Elizabeth Little Mördermädchen

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Mördermädchen“ von Elizabeth Little

Janie Jenkins hat alles: Ruhm, Geld und gutes Aussehen. Doch dann wird ihre Mutter ermordet – und alle Beweise sprechen gegen sie. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in jener Nacht geschehen ist. Als sie zehn Jahre später aus dem Gefängnis entlassen wird, macht sie sich auf die verzweifelte Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in die kleine Stadt Adeline in South Dakota, wo sie unter falscher Identität Stück für Stück die Vergangenheit ihrer Mutter entschlüsselt. Warum musste diese sterben – und trägt Janie tatsächlich Schuld an ihrem Tod?

Relativ spannend, etwas komisch erzählt und haufenweise Fäkalsprache. Ende war enttäuschend.

— Elizzie
Elizzie

Wer das nicht liest, dem ist nicht mehr zu helfen;-))

— Eiskalt-Hannah
Eiskalt-Hannah

Habe in der Hälfte aufgehört und das soll was heißen (kann mich nur an 2 weitere Bücher erinnern, wo das so war). So schlecht geschrieben.

— lady_lydili
lady_lydili

Spannend, ungewöhnlich und frech. An manchen Stellen zieht es sich aber ein wenig.

— Schneewittchen_liest
Schneewittchen_liest

Super Buch :) Nicht ganz so spannend wie ich es gerne bei solchen Büchern habe, aber trotzdem toll zu lesen und die Story ist auch gut :)

— nadikoe_buechermaus
nadikoe_buechermaus

Interessante Story, konnte mich aber nicht wirklich begeistern

— lenisvea
lenisvea

Anders als erwartet, aber außergewöhnlich - vermutlich nicht für jeden was.

— AnnaBerlin
AnnaBerlin

Konnte meine Erwartungen gar nicht erfüllen. Unsymphatische Protagonistin die gezwungen witzig sein soll, langatmige Story, leider schwach.

— Linsenliebe
Linsenliebe

Genial! Und voll schwarzem Humor!

— photovivie
photovivie

Eine wunderbare Schreibweise, eine grandiose Story.

— Pue
Pue

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Spannende Idee, schlechte Umsetzung

    Mördermädchen
    Gruseldolly

    Gruseldolly

    06. September 2017 um 23:28

    Und noch ein Buch, welches ich aus dem Jahre 2015 mitgenommen habe. In „Mördermädchen geht es um die 16- Jährige Janie, die des Mordes angeklagt wird. Doch sie hat nicht irgendjemanden umgebracht, nein, sie soll ihre eigene Mutter getötet haben. Der prominente Status der Familie trägt seinen Rest zu dieser Katastrophe bei und ehe sie sich versieht, ist Janie für 10 Jahre hinter Gittern. Beginnen wir mit den positiven Seiten des Buches. Ich liebe die Hauptprotagonistin! Janies Ironische und sarkastische Art waren einfach mein Highlight. Die Charaktere waren im Allgemeinen sehr gut ausgearbeitet und strukturiert. Selbiges gilt für die Story und ihren Aufbau. Da hören die positiven Dinge aber auch schon auf. Mein Hauptproblem war, dass mich diese Geschichte nie wirklich fesseln konnte. Außerdem war die Story an einigen Stellen wirklich sehr langatmig und hat mir somit wirkliches Durchhaltevermögen gefordert. Die Sprecher des Hörbuches waren Oliver Siebeck, Nora Tschirner. Oliver Siebecks Stimme war für die Meldungen Zwischendurch gedacht und passte einfach perfekt. Mit Nora Tschirner, die Janie sprach, konnte ich mich allerdings gar nicht anfreunden. Mein Fazit: Ein Buch mit einer super Idee, aber mittelmäßiger Umsetzung. Leider gibt es dafür nur 3 von 5 Sternen.

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  • Zickig aber gut!

