Elizabeth Kostova The Historian

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Inhaltsangabe zu „The Historian“ von Elizabeth Kostova

Breathtakingly suspenseful and beautifully written, The Historian is the story of a young woman plunged into a labyrinth where the secrets of her family's past connect to an inconceivable evil: the dark fifteenth-century reign of Vlad the Impaler and a time-defying pact that may have kept his awful work alive through the ages. The search for the truth becomes an adventure of monumental proportions, taking us from monasteries and dusty libraries to the capitals of Eastern Europe - in a feat of storytelling so rich, so hypnotic, so exciting that it has enthralled readers around the world. § "Never was a ghost story so casually erudite, nor a historical travelogue such gripping entertainment." ---New York Magazine § "Impossible to resist. . . . Kostova blends fact and fantasy to remind us that the original Dracula legend is rooted in monstrous acts of unblinking evil." ---Miami Herald "A richly told story about family and the dark side of human nature. . . . This cry of the heart will appeal to readers beyond those who are drawn by a fascaination with the legend of Dracula." ---Chicago Tribune § "Genuinely terrifying." ---Boston Globe § "Nearly impossible to put down once you crack the spine. . . . It won't take you long to get to the end." ---Houston Chronicle

Wer ein wenig Geduld aufbringt, wird mit einer prächtigen und trotz des gemächlichen Erzähltempos fesselnden "Dracula"-Variante belohnt.

— brudervomweber

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    The Historian

    brudervomweber

    19. November 2013 um 23:26

    Elizabeth Kostovas Neuaufguss der Dracula-Geschichte hat ihren unbestreitbaren Reiz. THE HISTORIAN aber ist wieder einmal ein Buch, das all jenen, die Action erwarten, den letzten Nerv rauben dürfte, denn ausgerechnet diese macht sich in dem vielschichtig erzählten Roman rar. In gewisser Weise ist Kostovas allmähliche und blumige Schreibe vergleichbar mit der ebenfalls auf Vampire abonnierten Anne Rice, aber diese Verwandschaft hat ihre klaren Grenzen. Viel eher steht Kostova in einer romantischen Tradition, welche die Welt durch eine ästhetische Brille zeichnet und jeder Szene, jedem Anblick, jeder noch so heruntergekommenen Absteige ein einzigartiges Ambiente abzugewinnen vermag. "Kostova is a whiz at storytelling and narrative pace", so jedenfalls sieht es ein Kritiker des OBSERVER. Ob man das ebenso sieht, liegt wesentlich an der eigenen Erwartungshaltung an diesen Roman. Beizeiten lese ich gerne Romane, die ihre Geschichten langsam entfalten, die zwei Schritte nach vorn machen, um dann wieder einen zurück zu gehen. Ich habe Bemmans STEIN UND FLÖTE genossen, der so funktioniert. Ich fand Cornwells STONEHENGE sehr lesenswert. Ich bin ein unverbesserlicher Fan von Clarkes JONATHAN STRANGE & MR NORRELL. Alles Bücher, bei denen die Handlung sich Zeit lässt, und die von einigen ungeduldigeren Lesern geharnischte Kritik geerntet haben, weil sie so unglaublich lahmarschig sind. Und "viel zu lang". Weil man dasselbe "auf der Hälfte der Seiten'" hätte erzählen können. Ja, natürlich, hätte man. Aber dann wäre es nicht dasselbe Buch gewesen. Und insbesondere im Falle von THE HISTORIAN geht es nicht allein um den Inhalt, sondern vor allem um die Form: Das Buch bietet seine Geschichte dar aus einer Ansammlung von 'Original-Quellen'. Tagebucheinträge, Briefe, Postkarten, mündliche Berichte und historische Dokumente zeichnen Stück für Stück das Bild einer Geschichte, die sich erst am Ende vollständig erschließen lässt. Der Leser wird selbst zum Historiker, der diese Quellen zueinander in Beziehung setzt und versucht, die erzählte Geschichte zu rekonstruieren. Als weiteres Verwirrstück verschachtelt Kostova drei Erzählerperspektiven aus drei Generationen ineinander, die sich teils gegenseitig erhellen, aber auch verschleiern, was wirklich geschehen ist, weil eine vierte Kraft dafür Sorge trägt, dass die Dokumente durch herausgerissene Seiten oder das Entwendetwerden zur Unzeit diverse Cliffhanger produzieren. Die Handlungstragenden reisen auf ihrer Schnitzeljagd quer durch Europa und den Vorderen Orient, rastlos, immer auf der Suche nach dem nächsten Puzzleteil, aber von dieser Hatz kommt im Text wenig an. Kostovas Erzählstil stellt die Reflexion dieser Reise aus, das, was im Nachhinein darüber erinnert, was als bedeutsam heraussortiert und niedergeschrieben wurde. Was letztlich heißt: Wer weiß, ob das, was der Roman als seine Geschichte, als die Wahrheit vorstellt, auch wirklich so gewesen ist. Auch hier ist - auf spielerische Weise - beim Leser die Skepsis eines Historikers gefragt. Ich gebe zu, dass ich für dieses Buch länger gebraucht habe als für andere Bücher. Man braucht Ruhe und Zeit, um es lesen zu können, es ist kein Buch für nebenbei oder zwischendurch. Dass der Stil zu homogen und die verschiedenen Erzähler anhand ihrer Sprache nicht voneinander zu unterscheiden sind, ist eine Kritik, die durchaus verfängt. Dass die Konstruktionen und 'Zufälle' der Erzählung manchmal zu weit gehen und die Gutgläubigkeit des Lesers auf eine harte Probe stellen, mag man bemängeln, mich hat das nicht gestört. Ich habe die üppigen und sinnlichen Bilder genossen, die das Buch vor meinem Auge hat erstehen lassen. Es ist kein zweiter DRACULA, aber es ist ein gewitzter, geglückter und trotz seiner Gemächlichkeit auch fesselnder Versuch, den Mythos an Stokers berühmtem Roman vorbei entlang der Geschichte des Vlad Draculya zu neuer Übernatürlichkeit zu verhelfen. Und ein kleines bißchen Action hat er auch. Immerhin wird zweimal geschossen. Es fließt Blut. Es gibt Tote. Letztlich aber gilt: Wer sich selbst Durchhaltevermögen und Geduld zuspricht, eine Affinität zum Übernatürlichen verspürt und nicht auf der Suche nach dem schnellen Action-Kick ist, kann sich getrost diesen Roman zulegen.

