So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

von Elizabeth LaBan 
4,0 Sterne bei175 Bewertungen
So wüst und schön sah ich noch keinen Tag
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (133):
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Eins der schönsten Bücher, die ich bis jetzt 2018 gelesen habe. Das Buch sollte viel mehr Aufmerksamkeit bekommen 💕

Kritisch (17):
Arachn0phobiAs avatar

So ein toller Titel, so vielversprechend - und dann doch so öde. Sehr schade, aber es konnte mich leider null begeistern.

Alle 175 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "So wüst und schön sah ich noch keinen Tag"

Im renommierten Irving-College ist es Tradition, seinem Zimmer-Nachfolger eine Überraschung zu hinterlassen. Duncan findet besprochene CDs seines Vorgängers Tim, die eine traurige Liebesgeschichte offenbaren. Tim, der als Albino meist zum Opfer von Anfeindungen und Mobbing wird, verliebt sich darin in die begehrenswerte Vanessa. Mit ihr fühlt er sich das erste Mal nicht als Außenseiter. Trotzdem fehlt ihm der Mut, ihr seine Gefühle zu gestehen. Ein Mangel an Selbstbewusstsein, der zum tragischen Unglück führt. Für Duncan ist Tims Geschichte aber der Anstoß, endlich den entscheidenden Schritt in Richtung Liebe zu tun. Ein mitreißendes Debüt über das Erwachsenwerden, verbotene Liebe und Verlust.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446250826
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:01.02.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.01.2016 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großartiges Buch!
    Dazugehören um jeden Preis

    Schon seine Ankunft steht unter einem düsteren Stern. Als Tim im berühmten College St. Ives eintrifft, hat er sein Herz bereits an die hübsche Vanessa verloren. Eine merkwürdige Beziehung entwickelt sich zwischen den beiden, die von den Schatten einer kommenden Tragödie verdunkelt wird. Duncan ist immer noch von den Ereignissen des vergangenen Schuljahres gezeichnet als er Tims Willkommensgeschenk erhält. Tim erzählt ihm auf CDs rückhaltlos von den großen Träumen, einer unwirklichen Hoffnung und falschen Entscheidungen, die so viel zerstörten. Erneut muss Duncan sich den traumatischen Ereignissen stellen.

    Von Anfang an weiß der Leser, dass sich eine Tragödie ereignet hat. Welcher Art offenbart sich nur allmählich. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt bei Tim, doch Seite für Seite offenbart sich dem Leser wie Duncan in seine Geschichte verwickelt ist. Spiegelfiguren und doch ganz anders – so stellen sich die beiden Hauptcharaktere aneinander gegenüber. Mit Duncan lernt der Leser, Tims Geschichte mit der erzählten Gegenwart zu verbinden und je mehr man sich in den Ereignissen verliert, desto mehr verknüpft man die beiden Jungen miteinander. Das Buch bietet viel  Interpretationsspielraum und lässt den Leser lange nicht los.

    Literarisch, poetisch und von sprachlicher Schönheit verliert man sich in der Welt des Internats. Gezeichnet von Cliquenwirtschaft, dem Wunsch dazuzugehören, erwachsen zu sein, etwas zu bewegen, in Erinnerung zu bleiben und sich selbst zu finden ist es die Geschichte vom Aufbruch aus der Welt des Schülers in die des Erwachsenen. Entscheidungen und Fehlentscheidungen, Angst und Mut, Übermut und wahrer Stärke, Anderssein und dazugehören – alles auf fast unwirklich wenigen Seiten dicht erzählt, schnürt es einem die Luft ab. Tim und Duncan werden dem Leser noch lange in Erinnerung bleiben.

    Eine klare Leseempfehlung!

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    buecher-beas avatar
    buecher-beavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte saugt einen sofort in das Buch, man mag nicht mehr aufschauen.
    Ein Schuljahr bis zur Lösung eines Rätsels

    Duncan schreitet durch das Schultor seines Internats. Es ist sein letztes Schuljahr an der rennomierten Irving School. Gemäß Tradition erfährt er erst jetzt, in welchem Zimmer der schläft und welchen "Schatz" er von einem seiner Vorgänger bekommt. Er weiß auch, was ihm dieses Jahr blüht: Der traditionelle Aufsatz über die Tragödie, das Frühstück zum Abendbrot und das "große Spiel", welches er ausrichten muss ... und bei dem er letztes Jahr ein Unglück miterlebt hat ...
    Duncans Zimmer ist ausgerechnet das letzte im Flur mit dem kleinsten Fenster. Hier hat Tim letztes Jahr gewohnt. Tim Macbeth, der Albino. Tim hat ihm auch seinen "Schatz" dagelassen: Ein Stapel CDs, von ihm besprochen. Tim erzählt ihm seine Geschichte. Wie er letztes Jahr nach Irving kam, wie er Vanessa kennenlernte, wie er dieses Zimmer schätzen gerlernt hat - und das seine Geschichte der perfekte Stoff für den Tragödienauffsatz bietet.

