Elizabeth Joy Arnold Einundachtzig Worte

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Inhaltsangabe zu „Einundachtzig Worte“ von Elizabeth Joy Arnold

Eine fesselnde Geschichte über Familie, tragische Wahrheiten und die Kraft der HoffnungChloe und Nate sind seit einer Ewigkeit verheiratet, als Nate eines Tages ohne Erklärung verschwindet. Alles, was er hinterlässt, ist ein kurzer Brief von einundachtzig Worten. Nate ist in ihre Heimatstadt zurückgekehrt – an jenen Ort, an dem vor vielen Jahren ihr Sohn spurlos verschwand. Ein tragischer Verlust, der Chloes und Nates Leben für immer veränderte und den auch ihr neues Leben und ihre gemeinsame Buchhandlung nicht heilen konnten. Bergen diese einundachtzig Worte die Chance für Chloe, die Vergangenheit endlich zu klären und ihre Liebe zu Nate wiederzufinden?

Eine bewegende Geschichte mit unvorhersehbarem Ende.

— NicolaJWest
NicolaJWest

Eine schöne und packende Familiengeschichte, besonders die oft komplizierten und widersprüchlichen Gefühle der Figuren haben mich berührt

— Darcy
Darcy

wunderschön, spannend, geheimnisvoll und zugleich traurig.. eindeutig zu empfehlen!

— _madelini
_madelini

Super Buch

— Dini237
Dini237

Eine schöne Geschichte, die das Herz berührt

— VandMbooks
VandMbooks

Ein echt schönes Buch mit traurigem Hintergrund :()

— lovely_bookworm
lovely_bookworm

Potenzial vorhanden aber leider stellenweise sehr langatmig.

— leseratte69
leseratte69

Fand ich gut aber nicht überrauschend , für mich ein bisschen langweilig.

— marpije
marpije

Das Buch verbirgt mehr als man erwartet, es erzählt von Liebe und Grausamkeit die das Leben prägt. Berührend und sehr belastend und wertvoll

— TheLastUnicorn_
TheLastUnicorn_

Ein sehr starkes Buch!! Mysteriös, voller Rätsel, Drama, hat mich komplett mitgerissen, gefesselt!!! Wow!!!

— Federzauber
Federzauber

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  • geheimnisvoll bis zur letzten Seite!

    Einundachtzig Worte
    _madelini

    _madelini

    18. October 2016 um 21:22

    Zu Beginn ein dickes DANKESCHÖN an Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! :-) Ich habe den Klappentext gelesen und sofort gewusst, dass dies ein Buch ganz nach meinen Vorlieben ist. Doch mit dieser Geschichte habe ich keinesfalls gerechnet und bin daher positiv überrascht worden. Es ist sehr spannend und geheimnisvoll bis zur letzten Seite. Der Schreibstil ist sehr locker und die Zeitsprünge sind Kapitel- bzw. Abschnittweise, sodass man sehr gut damit zurechtkommt. Dadurch erfährt man auch die Vergangenheit der Charaktere und somit kann man auch die einzelnen Handlungsstränge der Charaktere nachvollziehen. Am Anfang ist es noch nicht all zu spannend, aber sobald die Rätsel ins Spiel kommen und sich manches auch zusammenfügt aber somit auch erneut Fragen aufkommen steigt die Spannung von Seite zu Seite. Man rätselt mit und kann sich sehr gut in die Situation von Chloe, der Protagonistin, hineinversetzen. Als Leser stellt man stellt man Vermutungen auf, die sich entweder bewahrheiten oder eben auch nicht. Das Ende ist trotz der Auflösung aller Rätsel und Geheimnisse der Höhepunkt der Story und auch so emotional. Wenn ihr Bücher, Geheimnisse, Rätsel und Familiengeschichten mögt? Dann kann ich euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen!

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  • Ein Buch über Bücher

    Einundachtzig Worte
    Dini237

    Dini237

    16. June 2016 um 09:53

    Von der Außenansicht des Buches war ich direkt begeistert, es gefiel mir gut und deswegen musste es direkt mit. Beim Lesen habe ich gemerkt, dass immer wieder in die Vergangenheit gesprungen wird, was ich zunächst nicht erwartet habe, aber das musste sein. Das Ende hat mich total überrascht und es lief auch eine Träne. Zum Schluss wurde es auch mit jeder Seite spannender, sodass ich es nicht mehr weglegen konnte. Es ist jetzt drei Tage her, dass ich es gelesen habe und ich bin immer noch nicht drüber weg gekommen. Kann ich nur empfehlen!!