    Mördermädchen
    CarinaCaro

    CarinaCaro

    04. July 2016 um 21:04

    Jane Jenkins eine verwöhnte, zickige, egoistische, gefühlskalte 16 jährige wird verdächtigt ihre Mutter umgebracht zu haben. Die Boulvardpresse stürzt sich auf den Fall, alle Beweise sprechen gegen Sie und sie kann sich eigentlich selbst nicht mehr erinnern. Sie kommt ins Gefängnis, wird aber nach 10 Jahren entlassen, da Fehler in dem Beweismittel Labor aufgetreten sind. Sie macht sich verkleidet auf die Suche um den Mörder ihrer Mutter zu finden. Die wenigen Spuren aus der Vergangenheit ihrer Mutter die sie hat, führen sie in eine Kleinstadt. Dort erfährt sie erstmals woher ihre Mutter stammt und entdeckt gut gehütete Geheimnise. Was mir an diesem Spannungsroman besonders gefallen hat, ist das es in der Ich- Perspektive geschrieben ist. Die Hauptperson Janie ist zickig und hat jede Menge böse Gedankengänge die eigentlich irgendwie sehr schön sarkastisch und witzig zu lesen sind. Besonders spannend oder unvorhersehbar ist der Inhalt allerdings nicht! Wer sich einen blutrünstigen Thriller erwartet ist hier falsch. Dennoch kann ich das Buch empfehlen da es interessant ist sich mit der Hauptfigur auseinanderzusetzenundschön in Vorurteilen über die Highsocity zu schwelgen. Wer bitterböse Gedankengänge einer empathilosen Zicke amüsant findet wird seinen Spaß haben! Ich fand es amüsant - das Buch wird aber nicht jedem Gefallen!

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    • 2
  • Mördermädchen

    Mördermädchen
    lenisvea

    lenisvea

    02. July 2016 um 19:05

    € 12,99 [D]* € 14,60 [A]* | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis) Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-1934-1 Erschienen: 21.12.2015 Zum Hörbuch: http://www.randomhouse.de/Hoerbuch-MP3/Moerdermaedchen/Elizabeth-Little/der-Hoerverlag/e486003.rhd Frischer Wind in der Welt der Spannungsromane Zum Inhalt: Janie Jenkins wird im Alter von 16 Jahren für den Mord an ihrer prominenten Mutter für schuldig erklärt. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in der Nacht des Mordes geschehen ist. Als sie zehn Jahre später das Gefängnis verlässt, macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in eine verschlafene Provinzstadt in South Dakota, wo sie Stück für Stück die überraschende Vergangenheit ihrer Mutter aufdeckt. Am Ende muss Janie sich entscheiden, ob sie weiter unter falscher Identität vor Presse, Polizei und einem möglichen Mörder fliehen will – oder sich der Wahrheit stellt. Meine Meinung: Ich fand den Klappentext sehr interessant und wollte dieses Buch total gerne lesen bzw. habe mich dann für das Hörbuch entschieden. Der Einstieg in das Hörbuch ist mir sehr leicht gefallen, ich war sofort in der Geschichte drin. Die Charaktere waren meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet, die Hauptprotagonistin war mir allerdings so gar nicht sympathisch, ich habe sie als arrogant und sarkastisch empfunden. Nora Tschirner konnte den Charakter sehr gut rüberbringen, was bei einem Hörbuch ja sehr wichtig ist. An einigen Stellen fand ich sie als Sprecherin zwar etwas nervig, aber insgesamt gesehen hat sie die Geschichte gut rüber gebracht. Ich muss aber sagen, dass ich mir ein bisschen mehr von dem Buch/Hörbuch versprochen habe, richtiggehend Spannung habe ich leider nicht gefunden. Die Geschichte an sich war aber schon mal etwas komplett anderes, wer etwas Außergewöhnliches sucht, ist hier schon richtig. Alles in allem konnte mich das Hörbuch leider nicht komplett überzeugen bzw. begeistern, es hatte auch einige Längen. Ich würde dem Hörbuch 3,5 Sterne geben.

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  • Anders als erwartet, aber außergewöhnlich

