Der Historiker

von Elizabeth Kostova 
4,1 Sterne bei291 Bewertungen
Der Historiker
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Positiv (223):
Tasapis avatar

Ein Buch das einem nicht nur durch verschieden Geschichtsepochen reisen lässt sonder auch an wunder schöne Orte diese Welt...

Kritisch (23):
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also bis jetzt (seite 250) wirkt das Buch für mich wie ein Schlafmittel. Alle fünf bis zehn Seiten nicke ich weg. Mal sehen, ob ich überhaup...

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Inhaltsangabe zu "Der Historiker"

Ein junges Mädchen findet in der Bibliothek ihres Vaters ein Konvolut mit vergilbten Briefen. Das Geheimnis um den Vater und das Schicksal der Mutter verbinden sich zu einem Drama, das weit in die Vergangenheit zurückreicht. Die Briefe fragen nach der Herkunft von Vlad dem Pfähler, dem Urbild der Dracula-Legende. Eine atemberaubende Suche in Klöstern, Bibliotheken und Archiven beginnt, bei der Grausamkeiten Draculas zutage treten, die sich bis heute fortsetzen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783833303944
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:848 Seiten
Verlag:Berlin Verlag Taschenbuch
Erscheinungsdatum:06.10.2006
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.08.2005 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Skyhawksisters avatar
    Skyhawksistervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Grandiose Mischung aus Geschichte, Fantasy und Abenteuer
    Der Historiker - Elizabeth Kostova

    In Der Historiker entwickelt sich die Erzählung durch Briefe, Archivmaterial und anderen Dokumenten. Die Erzählerin, auf dessen Namen es nur kleine Hinweise gibt, findet in der Bibliothek ihres Vaters ein uraltes Buch und eine Reihe rätselhafter Briefe. Ihr Vater Paul ist Historiker und als sie ihn darauf anspricht, erzählt dieser ihr,  dass die Briefe von seinem ehemaligen Mentor Professor Rossi stammen, der vor etwa zwanzig Jahren Nachforschungen über den  rumänischen Fürsten Vlad der Pfähler angestellt hat.  Rossi hatte damals eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Vieles wies darauf hin, dass Vlad noch immer am Leben sein könnte, Rossi verschwand jedoch spurlos. Gemeinsam mit Rossis Tochter Helen begab sich Paul auf die Suche nach ihm. Weitere zwanzig Jahre späterwiederholt sich die ganze Geschichte, denn als ihr Vater Paul auf mysteriöse Weise verschwindet, begibt sich nunmehr die Erzählerin auf die Suche nach ihm.

    Der Roman wechselt zwischen drei Zeitebenen, in denen die Suche nach Dracula und einer verschwundenen geliebten Person das Leitmotiv der Handlung einnimmt. Die Handlungsstränge werden sehr gut miteinander verknüpft und stets hält Kostova die Spannung aufrecht. Jedem Geschichts - und/ oder Vampirfan kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

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    L
    Laura_01vor 2 Jahren
    Wundervoller Roman mit spannenden historischen Fakten

    Taschenbuch: 848 Seiten
    Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch
    Erstausgabe: 01.08.2005
    Aktuelle Ausgabe: 06.10.2006
    Genre: Geschichte, Abenteuer, Krimi

    Erster Eindruck
    Ganz besonders aufgefallen ist mir das Buch zum Einen wegen seinem wunderschönem Cover… Aber auch wegen seiner Länge. Nachdem ich es dann schließlich in der Hand hatte, den Klappentext durchlas, wusste ich, dass ich es lesen musste.
    Das Buch ist eigentlich aus der Ich-Perspektive geschrieben, aber dennoch befasst sich der Hauptteil mit anderen Perspektiven und Stilmittel (was ich später näher erläutern werde).

    Klappentext
    Ein junges Mädchen findet in der Bibliothek ihres Vaters ein Konvolut mit vergilbten Briefen. Das Geheimnis um den Vater und das Schicksal der Mutter verbinden sich zu einem Drama, das weit in die Vergangenheit zurückreicht. Die Briefe fragen nach der Herkunft von Vlad dem Pfähler, dem Urbild der Dracula-Legende. Eine atemberaubende Suche in Klöstern, Bibliotheken und Archiven beginnt, bei der Grausamkeiten Draculas zutage treten, die sich bis heute fortsetzen.
    (Quelle: Lovelybooks)

