Elizabeth Horn Ziemlich schwerwiegend

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Inhaltsangabe zu „Ziemlich schwerwiegend“ von Elizabeth Horn

Wenn Schönheit im Auge des Betrachters liegt, dann stimmt vielleicht einfach etwas mit Claras Augen nicht. Was sie da notgedrungen im Spiegel sieht, gefällt ihr überhaupt nicht. Aber auch in den Augen ihres Mannes sieht sie in letzter Zeit nur noch wenig Begeisterung. Eine mögliche Lösung des Problems wäre sicher ein erheblicher Gewichtsverlust. So quält sie sich mit mäßigem Erfolg, aber viel Selbstironie und komischer Verzweiflung durch Diäten und Sportstätten, bis ein anderer Betrachter die Situation dramatischer verändert, als ihre bisherigen Bemühungen es je vermocht hätten. (Quelle:'E-Buch Text/10.05.2016')

Leichte Unterhaltung für Zwischendurch

— elmidi
elmidi

Nachdem ich mich im Urlaub diesem Buch genussvoll zuwenden konnte, kann ich nur sagen, das Buch ist wie für mich geschrieben: Leicht, mit He

— Knoedel
Knoedel

Humorvolle Beschäftigung mit dem Thema Gewicht. Leider gegen Ende langweilig.

— MyFiyana
MyFiyana

Nette Unterhaltung mit einem Schuss Humor & Romantik

— Kamima
Kamima

Toller Beginn voller Humor und Lebendigkeit, am Ende leider ein seichter Liebesroman.

— Jashrin
Jashrin

Humorvoller Beginn mit viel Witz, danach sackt der Roman leider zu einem stereotypischen und kontruierten Chick Lit Roman ab.

— tinstamp
tinstamp

ein Roman, um sich genüsslich mit einer Tasse Tee und einer Schokolade aufs Sofa zu kuscheln.

— Susimueller
Susimueller

Kurzweile Unterhaltung - da geht aber noch mehr...

— dreamlady66
dreamlady66

Der Anfang vielversprechend, die Mitte erträglich, das Ende trieft vor Klischees und Schmalz. Schade, hier wurde Potenzial verschenkt.

— louella2209
louella2209

Für mich ein absolut gelungenes Erstlingswerk der noch unbekannten Autorin.

— Kinderlilli
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    Ziemlich schwerwiegend
    Beatrice91

    Beatrice91

    18. July 2017 um 06:16

    Wunderschoen geschrieben! Ein Buch fuer jeden Geschmack!

  • Nettes Buch für Zwischendurch

    Ziemlich schwerwiegend
    elmidi

    elmidi

    19. August 2016 um 21:35

    Clara ist eine intelligente, warmherzige und etwas dickliche Frau, hat einen wohlhabenden, gutaussehenden und hart arbeitenden Mann und lebt eigentlich ein finanziell unbeschwertes Leben. Es treiben sie allerdings ein paar Selbstzweifel um, sind findet sich zu dick und auch ihr Mann weißt sie des Öfteren mal darauf hin, dass sie vielleicht mal abnehmen könnte. Mit „Möhrchen“, ihrer besten Freundin und dem genauen Gegenteil (nämlich spindeldürr), treibt es sie dann auch zu den ein oder anderen Sportkursen. Als operninteressierte Frau ist sie im Internet in entsprechenden Foren aktiv und lernt hier einen interessanten Mann kennen. Und mit dem entwickelt sich eine gar herzliche Freundschaft. In ihrem Debüt präsentiert Elisabeth Horn einen flüssig und spritzig geschriebenen, aber recht seichten und vorhersehbaren Unterhaltungsroman. Es bleibt eigentlich beim Lesen nur abzuwarten, wie und wann sich der Ehemann ins Off katapultiert und welche Herzensqualen Clara durchstehen muss, bis sie den Richtigen endlich „hat“. Dazwischen erfährt man von den Problemen von sehr dünnen, sehr großen oder etwas dicken Leuten, an geeignete Kleidung zu kommen und von der Erlösung, wenn man endlich nach Herzenslust im richtigen Geschäft shoppen kann oder gar die Person findet, die einem die Klamotten auf den Leib schneidert – koste es, was es wolle. Ich hab es gerne gelesen, fand es aber sehr oberflächlich und seicht – drei Sterne für ein nettes Buch für Zwischendurch!

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  • Ich weiß gar nicht so recht...

    Ziemlich schwerwiegend
    Sabo07

    Sabo07

    03. July 2016 um 15:35

    ... was und wie ich es schreiben soll. Leider habe ich mich durch den Titel und die ersten Kapitel in die Irre führen lassen und etwas völlig anderes erwartet. Wer wie ich hier auf eine witzige Story über eine spritzige kleine Dicke erwartet, der sollte sich lieber ein anderes Buch kaufen.Ich würde fast mal sagen, dass das Buch die Vorstellungen des Genre, in das ich es nun nach dem Lesen einordnen würde, voll erfüllt. Es geht um eine Frau, die unzufrieden in ihrem Leben ist. Ihr Mann, gutaussehend, erfolgreich, schwer beschäftigt, interessiert sich nicht mehr wirklich für sie. Ihre beste Freundin, im Gegensatz zu ihr selbst, zu dünn und ebenfalls unglücklich, weil kein Mann vorhanden. Ein interessante Mann tritt bei beiden ins Leben, am Ende sind alle glücklich.So viel zur Kurzfassung und mehr muss man m.M.n. zu dieser Art Büchern auch nicht sagen.Der Schreibstil gefiel mir gut. Es ließ sich flüssig lesen und war kurzweilig. Leider war mir der Inhalt oft zu langweilig, so dass ich nicht häufig zum Buch gegriffen habe. Die Figuren sind flach, die Story vorhersehbar und wenn sie sich doch mal anders als erwartet entwickelt, dann fragt man sich wieso. Im Ganzen fand ich den Verlauf oft auch nicht schlüssig.Mein Fazit: Ich hatte anderes erwartet und meins war es nicht so, aber wer auf seichte Frauenliteratur steht, kann hier nichts falsch machen, denn wie gesagt, Genreentsprechend ist es glaub ich ganz gut.

