Elizabeth Kay

 3,4 Sterne bei 199 Bewertungen
Autorin von Sieben Lügen, Dunkle Tiefen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Kunst und Literatur: Elizabeth Kay ist eine britische Illustratorin und Schriftstellerin. Sie besuchte die Kunsthochschule und schrieb zu dieser Zeit schon Skripte für das Radio und diverse Artikel für renommierte Zeitungen.

Nachdem sie ihren Master in Kreativem Schreiben absolvierte, fing sie eine erfolgreiche Karriere als Buchillustratorin an. Nebenbei veröffentlichte sie auch ihre eigenen Romane und Kinderbücher. 

Für ihre herausragende Arbeit wurde die Autorin bereits mit dem International Poetry Competition Award und dem Canongate Prize. Darüber hinaus ist sie regelmäßig als Jury-Mitglied für literarische Preise tätig.

Alle Bücher von Elizabeth Kay

Cover des Buches Sieben Lügen (ISBN: 9783404184293)

Sieben Lügen

 (131)
Erschienen am 25.06.2021
Cover des Buches Dunkle Tiefen (ISBN: 9783404189342)

Dunkle Tiefen

 (42)
Erschienen am 30.06.2023
Cover des Buches Das Geheimnis der Greifenfeder (ISBN: 9783551355034)

Das Geheimnis der Greifenfeder

 (11)
Erschienen am 01.02.2006
Cover des Buches Sieben Lügen (ISBN: 9783838794549)

Sieben Lügen

 (9)
Erschienen am 31.03.2020
Cover des Buches Dunkle Tiefen (ISBN: 9783785784419)

Dunkle Tiefen

 (5)
Erschienen am 24.06.2022
Cover des Buches Sieben Lügen (ISBN: B0861XTFX4)

Sieben Lügen

 (1)
Erschienen am 31.03.2020
Cover des Buches Back to the Divide (ISBN: 0439635551)

Back to the Divide

 (0)
Erschienen am 01.07.2007

Neue Rezensionen zu Elizabeth Kay

Cover des Buches Dunkle Tiefen (ISBN: 9783404189342)
Frau_Leserins avatar

Rezension zu "Dunkle Tiefen" von Elizabeth Kay

Anstrengend und langweilig
Frau_Leserinvor 5 Monaten

Ich hatte sehr zugegeben hohe Erwartungen an dieses Buch, Cover und Klappentext sahen vielversprechend aus. 

Ich finde, dass es sich hier eher um eine Familientragödie als um einen Thriller handelt. Der Schreibstil ist wirr und durch die massiv auftretende wörtliche Rede ist oft nicht klar wer grad spricht. Auf den letzten 50 Seiten wird es nochmal spannend, die letzten 10 sind Herzerwärmend, aber davor musste ich mich massiv durchkämpfen, habe deutlich länger gebraucht als für Bücher mit ähnlicher Seitenzahl und ich habe täglich mit mir gerungen abzubrechen.

Dennoch bin ich froh es zu Ende gelesen zu haben,ohne den Schluss wäre es einfach nur unbefriedigend gewesen.

Cover des Buches Dunkle Tiefen (ISBN: 9783404189342)
sleepwalker1303s avatar

Rezension zu "Dunkle Tiefen" von Elizabeth Kay

Mittelspannend aber düster und mit bedrückender Atmosphäre
sleepwalker1303vor 9 Monaten

„Es ist nun neun Jahre her, seit Jess ihre Schwestern zum letzten Mal gesehen hat, und es wäre gelogen, wenn sie behaupten würde, dass sie sich auf das Wiedersehen freut.“ – so beginnt Elizabeth Kays Thriller „Dunkle Tiefen“. Zwar kann man sich meiner Meinung nach darüber streiten, ob es nun ein Thriller ist oder nicht, aber alles in allem fand ich das Buch düster und auf psychologischer Ebene herrschte für mich konstant eine düstere Atmosphäre, die mir ein sehr ungutes Gefühl im Magen verursachte. Zu einem tollen Buch wurde es für mich trotzdem nicht.

Aber von vorn.

20 Jahre nach dem Tod ihrer jüngsten Schwester Rosa treffen sich die drei Schwestern Jess, Ella und Lydia kurz vor Weihnachten in dem Cottage an der See wieder, in dem sie in ihrer Kindheit ihre Ferien verbracht haben. Alle drei haben Einladungsschreiben bekommen, unterschrieben jeweils von einer der anderen Schwestern. Und keine der drei hat tatsächlich eine der anderen eingeladen. Einmal im Cottage angekommen, wollen alle drei eigentlich nur eines: weg. Nach einer Weile versuchen sie, das Beste aus der Situation zu machen. Das gestaltet sich allerdings schwierig und es geschehen seltsame Dinge, noch dazu begegnet ihnen ihre direkte Nachbarin Marianne mit unverhohlener Ablehnung, hatten die Schwestern ihr vor Jahren doch viele seltsame Streiche gespielt. Die Stimmung im Cottage kippt schnell, denn jede der Schwestern hütet ein Geheimnis. Und dann taucht auch noch ihre Mutter Bernadette auf, zu der die drei den Kontakt schon lange abgebrochen haben. Die Geheimnisse wiegen immer schwerer, die Atmosphäre wird immer klaustrophobischer und es gibt nur einen Ausweg: die Wahrheit über die Geschehnisse rund um Rosas Tod muss endlich ans Licht kommen.

