Die Jahre der Leichtigkeit

von Elizabeth Jane Howard 
4,0 Sterne bei61 Bewertungen
Die Jahre der Leichtigkeit
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Konnte ich kaum aus der Hand legen

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Inhaltsangabe zu "Die Jahre der Leichtigkeit"

Willkommen bei den Cazalets – Auftakt einer unwiderstehlichen Familiensaga!
»Howard ist eine dieser Autorinnen, die uns in ihrem Werk zeigt, wofür Romane existieren. Sie hilft uns das Nötige zu tun – unsere Augen und Herzen zu öffnen.« Hilary Mantel

Die Cazalets. Eine großbürgerliche Familie im England der späten Dreißigerjahre – unruhige Zeiten. Aus dem Familiensitz Home Place in der malerischen Grafschaft Sussex wird unerwartet ein Zufluchtsort für mehrere Generationen. Feinfühlig erkundet Elizabeth Jane Howard in der fünfbändigen Familiensaga die Sehnsüchte und Geheimnisse der Cazalets und erweckt eine vergangene Welt zu neuem Leben.

Band 1: England, 1937. Zusammen mit ihren Familien kehren die Cazalet- Brüder Hugh, Edward und Rupert wie jeden Sommer in das Haus ihrer Kindheit im Herzen von Sussex zurück. Vor ihnen liegen herrlich lange Ferienwochen. Doch die unbekümmerte Stimmung ist trügerisch: Der Zweite Weltkrieg wirft seine Schatten voraus, und auch innerhalb der Familie schwelen Konflikte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423146821
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:20.07.2018
Teil 1 der Reihe "Cazalets"

Rezensionen und Bewertungen

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    MissSweety86s avatar
    MissSweety86vor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Konnte ich kaum aus der Hand legen
    Die Jahre der Leichtigkeit

    Inhalt

    England 1937. Jedes Jahr im Sommer kehren die Cazalet-Brüder Hugh, Edward und Rupert mit ihren Familien zurück nach Home Place, in das Haus ihrer Kindheit in Sussex. Dort treffen sie auch auf ihre unverheiratete Schwester Rachel.
    Sie freuen sich auf eine unbeschwerte Zeit am Meer. Doch über den lichtdurchfluteten Tagen liegt Schatten: Die politische Großwetterlage ist bedrohlich, und auch innerhalb der Familie schwelen Konflikte. Hugh, der im ersten Weltkrieg schwer verwundet war, treibt die Angst vor einem weiteren Krieg um, während der leichtlebige Edward sich alles vom Leib hält, was die Laune drückt.
    Rupert, der jüngste,ist hin- und hergerissen zwischen seinen beiden Leidenschaften: der Malerei und seine kapriziösen Frau Zoe.
    Und Rachel opfert sich derart für ihre Familie auf, dass sie kaum Zeit für Sid aufbringen kann -die Frau, mit der sie insgeheim mehr verbindet als reine Freundschaft...


    Meinung
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich mag Bücher die in den 30er Jahren spielen. Ich fühle mich dann immer in diese Zeit zurück versetzt.
    Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und man kommt sehr gut durch das Buch durch.


    Fazit
    Schöner historischer Roman in den 30er Jahren. Bin gespannt wie es weiter geht.

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    M
    michaela_naumannvor 25 Tagen
    Familie

    Der Roman stellt eine Familie vor, die in fünf Bänden portraitiert wird. Band eins "Die Jahre der Leichtigkeit" entführt uns ins Jahr 1937 nach Sussex. Die Cazalets sind eine gutbürgerliche Familie, die den Sommer auf ihrem Anwesen verbringt, kurz bevor der zweite Weltkrieg ausbricht. Man ahnt schon die schwerwiegenden Veränderungen, die die Familie und die ganze Welt betreffen werden, aber es gibt auch Innerhalt der Familie Konflikte. Die Story fand ich sehr interessant. Mit einem schönen Schreibstil werden einem die Familienmitglieder näher gebracht. Von ihnen gibt es reichlich, aber ein übersichtlicher Stammbaum zu Beginn erleichtert einem den Überblick. Das Cover fand ich zudem sehr nett gestaltet.