    Der Titel ist ein Macbeth-Zitat, was Vanessa bei Tims Vorstellung zitiert. Die Geschichte saugt einen sofort in das Buch, man mag nicht mehr aufschauen. Unbedingt muss man erfahren, was da letztes Jahr geschehen ist und was Duncan für Lehren aus dieser Geschichte zieht. Eine tolle Geschichte!
    (Rezension vom 02.03.2016)

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    Lorbeerchens avatar
    Lorbeerchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zart, emotional und poetisch. Ein sprachliches Meisterwerk und eine rührende Geschichte.
    Zart, emotional und poetisch.

    Darum geht's...
    Es ist soweit, Duncans letztes Schuljahr beginnt. Wie es Tradition ist, bekommen die „Seniors“ nun ihre eigenen Zimmer, weiterhin verlangt die Tradition, dass die vorherigen Bewohner ihren Nachfolgern einen Schatz hinterlegen. Duncan ist enttäuscht, ausgerechnet er bekommt das unbeliebteste Zimmer, in dem auch noch Tim der Albino gewohnt hat.

    Das sag ich dazu...
    Ich bin vollkommen überwältigt von der Geschichte, der Charaktere, der Erzählweise.

    Kurz gesagt: Das gesamte Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Einmal angefangen, war es schwer für mich das Buch wieder aus der Hand zu legen. Und als ich fertig war, hingen meine Gedanken noch lange daran.

    Elizabeth LaBan erzählt eine schöne und auch traurige Geschichte über einen Jungen, der sein bisheriges Leben als Außenseiter verbracht hat. Sein Selbstwertgefühl ist praktisch nicht vorhanden und plötzlich steht er vor der Chance neu anzufangen und dabei zu sein. Er verliebt sich und wird mutiger. Er trifft Entscheidungen, deren Konsequenzen er nicht abschätzen kann. Elizabeth LaBan schafft es einen mit einer lockeren, aber auch eindringlichen Sprache mitzureißen und dazu zu bringen, die vielfältige Gefühlswelt hautnah mitzuerleben.

    Obwohl Duncan einer der Hauptcharaktere ist, bleibt er im Vergleich eher blass und unscheinbar. Genauso wie Daisy, die zumindest für Duncan, eine tragende Rolle spielt. Dies ist wohl dem starken Fokus auf Tims Zeit im Internat und die Dreiecksgeschichte zwischen Vanessa, Patrick und ihm zu schulden. So ist es wenig verwunderlich, dass Duncan für mich, trotz seiner Wichtigkeit, weniger greifbar geworden ist, als z.B. Tim selbst.

    Im Autoreninterview (weiter hinten im Buch) erzählt die Autorin, dass die Geschichte ohne einen Zuhörer (Duncan), der Tims Geschichte lauscht, nicht funktioniert hätte. Nachdem ich eine Weile darüber nachgedacht habe, muss ich ihr beipflichten. Das Besondere hätte ohne Duncan und sogar ohne Daisy wirklich gefehlt, Tims Geschichte brauchte ein Publikum und nur der Leser wäre zu wenig gewesen.

    Auf den Punkt gebracht...
    Schöne Tragik. Tragische Schönheit. Ein leichtes als auch schweres Buch über Liebe, verpasste Momente, Glück und Unglück, Entscheidungen und die Konsequenzen, die daraus folgen können. Eine wichtige Botschaft für das Leben, eindringlich und sensibel erzählt.