Klassifiziert ist das Buch als Thriller. Das kann ich so nicht unterschreiben. Viel Psycho, wenig Thriller – das macht es nicht zu einem Psychothriller. Es ist ein gut geschriebenes, ansprechend übersetztes, leidlich spannendes Psychogramm einer Familie, die durch Schweigen und dunkle Geheimnisse letztendlich zerbrochen ist. Beim Lesen muss man sich wirklich konzentrieren, denn die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler in zwei Zeitebenen erzählt, die eine im Jetzt und Hier und die andere vor 20 Jahren. Die Autorin springt für meinen Geschmack ein bisschen zu wild zwischen den beiden Ebenen und innerhalb derselben hin und her, was mir einiges an Konzentration abverlangte. Dazu wird ein und dieselbe Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, jede der Schwestern präsentiert ihre eigene Wahrheit und als Leser:in ist man in dem Dilemma, dass lange unklar ist, wer in der Geschichte lügt (Spoiler: im Endeffekt lügen einfach alle).

Insgesamt fehlte mir an dem Buch die Spannung und das konnte die gut ausgearbeitete psychologische Komponente nicht hundertprozentig auffangen. Schade, denn das Thema hätte sehr viel Potential gehabt. Die düstere und klaustrophobische Atmosphäre des abgelegenen Cottages am Meer baut die Autorin sehr gekonnt auf, ein kaputtes Auto, eine kaputte Heizung und das Misstrauen zwischen den Frauen, die so viel trennt und doch so viel vereint, schuf bei mir Gänsehaut. Die Charaktere sind gut beschrieben, wobei ich am Anfang gewisse Schwierigkeiten hatte, die drei Schwestern auseinanderzuhalten. Eine wirkliche Beziehung konnte ich allerdings zu keiner der Beteiligten aufbauen, am ehesten konnte ich mich mit der schrulligen Nachbarin Marianne anfreunden.

Nach mäßiger Spannung bei vielen teils verwirrenden Wiederholungen, bei denen ich lange nicht wusste, wohin das alles führen wurde, fand ich den Schluss leider auch eher unbefriedigend und für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Das Buch ist für mich auch durch die Vielzahl der kurzen Kapitel ein Puzzle, dessen Bild man erst sehen kann, wenn man es komplett zusammengesetzt hat. Daher bleibt für mich für „Dunkle Tiefen“ nur ein „kann man lesen, muss man aber nicht“ und ich vergebe für das Familiendrama drei Sterne.

Cover des Buches Dunkle Tiefen (ISBN: 9783404189342)
MissStrawberrys avatar

Rezension zu "Dunkle Tiefen" von Elizabeth Kay

Vier rothaarige Mädchen
MissStrawberryvor 10 Monaten

Die drei Schwestern Jess, Ella und Lydia, die seit langem keinen Kontakt mehr zueinander haben, treffen sich nach vielen Jahren auf dem Cottage wieder, an dem vor zwanzig Jahren ihre jüngste Schwester Rosa den Tod fand. Doch wer hat die Einladungen geschrieben? Keine der drei will es gewesen sein. Zudem geschehen merkwürdige Dinge und die Nachbarin scheint auch nicht gerade gut auf die drei zu sprechen zu sein. Jede der Schwestern hütet ein Geheimnis, das wird schnell klar. Doch wozu das Treffen?

 

Der Klappentext hat mich gelockt und anfangs schien auch ein toller Plot auf mich zu warten. Doch leider wurde ich sehr schnell aller Illusionen beraubt. Die Geschichte verläuft sehr wirr und unzusammenhängend, rein gar nichts ergibt einen Sinn und sympathisch ist mir nicht eine Figur! Die Zeitsprünge, die mal in die Vergangenheit, mal in ein paar Tage zuvor führen, machen das Wirrwarr nicht gerade besser. Die Geschichte in die Weihnachtszeit zu verlegen, ist ein Kniff, der bei mir schon mal gar nicht ankommt. Der immer wieder erwähnte Geist war irgendwann einfach nur noch lächerlich und nervig. Sehr lange tritt die Story auf der Stelle, weil im Grunde alle Figuren von wunderbar zu unerträglich stilisiert werden, jede ihr eigenes Drama in sich trägt und als Entschuldigung vorbringt und die vielen schlimmen Geheimnisse einfach nur noch nerven.

 

Die Autorin hat hier viel gewollt und leider nichts davon erreicht. Da hilft auch das stürmische Wetter nicht mehr weiter, um die Dramatik und Spannung zu erzeugen, die ein Thriller benötigt.  Noch dazu ging es mir schon bald wie der Nachbarin – die drei Schwestern auseinanderzuhalten ist mir immer wieder misslungen. Das Ende ist unbefriedigend und auch nicht ganz vollständig. Es fehlen doch einige Auflösungen – aber das war mir dann schon egal, denn ich war froh, dass es endlich vorbei war.

 

Schade. Das ist eins dieser Bücher, die ich doch besser hätte abbrechen sollen, um die Lesezeit für ein anderes, gutes Buch zu nutzen. Viel schlechter kann ein Thriller kaum sein. Zwei Sterne.

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Elizabeth Kay im Netz:

Community-Statistik

in 277 Bibliotheken

auf 32 Merkzettel

von 4 Leser*innen aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks