Elizabeth Kostova Die Schwanendiebe

(52)

Lovelybooks Bewertung

  • 62 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 10 Rezensionen
(17)
(17)
(8)
(6)
(4)

Inhaltsangabe zu „Die Schwanendiebe“ von Elizabeth Kostova

Ein Mann stürzt auf ein Gemälde zu, mit gezücktem Messer, rasend vor Wut. Erst in letzter Sekunde wird er von einem Wachmann überwältigt. Was ist es, das den Mann zu dieser rätselhaften Tat getrieben hat? Der Täter Robert Oliver landet auf der Couch von Psychiater Andrew Marlow, der verstehen will, was es mit Olivers Wahn auf sich hat. Was folgt, ist die Spurensuche einer großen, einer unglaublichen Liebesgeschichte.

Grauenhaft ... ich war leider sehr enttäuscht, da 'Der Historiker' einfach klasse war.

— buchpfote
buchpfote

Stöbern in Romane

Ich, Eleanor Oliphant

Ein Highlight für mich. Wunderbar ehrliche Protagonisten in einer erschreckenden, aber auch berührenden Geschichte mit witzigen Momenten.

Lisbeth76

Und es schmilzt

Ein wenig umständlich geschrieben in meinen Augen, aber auch tiefgründig, erschreckend und düster.

Lisbeth76

Im siebten Sommer

Ein tolles Wohlfühlbuch über Mut für einen Neuanfang, Vater-Kind-Beziehung und natürlich auch Liebe

lenisvea

Underground Railroad

Eine düstere Geschichte, die unvorstellbare Grausamkeiten bereithält, aber auch einen Hoffnungsschimmer erkennen lässt.

Johanna_Jay

Der Junge auf dem Berg

Verlust der Menschlichkeit – Eindrucksvoll, bedrückend und auf die heutige Zeit übertragbar

Nisnis

Liebe zwischen den Zeilen

Alles in allem ist „Liebe zwischen den Zeilen“ so herrlich kitschig schön und hat mein Leserherz erwärmt.

LadyDC

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Schwanendiebe" von Elizabeth Kostova

    Die Schwanendiebe
    Arte-P_Buchladen

    Arte-P_Buchladen

    02. October 2012 um 10:31

    Rezi von Hofnaerrin (Mitarbeiterin): Der Roman von Elizabeth Kostova entfaltet seine atmosphärische Dichte erst dann, wenn man beim Lesen kontinuierlich dran bleiben kann, was auf den ersten Blick bei einem so dicken Wälzer nicht allzu einfach scheint. Es ist stattdessen aber ein Leichtes das Buch in wenigen Tagen durchzulesen. Kostova schuf mit diesem Buch eine derart fesselnde Geschichte, dass vor allem Leser, die selbst einen Hang zur Kunst und/oder Malerei haben, ihre Freude daran haben werden. Sie schafft es mit ihren Worten Bilder entstehen zu lassen, die einen schnell in den Sog der Geschichte zu ziehen wissen. Ein geheimnisvoller, malerischer Roman!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Schwanendiebe" von Elizabeth Kostova

    Die Schwanendiebe
    Hofnaerrin

    Hofnaerrin

    20. August 2012 um 15:36

    Robert Oliver, selbst ein passionierter Künstler, attackiert in einem Washingtoner Museum scheinbar grundlos ein Gemälde der Leda. Er wird daraufhin verhaftet und in eine Klinik eingewiesen. Erst der Psychiater Marlow versucht herauszufinden, welche Beweggründe der Maler gehabt haben könnte und welche Geheimnisse sich hinter dieser Tat verbergen. Sein Vorhaben gestaltet sich aber als nicht all zu einfach, schweigt Oliver doch beharrlich. Lediglich ein Stapel Briefe aus dem 19. Jahrhundert und das Porträt einer Frau, das der Maler wie besessen immer wieder in der Klinik malt, lässt Rückschlüsse auf die Vergangenheit des Künstlers zu. Der Psychiater muss nun herausfinden, welche Rolle der Inhalt der Briefe spielt und vor allem wer die geheimnisvolle Unbekannte auf der Leinwand ist. Der Roman von Elizabeth Kostova entfaltet seine atmosphärische Dichte erst dann, wenn man beim Lesen kontinuierlich dran bleiben kann, was auf den ersten Blick bei einem so dicken Wälzer nicht allzu einfach scheint. Es ist stattdessen aber ein Leichtes das Buch in wenigen Tagen durchzulesen. Kostova schuf mit diesem Buch eine derart fesselnde Geschichte, dass vor allem Leser, die selbst einen Hang zur Kunst und/oder Malerei haben, ihre Freude daran haben werden. Sie schafft es mit ihren Worten Bilder entstehen zu lassen, die einen schnell in den Sog der Geschichte zu ziehen wissen. Ein geheimnisvoller, malerischer Roman!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Schwanendiebe" von Elizabeth Kostova