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    buchstabentraeumerins avatar
    buchstabentraeumerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte, die sich viel vorgenommen hat, bei der es aber an der Umsetzung hapert. Sehr schade, denn die Idee war richtig gut!
    Coming-of-Age Geschichte, die das Potenzial nicht ausschöpft

    Duncan wusste, was Tim in Gang gesetzt hatte. Warum gab es das nicht, so ein großes rotes Blinklicht, das immer warnend aufleuchtet, wenn man eine schlechte oder sogar, wie in diesem Fall, katastrophale Entscheidung traf? (Seite 153)

    Der Begriff „Tragödie“ bildet das Zentrum in dieser Geschichte. Alles, was geschieht, lässt sich auf diesen gemeinsamen Nenner zurückführen. Eine äußerst spannende Idee, die mir sehr gut gefiel. Wir bewegen uns dabei auf zwei Zeit- und Erzählebenen: Tim, der in seinem letzten Schuljahr eine Tragödie erlebt hat, und Duncan, dem rückblickend von diesem Unglück berichtet wird und in dem eigene Erinnerungen daran wachgerüttelt werden. Übergreifend müssen alle Schüler des Irving-Colleges für ihren Abschluss einen Aufsatz über Tragödien schreiben. Diese vielfältigen Verbindungen haben einen Großteil des Reizes ausgemacht.

    Im Grunde ist es eine wunderbar schöne und auch traurige Geschichte, aber dennoch konnte mich das Buch nicht glücklich machen. Das lag weitestgehend an den Charakteren und am Schreibstil. Dazu also gleich mehr. Zudem erzählt Tim seinen Teil der Geschichte aus der Erinnerung. Dabei bewerkstelligt er es, sämtliche Dialoge in allen Einzelheiten wiedergeben. Das ist zwar nur eine Kleinigkeit, doch ich störte mich daran, da ich ständig grübelte, ob so etwas zu schaffen sei.

    Dennoch habe ich weitergelesen, in der Hoffnung, dass die Auflösung auf wundervolle Weise alle Fäden zusammenbringen würde. Leider wurde ich vom Ende enttäuscht. Das lag maßgeblich daran, dass ich absolut nicht verstehen konnte, weshalb sich Duncan derart viele Gedanken um sein Mitwirken am Unglück gemacht hat. Doch tatsächlich hätte kaum jemand die Tragödie verhindern können. Das war sehr schade, denn eine intensivere Verbindung zwischen Tim und Duncan hätte das Buch in meinen Augen wieder enorm aufgewertet. So blieb ich relativ eindruckslos zurück.

    Schreibstil

    „[…] Mitleid und Furcht. Charakterschwäche. Eine schicksalhafte Wende, die auf einer falschen Einschätzung beruhen kann, aber nicht muss. Ironie, Katharsis. Monomanie – weißt du, was das ist? (Seite 187)

    Erzählt wird aus Sicht von Tim und Duncan. Perspektivwechsel finde ich persönlich immer recht gut, daher habe ich mich mit diesem Aufbau grundsätzlich angefreundet. Beide haben das Unglück miterlebt und wurden in irgendeiner Weise davon berührt. Mit Duncan befinden wir uns in der Gegenwart, das Unglück liegt bereits etwa ein Jahr zurück. Tim erzählt seine Geschichte zeitnah nach dem Unfall. Diese verschiedenen Sichten machten mich neugierig darauf, wie das jeweils Erlebte miteinander zusammenhängen würde.

    Allerdings gab es auch hier etwas, das mich mit jedem Kapitel zunehmend störte: Tim erzählt seine Geschichte rückblickend aus der Ich-Perspektive. Wir erleben das Erzählte also direkt mit seinen Augen. Springen wir zu Duncan, wechselt die Perspektive und wir haben es mit einem personalen Erzähler zu tun. Diesen Wechsel habe ich als völlig unpassend empfunden und ich konnte mir einfach nicht erklären, warum das notwendig war. Bei jedem Wechsel stolperte ich darüber und geriet ins Stocken.

    Charaktere

    In seinem Bericht gebrauchte er all die Wörter, die ihm schon längst durch den Kopf schwirrten: Tragweite, Charakterschwäche, Chaos und Ordnung, Katharsis. (Seite 269)

    Gute Charaktere hätten hier entgegenwirken können. Doch Tims Zurückhaltung war mir ein wenig zu anstrengend. Seine Scheu und sein mangelndes Selbstbewusstsein
    mögen natürlich daher rühren, dass er schlechte Erfahrungen gemacht hat – in seiner Kindheit gehänselt wurde, oder Ähnliches -, doch leider erfährt man darüber viel zu wenig, um es nachvollziehbar zu machen. Denn schlussendlich wird er am Irving-College von allen akzeptiert und niemand behandelt ihn auffallend anders.