    Mördermädchen
    AnnaBerlin

    AnnaBerlin

    Inhalt: Janie Jenkins hatte alles – Ruhm, Geld und gutes Aussehen. Doch dann wird ihre Mutter ermordet und Janie landet im Gefängnis, da alle Beweise gegen sie sprechen. Janie jedoch kann sich an besagte Nacht nicht erinnern und somit macht sie sich zehn Jahre später, als sie aus dem Gefängnis entlassen wird, auf die Suche nach der Wahrheit. In der kleine Stadt Adeline in South Dakota hofft sie, Antworten zu finden, da dies der einzige Hinweis zum Tot ihrer Mutter ist. Warum musste diese sterben und ist Janie wirklich schuldig?  Der Story-StapelErster Satz: „Sobald meine Entlassung amtlich war, zogen Noah und ich unseren Plan durch.“Das Buch beginnt zwar direkt mit der Entlassung von Janie Jenkins und ihrer Suche nach dem Mörder und dennoch ist das Buch eher als ruhig einzuordnen. Es gibt zwar zwischen den Kapiteln verschiedene Informationshäppchen rund um den Mord wie Polizeiprotokolle, Zitate und Berichte und dennoch erfährt man als Leser wenig über die damalige Tat. Das sorgt dafür, dass man bis zum Schluss nicht weiß, wer der Mörder ist, ob es nicht doch Janie ist. Das Buch ist ein Thriller und dennoch sucht man Polizeiarbeit und blutige Morde vergebens. Natürlich, die Mutter starb und es war blutig, aber es ist nicht Vergleich mit anderen Werken aus dem Genre. Der ruhige Verlauf kann gewiss auch etwas zäh wirken und auch ich habe etliche Seiten benötigt, ehe ich mich an die Geschichte gewöhnt hatte. Der Charakter-StapelJanie ist anders. Sie hat viele Jahre im Gefängnis verbracht und das hat sie gewiss ebenso geprägt wie der Mord an ihre Mutter. Auch die Hetze, die gegen sie entsprungen ist, war gewiss nicht einfach. Gleichzeitig wirkt sie aber auch unglaublich arrogant. Sie hält sich aufgrund von Geld und Ruhm für etwas besseres und tut so, als wüsste sie, wie die Welt funktioniert und als wäre sie allen überlegen. Das ist nicht sympathisch, aber das muss es auch nicht. Man möchte mit Janie nicht Pferde stehlen und genau das war wohl das Ziel der Autorin. Keine Person im Buch sollte einen ans Herz wachsen, so dass eigentlich jeder der potenzielle Täter hätte sein können. Der Stil-StapelEs liest sich ruhig, teilweise pragmatisch-ehrlich, dann wieder sehr überspitzt, aber auf jeden Fall nie normal. Der Schreibstil ist außergewöhnlich, sticht heraus und unterstreicht die Geschichte. Der ruhige Verlauf des Buches passen zur Handlung und zu Janies Recherche. Bis zum Ende bleibt der Leser im Unklaren und darf zwar miträtseln, sucht aber meist im Dunkeln, da er nur wenige Informationen bekommt. Der Kritik-StapelVielleicht ist das Buch etwas zu ruhig. Mehr Spannung, insbesondere am Anfang, hätten mich eher dazu bewogen, dass Buch in einem Rutsch durchzulesen. Die Idee ist auf jeden Fall anders und das Rätsel lässt sich nicht vorher lösen. Die Charaktere sind interessant gezeichnet und jederzeit teilweise so unsympathisch, dass man jedem den Mord zutrauen könnte.  Auf den Lesen-Stapel?Wer mal etwas anderes im Bereich Thriller lesen möchte und dabei damit leben kann, dass dies kein herkömmlicher Thriller ist, sollte es mal mit Mördermädchen probieren. Langer Atem und ein Gespür für den Schreibstil sind wohl ebenso von Nöten. Dieses Buch ist nicht für jeden etwas, aber dennoch ist es gut und außergewöhnlich. Ich vergebe 4 Sterne, da mir das gewisse Etwas und Spannung gefehlt haben und eine bedingte Leseempfehlung, da ich denke, dass das Buch nicht jedem Thriller-Fan gefallen wird.

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    • 7
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    28. May 2016 um 17:39
  • Leider ein Flop