    Die Schwanendiebe
    Bücherfee1979

    Bücherfee1979

    Was ich immer sehr schön finde an den Büchern von Elizabeth Kostova, ist die Genauigkeit und Sorgfalt die Sie in die Charakterzeichnung Ihrer Protagonisten investiert. Mitunter führt das aber dazu das die Bücher recht lang geraten und mitunter etwas weitschweifig werden. Trotzdem ist Ihr mit dem Roman die Schwanendiebe eine tolle Geschichte gelungen. Der Inhalt wurde ja schon an anderer Stelle wiedergegeben, also spare ich mir eine Inhaltsangabe. Für alle die mal viel Zeit und Muße für eine gute Geschichte aus dem Kunstmilieu haben eine Topempfehlung.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Die Schwanendiebe" von Elizabeth Kostova

    Die Schwanendiebe
    Amarylie

    Amarylie

    04. November 2011 um 22:53

    Besessenheit und Liebe zur Kunst Inhalt: Andrew Marlow ist ein Psychiater, der neben seinem Beruf auch zu Stiften und Pinseln greift, um sein Hobby als Maler nach zu gehen.Er liebt sowohl die Malerei, als auch sein Beruf und sein Leben. Robert Oliver, ein berühmter Künstler/ Maler hat versucht ein Gemälde in der National Gallery of Art in Washington zu zerstören. Als er danach zu Andrew in Therapie gehen sollte, stellt sich dies für Andrew Marlow als schwierig heraus. Denn er spricht nicht viel über sich oder überhaupt etwas, geschweige denn von seiner Tat, bei der er versucht hatte das Bild mit einem Messer zu attackieren. Doch wieso wollte er das Bild zerstören? Gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen dem Bild und Robert Oliver oder hat die Künstlerin Béatrice de Clerval, die das Bild zeichnete, etwas damit ausgelöst? Wieso ist der Künstler in so einem Wahn? Meine Meinung: Das Buch hat mit seinen 672 Seiten zum grübeln gemacht. Am Anfang habe ich mir wie die meisten, die ein dickes Buch in die Hand nehmen die Frage gestellt, ob ich es schaffen würde alles zu lesen und mich davon begeistern lassen kann. Und ich freue mich, dass ich das Buch doch lesen wollte und es auch getan habe. Es ist eine andere Art der Geschichte. Es wird viel von der Malerei erzählt und Gemälde beschrieben. Die, die einen Hang zur Kunst haben, werden das Buch lieben. Denn sie können durch das Buch die Farben, das Öl etc. riechen. Doch bei denen, die keinen all zu großen Hang zur Kunst haben, werden hier eventuell enttäuscht sein. Denn auch wenn ich einen kleinen Hang zur Kunst habe, fand ich es etwas langatmig, manchmal uninteressant und manches überflüssig, sodass es ermüdend war die Lektüre zu lesen. Was dies ein wenig wett machen konnte, waren die sympathischen Protagonisten, wie der Hauptprotagonist Andrew Marlow. Auch bei diesem Buch gibt es mehrere Protagonisten, deren Fokus immer wieder gewechselt wird. Mal ist er auf den Psychiater gerichtet und mal auf eine andere Person. Der Psychiater hat sich zB. in das Mystery und Geheimnis vom Maler reinversteigert und nach der Muse gesucht, die der Maler immer wieder zeichnet. Dabei stieß er immer weiter in das Leben von Robert Oliver und seiner Vergangenheit. Die Forschungen fand ich persönlich spannend. Trotz der negativen Kritik wie zB. die Langatmigkeit, finde ich die Lektüre dennoch ok. Autor: Elizabeth Kostova hat an den Universitäten von Yale und Michigan studiert. Ihr erster Roman Der Historiker gelegte den ersten Platz der UB-Bestsellerlisten und wurde in 44 Sprachen übersetzt. eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Fazit: Wie bereits oben erwähnt finde ich es für ok und denke, dass es nicht nur für die Kunstliebhaber etwas sein wird.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Schwanendiebe" von Elizabeth Kostova

    Die Schwanendiebe
    lila

    lila

    12. November 2010 um 05:59

    Leider zieht sich das Buch... Leider konnte die Autorin mich mit ihrem 2. Buch bei weitem nicht so begeistern wie ich es mir nach ihrem Erstlingswerk "Der Historiker" erwartet habe. Ich hab v.a. Spannung im Aufbau der Geschichte vermisst, fand es fast etwas langweilig.