    Zudem verhält sich Tim zu oft leichtsinnig und dumm. So muss er zum Beispiel eine Sonnenbrille tragen, um seine Augen vor Erblindung zu schützen. Doch er tut es nicht, um nicht noch mehr aufzufallen. Dabei weiß er, welches Risiko er damit eingeht. Nicht mal, als es zu ersten Ausfallerscheinungen kommt, handelt er verantwortungsbewusster.

    Duncan fand ich ganz in Ordnung. Er ist unauffällig, zurückhaltend und vernünftig. Mit ihm konnte ich mich am besten identifizieren. Vanessa aber war mir viel zu blass. Was sie – abgesehen von der eigenwilligen Farbwahl ihrer Anziehsachen vielleicht – so begehrenswert macht, wurde mir nicht klar. Sie macht Tim Hoffnungen, bleibt aber bei Patrick. Sie ist schrecklich unentschlossen und echte Gefühle kamen nicht rüber.

    Generell wurde mir zu wenig aus dem Leben von Duncan, Tim und auch Vanessa erzählt. An Informationen erfährt man nur das Nötigste, wodurch mir ein Zugang zu den Charakteren fehlte.

    Fazit

    Eine Geschichte, die sich viel vorgenommen hat, bei der es aber an der Umsetzung hapert. Blasse und bisweilen nervende Charaktere treffen auf anstrengende Perspektivwechsel. Sehr schade, denn die grundlegende Idee war richtig gut!

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    Madame_Klappentexts avatar
    Madame_Klappentextvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderschön und doch so tragisch.
    Wunderschön und doch so tragisch

    Inhalt: Duncan geht in die Abschlussklasse des Irving-Internats. Dort ist es Brauch seinem Nachfolger ein Geschenk im Zimmer zu hinterlassen. Duncan bekommt etwas ganz besonderes von Tim: Eine handvoll CD’s auf denen Tim die Ereignisse des letzten Jahres Revue passieren lässt. Eine Zeit die Duncan zu gern vergessen würde.

    Leseeindruck: Mir haben Tims Kapitel etwas besser gefallen als die mit Duncans Geschichte. Tim spricht auf den CD’s aus der Ich-Perspektive und so erfährt man seine ganz persönliche Sicht auf die Dinge. Schnell wird klar, dass Tim besonders ist. Er ist Albino und noch dazu ein Neuling, denn er ist erst im letzten Jahr nach Irving gekommen. Die Geschichte ist recht spannend, denn es wird vieles nicht ausgesprochen. Schließlich weiß Duncan ja welche Vorfälle Tim anspricht. Nur eben der Leser bleibt unwissend zurück. Seite für Seite habe ich gewartet, wann ich endlich erfahre, was nun im letzten Jahr an der Schule passiert ist. Ganz speziell kommt die Frage auf: Was ist mit Vanessa passiert und was hat Tim damit zu tun.
    Der Weg zur Aufklärung ist gespickt mit vielen Überraschungen. Unterbrochen wird Tims Erzählung von Duncans Erlebnissen der Gegenwart. Dieser Wechsel bringt viel Spannung, auch wenn ich Duncans Schuljahr im Vergleich nicht ganz so interessant fand. Trotz vieler Unterschiede in den Erlebnissen haben sie eines gemeinsam. Beide Jungs entdecken die Liebe für sich. Die Gefühle kommen also nicht zu kurz. Nur gut, dass es an keiner Stelle zu kitschitg wird. So ist die Story wirklich unterhaltsam und abwechslungsreich.

    Leider bleiben für mich am Ende noch einige Fragen offen. Ich kann zwar durchaus nachvollziehen weshalb sich die Autorin für diesen Weg entschieden hat, trotzdem wurde mein Leseeindruck etwas getrübt.

    Fazit: Etwas Romantik gepaart mit Spannung ergeben tolle Unterhaltung und das mit Sicherheit nicht nur für Jugendliche. Für die volle Punktzahl fehlen mir am Ende aber doch ein paar Antworten, daher gibts 4/5 Sterne.

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    Naechtedurchlesers avatar
    Naechtedurchleservor 2 Jahren
    So schön und kurzweilig...