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  • Rezension zu "The Historian" von Elizabeth Kostova

    The Historian

    tedesca

    02. September 2011 um 10:13

    Mit dem "Historiker" hat Elizabeth Kostova ein anspruchsvolles Buch zum Thema "Dracula" geschrieben, das den Leser quer durch Europas Geschichte und Landschaften führt. Wissenschaftlich fundiert rollt sie die Geschichte von Vlad Tepes auf, dem wallachischen Fürsten, der als Vorlage zu Bram Stoker's "Dracula" gedient hat und der als besonders grausamer Herrscher in die Geschichte eingegangen ist. Die Erzählung besteht großteils aus Briefen und schriftlichen Aufzeichnungen und springt durchaus überschaubar zwischen Gegenwart und Vergangenheit, meistens den 50er-Jahren, hin und her. Die Hauptcharaktere haben, zumindest zu Beginn der Geschichte :-), viel Blut in den Adern, die "Bösen" sind unheimlich gruselig und auf subtile Art zum Fürchten, so wie es sein soll. Trotz dieser positiven Attribute liest sich das Buch nicht einfach so schnell weg, es benötigt Zeit. Die Spannung entwickelt sich langsam, die historischen Details werden etwas zu ausführlich beschrieben, die Suche dauert eine Spur zu lang. Letztendlich wird man mit einem großen Finale belohnt, das aber leider die Frage, wie denn letztendlich der dämonische Herrscher seine Unsterblichkeit erreichte, offen lässt. Alles in allem eine qualitativ hervorragende Abwechslung zu dem ganzen Schrott, mit dem das Genre seit der Bis(s)-Serie überschwemmt wurde, aber trotzdem nur empfehlenswert für Menschen mit ausreichend Geduld und Interesse am Thema. Hier noch die Links zum einzigen Gemälde von Vlad Tepes und seiner Lebensgeschichte: http://www.donlinke.com/images/Vlad/vladtepesbig-x01.jpg http://www.darkside-gs.de/html/vlad.html

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  • Rezension zu "The Historian" von Elizabeth Kostova

    The Historian

    JuleSued

    05. December 2008 um 13:43

    Mochte ich sehr gerne. Einfach klasse, wie hier geschickt historische Fakten (sowie Fakten über das Historikerdasein) mit perfidem, sich langsam anschleichenden Horror verbunden wurde. Wer keine Lust mehr auf Trend-Vampirklischees hat, sollte sich das hier zu Gemüte führen. Frischer Wind fürs Genre!