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  • Leichte Sommerurlaubslektüre mit Herz

    Ziemlich schwerwiegend
    Knoedel

    Knoedel

    02. July 2016 um 16:27

    Nachdem ich mich im Urlaub diesem Buch genussvoll zuwenden konnte, kann ich nur sagen, das Buch ist wie für mich geschrieben: Leicht, mit Herz, und so geschrieben, dass man nicht nachdenken muss, sondern den Sommer an sich vorbeiziehen kann. Eine tolle Sommerurlaubslektüre ganz nach meinem Geschmack! Sicherlich an manchen Stellen ein typischer Klischeeliebesroman und teilweise absehbar, was passieren wird - aber das gehört meiner Meinung nach zu einer leichten Lektüre dazu. Ich kann das Buch empfehlen und hoffe, bald mehr von der Autorin lesen zu können.

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  • Leserunde zu "Ziemlich schwerwiegend" von Elizabeth Horn

    Ziemlich schwerwiegend
    ElizabethHorn

    ElizabethHorn

    Liebe Leserunden-Fans!Es ist mir eine große Freude, dass am 10.5. 2016 mein erster Roman veröffentlicht wird. Es handelt sich um einen heiteren Unterhaltungsroman mit durchaus ernstem Hintergrund. Selbstzweifel plagen wohl jeden von uns irgendwann im Leben. Sehen uns unsere Mitmenschen genauso wie wir uns selbst?Im Laufe des Buches helfen verschiedene Begegnungen nicht nur Clara, auf diese Frage eine Antwort zu finden.Über den Link zum Buch findet man bei Amazon eine Leseprobe. Zugegebenermaßen bin ich sehr aufgeregt, bei der Vorstellung, dass sich meine Figuren nun wirklich der Kritik der Leser stellen müssen. Für die Leserunde verlose ich 10 Rezensionsexemplare. Je nach Interesse kann ich auch noch einige ebook Versionen  für den Kindle zur Verfügung stellen. Daher wäre es hilfreich, wenn ihr mich bei Eurer Bewerbung wissen lassen würdet, ob das für Euch auch eine Option wäre, bzw. ob ihr sogar ein EBook  vorziehen würdet. Da ich ein völliger Neuling auf diesem Gebiet bin, weiß ich nicht,  ob es gewünscht wird, dass die Bücher signiert werden. Auch das lasst Ihr mich am besten mit Eurer Bewerbung wissen.Da ich nicht zuviel vorwegnehmen will, bitte ich Euch, im Hinblick auf die Leseprobe, mir Eure persönlichen Erfahrungen mit Schulsport oder anderen unfreiwilligen sportlichen Aktivitäten zu beschreiben.Natürlich sind auch alle herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen, die nicht ausgelost wurden.Für Eure Rezensionen hier, auf Amazon oder anderen geeigneten Seiten wäre ich Euch sehr dankbar. Aber damit kennen sich die meisten von Euch besser aus als ich.Nun bin ich sehr gespannt auf Eure Antworten und freue mich auf eine interessante Leserunde.Mit herzlichen Grüßen Eure Elizabeth Horn

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  • Großartiger Anfang, schwaches Ende

    Ziemlich schwerwiegend
    MyFiyana

    MyFiyana

    03. June 2016 um 09:12

    Clara, von Beruf Ehefrau eines erfolgreichen Geschäftsmannes, hadert mit sich aufgrund ihres Gewichts und möchte für ihren schönen Mann abnehmen. Vielleicht interessiert er sich dann wieder mehr für sie. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Marion, die die Gewichtsproblematik andersherum hat, sie ist zu dünn, nimmt sie an verschiedenen Sportkursen teil. Man kann Marion hier sehr gut nachfühlen. Diese Probleme kennen viele Leute. Sich selbst zu dick finden, obwohl die anderen der Meinung sind, dass es zu einem passt und man bei Weitem nicht zu dick ist.Dann lernt sie Carl kennen, einen Bäcker, der ziemlich groß und breit ist. Carl ist einfach ein Traumtyp. Etwas unsicher und unheimlich liebenswert, er scheint wirklich gut zu Clara zu passen. Doch die ist ja verheiratet. Ein unüberwindliches Hindernis?Ich fand die Idee, die Figuren und Schauplätze der Story sehr gut. Ich bin wahnsinnig gut in die Geschichte reingekommen und konnte am Anfang gar nicht mehr aufhören zu lesen.Leider blieb die Geschichte irgendwann einfach stehen, es entwickelte sich nichts mehr weiter und irgendwann war man an dem Punkt, an dem man sich nur noch wünschte, sie würden endlich auf den Punkt kommen.Ich habe dann weiter gelesen, weil ich wissen wollte, wie es nun ausgeht. Bleibt Clara bei ihrem Basti, obwohl es ihr und Carl das Herz brechen wird? Leider kam mir das Ende dann so konstruiert vor, dass ich nach dem letzten Kapitel ziemlich enttäuscht war.Der Epilog hat dann wieder ein wenig versöhnt.Insgesamt drei Sterne, weil der Anfang und die Idee wirklich klasse waren und weil der Schreibstil sehr schön war.

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  • Ziemlich schwerwiegend - und das nicht nur in Kilos!