    Duncan ist jetzt Senior an der Irving School und im schießen zwei Fragen durch den Kopf - welches Zimmer wird er bekommen und welchen "Schatz" hat sein Vorgänger im dort hinterlassen, denn das ist Tradition an der Schule.
    Er kann sein Pech kaum fassen, als er seinen Namen am kleinsten Zimmer im Flur entdeckt und nichts weiter vorfindet als einen Stapel CDs.
    Hinterlassen hat ihm diese CDs Tim - ehemaliger Bewohner seines Zimmers, Außenseiter, Albino. Tim hat die CDs aufgenommen und erzählt Duncan seine Geschichte. Wie er an die Irving School kam, von seiner Freundschaft zu Vanessa und von den Ereignissen im letzten Schuljahr, die Duncan nur allzu gut in Erinnerung sind.
    Bald kann Duncan gar nicht mehr aufhören, Tims Geschichte zu lauschen und doch fürchtet er sich vor den Schilderungen jener schicksalshaften Nacht...

    Mit seinen knapp 300 Seiten ist "So wüst und schön sah ich noch keinen Tag" ein sehr kurzweiliges Buch, das ich an einem Tag verschlungen habe.
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war packend und ich fieberte der Auflösung des Buches entgegen, da man erst am Schluss über die Ereignisse des vergangenen Jahres aufgeklärt wird.
    Duncan ist ein sympathischer Junge, dessen Geschichte man eben so gern erfahren möchte wie Tims. Und man ahnt schon früh, dass auch Duncan eine Rolle spielt in Tims Erzählung.

    Ich war gefesselt von der Geschichte und habe das Buch erst aus der Hand gelegt, als ich es beendet hatte. Eine Leseempfehlung sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene.

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    Lesemamavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ruhig erzähltes, sehr emotionales Buch.
    Tritt ein, um Freundschaft zu schenken

    Tritt ein, um Freundschaft zu schenken und zu finden

    Zum Inhalt:

    Duncan wechselt ins Senior-Jahr auf der Irving-School. Das heißt er bekommt auf dem Campus ein Einzelzimmer. Und da es in Irving Tradition ist von den Vorgängern einen Schatz in seinem Zimmer zu finden ist Duncan doch sehr angespannt. Denn was wird der Schatz sein? Eine Flasche Hochprozentiges? Ein angegammeltes Stück Pizza? Denn die Vorgänger wissen, wer in ihr "altes" Zimmer kommt.

    Als er in seinem Zimmer ankommt erwarten in zwei Dinge, erstens hat er das kleinste und düsterste Zimmer bekommen und zweitens hat sein Vorgänger Tim ihm einen ganzen Stapel selbstgebrannte CDs hinterlassen. Zuerst in Duncan über diesen Schatz sehr enttäuscht...

    Meine Meinung:

    Mich hat die Geschichte von Duncan und vor allem von Tim sehr berührt, mir gefällt die Art, wie das Buch geschieben ist. Es ist ein ruhig erzähltes und doch sehr emotionales Buch. Der Schreibstil ist schön zu lesen, ich hatte das Gefühl, es wird nur mir erzählt. Das Cover ist auf der einen Seite sehr schlicht und trotzdem hat es mich sofort angesprochen.

    Fazit:

    Auch Bücher, die nicht wirklich actionreich sind, können einen fesseln. Diesem Buch ist es definitiv gelungen.

    Für mich beschreibt es sehr gut in welcher Zwickmühle Jugendliche oft stecken und trotzdem ist es eine spannende, wunderschön erzählte Geschichte die mich einerseits traurig machte, andererseits einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

     

    Ich gab So wüst und schön sah ich noch keinen Tag 5 Sterne

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    anette1809s avatar
    anette1809vor 2 Jahren
    Die Tragödie von Tim und Duncan

