gemütliche Pub mit feiernden Leuten, das Cafe mit dem Tee, wo man gerne selbst etwas Milch eingießt, bis er die richtige Farbe hat und die viktorianischen Mehrfamilienhäuser, die so viele Gefahren bieten.... Wer zu diesen schreiberischen Werkzeugen greift, wie es unser Autorin Elizabeth Haynes in "Wohin du auch fliehst" tut, der beweisst eindeutig Mut und ist sich ihrem Genre Psychothriller absolut sicher. Das was Autorin Haynes hier auftischt, ist nichts für zarte Gemüter und kitzelt die Nerven und beschert Gänsehaut und Angst. Verstörend, unverschönt und gnadenlos nennt sie die Dinge beim Namen und sorgt somit für ungefiltertes Entsetzen und Sprachlosigkeit. Die Autorin weiß es die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln, hier gelingt ihr dies duch einen Gerichtsprozess, der neugierig macht. Unfreiwillig gerät man hier durch ihren Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich ein erstes Bild der Protagonisten machen und vielleicht schon Stellung beziehen. Wird man zu denen gehören, die denken, dass Lee der liebevollste Partner ist, den es gibt? Oder kann man Cathys Ängsten glauben schenken? Ihr Wiedererkennungswert ist hier zweifellos der gnadenlose und direkte Ton, die detaillierte Recherche und Kenntnis, und der Blick in die perfiden Denkstrukturen eines waschechten Psychopathen und die Ausformungen von Zwängen und psychologischen Folgen stetiger Pein und Terror. Sie bedient das Genre Psychothriller perfekt. "Ich schaffte es gerade noch rechtzeitig ins Bad, mir war wieder schlecht. In mir war nichts mehr, nur noch Schmerz." Seite 224 Charaktere: Dieses Buch besteht eigentlich aus drei Hauptprotagonisten und zwei Handlungssträngen. Aus diesen beiden Handlungssträngen wird ein großer Teil der Geschichte erzählt und die Charaktere erhalten ein Eigenleben. . Catherine: Von ihren Freunden Cathy genannt. Cathy ist ein richtiges Partygirl, lebensfroh, jung, immer auf der Suche nach einem Abenteuer. Sexy, selbstbewusst und gern unter Leuten. Dann lernt sie Lee kennen, als hätte ihn der Himmel geschickt. Doch die Beziehung mit Lee wirft seine Schatten und wir lernen Cathy später als psychisches Wrack kennen, die ein Leben unter Kontrollzwängen und Zwangsneurosen lebt. Ein Alptraum. Stuart: Stuart ist Psychologe und zieht in eine Wohnung über Cathy ein. Schnell erkennt er auf dem ersten Blick, dass seine Mitbewohnerin arge Probleme und Störungen hat, die sie niemals selbst bewältigen kann. Er nähert sich Cathy. Doch Cathy hasst nichts mehr als Polizisten, Psychologen und Ärzte. Wird Stuart einen Zugang zu Cathy bekommen? Vielleicht entwickelt sich sogar mehr daraus? Lee: Von alles fasziniert und angehimmelt. Der Traummann für jede Frau. Herzlich, charmant und so liebevoll. Doch er hat auch einen ungewöhnlichen Job, über den er nicht sprechen kann. Zu groß sei die Gefahr für Cathy. Und er liebt Cathy doch über alles. Je mehr Cathy von Lee wissen will, umso seltsamer wird Lee. Schnell wird Cathy skeptisch und fühlt sich unwohl. Doch Lee hat schon sein Werkzeug, wie er Cathy so biegen kann, dass ihr keiner mehr glaubt und ihre Freunde sie für undankbar halten. Von Wahn besessen und von einem Plan getrieben, der kein Ende findet.... Die Autorin verblüfft in ihrem Thriller mit einer angenehm überschaubaren Anzahl an Charakteren, die nach und nach dem Leser nahe gebracht werden. Hier erleben wir vor allem Cathy und Stuart, aber auch Rückblicke und Perspektiven, die zeigen, wie folgenschwer Lees Terror und Gewalt das Leben von Cathy manövriert haben.  