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elikott

vor 4 Jahren

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Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte Euch mein Buch anbieten und um Rezensionen bitten. Es ist für alle geeignet, ob jung oder alt. Ich habe Leserunde bei dem Lions Club gehalten und auch in einer internationen Schule.
Jetzt brauche ich Euch!

Autor: Elizabeth Kott
Buch: Acht Monate unseres Lebens im afrikanischen Busch

Floh

vor 4 Jahren

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Ich würde gerne lesen und rezensieren. Gibt es ein Leseexemplar?

elikott

vor 4 Jahren

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@Floh

Hallo Floh, es freut mich sehr. Ich habe jetzt 10 Exemplare eingestellt, die ich allerdings erst bestellen muss. Es gibt das Buch aber auch als e-book. Geht das so für Dich? Ich bin neu hier und muß mich erst reinfinden.

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lesebiene27

vor 4 Jahren

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---------------------------ZUM LETZTEN LESEABSCHNITT-----------------------

Den dritten Teil habe ich jetzt auch beendet - er ist sehr dramatisch.
Grade die letzten Monate in Afrika schienen nicht gut gelaufen zu sein, begründet durch die Alkoholabhängigkeit deines Mannes, die schlechten Arbeitsverhältnisse und die Sorge, dass ihr es nicht schaffen könntet, nach Deutschland zurückzukehren...
Allerdings finde ich es ein bisschen unverständlich, dass Klaus' Kollegen ihn wegen einem Porno so geschnitten und fertig gemacht haben.
Ich bin froh, dass ihr am Ende Hilfe von dem Arzt und dem Direktor der Steuerbehörde bekommen habt, sodas ihr es noch geschafft habt, das Land zu verlassen.

Ich werde heute noch eine abschließeden Rezension erstellen und sie hier reinstellen.

lesebiene27

vor 4 Jahren

Huschdegutzel schreibt:
Ich habe auch noch dutzende an Fragen - wie geht es Deinem Mann heute, hat er seine Sucht überwinden können ( musst Du nicht beantworten, das ist wirklich sehr persönlich! ); wie geht es Dir heute und hast Du manchmal trotz allem noch Heimweh nach Südafrika? Habt Ihr wieder Katzen und habt Ihr noch Kontakte nach Afrika?

Ich würde die Frage mal ein bisschen passender umformulieren, wenn ich darf.
Ich weiß leider nicht, wann dein Mann gestorben ist und wenn es dir zu persönlich ist, brauchst du auf die Frage auch nicht antworten, liebe Elizabeth, aber wie seid ihr mit der Alkoholkrankeit umgegangen, als ihr wieder in Deutschland ward?
Und bist du seit 1976 noch einmal wieder in Afrika gewesen?

lesebiene27

vor 4 Jahren

Ich habe jetzt auch eine Rezension zu dem Buch verfasst. Mir hat das Buch leider nicht ganz so sehr gefallen wie den anderen.
Ich wünsche dir dennoch noch viel Erfolg damit!

Hier ist meine Rezi:
http://www.lovelybooks.de/autor/Elizabeth-Kott/Acht-Monate-unseres-Lebens-im-afrikanischen-Busch-1070386976-w/rezension/1078143926/

elikott

vor 4 Jahren

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@buechermaus88

Buechermaus, Du bist die letzte mit einer Rezension? Was ist los?

elikott

vor 4 Jahren

Liebe Freunde,
ja, nach dieser gemeinsamen Zeit in der Leserunde kommt es mir wirklich vor, dass Ihr Freunde seid. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Kontakt mit mir halten würdet, oder mir auf FB folgt.
Ich danke Euch sehr für die freundlichen fairen Beurteilungen. Ich habe viel daraus gelernt.
Ich bin im Moment dabei eine 2. Auflage zu erstellen, mit Hilfe einer renommierten Lektorin, Angelika Fleckenstein. Es wird dann selbstverständlich das fehlende Kapitel 8 über Fiepie enthalten.

Vielen von Euch hat mir gefragt wie es denn weiter ging. Ich werde versuchen es Euch im Schnelldurchlauf zu erzählen. Vielleicht schreibe ich auch irgendwann eine Fortsetzung. Ich weiß es noch nicht.
Wenn ich rückwirkend mein Leben betrachte, kann ich nur sagen, dass ich daraus gelernt habe. Ich würde allerdings genau so handeln, hätte ich eine zweite Chance. Ich hatte das unglaubliche Glück einen wunderbaren liebevollen Mann zu lieben, und geliebt zu werden. Wahrscheinlich ist das auch das Basis von glücklich sein. Es geht nicht um Geld, oder Ansehen. Es geht um wahrhafte Freundschaften, wodurch man alles im Leben ertragen kann.
Die schlimmen Dinge in unserem Leben haben uns zusammengeschnürt und die Kraft gegeben, immer nach Vorne zu sehen und weiterzumachen. Ich habe gelernt nie den Mut aufzugeben. Irgendwie geht es immer weiter. Manchmal habe ich mich getröstet mit dem Gedanken, dass mir eigentlich nichts passieren kann. Mann wird mich ja nicht ermorden oder so.
Die Zeiten, in denen ich die Pfennige zusammengesucht habe, damit meine Katzen Essen hatten, oder wir wenigstens ein Stück Brot, habe ich damit überbrückt, dass ich gelernt habe zu jonglieren zwischen 2 fast leeren Konten, einmal von mir, einmal von meinem Mann.
Das Allerwichtigste aber war, niemals nichts zu bezahlen, auch wenn man kein Geld hatte. Man muss reden. Mann muss um Aufschub bitten, und den Gläubigern, die schließlich auch nur Menschen sind, versuchen klarzumachen, wie schlimm es um einen steht. Meistens waren sie dann auch bereit 2 oder 3 Wochen zu warten. Es ging, wie gesagt, immer weiter.