    Mördermädchen
    Linsenliebe

    Linsenliebe

    15. May 2016 um 11:21

    Jane - von der Öffentlichkeit zu ihrem Missfallen Janie genannt - Jenkins wurde wegen des Mordes an ihrer Mutter zu 10 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt und ist jetzt frühzeitig entlassen worden. Das Problem an dem Mord ist: Jane erinnert sich nicht daran ob sie die Tat begangen hat oder nicht. Sie kann sich nicht sicher sein ob sie Schuld hat am Tod ihrer Mutter, schließt es aber auch nicht völlig aus. Um das herauszufinden stellt sie schon im Gefängnis zusammen mit ihrem Anwalt Noah Nachforschungen an und als Jane wieder in Freiheit ist fährt sie zum Geburtsort ihrer Mutter, um dort mehr über sie herauszufinden. Dort erfährt sie nicht nur einiges über das Leben ihrer Mutter sondern obendrein auch noch ein paar Dinge über sich selbst."Mördermädchen" klingt nach einer echt spannenden Story voll Action, Selbstzweifeln, Verzweiflung und Sehnsucht nach der Wahrheit.Leider muss ich sagen, dass sich keiner dieser Erwartungen erfüllt hat. Jane Jenkins will zwar unbedingt erfahren, was mit ihrer Mutter passiert ist und ob sie Schuld hat an ihrem Tod, der Weg zu dieser Erkenntnis ist aber sehr langatmig und leider überhaupt nicht actionreich. Jane fährt nach Ardelle, der alten Heimat ihrer Mutter, und lernt dort ihr altes Umfeld kennen. Sie findet Hinweise und kann einige Querverbindungen zu Janes Erinnerungen ziehen - das ganze geschieht aber mit so vielen langatmigen Strecken, dass ich im Laufe des Buchs dazu übergegangen bin, Absätze zu überspringen. Das tue ich normalerweise nie bei einem Buch. Jane präsentiert sich ziemlich sarkastisch, was durchaus als humorvoll oder selbstironisch durchgehen könnte. Auf mich wirkte dieser Humor aber eher platt und erzwungen. Jane wirkt extrem abgebrüht und zeigt kaum Gefühle, trotzdem will sie Licht in die Dunkelheit des Mordhergangs bringen. Ich dachte mir dabei mehr als ein mal: Wenn Jane ihre Mutter doch so abstoßend und unerträglich fand wie sie immer wieder durchblicken lässt, wieso sucht sie dann überhaupt nach ihren Wurzeln? Würde ein Mensch, der wegen dem Mord an der eigenen Mutter im Gefängnis sitzt, nicht im Allgemeinen viel emotionaler reagieren als Jane? Die Emotionslosigkeit wirkt auf mich vollkommen unangebracht und unrealistisch und lässt zudem die Protagonistin auch extrem unsympathisch auf mich wirken. Die Recherchen in Ardelle ziehen sich streckenweise sehr, sodass die Spannung meiner Meinung nach auf sich warten lässt. Bis dann etwas interessantes passiert sind bestimmt zwischenzeitlich 200 Seiten an mir vorbeigeflogen, an die ich mich schon jetzt kaum mehr erinnern kann. Janes Aufenthalt im Gefängnis sowie ihr eigenes Seelenleben bleiben vollkommen außer Acht, was ich eher unpassend für die Story finde. Als ob 10 Jahre Gefängnis so wenige Spuren bei einem Menschen hinterlassen würden. Unrealistischer geht es kaum noch.Ich hatte noch die leise Hoffnung, dass mich das Ende vielleicht noch etwas mehr fesseln könnte und deswegen habe ich das Buch nicht abgebrochen. Ich muss sagen, dass es am Ende für mich einfach nur noch haarsträubender wurde und ich das Buch eigentlich gar nicht mehr ernst nehmen konnte. Sehr traurig, da es doch eigentlich Potenzial gehabt hätte.Leider kann ich dem Buch nicht mehr als 1 Stern geben. Ich bin mir sicher, dass mir die Story nicht lange im Gedächtnis bleiben wird, so viel Vorfreude ich auch vor dem Lesen hatte. Meine Erwartungen konnte "Mördermädchen" absolut nicht erfüllen.

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  • Mördermädchen

    Mördermädchen
    photovivie

    photovivie

    12. May 2016 um 07:59

    Jane landet mit 17 lebenslang im Gefängnis. Sie soll ihre Mutter ermordet haben – hat allerdings keine Erinnerung an besagte Nacht. Nach zehn Jahren wird sie wegen eines Formfehlers entlassen und sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit um den Mord und ihrer Herkunft. Ein so genialer Krimi/ Thriller/ Roman voll schwarzem Humor! Elizabeth Little schreibt total bissig, die Story ist spannend und insgesamt auch nicht vorhersehbar. Ich hatte wahnsinnig viel Spaß! Schau gerne für weitere Rezensionen auch auf meinem Blog www.buchstuetze.wordpress.com vorbei!

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  • Leider fehlte mir die Spannung

    Mördermädchen
    TheBelladonnaEyes

    TheBelladonnaEyes

    26. April 2016 um 01:23

    Kritik: Als ich das Cover sah, hat mich gleich in seinen Bann gezogen, denn es versprach eine interessante Geschichte. Der Klappentext war dann der Grund, warum ich es endgültig lesen musste.   Die Erzählperspektive war das erste, was mir gleich aufgefallen ist. Man hatte das Gefühl, Janie Jenkins würde einem ihre Geschichte erzählen. Alles wurde locker in der Ich-Perspektive erzählt und man fühlte sich auch mit ihr verbunden. Ich weiß nicht, ob ich sie mag oder nicht, denn sie benahm ab und zu wie die typische prominente Göre, die gerne auf andere herabsah. Manchmal war diese Eigenschaft einfach nicht angebracht. Ich dachte, dass sie sich nach ihrer Haft etwas verändert hätte, denn in den 10 Jahren Haft denkt man viel über sein Leben nach. Aber der Sarkasmus und die frechen Kommentare der 26jährigen brachten mich immer zum Lachen und das ist ein großer Pluspunkt.   Da die Autorin dem Leser häppchenweise Dinge aus Janies Vergangenheit erzählt und wie es zu dem Mord kam, will man unbedingt wissen, was an jenem Tag passiert ist. Leider hat mir einfach die Spannung gefehlt. Es fing ganz gut an und dann wurde alles schleppend. Da Janie sich ständig unauffällig verhalten musste, weil es ganz Amerika auf sie abgesehen hatte, denn sie habe angeblich ihre Mutter ermordet, wurde die Handlung zwischendurch interessant. In der Stadt Adeline passierte weniger als ich es mir erhofft hatte. Zudem war das Glück ständig an ihrer Seite und so viel kann man als Person, die auf der Hut ist, nicht haben. Jedoch überraschte mich das Ende, denn es war nicht so, wie ich es geahnt hatte. Das hat mir sehr gut gefallen. Fazit: Wunderbarer Schreibstil und eine interessante Story, die jedoch schleppend verlief. Ich wünschte mir einfach mehr Spannung. Ich denke, dass man über dieses Buch streiten kann.