  • Rezension zu "Die Schwanendiebe" von Elizabeth Kostova

    Die Schwanendiebe
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    17. October 2010 um 20:00

    Andrew Marlow ist Psychiater in der Klinik Goldengrove und lernt den Maler Robert Oliver kennen, als dieser zur Behandlung bei ihm eingeliefert wird. Der Künstler war in der National Gallery mit einem Messer auf ein Bild losgegangen. Marlow macht sich auf die langwierige Suche nach der Lösung für das Rätsel um seinen neuen schweigsamen Patienten. Vor allem nach den Frauen in dessen Leben. Dieses Buch ist wie ein impressionistisches Gemälde. Strich für Strich entfaltet es sich vor unseren Augen, aber nicht wie eine schnell hingeworfene, scharf umrissene Zeichnung, sondern wie eine aufwendig hingetupfte Farbstudie, die sich nur langsam zu erkennbaren Formen zusammenfügt. Was zuerst verwaschen erscheint, präzisiert sich aus der Vielzahl an fein beobachteten Aspekten: Insgesamt vier verschiedene Perspektiven kommen immer wieder zu Wort und steuern ihre Sicht der Dinge, ihre Sicht auf Robert Oliver bei. Darunter ist auch Béatrice de Clerval, eine junge Malerin vom Ende des 19. Jahrhunderts, die sich der neuesten Kunstrichtung verschrieben hat: dem Impressionismus. In den Briefen von ihr und an sie, die Marlow bei Oliver gefunden hat, spiegelt sich neben ihrer Liebe zur Kunst und zu ihrem Mann auch noch eine andere Liebe, eine verbotene, die ihr, wir ahnen es, zum Verhängnis werden wird. Aber Elizabeth Kostova hält die emotionale Waage. Neben der Schilderung von Robert Olivers Weg, der ihn immer weiter in seine Besessenheit hineinführte, werden gleichzeitig Pfade sichtbar, auf denen die Charaktere zu neuen Ufern finden können. Einzigartig faszinierend ist für mich die unglaublich komplexe und dabei so wenig forcierte Figurenzeichnung. Noch selten habe ich eine derart leichtfüßige und dennoch facettenreiche Charakterisierung erlebt wie in diesem Roman. Tempo, Action, Cliffhanger – all das sucht man hier vergeblich. Doch die Liebe zum Detail, die Lebensklugheit, die Tiefe der geschilderten Erfahrungen und die großartige Übereinstimmung von Thema und formaler Verarbeitung als Buchgemälde machen das mehr als wett. Ein wunderbares Buch, für dessen sorgsam gefüllte Seiten man sich Zeit nehmen sollte.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Schwanendiebe" von Elizabeth Kostova

    Die Schwanendiebe
    Buecherbote

    Buecherbote

    02. September 2010 um 18:11

    Ist ja ganz nett geschrieben und beginnt durchaus interessant. Aber nach der Hälfte ist es einfach nur noch langweilig, weil die Geschichte ewig braucht, um "in die Pötte" zu kommen. Wenn man sich nicht so recht mit der unglaublichen Faszination der beteiligten Frauen für diesen Maler identifizieren kann, sollte man das Buch lieber wieder weglegen. Auch wenn es sprachlich nicht schlecht ist: Ich fand das Buch zu langatmig und auch zu konstruiert. Sorry.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Schwanendiebe" von Elizabeth Kostova