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    mamenus avatar
    mamenuvor einem Monat
    Die Jahre der Leichtigkeit

    Klapptext

    England,1937:Jedes Jahr im Sommer kehren die Cazalet-Brüder Hugh,Edward und Rupert mit ihren Familien zurück nach Home Place,in das Haus ihrer Kindheit in Sussex.Dort treffen sie auch auf ihre unverheiratete Schwester Rachel.Sie freuen sich auf eine unbeschwerte Zeit am Meer.Doch über den lichtdurchfluteten Tagen liegen Schatten:Die politische Großwetterlage ist bedrohlich,und auch innerhalb der Familie schwelen Konflikte.

    Hugh,der im ersten Weltkrieg schwer verwundet wurde,treibt die Angst vor einem weiteren Krieg um,während der leichtlebige Edward sich alles vom Leib hält,was die Laune drückt.Rupert,der Jüngste,ist hin und her gerissen zwischen seinen beiden Leidenschaften:der Malerei und seiner kapriziösen Frau Zoe.Und Rachel opfert sich derart für ihre Familie auf,dass sie kaum Zeit für Sid aufbringen kann die Frau mit der sie insgeheim mehr verbindet als reine Freundschaft.

     

     

    Meine Meinung

    Ich muss sagen, das ich mich auf das Buch gefreut habe. Mal etwas anderes als ein Thriller oder Krimi zu lesen bringt auch frischen Wind in die Lese – Welt. Irgendwie hatte ich am Anfang doch dann Schwierigkeiten, richtig in diese Geschichte rein zu kommen, denn es waren mir einfach zu viele Namen und das hat dann beim lesen ein wenig gestört. Es wird immer wieder aus der Sicht einer anderen Person erzählt und das empfand ich dann doch sehr anstrengend. Man konnte sich gar nicht auf die einzelnen Personen einlassen, weil immer wieder zwischen den Personen hin und her gesprungen wurde und dadurch etwas Chaotisch wirkt. Zwar gibt es auch einen Familienstammbaum, den man nachlesen kann, aber das wird auf dauer dann sehr anstrengend.

    Die Geschichte im allgemeinen fand ich gar nicht schlecht,so eine Familiensaga kann schon sehr interessant sein, denn jeder hat so seine kleinen Geheimnisse mit seinen Ecken und Kanten, was ich beim lesen schon ziemlich spannend fand. Doch es gab auch einige Abschnitte, die ich dann doch etwas zäh und langatmig empfand.

    Leider konnte mich dieses Buch nicht so richtig überzeugen. Dies war zwar der erste Teil von 5 Teilen, aber ich glaube nicht, das ich die anderen lesen werde. Dieser erste Teil war schon Chaotisch, da kann ich keine Besserung erwarten.

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    S
    sayurihanavor einem Monat
    Kurzmeinung: Interessante und vielschichtige Familiensaga in 5 Bänden. Nette Urlaubslektüre, auch wenn stellenweise etwas langatmig.
    Familiensaga in 5 Bänden

    Mit "Die Jahre der Leichtigkeit" von Elisabeth Jane Howard hat die Autorin eine tiefgehende, interessante und umfassende Familiensaga verfasst. Dies ist Band 1 von insgesamt 5 und im November diesen Jahres wird Band 2 erscheinen.
    Das Buch um die Unternehmer-Familie Cazalet spielt in England, genauer Sussex und thematisiert den alljährigen Sommerurlaub auf dem Familienanwesen im Jahre 1937.
    Anfangs haben mich die zahlreichen Personen und ihre Eigenschaften sehr verwirrt, doch zum Ende des Buches war ich bestens informiert über die Familienverhältnisse der Cazalets. Als sehr hilfreich habe ich dabei den Familienstambaum und das Personenregister am Anfang des Buches empfunden.
    E. J. Howard versteht es, ihre Charaktere authentisch und glaubhaft zu beschreiben, jeder ist mir als ganz eigene Persönlichkeit in Erinnerung geblieben.
    Das Buch war meine Urlaubslektüre, phasenweise habe ich es verschlungen, es gab aber auch einige sehr langatmige Passagen, in denen sich die Autorin in ihrer Detailverliebtheit verfangen hat.
    Ihr Schreibstil ist angenehm und anspruchsvoll, sie drückt sich gewählt und bildhaft aus.
    Alles in allem nette Geschichte, ich freue mich auf Band 2, eingekuschelt auf der Couch mit einer Tasse Tee im November.