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  • eine wunderbare Story über Verrat und Zwischenmenschlichkeit

    Mördermädchen
    Pue

    Pue

    16. April 2016 um 14:57

    Ich habe es mir gekauft, weil mir das Cover schon ansprach. Der Klapptext machte auch Lust auf mehr. Also nahm ich es rasch zur Hand und merkte schnell, das ich diese Schreibweise sehr angenehm zu lesen fand. So spritzig, so dynamisch, so alltagstauglich.Die Story scheint simpel zu sein: Promitochter soll Mutter getötet haben, landet im Gefängnis und wird nach einigen Jahren wieder wegen neuer Prüfung der Beweise entlassen.So weit, so gut. Janie kann sich leider gar nciht mehr an die Nacht erinnern, als ihre Mutter ermordet wurde und macht sich so auf den Weg in eine kleine Stadt, um die Wahrheit über ihre Mutter heraus zu finden. Sie nimmt eine falsche Idendität an und tastet sich langsam vor. Durch die Beziehungen der Einwohner dieser Stadt und deren Geschichte. Schon bald ist sie sich sicher, dass ihre Mutter aus dieser Stadt stammt, dass hier noch Verwandte leben. Sie hält sich weiter bedeckt, forscht weiter. Verleibt sich sogar vielleicht ein wenig, Ein klein wenig. Schließlich findet sie auch ihren Vater, den sie in einem Streit schließlich aus Notwehr tötet, was ihr wieder Gefängnis einbringt.Hier endet die Geschichte. Es ist dem Leser überlassen, sich zu überlegen, wie es mit Janie weiter gehen kann.Die Geschichte ist spitze, die Schreibweise echt amüsant und aufregend. Ein Buch, welches man nur weiter empfehlen kann.5 von Sternen von mir,

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
    kubine

    kubine

    01. March 2016 um 18:02
  • Erfrischend anders

    Mördermädchen
    MelE

    MelE

    26. February 2016 um 07:04

    In "Mördermädchen" begegnet uns Janie. Janie lässt viele Protagonisten in Büchern erblassen, denn sie ist erfrischend anders. Sarkastisch und immer einen Schritt voraus. Sie ist es, die "Mördermädchen" aus der breiten Masse von Romanen erstrahlen lässt. Janie saß 10 Jahre im Gefängnis, da sie an die Tatnacht, als ihre Mutter starb keinerlei Erinnerungen hat. Was ist wirklich geschehen? Alle Indizien sprachen für Janie als Täterin. Ist sie wirklich so kaltblütig? Das Verhältnis zu ihrer Mutter war voller Spannungen, dennoch liegt lange kein Grund vor, warum Janie ihre Mutter hätte umbringen wollen. Nach und nach tauchen wir tiefer in das Geschehen und die Vergangenheit ein, da Janie sich eine neue Identität schafft, um herauszufinden, wer ihre Mutter umgebracht hat. Interessant hierbei sind auch der Kontakt, den Janie zu ihrem Anwalt über SMS hält und die Zeitungsartikel über Janie, die immer wieder aufpeppen. Der Spannungsbogen bleibt die Story über aufrecht erhalten. Am Ende entlädt es sich mit einem dicken Knall, der wirklich überrascht. Insgesamt hat mich "Mördermädchen" bestens unterhalten können. Ich fand die Jagd auf die Wahrheit und des Täters wirklich amüsant, da Janie sich immer wieder in Situationen befindet, aus der sich herauswinden kann. Dies geschieht äußerst sympathisch, da Janie redegewandt  und ihre Sprache sarkastisch und regelrecht frech wirkt. Anders wäre auch zu langweilig gewesen. Bitter ist die Tatsache, dass Janie den Täter überführen kann und es sich herausstellt, dass sie 10 Jahre ihrer wertvollen Zeit unschuldig im Gefängnis gesessen hat und diese Zeit nicht nachzuholen ist. Von mir eine Leseempfehlung an einen Roman, der zwar in die Genre Thriller / Krimi eingeordnet wurde, aber nur einen leichten Spannungsbogen aufweisen konnte. Wir treffen auf eine außergewöhnliche junge Frau, die der Wahrheit sehr nah kommt und sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Ein Roman, der es wert ist gelesen zu werden. Es war anders als erwartet, aber gerade das macht den gewissen Reiz am Ende aus, bevor man ein Buch zufrieden oder unzufrieden zuklappt, denn nicht immer erahnt man das Geschehen komplett und der Autorin ist es mehrmals gelungen mich komplett an der Nase herumzuführen.