Auch Cathys damaligen Freundeskreis lernen wir kennen, und später das Team der Psychologen, die versuchen Cathy aus ihren Zwängen zu holen. Es entsteht ein komplettes Bild aus Gut und Böse. Ganz besonders die Einblicke in die gestörte Welt und in die Faszination des Stalkers Lee ist der Autorin erschreckend gut gelungen. Vor allem das handelnde und operative Geschick von Lee hat mich fassungslos gemacht. "Es ging nicht mehr nur darum, ihn zu verlassen. Es ging darum, die Beine unter dem Arm zu nehmen und zu fliehen." Seite 274 Meinung: Das ganz besondere an diesem Thriller ist, dass er, obwohl er erst so spät Fahrt aufnimmt auch schon mit seiner Vorgeschichte und dem Leben nach Lee spannend und fesselnd ist. Dennoch ist der Kern der Geschichte dass, was später der reinste Psychothriller ist. Das hat mich wirklich geschockt und sprachlos gemacht. Aber so kenne ich Elizabeth Haynes schon und bin froh, dass sie mich auch hier wieder begeistern konnte. Und ich frage mich, was um alles in der Welt bewegt einem Autor, solche Grausamkeiten zu Papier zu bringen. Kaum zu glauben, dass dieser Thriller aus der Feder einer Frau stammt. Am liebsten würde ich ganze 5 Sterne vergeben, aber die spätere Spannungsspitze kann so manchen Leser fast als Hinhaltetaktik vorkommen, auch ich hätte mir manchmal schon eher mehr Pepp gewünscht. Daher gibt es einen halben Stern weniger. "Ich hob meinen Blick und sah zwei Dinge, die mich in Angst und Schrecken versetzten. Zuerst das Lächeln und den Blick in seinen Augen, der mir zu verstehen gab, dass er mich genau da hatte, wo er mich haben wollte, und dass es noch lange nicht vorbei war." Seite 300 Schauplätze: Ich liebe es einfach in den detaillierten Umschreibungen der Umgebung der Autorin zu versinken. So werde ich Teil der Handlung, und wäre es manchmal lieber nicht. Sie beschreibt nicht nur das alltägliche Leben in England punktgenau, sondern auch das erbärmliche Spiel der Gwalt, der Zerstörung und die Wege des Messers minutiös. Ein Grauen. Ich mag es, wie Haynes den Duft der Straßen, das Licht der abendlichen Rushhour und den Farbwechsel des englischen Tees beschreibt. Neben all den Entspannungsoasen beschreibt sie aber auch die schrecklichen Zwänge und Kontrollgänge von Cathy. Ihr Leben in Gefangenschaft von Lee und ihrer eigenen Psyche. Die wahre Story jedoch findet in den Gehirnwindungen des Psychopathen Lee und in den Folgen der Bezihung und der kranken Psyche von Cathy statt. Grandiose Umsetzung, bildhafte Darstellung, großes Kopfkino! Cover: Dieses Cover ist ein Blickfang, grandios, weckt Neugierde und läd zu Interpätationen ein. Der Klapptext verspricht eigendlich zu wenig, denn der Inhalt ist deutlich erschreckender, als man zunächst annimmt. Hochwertige Verarbeitung, tolles Schriftbild, lockere Aufteilung. Das Cover wird sich wie ein roter Faden durch das Buch ziehen, versprochen...! Die Autorin: "Elizabeth Haynes wuchs in Seaford, Sussex auf und studierte an der Leicester University Englisch, Deutsch und Kunstgeschichte. Sie arbeitet als Fallanalytikerin bei der Polizei und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Kent. Wohin du auch fliehst ist ihr erster Roman." Fazit: Auch in ihrem ersten Psychothriller begeistert mich die Autorin auf gewohnte Weise. Verstörend, erschreckend, fesselnd und absolut empfehlenswert für alle Psychothriller-Fans. 4,5 Sterne für dieses wahnsinnige Leseerlebnis!