    Ziemlich schwerwiegend
    Kamima

    Kamima

    01. June 2016 um 09:40

    „Ziemlich schwerwiegend“ ist das Erstlingswerk von Elizabeth Horn. Die Autorin, geboren in USA und lebt von Kindesbeinen an in D, kam durch ihre Lesefreude zum Schreiben, was bestimmt viele Leseratten von uns nachvollziehen können: Lesen regt die Fantasie an und so entsteht manche Geschichte im Kopf... bei mir wurden sie zu Teenie-Zeiten ins Tagebuch geschrieben – Elizabeth Horn packte sie in die Schublade und holte viele Jahre später „Clara & Co.“ wieder aus dieser heraus. Erschienen ist das Paperback-Taschenbuch mit 408 kurzweiligen Seiten Anfang 2016 im Amazon-eigenen Montlake Romance Verlag (ISBN 978-1503937048). Der Buchtitel „Ziemlich schwerwiegend“ zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, welches durch den flüssigen, locker-leichten Schreibstil schön zu lesen ist. So habe ich das Buch an einem regnerischen Wochenende in einem Rutsch durchgelesen. Nicht unbedingt, weil mich die Geschichte gefesselt hat und ich wissen wollte, wie es weitergeht, sondern weil die ganze Geschichte so einfach zu lesen ist, dass es fast entspannend war, ein paar Stunden gemütlich auf dem Sofa zu verbringen. Die verheiratete Protagonistin Clara hat ein Gewichtsproblem – ja, sie selbst hat es mit sich... die anderen haben es nicht. Aber hier beginnt das „ziemlich schwerwiegend“ banal mit der körperlichen Unzufriedenheit der Hauptperson des Romans. Verschiedene Lösungsansätze durchlebt Clara mit ihrer Freundin Marion (mal ein Pilateskurs mit einem Sahneschnittchen, mal Aquagymnastik mit Qietscheentchen). Meist scheint die Geschichte ziemlich geradlinig und bricht nur kurz mal aus, wenn Clara durch ein Missverständnis mit dem „Sahneschnittchen“ in eine ungewollt komische Situation gerät. Aber schnell geht’s zurück in die Spur, denn Clara lernt den Bäckermeister Carl kennen und seine Torten sind „ziemlich schwerwiegend“, so sollte man jedenfalls meinen. Aber langsam entwickelt sich die Geschichte vom körperlichen hin zu geistigen – den roten Faden immer schön im Blick. Aus der Bekanntschaft mit Carl entwickelt sich neben Claras Ehe eine für sie wertvolle Freundschaft, die zeitweise sogar in Konkurrenz mit der von Marion steht, aber durch ein tiefgreifendes Ereignis rund um ihre Freundin diese wieder ins Freundschafts-“Boot“ zurückholt. Wir LeserInnen werden in die kleinen und größeren Alltagserlebnisse bildlich mitgenommen und fantasieanregend führt uns die Autorin weiter auf ihrem roten Fadensweg... bis hin zur „ziemlich schwerwiegend“den Entscheidung, wie sich die Protagonistin schlußendlich entscheidet. Lässt sich meiner Meinung nach das Buch gut lesen, so komme ich inhaltlich nicht immer damit klar: manchmal bin ich von der jammernden Clara fast genervt, mal ist die Geschichte so vorhersehbar, dass mich alleine der locker-leichte Schreibstil zum Weiterlesen überredet. Aber es gibt auch Highlights wie zum Beispiel die „Nebengeschichte“ von Marion, die gar nicht so realitätsfern ist. Oder der Geburtstag Claras, der mich unsichtbar mitgenommen hat. Solche kleinen Erzählzweige lassen mich der Autorin dann auch das Ende der Geschichte verzeihen... warum? Ach, lest doch bitte selbst ;) Alles in allem ist der Roman eine nette Unterhaltung mit einem Schuss Humor & Romantik – ideal als Sommerbuch am Strand oder eben an einem regnerischen Wochenende.

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  • Toller Beginn, etwas schwaches Ende