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  • Ich bin enttäuscht- ich habe was anderes erwartet

    Mördermädchen
    Sternlein

    Sternlein

    22. February 2016 um 10:06

    Phu bei diesem Roman hatte ich echt Mühe am Ball zu bleiben. Nach zehn Jahren wird Janie aus der Haft entlassen. Es heißt sie hätte ihre Mutter getötet und ein Fanatiker setzt sogar eine Prämie aus, wenn man ihren Aufenthaltsort herausfindet. Sie entlässt ihren Anwalt und macht sich, eine falsche Spur legend, auf nach Adeline um herauszufinden was damals wirklich passiert ist. Sück für Stück setzt sie ein Puzzle -Teil an das andere und kommt schließlich der Vergangenheit ihrer Mutter und ein paar Geheimnissen auf die Spur. Leider konnte mich der Roman nicht begeistern. Zum einen war mir die Protagonistin Janie total unsympathisch, Ich mag sie einfach nicht. Sie wirkt verwöhnt und teilweise Arrogant. Auch der Erzählstil, man wird als Leser von Janie direkt angesprochen, hat es da nicht besser gemacht. dazu kam für mich das teilweise Seitenlange sinnlose Gebrabbel über belanglose Dinge. Ich hatte mehrfach gefrustet das Buch zur Seite gelegt und musste mich zwingen es weiter zu lesen. Die Spannung habe ich total vermisst. In Adeline ist einfach nichts aufregendes passiert. Es gab Familientreffen, aufgedeckte Geheimnisse aber nichts das mich wirklich vor Spannung an den Seiten hätten kleben lassen, vielmehr hab ich es nur fertig gelesen weil ich Bücher nur gerne abbreche. Vielleicht war aber auch der Trailer schuld, der mir ein komplett anderes Bild des Buches geliefert hat. Wäre des Buch wie sein Trailer gewesen, hätte mir das Buch vielleicht gefallen. Leider konnte mich Mördermädchen so gar nicht fesseln, Kann sein das es dem einen oder anderem gefällt, aber mir persönlich hat dieses Buch leider nicht gefallen. Ich fand es überwiegend langweilig. Und nein, ich habe durchaus schon vergleichbare Thriller ect. gelesen und fand mich stets besser unterhalten. Wer aber auf der Suche nach einem eher ungewöhnlichem Buch ist, der kann hier beherzt zugreifen. Geschmäcker sind ja verschieden. Mördermädchen erhält 2 von 5 Sternen