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    • 13

    Blackfairy71

    30. October 2014 um 10:42
  • Grandios.

    Wohin du auch fliehst

    Monaaa

    26. October 2014 um 20:37

    Die Protagonistin des Buches ist ein absolutes Luder. Feiern, saufen & an jeder Hand 5 Männer. Bis der Traummann (!) auftaucht. Seit dem ist alles anders. Er legt ihr die Welt zu füssen. Alle lieben ihn & beneiden sie für diesen Fang. Unmerklich wandelt sich diese scheinbar perfekte Beziehung. Es steigert sich von Zeit zu Zeit, bis er absolute Macht & Kontrolle über sie hat & Gewalt wird nicht klein geschrieben. Parallel dazu lernenn wir sie 4 Jahre später kennen. Eine psychisch labile Frau die diverse Zwänge entwickelt & die noch mehr werden, als sie erfährt das ihr Peniger aus der Haft entlassen wird. Wir durchleben ihre Panikattaken & Flashbacks. Zurückweisungen & einfach nur die absolute Erschöpfung.  Die Thematik an sich, steht bei Thrillern bei mir ganz oben. Weswegen ich mir dieses Buch von einer bis dahin völlig fremden Autorin gekauft habe. Ein für mich nachwirkendes Buch & ich kann es nur wärmstens empfehlen.

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  • ein Thriller der anderen Art

    Wohin du auch fliehst

    Haserl

    "Wohin du auch fliehst " ist ein Psychothriller der etwas ruhigeren Art. Es hat sehr viele Komplexe Handlungen und ist dennoch spannend und fesselnd zugleich. Elizabeth Haynes hat einen sehr flüssigen sowie empfindsamen Schreibstil. An manchen Passagen, so finde ich ,ist dieser Thriller sogar etwas beklemmend. Für zart besaitete Seelchen ist er nicht wirklich was, da die Autorin doch sehr spezifisch die seelischen und auch körperlichen Grausamkeiten der Protagonistin Cathy beschreibt. Ich finde es ist ein sehr packendes Buch und ich kann es, wer Psychothriller mag, nur jeden empfehlen.

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    • 2
  • Rezension zu "Wohin du auch fliehst" von Elizabeth Haynes

    Wohin du auch fliehst

    bookaholic_

    23. September 2012 um 22:45

    Endlich mal wieder ein richtig genialer Psychothriller, der unter die Haut geht. Elizabeth Haynes erstes Buch verdient von mir alle 5 Sterne, denn ich war ganz gefesselt von der kompletten Geschichte. Erzählt wird die Story von Cathy. Abwechselnd in Vergangenheit und Gegenwart (Abstand von 4 Jahren) lernen wir sie und ihr Leben kennen. Angefangen bei einer selbstsicheren und unternehmungslustigen Frau lernen wir im Gegensatz auch eine ängstliche und paranoide Cathy kennen, woran man ganz deutlich merkt, dass sie ungeheuerliches durchmachen musste. Schritt für Schritt können wir tiefer in ihre Gefühlswelt blicken und herausfinden, wie aus der selbstbewussten Frau eine vollkommen andere geworden ist. Dieses Buch muss man einfach selbst lesen um die Atmosphäre füllen zu können, die ich während des Lesens fühlte. Fazit Ein Psychothriller auf hohem Niveau! Schockierend fesselnd geschrieben und spannend, bis zur letzten Seite. Für Fans, des wahrhaftigen Psycho eine echte Empfehlung! Verstörend, nervenaufreibend, MUST-READ!

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  • Rezension zu "Wohin du auch fliehst" von Elizabeth Haynes

    Wohin du auch fliehst

    happytanny

    17. September 2012 um 15:45

    Cathys Leben ist zerstört. Ihr Exfreund Lee hat ihr das Leben zur Hölle gemacht und wird nun aus dem Gefängnis entlassen... Cathy ist nicht in der Lage ein normales Leben zu führen, da sie unter Zwangsstörungen leidet und in ständiger Angst lebt. Gerade als ihr Leben ganz langsam wieder normaler verläuft und sie sich besser fühlt, erhält sie die Nachricht, dass ihre schlimmste Befürchtung wahr wird... Ein furchtbares Thema, was niemand am eigenen Körper erleben sollte, aber ein tolles Buch! Ich konnte es kaum aus der Hand legen und hatte es innerhalb von 3 Tagen durchgelesen. Die Autorin schreibt so anschaulich, dass ich ständig die Luft angehalten habe, mir schlecht wurde oder andere Gefühle in mir hochstiegen. Bei diesem Buch habe ich endlich mal wieder alles um mich herum vergessen und war fast ein bisschen enttäuscht als ich durch war. So müssen Bücher sein! Toll! :)

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  • Rezension zu "Wohin du auch fliehst" von Elizabeth Haynes

    Wohin du auch fliehst

    Buechersuechtig

    18. August 2012 um 22:31

    INHALT: 2003: Als Cathy den attraktiven Lee kennenlernt, ahnt sie nicht, dass sie in den kommenden Monaten durch die Hölle gehen wird, denn der smarte Türsteher entpuppt sich als Ungeheuer in Menschengestalt, der Cathy auf jede erdenkliche Art und Weise missbraucht - und niemand glaubt ihr... 2007: Inzwischen ist Cathy ihrem Peiniger wie durch ein Wunder entkommen, doch die Personalmanagerin, die mit ihren Neurosen kämpft, fühlt sich seit einiger Zeit beobachtet und bedroht. Bildet sich die junge Frau das nur ein oder hat Lee ihren neuen Aufenthaltsort gefunden und spielt nun mit ihr Katz und Maus? MEINE MEINUNG: Nachdem mir dieses Buch mehrfach empfohlen wurde und ich gerne Psychothriller lese, konnte ich "Wohin du auch fliehst" nicht widerstehen. Nach dem vielversprechenden Prolog beginnt die Geschichte am Donnerstag, 21. Juni 2001 und endet am Sonntag, 23. Mai 2010. Der Schauplatz wurde in die englische Stadt Lancaster verlegt. Hauptperson Cathy Bailey arbeitet 2003 für einen Pharmakonzern. Die 24-jährige Frau feiert oft mit ihren Freunden, trinkt gern Alkohol und ist einem One Night-Stand nicht abgeneigt. Das ändert sich schlagartig, als sie sich in den Türsteher/verdeckten Ermittler Lee Brightman verliebt. Cathys Freund entpuppt sich als Psychopath, der ihr Leben kontrolliert, Psychoterror betreibt und sie sogar körperlich misshandelt. Gottseidank gelingt ihr die Flucht, doch Cathy ist seitdem nicht mehr die Alte, denn sie unterliegt ihren Ängsten und inneren Zwängen (sie kontrolliert immer wieder ihre Wohnung nach einem bestimmten Schema und hat sich von ihren Mitmenschen isoliert), was aber besser wird, als sie die Bekanntschaft ihres neuen Nachbarn Stuart, einem Psychiater, macht. Die Protagonisten sind facettenreiche Persönlichkeiten mit vielen Macken, Ecken & Kanten, die leicht klischeehaft ausgearbeitet wurden. "Wohin du auch fliehst" behandelt die Geschichte eines Stalkingopfers, das auch lange Zeit Psychoterror und anderen Grausamkeiten ausgesetzt war, wobei die Idee nicht ganz neu ist, aber dennoch ansprechend in einen Psychothriller integriert wurde. Elizabeth Haynes versteht es, die Spannung schön langsam aufzubauen, obwohl uns die Autorin für meinen Geschmack oft zu sehr auf die Folter spannt und zwanghaft versucht, die Spannung zu halten. Allerdings beinhaltet die Story neben vielen Irrwegen und überraschenden Wendungen etliche Längen sowie ausgeschmückte Schilderungen, die den Lesefluss etwas bremsen. Die Handlung zieht sich leider streckenweise sehr in die Länge und die häufig verwendete Fäkalsprache, die so gar nicht nach meinem Geschmack ist, nervt mit zunehmender Seitenanzahl. Auch wenn der Plot rund um Cathy durchaus reizvoll gestaltet wurde, hätte ich mir dennoch mehr erwartet. Ich-Erzählerin Cathy berichtet abwechselnd über die Begebenheiten aus dem Jahr 2003/2004 bzw. aus dem Jahr 2007 und lässt uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Wir erleben mit, wie aus einer lebenslustigen jungen Frau ein Nervenbündel mit Panikattacken und Kontrollzwang werden konnte. Natürlich fühlt und leidet man mit Cathy mit und hofft, dass sie sich von ihren Neurosen befreien wird, auch wenn ich nicht immer alle ihrer Handlungen & Gedankengänge nachvollziehen konnte. Wegen der unnötigen Passagen sowie durch eine gewisse Vorhersehbarkeit hat es "Wohin du auch fliehst" leider nicht geschafft, mich 100%ig an die Seiten zu fesseln. Weiters lässt sich dieser Psychothriller auch wegen der Zeitsprünge nicht so flüssig lesen, wie ich es mir gewünscht hätte. Elizabeth Haynes bedient sich einer ausdrucksstarken, sensiblen Schreibweise, die leider durch die verwendete Sprache (es wurde unzählige Male Nute, Schlape und Vö*eln benutzt) und die teilweise niveaulosen Dialoge herabgesetzt wird. FAZIT: "Wohin du auch fliehst" ist ein Psychothriller von der leisen Sorte, der trotz kleiner Schwächen mit einer interessanten Geschichte, einer reizvollen Hauptperson sowie eines eindrucksvollen Schreibstils aufwartet und sich schnell lesen lässt. Wegen einiger Kritikpunkte (wie z.B. Längen, Vorhersehbarkeit, Sprache) kann ich nur äußerst bescheidene 4 STERNE vergeben.

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  • Rezension zu "Wohin du auch fliehst" von Elizabeth Haynes

    Wohin du auch fliehst

    Lesegenuss

    27. March 2012 um 15:45

    „Wohin du auch fliehst“, ein Psychothriller, der es wirklich in sich hat. Catherine und Lee, die beiden Hauptprotagonisten, lernen sich 2003 kennen. Für Cathy ist Lee ein interessanter Mann, der sie in seinen Bann gezogen hat. Doch immer wieder gibt er ihr Rätsel auf, mal kommt er vorbei, dann bleibt er länger weg. So merkt sie erst gar nicht, wie abhängig sie von ihm wird und er immer mehr die Kontrolle über ihr Leben besitzt. Lee bestimmt für Cathy alles, verbietet ihr den Umgang mit Freunden, spioniert ihr hinterher, ja er misshandelt sie auch. Immer mehr verändert sich die einst so lebenslustige Cathy und wenn sie jemanden von ihrer jetzigen Beziehung zu Lee erzählt, glaubt ihr eh niemand. Doch nicht der Lee, der Cathy das antut !? Hilflos ist Cathy dem Ganzen ausgeliefert, verletzend für sie, dass ihr niemand glaubt. „Wohin du auch fliehst“ ist in der Ich-Erzählform und in zwei Zeitzonen geschrieben. Immer im Wechsel schildert Cathy ihr Erlebtes aus den Jahren 2003 und 2008, zeigt dem Leser den Unterschied zwischen Vergangenem und dem Jetzt. Was war aus der Catherine geworden, als sie schließlich versucht, vor Lee zu fliehen und dabei fast ihr Leben verliert. Nichts, aber auch gar nichts hätte Lee abhalten können, Cathy zu töten. Sie war sein Besitz, sein Eigentum, und ihn – Lee – verlässt man nicht. Das Leben danach hat Cathy sehr verändert. Aus der einst so fröhlichen Frau ist eine zerstörte, sich ständig kontrollierende, verängstigte Person geworden, immer mit der Angst im Nacken lebend, Lee könnte wieder auftauchen, und die ganze Tourtour fing wieder von vorne an. Cathys Leben nimmt neue Formen an, als sie ihren Nachbarn Stuart kennen lernt. „Wohin du auch fliehst“ ist packend geschrieben, teilweise so beklemmend, dass man innerlich nach Luft ringt. Doch die Autorin trägt durch ihren Schreibstil dazu bei, dass der Leser durch die brisante Handlung, die Thematik den Faden nicht verliert bzw. den „Boden unter den Füßen“. Fazit: Ein Psychothriller, fesselnd bis zum Schluss. Dem sei noch hinzugefügt, dass das letzte Kapitel im Jahr 2010 spielt – also alles nicht vorhersehbar, was geschieht. Doch das Buch zeigt auch auf, dass viele kleine „Steine“ ganz langsam auch wieder einen neuen Weg ergeben können. Nicht immer endet so eine „Liebe“ wie in Elizabeth Haynes „Wohin du auch fliehst“, die Realität im wirklichen Leben sieht leider manches Mal anders aus. Doch hier ist es für mich in Ordnung, denn nicht immer sollten Unterhaltungsromane schrecklich oder blutig enden. Nachtrag: Gleich zu Beginn befindet sich ein Kurzinterview mit der Autorin, in dem sie vier Fragen beantwortet, z. B. wie sie auf die Idee dieses Buches gekommen ist, welchen Einfluss ihr eigener Job auf das Schreiben hat …