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  • Manchmal ist Schweigen nur Silber

    Einundachtzig Worte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. June 2016 um 09:41

    Ich wage mich mal weit aus dem Fenster hinaus, wenn ich euch verspreche: Wenn ihr dieses Buch beginnt, lässt es euch nicht mehr los. Und es gab noch keine Geschichte, bei der ich mir so sehr gewünscht habe, dass es ein Happy End gibt. Chloe und Nate kennen sich schon seit der Kindheit. Bücher sind ihr Lebenselixier. Sie helfen ihnen in allen Lebenslagen. Nicht von ungefähr haben die beiden einen Buchladen eröffnet. Eines Tages, als Chloe vom Einkaufen zurückkommt, ist Nate verschwunden. Einundachtzig Worte hinterließ er auf dem Küchentisch. Aber so richtig schlau wurde Chloe aus den Sätzen nicht. Sie versuchte, ihn am Handy zu erreichen, bis sie merkte, dass er es zu Hause gelassen hatte. Nur widerwillig rief sie bei seiner Schwester Cecilia an, da sie befürchtete, es könne deren Vater, der kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurde, am Appart sein. Aber sie hatte Glück und erfuhr erst mal im Groben, dass alles seine Ordnung hatte. Aber warum fuhr Nate dorthin, wo vor zig Jahren ihr Sohn verschwunden ist? Was verbirgt er vor ihr? Warum Cecilias Vater im Gefängnis war? Es bleibt ein Rätsel, wie so vieles andere. Erst mal. Während Nate verschwunden ist, bleibt ihr genügend Zeit, in die Vergangenheit abzutauchen. Und so erfahren wir, wie sie die drei Sinclair-Kinder an ihrem achten Geburtstag kennenlernt. Das einzig Komische daran: Mr. Sinclair darf nicht erfahren, dass die Geschwister mit ihr befreundet sind. Sie verbringen eine wundervolle Zeit miteinander: lesend, theaterspielend. Doch es tauchen viele Fragen auf: Was ist das für eine Familie? Der Vater steht der Gemeinde als Reverend vor und führt auch zu Hause eine strenge religiöse Hand. Geht es um eine Sekte? Was haben die Kinder schreckliches erlebt?  Warum sprechen Sie nicht mit Chloe darüber, wo sie doch so eng befreundet sind? Man kann doch nicht alles in sich hieneinfressen. Und auf dies Weise haben sie sich auch voneinander entfernt. Jeder hatte seine Geheimnisse. Einen größeren Raum nimmt die Religion ein. Ich habe von Menschen gehört, denen ihr Glaube inneren Frieden und Ruhe gegeben hat. Doch Nate und auch seine Schwester Grace haben mit ihrem Glauben permanent zu kämpfen. Die Autorin spielt hier sehr viel mit Anspielungen. So wird eine permanente Spannung erzeugt, die bis zum Schluss anhält und dort noch einmal gipfelt. Heute ziehe ich ein erstes mal ein Fazit: Es ist manchmal doch besser, Dinge anzusprechen, mögen sie auch noch so schwer wiegen. Kein anderes Buch hat mir so verdeutlicht, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Viele Dinge, über die man sich in jungen Jahren ein Urteil gebildet hat, können nach Jahren und Jahrzehnten ganz anders ausschauen. Nate machte das in einem Brief an seinen Sohn mit einem Satz deutlich:"Die Lebensgeschichte jedes einzelnen Menschen ist trillionenmal vielschichtiger, als das mit Worten zu beschreiben ist." Liebt ihr Bücher? Geheimnisse? Familiengeschichten? Dann lege ich euch dieses Buch ans Herz.

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  • Reden ist Gold-Schweigen Silber

    Einundachtzig Worte
    gsimak

    gsimak

    15. May 2016 um 10:33

    Viele Lügen machten Chloe und Nate das Leben schwer. Ein Verlust, der nie richtig verarbeitet wurde, ließ  die Beiden niemals zur Ruhe kommen.Die Protagonisten haben alle Erkennungswert. Chloes Mutter hatte Schwierigkeiten Gefühle zu zeigen. Jahrelang hielt sie eine große Lüge aufrecht. Als eine Situation eskalierte, zeigte sie jedoch wahre Größe. Nate übertrieb die Fürsorge Chloe gegenüber. Er hätte öfter mit ihr reden müssen. Chloe kam sich oft ausgeschlossen vor.In dieser Tragödie wird uns klar, dass manch schlimme Verhaltensweisen in der Kindheit begründet liegen. Ob mir das Ende gefallen hat? JA! Ich wünsche jeder Frau, die so einen Verlust erleiden muss, das gleiche Ende. Wenn möglich, sollte es nicht so viele Jahre dauern.Ich empfehle jedem dieses Buch derWert auf eine wunderschöne Sprache legt,wissen will, wie Bücher ein Leben begleiten können,erleben möchte, welche Wahrheit die Bücher beinhalten,verstehen will, warum manchmal Reden Gold und Schweigen Silber ist,der sich auf ein Drama einlassen will,der miterleben will, wie man einem Menschen verzeiht, der viele schlimme Dinge gemacht hat.