    Eigene Meinung
    Das Buch fängt an mit einem „Hinweis an den Leser“, der den außergewöhnlichen und einzigartigen Schreibstil gleich erahnen lässt. Ab diesem Zeitpunkt beginnt schließlich die Geschichte des jungen Mädchens, welches eigentlich nur durch Zufall ein besonderes Buch findet und seinen Vater damit konfrontiert.
    Damit beginnen dann die gesamte Suche und Recherche, die Zeitsprünge und die Briefe. Denn ganz besonders an dem Buch und dessen Aufbau ist, dass es sich nicht hauptsächlich um die Figur aus der Ich-Perspektive dreht, sondern um ihre Familie und deren Vergangenheit. Durch hauptsächlich Briefe wird einem das Leben aus verschiedenen Sichten geschildert.
    Zugegeben, der erste Teil (denn das Buch ist in drei Teile geteilt), ist etwas Schlürfend geschrieben, die Handlung ist nicht allzu spannend, wodurch der Spannungsbogen auch schwer zu erkennen ist. Aber nachdem man diesen Teil durchliest, steigt die Spannung. Ich, als Leser, habe förmlich mitgefiebert, was eigentlich geschehen ist, habe philosophiert, wie das Auswirkungen auf die Gegenwart hat, aber auch der geschichtliche und volkstümliche Hintergrund hat mich vollends überzeugt.
    Denn dieser Roman ist nicht nur eine fiktionale Geschichte. Nein, sie verwickelt wahre oder über Mundpropaganda weitergegebene Mythen und Fakten in einer Geschichte, die schließlich so viele historische Informationen enthält, dass ich mich wahrscheinlich so gut über das Thema Vlad Tepes auskenne (nachdem ich das Buch gelesen habe), als hätte ich mehrere Dokumentationen darüber angeschaut.
    Allerdings ist auch zu erwähnen, dass die Charaktere wirklich perfekt entwickelt wurden und es dadurch auch nicht nur ein reines Sachbuch ist.

    Zusammengefasst
    Nachdem das junge Mädchen in der Bibliothek seines Vaters ein leeres Buch mit einer sonderbaren Illustration in der Mitte findet, überschlagen sich die Ereignisse der Vergangenheit, die nicht nur eine Generation anbelangt. Denn alles hat angefangen bei seinem Ursprung, bei dem Fürsten Vlad Tepes, Dracula oder auch dem eigentlichen Protagonisten Bram Stokers.
    Die Autorin Elizabeth Kostova hat es geschafft, viele interessante und spannende geschichtliche Fakten in eine durchgeplante, völlig komplexe Geschichte einzubauen. Ebenso überzeugt hat mich auch ihr Schreibstil und der Aufbau des Buches. Denn mit verschiedenen Stilmitteln, hauptsächlich Briefen, hat sie eine solch tiefe Ebene und Atmosphäre erzeugt, welche den Leser komplett mitfühlen lässt.
    Das Buch würde ich an all jene empfehlen, die sich geschichtlich interessieren, sowie von fiktionalen und komplexen Geschichten nicht abgeschreckt werden.
    Dem Buch würde ich 5/5 Sterne geben.

    Kommentare: 1
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    MariaSteinroths avatar
    MariaSteinrothvor 3 Jahren
    Sehr gut

    Ein unglaublich tolles Buch, das ich nicht mehr zur Seite legen konnte. Sehr detaillierte Recherchen und viele Einblicke in die Geschichte. Wer sich für historische Romane interessiert und dazu auch noch ein wenig Gruselfaktor haben möchte, für den ist der Roman genau das Richtige!

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    TanteGhostvor 4 Jahren
    Das war mal wirklich ist historisch

    Vlad der Pfähler, auch bekannt als Dracula... er ist nicht tot. Er treibt noch immer sein Unwesen. Zumindest in diesem Buch. Und er stürzt damit einen Studenten, der seinen Doktorvater sucht, ine eine nicht unerhebliche Familentragödie...


    Der Beginn stellt sich allerdings noch anders da. Denn da liest man etwas von Tochter und Vater, die aufgrund der Diplomatentätigkeit des Vaters viel reisen. Die Tochter kann dadurch viel lernen und die verschiedensten Länder kennen lernen.

    Eines Tages jedoch findet sich in den Sachen ihres Vaters ein Buch, welches keine Schrift aufweist, sondern lediglich eine Drachenzeichnung in der Mitte hat. - Da sie ja neugierig ist, fragt sie ihren Vater nach diesem Buch und der beginnt dann langsam und sehr zögerlich an, Schritt für Schritt die ganze Geschichte offen zu legen.