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  • Rezension zu "Wohin du auch fliehst" von Elizabeth Haynes

    Wohin du auch fliehst

    Steffi153

    02. January 2012 um 11:00

    Der (Psycho-)Thriller "Wohin du auch fliehst" ist eine sehr packende Geschichte, in welcher man Protagonistin Cathy kennenlernt und mit ihr verschiedene Zeiten erlebt. Das Buch hat regelmäßige Zeitsprünge, welche quasi als Kapitel dienen, in denen man einerseits Cathy erlebt, wie sie den sehr gutaussehenden doch (was man erst mit der Zeit erfährt) kontrollsüchtigen und gewalttätigen Lee kennenlernt, seinen wahren Charakter mit der Zeit feststellt und schlussendlich sehr schwer von ihm verletzt wird. Leider wird Lee nur zu drei Jahren Haft verurteilt. Dann wiederum liest man von der "aktuellen" Cathy, welche ihr Äußeres ziemlich geändert hat, mehrfach umgezogen ist und unter einer starken Zwangsstörung sowie einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet. Sie lernt einen Mann, Stuart, im gleichen Haus kennen und die beiden kommen sich immer näher, während er ihr schrittweise aus ihrem inneren Gefängnis heraus hilft. Doch dann taucht Lee wieder auf und Cathy muss sich ihren Ängsten stellen und außerdem feststellen, dass auch noch andere Menschen von seiner Rückkehr negativ betroffen sind, als nur sie selbst. Das Cover des Buches empfand ich zu Beginn ziemlich nichtssagend und langweilig, doch nun nach Beenden des Buches erschließt sich mir der Sinn und die Idee ist wirklich gut. Die Entwicklung der Protagonistin Cathy kommt mir vor wie komplett unterschiedliche Charaktere. Früher die unbedarfte, sprunghafte und fröhliche Cathy, die gerne feiert und ihren Spaß hat - auch mit verschiedenen Männern. Dann ihre Veränderung während ihrem Zusammensein mit Lee ihre Unterwerfung, ihre Stärke als sie versucht zu fliehen und schließlich ihr Überlebenswille, trotz den Qualen. Später die "gestörte" Frau mit psychischen Krankheiten und sehr viel Angst, Isolation und Zurückhaltung. Diese Wandlung fand ich sehr faszinierend und ich fand es schön, dass sich die Frau in der späteren Perspektive im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt hat, vorallem, nachdem Stuart - ein sehr sympathischer Mann - aufgetaucht ist. Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen und ich konnte das Buch zeitweise garnicht mehr aus der Hand legen. Ich musste immer wissen, wie es weitergeht und nie wurde es langweilig, dazu haben sicherlich auch die Zeitsprünge viel beigetragen. Die Spannung hat sich gleich am Anfang eingestellt, in dem man von der ersten Gerichtsverhandlung Lee´s liest. Dass gegen Ende des Buches nocheinmal dieser Stil aufgefasst wird, finde ich sehr ansprechend. Das Ende empfand ich als ziemlich offen, es gäbe genug Raum für eine Fortsetzung. Das hat mich zwar überrascht, aber hat mir gut gefallen, da die Geschichte dadurch auch nachhaltiger im Kopf bleibt. Durch die ich-Perspektive Cathys hat man einen sehr guten Einblick in deren Psyche, auch wenn mich das zu Anfang mit ihren Kontrollzwängen etwas irritiert und genervt hat. Doch somit hat man sich sehr gut in die einzelnen Situationen hineinversetzen können und auch in die verletzte Frau. Insgesamt ein sehr spannendes, packendes und tief ergreifendes Buch, das ich Thriller-Fans nur empfehlen kann und das sicher nochmals von mir gelesen wird.