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  • Sprachlich ein schönes Buch

    Einundachtzig Worte
    tootsy3000

    tootsy3000

    30. January 2016 um 20:09

    Sieht man ein Buchcover und liest den Klappentext dazu hat man als Leser ja schon gewisse Vorstellungen zu einer Geschichte. So ist es zumindest bei mir immer. Chloes und Nates Geschichte hat sich für mich bereits zu Beginn ganz anders präsentiert, als ich mir das eigentlich vorstellte: eine literarische Reise durch Geschehnisse der Vergangenheit, untermalt mit mir bekannten und unbekannten Buchtiteln.  Elizabeth Joy Arnold bedient sich einer sehr kultivierten und wunderschön zu lesenden Sprache. Der Handlung zu folgen war auch nicht schwierig. Sie lässt ihre “Heldin” Chloe die Geschichte aus ihrer Sicht erzählen. Chloe findet Nates kurze Mitteilung und beginnt ihre Erinnerungen von Früher zu erzählen. Man durchlebt als Leser das erste Zusammentreffen von Chloe, Nate und seinen Schwestern Grace und Cecilia. Diese wuchsen sehr behütet als Kinder eines Pastorenpaares auf. Zwischenzeitlich findet man sich wieder in der Gegenwart und Chloes Suche nach einer Erklärung warum ihr Mann Nate einfach verschwunden ist. Ein Tagebuch mit verschlüsselten Worten, Familiengeheimnisse und eine verzweifelte Suche nach Geborgenheit ziehen sich mitunter doch recht langatmig durch die einzelnen Passagen. Richtig fassen konnte ich keine der Personen. Durch die zwar schöne Erzählweise – man merkt der Autorin die Liebe zu Büchern an – fühlte sich die Geschichte für mich immer weiter in der Vergangenheit an als sie eigentlich ist. Diese Art des Romanaufbaues ist durchaus nicht negativ zu betrachten, mitunter war ich sehr gefesselt. Doch die Zusammenführung der einzelnen Kapitel zu einem runden Ganzen zog sich ab und an dann doch extrem in die Länge. Die Vorkommnisse im letzten Kapitel waren vorhersehbar und hat meine Vermutungen dann auch bestätigt. Das englische Original erschien unter dem Titel “The Book of Secrets”. Dieser wird der Geschichte auf jeden Fall gerechter als der Deutsche. Die Geschichte ist durchsetzt mit Geheimnissen. Für mich war Chloe in der Beziehung eigentlich arm dran, denn sie gehörte zwar durch die Freundschaft zu den Geschwistern und die Liebe zu Nate zur Familie Sinclaire, doch sah ich in ihr eigentlich immer eine Außenseiterin, der man nichts verrät. Aber sie wusste natürlich nichts von den Geheimnissen, diese deckte sie erst allmählich auf. Doch am Ende soll dann alles wieder gut sein? Nach dem Motto: “Wir haben uns ja so lieb!”.  Mein Fazit: Eine durchaus gelungene Familiengeschichte. Leider blieben mir zu viel im Verborgenen, zu viel der Geschehnisse wurden nur angedeutet und kamen für mich nicht wirklich ans Licht. So eine Art Hörensagen – glaub was ich dir erzähle, denn es ist die Wahrheit. Auch die Nebendarsteller waren mir zu Schattenhaft und ich konnte sie mir weder in Chloes Worten noch in meiner Fantasie vorstellen. Sprachlich aber ein wirklich schönes Buch auf das man sich unbedingt einlassen sollte!

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  • Schöne Story, leider etwas langatmig