    Er berichtet davon, wie sein Doktorvater verschwand, wie er sich auf die Suche dieses Mannes gemacht hat, wie er ihre Mutter kennen gelernt hat und was Vlad der Pfähler, alias Dracula mit ihr und ihnen zu tun hat.

    Während er noch so immer mal wieder ein Stück am Erzählen ist, verschwindet auch der Vater plötzlich. - Die Tochter weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass auch das etwas mit Dracual zu tun hat. Sie findet allerdings Briefe ihres Vaters, in denen er die Geschichte bis zum Ende erzählt.

    Auch sie macht sich auf die Suche nach ihrem Vater und findet dadurch eine Liebe, lernt die Gefahr kennen, trifft auf einen wirklich sehr sehr seltsamen Bibliotekar und führt am Ende sogar die Familie noch für eine kurze Zeit zusammen. Sie erfährt, was auch sie mit Dracula zu tun hat und wird am Ende dann wirklich Historikerin.


    Wenn ihr jetzt aber meint, dass ich euch das Ende verraten habe, dann seit bitte nicht so enttäuscht. Denn die Handlung ist viel komplexer, als ich sie hier beschrieben habe.

    Drei bis vier Handlungsstränge scheinen zunächst unbeteiligt voneinander nebeneinander her zu laufen, um dann im Ende zu einem wirklich überraschenden Schluss zu führen. Denn die Familie kann sich scheinbar von dem auf ihr lastenden Fluch befreien....


    Ich bin über die wirlich ausschweifende Art zu erzählen gestolpert. Das hat das Buch auf mich stellenweise langweilig wirken lassen. Ich musste mich zwingen weiter zu lesen, tendierte dazu, alles nur noch zu überfliegen, habe dann den Faden verloren und hatte im Anschluss Mühe, wieder in die Handlung hinein zu kommen. Oftmals hatte ich auch einfach keine Lust zum Lesen, habe das Buch zur Hand genommen und es noch anderthalb Seiten oder gar früher schon wieder zur Seite gelegt.

    Als entspannende Feierabendlektüre kann ich dieses Werk auch nicht bezeichnen. Der Leser muss höllisch aufpassen, dass er die Wechsel der Handlungsstränge nicht verschläft, denn die sind ungeheuer wichtig, um die gesamte Handlung auch wirklich zu verstehen... - Ich kann also sagen, dass es eine anstrengende Lektüre war.

    Wortwahl und Satzbau waren stellenweise wirklich altbacken und verschachtelt. Ich hatte Mühe, das Gelesene auch zu verstehen...


    Nein, eine Leseempfehlung kann ich hier nicht geben. Das müssen dann wirklich eingefleischte Fans von historischen Romanen sein....

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    rkuehnes avatar
    rkuehnevor 6 Jahren
    Kurzmeinung: also bis jetzt (seite 250) wirkt das Buch für mich wie ein Schlafmittel. Alle fünf bis zehn Seiten nicke ich weg. Mal sehen, ob ich überhaup...
    Rezension zu "Der Historiker" von Elizabeth Kostova

    Ein episches Machwerj, durch das ich mich weit mehr aus Liebe zur Empfehlden denn aus Lesefreude durchgequält hab.
    Die Suche von Historikern nach dem wahren, noch lebenden Dracula, also Vlad Tepes, wird hier in viel zu langen Geschichten auf viel zu vielen Zeitebenen erzählt. Eigentlich ist die Erzählerin ein junges Mädchen, die wiederum von ihrem Vater erzählt, der, in ihren Erzählungen von seinem verschwundenem Doktorvater erzählt, der wiederum in seinen Erzählungen in ihren Erzählungen von Briefen oder Büchern erzählt, die er gefunden hat. So wandern wir durch die Erzählebenen bis der Leser auch das letzte Stück Orientierung verloren hat und gänzlich den Spaß an der eigentlich nicht uninteressanten Geschichte verliert.
    Ein Roman mit dem ich leider, trotz der lieben und nachhaltigen Empfehlungen, gar keine Freude hatte.

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    Bücherfee1979s avatar
    Bücherfee1979vor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Historiker" von Elizabeth Kostova

    Schöner Schmöker, mitunter etwas zu lang geraten. Trotzdem sehr empfehlenswert.

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    lovely_anns avatar
    lovely_annvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Historiker" von Elizabeth Kostova

    Ein mal etwas anderer Vampirroman.
    Verteilt auf drei Zeitebenen entspannt sich eine spannende Familiengeschichte auf der Suche nach Dracula.
    Wunderbar geschrieben, schöne Beschreibungen.
    Wer allerdings vordergründige Action sucht, wird gelangweilt sein.

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    Tialdas avatar
    Tialdavor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Historiker" von Elizabeth Kostova

    x Autorin: Elizabeth Kostova
    x Titel: Der Historiker
    x Originaltitel: The Historian
    x Genre: Abenteuer/Mystery/Historie/Thriller
    x Erscheinungsdatum: 22. September 2006
    x 826 Seiten
    x Berliner Taschenbuch Verlag
    x ISBN: 3833303948
    x Erste Sätze: Ein Hinweis an den Leser. Die folgende Geschichte wollte ich eigentlich nicht zu Papier bringen. Kürzlich jedoch hat mich eine Art Schock dazu gebracht, mir noch einmal zu vergegenwärtigen, was für mich und einige der mir liebsten Menschen zweifellos die beunruhigsten Ereignisse meines Leben waren. Es ist die Geschichte, wie ich mich als sechzehnjähriges Mädchen auf die Suche nach meinem Vater und seiner Vergangenheit machte, wie er seinerseits nach seinem geliebten Mentor und dessen Vergangenheit suchte und wie wir uns alle auf einem der dunkelsten Pfade in längst vergangene Zeiten wiederfanden.

    Klappentext:

    Ein junges Mädchen findet in der Bibliothek ihres Vaters ein Konvolut mit vergilbten Briefen. Das Geheimnis um den Vater und das Schicksal der Mutter verbinden sich zu einem Drama, das weit in die Vergangenheit zurückreicht. Die Briefe fragen nach der Herkunft von Vlad dem Pfähler, dem Urbild der Dracula-Legende. Eine atemberaubende Suche in Klöstern, Bibliotheken und Archiven beginnt …

    Rezension:

    „Der Historiker“ faszinierte mich schon während ich den Klappentext zum ersten Mal las und als ich das Vorwort hinter mir hatte, war ich schwer verliebt in dieses Buch.

    Elizabeth Kostova hat einen einmaligen Schreibstil, der oft sehr poetisch ist – man verliebt sich in die zauberhaften Worte, die sie schreibt, schmachtet dahin und will mehr. So freute ich mich darüber, über 820 Seiten davon verschlingen zu können und das habe ich tatsächlich getan – ich habe diesen Roman verschlungen und mich schon bald in den vielen Bibliotheken und Archiven, die in diesem Buch aufgesucht werden, wie zu Hause gefühlt.

    Die Erzählung ist ziemlich verschachtelt. Im Grunde genommen erzählt ein 16-jähriges Mädchen, dessen Namen man nicht erfährt, die Geschichte. Sie deckt Schritt für Schritt ein Rätsel auf, nach dessen Lösung bereits ihr Vater Paul und vor ihm sein Doktorvater Rossi suchten. Die Erzählung besteht zum Großteil aus Erzählungen von ihrem Vater, an die sie sich zurück erinnert und aus Briefen, die von Rossi stammen. Als ihr Vater verschwindet, läuft sie von zu Hause weg und macht sich mit dem Studenten Barley auf die Suche nach ihm, die sie immer weiter in die Richtung von Vlad dem Pfähler, dem Urbild der Dracula-Legende zu führen scheint.

    Der Roman fördert viele geschichtliche Hintergründe zutage, die von Vlad Ţepeş’ Lebensgeschichte handeln – was ich als Dracula-Fan sehr interessant fand. Ich finde, es macht auch großen Spaß den Protagonisten beim Forschen „zuzusehen“. Man streift mit ihnen durch Bibliotheken, wälzt Bücher und Papiere und findet nach und nach lose Puzzlestücke, die erst am Schluss beginnen ein Muster zu ergeben. Außerdem finden sich immer mehr Personen in der ganzen Welt, die in der Sache mit drinhängen und dachten, sie wären die einzigen – so bildet sich eine kleine Truppe, die mit versammelten Kräften versucht des Rätsels Lösung zu finden.

    Doch das Unterfangen ist alles andere als ungefährlich. Die Protagonisten werden beobachtet, immer wieder taucht ein seltsamer, ausgezehrt wirkender, alter Mann auf, der die Forscher sogar angreift. Und dann ist da noch das Rätsel um die Mutter des 16-jährigen Mädchens. Ist sie wirklich tot?

    Ich denke man bemerkt, wie begeistert ich von diesem Roman bin. Wobei mir das Ende leider nicht so ganz zugesagt hat. Ich hätte es mir mystischer gewünscht und fand es ein bisschen zu platt. Die Geschehnisse überstürzen sich, es wird immer heftiger und nimmt die vorhergehende unheimliche Atmosphäre komplett mit sich – aber was ist schon ein nicht so perfektes Ende gegen hunderte von Seiten voller Nervenkitzel und Spannung.