    Ziemlich schwerwiegend
    Jashrin

    Jashrin

    31. May 2016 um 11:54

    Clara ist ziemlich unglücklich mit ihrer Figur. Während sie am liebsten so einige Kilos verlieren würde, hätte ihre beste Freundin Marion gegen ein paar Pfunde mehr nichts einzuwenden. So wirklich glücklich sind die beiden allerdings auch ansonsten nicht. Marion ist zwar beruflich erfolgreich, aber schon lange auf der Suche nach ihrem Traummann. Clara hingegen ist zwar verheiratet und braucht selbst nicht zu arbeiten, doch ihr Mann scheint kein allzu großes Interesse mehr an ihr zu haben. Ganz anders ist da Carl, der charmante Konditor, den Clara über ein Opernforum kennenlernt. Ihre Pfunde scheinen ihn nicht zu stören und Clara braucht sich bei ihm nicht zu verstellen. Carl schätzt sie so, wie sie ist und zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft. Doch reicht den beiden das auf Dauer? Elizabeth Horns Roman beginnt wunderbar humorvoll und lebendig. Clara und Möhrchen, wie Marion seit der gemeinsamen Kindheit liebevollgenannt wird, sind trotz ihrer Unterschiede ein tolles Gespann und ich mochte die beiden auf Anhieb. Die Plänkeleien zwischen den beiden waren voller Wortwitz und den teils ironischen Unterton mochte ich sehr. Doch so viel man auch schmunzeln konnte, eine gewisse Ernsthaftigkeit schwang immer wieder mit, wodurch diese Szenen für mich sehr gelungen waren. Man spürt, dass die Gewichtsprobleme nicht alles sind. Vor allem Clara hat kein allzu großes Selbstbewusstsein. Leider muss ich sagen, dass der wirklich tolle Beginn immer mehr zu einer recht kitschige Liebesgeschichte wurde, in deren Verlauf Clara ein paar Sympathiepunkte eingebüßt hat. Durch die Bekanntschaft mit Carl, der sie wirklich auf Händen trägt, blüht sie regelrecht auf. Trotzdem ist sie voller Selbstzweifel, und statt mal ein offenes Gespräch suchen, nutzt sie Carl teils eher als Lückenbüßer, sonnt sich in seiner Aufmerksamkeit und scheint obendrein ihre beste Freundin fast zu vergessen. Unsympathisch ist mir Clara zwar nicht geworden, allerdings ist sie keine Identifikationsfigur für mich. Von den Gewichtsproblemen verschiebt sich der Fokus immer mehr auf die Romanze zwischen Carl und Clara. Das ist an sich nicht schlimm, da ich durchaus gerne Liebesgeschichten lese. Auch dass es ein bisschen schnulzig ist, ist für mich für einen Liebesroman völlig in Ordnung. Allerdings habe ich den anfänglichen Humor und die Spritzigkeit gerade im letzten Drittel sehr vermisst. Zu vieles wirkte letztlich stark konstruiert, vor allem das Ende, und die Figuren waren sehr schwarz-weiß gemalt. Dass gerade auch Claras Ehemann sehr blass bleibt und auf seine Oberflächlichkeit reduziert wird, finde ich sehr schade. Mein Fazit: Elizabeth Horn hat einen wirklich angenehmen Schreibstil, der mich trotz aller Kritik begeistern konnte. Die erste Hälfte ihres Romans besticht vor allem durch seine Lebendigkeit und einen tollen Humor. Beides ist im zweiten Teil leider fast gänzlich verloren gegangen. Zudem konnte mich vor allem das Ende nicht überzeugen, auch wenn ich mir für die Protagonisten durchaus ein Happy End gewünscht habe. So komme ich am Ende leider nur auf drei bis dreieinhalb Sterne.

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  • Erste Hälfte TOP, zweite Hälfte FLOP

    Ziemlich schwerwiegend
    tinstamp

    tinstamp

    Diesen Roman bekam ich wieder über Lovelybooks, nachdem mich die Leseprobe wirklich begeistert hat und ich mich für die Leserunde beworben habe. Ich hatte Glück und durfte diesen Roman lesen, der mit sehr viel Humor beginnt, aber leider kontinuierlich absackt... Sport ist Mord!  Das sagte schon Winston Churchill und der Meinung ist auch Clara. Trotzdem versucht sie sich gemeinsam mit ihrer besten Freundin Marion an diversen Sportarten, um den überflüssigen Pfunden Herr zu werden. Mit viel Witz beschreibt die Autorin das Problem der zwei Freundinnen Clara und Marion Gewicht zu verlieren bzw. Muskeln aufzubauen. Was an Clara nämlich zuviel ist, fehlt bei Marion. So probieren sie diverse Sportarten aus, obwohl beide eher Sportmuffel sind. Doch der attraktive Yoga-Lehrer ist alleine schon Grund genug, sich sportlich zu verrenken. Während Marion als Floristin sehr erfolgreich ist, ist die quirlige Rothaarige, die von ihrer Freundin Clara seit Kindertagen liebevoll Möhrchen genannt wird, schon lange auf der Suche nach dem richtigen Mann. Clara hingegen arbeitet sporadisch ein paar Stunden die Woche in der Firma ihres erfolgreichen Ehemannes Sebastian, fühlt sich dort aber fehl am Platz. Nach ihrem Kunststudium hat sie nie einen Job ergriffen und malt nur zum Zeitvertreib. Für ihren Ehemann ist sie eher ein mittlerweile ungeliebtes Anhängsel geworden, an dem er immer wieder etwas zu bemängeln hat. Erst als Clara in einem Internetportal Konditormeister Carl kennenlernt, ebenfalls Opernliebhaber und alles andere als schlank, beginnt sie über ihre Ehe nachzudenken. Während Sebastian sie kaum mehr wahrnimmt, erfährt sie durch Carl Anerkennung und Respekt. Carl hat immer ein offenes Ohr für sie und so entsteht zwischen den Beiden eine wunderbare Freundschaft...oder ist es etwa doch mehr? Der Titel ist hier meiner Meinung etwas irreführend, denn obwohl es im Roman zu Beginn um Figurprobleme und das Abnehmen geht, handelt der Hauptteil der Geschichte eher um Selbstfindung und Freundschaft und entwickelt sich schlussendlich zu einem eher kitschigen Liebesroman. Die ersten Kapitel sind noch voller Humor.  Der Wortwitz sprüht, man amüsiert sich köstlich und auch die wunderbare Freundschaft zwischen Marion und Clara wird hervorgehoben. Leider flacht die Geschichte ab der Hälfte sehr ab, der Handlungsstrang wirkt konstruiert und auch der Wortwitz ging irgendwie verloren. Mir fehlte die Dynamik, etwas mehr an Spannung oder überraschende Wendungen. Der Roman tümpelte nur mehr vor sich hin und ich konnte das Buch ohne weiteres aus der Hand legen und hatte nicht unbedingt das Bedürfnis weiterzulesen - es fehlten die echten Höhepunkte. Die Figuren verhielten sich sehr klischeehaft und viele Ereignisse waren bereits vorhersehbar. Außerdem fand ich das ewige "Clärchen hier, Clärchen da" mit der Zeit wirklich ätzend. Charaktere: Marion ist der liebenswürdigste und lebendigste Charakter in diesem Roman. Leider ist sie auch nur zu Beginn und zum Ende hin präsent. Clara hat mich polarisiert. Zu Beginn war sie mir noch sehr sympathisch, doch im Laufe der Geschichte nahm die Sympathie deutlich ab. Ich konnte zwar ihre Selbstzweifel nachvollziehen, die ihr jahrelang "eingeimpft" wurden, doch kam sie mir auch sehr egoistisch vor. Sie versucht gar nicht auf eigenen Beinen zu stehen, sondern lässt alles schleifen, bemitleidet sich selbst und pickt sich die Rosinen aus den Kuchen. Viele ihrer Handlungen konnte ich im Laufe des Romans nicht mehr verstehen. Carl ist ein gutmütiger Kerl, der sie auf Händen trägt, der mir aber auch im Laufe der Geschichte ebenfalls zu anstrengend wurde. Die Charaktere sind zwar normale Menschen, direkt aus dem Leben gegriffen, jedoch sind sehr schwarz-weiß gemalt und haben kaum Ecken und Kanten (außer ihrem Aussehen). Sie werden in kleine Schubladen gesteckt, aufgeteilt in Gut und Böse. Schreibstil: Dass die Autorin schreiben kann, zeigt der Beginn des Romans, der durch viel Humor und Wortwitz besticht. Auch die Dialoge zwischen Clara und Möhrchen sind witzig und aus dem Leben gegriffen. Der Schreibstil ist einfach, flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Man ist schnell durch die Geschichte durch und dass ist eindeutig dem angenehmen Schreibstil der Autorin zu verdanken. Fazit: Der sehr witzige und lebendige Beginn des Romanes sackt leider nach der Hälfte zu einem stereotypischen und konstruierten Liebesroman ab. Die Charaktere sind sehr klischeehaft und der Wortwitz ging verloren - schade! Für die erste Hälfte würde ich fünf Sterne vergeben, für die zweite nur einen Stern...so werden es schlussendlich drei Sterne.