    Die Schwanendiebe
    Judi

    Judi

    13. July 2010 um 21:52

    „Die Schwanendiebe“, der zweite Roman aus der Feder Elizabeth Kostovas, ist definitiv eins der schönsten Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Geschichte, zusammengewoben aus den verschiedenen Erinnerungen der Charaktere und ein paar Briefen aus dem 19. Jahrhundert, dreht sich um Malerei, Liebe und Besessenheit und ist in einer wunderbaren, detaillierten und bildhaft ausgeschmückten Sprache geschrieben, die wie ich finde auch in der Übersetzung noch sehr schön rüberkommt. Robert Oliver, ein berühmter Maler, scheitert bei seinem Versuch in der National Gallery of Art in Washington ein Gemälde zu zerstören und da er über sein Motiv schweigt wird er in eine Psychiatrie eingewiesen. Dr. Marlow ist von dem Fall fasziniert und versucht seinem neuen Patienten zu helfen indem er dessen Geschichte, den Hintergründen für die Tat und den Menschen (besser gesagt: den Frauen) in seinem Leben nachspürt, wobei er nach und nach dem Geheimnis, das Robert so belastet auf die Spur kommt. Zwar ist die Geschichte nicht besonders spannend und das Tempo eher ruhig, aber durch die wechselnden Erzählperspektiven und Roberts mysteriöse Obsession mit der französischen Malerin Beatrice de Clerval bleibt sie durchgehend interessant. Wenn man sich für Malerei absolut so gar nicht begeistern kann, könnte das Buch u.U. ein bisschen langatmig erscheinen, aber ich – als eine, die nun wirklich nicht die geringste Ahnung von Kunst hat - mochte es sehr gern, was sicher hauptsächlich an der tollen Sprache, der sorgfältigen Charakterisierung und der tragischen parallelen Handlung im Frankreich des19. Jahrhundert lag. Ein herrlicher Schmöker und ein echtes Juwel <3

    Mehr
  • Rezension zu "Die Schwanendiebe" von Elizabeth Kostova

    Die Schwanendiebe
    stadtmenschkoeln

    stadtmenschkoeln

    26. April 2010 um 10:08

    Bloomsbury hat Einiges unternommen, um Elizabeth Kostovas Buch zu verstecken: Gestaltung und Klappentext verhindern eher die Entdeckung der Schwanendiebe, als sie dazu einladen. Schon nach den ersten Seiten ist klar, dass sich hier eine ganz besondere Geschichte entfalten wird. Dr. Andrew Marlow wird von einem befreundeten Psychiater gebeten, sich dem bekannten Maler Robert Oliver anzunehmen, der ein Gemälde in der Washingtoner National Gallery of Art beinah zerstören wollte. Er beginnt eine Reise in die Zeit des 19. Jahrhunderts, streift immer wieder die Malerei und deren Ikonen des Impressionismus, taucht in das Leben von Oliver ein, Marlow lernt Kate und Mary, die Frauen des Malers, kennen und trifft immer wieder auf die Zeichnungen und Portraits einer geheimnisvollen anmutigen schönen Frau, gemalt von Oliver, der von ihr in seiner Arbeit und auch Privaten besessen zu sein scheint. Ein anfänglich scheinbar zusammenhangloser Briefwechsel zwischen der begnadeten Künstlerin Béatrice de Clerval und deren Onkel, ebenfalls Maler, lässt Marlow bis nach Mexiko und schließlich Paris reisen, um die Obsession zwischen Oliver und dem Schicksal de Clervals zu entschlüsseln. Die Handlung fächert sich immer mehr auf und lässt eintauchen in die einzelnen Perspektiven aus dem Leben der faszinierenden Persönlichkeit Olivers und seiner Leidenschaft; Kostovas Erzählkunst ist grandios und fesselnd! Fazit: eine Liebeserklärung an die Heroen der Lichtkunst des 19. Jahrhunderts und an die Unsterblichkeit der Liebe.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Schwanendiebe" von Elizabeth Kostova

    Die Schwanendiebe
    goldfisch

    goldfisch

    20. April 2010 um 09:09

    Elizabeth Kostova hat eine kleine Liebeserklärung an den Impressionismus und die Malerei verfasst.Für Kunst sollte man "etwas übrig haben", wenn man dieses Buch zur Hand nimmt,denn dann wird man belohnt, mit einer Geschichte über Farben,Malerei,Leinwände,Perspektiven,die Bessenheit und ihre Folgen. Der Psychater Andrew Marlow bekommt einen sonderbaren Patienten ,Robert Oliver den bekannten Maler, in seine Klinik.Oliver spricht nicht, malt aber wie besessen ein und dieselbe Frau. Marlow, dessen Leidenschaft ebenfalls der Malerei gehört, beginnt zu forschen.Was hat den bekannten Maler Robert Oliver so verstört? Marlos Suche führt ihn zu verflossenen Lieben des Künstlers und weit in die Vergangenheit, in die Zeit der französischen Impressionisten. Manchmal kann man die Ölfarbe zwischen den Zeilen riechen,oft hat man die Landschaften und Menchen ,die im Buch beschrieben werden, vor Augen.Pinselstrich für Pinselstrich ist das Buch von Elizabeth Kostova ein fesselndes Buch von der ersten bis zu letzten Seite.

    Mehr