    Fazit:

    Ein etwas anderer Dracula-Roman für Geschichtsliebhaber und Fans von allgegenwärtig mitschwingendem Unwohlsein während des Lesens …

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    Stefan83s avatar
    Stefan83vor 7 Jahren
    Ein Meisterwerk des modernen Schauerromans

    Vampire sind unsterblich. Das ist eine Tatsache, die sich belegen lässt, denn auch mehr als hundert Jahre nach der Veröffentlichung von Bram Stokers „Dracula“ hat dieses mythische Ungeheuer eindeutig nichts von seiner Faszination verloren. Im Gegenteil: Immer wieder tauchen neue Variationen des Blutsaugers auf dem Buchmarkt auf, wobei die Palette mittlerweile von schlächtenden Monstern bis hin zu wunderschönen, verführenden Schönlingen fast alles abdeckt. Fast ist hierbei das Stichwort, denn der klassische Schauerroman, den der ursprüngliche „Dracula“ verkörpert, ist seit Jahren gänzlich von der Bildfläche verschwunden. Elizabeth Kostova, geborene US-Amerikanerin, hat sich dieses Problems im Jahre 1995 angenommen und ein ganzes Jahrzehnt(!) an ihrem Debütroman „Der Historiker“ geschrieben. Und man kann nur sagen: Zeit und Aufwand haben sich vollends gelohnt, denn Kostova gelingt es nicht nur die Geschichte Draculas zu ihren Ursprüngen zurückzuführen, sondern gleichzeitig das Vampirthema aus einem völlig neuen Blickwinkel zu beleuchten. Herausgekommen ist ein literarisches Meisterstück, das mich eine ganze Woche lang nicht aus seinen Fängen gelassen, tief bewegt und äußerst nachhaltig beeindruckt hat.

    Zur Handlung: Das Buch nimmt seinen Anfang 1972 in den Niederlanden. Hier begegnen wir der 16-jährigen Erzählerin, deren Name bis zum Schluss ein Geheimnis bleibt. Sie ist die Tochter des Diplomaten und angesehenen Historikers Paul, und wie er, sehr an der europäischen Geschichte interessiert. So kommt es, dass sie eines Tages in dessen Bibliothek ein uraltes Buch findet, das bis auf den Holzschnitt eines Drachen samt dem Schritfzug „Drakulya“ in der Mitte voll leerer Seite ist. Ihr Interesse ist geweckt und weitere Nachforschungen fördern eine Reihe mysteriöser Briefe zutage, welche offenbar an ihren Vater gerichtet sind. Als sie diesen mit ihrem Fund konfrontiert, zeigt er sich ungewöhnlich verschlossen. Nur nach und nach kann sie ihn dazu bringen, die Geschichte der Briefe mit ihr zu teilen. Während sie gemeinsam mit ihrem Vater zwecks diplomatischer Missionen durch halb Europa reist, erzählt er ihr, wie er viele Jahre zuvor in den Besitz des Buches gekommen ist und einst, während seiner Studienzeit im Jahre 1950, seinen Doktorvater und Mentor, den Historiker Professor Bartholomew Rossi deswegen um Rat bat. Er berichtet mit Zögern von seinen Nachforschungen über den berühmten und berüchtigten rumänischen Fürsten Vlad III. Draculea, genannt Vlad Tepes, „der Pfähler“, dem historischen Vorbild für Bram Stokers Dracula.

    Rossi war bereits Anfang der 30er Jahre bei seinen eigenen Recherchen auf Spuren gestoßen, welche einen Weg zur letzten Ruhestätte und den sterblichen Überresten von Vlad Tepes weisen. Bevor er jedoch das so gut gehütete Mysterium klären konnte, verschwand er spurlos. Paul machte sich daraufhin mit Rossis Tochter Helen auf die Suche nach seinem Mentor, wobei er versuchte, dessen Recherchen fortzuführen und zu komplettieren. Was folgte war eine monatelange Schnitzeljagd durch die historischen Stätten des Ostblocks, in deren Verlauf der Mut und Eifer des jungen Historikers auf eine harte Probe gestellt wurde.

    Nun, mehr als zwanzig Jahre später, scheint sich die Geschichte zu wiederholen, als Paul unter äußerst mysteriösen Umständen verschwindet, woraufhin sich seine Tochter, die Erzählerin, ebenfalls auf eine Suche begibt. Eine Suche, die am Ende nicht nur ihrem Vater gilt, sondern auch endlich die Geheimnisse um Dracula lüften soll.