    „So wüst und schön sah ich noch keinen Tag“ ist der Debütroman der Autorin Elizabeth LaBan, dessen Originaltitel zwar wesentlich einfacher, aber aussagekräftiger ist, was den Inhalt des Buches angeht: „The tragedy paper“.
    Die Geschichte beginnt damit, dass Duncan das Gelände der Irving School betritt, am ersten Tag seines Abschlussjahres, wo jedem Senior im Gegensatz zu den vorhergehenden Jahren ein Einzelzimmer zugewiesen wird. Ein Zimmer gibt es, das keiner haben will… das des Albinos Tim, mit dem Duncan vor den Ferien einen unschönen Zwischenfall gehabt haben muss, auf den jedoch noch nicht näher eingegangen wird, denn die Tragödie spielt darauf hin. Natürlich zieht Duncan das Unglückslos und landet in Tims altem Zimmer. Dort erwartet ihn eine ganz besondere Überraschung. Jeder alte Seniorschüler hinterlässt dem Erben seines Zimmers einen „Schatz“, das ging in den vergangenen Jahren von vergammelter Pizza bis hin zu einer Bulldogge. Zunächst scheint Duncans Schatz mehr als langweilig und einfallslos zu sein: ein Stapel CDs… doch auf den CDs verbirgt sich Tims Geschichte, die Duncan etwas ganz besonderes geben soll, die Geschichte zu dem tragischen Aufsatz, den die Abschlusschüler in ihrem letzten Jahr abliefern müssen. Die Kapitel sind im Wechsel aus Duncans Sicht und Tims Geschichte, die Duncan auf CD hört. Tim ist ein Albino und stand wohl immer sehr alleine in seinem Leben. Bis er sich in der Schule in ein Mädchen verliebt. Auf Grund mangelden Selbstbewusstseins gesteht er ihr jedoch nie ein...
    Die Autorin schafft es hervorragend die Neugier auf den weiteren Lauf der Geschichte zu schüren, da man zu Beginn nur mit Andeutungen gefüttert wird. Ein wenig erinnert die Atmosphäre an den Roman „Eleanor und Park“, der im letzten Jahr ebenfalls bei Hanser erschienen ist. Wenn ich denke, wie sehr bereits die ersten beiden CDs von Tim beim Lesen berührten, glaubte ich, dass die Geschichte noch sehr viel gefühlvoller und trauriger im Laufe der Zeit wird. Zudem war ich gespannt, was den Leser als Auflösung erwartet, welche Beziehung Tim zu Duncan (und dem Rest der Schüler) hatte. Von seinem einleitenden Brief an Duncan und den CDs kommt Tim sehr sympathisch rüber, aber er scheint tatsächlich große Schwierigkeiten auf Grund seiner Erkrankung gehabt zu haben.
    Im Format mit den beiden wechselnden Erzählern mischt sich so manches Mal des Schicksal von Tim und Duncan, ihr Werdegang auf der Irving ist ähnlich, ich blättere mal zurück, lese nach, bin wieder im Bilde. Der Druck auf eine für mich befriedigende Auflösung am Ende steigt, eigentlich eine Auflösung, zu der es zwangsläufig kommen musste, andererseits viel zu belanglos für einen Unbeteiligten, um die geschürte Neugier auch nur annähernd zu befriedigen.
    Insgesamt handelt es sich hier aber um einen hervorragend ausgearbeiteten Highschoolroman, der nicht nur die Tragödie als Schulabschlussthema behandelt, sondern deren Protagonisten Tim und seine Abschlussklasse tatsächlich in eine Tragödie verwickelt werden, die sie an die nächste Generation weiterreichen können, in diesem Fall Duncan, der ihre gemeinsamen Erlebnisse nur noch zu Papier bringen muss.

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    angelj222012vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: tragisch - aber nicht auf schöne Weise
    so wüst und schön

    Ich habe sehr viel von diesem Buch erwartet, da mir die Premisse sehr gut gefallen hat, allerdings konnten diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Die Covergestaltung ist gut gelungen.
    Mein Hauptproblem mit diesem Buch ist, dass ich keine der Hauptpersonen besonders mag. Tim und Duncan haben beide die Angewohnheit sich obsessiv mit den Mädchen, die man anschmachtet, zu beschäftigen.
    Nach zwei Drittel des Buches ist mir dann klargeworden das sich das Thema des Aufsatzes, der im Buch geschrieben wird, auch auf die Gesamthandlung auswirkt. Gute Idee! (Ist einfach nicht meins.) Die Idee mit den Tonaufnahmen fand ich super. (Hat mich an tote Mädchen lügen nicht erinnert.) Aber es kam mir vor als würde ewig nichts passieren. Tim schmachtet Vanessa an aber darauf wird nichts. Ich verstehe nicht was er an Vanessa findet. Ich weiß kaum etwas über sie (ähnlich wie Daisy). Diese Charaktere sind nicht genug ausgearbeitet, wie die meisten Charaktere in diesem Buch. Das Hauptaugenmerk wird auf den Tragikaspekt gelegt.
    ABER ich LIEBE Mr Simon, der ist der Knaller.