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  • Rezension zu "Wohin du auch fliehst" von Elizabeth Haynes

    Wohin du auch fliehst

    robbylesegern

    12. December 2011 um 19:33

    spanned, berührend, verstörend Das Debüt der Schriftstellerin Elisabeth Haynes 'Wohin du auch fliehst' hat es in sich. Man braucht gute Nerven und einen guten Magen, denn einige Szenen sind mir schon auf den Selbigen geschlagen, sprich, für manche Szenen muss man schon hart im Nehmen sein. In zwei Zeitsträngen wird die Geschichte Cathys erzählt, die den charmanten und gutaussehenden Polizisten Lee kennenlernt. Die beiden Zeitstränge, die einmal die Zeit, in der Cathy Lee kennenlernt und die Entwicklung dieser Beziehung erzählt, wechselt sich in Kapiteln mit dem zweiten Zeitstrang ab, der Cathy nach der Zeit mit Lee beschreibt. Anschaulich und spannend wird beschrieben, wie der Polizist Lee und die lebenslustige Cathy sich kennenlernen und verlieben. Nach und nach gewinnt Lee immer mehr Kontrolle über seine Freundin, indem er ihr nachspioniert, das Treffen mit Freunden verbietet und auch körperliche Gewalt anwendet , um seine Macht über sie zu demonstrieren. Und alle, denen Cathy von der Veränderung in ihrer Beziehung und von der Gewalt ihr gegenüber erzählt, glauben ihr nicht, selbst ihre besten Freundinnen, da sie Lee nur als charmanten und freundlichen Menschen kennengelernt haben. 'Nicht die Schmerzen waren das Schlimmste, sondern dass niemand mir glaubte', sagt Cathy in dieser Geschichte und es macht deutlich wie allein und ausgeliefert sie sich fühlt. 'Früher habe ich mich immer gefragt, warum Frauen bei solchen Männern bleiben. Heute weiß ich, es ist nicht einfach ihnen zu entkommen, oder sie zu verlassen.' Diese Aussage wird in diesem Psychothriller anschaulich und erschreckend beschrieben und dreht einem manchmal den Magen um, weiß man doch, dass dies auch schnell Realität werden kann.. Diese Beziehung zu Lee hätte Cathy fast das Leben gekostet und sie zu einem krankhaften Kontrollfreak werden lassen, der sich ständig verfolgt und beobachtet fühlt. Diese Szenen werden in diesem Psychothriller, das sehr spannend und gut konstruiert aufgebaut ist, sehr erschreckend rüber gebracht. Es wird ein Mensch beschrieben, der sein Leben nicht mehr leben kann, da sein Ängste und sein Kontrollzwang ihn beherrschen und keinen Platz für ein eigenes Leben lassen. All sein Denken ist auf diese Kontrolle fixiert und lassen ihn sogar zu spät zur Arbeit kommen ,oder Umwege in Kauf nehmen ,um Straßen zu finden , in denen man nicht so schnell erkannt werden kann, oder ungesehen zum Haus zu gelangen. Erst als Cathy ihren Nachbarn Stuart kennenlernt, bekommt ihr Leben eine Wende. Für ein Debüt fand ich dieses Buch schon sehr gelungen. Es fängt gemächlich an und steigert die Spannung bis zum Ende auf ein fast unerträgliches Maß. Durch die beiden Zeitstränge weiß der Leser, was Lee aus Cathy gemacht hat, bekommt die Geschichte aber erst nach und nach erzählt, was einen großen Teil des Spannungsbogens ausmacht. Der Erzählstil ist spannend und flüssig und die Geschichte an kleiner Stelle langweilig , oder vorhersehbar. Ich habe mich über die ganze Länge des Buches gut unterhalten gefüh

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  • Rezension zu "Wohin du auch fliehst" von Elizabeth Haynes