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    Helena89s avatar
    Helena89vor einem Monat
    Kurzmeinung: Packender Schreibstil, originelle Charaktere und eine bewegte Zeit, in die die Geschichte eingebettet ist!
    Ein poetisches Zeitdokument

    Wem die „Forsyte Saga“ viel zu kurz war und wer sich gewünscht hat, die Serie „Downton Abbey“ möge niemals enden, der wird auch die „Cazalet Chronicles“ lieben! Der erste Band der fünfbändigen „Cazalet Chronicles“ setzt da an, wo die letzte Staffel von „Downton Abbey“ aufhörte – kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges. Alles dreht sich um die neunköpfige Cazaletfamilie, ihre Kinder, Angestellten und zum Teil weiteren Verwandten. 

    William Cazalet, kurz Brig genannt, lebt mit seiner Frau Kitty, von allen Duchy genannt, und ihrer ledig gebliebenen Tochter Rachel in Sussex. Ihre drei Söhne, Hugh, Edward und Rupert leben mit ihren Familien in London. Brig hat es mit seinem beiden Söhnen Hugh und Edward – sein jüngster Sohn Rupert ist Lehrer – im Holzgeschäft zu großem Reichtum gebracht. Die langen Sommerferien verbringen alle zusammen auf dem Anwesen in Sussex. Inhalt des ersten Bandes sind die Sommermonate 1937 und 1938 – während der Sommer 1937 noch unbeschwert verläuft, wird der Sommer 1938 von der Angst eines Kriegsausbruchs überschattet. Hugh und Edward, die beide im Ersten Weltkrieg gedient haben, wissen was das bedeutet. Während Hugh, der eine Hand verloren hat, regelmäßig unter grässlichen Kopfschmerzen aufgrund einer schwerwiegenden Kopfverletzung zu leiden hat und von Alpträumen heimgesucht wird, scheint Edward unversehrt an Leib und Seele den Krieg überstanden zu haben. Er möchte vielmehr das Leben in vollen Zügen genießen, wobei gerne moralische Maßstäbe übergangen werden können. Rupert, der jüngste Sohn, träumt davon Maler zu werden, doch auch ihn holt die Realität schließlich in der Form ein, dass er Teilhaber des familiären Unternehmens wird. Während Sybil, Hughs Frau, ganz in ihrer Rolle als Frau und Mutter aufgeht, fehlt Edwards Frau Villy, die vor ihrer Heirat Balletttänzerin war, die berufliche Erfüllung. Ruperts zwölf Jahre jüngere bildhübsche Frau Zoë, die zu Anfang lediglich auf ihr Aussehen bedacht ist, reift schließlich doch durch Selbsterkenntnis vom Püppchen zur Frau. 

    Elizabeth Jane Howard zeichnet mit sicherer Hand die zahlreichen Charaktere in ihrem Buch. Angefangen beim fast achtzigjährigen Brig und aufgehört beim jüngsten Kindeskind Neville werden alle Figuren mit einer derart ausgereiften Menschenkenntnis und psychologischen Feinfühligkeit geschildert, dass sich der Leser in das Leben der Familie Cazalet einbezogen und unweigerlich jeder der Figuren in irgendeiner Form verbunden fühlt. Besonders zu loben ist die gelungene Darstellung der kindlichen Psyche. Auch scheut sich die Autorin nicht davor sogenannte Tabuthemen zu thematisieren, wie die des Ehebruchs, des familiären Kindesmissbrauchs oder der gleichgeschlechtlichen Liebe. Elizabeth Jane Howard ist zweifelsohne eine herausragende Schriftstellerin, deren großartiges Opus, das die Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg behandelt – eine Zeit, in der sich nicht zuletzt sehr viel, wenn nicht fast alles, für die Frau änderte – nun endlich auch ins Deutsche übersetzt wird. Ich kann es kaum erwarten bis der zweite Band der Familiensaga auf den Markt kommt – denn dass ich die gesamten „Cazalet Chronicles“ lesen werde, steht für mich persönlich völlig außer Frage

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    yellowdogvor einem Monat
    Die Cazalets

    Ein gewaltiges Taschenbuch mit bemerkenswert gut gezeichneten Cover.