    Einundachtzig Worte
    leseratte69

    leseratte69

    17. January 2016 um 17:53

    KINDHEIT--LIEBE--ERINNERUNGEN--ABSCHIEDSWORTE--TYRANN--ZERSTÖRTE FAMILIE--EINUNDACHTZIG WORTE--CHLOE--NATE--NARNIA--BÜCHER--BUCHLADEN--ERINNERUNGEN--RÜCKBLICKE--VERLUST--SOHN--TOT--SCHMERZ--ZERSTÖRUNG--LIEBE--HOFFNUNG--RÄTSEL Klappentext Eine fesselnde Geschichte über Familie, tragische Wahrheiten und die Kraft der Hoffnung Chloe und Nate sind seit einer Ewigkeit verheiratet, als Nate eines Tages ohne Erklärung verschwindet. Alles, was er hinterlässt, ist ein kurzer Brief von einundachtzig Worten. Nate ist in ihre Heimatstadt zurückgekehrt – an jenen Ort, an dem vor vielen Jahren ihr Sohn spurlos verschwand. Ein tragischer Verlust, der Chloes und Nates Leben für immer veränderte und den auch ihr neues Leben und ihre gemeinsame Buchhandlung nicht heilen konnten. Bergen diese einundachtzig Worte die Chance für Chloe, die Vergangenheit endlich zu klären und ihre Liebe zu Nate wiederzufinden? Die Autorin Elizabeth Joy Arnold, aufgewachsen in New York, studierte am Vassar College und der Universität von Princeton. Sie lebt heute mit ihrem Ehemann in Pennington, New Jersey, und arbeitet an ihrem nächsten Roman. Meine Meinung Story Jeder von euch wird es kennen, man beginnt ein neues Buch und nach wenigen Sätzen weiß man, das diese einen, zu größter Wahrscheinlichkeit, nicht so wirklich fesseln wird, wie erhofft. Sieht man dann die anderen Rezensionen, die durchaus positiv ausfallen, fragt man sich was ist eigentlich falsch mit einem. So ging es mir als ich das Buch begonnen habe und das zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung. Die Handlung verspricht dem Leser eine geringe Menge an Spannung. Man erfährt Dinge und weiß nicht wie es dazu kam. In Rückblicken werden dann die Rätsel Stück für Stück gelöst und man bekommt endlich einen Einblick in die Taten einer gewissen Person, die einem von Anfang an nicht sympathisch war. Ich möchte auch keine Namen verraten, sonst würde ich euch die Spannung nehmen. Mir hat sehr gut gefallen, dass Chloe und Nate Besitzer eines Buchladens waren und bekannte Bücher, wie zb << Die Chroniken von Narnia>> eine wichtige Rolle in diesem Buch spielen. Ich persönlich fand de Rückblicke besser wie die Handlung in der Gegenwart. Wenn ihr wissen wollt warum Nate, Chloe verlassen, und ihr eine Nachricht mit einundachtzig Worten hinterlassen hat, dann müsst ihr das Buch selber lesen. Schreibstil Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen, dennoch konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Elizabeth Joy Arnold legt viel Wert auf die Vergangenheit und dort liegen auch die Geheimnisse verborgen, die der Leser gerne lüften möchte. Das Buch wird nur aus der Sicht der Protagonistin Chloe erzählt, sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit, was ich ein bisschen einseitig fand. Ich hätte auch gerne mal einen Blick auf Nates Gefühle geworfen. Das Buch ist stellenweise schon sehr langatmig, was wohl an den ausschweifenden Beschreibungen der Autorin liegt. Charaktere Chloe ist für mich eine sympathische Protagonistin gewesen. Ich mochte sie sowohl heute als auch in der Vergangenheit. Sie ist die Einzige zu der ich eine Bindung beim Lesen gespürt habe. Alle anderen Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen und blieben mir leider zu blass. Mein Fazit Eine Geschichte über das Leben, die Liebe, den Verlust und über die Kraft von Büchern. Eine Story mit viel Potenzial, dass meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft wurde. Die Charaktere (außer Chloe) blieben mir zu blass. Die Handlung ist streckenweise sehr langatmig, aber wiederum zu interessant um das Buch abzubrechen. Ich vergebe hier drei von fünf Sternen. Wenn ihr mögt, lest es einfach selber und bildet eure eigene Meinung.

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  • Gewaltig und tiefgründig, hochemotional und berührend!