    Vorneweg: Bei wem nun durch diesen Anriss der Handlung bereits das Interesse geweckt worden ist, der sollte möglichst nicht den gleichen Fehler wie ich begehen und dieses Buch im Sommer lesen, denn Kostovas Erstling ist aufgrund stimmungsvoller Beschreibungen, eleganter Sprache und nicht zuletzt dem Grundthema selbst, wie geschaffen für die Herbstzeit. An düsteren September- oder Oktoberabenden, bei Nebel oder Gewitter vor dem knisternden Kamin, entfaltet dieses Werk ohne Zweifel seine größte Wirkung.

    Nun zum Inhalt zwischen den Buchdeckeln: Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Elizabeth Kostova ganz gewollt in ihrem Roman Verbindungen zu Bram Stokers „Dracula“ anstellt und diese auch vermehrt sucht. Während jedoch jüngst mancher Schriftsteller (siehe Dacre Stokers und Ian Holts grottenschlechte Möchtegern-Fortsetzung „Dracula – Die Wiederkehr“) auf Stokers Grundgerüst lediglich ein paar neue Säulen hinzugefügt hat, schafft es Kostova sich dank des direkten Bezugs auf die historische Figur Vlad Tepes deutlich von der romantisierten Darstellung des Ur-Draculas zu distanzieren. „Der Historiker“ ist weder Horrorroman noch nervenzerreißender Thriller, sondern vielmehr ein exzellent und intelligent erzählter Schauerroman der klassischen Schule, der von seiner dichten Atmosphäre lebt und den leichten Schauder, den feinen Grusel sucht. Jeglicher Versuch ihn somit als spannungsgeladenen Thriller zu vermarkten, muss zwangsweise scheitern, denn trotz dieser unheimlichen Sogkraft, dieser ständigen Sucht weiter lesen zu müssen, widersetzt sich das Buch jedem Versuch das Lesetempo zu erhöhen.

    „Der Historiker“ profitiert eben gerade von den lange unbeantworteten Fragen, von mysteriösen Rätseln, von detaillierten Recherchen in Bibliotheken. Die gleiche Geduld, welche die Figuren bei ihren historischen Nachforschungen aufbringen müssen, fordert Kostova auch ihren Lesern ab. Und soviel sei gesagt: Selten zahlt sich Geduld so aus wie hier. Wer das früh erkennt und versteht, dem wird eine Art von Spannung geboten, welche lange aus den Geschichten moderner Bücher verschwunden war: Eine Spannung, welche man peu a peu, Absatz für Absatz, Kapitel für Kapitel, wie ein Gourmet genießen will.

    Elizabeth Kostova gelingt das, woran viele Schriftsteller vorher bereits Schiffbruch erlitten haben. Historische Fakten und Fiktion so kunstvoll miteinander zu verknüpfen, das die Übergänge verschwimmen und nicht mehr ersichtlich sind. Bereits getätigte Vergleiche mit Umberto Eco mögen anmaßend und übertrieben klingen, sind meines Erachtens aber vollkommen gerechtfertigt. Im Gegensatz zum Autor von „Der Name der Rose“ kommt hier das kulturgeschichtliche und anthropologische Wissen allerdings nicht derart schulmeisterlich daher, wenngleich es doch ebenso viel Aufmerksamkeit und einen gehobeneren Intellekt erfordert. Selbiges gilt für die drei Zeitebenen des Romans, die miteinander verwoben nicht immer kenntlich gemacht sind. Kostovas beträchtliche Recherchen werden in fast jeder Passage ersichtlich, auf jeder Seite gibt es neues und wissenswertes zu entdecken. Eigene Erzählstränge benötigt die Autorin dabei bemerkenswerter Weise jedoch nicht. Ohne Übergänge werden die historischen oder angeblich historischen Ereignisse in die Handlung integriert, wobei deutlich wird, dass Kostova selbst eine gute Historikerin abgeben würde, da sie behutsam aber beständig die Freude an Geschichte weckt. Ob die düstere Atmosphäre hinterm Eisernen Vorhang oder die ursprüngliche Kultur in einem entlegenen Bergdorf. Die Autorin haucht längst vergangenem äußerst eindringlich und nachvollziehbar Leben ein.