    Was für ein enormes Buch schon dieser erste Teil der englischen Familiensaga wird, das zeigt schon der Stammbaum und die umfangreiche Liste mit dem Romanpersonal.Davon wird man am Anfang nahezu erschlagen. Geübte Leser von Büchern dieser Art werden damit umgehen können. Es sind vier Geschwister in der reichen Familie Cazalet (Hugh, Edward, Rachel und Rupert) und ihre Frauen und Kinder. Abwechselnd werden verschiedene Figuren gezeigt. Richtig sympathsich wirken sie zunächst nicht, da sie in ihrem Auftreten manchmal herrisch gezeigt werden, am sensibelsten kommen mir die Kinder vor, Louise und Polly.

    Mit der Zeit beginnt man sich für die Figuren zu interessieren.

    Ein Ueitgefühl der späten dreißiger jahre entsteht schnell, zum Beispiel auch, indem Filme mit Schauspielerinnen wie Norma Searer oder Bücher von Somerset Maugham, A.J.Cronin, Margaret Mitchell und anderen erwähnt werden. Aber auch detailreiche Beschreibungen der Häuser und Zimmer, der Kleider, wie gekocht und gegessen wird und natürlich wie miteinander geredet wird.

    Diese Detailbeschreibungen gehören zu den Stärken von Elizabeth Jane Howard.

    Geschrieben hat sie das Buch 1990, doch der Stil kommt mir gewollt altmodischer vor. So ähnlich hat schon ein Schriftsteller wie John Galsworthy (Die Forsyte-Saga) geschrieben. Der hat immerhin den Literaturnobelpreis bekommen.


    Im zweiten Teil sind die Jahre der Leichtigkeit schon bald am Schwinden, den der zweite Weltkrieg kündigt sich schon an. Das beunruhigt auch die Familie.

    Eigentlich bin ich keine großer Leser von Familiensagas, aber wenn der nächste Roman der Reihe erscheint lese ich vielleicht weiter.

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    SteffiGluecklederers avatar
    SteffiGluecklederervor einem Monat
    Beginn

    Der Roman stellt den Beginn einer Familien-Saga dar. Er spielt im Jahre 1937 in Sussex, wo sich die Familie Cazalet im Sommer trifft. Man lernt die Eltern, die drei Söhne mit ihren Familien und die Tochter kennen und wir sehr gut ins Gesellschaftsleben der damaligen Zeit eingeführt. Die Schauplätze der Handlung fand ich sehr gut gewählt und auch die Familie fand ich interessant und sympathisch. Man kann gut nachvollziehen, wie sich die Familienmitglieder fühlen in Anbetracht der unruhigen und beginnenden kriegerischen Zeiten in Europa, nichts ahnend, was in der Zukunft auf sie zukommen wird. Der Schreibstil war sehr angenehm und man hat das Buch sehr schnell gelesen. Besonders das Cover hat mir auch sehr gut gefallen.

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    Maralisvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Englische Familiensaga im Downton Abbey Stil
    Englische Familiensaga

    Das Cover des Buches ist sehr anziehnend, es sieht nach gemütlichen Lesestunden aus. Und so war es dann auch. Ich konnte sehr gut bei diesem Buch entspannen und mir kam entgegen, dass ich gerade auf dem Downton Abbey Trip war. So konnte ich mir die Mitglieder dieser Familie noch besser vorstellen.
    Auf Seite 195 glaubte ich ein Dejavue zu haben, als es um den Herrn Schicklgruber ging, der Anstreicher über den jeder lachte und niemand ihn ernst nahm. Sein Name Hitler wurde später dann sehr bekannt. Und mir läuft dann ein Schauer über den Rücken, wenn ich bedenke, es gibt auch heute einen Politiker über den die Meisten lachen. Hoffen wir, dass doch einiges aus der Vergangenheit gelernt wurde.
    Jeder in der Familie Cazalet geht anders mit den drohenden Veränderungen um, oder sie nehmen sie einfach nicht so wahr. Vielleicht ist es auch schwer in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, der soviel Leid brachte, zu glauben dass es wieder in den Abgrund geht.
    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, wie schon gesagt: es ist etwas zum Entspannen.