    Einundachtzig Worte
    leselurch

    leselurch

    20. December 2015 um 15:57

    *Worum geht's?* Chloe und Nate kennen sich seit ihrer Kindheit. Sie haben jung geheiratet und gemeinsam ein Antiquariat eröffnet – in der Hoffnung, der Buchladen und der Abstand zu ihrer Heimat könnten sie ihren Schmerz vergessen lassen. Doch in Wahrheit ist ihre Ehe schon vor Jahren zerbrochen. Bis zu dem Tag, an dem Chloe einen Zettel findet. Einundachtzig Worte von Nate, die ihr mitteilen, dass er an jenen Ort zurückgekehrt ist, an dem vor Jahren ihr Sohn verschwunden ist. Einundachtzig Worte, die sie dazu zwingen, sich noch einmal mit der Vergangenheit auseinander zu setzen. Dabei deckt sie Geheimnisse auf, die alles auf den Kopf stellen, woran Chloe geglaubt hat …  *Meine Meinung:* „Einundachtzig Worte“ von Elizabeth Joy Arnold ist nicht ganz das Buch, das ich erwartet habe. Das wurde mir schon nach den ersten Seiten deutlich bewusst. Ich habe zwischen den Buchdeckeln eine Geschichte erwartet, die die Liebe zur Literatur hervorhebt, die sich mit der Hoffnung beschäftigt, die das geschriebene Wort schenken kann, und die mir auf berührende Art vor Augen führt, was die Leidenschaft zum Lesen für einen Menschen bedeuten kann. All das habe ich auf den Seiten von „Einundachtzig Worte“ tatsächlich auch gefunden – aber dazu noch so viel mehr. Den Einstieg hat Elizabeth Joy Arnold sehr geschickt, wenn auch eigenwillig inszeniert. Sie wirft ihre Leser direkt in die Handlung hinein, ohne große Erklärungen befindet man sich plötzlich an Chloes Seite und muss sich dem verwirrenden Brief ihres Ehemannes Nate stellen. Er ist nach Redbridge zurückgekehrt, ihre gemeinsame Heimat, die sie aus gutem Grund verlassen haben. Während man Chloe deutlich anmerkt, dass sie ihre eigenen Vermutungen zu seiner Abreise aufstellt, hat man als Leser nicht den Hauch einer Ahnung, was hier gerade vor sich geht. Schnell hat man durchschaut, dass es viele grausige Geheimnisse und Geschehnisse in ihrem gemeinsamen Leben gegeben hat, aber die Wahrheit ist noch lange nicht in Sicht. Elizabeth Joy Arnold hat es geschafft, mich augenblicklich zu fesseln und voller Neugierde an den Seiten kleben zu lassen, während mich andere Autoren mit all den großen Fragezeichen schnell in die Flucht getrieben hätten.  „Einundachtzig Worte“ ist kein locker-leichter Roman, den man mal nebenher fix herunterlesen kann. Mit seinen knapp 540 Seiten ist das Buch ein ordentlicher Schmöker, der in einem Gedanken und Gefühle auslöst, die man nur schwer in Worte fassen kann. Während man die ersten Kapitel verschlingt, sich von dem realistischen und gefühlvollen Schreibstil der Autorin mitreißen lässt, spürt man schnell, dass hinter der gesamten Geschichte ein düsteres Geheimnis verborgen liegt. Wie grausig, wie schrecklich, wie gewaltig dieses tatsächlich ist, erfährt man erst, nachdem man gemeinsam mit Chloe einen langen, äußerst steinigen Weg beschritten hat, der nicht nur der Protagonistin einiges abverlangt. „Einundachtzig Worte“ hat mich emotional gefesselt wie es Bücher nur selten Bücher schaffen – und das will der Menge, die ich lese, durchaus etwas heißen. Der Großteil der Geschichte wird über Rückblenden erzählt. Ausgelöst werden Chloes Erinnerungen durch das Wiederentdecken alter Bücher, die sie in den wichtigsten Lagen ihres Lebens begleitet haben, wie etwa „Die Chroniken von Narnia“, „Robinson Crusoe“ oder „Romeo und Julia“. Man lässt gemeinsam mit Chloe ihr gesamtes Leben Revue passieren, von ihrer Kindheit bis zur Gegenwart, und entdeckt Stück für Stück, wie aus ihr und Nate das zerbrochene Ehepaar geworden ist. Zwischen den einzelnen Rückblenden geht die Handlung natürlich auch im Hier und Jetzt weiter, wo sich Chloe allerdings gegensätzlich entwickelt: Während ihre Vergangenheit sie gebrochen hat, zeigt sie in der Gegenwart, wie sie sich all dem endlich stellt.  „Einundachtzig Worte“ ist in jeglicher Hinsicht gewaltig: Die Charaktere sind facettenreich und voller interessanter Ecken und Kanten, die verschiedenen Handlungsstränge sind äußerst emotional und bewegend und auch die (Tabu-)Themen, die die Autorin behandelt, gehen einem durch ihre starken Worte regelrecht unter die Haut. Wer hinter diesen Buchdeckeln kitschig-süße Frauenunterhaltung erwartet, wird ganz klar enttäuscht werden. Diese Geschichte erzählt von Schmerz und Hoffnung, Schuld und Buße, Liebe und Hass – und das auf eine tragisch-schöne Art und Weise, die einem noch lange im Kopf bleiben wird. Das dichte Handlungsgewirr, das die Autorin mit jedem Kapitel noch enger schnürt, wird so drückend und schwer, dass einem sogar als Leser irgendwann der Atem fehlt. Bis endlich die Auflösung naht, die zwar nicht alles wieder ins Lot bringt, aber jede Menge Zuversicht schenkt. *Fazit:* Gewaltig und tiefgründig, hochemotional und berührend sind die Worte, mit denen ich diesen Roman beschreiben würde, ohne ihm dabei wirklich gerecht zu werden. Elizabeth Joy Arnold hat mit „Einundachtzig Worte“ eine tragische Familiengeschichte geschrieben, die mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Intensiv und authentisch beschreibt sie die Geschichte von Chloe, deren Mann mit nur einundachtzig Worten plötzlich aus ihrem Leben verschwindet und damit nicht nur eine gefühlvolle Vergangenheitsbewältigung lostritt, sondern auch Hoffnung und Liebe. „Einundachtzig Worte“ ist so reich an starken Emotionen, bedeutsamen Themen und kraftvollen Worten, dass ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen kann. Für „Einundachtzig Worte“ von Elizabeth Joy Arnolds vergebe ich 5 Lurche.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • ein trauriges Märchen

    Einundachtzig Worte
    funne

    funne

    Eines Tages findet Chloe nicht mehr ihren Mann Nate zu Hause vor, sondern nur einen kurzen Brief von ihm, der mehr Fragen in den Raum stellt als dass er sein spurloses Verschwinden erklärt. Allerdings ist er nur der erste Dominostein einer ganzen Kette von Erinnerungen, der nur darauf wartet, von Chloe umgestoßen zu werden. Denn kurz darauf findet sie ein verschlüsseltes Tagebuch ihres Ehemannes, das er vor vielen Jahren geschrieben hat, als ihr Sohn Gabriel noch lebte; und es deckt so viele Geheimnisse über die gemeinsame Kindheit mit Nate und die scheinbar perfekte Familie Sinclair auf, dass Chloe wieder bewusst wird, wie viele Dinge aus der Vergangenheit noch ungeklärt geblieben sind...