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  • Mördermädchen

    Mördermädchen
    Kleine8310

    Kleine8310

    27. January 2016 um 00:29

    "Mördermädchen" ist ein Spannungsroman der Autorin Elizabeth Little. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Janie Jankins. Janie wurde mit sechzehn Jahren für den brutalen Mord, an ihrer eigenen Mutter schuldig gesprochen. Das Schlimme daran ist, dass sich Janie an nichts erinnern kann, was in jener Nacht wirklich passiert ist. Sind die Beweise wirklich eindeutig und ist sie die Täterin? Nach zehn Jahren wird Janie aufgrund eines vermutlichen Untersuchungsfehlers entlassen und sie beschließt sich endlich auf die Suche nach Antworten zu machen. Was hatten die Worte Adeline und Tessa zu bedeuten, die sie in dem Streitgespräch von ihrer Mutter gehört hat, als diese sich, vor ihrem Mord, mit einem Mann stritt? Hat jemand anders ihre Mutter getötet, oder wird sich herausstellen, dass wirklich sie selbst die Mörderin ist?    Die Geschichte wird aus der Sicht von Janie, in der Ich - Form, erzählt, was mir den Einstieg in das Buch und in die Sichtweisen und Emotionen der Protagonistin sehr leicht gemacht hat. Elizabeth Little schreibt sehr locker und frech, was sehr modern und abwechslungsreich im Romandschungel ist. Janie ist auch eher ein flapsiger, direkter Charakter und nach einer Weile war mir manche Ironie und der häufige Sarkasmus etwas zu aufgesetzt. Das legte sich aber zum Glück nach wenigen Kapiteln und ich muss sagen, dass ich Janie immer lieber mochte.    Mir hat Janie's Entwicklung sehr gut gefallen und ich merkte schnell, dass hinter dem losen Mundwerk ein ganz großes Herz steckt. Besonders schön fand ich, wie die Protagonistin lernen wollte sich mit anderen Menschen anzufreunden, Frau Little beschreibt die Zweifel sehr menschlich und ich konnte es gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere haben mir wirklich gut gefallen. Sie agieren zwar wirklich eher am Rande, aber besonders Leo, seine Schwester, Renee und Ru werden mir sicherlich in guter Erinnerung bleiben.   Die Spannung zieht sich durch die gesamte Geschichte und wird in wenigen ausgewählten Momenten nocheinmal angezogen, zum Beispiel, beim wirklich tollen Finale. Das Ende hat alle Fragen beantwortet, aber ein bisschen Haare raufen musste ich trotzdem, denn es gibt einen kleinen Ausblick nach dem Ende der Geschichte, bei dem ich so gerne eine weitere Handlung gehabt hätte... (Wenn ihr es lest, werdet ihr sofort verstehen, was ich meine). Was ich an dem Buch noch toll fand ist, dass es Abwechslung während der Geschichte bietet, zum Beispiel sind von der Autorin Gerichtsprotokolle, Zeitungsberichte (in der Vergangenheit und in der Gegenwart) und Blog-Posts eingebaut worden, was die Story immer wieder ein bisschen aufgelockert hat.   "Mördermädchen" ist ein gelungener, frischer Spannungsroman, der mir, besonders durch die vielschichtige Handlung und die sarkastische Protagonistin, wunderbare Lesestunden beschert hat!

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  • Einfach langweilig

    Mördermädchen
    BloodyBird

    BloodyBird

    22. January 2016 um 13:44

    Ich schreib nur ne Kurzmeinung, wer sich mein Geläster anhören möchte, schaut mal auf YouTube nach meinem Kanal, im Ordner Rezensionen. Ich fand den Schreibstil absolut schlecht, die Geschichte schlecht durchdacht und mit zu vielen Detailbeschreibungen an den absolut falschen Stellen. Ebenfalls gefiel mir die Hauptprotagonistin Jeanie absolut nicht, sie war mir zu frech, zu von sich eingenommen und war mir einfach unsympathisch.

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  • Eine Protagonistin zum Abgewöhnen....

    Mördermädchen
    ErbsenundKarotten

    ErbsenundKarotten

    Voller Spannung habe ich die Neuerscheinung “Mördermädchen“ von Elizabeth Little, erschienen als Taschenbuch Ende Dezember 2015 im Goldmann Verlag, erwartet und sag euch gleich zu Anfang, dass ich bitter enttäuscht wurde. Der Klappentext: Janie Jenkins hat alles: Ruhm, Geld und gutes Aussehen. Doch dann wird ihre Mutter ermordet – und alle Beweise sprechen gegen sie. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in jener Nacht geschehen ist. Als sie zehn Jahre später aus dem Gefängnis entlassen wird, macht sie sich auf die verzweifelte Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in die kleine Stadt Adeline in South Dakota, wo sie unter falscher Identität Stück für Stück die Vergangenheit ihrer Mutter entschlüsselt. Warum musste diese sterben – und trägt Janie tatsächlich Schuld an ihrem Tod? Das Buchcover gefällt mir richtig gut. Ein richtiges Mädchenbuch. Der Klappentext klingt auch sehr vielversprechend. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch ansich gut gefallen, nur die Hauptprotagonistin habe ich mir ja mal so ganz anders vorgestellt. Der Vorwurf, die eigene Mutter umgebracht zu haben und nichts davon zu wissen, ist für mich persönlich das Schlimmste, was einem Menschen überhaupt widerfahren kann. Überhaupt die Vorstellung, seine Mutter zu verlieren, wo sie für mich die wichtigste Person in meinem Leben ist….Dafür kann ich gar keine Worte finden… Na gut, das Verhältnis von Janie und ihrer Mutter ist ja nicht das Beste, darauf wird ja mehrmals im Buch hingewiesen. Aber trotzdem…der Verdacht, die Mutter umgebracht zu haben, egal wie das Verhältnis zueinander ist…furchtbar. Mit diesem Hintergedanken also habe ich mir eine Hauptprotagonistin vorgestellt, eben ein Mädchen, deren junges Leben von diesem Verdacht und schließlich 10 Jahren Gefängnis gezeichnet wurde. Die mit Selbstzweifeln durchs weitere Leben geht. Die sich nichts sehnlicher wünscht, als herauszufinden, was wirklich passiert ist, die vielleicht sogar ihre Mutter rächen möchte, trotz einem schlechten Verhältnis zueinander. Nun gut, kennengelernt habe ich eine Protagonistin, die vollkommen von sich selbst überzeugt und geradezu ordinär ist, die gefühlte 80 % des ganzen Buches von ihrer uninteressanten Vergangenheit und ihrer “ach so schlimmen Mutter“ erzählt und meine eben für mich persönlich erstellte Liste “der unsympathischsten Hauptprotagonistinnen ever“ anführt. Für mich waren wirklich circa 80 % des Buches geradezu uninteressant und durch die Protagonistin auch irgendwie unglaubwürdig. Ich war so froh, als ich das Buch beendet habe, was wirklich schade ist, weil ich mich auf eine besondere Geschichte gefreut habe… Das ist meine persönliche Meinung. Natürlich muss sich jeder selbst sein Bild von Janie und deren Geschichte machen.Kann ja auch gut sein, dass ich hier ein Einzelfall bin und jedem anderen die Geschichte liegt. Das Ende war schließlich unerwartet, deshalb gibt’s zwei Sterne von mir. Und auch für den Schreibstil und das Cover. Aber ansonsten für mich ein Flopp.