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    angelj222012vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: tragisch - aber nicht auf schöne Weise
    so wüst und schön

    Ich habe sehr viel von diesem Buch erwartet, da mir die Premisse sehr gut gefallen hat, allerdings konnten diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Die Covergestaltung ist gut gelungen.
    Mein Hauptproblem mit diesem Buch ist, dass ich keine der Hauptpersonen besonders mag. Tim und Duncan haben beide die Angewohnheit sich obsessiv mit den Mädchen, die man anschmachtet, zu beschäftigen.
    Nach zwei Drittel des Buches ist mir dann klargeworden das sich das Thema des Aufsatzes, der im Buch geschrieben wird, auch auf die Gesamthandlung auswirkt. Gute Idee! (Ist einfach nicht meins.) Die Idee mit den Tonaufnahmen fand ich super. (Hat mich an tote Mädchen lügen nicht erinnert.) Aber es kam mir vor als würde ewig nichts passieren. Tim schmachtet Vanessa an aber darauf wird nichts. Ich verstehe nicht was er an Vanessa findet. Ich weiß kaum etwas über sie (ähnlich wie Daisy). Diese Charaktere sind nicht genug ausgearbeitet, wie die meisten Charaktere in diesem Buch. Das Hauptaugenmerk wird auf den Tragikaspekt gelegt.
    ABER ich LIEBE Mr Simon, der ist der Knaller.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar

    Wie weit würdet ihr für die Liebe eures Lebens gehen?

    Zusammen mit dem Hanser Verlag möchten wir euch zu einer Leserunde zu einem besonderen Jugendroman einladen. "So wüst und schön sah ich noch keinen Tag" ist das Debüt der US-amerikanischen Autorin Elizabeth LaBan und erzählt eine tragische Liebesgeschichte, die euch garantiert berühren wird.

    Mehr zum Inhalt:
    Im renommierten Irving-College ist es Tradition, seinem Zimmer-Nachfolger eine Überraschung zu hinterlassen. Duncan findet besprochene CDs seines Vorgängers Tim, die eine traurige Liebesgeschichte offenbaren. Tim, der als Albino meist zum Opfer von Anfeindungen und Mobbing wird, verliebt sich darin in die begehrenswerte Vanessa. Mit ihr fühlt er sich das erste Mal nicht als Außenseiter. Trotzdem fehlt ihm der Mut, ihr seine Gefühle zu gestehen. Ein Mangel an Selbstbewusstsein, der zum tragischen Unglück führt. Für Duncan ist Tims Geschichte aber der Anstoß, endlich den entscheidenden Schritt in Richtung Liebe zu tun.

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    Wir vergeben 30 Exemplare dieses mitreißenden Internatsromans über das Erwachsenwerden, verbotene Liebe und Verlust an interessierte Testleser, die gern die Geschichte eines Außenseiters und seiner großen Liebe lesen möchten.

    Klickt einfach auf "Jetzt bewerben"* und beantwortet uns im Rahmen der Bewerbung für eines der Bücher folgende Frage:

    Stellt euch vor, ihr wärt auf dem Irving-College gewesen und müsstet euch eine Überraschung für euren Zimmer-Nachfolger überlegen. Was würdet ihr ihm oder ihr hinterlassen und wieso?

    * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.
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    Pressestimmen

    Eine berührende und tragische Liebesgeschichte zwischen einem Außenseiter und seiner großen Liebe – ein Internatsroman mit Tiefgang

    "Ein spannender Jugendroman, der auch als als junge, frische Hommage an William Shakespeare gelesen werden kann: lebendig aufgebaut, psychologisch sensibel und mitreißend erzählt.“ Sylvia Schwab, Deutschlandradio Kultur, 05.04.16
    "Ein tragisch-schönes Lesevergnügen.“ Verena Specks-Ludwig, WDR 5, Scala Kulturmagazin, 23.02.16
    "Fans von John Green wird dieser Roman gefallen. Ein tragisch-schönes Lesevergnügen für alle, die Heranwachsenden-Literatur mögen." Ruth Dickhoven, Radio WDR 5, 23.02.16
    „Elizabeth LaBan trifft punktgenau den richtigen Ton. Ihre Geschichte über den Außenseiter und seine große Liebe ist berührend und sehr einfühlsam geschrieben.“ Katja Eßbach, NDR info, 20.02.16

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