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    • 2
  • Fesselnd

    Einundachtzig Worte
    scarlett59

    scarlett59

    11. November 2015 um 21:23

    Zum Inhalt: Chloe und Nate kennen sich seit der Kindheit. Ihre gemeinsame Liebe zu Büchern haben sie mit einer kleinen, individuellen Buchhandlung zum Lebensinhalt gemacht. Eines Tages kommt Chloe nach Hause und Nate ist verschwunden. Nur eine kurze Nachricht in 81 Worten hat er zurückgelassen. Diese jedoch wirft mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt. Meine Meinung: Die Autorin schafft es trotz diverser Rückblenden und Zeitsprünge hervorragend, die Spannung beim Leser aufrecht zu erhalten. Es werden gleich zu Beginn viele Fragen aufgeworfen, die erst im weiteren Verlauf der Geschichte beantwortet werden – jedoch nicht, ohne wieder neue Fragestellungen zu eröffnen. Dass die handelnden Personen über die Jahre hinweg gleich bleiben, erleichtert es, im Zeitverlauf den „roten Faden“ nicht zu verlieren. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Perspektive von Chloe erzählt, was in Bezug auf manche Ereignisse sicher ein wenig einseitig ist. Aber andererseits versucht der Leser so, gemeinsam mit Chloe, die Zusammenhänge nach und nach zu verstehen und hat keinen Wissensvorsprung. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich derart gefesselt hat, obwohl es kaum „Handlung“ gibt, denn der überwiegende Teil dieser Story besteht aus Überlegungen, Gedankengängen und Rückblenden. Ich empfand die Geschichte als fesselnd, surreal und zugleich auch ein wenig beängstigend. Kurzum: eine Leseempfehlung!

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  • Ein sehr starkes Buch!!! Sehr vielschichtig!!!

    Einundachtzig Worte
    Federzauber

    Federzauber

    10. November 2015 um 22:57

    Chloe und Nate führen eine Buchhandlung. Sie leben und lieben für und durch die Bücher.  Eines Tages ist Nate weg. Nur ein Brief mit einundachtzig Wörter hat er zurück gelassen, dass mehr Fragen hinterlässt als Antworten. Er ist an dem Ort gefahren,  wo ihr gemeinsamer Sohn vor vielen Jahren verschwunden ist, nur wieso? Ein unfassbar gutes Buch!!! Das Buch habe ich in dieser Form überhaupt nicht erwartet. Ich bin vollkommen überwältigt wieviel es beinhaltet, wie vielschichtig und tiefsinnig es geht.  Das Buch ist sehr rätselhaft, geheimnisvoll und mysteriös.  Vieles wird angedeutet, aber erst ganz zum Schluss komplett aufgeklärt.  Die Spannung wird konstant recht hoch gehalten.  Durch die Liebe zu den Büchern,  und zu Nates Vorliebe für Rätsel,  gibt es auch vieles zu enträtseln mithilfe von geheimen Verstecke, Notizbücher mit Geheimschrift, Briefe, Telefonate mit seltsamen Andeutungen..... Verweise und Zitate von bestimmten längst existierende Werke und Bücher wurden immer wieder aufgegriffen und lassen BücherliebhaberHerzen höher schlagen.  Die Liebe und Leidenschaft, die Bücher hervorrufen und ihre auch "heilenden" Kräfte sind immer wieder spürbar.  Chloe erzählt ihre Geschichte, alle Geschehnisse. Hierbei erinnert sie sich immer wieder an ihre Kindheit und ihre Vergangenheit.  Erst so harmlos und unschuldig,  danach immer erschütternder, trauriger, erschreckender.  Hier hat mir manches sehr an die Foxworth Saga von V.C. Andrews erinnert, wobei es doch etwas anders war als in diesem Buch. Doch die Grundstimmung und Grundeinstellung,  hat mich irgendwie sehr danach erinnert.  Das Buch konnte mich komplett fesseln,  mitreißen,  begeistern und überzeugen!!!   Ich fand es sehr, sehr spannend und konnte mich je weiter ich im Buch voran kam, immer schlechter davon lösen, bis ich es irgendwann nicht mehr von der Hand legen konnte.  Ein unglaublich starkes Buch! Ein Familiendrama,  dass ich so nicht erwartet habe und mich sehr positiv überrascht hat.  Ein Buch,  dass auf alle Fälle, viel bekannter sein müsste!!!  Note: 5/5

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  • Die Macht der Bücher...