Was ich allerdings nicht steuern konnte war meine Gesundheit. Irgendwann hat man dann auch tatsächlich keine Kraft mehr. Das letzte Jahr meines Berufslebens konnte ich nicht mehr arbeiten. Ich konnte eigentlich gar nichts mehr. Nicht mehr laufen, konnte noch nicht mal mein Unterschrift mehr leisten. Mein Blut war schwarz und floss nicht mehr. Mein Mann hatte eine furchtbare Angst um mich. Das war dann auch was mir die letzte Kraft gab. Ich musste für ihn da sein.
Schließlich gaben mir dann die Schulärzte auf mit der Bemerkung:“ sie könne nichts mehr für mich tun. Ich muss halt leben so lange es noch geht.“ Das waren schließlich geschätzte 3 Monate.
Wie ihr aber sieht. Ich bin noch hier, und wie!!!

In der Zwischenzeit meinte das Schicksal es noch sehr hart mit mir. Der Berg mit Schulden wurde Stückchen für Stückchen abgetragen. Dann, an Klaus's Geburtstag erwähnte er wie schön es wäre ein Gläschen Rezina, den Griechischen Harzwein, zu haben. Und ausgerechnet ich, kaufte dieses Flässchen. Es waren ja 20 Jahren vergangen. Es dauerte weniger als 3 Wochen, dann war er unten, noch schlimmer als beim ersten Mal. Das was am meisten weh getan hat, war der Schmerzen in seinen Augen zu sehen. Er war so intelligent. Er wusste genau was mit ihm und mir passiert. Trotzdem hatte er es zum zweiten Mal geschafft.

Dann kam der 16. Juli 2007. 13 Tage nach seinem 62. Geburtstag.

Ich fand meinen geliebten Mann in einer Blutlache. Er hatte einen Herzstillstand, wodurch er ohne sich abstützen zu können, schon im Stehen starb und wie ein Baum gefällt wird, auf dem Steinboden meiner Küche sein Gesicht zur Brei schlug. 20 Jahre lang war er trocken, hatte zuerst eine gute Stelle. Es ging einigermaßen.

Danach folgte einen Umzug mit 2 Katzen und 4000 Büchern. Ich lebte wie ein Roboter. Nur die nächste Stunde wurde geplant. Nichts weiter. Meine 300 Umzugskartons standen 4 Boxen hoch. Irgendwie schaffte ich es. Es geht immer weiter.

Dann geschah das Unglaubliche. Ich verliebte mich in einem guten Freund und früheren Kollegen der mir half meine EDV einzurichten, Lampen aufzuhängen usw. Ich wollte nichts davon wissen, weil für mich das Untreue war. Schließlich habe ich meinen Mann 35 Jahre geliebt.
Als ich das Glück hatte, eine gute Heilpraktikerin mit vielen Jahren Erfahrung und psychologischen Ausbildung kennen zu lernen, lehrte sie mir, dass mein Leben mit Klaus zu Ende war. Ich jedoch bestimmt war weiter zu leben.

Was soll ich Euch sagen? Nach einigen Jahren bin ich nun geheilt, lebe zusammen mit einem wunderbaren Mann, den ich über Alles liebe und wir haben 2 goldigen Katzen.
Was will ich mehr!!!!!

helena33

vor 4 Jahren

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Hallo Elizabeth,

vielen Dank nochmal für deine erneuten Schilderungen. Ich fand es schon wieder sehr berührend..:) Vielen Dank, dass du dir so viel Mühe mit unseren Fragen gibst!

Viele Grüße an deine Katzen..:)

Und alles Liebe für dich!

leseratte69

vor 4 Jahren

@elikott

Das ist eine wirklich tief bewegende Geschichte die du erlebt hast. Danke für deine Offenheit und das wir daran Teil haben durften.
Übrigens hat mein Mann das Buch auch gelesen und fand es sehr interessant. Er hätte auch gerne erfahren, was euch danach passiert ist. Jetzt kann ich ihm das gleich mal zeigen. Liebste Grüße

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