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    eleisouvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Familie Cazalet und ihre Geschichte
    Familie Cazalet und ihre Geschichte

    Die Geschichte ist der erste Band eine fünfbändigen Chronik um und mit Familie Cazelet. Der erste Band spielt in den Jahren 1937-38, der Vorgeschmack des ersten Weltkrieges ist zu spüren und die Familie hat mit sich und den verschiedensten Charakteren zu kämpfen. Wie erdacht, ist die Rolle der Frauen in dieser aristokratischen Gesellschaft noch ohne grosse Verantwortungen und Rechte, ohne Selbständigkeit und beruflichen Aussichten und jede unabhängige, starke Frau wird als Suffragette gegolten. 
    Wie in allen grossen Familien gibt es auch hier Geheimnisse, Eifersüchterleien, Ehebruch und andere Begebenheiten, die den Leser auf Trab halten. Die insgesamt fast 600 Seiten beinhalten eine grosse Anzahl von Namen und Personen, die zum Glück in einem Stammbaum erwähnt werden, ansonsten wird man schnell konfus. 
    Familiensagen an sich gefallen mir meist nachdem ich einen grossen Teil der Geschichte schon gelesen habe um in die vielschichtigen Charaktere reinzukommen, so passierte es auch hier und das Buch gewann mein Interesse erst ab der Hälfte. 
    Ich werde Band zwei sicherlich noch lesen, nur hoffe ich bis dann noch die Handlung im Kopf zu haben, ein zeitnaher Druck wäre somit sicherlich positiv.

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    Giselle74s avatar
    Giselle74vor 2 Monaten
    Charmante Familien-Saga

    Ich muss damit einfach beginnen, weil es mich so verzweifeln lässt: der zweite Band dieser fünfbändigen Familienchronik, über die ich gleich mehr berichten werde, wird erst Ende November erscheinen. Ende November - das ist ja gar nicht auszuhalten! Ich weiß auch gar nicht, warum ich von dieser schon 1990 erschienenen Reihe noch nie zuvor gehört habe, bin aber glücklich sie nun entdeckt zu haben.
    Mit "Die Jahre der Leichtigkeit" reisen wir mitten hinein in die auslaufenden Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts und in das Leben der Familie Cazalet, bestehend aus Brig und Duchy Cazalet, ihren drei Söhnen nebst Ehefrauen und Kindern und der unverheirateten Tochter. Die ganze Familie verbringt traditionellerweise den Sommer auf dem Anwesen von Brig und Duchy in Sussex. Unglaublich charmant und leicht beschreibt Elizabeth Jane Howard die Ereignisse und Erlebnisse der Familie und ihres Umfelds. Sie erzählt von den Abenteuern der Kinder, für die diese Sommer geradezu paradiesisch sind, aber auch von den drohenden Kriegswolken, die sich düster über die Unbeschwertheit legen. Sie gewährt Einblicke in die damaligen Gesellschaftsstrukturen, zeigt die Unterschiede in der Stellung von Mann und Frau, beschreibt den Alltag einer vergangenen Zeit.
    Man fühlt sich sehr an "Downton Abbey" erinnert, Blickwinkel und Detailtreue sind ähnlich. Genauso ähnlich ist der Suchteffekt, der dafür sorgt, dass man diesen nun wirklich nicht schmalen Band ungern wieder aus der Hand legt. Die Cazalets wachsen einem recht schnell ans Herz, trotz ihrer nicht nur liebenswürdigen Charakterzüge. Wahrscheinlich liegt es aber auch genau daran, an den Charakteren, die alle sauber ausgearbeitet sind und lebensecht wirken. Und es mag ebenso daran liegen, dass das Geschehen nie ins Seichte abrutscht, in die Soap Opera, wie es so schnell bei derartigen Familiengeschichten der gehobenen Kreise passiert.
    Zur jetzigen Jahreszeit empfehle ich die Cazalet-Saga gerne als wunderbare Urlaubslektüre. Und ein Glas Champagner zur Begleitung wäre sicher nicht ganz verkehrt.
    Und auch, wenn ich mich wiederhole: am noch unendlich weit entfernten 30. November erscheint der nächste Band. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen und freue mich schon jetzt sehr darauf.

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