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    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    17. October 2015 um 09:18

    Schreibstil "Einundachtzig Worte" ist ein sehr gefühlvoller Roman, der für mich jedoch leider ein paar Anlaufschwierigkeiten besaß. Die Geschichte beginnt recht plötzlich mit dem Verschwinden von Nate und den besagten "Einundachtzig Zeilen", die er hinterlässt, die aber nicht so romantisch oder tiefgründig sind, wie man es vielleicht nach dem Lesen des Klappentextes vermutet. Nein, hier hat die Autorin zu Beginn versucht, das Leben von Chloe und Nate in der Momentaufnahme zu zeigen, was beinahe dazu geführt hätte, dass ich das Buch wieder beiseite gelegt wird.  Das Buch und der Bann hinter dieser tragischen Geschichte begann für mich erst ab Seite 57. Hier erfahren wir die Anfänge von Nate und Chloe, wie sie sich als Kinder kennengelernt haben. Diese Rückblenden, die sich mit Kapiteln aus der Gegenwart abwechseln, fand ich unglaublich ausdrucksstark und emotional. Hier wird leise von Freundschaft und einer zerbrochenen Familie erzählt und das viel stärker als mit den Worten, die Nate seiner Frau letztendlich viele Jahre später hinterlassen hat. Die beiden Perspektiven standen für mich im Kontrast zueinander. Die Vergangenheit habe ich sehr gerne gelesen. In diesen Abschnitten war ich vollständig in der Geschichte verschwunden und konnte mit Chloe, Nate und seinen beiden Schwestern in eine eigene Welt abtauchen, die nur teilweise von der Realität angekratzt wurde. In der Gegenwart fiel mir das Lesen hingegen schwerer, denn diese Kapitel waren für mich ein wenig zäh und besaßen nicht mehr die Kraft der Worte und die unterschwelligen Emotionen aus der Vergangenheit. Charaktere Auf den ersten Seiten lernen wir Chloe kennen und mein erster Gedanke war: Oh Gott, ich mag sie einfach nicht! Ihr Mann verschwindet und sie sucht erst einmal Trost bei ihrer Affäre. Das hat mich ihr nicht gerade nahe gebracht, sondern eher dazu geführt, dass ich sie unsympathisch fand!  Diese Meinung musste ich allerdings revidieren, als ich die achtjährige Chloe kennengelernt habe, die an ihrem Geburtstag auf Nate Sinclair und seine Schwestern Grace und Cecilia trifft. Die drei werden Freunde, doch Chloe merkt schnell, dass bei den Sinclairs Zuhause einiges schief läuft. Der Vater ist sehr gläubig und so werden seine Kinder auch erzogen. Chloe darf nicht mit ihnen befreundet sein, doch sie findet immer wieder einen Weg, den drei Geschwistern zu helfen und ihnen in Form von Büchern ein kleines Stückchen Freude und Freiheit zu schenken. Nate ist ein sehr starker Junge, der sich immer wieder dem Vater widersetzt, aber hin und her gerissen ist. Er will seine Schwestern nicht verlieren und aus angst lässt er vieles mit sich machen. Chloe wird im Verlauf der Geschichte eine Art Anker für ihn, ein wichtiger Teil seines Lebens, doch auch Nate begeht einige Fehler. Meine Meinung Die ersten Seiten fand ich unglaublich zäh und ich dachte, ich hätte mich bei diesem Buch wieder einmal total vergriffen. Es wurde jedoch besser. Ab Seite 57 konnte ich vollständig in die Vergangenheit eintauchen und die Geschichte der Geschwister und auch von Chloe, die so machtlos alles mitansehen musste, konnte mich berühren und hat auch teilweise für eine leichte Gänsehaut beim Lesen gesorgt. Die zahlreichen Anspielungen auf die verschiedensten Bücher, mit denen die vier groß werden, fand ich grandios. Hingegen fand ich die vielen Botschaften, die Nate später seiner Frau hinterlassen hat, ein wenig eintönig, auch wenn mich die Art der Verschlüsselung begeistern konnte. Hier wäre meiner Meinung nach etwas weniger mehr gewesen, denn Nates Einträge wiederholen sich und hatten für mich nicht die nötige Stärke und Emotionalität. Teilweise konnte ich den heutigen Nate nicht so recht mit dem damaligen in Verbindung bringen. Mit Chloe ging es mir ähnlich! Meiner Meinung nach, wäre das Buch perfekt gewesen, hätte die Autorin an einigen Stellen mehr mit Worten gespart. Einiges muss nicht ausgesprochen werden und manche Briefe müssen einfach nicht zum hundertsten Mal wiedergegeben werden, nur um Gefühle zu erzeugen. Nein, die 544 Seiten fand ich hier schlicht und ergreifend zu viel. Zu oft hat die Geschichte für mich an Fahrt verloren, obwohl sie so intensiv sein soll! Das Ende hingegen konnte mich begeistern, auch wenn die letztendliche Auflösung rund um Gabriel keine große Überraschung war. Alles in allem kann ich jedoch sagen, dass dieses Buch ein starkes Familiendrama ist, das mich an einigen Stellen tief berührt hat. Besonders die Magie der Bücher und die Kraft, einfach in diese abzutauchen und die Realität links liegen zulassen, ist zu spüren und machen dieses Buch einzigartig! Fazit Ein starkes Buch über die Tragik des Lebens und die Kraft, die aus Büchern geschöpft werden kann! Trotz einiger Längen kann ich das Buch empfehlen!