    Interessanterweise wählt Kostova dabei dieselben Stilmittel wie einst Bram Stoker. In altem Archivmaterial, Briefen oder Tagebucheinträgen führt sie den Leser langsam auf die Legende und den Mythos Dracula zu, wobei man auf dem Weg dorthin dank bild- und farbenreicher Sprache (ich fühlte mich an Zafon erinnert) an den Reisen ebenso viel Freude findet, wie an der geheimnisumwobenen Figur selbst. Liebevoll und detailliert werden Landschaften und Menschen gezeichnet, die Unterschiede der Kulturen hervorgehoben. Ließe man das Thema Vampire völlig außer acht, allein diese Beschreibungen machten dieses Buch lesenswert. Und letztlich ist die Suche nach Dracula zwar der Motor, aber nicht das leitende Motiv dieser Geschichte. Vielmehr steht die detektivische Recherche im Vordergrund. Die Suche eines Studenten nach seinem Mentor, eines Mädchens nach ihrer Herkunft, einer Tochter nach ihrem nie gekannten Vater. „Der Historiker“ lebt von seinen Figuren, ihrer unstillbaren Wissbegierde, ihrem Drang der Geschichte stets Neues abzuringen. Vereinzelte Übergriffe durch die Vampire dienen dem Element der Bedrohung, werden wohl aber keinen Anne Rice oder (Gott behüte!) Bis(s)-Fan hinterm Ofen hervorlocken. Ein Dracula-Roman ist „Der Historiker“ nicht. Und das will er auch nicht sein.

    Man muss lange suchen, um Schwächen in Kostovas Werk zu finden. Aber es gibt sie. Da ist meines Erachtens allen voran das Ende zu nennen, das, bei aller Eleganz, einfach zu schnell erzählt und abgehandelt wird. Im Vergleich zu ihren ausführlichen Fabulierungen im Vorfeld, kam es mir persönlich zu abrupt, wenngleich ich mit der Art und Weise, wie die Autorin es gelöst hat, nicht unzufrieden sein kann. Dennoch führt es dazu, dass „Der Historiker“ knapp an einer durchaus möglichen Maximalwertung vorbeirauscht.

    Insgesamt ist „Der Historiker“ ein wunderbar melancholischer, sprachlich eleganter und vor allen nachhaltiger Schauerroman, der Freunden anspruchsvoller und doch unterhaltender Literatur nur warm ans Herz gelegt werden kann. Ein echtes, entdeckenswertes Kleinod – nicht nur im Bereich der mittlerweile äußerst fragwürdigen Vampirliteratur. Ich freue mich auf weitere Werke aus der Feder von Elizabeth Kostova.

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    LadyMacbeths avatar
    LadyMacbethvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Historiker" von Elizabeth Kostova

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Inhalt von “Der Historiker” kaum beschreiben kann – zu vielschichtig und facettenreich ist dieser Roman, um ihn in ein paar wenigen Sätzen zusammenzufassen, ohne gleich zu viel zu verraten. Die nachfolgende Rezension ist daher mit Vorsicht zu genießen, denn ich kann nicht versprechen, dass ich ‘nichts ausplaudere’.

    Ich möchte aber zunächst ganz untypisch beginnen, nämlich mit einem Zitat aus “Der Historiker”, das ich für absolut treffend halte:

    “Es ist eine Tatsache, dass wir Historiker uns für Dinge interessieren, die zum Teil unser eigenes Ich widerspiegeln, vielleicht den Teil, den wir am liebsten nicht näher untersuchen würden, es sei denn auf dem Feld unserer Wissenschaft. Und je mehr wir in unsere Interessen eintauchen, desto mehr ergreifen sie von uns Besitz.” (S. 314)