  • Rezension zu "The Historian" von Elizabeth Kostova

    The Historian

    Rose270

    25. June 2008 um 13:58

    Unglaublich, ein Buch mit Gänesehaut-Garantie.

  • Rezension zu "The Historian" von Elizabeth Kostova

    The Historian

    Satariel

    21. June 2008 um 18:19

    Ich habe dieses Buch verschlungen... es ist wirklich Spannend und es fällt schwer es wieder wegzulegen, nachdem man mal angefangen hat.

  • Rezension zu "The Historian" von Elizabeth Kostova

    The Historian

    couchpotatogirl

    27. April 2008 um 11:09

    Mit über 700 Seiten ist das Buch zugegeben ziemlich dick, doch war ich persönlich bis zuletzt gefesselt von der Handlung und vom Stil der Autorin. Zeitweise war es etwas sehr viel geschichtliche Information auf einmal, und im letzten Drittel hat das Buch einige Längen, nichtsdestotrotz ein hervorragendes Lesevergnügen und vor allem ein sehr intelligenter Vampirroman, der sich zwar Anleihen bei Bram Stoker holt, unter anderem auch die Briefform der Erzählung, jedoch keinesfalls ein müder Abklatsch dessen ist. Neben der verschiedenen Zeitebenen, spielt das Buch auch in mehreren Ländern. Die Reisen von Paul, Rossi und der Erzählerin führen die LeserInnen von den USA, nach England, und weiter nach Osteuropa. Historische Fakten, die in großer Zahl vorhanden sind, vermischen sich mit den Beschreibungen von Mythen und Legenden, vor allem jener von Dracula. Die Beschreibungen des Städte sind lebendig und detailliert, man fühlt sich ins Istanbul der 70er Jahre, oder in ein verschlafenes rumänisches Dörfchen versetzt, durchforstet Bibliotheken und die Katakomben französischer Klöster, und taucht immer weiter ein, in das Geheimnis der Drachenbücher und Draculas. Obwohl es zweifellos um Vampire geht, werden die Ereignisse, wie bereits gesagt, von Seite der historischen Fakten aufgerollt. Action und Fantasy, blutrünstige Vampire, Draculas Bräute oder Ähnliches erwartet man vergebens.

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  • Rezension zu "The Historian" von Elizabeth Kostova

    The Historian

    kirjoittaessani

    10. December 2007 um 21:33

    He looks not at all like a man in constant peril -- a leader whose death could occur at any hour, who should be pondering every moment the question of his salvation. He looks instead as if all the world is before him. The Historian ist ein gutes Buch. Es ist auch eines, in dem nicht viel passiert: man reist oder stöbert in Bibliotheken, trifft Menschen, unterhält sich. Das gefällt mir, denn der gedruckten Achterbahnfahrten gibt es schon viele. Aber auch in einem anderen Sinne passiert wenig: die meiste Zeit verbringt die Erzählerin damit, Briefe zu lesen oder Berichten zu lauschen -- und diese handeln oft genug ihrerseits von Erzählungen. Der Historian ist eine Sammlung von Dokumenten, ohne jedoch distanziert zu wirken. Dadurch gewinnt das Buch selbst an Realität; es ist mehr als nur eine Hülle für die Geschichte, die es erzählt.

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  • Rezension zu "The Historian" von Elizabeth Kostova

    The Historian

    freaky_nerd

    23. May 2007 um 18:21

    Ein Buch, dass zwar mit dem Mythos von Dracula spielt, aber nicht überholt wirkt. Als Vampirfan habe ich schon viel gelesen und es war viel Schrott dabei, doch dieses Buch sicher nicht. Es ist intelligent geschrieben, verwebt Rückblenden geschickt mit der Gegenwartshandlung ohne langweilig zu werden. Der klassiche Blutsauger kommt eigentlich nur andeutungweise vor, was den Roman auch für Nicht-Vampirfans interessant macht. Eine wundervolle, spannende Schnitzeljagd durch Mittel- und Osteuropa, das erst nach und nach das große Ganze Preis gibt. Absolut lesenswert.

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