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  • Einundachtzig Worte

    Einundachtzig Worte
    jaylinn

    jaylinn

    16. October 2015 um 08:57

    In die schon erwähnte Sammlung der Bücher über Bücher reiht sich heute Einundachtzig Worte von Elizabeth Joy Arnold ein. Allgemeines: Einundachtzig Worte ist im Oktober als Taschenbuch beim Diana Verlag erschienen. Der Titel der originalen Ausgabe lautet The book of secrets. Endlich mal ein deutscher Titel, den ich attraktiver als den Originaltitel finde. Als Leser weiß ich nicht sofort, womit ich es zu tun habe und muss zunächst herausfinden, was es mit den einundachtzig Worten auf sich hat. The book of secrets drückt hingegen besser aus, mit was für einer Art von Buch wir es zu tun haben. Mit 543 Seiten hat Autorin Elizabeth Joy Arnold einen richtigen Schmöker zu Papier gebracht. Als Autorin war sie mir vorher nicht bekannt. Bisher existiert leider auch nur ein weiteres (spannend klingendes) übersetztes Buch von ihr als Ebook. Eben sagte ich noch, dass mir der deutsche Titel besser gefällt. Beim Cover ist das wieder eine ganz andere Sache. Das deusche Cover ist.. kurz gesagt: kitschig. Durch das abgebildete Buch weiß zwar sofort jeder, worum es ungefähr geht, aber es ist einfach nicht wirklich stylisch, kein absoluter Hingucker. Es sieht ziemlich nach romantischem Frauenbuch aus. Das Original wirkt geheimnisvoller und etwas erwachsener. Inhalt: “Chloe und Nate sind seit einer Ewigkeit verheiratet, als Nate eines Tages ohne Erklärung verschwindet. Alles, was er hinterlässt, ist ein kurzer Brief von einundachtzig Worten. Nate ist in ihre Heimatstadt zurückgekehrt – an jenen Ort, an dem vor vielen Jahren ihr Sohn spurlos verschwand. Ein tragischer Verlust, der Chloes und Nates Leben für immer veränderte und den auch ihr neues Leben und ihre gemeinsame Buchhandlung nicht heilen konnten. Bergen diese einundachtzig Worte die Chance für Chloe, die Vergangenheit endlich zu klären und ihre Liebe zu Nate wiederzufinden?” (Bloggerportal) Meine Meinung: Elizabeth Joy Arnold muss eine sehr ausgeprägte Liebe zu den Chroniken von Narnia haben. Woran man das merkt? Überall fließen die Chroniken ein. Sei es durch direkte Bezüge oder inhaltliche Verwicklungen. Für mich war das ja schon ein Highlight. Narnia hat mich als Kind sehr fasziniert. Und nicht nur die Chroniken fließen in Arnolds Roman ein. Auch viele andere Bücher finden in Einundachtzig Worte einen Platz. Das lässt mich zu dem Schluss kommen, dass Arnold Bücher einfach lieben muss und sie ihren Lesern gerne näher bringen möchte. “Keine Beschäftigung machte mir damals Spaß, außer dem Lesen. Ich werde vielleicht nie wieder so sehr in Bücher abtauchen, so verzweifelt lesen, Geschichten und Charaktere so heftig lieben wie damals in diesem Sommer.” (S. 123) Dieses Zitat macht auch die Affinität der Protagonistin zu Büchern deutlich. Wie kann es auch anders sein, wo das Buch doch von einer Frau erzählt, die einen Buchladen hat. Wir erfahren einiges über ihr Leben, ihren Buchladen, ihre Einstellung zu Büchern und die Liebe. Am Anfang der Lektüre dachte ich daher, dass ich tatsächlich eines dieser oberflächlichen Frauenbücher in der Hand halte. Doch nach und nach hat sich die Geschichte weiter entwickelt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich mehr über die Vorgeschichte von Chloes Ehe erfahren wollte. Mehr über ihre Welt, die Welt ihres Ehemannes und in die seiner Geschwister. Arnolds Erzählungen reichen bis weit in die Kindheit der Charaktere hinein. Dadurch dröselt die Autorin die Handlung wirklich perfekt auf. Der Leser erfährt mehr über die Abgründe, die sich auftun und die unvorhergesehenen Wendungen, die die Geschichte nimmt. Einundachtzig Worte hat mich überrascht. Spannend bis zum Schluss! Fazit: Bücher, die viel mehr halten als das Cover verspricht, sollten eindeutig in mehr Bücherregale einziehen. Einundachtzig Worte ist eines dieser Bücher.

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