    Warum ich diesen Satz zitiere? Zunächst einmal bin ich der Meinung, dass er den Kern dessen, was Historiker antreibt, trifft. Damit meine ich nicht Menschen, die mal eben Geschichtswissenschaft studieren – sondern Personen, die in ihren Studien aufgehen und sich so sehr in die Vergangenheit verstricken, dass sie beinahe zur Flucht aus der Gegenwart wird. Menschen, die eine Leidenschaft für die Geschichte und die Geheimnisse, die sie birgt, empfinden. Okay, okay… Ich komme ja schon zur Rezension. Was hat also dieser Satz mit der Rezension des Buches zu tun?
    Er drückt ziemlich genau aus, was sowohl mit den Protagonisten als auch mit den Lesern des Buches (sofern sie denn Gefallen an Kostovas Geschichte finden) geschieht: Eigentlich fürchtet man sich vor dem, was kommt – möchte den Hut vor den mysteriösen Dingen ziehen, die vor sich gehen und einfach so weitermachen wie bisher – aber das funktioniert nicht, denn da ist ein Sog, dem man nicht widerstehen kann. Die Geschichte ergreift nach und nach Besitz vom Denken. So begeben sich die Protagonisten auf eine Reise quer durch die (osteuropäische) Welt, um Geheimnisse zu lüften, die sie eigentlich fürchten; sie können nicht einfach umkehren, weil die Geschichte längst Besitz von ihnen ergriffen hat. Und der Leser sitzt gebannt vor den Buchseiten und liest und blättert und liest und blättert bis tief in die Nacht hinein, weil auch er sich nicht entziehen kann.
    Ich halte Kostovas “Historiker” für wunderbar recherchiert und konnte mich gar nicht “sattlesen” an den vielen Beschreibungen von Bibliotheken, alten Pergamenten, alten Büchern und Schriften, historischen Orten und Begebenheiten ~ aber dafür muss man, zugegebenermaßen, ein Faible haben. Wer eine mittelalterliche Handschrift im Original gesehen, vielleicht sogar angefasst hat, wird verstehen, welch ein Zauber davon ausgeht. Für mich als (angehende) Historikerin (mit Leib und Seele) war alleine diese Seite des Buches ein wahrer Hochgenuss, denn mit eigenartigen Quellen beginnt im “Historiker” die ganze Geschichte – so wie im wahren “Historiker-Leben” auch.

    Von unterschiedlichen Blickwinkeln – nämlich mit dem Blick aus drei verschiedenen Generationen – wird vor dem Leser eine Geschichte aufgerollt, die sich einerseits an Quellen orientiert und andererseits ins Phantastische abdriftet, ohne dabei überladen zu sein oder sich in Klischees zu ergehen. Ja, “Der Historiker” ist ein Vampirroman – aber ganz anderer Gestalt als Twilight oder Interview mit einem Vampir; und auch, wenn Kostova immer wieder Zitate des Dracula-Autors Bram Stoker einstreut, erschafft sie hier eine völlig neue Vampirgeschichte, losgelöst von der Mainstream-Vampirliteratur. “Der Historiker” ist mehr als ein Buch über Nackenbeißer: ein Abenteuerroman, bis zu einem gewissen Grad ein Familiendrama und – zumindest teilweise – auch noch ein guter literarischer Abriss über südosteuropäische Geschichte.
    Ich habe zunächst befürchtet, dass ich mit den unterschiedlichen Zeitperspektiven – 1930er, 1950er und 1970er Jahren – Mühe haben würde, doch Elizabeth Kostova hat die Fäden so geschickt verwoben, dass ein Rädchen perfekt in das andere übergreift und sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt.
    Stimmig sind auch die Figuren, die sich zugegebenermaßen eher wenig entwickeln (doch wenn sie sich entwickeln, dann in eine sehr plausible Richtung), die Auswahl der Orte und Begebenheiten und letzten Endes auch Kostovas Art den “Historiker” zu erzählen: Aus Büchern, Notizen, Aufzeichnungen in Archiven, Gesprächen und Briefen jeglicher Art, gepaart mit erzählenden Passagen, rollt sich vor dem Leser eine Geschichte auf, die mitreißend und spannend ist.

    Der Historiker hätte zweifellos eines meiner Jahreshighlights werden können, wenn, ja wenn da die letzten rund 230 Seiten nicht gewesen wären (bzw. anders gewesen wären). Es fällt mir schwer zu sagen, was mich gestört hat. Vielleicht war es die Tatsache, dass Elizabeth Kostova hier auf einmal wirklich mit einem Klischee arbeitete – oder vielleicht auch der genannte Auslöser für alle Ereignisse. Vielleicht war es auch das viel zu versöhnliche Ende. Auf jeden Fall konnte der Schluss mich nicht mehr so mitreißen und fesseln wie der Rest des Romans.

    Fazit

    “Der Historiker” ist genau die richtige Lektüre für dunkle und verregnete Herbst-Abende. Er ist spannend, vielleicht etwas gruselig, mysteriös und mitreißend – und erzählt eine Vampirgeschichte, die irgendwie anders ist. Geschickt werden hier historische Gegebenheiten in eine Fantasy-Geschichte eingewoben; so geschickt, dass man als Leser den Spuren der Protagonisten folgen kann, ohne ständig daran erinnert zu werden, dass es sich ja eigentlich um einen phantastischen Roman handelt. Für mich persönlich konnte das Ende nicht ganz an den Rest des Romans anknüpfen, weshalb ich 'nur' 4 von 5 Sternen vergebe.

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