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    • 2
    Jashrin

    Jashrin

    30. May 2016 um 07:20
  • Schwerwiegende Probleme und Tortengenuss

    Ziemlich schwerwiegend
    Susimueller

    Susimueller

    25. May 2016 um 19:07

    Clara hat ein schwerwiegendes Problem. Trotz zahlreicher Diäten nimmt sie nicht ab. Dazu plagen sie Selbstzweifel und ein vermindertes Selbstbewusstsein. Da kann auch ihre beste Freundin "Möhrchen", mit ihrer immer frech-frischen Art nichts dagegen tun. Eigentlich hat Clara sogar zwei Probleme, denn verheiratet ist sie mit einem Ehemann, dem seine Karriere und sein eigener Ego wichtiger sind, als Claras Sehnsüchte und Wünsche.  Da trifft es sich gut, dass sie durch Zufall den Opernfan und Konditormeister Carl kennen lernt, der ihr eine Schulter zum Anlehnen gibt und ihr zeigt, was Freundschaft bedeutet.  Der Roman beginnt in einem flüssigen und heiteren Erzählstil und bereits nach den ersten paar Seiten hat man Klara und vor allem ihre Freundin "Möhrchen" lieb gewonnen und kann sich mit ihren Gewichtsproblemen identifizieren. Besonders der Wortwitz zwischen Clara und "Möhrchen" hat mir gefallen. Das erste kennenlernen mit Carl und seiner Familie und das erkennen, dass sich Clara in der Welt in der sie lebt, eigentlich nicht wohl fühlt, nehmen einen in den Bann der Geschichte.  Dann verliert das Buch allerdings im Mittelteil am roten Spannungsfaden. Für mich gibt es viel zu viele Nebenstränge, die eher dazu dienen das Buch dicker zu machen als den Plot voranzutreiben. Im Endeffekt ist es immer das Gleiche: ein schönes Erlebnis mit Carl, die Ernüchterung mit Sebastian, Claras Ehemann, der leider sehr eindimensional als "hochnäsiger, gefühlskalter Schnösel" dargestellt wird.  Neben diesem Hauptstrang, der das Beziehungsgeflecht zwischen Clara und Carl ausmacht, schweift der Roman immer wieder ab. "Möhrchen" lernt einen Betrüger kennen und Enzo, ein Freund von Carl verliebt  sich in eine Gastronomiekollegin, "Möhrchen" später dann in ihren Großhändler. Auch Episoden, in denen sich Carla mit "Möhrchen" und Carl mit Enzo über die jeweiligen Beziehungsprobleme unterhalten treiben den Hauptstrang leider nicht voran, sondern drehen sich hauptsächlich um die Belange von Enzo und Marion. So dümpelt der Hauptstrang leider ein bisschen vor sich hin. In diesem Teil, verlieren die Figuren, die am Anfang so herzlich ausgearbeitet sind und so lebendig daher kommen viel Charme, weil sie immer klischeehafter werden. Meiner Meinung nach hatte die Autorin  da im Kopf, wie die Figuren sein sollen und beschreibt zu viel. Gerade eine Geschichte lebt doch von dem nicht Gesagten. Von dem, was zwischen den Zeilen steht und knistert und nicht vom lieben Carl, der so oft sagt was er alles für Clara tun würde und von Sebastian, der mit jedem Wort nochmal beschreibt was für ein Egoist und kalter Geschäftsmann er ist . Für mich waren die Figuren hier leider zu platt. Der Handlungsstrang zu konstruiert. Clara verbringt tolle Stunden mit Carl, kommt nach Hause und wird dort von ihrem Ehemann nicht ernst genommen. Hat wieder einen schönen Tag mit Carl, kommt wieder nach Hause und wird wieder von ihrem Ehemann enttäuscht und so weiter. Sehr geradlinig. Es gibt kein Zögern von Carla, ob es richtig ist was sie tut. Kein Zweifeln, ob ihre Freundschaft zu Carl wirklich nur Freundschaft ist. Kein Hinweis, dass sie irgendwas jemals an Sebastian gefunden hat. Sebastian ist ein selbstbewusster  Egoist, aber das Buch hätte so viel an Spannung gewonnen , wenn auch er autentischer herübergekommen wäre. Denn auch er muss zumindest mal was an Clara gefunden haben. Auch er muss eigentlich ja Gründe gehabt haben, Clara zumindest als Ehefrau weiter behalten zu wollen. Das wären für mich alles Aspekte gewesen, die das Buch tiefgreifender gemacht hätten, was auch in einem guten Frauenroman erlaubt ist. Hätte Sebastian nicht irgendwann mal merken können, dass sich Carla verändert? Hätte er nicht mal bedenken haben können, dass sie sich abwendet und versuchen können sie zurückzugewinnen? Und Carla dadurch in eine Zwickmühle bringen können, so dass sie sch tatsächlich entscheiden muss? Das Ende ist dann wieder genretypisch und viel besser als der Mittelteil, es gibt einen Showdown. Hier nimmt die Handlung an Fahrt auf und es wird wieder spannender. Allerdings ist mit persönlich dieser Teil etwas zu kurz..... Etwas zu leidenschaftslos. Den Epilog finde ich ganz gut.. etwas schnulzig , aber völlig okay für einen Frauenroman. Ich finde es auch gut, dass er so viel Zeit verstreichen lässt und dann sozusagen Resumee zieht.   Fazit: Ein Frauenroman zum Einkuscheln aufs Sofa und einer guten Schokoladen nebendran. Allerdings verbesserungswürdig und ein bisschen zu oberflächlich. Was aber sehr gut rüberkommt sind der Wortwitz zwischen Carla und ihrer Freundin "Möhrchen", was einen oft schmunzeln lässt. Deshalb von mir: drei von fünf Punkten.