    Wohin du auch fliehst

    Bellexr

    12. December 2011 um 13:27

    Ich werde dich finden . Das Leben könnte für die lebenslustige Catherine aus Lancaster so schön sein: Hat sie doch einen tollen Job, viele Freunde und Bekannte und einen Lebensgefährten, um den sie ihre Freundinnen beneiden. Doch der Schein trügt, denn Lee ist bei weitem nicht so perfekt wie er nach außen hin wirkt. Immer mehr kontrolliert er Catherines Leben, manipuliert und misshandelt sie. Ihr einziger Ausweg ist die Flucht, doch dieser Plan endet fast tödlich für sie. Vier Jahre später lebt Cathy in London und ist immer noch nicht über die Zeit mit Lee hinweg. Sie leidet unter Ängsten und einem Kontrollzwang. Ihr neuer Nachbar Stuart versucht zwar, ihr zu helfen, doch die Angst, dass Lee sie wieder finden könnte, beherrscht ihr Denken. Und eines Tages deutet alles darauf hin, dass Lee mit seinen perfiden Spielchen wieder begonnen hat. . Elisabeth Haynes erzählt ihren Psychothriller in zwei Erzählsträngen. In dem einen, der zwischen 2003 und 2004 spielt, erfährt man nach und nach die Geschichte von Catherine und Lee. Wie sie sich in einem Club kennen lernen und wie aus der anfangs kontaktfreudigen, unternehmungslustigen Catherine fast schleichend eine verängstigte junge Frau wird, die sich ständig beobachtet und kontrolliert fühlt. Der anfangs so liebenswerte, gut aussehende, überaus charmante Lee, der sich bestens mit ihren Freunden versteht, ihr scheinbar jeden Wunsch von den Augen abliest, manipuliert sie mit der Zeit immer mehr. Seine Kontrollen verstärken sich, durch perfide Spielchen zermürbt er Catherine und schlussendlich zieht sie sich auch immer mehr von ihren Freunden zurück. . Im zweiten Erzählstrang, der sich ständig durch kurze Kapitel mit dem Anderen abwechselt, lernt man eine Cathy kennen, die 4 Jahre später immer noch versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie leidet unter einem extremen Kontrollzwang, alles muss sie mindestens 6x kontrollieren bevor sie sich einigermaßen sicher fühlt. Ihren Heimweg von der Arbeit verändert sie ständig aus Angst, sie könnte verfolgt werden. Man lernt so eine völlig andere Cathy kennen, die große Menschenansammlungen meidet, so gut wie nie mehr ausgeht und dadurch völlig zurückgezogen lebt. Und bald hat man den Eindruck, dass ihre Ängste völlig berechtigt sind. . Die Autorin hat einen eher nachdenklichen und ruhigen Psychothriller geschrieben, indem sie wirklich sehr gut den Psychoterror beschreibt, dem sich Cathy ausgesetzt fühlt. Die Spannung ist eher hintergründig vorhanden, auf reißerische Szenen verzichtet sie vollkommen. Durch die ständigen Wechsel der beiden Handlungsstränge wird die Neugier beim Lesen ständig gesteigert, da man immer nur häppchenweise etwas aus Catherines Vergangenheit erfährt und man so anfangs ihr heutiges Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen kann. Je weiter man jedoch liest, umso mehr wundert man sich bald, dass Cathy hieran nicht komplett zerbrochen ist. . Elisabeth Haynes lässt ihre Protagonistin selbst ihre Geschichte erzählen und so bekommt man sehr schnell ein Gefühl für Cathy, durchlebt teilweise ihre Ängste regelrecht mit und wünscht sich wirklich für sie, dass dieser Alptraum schnell ein Ende nimmt. Dabei beschreibt sie Cathy jedoch keineswegs als total verängstigte, sich selbst bemitleidende Frau, eher das Gegenteil. Cathy kennt ihre Probleme und arbeitet ständig daran diese zu überwinden. Allerdings fällt ihr es durch Erfahrungen aus der Vergangenheit extrem schwer, Hilfe von außen anzunehmen. Selbst zu ihrem Nachbar Stuart, ein Psychologe, gewinnt Cathy erst nach und nach Vertrauen. Dieser erkennt natürlich fast sofort, woran Cathy leidet und versucht ihr zu helfen. . Die Stimmung des Thrillers ist bedingt durch das Thema meist sehr verhalten, oftmals beklemmend, manchmal locker leicht und jederzeit kurzweilig und fesselnd, dafür sorgt einfach der flüssige, einfühlsame Schreibstil der Autorin. . Fazit: Wer gerne Psychothriller liest, die eher ruhig daherkommen und sehr viel Wert auf eine komplexe Handlung und sehr gut herausgearbeitete Charaktere legt und keine reißerischen oder gar blutrünstige Szenen mag, liegt hier genau richtig.

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