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    • 3
  • Anders sein lohnt sich

    Mördermädchen
    jess020

    jess020

    13. January 2016 um 16:43

    “Mördermädchen” ist der Debütroman von AutorinElizabeth Little und erzählt eine recht ungewöhnliche Geschichte. Nach zehn Jahren Haft wird die 27-jährige Janie Jenkins aus dem Gefängnis entlassen. Vor zehn Jahren wurde sie des Mordes an ihrer Mutter angeklagt und verurteilt – nun wurde das Urteil aufgehoben. Viele glauben jedoch immer noch daran, dass Janie des Mordes schuldig ist und fordern Gerechtigkeit. Sie wissen nicht, dass Janie selbst nicht einmal weiß, ob sie ihre eigene Mutter getötet hat. Und so wird das zu ihrer ersten Aufgabe nach ihrer Entlassung: sie nimmt einen anderen Namen an und macht sich auf den Weg in eine Kleinstadt mitten in den USA, um den Geheimnissen ihrer Mutter auf die Spur zu gehen – und um den wahren Mörder ihrer Mutter zu finden. Normalerweise geschieht ein Mord, der Leser verfolgt die Suche nach dem Mörder und damit endet auch schließlich die Geschichte. Hier aber ist das Schema mal ein anderes. Die Protagonistin hat ganze zehn Jahre im Gefängnis verbracht, teilweise auch in Einzelhaft. Das passiert nicht ohne jegliche Auswirkungen auf die Psyche und das spiegelt sich auch im Verhalten und im Charakter der Protagonistin wieder. Eine gänzlich andere Seite, welche man hier zu lesen bekommt – und ich denke, genau das war es, was mich so an diesem Roman gereizt hat. Anfangs habe ich allerdings eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich ein wenig mit der Protagonistin anfreunden konnte. Die Autorin hat nämlich einen eher ungewöhnlichen Schreibstil – es scheint, als ob die Protagonistin selbst dem Leser ihre Geschichte erzählt, da sie diesen persönlich anspricht. Außerdem ist Janie Jenkins prominent und in allen möglichen Klatschblättern wird über sie berichtet – Auszüge von diesen Berichten sind in die Handlung mit eingebunden; genauso wie auch Auszüge aus Polizeiprotokollen oder -vernehmungen. Nach dem ersten Drittel habe ich mich dann einigermaßen mit Janie anfreunden können und auch die Handlung nimmt ab dem Zeitpunkt etwa deutlich an Fahrt auf. Es wird zwar nie so wirklich fesselnd, dass man nicht aufhören kann zu lesen und alles um sich herum vergisst, doch man wird neugierig und diese Neugier fesselt einen schließlich an die Geschichte. Die Handlung scheint oft vorhersehbar zu sein, bietet dann aber doch noch die ein oder andere Überraschung. “Mördermädchen” ist sicherlich nicht eines der besten Bücher, die ich gelesen habe, aber seine Geschichte ist definitiv mal etwas anderes und enthält durchaus gute – interessante und recht spannende – Aspekte, so dass mir dieser Roman im Nachhinein doch ganz gut gefallen hat, nachdem ich mich an die etwas unsympathische und schwierige Protagonistin gewöhnt hatte. Wer also einen etwas außergewöhnlichen Roman mit einer Prise Krimi lesen möchte, dürfte hiermit gut bedient sein.

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