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  • Zutiefst unsympathische Protagonistin und zu viel konstruierter Schnulz

    Ziemlich schwerwiegend
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    Wenn Schönheit im Auge des Betrachters liegt, dann stimmt vielleicht einfach etwas mit Claras Augen nicht. Was sie da notgedrungen im Spiegel sieht, gefällt ihr überhaupt nicht. Aber auch in den Augen ihres Mannes sieht sie in letzter Zeit nur noch wenig Begeisterung. Eine mögliche Lösung des Problems wäre sicher ein erheblicher Gewichtsverlust. So quält sie sich mit mäßigem Erfolg, aber viel Selbstironie und komischer Verzweiflung durch Diäten und Sportstätten, bis ein anderer Betrachter die Situation dramatischer verändert, als ihre bisherigen Bemühungen es je vermocht hätten... So besagt es die Inhaltsangabe und auch von der Leseprobe her erhoffte ich mir einen humorvollen Roman mit einem Schuss Romantik und einer Protagonistin, die sich weiter entwickelt. Der Schuss ging nur leider völlig nach hinten los. Amüsierte ich mich zu Beginn noch mit Clara und ihrer besten Freundin Möhrchen bei diversen Sportarten und witzigen Dialogen, so flachte die Story von Seite zu Seite zu mehr ab und wurde statt bunter Unterhaltung zu einer plumpen schwarz-weiß gemalten Allerweltsgeschichte. Clara wurde für mich mehr und mehr zur unsympathischen Zicke, die stets auf den eigenen Vorteil bedacht ist - nur sieht sie das leider nicht. Selbstzweifel hat sie wahrlich genug - allerdings setzt sie da an falscher Stelle an und das ändert sich während des gesamten Buches auch nicht. Stattdessen sucht sie sich ein gemachtes Nest nach dem Nächsten; wartet auf die gebratenen Tauben, die ihr standesgemäß in den Mund zu fliegen haben und die Welt hat sich doch bitte schön um nichts anderes als sie selbst zu drehen. Der Blick nach rechts oder links wird auch dem Leser verwehrt, der ihr und dem Trottel, der das Spielchen statt ihres Ehemannes mitmacht, fortwährend bei wechselseitigem Erröten zu gucken muss. Dieses anhaltende Selbstmitleid ob ihres angeblichen Elends ( immerhin muss sie keinen Handschlag selbst tun, bekommt großzügig Geld von ihrem Ehemann und wird deswegen auch noch immer unzufriedener, weil dieser halt lieber arbeiten geht, statt sie auf Händen zu tragen ), ging mir gelinde gesagt einfach nur noch furchtbar auf den Geist. An der rosaroten Scheinwelt kann auch Möhrchen nichts ändern, die irgendwann eh kaum eine Rolle mehr spielt. Zu meinem großen Bedauern, denn gerade diese Figur verlieh dem Ganzen für mich zu Beginn die Würze, die mich zwei Sterne vergeben lässt. Leider verkam aber auch sie zur Beweihräucherungshilfe für Clara. Immerhin liest sich das Buch wirklich leicht und locker hinunter.Nachhaltig ist es nicht. Leseempfehlung daher nur für Frauen, die auf ganz viel Schmalz stehen und denken, dass man im Leben nichts tun muss, um seine Ziele zu erreichen... *Ironie an* : denn sowas kommt ja praktischerweise stets von ganz alleine ....*Ironie aus*. Oder für Frauen, die sich mit hochgelegten Füssen die Schokopralinen in den Mund stopfen, während der Mann arbeitet und die Putzfrau staubsaugt.... und die dann über ihr unerträgliches Leben mosern ;-)

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    • 4
  • Pfiffige Komödie erwartet, seichte Romanze erhalten

    Ziemlich schwerwiegend
    louella2209

    louella2209

    24. May 2016 um 10:19

    Clara kämpft nicht nur mit ihrem Gewicht, sondern auch in ihrer Ehe mit Sebastian hakt es an allen Ecken und Enden. Von ihren Diätversuchen gefrustet, sucht sie, gemeinsam mit Freundin Marion einen Weg, abzunehmen. Marion, wegen ihrer roten Haare liebevoll „Möhrchen“ genannt, hadert ebenfalls mit ihrer Figur, allerdings in umgekehrter Form, ein paar Kurven müssen her und natürlich endlich ein Mann. Clara findet über ein Internetportal den Konditor Carl und zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Freundschaft. Sie findet bei ihm alles, was Sebastian vermissen lässt, Anerkennung, Respekt und ein offenes Ohr. Doch schon bald wird klar, das Carl mehr empfindet als nur freundschaftliche Zuneigung. Ist Clara bereit ihr bequemes, jedoch liebloses Leben mit Sebastian aufzugeben, um mit Carl einen Neuanfang zu wagen? Das ist meine eigene inhaltliche Zusammenfassung des Romans. Der Klappentext ist in dieser Hinsicht etwas irreführend, da man eher eine ironische Komödie erwartet, anstatt eine schnulzige Liebesgeschichte. „Wenn Schönheit im Auge des Betrachters liegt, dann stimmt vielleicht einfach etwas mit Clara`s Augen nicht. Was sie da notgedrungen im Spiegel sieht, gefällt ihr überhaupt nicht. Aber auch in den Augen des Mannes sieht sie in letzter Zeit nur noch wenig Begeisterung. Eine mögliche Lösung wäre sicher ein erheblicher Gewichtsverlust. So quält sie sich mit mäßigem Erfolg, aber viel Selbstironie und komischer Verzweiflung durch Diäten und Sportstätten, bis ein anderer Betrachter die Situation dramatischer verändert, als ihre bisherigen Bemühungen es je vermocht hätten.“ Zitat Klappentext Die Autorin Elizabeth Horn verfügt zweifelsfrei über Talent, unterhaltsame Romane zu verfassen. Der Schreibstil ist locker-leicht und es gibt kaum etwas das den Lesefluss stört. Leider konnte sie mit „Ziemlich schwerwiegend“ meinen Geschmack überhaupt nicht treffen. Der Plot und das Cover haben mich angesprochen, aber meine Erwartungshaltung war eine ganz andere, als der Inhalt letztendlich gehalten hat. Der Beginn der Story war noch von schlagfertigem Humor und herrlich komischen Szenen geprägt, die Freundschaft zwischen Clara und Marion warmherzig beschrieben. Anfangs litt ich noch gemeinsam mit Clara über ihre Sorgen und Nöte und freute mich das sie einen so charmanten Mann wie Carl kennenlernen durfte. Leider flachte die Geschichte mit seinem Erscheinen deutlich ab. Die ersten Treffen empfindet man noch als angenehme Abwechslung aus Clara`s Alltag. Jedoch nach einem Drittel des Romans verlor sich der Humor und mit ihm verschwand auch Freundin Marion in der Versenkung. Und leider spielte sie im Verlauf der Handlung keine große Rolle mehr. Der Fokus liegt auf der sinnlosen Liebelei von Carl und Carla. Endlos bläst er ihr den Zucker in den Hintern. In jedem Kapitel wird geflennt, bemuttert und getröstet. Ich hoffte mal auf ein bisschen Dramatik oder Eigendynamik, aber die Handlung plätscherte vorhersehbar und belanglos vor sich hin. Die Charaktere waren allesamt zu eindimensional geraten und schablonenhaft gezeichnet. Bei Clara wurde einem schnell klar, das hinter ihrer Fassade keine geplagte Frauenseele steckt, sondern eine Prinzessin auf der Erbse. Sie nimmt nichts selbst in die Hand, lässt sich von ihrem Mann aushalten und muss konsequenterweise auch auf seine Wertschätzung verzichten. Carl und seine Familie sind einfach zu harmonisch, um authentisch zu wirken. Bastian soll den Bösewicht darstellen, aber nach etwa der Hälfte des Buches, hatte ich für ihn mehr Verständnis als für Clara. Um mir diese Lektüre als Liebesroman schmackhaft zu machen, fehlen mir Dramatik, Witz, pfiffige Dialoge und echte Höhepunkte. Die Story ist zu geradlinig, es fehlen die Ecken und Kanten. Ich vergebe für diesen Roman 3 Sterne, weil mir der Schreibstil der Autorin eigentlich gefallen hat. Empfehlen würde ich das Buch, wer schnulzige Liebesgeschichten ohne große Überraschungen mag und sich nicht an stereotypen Figuren stört.

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  • Ziemlich schwerwiegend...Elizabeth H.

    Ziemlich schwerwiegend
    dreamlady66

    dreamlady66

    22. May 2016 um 23:27

    (Inhalt übernommen)Wenn Schönheit im Auge des Betrachters liegt, dann stimmt vielleicht einfach etwas mit Claras Augen nicht. Was sie da notgedrungen im Spiegel sieht, gefällt ihr überhaupt nicht. Aber auch in den Augen ihres Mannes sieht sie in letzter Zeit nur noch wenig Begeisterung. Eine mögliche Lösung des Problems wäre sicher ein erheblicher Gewichtsverlust. So quält sie sich mit mäßigem Erfolg, aber viel Selbstironie und komischer Verzweiflung durch Diäten und Sportstätten, bis ein anderer Betrachter die Situation dramatischer verändert, als ihre bisherigen Bemühungen es je vermocht hätten.AllgemeinesDANKE an Elizabeth Horn für Deine Zusage und schnelle Belieferung. Ebenso Glückwunsch zum Debüt - da geht definitiv noch mehr :)Jedenfalls: Ich freute mich sehr über die Teilnahme an dieser heiteren Leserunde mit vielen Deiner Inputs, als quasi Neuzugang. Handliches, sehr angenehmes Format - mit nicht überfrachteten Textseiten & einer gut lesbaren Schrift!Das kulinarische & auch farblich sehr schön abgestimmte Cover zeigt ganz viel Lebensfreude...& ist ein Hingucker!Binnen zwei Tagen konnte ich den Roman beenden. Schreibstil/FazitDie 406 Seiten mit 56 Kapiteln lassen sich gut lesen & verarbeiten, sind lustig, gar kurzweilig formuliert aber auch konstruriert -ich musste doch oft Schmunzeln.Ein modernes Märchen eben, wo es vorrangig nur um Freundschaft,  Sport, Abnehmen, Liebe und den wirklichen Traummann für's Leben geht - mit vielen Tücken sowie Ecken und Kanten aber auch Eitelkeiten, die es zu beherrschen & überwinden gilt.Auf mich hat das Alles - in Summe doch etwas zu langatmig, gar oft auch zäh gewirkt - und leider lag hier eher nicht in der Kürze die besondere Würze - auch der Coverkurztext ist - meiner Meinung nach - nicht ganz treffend bzw. aussagekräftig formuliert...Dennoch: Ich fühlte mich einfach - besonders zu Beginn - prächtig unterhalten mit überschaubaren, gut charakterisierten Protagonisten, die sehr viel Einblick in ihr Privatleben aber auch Gefühlswelt ließen, gepaart mit ganz viel Herz & teilweise auch Witz & Ironie. Mach' einfach weiter so...Du bist auf einem guten Weg.Ganz viel Glück & Erfolg dafür!!!

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  • Wohlfühlbuch

    Ziemlich schwerwiegend
    Isaopera

    Isaopera

    22. May 2016 um 20:57

    Ein unterhaltsamer Roman, in dem sehr viel mehr steckt, als der Klappentext verspricht.Dieses Buch bietet nicht nur das ewige Abnehm-Thema, sondern eine Protagonistin auf dem Weg zu sich selbst. Es geht um Freundschaft, Selbstverwirklichung und die große Liebe.Die Geschichte ist angereichert mit interessanten und bewusst ätzenden Nebenfiguren, die viel Leben hinein bringen. Carl, der liebenswerte Konditor; Clara, die etwas naive Opernliebhaberin...man wünscht den Protagonisten nur das Beste und begleitet sie gern auf ihrem Weg, auch wenn die Hauptfigur Clara nicht gerade das Musterbeispiel an Emanzipation ist. Das und der stellenweise durchbrechende Kitsch ergeben einen Stern Abzug, aber insgesamt war ich sehr zufrieden! Leseempfehlung!

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  • Ziemlich schwerwiegend

    Ziemlich schwerwiegend
    Pixibuch

    Pixibuch

    22. May 2016 um 17:18

    Ein Roman für alle Frauen, die Märchen lieben und noch an den Prinzen auf dem weißen Pferd glauben, der sie in sein Schloß holt. Anfangs beginnt das Buch wirklich toll. Clara hat ein wenig mehr auf den Hüften, als gut für sie ist. Zu verführend sind Kuchen und Pralinen. Deswegen besucht sie mit ihrer Freundin Möhrchen zusammen sämtliche Fitnesskurse, die angeboten werden. Die beiden Freundinnen sind nicht auf den Mund gefallen und liefern sich so manchen lustigen Schlagabtausch, der den Leser immer wieder zum Schmunzeln verführt, Leider hat Möhrchen auch nicht die Superfigur. Sie ist ein Hungerhaken, wo man nicht weiß, was vorne und hinten ist. Möhrchen ist Single und Claras Mann besitzt eine Firma, die in geschäftlich sehr fordert. Clara ist ein Opernfreund und ihr Mann hat ihr deswegen ein Abo geschenkt. Leider hat er nicht immer Zeit, sie zu begleiten. Clara möchte aber gerne über diese Aufführungen sprechen. So eröffnet Möhrchen (Marion) ihr ein Forum, wo sie mit anderen Leuten darüber sprechen kann. Sie lernt dadurch Carl kennen, einen Konditorenbesitzer. Dieser ist in Clara verknallt und tut alles für sie, während Bast, ihr Mann, nur noch für die Firma lebt. Sogar Geschenke läßt er andere aussuchen, um sie dann seiner Frau zu überreichen. So geschieht es eben, dass Carl und Clara immer mehr Zeit miteinaner verbringen, der eigene Ehemann bekommt dies nicht einmal vor lauter Arbeit mit. Er sieht aber auch in seiner Frau das kleine Dummchen, das beschützt werden will. Leider geht mir Claras Sympathie im Laufe des Buches immer mehr verloren. Sie will von ihrem Mann hoffiert werden, aber auch Carl nicht aufgeben. Clara wird auch von Carls Verwandten voll akzeptiert. Und dann kommt alles, wie es kommen muß........ Der Roman geht sehr gut zu lesen, die Sprache ist leicht verständlich und man kann sich in die verschiedenen Personen hineinversetzten. Das halbe Buch war wirklich sehr schön. Aber dann hat mich das Getue von Clara wirklich aufgeregt. Sie wird verwöhnt, von allen Seiten und doch fühlt sie sich unglücklich. Das Cover mit der Schokoladentorte hat mir voll Appetit gemacht. Sie soll auch ein Hinweis auf die Figur von Clara geben. Leider kann ich wegen Claras Zickigkeit nicht alle Punkte geben. Aber die Autorin hat hier trotz allem ein sehr gutes  Frauenbuch geliefert,

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